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News:
Erweitern Sie Ihr OER-Wissen und Ihre OER-Kompetenzen

- Im Oktober und November 2023 bietet des Kompetenzzentrum wieder einige Schulungen rund um das Thema OER an. Hier erhalten Sie einen Überblick: Donnerstag den 12.10.23, von 10:00 - 11:45 Uhr: Schulungsangebot „Benutzung des ZOERR: alles rund um Recherche, Metadaten, Likes und OER selbst veröffentlichen“ - Um die Einwahldaten zu erhalten schicken Sie einfach eine Mail an oer@mosbach.dhbw.de Freitag, 13.10.23, 12-13 Uhr online: " Bildersuche leicht gemacht – Kurzinput zur Nutzung von frei lizenziertem Bildmaterial in der Lehre“ - Anmeldung über die DHBW Bildungswelt . Hier geht es zur Veranstaltungsseite. Montag, 13.11.23, 12-13 Uhr online: " Kurzinput - Vom Suchen und Finden offener Bildungsressourcen (OER) in den Naturwissenschaften“ - Anmeldung über die DHBW Bildungswelt Hier geht es zur Veranstaltungsseite. Freitag, 17.11.2023 von 10:00 bis 12:00 Uhr online: "Urheberrecht in der Lehre" - Anmeldung über die DHBW Bildungswelt . Hier geht es zur Veranstaltungsseite . Montag, 20.11.23, 12-13 Uhr online: " Lehr- und Lernvideos als offene Bildungsressource (OER) - Kurzinput zur Erstellung von frei lizenzierten Videos“ - Anmeldung über die DHBW Bildungswelt . Hier geht es zur Veranstaltungsseite. Donnerstag, 23.11.2023 von 09:00 bis 12:00 Uhr online: OER - Crashkurs - Anmeldung über die DHBW Bildungswelt . Hier geht es zur Veranstaltungsseite.

News:
4. Mosbacher Tag der Lehre

- Der 4. Mosbacher Tag der Lehre findet statt am Montag, den 16.09.2024 an der DHBW Mosbach. Merken Sie sich den Termin schon einmal vor und informieren Sie sich laufend auf dieser Webseite. Wir freuen uns auf Sie!

News:
Moodle Grundlagen/ Wo finde ich meine Kurse?

- Sie sind neu auf Moodle oder nutzen das Programm sehr selten. So wird Ihnen unsere neue Rubrik "Moodle Grundlagen" gefallen. Monatlich stellen wir Ihnen kleine Tipps und Infos zur Verfügung, um Ihnen den Umgang mit Moodle leichter zu machen. Manchmal verliert man bei vielen Kursen den Überblick. In welche Kurse hat man Zugriff? Bei diesen Überlegungen hilft die Orientierungshilfe "meine Kurse". Es gibt verschiedene Filter- und Darstellungsmöglichkeiten um alle Ihre zugewiesenen Kurse zu finden. Probieren Sie es aus! Ihr Team vom ESC

News:
Veröffentlichung des Onlinetrainings "Write-it: Schreibwerkstatt"

- Der Moodle-Kurs dient zur Auffrischung und Erweiterung der Fähigkeiten und des Wissens zum wissenschaftlichen Schreiben. Voraussetzungen für die Teilnahme am Kurs sind Kenntnisse zum Zitieren und Paraphrasieren, erste Schreiberfahrungen im akademischen Kontext sowie die Fähigkeit, wissenschaftliche Textsorten zu unterscheiden. Der Kurs ist als Selbstlernmodul aufgebaut und kann durch das Einblenden von zusätzlichen Aktivitäten leicht in einen Blended-Learning-Kurs umgewandelt werden. Eine Handreichung für Lehrende zur Anpassung des Kurses sowie Lernaufträge sind vorhanden. Der Kurs ist modular aufgebaut und behandelt folgende Aspekte: - Lesetechniken zum Erkennen von Textverständnis/Textstrukturen sowie die Textzusammenfassung und das Schreiben einer Problemstellung und einer Zielstellung - Test und Darstellung verschiedener Schreibtypen, die Ziele und Arbeitsweisen von Schreibgruppen, kreative Schreibübungen, um neue Perspektiven für ein Schreibprojekt zu bekommen - Verschiedene Schreibstrategien und -übungen während eines Schreibprozesses - Grundlagen zu Argumentationstechniken - Inhaltliche und sprachliche Überarbeitungsstrategien - Übungen zur Rechtschreibung, Grammatik und Kommasetzung sowie deren Überprüfungsmöglichkeiten - Wissen über verschiedene Textsorten und deren Merkmale, die an einer Hochschule vorkommen können - Textfeedback einholen Das Onlinetraining wurde von Dr. Marcus Fiebig für die DHBW Mosbach erstellt und ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz . Bei allen Fragen rund um OER stand das Kompetenzzentrum Open Educational Resources zur Verfügung. Zu den weiteren Informationen und den Materialien des Onlinetrainings

News:
Start in den Unruhestand

- Die beiden Professoren Dr. Harald Kugler und Dr. Ingolf Riedel haben zum 1. Januar 2010 die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach verlassen und starten in ihren Unruhestand. Im Interview werfen sie einen Blick zurück und nach vorn. Beide sind sich sicher: Der Lehrberuf an der DHBW Mosbach war für sie ihr Traumjob. Und: beide wollen weitermachen. Dr. Ingolf Riedel baut gerade ein eigenes Beratungsunternehmen auf, Dr. Harald Kugler schreibt Bücher und hält weiterhin Gastvorträge an der DHBW Mosbach. Interview mit Prof. Dr. Harald Kugler 1. Was hat Sie dazu bewegt, nach Ihrer erfolgreichen Karriere als Entwicklungsleiter in einem mittelständischen Betrieb für Mobilhydraulik an eine Hochschule zu gehen, um dort junge Menschen zu unterrichten? Ich habe den für die 60er/ 70er klassischen zweiten Bildungsweg beschritten: Lehre, Ingenieurschule, Universität. Dabei standen immer die metallischen Konstruktionswerkstoffe im Fordergrund: Schlosserlehre, Maschinenbaustudium, Promotion im Bereich der Metallphysik. Gegen Ende der Ingenieurausbildung habe ich meine Kommilitonen für die teilweise schwierigen Prüfungsfächer wie Werkstoffkunde und Technische Mechanik erfolgreich vorbereitet. Dabei ist mir bewusst geworden, dass vermitteln schwieriger Sachverhalte mir besonders gut gelingt und dass ich große Freude daran habe. Nun konnte man zu dieser Zeit mit dem Abschluss der Ingenieurschule nicht Dozent an einer solchen werden. Erforderlich war ein Hochschulabschluss und Berufserfahrung in einschlägigen Industriebetrieben. Diese Aufgaben habe ich Schritt für Schritt abgearbeitet, den letzten als Entwicklungsleiter in einem mittelständischen Unternehmen. An der Hochschule habe ich die tiefen Zusammenhänge der Materie verstehen gelernt und in der Industrie wurde mir klar, wie dieses Wissen in der täglichen Arbeitspraxis anzuwenden und um zu setzten ist. Beide Bereiche – Hochschule und Industrie – haben mich in besonderer Weise geprägt. Nach den Lern- und Wanderjahren an Schulen, Hochschulen und Industriebetrieben war es der folgerichtige Schritt für mich meine Lehrjahre durch einen Wechsel in den Beruf des Hochschullehrers zu verwirklichen. 2. Insgesamt unterrichten Sie schon seit 24 Jahren an Hochschulen des Landes Baden-Württemberg im Studiengang Maschinenbau und haben von 1996 bis 2006 die Vertiefungsrichtung Fassadentechnik im Studiengang Bauwesen an der DHBW-Mosbach aufgebaut und das Curriculum hierfür entwickelt. Welches fachliche Thema hat Sie besonders begeistert? Bei den fachlichen Inhalten habe ich schon früh meine Neigung und auch besondere Freude zu den Werkstoffen entdeckt. Technische Mechanik war eines meiner Lieblingsfächer. Später an der Hochschule konnte ich dann ein umformtechnisches Labor übernehmen und weiter ausbauen. Das hat in mir die Neigung zur Umformtechnik entstehen und wachsen lassen. Hinzu kam, dass die Umformtechnik eng verknüpft ist mit Metallphysik und Werkstoffkunde. So habe ich zu meinen theoretischen Kenntnissen aus der Hochschule die praktische Anwendung gefunden. 3. Sie haben die Veranstaltungsreihe "Zukunftswissen" dieses Jahr an der DHBW Mosbach mitinitiiert. Was ist Ihre Prognose, welche technische Entwicklung aus dem Maschinenbau ist aus Ihrer Sicht die wichtigste für das angehende Jahrhundert? Es ist interessant den Studierenden und interessierten Mitarbeitern der Firmen zu zeigen welche neue Entwicklung sich etabliert haben und welche Entwicklungen in naher Zukunft sich etablieren werden. 80% der zur Anwendung kommenden metallischen Werkstoffe sind im zurückliegenden Jahrzehnt entwickelt worden. Bei den metallischen Werkstoffen sind es vor allem die Leichtmetalle Aluminium, Magnesium und Titan, die noch für viele Innovationen sorgen werden. Hinzu kommen Entwicklungen im Bereich der Verbundwerkstoffe (Kohlefaserverbundwerkstoffe), Keramiken und Gläser. Da Sie das kommende Jahrhundert angesprochen haben, dürfte die Frage interessant sein, nach welchem Werkstoff die kommende Epoche benannt werden wird: folgt auf Stein-, Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit nun die Aluminiumzeit oder die Siliziumzeit, wenn wir an die Halbleitertechnik denken. Oder wird der große Umbruch, der in der Informationstechnologie im Gange ist, der nächsten Epoche den Namen geben? Diese Frage stelle ich den Studierenden in der Einleitungsvorlesung zur Werkstoffkunde – und lasse die Antwort auch hier offen. 4. Welche Projekte haben Sie sich für die nächsten Jahre vorgenommen? Wenn man mit einem Lernbuch auf den Markt kommt und etwas früher als geplant in den so genannten Ruhestand geht, dann liegt es Nahe, dass man zu dem Fach, das im Lernbuch behandelt wird, gerne noch Vorlesungen halten möchte. So ist es auch in meinem Fall. Ich werde als Lehrbeauftragter – solange ich noch gebraucht werde – für die Fächer Umformtechnik und Werkstoffkunde an verschiednen Standorten der DHBW zur Verfügung stehen. Auch würde es mich reizen an einer Universität die Grundlagenvorlesung zur Umformtechnik zu halten. Meine Frau und ich haben in Südamerika Patenschaften für Kinder übernommen. So bin ich motiviert, mein Spanisch zu vervollkommnen, in der Hoffnung den Menschen dort ein bisschen mehr helfen zu können als dies durch regelmäßige finanzielle Unterstützung möglich ist. Interview mit Prof. Dr. Dr. habil. Ingolf Riedel 1. Als gebürtiger Leipziger sind Sie noch ein Jahr vor dem Mauerfall in den Westen geflüchtet. Hatten Sie damals schon eine Vorstellung, wie es dann weitergehen sollte? Eine konkrete Vorstellung hatte ich nicht, aber eigentlich wollte ich unbedingt auf meinem ursprünglichen Spezialgebiet, der Organisation, in der Praxis arbeiten. Hier hatte ich bereits viele Jahre Berufs- und Beratungserfahrung. Durch einige Zufälle bin ich dann durch einen befreundeten Professor aus Frankfurt ermuntert worden, mich um eine Professur zu bewerben. Ich hatte bei ihm einige Vorlesungen vertretungsweise gehalten. Als meine Zeugnisse in den Westen geschmuggelt waren und er diese sah, hat er mir dazu geraten. Die ersten beiden Versuche waren dann auch gleich erfolgreich und ich habe mich bewusst für den dualen Studiengang in Mosbach entschieden, da er meinen Vorstellungen von einem praxisorientierten Studium näher kam als die klassische Hochschulausbildung. Übrigens ahnte auch ich bei meiner Flucht 1988 nicht, dass bereits 14 Monate später das Ende der DDR-Diktatur in Leipzig eingeleitet werden sollte. Obwohl ich zuletzt am Institut für Wirtschaftsführung der Handelshochschule Leipzig arbeitete und durch die Weiterbildung von Top-Managern der Kombinate und Betriebe sicher mehr Zugang zu Hintergrundinformationen hatte, habe ich eine solche Entwicklung nicht gesehen. Vielmehr glaubte ich, dass die große Trennlinie zwischen Ost und West auf Dauer mitten durch Deutschland verlaufen wird. Dass ich trotz Habilitation und erfolgreichen eigenen Vorlesungsreihen keine Chance auf eine Professur erhalten sollte – ich war der einzige Nicht-Genosse am Institut – ,war nicht der entscheidende Faktor für meine Flucht. Vielmehr wollte ich es nicht mehr ertragen, dass unsere 3 Kinder wieder in einer solchen Diktatur leben sollten. Da die seit 1985 von Gorbatschow – diesem Glücksfall für die deutsche Geschichte – eingeleitete Entwicklung bei den „Betonköpfen“ in Berlin auf keinerlei Resonanz stieß, hatte ich eine Veränderung der Verhältnisse hin zu einer demokratischen Entwicklung ausgeschlossen. Und so habe ich in Absprache mit meiner Frau auf Flucht und spätere Familienzusammenführung gesetzt. 2. Sie haben zunächst eine Lehre als Gasmonteur absolviert, bevor Sie als krönenden Abschluss Ihres Bildungsweges sich schließlich sogar habilitiert haben. Was hat Sie dazu motiviert, diesen Umweg in Kauf zu nehmen? Das war kein Umweg. Vielmehr hielt ich es für sinnvoll, zunächst eine Berufsausbildung als Basis für ein Studium zu absolvieren. Man erwirbt dabei nicht nur wichtige praktische Kenntnisse für das folgende Studium, sondern lernt auch die teilweise sehr harte Arbeit der Mitarbeiter „an der Basis“ schätzen, eine wichtige Erfahrung für die eigene Bewertung von Menschen. Das Abitur habe ich neben der Berufsausbildung absolviert und so insgesamt bessere Voraussetzungen für das folgende Studium der Energetik (Gastechnik, E-Technik, Wärmelehre) an der TU Dresden gehabt. Als Wirtschaftsingenieur bin ich dann allerdings während meiner Assistentenzeit an der TU der technischen Ausrichtung untreu geworden, indem ich mich der Organisation und Unternehmens-führung zugewandt habe. Dieser blieb ich danach aber sowohl in den Jahren meiner Berufspraxis als auch der weiteren wissenschaftlichen Entwicklung einschließlich Habilitation bis heute verhaftet. 3. Was war Ihnen in der Lehre immer am wichtigsten, Ihren Studenten zu vermitteln? Ich möchte vor allem Begeisterung für Bildung und damit für ein lebenslanges Lernen wecken. Dabei geht es mir nicht nur um das Aneignen formalen Wissens, sondern um „menschliches Wachstum“, also Persönlichkeitsentwicklung im umfassenden Sinne. Bildung war und ist für mich immer auch Erziehung zur Persönlichkeit. Neben einer hohen wissenschaftlichen Qualität der Lehre und der praxisnahen Darstellung der Lehrinhalte sollte selbständiges Denken und eigenverantwortliches Handeln stets das eigentliche Ziel unserer Bemühungen sein. Urteils- und Kritikfähigkeit einschließlich der Fähigkeit zur Selbstkritik, Leistungsbereitschaft, Gerechtigkeitssinn, Einfühlungsvermögen bzw. Empathie, Achtung vor der Persönlichkeit anderer, ethisches Handeln und die Fähigkeit zu komplexem, gesellschaftliche Zusammenhänge erkennendem Denken sind nur einige der Tugenden, um die ich mich stets bemüht habe und bemühe. Gerade die aktuelle wirtschaftliche Situation zeigt doch sehr deutlich, wie wichtig es ist, das moralische, ethische Urteilsvermögen unserer Studenten zu entwickeln. Wer von sich glaubt, diesbezüglich in seiner Persönlichkeitsentwicklung einmal „fertig“ zu sein, macht gedanklich schon den ersten Fehler. 4. Ihr Ruhestand scheint eher ein Unruhestand zu sein. Können Sie schon etwas zu Ihren Projekten für die kommenden Jahre sagen? Neben meiner Tätigkeit als Gastdozent an verschiedenen Hochschulen ist die Gründung eines privaten Beratungs- und Weiterbildungsunternehmens geplant. In diesem will ich mich mit einem Team kompetenter und erfahrener Experten neben den Bereichen Personal- und Organisationsberatung insbesondere auch dem Training sozialkompetenten Verhaltens widmen. Das Spektrum wird breit angelegt sein und reicht u. a. vom Kommunikations- und Motivationstraining, dem Führen von und in Gruppen, dem Konflikt- und Veränderungsmanagement bis hin zur Ausbildung von Trainern für Sozialkompetenz. Hier werden wir uns in dem Kompetenzteam sicher gut ergänzen. Details erfahren Sie ab dem Frühjahr im Internet unter „Führungsakademie-Riedel“ (www.fa-riedel.com).

News:
"Lust auf Leistung"

- Graduierungsfeier an der DHBW Mosbach Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hat heute in der Alten Mälzerei feierlich 985 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Nächste Woche folgen noch einmal 122 Absolventen in Bad Mergentheim. Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann ist stolz auf die jungen Leute, die nun die „Eintrittskarte ins Berufsleben“ in Händen halten. Sie seien Bacheloranden anderer Hochschulformen durch ihre Berufserfahrung mehr als eine Nasenlänge voraus. Jeck-Schlottmann hofft, dass die Absolventen wandlungsfähig und offen bleiben, verantwortungsbewusst und charakterfest und damit eine Bereicherung für ihre Arbeitgeber wie für die Gesellschaft. Doch vor allem anderen wünscht sie ihnen innere Erfüllung: „Das ist sehr wichtig für die Zufriedenheit, für die tägliche Leistungsbereitschaft. Arbeit soll nicht Last sondern Lust sein“, so die Rektorin. „Suchen Sie sich also die richtigen Aufgaben aus, die Ihnen langfristig Erfüllung bescheren, so dass der Beruf nicht nur ein Job, sondern Berufung ist.“ Mit Begeisterung und eigenem Antrieb, mit dieser „Lust auf Leistung“ können „ihre“ Absolventinnen und Absolventen viel bewegen, ist sich Jeck-Schlottmann sicher. Eine von ihnen ist Jasmin Weber, die Maschinenbau Verfahrenstechnik studiert hat und besonders die praktischen Kenntnisse schätzt, die sie während ihres Studiums erworben hat: „Alle firmeninternen Abläufe habe ich bereits während meines Studiums kennengelernt und konnte mich mit den verschiedensten Problemstellungen auseinandersetzen. In den drei Jahren habe ich dadurch sehr viele Erfahrungen gesammelt und gelernt, mein theoretisches Wissen optimal zu nutzen.“ Sie würde sich jederzeit wieder für das Studium entscheiden. Die 24-Jährige kann nach ihrem Abschluss bei ihrem Dualen Partner AZO GmbH & Co. KG in ihrem Wunschjob, der Projektierung, arbeiten. Ihre schönsten Erinnerungen hat sie an den starken Zusammenhalt innerhalb des kleinen Kurses und die gegenseitige Unterstützung. Auch Constantin Wiegert, der Bauwesen Fassadentechnik studiert hat, kann seine Traumstelle bei seinem Dualen Partner fischerwerke GmbH & Co. KG im Produktmanagement antreten. Sein schönstes Studienerlebnis war sein Auslandssemester in den USA, wo er „unglaubliche viele tolle Erfahrungen sammeln und sich fachlich weiterbilden konnte.“ Er erhofft sich später ein spannendes Berufsleben mit vielen Reisen und internationalen Kontakten. Magnus Nedoma hat Maschinenbau Verfahrenstechnik studiert und erinnert sich gerne an den Zusammenhalt und die ausgelassene Atmosphäre in den Lerngruppen. Der 27-Jährige wird von seinem Dualen Partner Netze BW GmbH im Anschluss an sein Studium fest übernommen. Den Erstsemestern rät er, einen gesunden Mittelweg zwischen Spaß und Ernsthaftigkeit einzuschlagen. „Man sollte zwar von Anfang an bei der Sache sein, sich aber nicht zu sehr auf das Lernen versteifen, um das eigentliche Leben nicht zu vernachlässigen.“ Eva Sawatzki sieht als wichtigste gelernte Fähigkeit aus ihrem Studium, sich notwendiges Hintergrundwissen schnell selbst aneignen zu können und zu wissen, wo man Informationen findet. Die 39-Jährige hat Wirtschaftsingenieurwesen –Internationale Produktion und Logistik studiert und rät künftigen Studierenden, Auslandserfahrungen zu sammeln und fremde Kulturen kennenzulernen. Auch sie wird nach dem Studium durch ihren Dualen Partner Walter Söhner GmbH & Co. KG übernommen. Dass auch in einer kleinen Stadt wie Mosbach viel los sein kann, hat Mascha Dreistein während ihres BWL Handel-Studiums gemerkt. Das wichtigste waren Freunde, die durch gemeinsame Gruppenarbeiten zu den schönsten Erlebnissen beigetragen haben -„auch wenn wir jedes Mal beim Planspiel Pleite gegangen sind.“ Sie bleibt bei ihrem Dualen Partner Bosch Thermotechnik, kann sich aber auch ein Masterstudium gut vorstellen. Bildergalerie

News:
Aus den Bergen zum dualen Studium

- Gabriel Perathoner, angehender Bauingenieur an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, ist DAAD-Preisträger 2020. Der Preis ehrt internationale Studierende der Hochschule, die sich durch gute Studienleistungen, Motivation und Engagement auszeichnen. Der 21-jährige Südtiroler wollte ursprünglich in Neapel studieren. „Der Hauptsitz meines Dualen Partners, der Finstral AG, liegt etwa eine Stunde von meiner Heimat entfernt“, erzählt er. „Als das Unternehmen im Jahr 2017 duale Studienplätze ausschrieb, wurde ich das erste Mal auf diese in Italien fast unbekannte Form des Studiums aufmerksam, habe mich weiter darüber informiert und schlussendlich auf die Stelle beworben.“ Das Unternehmen ist einer der größten Fensterhersteller Europas und hat sich insbesondere auf Kunststofffenster spezialisiert. Perathoner begann im Oktober 2017 sein duales Studium in der Studienrichtung Bauingenieurwesen – Fassadentechnik. Vom dualen Studienmodell ist er überzeugt und teilt seine Erfahrungen deshalb auch als DHBW-Botschafter mit Studieninteressierten an Schulen. „Besonders von dieser Zeit im Gedächtnis geblieben sind mir die Exkursionen sowohl nach Rosenheim als auch nach Wiesbaden. Beide Exkursionen waren geprägt sowohl von vielen Interessanten und neuen Dingen, die wir als Studenten lernen konnten, aber auch von der Gemeinschaft mit den Kommilitonen aus dem Kurs, die nochmal besonders durch solche Exkursionen gestärkt wurde.“, so der Student. So verwundert es nicht, dass Gabriel Perathoner einen Teil des Preisgeldes in den Sommerurlaub stecken möchte, den „restlichen Betrag aber für zukünftige Reisen nach Deutschland verwenden, um hier meine Freunde und (leider bald ehemalige) Kommilitonen zu besuchen.“ Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis wird seit mehr als zehn Jahren vergeben. Der Preisträger erhält die Auszeichnung durch das kombinierte Stipendien- und Betreuungsprogramm (STIBET) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

News:
Kooperationsvertrag ZVSHK - DHBW Mosbach

- Seit Jahren besitzt die DHBW Mosbach einen Schwerpunkt im Baubereich, sowohl im technischen wie im betriebswirtschaftlichen Bereich. Dazu gehören neben anderen Studienangeboten im technischen Bereich der Studiengang Bauwesen mit seinen unterschiedlichen Ausprägungen – Projektmanagement und Fassadentechnik sowie im betriebswirtschaftlichen Bereich der Studiengang BWL-Handel – Vertriebs- und Kooperationsmanagement für die SHK- und die Baubranche. Die baubezogenen Studiengänge haben sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt, wobei in der Betriebswirtschaftslehre aber sehr stark Hersteller- und Großhandelsunternehmen der SHK-Branche und des sonstigen Baubereichs und beim Bauwesen große Bauunternehmen und Metallbaubetriebe der Fassadentechnik dominieren. Beide Studiengänge sind aber auch für das Sanitär-. Heizungs- und Klimatechnik-Handwerk mit seinem Klempnerbereich exakt passend und äußerst attraktiv um Betrieben akademisch ausgebildete, aber gleichzeitig auch praktisch orientierte Fach- und Führungskräfte zu bieten. Um das Handwerk noch stärker an dualen Studiengängen partizipieren zu lassen wurde zwischen dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima und der DHBW Mosbach zum 01.10.2011 ein Kooperationsvertrag geschlossen. Der ZVSHK wird sich aktiv in die Vermarktung der Studiengänge im SHK-Handwerk und in die Weiterentwicklung der Studiengänge der DHBW Mosbach mit einbringen. Die DHBW Mosbach wird verstärkt Handwerksbetriebe, auch im Rahmen von Kooperationen, als Ausbildungsunternehmen zulassen und über eine bessere Durchmischung der Gruppen auch zu einem übergreifenden Verständnis (Hersteller – Großhändler – Handwerker sowie Generalunternehmer – Handwerker) in der Branche beitragen. Damit setzt sich hoffentlich der positive Trend von 2011 in den nächsten Jahren fort, dass sich mehr Handwerksunternehmen am Studienangebot BWL - Vertriebs- und Kooperationsmanagement beteiligen.

News:
25 Jahre Fassadentechnik an der DHBW Mosbach

- Die Studienrichtung Bauingenieurwesen-Fassadentechnik veranstaltete am 25. Oktober die Fachtagung „Aktuelle Trends im Fassadenbau“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Anlass war das 25-jährige Jubiläum der Fassadentechnik. Begleitet wurde die vom Baukompetenzzentrum der Stiftung Pro DHBW Mosbach unterstützte Veranstaltung von einer Ausstellung im Foyer. Mehr als 200 Teilnehmer kamen zur Jubiläumsfachtagung und zur begleitenden Ausstellung mit zehn Ausstellerunternehmen. Teilgenommen haben zahlreiche Fach- und Führungskräfte der Fassadenbranche, viele Alumni und Studierende der Studienrichtung Fassadentechnik wie auch Interessierte. Gründungsvater Prof. Dr. Harald Kugler erzählte im Festvortrag, dass im Jahr 1993 die Metallbautechnik als Vorläufer der heutigen Fassadentechnik gegründet wurde. Angesiedelt war das Studienangebot damals allerdings im Maschinenbau. Erst drei Jahre später wurde die Bauwirtschaft als grundständiger Studiengang gegründet, zu der die Metallbautechnik 1999 als Vertiefung hinzugefügt wurde, ergänzte sein Nachfolger im Amt der Studiengangsleitung, Prof. Dr. Wolfgang Schwalbe. Der Studiengang wie auch die beiden Vertiefungen wurden 2006 umbenannt: Das Bauwesen umfasste nun die beiden Studienrichtungen Projektmanagement und Fassadentechnik. Die letzte große Anpassung fand 2017 statt. Der Studiengang erhielt seinen heutigen Namen Bauingenieurwesen, so die aktuelle Studiengangsleiterin Prof. Dr. Isabelle Simons, die auch ganztägig durch die Fachtagung führte. Referenten aus Industrie und aus dem Rechtswesen Namhafte Fachleute aus Industrie und aus dem Rechtswesen referierten während der Tagung über die Neuerungen im Baugeschehen: Hermann Hamm, Geschäftsführer des Ingenieurbüros für Baustatik, Glas und Stahlbau in Gelnhausen, fasste zusammen, was sich mit Einführung der Glasbaunorm DIN 18008 gegenüber den bisherigen technischen Regeln geändert hat. Über das neue Bauvertragsrecht sprach Prof. Christian Niemöller, Geschäftsführer der SMNG Rechtsanwaltsgesellschaft in Frankfurt/Main. Dem Unterschied zwischen Theorie und Praxis von Baukörperanschlüssen widmete Stefan Heim seinen Vortrag, der Technikleiter für Ingenieurfassaden in Deutschland der Schüco International aus Bielefeld. Johann Heidecker, Junior Project Manager bei seele GmbH in Gersthofen, erörterte die technischen Herausforderungen in Design und Montage des Projekts tec-Bridge in Toronto. Prof. Michael Lange, Geschäftsführer der Ingenieurgesellschaft mbH in Hannover, diskutierte über die Herausforderungen mit den unteren Bauanschlüssen von Fassaden und Türen. Am Nachmittag folgte ein Vortrag zu Anwendungen der Feuerverzinkung im Fassadenbau von Dietmar Hildebrandt, Beratungsingenieur beim Institut Feuerverzinken in Aalen. Die Herausforderungen im modernen Fassadenbau fasste Ulrich Weiler, Prüfingenieur für Baustatik bei RIVA in Backnang, zusammen. Die Digitalisierung des Bauens beleuchte Dr. Werner Jager, Direktor Technik und Marketing bei Sapa Building Systems in Ulm, und stellte BIM vor, die Bauwerksdatenmodellierung zur optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe von Software. Ehrung langjähriger Lehrbeauftragter Anschließend ehrte im Namen des Studiengangs Gerhard Lauth, Geschäftsführer der Stiftung Pro DHBW Mosbach, die langjährigen Lehrbeauftragten. Die Stiftung Pro DHBW Mosbach ist Kooperationspartner und Unterstützer des Studiengangs Bauingenieurwesen, des Baukompetenzzentrums und der Fachtagung. Für 10 Jahre erhielt Rico Spohn eine Urkunde, für 15 Jahre Hugo Philipp und Karin Deppe. Bereits seit 20 Jahren halten Rainer Sattler, Dieter Scheer, Thomas Neureuther, Hans Pfeifer, Stefan Gauss, Jürgen Walz, Dietmar Hildebrandt und Prof. Christian Niemöller Seminare für die Fassadentechnik an der DHBW. Sein 25-jähriges Lehrjubiläum feierte Friedrich Scharl, der den Studiengang somit seit seiner Gründung begleitet. Ein großer Dank gilt Prof. Dr. Simons und den Mitarbeitern des Studiengangs Bauingenieurwesen für die professionelle Organisation und Durchführung der sehr gelungenen Fachtagung.

News:
Neu: Dualer Master Bauingenieurwesen

- Zu wenig Wohnraum, Klimaschutz, komplexe technische Projekte und knappe Ressourcen – die Baubranche in Deutschland ist stark gefordert. Ziel des neuen Masterstudiengangs Bauingenieurwesen ist daher die passgenaue Qualifizierung von Fach- und Führungskräften in der Baubranche. „Unsere Dozent*innen verbinden ausgewiesene fachliche Expertise und einschlägiges Praxis-Know-How renommierter international agierender Unternehmen auf dem neuesten Wissensstand. Die Masterstudierenden lernen, wie sie die Zukunft des Bauingenieurwesens nachhaltig mitgestalten können,“ beschreibt Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons, wissenschaftliche Leiterin des Masters Bauingenieurwesen, die Qualität des Studienangebots. Der Studiengang setzt sich mit den Herausforderungen der Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung auseinander. Eine Spezialisierung ist zudem in den Schwerpunkten konstruktiver Ingenieurbau, Facility Management oder Infrastrukturmanagement möglich. Neben fachspezifischem Wissen lernen die Studierenden auch, bei ihrer Entscheidungsfindung ethische und gesellschaftliche Anforderungen zu berücksichtigen. Das Masterstudium ist berufsintegrierend konzipiert. Die Studierenden bleiben während des Studiums im Beruf, so dass das erlernte Wissen sofort im Arbeitsalltag angewandt werden kann. Der modulare Aufbau des dualen Studiengangs ermöglicht eine maßgeschneiderte Spezialisierung mit vielen Wahlmöglichkeiten und zeitlicher Flexibilität. Informationen zum Studiengang Zum Studiengang: www.cas.dhbw.de/bauingenieurwesen Zu den Informationsveranstaltungen: www.cas.dhbw.de/veranstaltungen Bewerbungsfristen 30. Juni für einen Studienstart am 1. Oktober 15. Januar für einen Studienstart am 1. April

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