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Bekenntnis zum DHBW-Standort Mosbach

29. März 2018

Betreuungsabgeordneter zu Gast am Campus

 

Der Betreuungsabgeordnete der Grünen-Fraktion für den Neckar-Odenwald-Kreis Manfred Kern besuchte Ende März die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Neben Gesprächen über die strategische Ausrichtung besichtigte er auch die technischen Labore.

Mit Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann diskutierte er die Herausforderungen für die Hochschullandschaft im ländlichen Raum angesichts des immer stärkeren Wettbewerbs um die besten Köpfe von morgen. Als Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst steht MdL Manfred Kern den bildungspolitischen Themen nahe und zeigte sich mit der Entwicklung des DHBW-Standortes und dem Angebot sehr zufrieden. Insbesondere die Labore im Neubau der DHBW Mosbach beeindruckten ihn: Neben dem Labor für Elektromobilität ist hier seit knapp zwei Jahren ein Labor für Bauingenieurwesen eingerichtet.

Bauingenieurwesen an der DHBW Mosbach ist ein deutschlandweit einzigartiger dualer Studiengang, der bereits heute über Fachsymposien und Zertifikatsangebote zu einem Wissenstransfer beiträgt, so die Rektorin. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Kern freut sie sich darauf, mit dem im Aufbau befindlichen Baukompetenzzentrum zu einem wichtigen Impulsgeber und Wissenspartner der Branche in der Region Heilbronn-Franken/Neckar-Odenwald zu werden. Ziel ist es, neben der grundlegenden Bachelorausbildung zukünftig über Masterprogramme und Weiterbildungsangebote bis hin zu kooperativer Forschung den kompletten akademischen Bildungsweg abzudecken und durch Beteiligung weiterer baunaher Studienangebote wie Holztechnik oder den BWL-Branchenhandel-Profilen für Bau, Haustechnik, Elektro, Wohnen oder Holz ein Angebot aus einer Hand anzubieten. „Durch die Alleinstellung dieser Studienangebote besitzt die DHBW Mosbach Strahlkraft in der Region und darüber hinaus“, betonte Kern.

Kompetenzcluster Digitalisierung

Doch auch die Digitalisierung stellt insbesondere im ländlichen Raum den Mittelstand, das Handwerk und die Kommunen und nicht zuletzt auch die Gesellschaft vor neue komplexe Aufgaben. Zu den großen Herausforderungen zählen neben den technischen Voraussetzungen die zunehmend fehlenden Fachkräfte sowie die notwendigen Kompetenzen und Innovationstreiber. Auch hier stellte Rektorin Jeck-Schlottmann dem Landtagsabgeordneten die Pläne der DHBW Mosbach und ihres Campus Bad Mergentheim vor, diese Entwicklung mit einem „Kompetenzcluster Digitalisierung“ nicht nur zu begleiten, sondern voranzutreiben. Dafür wolle man die ohnehin schon vorhandenen Kompetenzen – beispielsweise das Digitale Labor im Kompetenzzentrum Fertigungs- und Informationsmanagement, die Digitalisierung in der Lehre, die klassischen IT-Studiengänge und die neuen digitalen Schwerpunkte in den technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Studienangeboten – bündeln und weiter ausbauen, so die Rektorin.

Für eine langfristige positive Entwicklung der Region vom Neckar-Odenwald bis ins Taubertal benötigen gerade die KMU eine starke Hochschulpartnerschaft mit dezentralen Strukturen und kurzen Wegen, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse eingeht. Dafür sollten die notwendigen Ressourcen geschaffen werden, waren sich Rektorin und MdL Manfred Kern einig.