Vorlesungen mit 2G

In der Alarmstufe II, in der wir uns in Baden-Württemberg aktuell befinden, regelt die Corona-Studienverordnung, dass Präsenzvorlesungen nur mit 2G-Regel für Studierende (geimpft, genesen) möglich sind. Ungeimpften und nicht genesenen Studierenden ist der Zuritt zur Präsenzlehre in den Gebäuden der Hochschule verwehrt. Auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs, die 2G-Regel an Hochschulen zu kippen, hat das Wissenschaftsministerium mit der Änderung an der für uns maßgeblichen Corona-Verordnung Studienbetrieb reagiert, d.h. die Hochschulen halten an den 2G-Regeln fest.

Bei reinen 2G-Kursen kann der Betrieb so weiterlaufen wie bisher nur mit entsprechender Maskenpflicht. In Kursen mit ungeimpften oder nicht genesenen Studierenden stellt die Studiengangleitung auf Hybridlehre, bei der ungeimpfte Studierende oder auch Studierende, die freiwillig virtuell teilnehmen möchten, der Präsenzlehre fernbleiben, oder reine Onlinelehre für alle um.

In § 2 Absatz 5 der Corona-Verordnung-Studienbetrieb wird geregelt, dass die Hochschulen die Studierbarkeit der Studiengänge sicherstellen, indem sie den nicht immunisierten Studierenden

  • einen zeitgleichen digitalen Zugang zu diesen Veranstaltungen (Hybridveranstaltungen),
  • eine digitale Aufzeichnung,
  • schriftliche Unterlagen, die den Lehrstoff beinhalten,
  • Angebote nach den Nummern 1 bis 3 in geeigneter Kombination oder
  • Angebote, die im Wesentlichen in gleichwertiger Weise die Studierbarkeit der Studiengänge gewährleisten,

zur Verfügung stellen.

Die Entscheidung darüber, in welcher Form die nicht-immunisierten Studierenden nach den o.g. Ziffern 1-5 am Studienbetrieb beteiligt werden, trifft der Studiengangleiter bzw. die Studiengangleiterin. 

Labore (inkl. Studienarbeiten), Prüfungen, Klausureinsichten und die Bibliotheksnutzung erfolgt über 3G-Regeln.