Meldung im Detail

 


Offizieller Spatenstich des Studierendenwerks Heidelberg

29. März 2018

Studierendenwohnheim in Holzmodulbau für die DHBW Mosbach

Vorfreude auf das neue Studierendenwohnheim beim Spatenstich (v.l.n.r.): Generalunternehmer und Vorstand Christian Czerny der LiWooD Holzmodulbau AG, Rektorin der DHBW Mosbach Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Leitender Regierungsdirektor und Amtsleiter Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Heilbronn Ingo-Michael Greiner, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Heidelberg Ulrike Leiblein, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Mosbach Michael Jann, Architekt Lothar Grassinger (grassinger emrich architekten gmbh München), Studierendenvertreter der DHBW Mosbach Philipp Müller und Georg Frey (Bildnachweis: Studierendenwerk Heidelberg)

 

Es geht los! Am Donnerstagmittag, 29. März, startete das Studierendenwerk Heidelberg mit dem symbolischen ersten Spatenstich offiziell den Bau seines Studierendenwohnheims in der Odenwaldstraße 16 am Hochschulstandort Mosbach. Der Neubau gibt künftig 84 Studentinnen und Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach ein modernes, hochschul-nahes Zuhause und bietet somit beste Voraussetzung für ein duales Studium im Odenwald.

Neben komfortablen Studienrahmenbedingungen zeichnet den Neubau in zeitlos eleganter Architektur – mit vollmöblierten Einzel-Appartements, Gemeinschaftsraum, Innenhof, überdachten Fahrradabstellplätzen,  Tiefgarage – vor allem seine Holzmodulbauweise aus. Diese besondere Bauart ermöglicht eine effiziente und ökologische Umsetzung des Bauprojekts. Durch Einsatz von Moduleinheiten und ihre serielle Produktion sowie den hohen Vorfertigungsgrad in einer Zeltfabrik verkürzt sich die Bauzeit vor Ort enorm und lässt nach Gebäudefertigstellung den unmittelbaren Einzug zu. Der innovative Bau wird für einen möglichst klimaneutralen Betrieb mit Photovoltaik-Anlage und Luft-Wasser-Wärmepumpen, extensiver Dachbegrünung ausgestattet und nach KfW-40-Standard errichtet.

Eine Investition in die akademische Zukunft

Die Baumaßnahme lässt sich dank Überlassung eines Landesgrundstücks durch Vermögen und Bau und bereitgestellter Fördermittel des Wissenschaftsministeriums verwirklichen. Dem Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst Baden-Württemberg ist die Schaffung studentischen Wohnraums in Mosbach besonders wichtig. Die mit 672.000 Euro vom Land bezuschussten 84 Bettplätze sorgen für eine erhebliche Verbesserung der Versorgungsquote der Studierenden der DHBW Mosbach – eine Investition in die akademische Zukunft Baden-Württembergs.

Bauherrin und Geschäftsführerin Ulrike Leiblein freute sich über den Baustart: „Ein guter Tag für die Mosbacher Studierenden. Mit heutigem Spatenstich kann das Studierendenwerk Heidelberg nun zukünftig auch am Standort Mosbach preiswerten und behaglichen Wohnraum bieten.“

Attraktiver für eine junge Generation

Unter den Gästen waren natürlich die Hochschulpartnerin DHBW Mosbach – vertreten durch die Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann und Studierende – sowie auch Vertreterinnen und Vertreter des Landes und der Kommune. „Wohnraum ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Studienentscheidung. Das gilt insbesondere im dualen Studium, wenn die jungen Menschen häufig je einen Wohnort in der Nähe des Unternehmens und der Hochschule. Ich freue mich sehr, dass sowohl die DHBW Mosbach als auch die Stadt mit dem neuen Wohnheim attraktiver für eine junge Generation wird und wir als Hochschule gemeinsam mit Stadt und Unternehmen dem Trend zur Urbanisierung entgegenwirken“, so die Hochschulrektorin.

Auch Oberbürgermeister Michael Jann war anlässlich des feierlichen Bauauftakts erschienen und begrüßt die Errichtung des Wohnheimes: „Mosbach ist Bildungszentrum der Region Neckar-Odenwald-Kreis. Die zentrale Unterkunft für Studierende ist ein Gewinn für unsere Hochschulstadt.“

Nach Begrüßungsreden und traditionellem Spatenstich klang die Feierlichkeit bei Kulinaria und Unterhaltung aus. Das Studierendenwerk Heidelberg und seine Gäste freuen sich auf die baldige Einweihung des Wohnheim-Neubaus für die DHBW-Studierenden in der Großen Kreisstadt Mosbach.