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„Ein Glücksfall für unsere Hochschule“

4. Dezember 2017

Kurt Finkenberger als Ehrensenator der DHBW ausgezeichnet

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hat Kurt Finkenberger in einer Feierstunde die Würde eines Ehrensenators verliehen. Sie würdigte damit seine Verdienste insbesondere als Geschäftsführer der Stiftung ‚Pro DHBW Mosbach‘.

DHBW-Präsident Prof. Arnold van Zyl würdigte seine bedeutungsvollen Leistungen: „Herr Finkenberger hat sich in herausragender Weise um die DHBW Mosbach und das duale Studium verdient gemacht. Sein großes Engagement für Bildung und Wissenschaft im ländlich geprägten Raum waren und sind ein Glücksfall für unsere Hochschule.“

Auch Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim lobte die Übersicht, Ausdauer und Beharrlichkeit, mit der Kurt Finkenberger den Standort Mosbach und den Campus Bad Mergentheim unterstützt hat. „Er hat unsere Partnerunternehmen motiviert und daran erinnert, ihre Verantwortung für unsere Hochschule, die jungen Menschen und nicht zuletzt auch für die Region zu übernehmen“, so Kim. „Ohne sein persönliches Engagement für den Campus Bad Mergentheim zum Beispiel im Bereich Internationalisierung oder mit Blick auf die Herausforderungen im ländlichen Raum wären wir heute sicherlich noch nicht dort, wo wir heute sind.“

Innovationsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit stärken

Den ländlichen Raum Nord-Baden-Württemberg kennt Kurt Finkenberger dabei wie kein anderer: Er war mehr als drei Jahrzehnte Bürgermeister von Niederstetten, wo er sich für die Bereiche Bildung und Standortsicherung stark machte. Nach dem Ende seiner Amtszeit engagierte er sich als Geschäftsführer der Stiftung ‚Pro DHBW Mosbach‘, die 2000 ins Leben gerufen wurde. „Die Stiftung hat großen Anteil an der sehr positiven Entwicklung der DHBW Mosbach“, bekräftigte Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. „Sie stärkt unsere Innovationsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit.“ Kurt Finkenberger habe mit seinem langjährigen Engagement dazu beigetragen, das Stiftungsvolumen von 300.000 Euro auf aktuell 1,3 Millionen Euro zu erhöhen. „Hochschulen benötigen Drittmittel, um die Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft zu erfüllen. Die Mittel fließen in die direkte Unterstützung in der Lehre, beispielsweise durch Stiftungsprofessuren und Projekte zur strategischen Ausrichtung und Profilierung“, so die Rektorin.

In seiner Festrede würdigte Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, MdL und Minister a.D., den „Bürgermeister für den ländlichen Raum“. Baden-Württemberg schöpfe seine Stärke aus den dezentralen Strukturen, der ländliche Raum sei Motor und Kraftzentrum und damit die Basis von Wirtschaft und Innovationskraft. „Für diesen Erfolg entscheidend sind Macher vor Ort, Menschen wie Kurt Finkenberger. Er hat dem Hochschulstandort mit seinem großen und potenten Netzwerk von Sponsoren und Förderern kraftvollen Rückenwind gegeben.“

Hochschule als Wissens- und Innovationspartnerin für die Region

Prof. Dr. Klaus W. Frink, Gründungsinitiator der Stiftung ‚Pro DHBW Mosbach‘, schätzt Kurt Finkenberger als „strategischen Visionär, als engagierten Kämpfer für seine Stadt und deren Entwicklung, als selbstlosen Überzeugungstäter für den ländlichen Raum und als unermüdlichen Streiter für das Gemeinwohl.“ In insgesamt 47 Jahren haben sich die Lebenswege der beiden immer wieder gekreuzt in der gemeinsamen Motivation, die Region voranzubringen und zukunftssicher aufzustellen. „Eine Stiftung braucht engagierte Geschäftsführer, die gestalten, Entwicklungen aufzeigen und sie voranbringen, aber auch Geld und Spenden einwerben.“

„Die eigenen Erfahrungen aus jungen Jahren, die strukturellen Versäumnisse im Bildungsbereich“, so Kurt Finkenberger, „haben mich geprägt und waren meine Motivation für mein Tun. Ich wusste immer: Eine Vision ist keine Illusion!“ Die DHBW Mosbach sieht er auf dem richtigen Weg zur Wissens- und Innovationspartnerin für die Unternehmen der Region. „Das wünsche ich mir nicht nur im Bereich der Ausbildung, sondern auch in der Anwendung.“