Fakultät Wirtschaft - BWL

Industrie

Auf Nummer sicher:

Fundierte BWL

mit industriellem Fokus
und aktuellen Trends aus

  • Digitalisierung 
  • Internationalisierung
  • Service Management.

Das bedeutet nie, dass Unternehmen die Kosten außer Acht lassen können, während sie nach Differenzierung streben, oder die Differenzierung ignorieren, während sie die Kostenführerschaft anstreben. Ebenso bedarf eine Strategie der Kostenführerschaft oder der Differenzierung – ob breit angelegt oder fokussiert – ständiger Verbesserung. Eine Strategie ist ein Weg, kein fester Punkt. Michael E. Porter

GRUNDFRAGEN UND TRENDS

Industrie 4.0: Revolution für die kaufmännische Bildung?!

Das Thema Industrie 4.0 ist eine zukunftsentscheidende Herausforderung für alle Produktionsunternehmen. Von technologischer Seite sind die Auswirkungen bereits deutlich skizziert. Allenfalls rudimentär wird bislang erkennbar, welche tiefgreifenden Auswirkungen auf die kaufmännischen Berufsfelder zu erwarten sind. Mehr dazu im spannenden Beitrag von Prof. Dr. Frank Deser.

Industrie 5.0: Ein bionischer Ansatz

Aktuell wird unter Industrie 4.0 die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologie zur Etablierung cyber-physischer Systeme intensiv diskutiert, erforscht und entwickelt. Dies umfasst vor allem die Vernetzung menschlicher und maschineller Akteure entlang der Wertschöpfungskette. In der aktuellen Debatte fällt auf, dass ein Ausblick auf nachfolgende (R)evolutionsstufen, die potenziell auf die Industrie 4.0 folgen könnten, so gut wie gar nicht Teil der Debatte sind. Mit diesem Beitrag soll ein Blick über die vierte industrielle Entwicklungsstufe hinaus erfolgen auf das, was einmal die Industrie 5.0 werden kann. 

Der bionische Ansatz der Autopoiesis wird hierfür herangezogen und Analogien aus den Naturwissenschaften werden verwendet. Bereits 1987 entwickelten Maturana und Varela in theoretischen Grundzügen die Autopoiesis. Im Kern geht es um eine sich selbst produzierende Fabrik, welche durch die Merkmale Selbstbegrenzung, Selbsterhaltung und Selbsterzeugung gekennzeichnet werden kann. 

Unter Berücksichtigung aktueller innovativer Entwicklungen – es seien hier additive Fertigungsverfahren (3D-Druck), Nanotechnologie sowie die Gentechnologie exemplarisch genannt – rückt die technische Umsetzbarkeit der Autopoiesis und ihre Nutzung im industriellen Kontext in deutlich greifbarere Nähe als dies noch in den 1980er Jahren der Fall war. Die durch Industrie 4.0 betriebene Vernetzung bisher unverbundener Produktionskomponenten gilt als notwendige Voraussetzung eines autopoietischen Produktionsansatzes. Insofern muss es ein Anliegen von Wissenschaft und Forschung sein, frühzeitig Impulse zur Weiterentwicklung der Industrie 4.0 hin zu nachfolgenden Entwicklungsstufen zu geben. Dieser Beitrag u. a. von Prof. Dr. Manfred Hentz liefert einen Ausblick hierzu.

ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN DES INDUSTRIEBETRIEBS

Der in Deutschland ansässige Industriebetrieb wird sich im 21. Jahrhundert vor allem zwei Herausforderungen stellen müssen:

  • der Entwicklung vom reinen Produzenten zum Service-Anbieter und
  • der Digitalisierung.

Beiden Tendenzen werden wir mit Industrial Management bereits heute gerecht und setzen konsequent strategische Schwerpunkte in unserem Curriculum:

 

Industrielles Servicemanagement: Selling the Invisible

Immer mehr Industriebetriebe professionalisieren ihr Dienstleistungsangebot. Dienstleistungen kann man nicht anfassen, man kann Sie nicht wie ein Produkt auf den Besprechungstisch legen. Nach Gebrauch verflüchtigen sie sich. Wie professionell eine Dienstleistung war, weiß man oft erst im Nachhinein. Die Bundesrepublik Deutschland ist unzweifelhaft eine Dienstleistungsgesellschaft geworden. Inzwischen sind  ca. 70 % der Arbeitsplätze im Bereich Dienstleistung. Die DHBW möchte unsere Dualen Partner bei der Individualisierung der Serviceangebote inhaltlich begleiten. Lesen Sie mehr zur Vorlesungsreihe Industrielles Servicemanagement im Studiengang Industrial Management.  

Informationsmanagement: Wege zum digital erfolgreichen Industriebetrieb

Wir versetzen durch unsere Vorlesungen und Workshops Ihre dual Studierenden in die Lage, echte digitale Chancen von Hypes zu unterscheiden. Wir erarbeiten Strategien und Prototypen für neue Geschäftsmodelle. Wir stellen sicher, dass sich technologische Investitionen auch auszahlen. Und wir verweisen auf neue Modelle der Organisation, die die Fähigkeiten für eine erfolgreiche Digitalisierung mitbringen. Lesen Sie mehr zum Wahlfach Digitalisierung im Studiengang Industrial Management.  

Letztes Update: März 2019. Volkhard Wolf

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