Meldung im Detail

 


Informationsveranstaltung für Geflüchtete

30. Mai 2017

Die Duale Hochschule Mosbach informierte auf dem Campus Bad Mergentheim zum Thema Studium – ein Kooperationsprojekt des Integrationsnetzwerks Hohenlohe-Main-Tauber.

 

Das Integrationsnetzwerk Hohenlohe-Main-Tauber (INW) lud am Mittwoch, 24. Mai 2017 gemeinsam mit der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim und dem Jobcenter Main-Tauber Geflüchtete zur Informationsveranstaltung „Studieren in Deutschland – Studieren am Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach“ ein.

„An der DHBW Mosbach studieren insgesamt über 3.600 Studierende in 23 wirtschaftswissenschaftlichen und technischen Studienrichtungen. Am Campus Mergentheim bieten wir für unsere Studierenden sechs verschiedene Studienrichtungen an. Mit unseren Studienangeboten und den neugeschaffenen Vorbereitungskursen und Sprachkursen öffnen wir unsere Angebote für Geflüchtete und Studierende aus den EU-Ländern“, begrüßte Prof. Dr. Seon-Su Kim alle Anwesenden. Bevor Flüchtlinge an einer deutschen Hochschule studieren können, müssen erst einige bürokratische Hürden überwunden werden. Übersetzung und Anerkennung von bisherigen Zeugnissen und Nachweise der Sprachkenntnisse sind neben den üblichen Bewerbungsunterlagen wichtig. Die Verfahren können jedoch von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein – die Besonderheit der DHBW: Studierende sind bei Unternehmen angestellt und durchlaufen dort vorab ein Bewerbungsverfahren wie für jeden normalen Job. „Informieren Sie sich über die Voraussetzungen für Ihre angestrebte Studienrichtung und sprechen Sie rechtzeitig mit allen Stellen wie der Hochschule selbst, Ausländerbehörde, Jobcenter, Bundesagentur für Arbeit und BAföG-Amt“, riet Dr. Silvia Keller, Projektleiterin des INW.

Stefan A. Riedl, zuständig für Internationale Kooperationen am Campus Mergentheim, informierte über das Angebot des Zentrums für Internationale Fachkräfte (ZIF), und Studienberaterin Janine Berger beantwortete Fragen rund ums Studium der DHBW. Im Anschluss konnten sich die Geflüchteten bei der Besichtigung ein Bild vom Campus machen. Der Rundgang führte vom Vorlesungssaal über die Bibliothek bis hin zu den Laboren.

Nach einem regen Fachaustausch klärten Stefan Riedl und Karin Aeckerle, INW-Integrationsmanagerin vom Main-Tauber-Kreis, die individuellen Zulassungsvoraussetzungen. Die vielen einzelnen Rückfragen zeigten, dass stets im Einzelfall die Auswahl des Studiengangs im Hinblick auf die Studieninhalte und des zu erreichenden Abschlusses – im Kontext zu den erworbenen Studien im Heimatland – zu klären ist.

Das INW, u.a. finanziert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie durch den Europäischen Sozialfonds, unterstützt Asylbewerber/-innen und Flüchtlinge bei der Arbeitsmarktintegration auf vielfältigste Weise und soll zur Vernetzung der Akteure beitragen.