Für unsere Partnerunternehmen: Risiken minimieren, Unabhängigkeit sichern

Die fachliche Basis

Unsere Studierenden beherrschen das Handwerk der modernen Softwareentwicklung: objektorientierte Programmierung, saubere Softwarearchitektur, Datenbankdesign und den Umgang mit gängigen Frameworks und Werkzeugen. Dazu kommen Kenntnisse in Netzwerken, Betriebssystemen und Webtechnologien sowie ein solides mathematisches und theoretisches Fundament.

Ebenso wichtig ist die Arbeitsweise. In studentischen Projekten lernen unsere Studierenden agile Methoden, Versionsverwaltung, Testverfahren und die Zusammenarbeit im Team kennen. Sie können ihre Ergebnisse dokumentieren und präsentieren und verstehen, wie IT-Projekte im Unternehmen tatsächlich ablaufen.

Wir bilden also grundständig die Angewandte Informatik aus. Neu dazu gekommen sind jedoch Querschnittkompetenzen digitale Souveränität und agentische KI. Diese beiden Kompetenzen behandeln wir nicht als abgetrennte Spezialfächer, sondern ziehen sie als roten Faden durch das gesamte Studium. 

Ein Schwerpunkt mit Weitblick: digitale Souveränität

Über die Grundlagen hinaus setzen wir einen Akzent, der für viele Unternehmen an Bedeutung gewinnt. Die Abhängigkeit von externen Cloud-Diensten und internationalen Software-Lieferketten ist zu einem realen Geschäftsrisiko geworden. Geopolitische Verschiebungen, regulatorische Vorgaben, Rohstoffmangel und Lieferengpässe sowie wachsende Anforderungen an Ausfallsicherheit werfen eine Frage auf, die immer mehr IT-Verantwortliche beschäftigt: Wie behält (m)ein Unternehmen die Kontrolle über seine kritische IT?

Unsere Studierenden setzen sich mit den Fragen auseinander, die dahinterstehen:

  • Vendor Lock-in: Wie erkennt und reduziert man Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern?
  • Supply Chain Security: Wie bewertet und sichert man Risiken in digitalen Software-Lieferketten ab?
  • Regulatorische Rahmenbedingungen: Welche Folgen haben Datenschutzanforderungen, Sanktionen oder Technologiebeschränkungen für die IT-Strategie?
  • Betriebliche Resilienz: Wie bleiben Systeme auch dann handlungsfähig, wenn externe Dienste ausfallen?

Daraus ergeben sich konkrete Kompetenzen: ein Verständnis für strategische IT-Governance und Make-or-Buy-Entscheidungen, Kenntnisse in Multi-Cloud- und Hybrid-Architekturen, Erfahrung mit lokalen KI-Lösungen als Alternative zu reinen Cloud-Ansätzen sowie die Grundlagen ausfallsicherer, verteilter Systeme. Investitionen in digitale Souveränität heute sichern Ihre operative Unabhängigkeit morgen. 

Ein Schwerpunkt mit Dynamik: agentische KI

KI-Systeme entwickeln sich von reinen Assistenten zu Werkzeugen, die eigenständig Aufgaben planen und ausführen. Unsere Studierenden lernen, solche Systeme einzuordnen, sinnvoll einzusetzen und kritisch zu bewerten: Wo bringt ein KI-Agent im Unternehmen echten Mehrwert, wo liegen die Grenzen, und wie behält man Kontrolle und Nachvollziehbarkeit? Auch dieses Thema vermitteln wir nicht abgekoppelt, sondern verankert in der praktischen Arbeit unserer Module.

Warum das duale Studium den Unterschied macht

Die Angewandte Informatik an der DHBW Mosbach bildet Fachkräfte aus, die breit einsetzbar sind und trotzdem einen klaren Schwerpunkt setzen können. Sie erhalten Nachwuchskräfte, die von der ersten Praxisphase an mitarbeiten und sich schnell in Ihre Systeme und Prozesse einfinden. 

Diese Themen bleiben bei uns nicht theoretisch. Im dualen Studium wenden unsere Studierenden das Gelernte direkt in Ihren Praxisphasen an und bringen umgekehrt aktuelles Wissen aus den Theoriephasen in Ihre Projekte ein. Sie bilden eine Nachwuchskraft aus, die die technische UND die strategische Seite versteht und die Sie von Anfang an nach Ihren Anforderungen prägen können. Viele unserer Studierenden übernehmen genau deshalb früh Verantwortung in ihren Unternehmen.

Allgemeine Hinweise und Informationen zum dualen Studium finden Sie auf den Seiten für neue Partner

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen ebenfalls Partnerunternehmen der Angewandten Informatik werden?

Wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Dirk Saller oder Prof. Dr. Veronika Lesch.