Qualifikationsprofil

Das Studium des Maschinenbaus an der Dualen Hochschule vermittelt das theoretische und berufspraktische Rüstzeug, um die außerordentlich vielfältigen Aufgabenstellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Maschinen und  Maschinenanlagen erfolgreich zu bearbeiten. In der beruflichen Praxis ergibt sich für den Ingenieur ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten in der Konstruktion, in der versuchstechnischen Erprobung, in der Fertigung, in der Projektierung, im Vertrieb und in der Kundenberatung. Die hierzu erforderlichen Kenntnisse der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Methoden und Verfahren, einschließlich der modernen Datenverarbeitungstechniken und der Grundzüge der Betriebswirtschaftslehre, werden an der Dualen Hochschule gelehrt.

Berufsaussichten

Derzeit gibt es etwa 230 000 bis 240 000 erwerbstätige Ingenieure des Maschinenbaus (incl. Verfahrenstechnik), ihre Zahl ist in der Vergangenheit stetig gestiegen. Dies nicht nur absolut, sondern auch der Anteil der Ingenieure an der Gesamtbeschäftigtenzahl hat sich kontinuierlich erhöht und wird auch in Zukunft, gerade in einem hochtechnisierten, Know-how-orientierten Land wie Deutschland, weiter anwachsen.

Ein Bedarf an Maschinenbauingenieuren wird somit auch in der Zukunft bestehen. Ursache dafür ist, dass die angestrebte Wirtschaftsentwicklung nur durch weitere Technisierung und Rationalisierung zu erreichen ist; dies sind Aufgaben, bei denen Maschinenbauingenieure eingesetzt werden. Unter der Voraussetzung der Richtigkeit dieser Annahme wird die Maschinenbauindustrie also zwecks Konstruktion und Fertigung von neuen, besseren Maschinen und Einrichtungen auch zukünftig eine bedeutende Rolle spielen, da die Erzeugnisse dieser Branche aufgrund der steigenden Leistungs- und Qualitätsanforderungen immer schneller veralten und unwirtschaftlich werden.

Des Weiteren werden vor allem auch in den heute an Bedeutung gewinnenden Bereichen des Umweltschutzes, den Fragen der Rohstoffverknappung und der Energieeinsparung in der Zukunft viele Ingenieure des Maschinenbaus zusammen mit Ingenieuren anderer Studiengänge gemeinsame, neue Betätigungsfelder finden.

Aus den bereits genannten Gründen sind für Maschinenbauingenieure  gute Beschäftigungs- wie auch Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten zu erwarten, wobei in der Industrie und in der freien Wirtschaft die vom einzelnen erbrachte Leistung entscheidend ist.

Beruflich erfolgreich wird deshalb nur derjenige Ingenieur sein können, der sein Bachelorzeugnis nicht als Ausbildungsende betrachtet, sondern auch weiterhin Lernbereitschaft zeigt. Neben guten Leistungen im Studium sind als Voraussetzungen für einen beruflichen Aufstieg vor allem zu nennen:

  • persönlicher Leistungswille und Engagement
  • Mobilität und Belastbarkeit
  • Teamfähigkeit und Kooperationsbereitschaft
  • Aufgeschlossenheit gegenüber fremden Erfahrungen und neuen Ideen, Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung
  • Fähigkeit sowohl zur Selbstorganisation als auch zur Personalführung
  • gutes Auftreten und Verhandlungsgeschick
  • gute Fremdsprachenkenntnisse, vor allem Englisch, Französisch und Spanisch, für Teilmärkte natürlich auch andere Sprachen
  • EDV-Kenntnisse aus den Bereichen der Büroorganisation und der rechnergestützten Berechnung, Konstruktion und Fertigung.

Die Bedeutung und Gewichtung der vorgenannten Merkmale sind natürlich abhängig von dem Anforderungsprofil des Arbeitsplatzes und der angestrebten beruflichen Position.

Tätigkeitsfelder

In der beruflichen Praxis ergibt sich ein breites Spektrum an Arbeitsmöglichkeiten in der Konstruktion, in der versuchstechnischen Erprobung, in der Fertigung, in der Projektierung, im Vertrieb und in der Kundenberatung.

Die erforderlichen Kenntnisse der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Methoden und Verfahren, einschließlich der Datenverarbeitungstechniken und der Grundzüge der BWL, werden an der DHBW Mosbach gelehrt.

Einkommensverhältnisse

Bei einer Betrachtung der Einkommensverhältnisse muss generell zwischen einer Tätigkeit in der freien Wirtschaft und der im öffentlichen Dienst unterschieden werden. Sehr aufschlussreiche Dokumentationen über die Einkommenssituation bei den Ingenieuren veröffentlicht der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in unregelmäßigen Abständen.