Meldung im Detail

 


Die besten Ruderer der deutschen Hochschulen

23. Januar 2018

RC Neptun und DHBW Mosbach erfolgreiche Ausrichter der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Ergorudern

Mosbach, 22. Januar 2018 – Waren zu Beginn noch ein paar kleinere, technische Hürden zu überwinden, gab es am Ende nur zufriedene Gesichter: Am Wochenende kämpften neben rund 350 Teilnehmern des 19. Ruder-Ergocups Mosbach Neckarelz auch knapp 130 Studentinnen und Studenten um den Titel Deutscher Hochschulmeister des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh).

In neun unterschiedlichen Rennklassen starten die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet von Kiel und Berlin bis Stuttgart. Für die beste Leistung der Veranstaltung sorgte der Nationalmannschaftsathlet Florian Roller. Der Esslinger siegte in der Leichtgewichtsklasse in starken 2:56,80 Minuten auf der 1.000-Meter-Distanz. Mit 2:52,2 Minuten setzte sich der Konstanzer Lukas Schulth bei den Männern der offenen Klasse durch. Bei den Leichtgewichts-Damen siegte die Gießenerin Julia Ackermann in 3:41 Minuten. Elisabeth Lowke von der TU Dresden setzte sich in der offenen Klasse auf der zweiten Streckenhälfte leicht ab und holte sich Gold in 3:22,0 Minuten. Die Titel in den Mittelbooten: Im Mixed-Zweier sicherte sich Elisabeth Lowke ihren zweiten Titel und siegte mit Bent Burgdorf im 3:11,5 Minuten in einem spannenden Rennen. Im Mixed-Vierer ruderte die Uni Kassel am schnellsten und siegte in 6:16,6 Minuten. Die Titel im Vierer der Frauen wie auch der Männer wurden an die starke Wettkampfgemeinschaft Erlangen-Nürnberg vergeben.

Höhepunkt der adh-Meisterschaften war der abschließende Mixed-Achter: Sieben Boote hatten sich für die Königsklasse des Ergoruderns gemeldet. Die Teams wurden dabei lautstark von den 400 Zuschauern in der Ludwig-Erhard-Halle angefeuert. Den Titel holten sich die Startgemeinschaft Leipzig/Dresden vor den Teams Kassel und Bremen/Heidelberg. Die meisten Wettkampfpunkte im gesamten Tagesverlauf sammelte die Wettkampfgemeinschaft Erlangen-Nürnberg mit großem Abstand zur Konkurrenz.

„Hochschulteam Rudern“ an der DHBW Mosbach

Einen Rekord gab es bereits vor dem Wettkampftag zu vermelden. Noch nie hatten sich so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Deutsche Hochschulmeisterschaft im Ergorudern wie in diesem Jahr gemeldet. Im Hochschulverbands-Ranking rutschen die Ergoruderer damit sogar in die TOP 10 der teilnehmerstärksten Veranstaltungen.

Die Rektorin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann und die Organisatoren der DHBW Mosbach, Simone Keller-Löser und Prof. Dr. Klaus-Georg Deck, zogen eine positive Bilanz: „Studieren und Rudern gehören nicht nur in Oxford irgendwie zusammen!“, empfand die Leiterin der Hochschule mit einem Schmunzeln. Im Vorfeld der Hochschulmeisterschaft hatte sich unter den Mosbacher Studierenden durch Unterstützung des Ruderclubs ein „Hochschulteam Rudern“ gebildet. „Fast alles reine Anfänger. Die Teilnahme an einer Deutschen Hochschulmeisterschaft nach nur drei Monaten Training ist für die Jungs ein toller Erfolg“, erläuterte Jeck-Schlottmann sichtlich stolz.

Der adh-Disziplinchef Sören Dannhauer zeigte sich angetan von der Organisation durch Ruderclub und DHBW. Auch der Ehrenpräsident des Badischen Sportbundes Heinz Janalik, sparte nicht mit Glückwünschen. „Ich kann den Verantwortlichen nur gratulieren, die Organisation hat an nichts zu wünschen übrig gelassen.“ Alle Verantwortlichen waren sich sicher, dass eine Wiederholung der Veranstaltung in der Ludwig-Erhard-Halle nicht ausgeschlossen ist.

Einen detaillierten Bericht und in Kürze mehr Fotos und Videos finden Sie auf unserem Blog:
https://dual-studieren.blog/campus-stadt/schnelle-rennen-und-gute-stimmung