Transatlantische Partnerschaft: CCSU und DHBW Mosbach vereinbaren strukturiertes Austauschprogramm

Die Kooperation zwischen der Central Connecticut State University (CCSU) und der DHBW Mosbach wird enger. Dr. Zongxiang Mei, Auslandskoordinatorin der CCSU, besuchte den Campus Mosbach, um die seit 2022 bestehende Zusammenarbeit weiter zu festigen und gemeinsam mit der DHBW ein strukturiertes internationales Austauschprogramm für Studierende und Lehrende zu entwickeln.

Vom ersten Kontakt zur festen Partnerschaft

Seit der Unterzeichnung der ersten Kooperationsvereinbarung im Herbst 2022 und ihrer Bekräftigung im November 2023 konnten bereits mehrere Studierendengruppen beider Hochschulen gegenseitige Besuche realisieren. Die ersten DHBW-Studierenden absolvierten ein Auslandssemester an der CCSU in New Britain (USA), während Studierendengruppen aus Connecticut den Campus Mosbach besuchten. Mit dem aktuellen Besuch von Zongxiang Mei soll dieser punktuelle Austausch nun in ein dauerhaftes, planbares und nachhaltiges Programm überführt werden.

„Die Partnerschaft mit der CCSU hat sich von ersten persönlichen Kontakten zu einem festen Baustein unserer Internationalisierungsstrategie entwickelt. Mit diesem Besuch wollen wir den Austausch auf eine verlässliche, strukturierte Basis stellen, von der Studierende und Lehrende beider Hochschulen langfristig profitieren”, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Andreas Weißenbach, der die Partnerschaft seit vielen Jahren begleitet.

Von Maschinenbau bis Bauingenieurwesen: Die Gesprächsthemen

Im Mittelpunkt des Aufenthalts standen Gespräche zu verschiedenen Aspekten des Austauschs. Im Einzelnen wurden die folgenden Punkte miteinander vereinbart:

  • Englischsprachige Lehrangebote in Mosbach: Dazu wird das bestehenden International Program in Engineering (IPE) der DHBW Mosbach um Angebote in Maschinenbau und Bauingenieurwesen erweitert, damit künftig auch CCSU-Studierende und DHBW-Studierende in diesen Fachbereichen ein Semester in Mosbach absolvieren können.
  • Industriepraktika bei Partnerunternehmen: DHBW-Partnerunternehmen mit Niederlassungen in beiden Ländern werden in das Programm eingebunden, um Austauschstudierenden praxisnahe Einblicke zu ermöglichen.
  • Forschungskooperation und Dozierendenaustausch: Gemeinsame Projekte sowie gegenseitige Lehraufenthalte von Professorinnen und Professoren werden verstärkt. Der Fokus liegt dabei vor allem in den Themenfeldern: Additive Fertigung, digitaler Zwilling, nachhaltiges Bauen und Building Information Modeling (BIM), erneuerbare Energien, industrielle Cybersicherheit, Kreislaufwirtschaft sowie Mensch-Maschine-Interaktion.

„Die Gespräche in Mosbach haben gezeigt, wie viel Potenzial in dieser Partnerschaft steckt. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit einem festen Austauschprogramm noch mehr Studierenden auf beiden Seiten des Atlantiks neue akademische und kulturelle Erfahrungen ermöglichen können. Dies ist insbesondere deshalb so interessant, weil beispielsweise mehr als 150 deutsche Unternehmen in Connecticut Niederlassungen betreiben und beide Hochschulen gerade diese Unternehmen gezielt mit Fachkräften versorgen wollen”, so Zongxiang Mei von der CCSU.

Der nächste Schritt: Ein Programm mit Zukunft

Als sichtbares Ergebnis des Besuchs wollen beide Hochschulen in den kommenden Monaten ein gemeinsames, verbindliches Austauschprogramm ausarbeiten, das die bisherigen Aktivitäten bündelt und für Studierende sowie Lehrende verlässlich zugänglich macht.

Der Dekan der Fakultät Technik Prof. Dr. Max Mühlhäuser blickt zuversichtlich auf diese fruchtbare Kooperation: „Der Besuch von Zongxiang Mei ist ein klares Zeichen der Verbundenheit: Die CCSU und die DHBW Mosbach wollen die Internationalisierung voranbringen und gemeinsam mit den Partnerunternehmen mit Leben füllen. Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte auf diesem Weg.”

Das International Office der DHBW Mosbach unterstützt die organisatorische Umsetzung des Programms und begleitet dessen Entwicklung in den kommenden Monaten.