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Wege zu uns Wir über uns Campus Mosbach Alles Wichtige zur Anfahrt am Campus Mosbach. Campus Bad Mergentheim So finden Sie uns am Campus Bad Mergentheim.

Wegweiser für Lehrende

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News:
50 Jahre duales Studium: Akademische Jahresfeier an der DHBW Mosbach

- Unter dem Motto „50 Jahre DHBW“ fand die Akademische Jahresfeier 2024 der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach im Audimax statt. Die Veranstaltung markierte ein besonderes Jubiläum und stand ganz im Zeichen des dualen Studiums, das Theorie und Praxis auf einzigartige Weise verbindet. Zahlreiche Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nahmen an der Feier teil. Den Auftakt der Veranstaltung bildete Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Rektorin der DHBW Mosbach. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie die Bedeutung dieses besonderen Jubiläums und stellte den Erfolg des dualen Studienmodells heraus, das die Hochschule seit 50 Jahren prägt. „Die DHBW Mosbach steht für die Verbindung von Theorie und Praxis – ein Erfolgsrezept, das uns seit Jahrzehnten auszeichnet“, erklärte sie. Besonders wichtig sei ihr, dass die Hochschule sich den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen stelle. „Querschnittsthemen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Internationalisierung, Diversity und Nachhaltigkeit müssen fest in unsere Lehre integriert werden“, so Jeck-Schlottmann weiter. Sie sehe es als Pflicht der DHBW, als Transferhochschule mit enger Anbindung an die Wirtschaft, einen Beitrag zur Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft zu leisten. Den Abend moderierten Prof. Dr. Elke Heizmann, Dekanin der Fakultät Wirtschaft, und Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Dekan der Fakultät Technik. Die beiden führten die Gäste charmant und kompetent durch das Programm und sorgten für eine abwechslungsreiche Veranstaltung. Gerhard Lauth, Geschäftsführer der Stiftung Pro DHBW Mosbach, blickte in seiner Rede auf ein erfolgreiches Jahr gemeinsamer Projekte zurück: Ein neuer Jahrgang im Studienkolleg, zwei Kanus im Rennen bei der Betonkanuregatta. „Besonders stolz bin ich auf die Einrichtung neuer Begegnungsräume in Mosbach und Bad Mergentheim. Diese Räume sollen den Studierenden Platz für Diskussionen und Austausch bieten. Als Ausblick präsentierte er dem Publikum die gemeinsame Vision zu einem neuen Zuhause fürs Baukompetenzzentrum. Prof. Dr. Martina Klärle, Präsidentin der DHBW, unterstrich in ihrer Rede den Stolz der Hochschule, auf 50 Jahre duales Studium zurückblicken zu können. „Unsere dualen Studiengänge stehen für höchste Qualität und praxisnahe Ausbildung. Sie verbinden die Bedürfnisse unserer Dualen Partner mit den individuellen Zielen unserer Studierenden“, sagte Klärle. Sie betonte, dass die DHBW in den vergangenen fünf Jahrzehnten mehr als 200.000 Absolventinnen und Absolventen hervorgebracht habe, die in verschiedenen Branchen tätig seien. „Unsere Studierenden sind nicht nur Fachkräfte, sie sind auch Visionärinnen und Visionäre, die mit ihrem Engagement und Wissen die Zukunft gestalten“, erklärte sie weiter. Innovationsregion Baden-Württemberg Dr. Danyal Bayaz, Finanzminister Baden-Württembergs, hielt den Festvortrag unter dem Titel „Ethik, Demokratie, Marktwirtschaft – Welchen Beitrag kann die Finanzpolitik leisten?“. In seiner Rede sprach Bayaz über die Bedeutung der Finanzpolitik in modernen Demokratien. Er betonte, dass bestehende Rücklagen in nachhaltige Alternativen umgeschichtet werden müssten, um den Herausforderungen des Klimawandels gerecht zu werden. Das Land Baden-Württemberg habe daher seine Anlagen gesichtet und schichte nun um. Baden-Württemberg werde international als eine Innovationsregion wahrgenommen, stehe aber dabei immer in hartem Wettbewerb. „Bildung ist eines der wichtigsten Instrumente für die digitale und ökologische Transformation“, erklärte er. Die DHBW sei damit ein wertvoller Partner der Wirtschaft – und das seit einem halben Jahrhundert. Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Auszeichnung der DHBW Mosbach als erste „Fair Trade University“ innerhalb der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Manfred Holz, Ehrenbotschafter der Initiative Fairtrade Deutschland, überreichte die Urkunde und lobte das Engagement der Hochschule, den fairen Handel in den Hochschulalltag zu integrieren und ein Bewusstsein für verantwortungsvollen Konsum zu schaffen. Besonders stolz zeigte sich auch Martina Klärle: „Diese Auszeichnung ist ein weiterer Beweis für unser Engagement für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Zukunft.“ Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger Ein besonderer Moment der Feier war die Verleihung des Wirtschafts- und Ethikpreises der Stiftung der Familie Wahl. Prof. Dr. Karl Albert Strecker, langjähriges Jurymitglied, lobte die fünf Preisträgerinnen und Preisträger für ihre herausragenden Arbeiten, die eindrucksvoll gezeigt hätten, wie ethisches Handeln und wirtschaftlicher Erfolg miteinander verbunden werden könnten. Leni Keller überzeugte mit ihren Erkenntnissen zur nachhaltigen Abfallbehandlung, während Julia Hansemann sich mit nachhaltigem Produktdesign und der Cradle-to-Cradle-Zertifizierung auseinandersetzte. Jonas Bloching analysierte Stakeholder-Berichte zu Nachhaltigkeit, und Bianca Gaiser untersuchte die Nachhaltigkeit am Point of Sale im internationalen Handel. Lisa Trojer befasste sich mit ethischen Fragen rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Unternehmenspraxis. Auch die Gewinner der internationalen PERI-Baubetriebsübung, Marc Petersmann, Julian Mayer, Martin Rupp und Vincent Miola, wurden geehrt und erhielten ein kleines Andenken an ihre Zeit an der Hochschule. Ehrung der Doktoranden Zusätzlich wurden zwei herausragende Promovierte für ihre zukunftsweisenden Forschungsarbeiten ausgezeichnet. Das Besondere: Beide hatten ihre akademische Laufbahn an der DHBW Mosbach begonnen und waren für die Promotion in Kooperation mit einer anderen Hochschule hierher zurückgekehrt. Dr. Sven Langenecker wurde für seine Arbeit zu Data Lakes geehrt. Seine Forschung bietet wichtige Ansätze zur Nutzung großer Datenmengen in Unternehmen. Heiko Fischer hatte zu Digital Sales Strategien promoviert. Er nahm insbesondere die Rolle der Mitarbeiter*innen im Transformationsprozess in den Blick.

News:
Campus der kurzen Wege: Ersatzneubau für die DHBW Mosbach

- Auf dem Campus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach stehen große Veränderungen bevor, denn das Land hat den Standort für eine mögliche Hochschulkonsolidierung entschieden: Ein neuer Gebäudekomplex soll entstehen, um den steigenden Bedarf an Studienplätzen im Baukompetenzzentrum zu decken und die Hochschule zukunftsfähig aufzustellen. Während Studierende und Lehrende bislang auf mehrere Standorte verteilt sind, wird der geplante Ersatzneubau auf dem eigenen Gelände eine zentrale Anlaufstelle für Forschung und Lehre bieten. Diese Entscheidung bringt zahlreiche Vorteile mit sich – von der Möglichkeit von interdisziplinärem Studieren und Arbeiten über kürzere Wege im Hochschulalltag bis hin zu finanziellen Einsparungen. Das Land Baden-Württemberg setzt damit ein klares Zeichen für die DHBW in Mosbach. Gemeinsam mit der Stadt Mosbach und der DHBW Mosbach informierte das Amt für Vermögen und Bau Heilbronn am Donnerstag, den 27. Februar, über den aktuellen Stand des Projekts. Seit Jahren prüfte Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann gemeinsam mit dem Amt für Vermögen und Bau sowie der Stadt Mosbach verschiedene Optionen für die räumliche Entwicklung der Hochschule. Unterstützt wurde sie dabei auch von Gerhard Lauth. Als Oberbürgermeister a.D. und Geschäftsführer der Stiftung Pro DHBW Mosbach ist ihm eine gesunde Entwicklung der Stadt wie auch der Hochschule eine Herzensangelegenheit. Nun ist die Entscheidung auf einen Ersatzneubau in einem ersten Bauabschnitt auf landeseigenem DHBW-Gelände gefallen, genauer gesagt auf den Parkplatz, der bereits in der Vergangenheit über ein kleines Containerdorf für Lehre und Büros genutzt wurde. Sie wurden nach der Einweihung des Neubaus Gebäude E im Jahre 2015 abgebaut. Räumliche Konzentration im Stadtgebiet „Ich freue mich riesig, dass über drei Bauabschnitte eine Konzentration auf unserem Hauptcampus am Lohrtalweg erreicht wird. Neben klassischen Vorlesungs- und Seminarräumen sollen auch moderne Labore entstehen. Das geplante Vorhaben eröffnet große Perspektiven für die Entwicklung der DHBW Mosbach“, so Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. Dieser erste Bauabschnitt, so Gabi Jeck-Schlottmann, wird die neue Heimat für das Baukompetenzzentrum der DHBW Mosbach. Zum Baukompetenzzentrum gehören alle Studienangebote des Bauingenieurwesens, die Holztechnik sowie bauaffine Studiengänge aus der Fakultät Wirtschaft – insgesamt rund ein Drittel aller Studierenden der DHBW Mosbach. Innovative Raumgestaltung eröffnet Potenziale für Lehre, Studium und Arbeiten der Zukunft. Aktuell nutzt die DHBW Mosbach mehrere Liegenschaften für Forschung, Lehre und Verwaltung. Dazu gehören der Hauptcampus mit drei Gebäudekomplexen am Lohrtalweg sowie angemietete Flächen in der Arnold-Janssen-Straße, der Neckarburkener Straße und am Oberen Mühlenweg. Diese dezentrale Struktur bringt wirtschaftliche und organisatorische Herausforderungen mit sich. Interdisziplinäre Projekte und interaktive Produktivität werden erschwert. Gleichzeitig stehen einige der derzeit genutzten Mietflächen auf lange Sicht nicht mehr zur Verfügung oder müssten mit erheblichen Investitionen in den Brandschutz und hinsichtlich der Klimaziele auch energetisch saniert werden. „Die Nutzung mehrerer Standorte erfordert zusätzlichen Verwaltungsaufwand sowie erhöhte Wegezeiten für Studierende und Lehrende. Neben den ganzen organisatorischen Vorteilen steigert die Nähe zur Innenstadt, zu Bahnhof und zum Studierendenwohnheim unsere Standortattraktivität gewaltig“, so die Rektorin. Verbunden mit der Möglichkeit einer besseren Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel stellt das auch für die Verkehrssituation und die Klimaziele eine sehr gute Verbesserung dar. Nachhaltiger Ersatzneubau als Pilotprojekt Mit der Planung und Bauweise des neuen Gebäudes soll ein Zeichen für den Energie- und Klimaschutz gesetzt werden. Ziel sei es, ein möglichst klimaneutrales Gebäude zu errichten, so der Leiter des Amts für Vermögen und Bau Frank Berkenhoff. Es sollen möglichst viele nachwachsende Rohstoffe und Recyclingbaustoffe eingesetzt werden. Die Bauteile und Baustoffe sollen möglichst voneinander trennbar eingebaut werden. So kann eine gute Recyclierbarkeit des Gebäudes erreicht werden. In der Planungsphase soll geprüft werden, welche Technologien unter wirtschaftlichen Aspekten umgesetzt werden können. Als erster Bauabschnitt soll dieser Ersatzbau im Lohrtalweg entstehen. Die städtebauliche Gesamtkonzeption sieht perspektivisch weitere zwei Ersatzbauten vor. Im Endausbau soll die DHBW am Campus Innenstadt zusammengeführt werden. Das abschnittsweise Vorgehen ermöglicht in jeder Entwicklungsphase einen funktionierenden Campus. Eine umfassende Machbarkeitsstudie von Vermögen und Bau Heilbronn zeigte, dass sowohl aus wirtschaftlichen Gründen als auch zur zukunftsfähigen Arrondierung des Bestandscampus eine Unterbringung auf dem landeseigenen Grundstück am Hauptstandort Lohrtalweg / Bussestraße die richtige Lösung ist. Amtsleiter Frank Berkenhoff: „Wir freuen uns, dieses wirtschaftlich vernünftige und anspruchsvolle Projekt jetzt anzugehen. Gemeinsam mit den Partnern der DHBW Mosbach und in enger Zusammenarbeit mit der Stadt wird an diesem Standort Innovatives entstehen.“ Langfristig sollen mit dem Ersatzbau Flächen eingespart werden. Das Projekt ist Teil einer landesweiten Pilotierung innovativer Flächenkonzepte. Auf etwa 1.600 Quadratmetern Nutzfläche soll eine innovative, flexible und technisch zukunftsorientiert ausgestattete Hochschullandschaft für die Lehre der Zukunft entstehen. Stadt Mosbach profitiert von neuer Nutzung des Obertorzentrums Die Klarheit bezüglich eines möglichen Baukompetenzzentrums der DHBW in Mosbach freut daher auch die Stadt Mosbach. Mit diesem Bekenntnis zur Verdichtung im Bestand der DHBW Mosbach steht nun fest, dass das Areal des Obertorzentrums, welches für die Realisierung eines Neubaus des Baukompetenzzentrums reserviert wurde, für eine anderweitige Nutzung zur Verfügung steht. Die Stadt Mosbach sieht in dieser Entscheidung eine Win-win-Situation: Zum einen wird der Hochschulstandort Mosbach gestärkt und durch die räumliche Konzentration optimiert. Zum anderen verfügt die Stadt Mosbach nun über die einmalige Gelegenheit, auf dem Areal des Obertorzentrums ein zukunftsorientiertes Gebäude zu errichten, welches die Attraktivität des gesamten Mosbacher Stadtzentrums fördert. „Es hat sich als strategisch richtig erwiesen, dass wir das Grundstück mit dem brachliegenden Obertorzentrum erworben und damit alle Steuerungsmöglichkeiten in der Hand haben“, sagt der Mosbacher Oberbürgermeister Julian Stipp. „Jetzt ergibt sich an dieser Stelle für uns die einzigartige Möglichkeit, das Entree zur Altstadt neu zu gestalten. Das wollen wir entschieden nutzen.“ „Oberste Priorität hat für uns, dass die Bebauung auf dem Areal Obertorzentrum einen Mehrwert für die gesamte Stadt bietet. Zusätzlich soll der Campus näher an die Stadt heranrücken und die neue Bebauung einen Brückenschluss zwischen Campus und Altstadt schlagen“, so Oberbürgermeister Stipp weiter. „Dabei ist es uns besonders wichtig, in einem möglichst abgestimmten Verfahren und im engen Austausch mit dem Land darüber zu entscheiden, wie wir mit dem Areal am besten umgehen.“ Stärkung des (Hochschul-)Standorts Mosbach Das Bauprojekt wird dazu beitragen, die DHBW Mosbach als attraktiven Studienstandort zu stärken und die Hochschulstadt Mosbach weiterzuentwickeln – darin sind sich alle Beteiligten einig und dankbar für langjährige Unterstützung aller Freunde und Förderer der Hochschule. Ein erfolgreicher Abschluss dieses Bauvorhabens sichert nicht nur die Zukunftsfähigkeit der Hochschule, sondern trägt auch zur nachhaltigen Stadtentwicklung bei. Die nächsten Schritte umfassen die detaillierte Planung und die Klärung der Etatisierung. Die Stiftung Pro DHBW Mosbach hat eine finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt.

News:
Prof. Dr. Elke Heizmann zur neuen Rektorin gewählt – Würdigung von Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann

- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hat eine neue Rektorin: Prof. Dr. Elke Heizmann wurde durch den Örtlichen Hochschulrat in das Amt gewählt und tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann an. Die Wahl bedarf noch der Zustimmung durch die zentralen Hochschulgremien Zentraler Senat und Aufsichtsrat. Mit der Wahl von Prof. Dr. Elke Heizmann gewinnt die DHBW Mosbach eine erfahrene Hochschulrektorin mit langjähriger Erfahrung in Lehre und Management. Seit 1996 ist sie als Professorin an der DHBW tätig und hat sich in verschiedenen Funktionen für die strategische Weiterentwicklung der Hochschule eingesetzt. Elke Heizmann war 22 Jahre lang Studiengangsleiterin und leitete bis 2020 den von ihr entwickelten Studiengang Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsrecht am Campus. Sie engagierte sich als Hochschulrätin des Örtlichen Hochschulrats sowie als Senatorin des Örtlichen und auch Zentralen Senats bevor sie 2020 zur Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft gewählt wurde. Dabei beschäftigte sie sich sehr stark mit Gremienstruktur und Prozessen als Zielbild der DHBW. Sie bringt damit umfassende Erfahrung in der Hochschulorganisation mit – ein großer Vorteil bei den anstehenden Veränderungen durch das neue Landeshochschulgesetz. Zudem hat sie zahlreiche Projekte zur Weiterentwicklung der Lehre, Qualitätssicherung und Digitalisierung geleitet. „Ich gratuliere Frau Heizmann zur Wahl als neue Rektorin“, erklärte DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Präsidium und darüber, dass ‚meine‘ DHBW in meiner Heimatregion Odenwald und Tauber von einer so rechtsicheren und zukunftsorientierten Kollegin vertreten wird. Gemeinsam gestalten wir die positive Transformation der DHBW weiter!“ Als künftige neue Rektorin möchte Elke Heizmann die DHBW Mosbach mit dem Campus Bad Mergentheim zu einer innovativen und modernen Hochschule weiterentwickeln, die den Herausforderungen der Zukunft – besonders im Hinblick auf die anstehenden strukturellen Veränderungen der Hochschule – gewachsen ist. Die DHBW Mosbach soll hierbei stets ein zuverlässiger Bildungs- und Transferpartner der Region sein, um den Fachkräftemangel in der Region wirksam zu bekämpfen. Ein zentrales Anliegen ist die Weiterentwicklung des Baukompetenzzentrums, der Ausbau praxisnaher Forschungs- und Weiterbildungsprojekte in enger Zusammenarbeit mit den Dualen Partnern sowie die Stärkung internationaler Kooperationen. Zudem möchte sie, die Digitalisierung der Lehre vorantreiben und neue Studienangebote schaffen, die den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht werden. Dank an die scheidende Rektorin Nach über einem Jahrzehnt an der Spitze der DHBW Mosbach verabschiedet sich Gabi Jeck-Schlottmann zum 30. April 2025 aus ihrem Amt in den wohlverdienten Ruhestand. „Seit ihrer Ernennung zur Rektorin im Mai 2014 hat sie die Hochschule mit großem Engagement geleitet und maßgeblich zur Weiterentwicklung der DHBW Mosbach beigetragen“, erklärte Ralf Sturm (ebmpapst), Vorsitzender des Örtlichen Hochschulrats. Jeck-Schlottmann begann ihre Laufbahn an der damaligen Berufsakademie Mosbach bereits 1987 als Fachleiterin der Fachrichtung Industrie. In den folgenden Jahrzehnten übernahm sie ab 2006 leitende Funktionen als stellvertretende Direktorin, Prorektorin und Dekanin. In Jeck-Schlottmanns Amtszeit(en) fielen zahlreiche Veränderungen der DHBW Mosbach: Sie wurde von der Berufsakademie zur Hochschule. Die Studierendenzahlen haben sich seitdem fast verdoppelt, und die Nachfrage der Partnerunternehmen verdreifacht. Die Hochschule hat dafür zahlreiche neue Studienangebote entwickelt, meistens um die großen gesellschaftlichen Trends Digitalisierung und Nachhaltigkeit zu bedienen. Besonderes Augenmerk legte sie auf die Entwicklung eines strategischen Profils und die Profilbildung der DHBW Mosbach, z.B. mit der Entwicklung des Baukompetenzzentrums. Sie engagierte sich viele Jahre als Gleichstellungsbeauftragte, in der Kommunikation, bei der Entwicklung des weiterbildenden Masters und baute auch internationale Kooperationen mit Partnerhochschulen mit auf, insbesondere die Europäische Wirtschaftsakademie (EWA) in Madrid. Noch in ihrem letzten Amtsmonat konnte sie die Früchte jahrelanger hochschulpolitischer Anstrengungen ernten, nämlich die (mündliche) Planungszusage für einen Ersatzneubau in Mosbach. „Eine Dekade voller Verantwortung und Verlässlichkeit – dafür danke ich Frau Jeck-Schlottmann herzlich. Unter ihrer Führung haben Internationalität, Diversität und Nachhaltigkeit im Studienangebot der DHBW Mosbach-Bad Mergentheim ein klares Profil erhalten“, so DHBW-Präsidentin Klärle. Ausblick und Zukunftsperspektiven Die Wahl bedarf noch der Zustimmung durch die zentralen Hochschulgremien Zentraler Senat und Aufsichtsrat am 25. und 28. März 2025. Die offizielle Amtsübergabe erfolgt zum 15. Mai 2025. Präsidentin Martina Klärle, der Hochschulrat und die gesamte Hochschule bedanken sich bei der scheidenden Rektorin Gabi Jeck-Schlottmann für ihre langjährige und engagierte Führung und blicken mit freudiger Erwartung auf die zukünftige Entwicklung unter der Leitung von Elke Heizmann.

News:
DHBW zeichnet erste Absolventin des Dualen Masters aus

- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hat die das Unternehmen Eaton Crouse-Hinds GmbH, Hersteller elektronischer Geräte in Eberbach, für ihr frühes und kontinuierliches Engagement im dualen Studium mit der Dualen Partner Trophy ausgezeichnet. Das Unternehmen zählte zu den ersten Dualen Partnern im Masterprogramm am DHBW Center for Advanced Studies (CAS) und hat maßgeblich dessen Erfolgsgeschichte beigetragen. Eine Absolventin der ersten Stunde, die diesen Weg erfolgreich gegangen ist, ist Lisa Foshag – heute Entwicklungsingenieurin und ein Beispiel für die Karrieremöglichkeiten, die das duale Studium eröffnet. „Wenn ich morgens meine beiden Kinder in den Kindergarten bringe und dann zur Firma fahre, habe ich das Gefühl alles richtig gemacht zu haben“, sagt Lisa Foshag, Entwicklungsingenieurin bei der Eaton Crouse-Hinds GmbH. Der Weg dorthin ist auch eine Erfolgsgeschichte des dualen Studiums. Mit 17 entschied sich Foshag für den Bachelor an der DHBW Mosbach und in der Eberbacher Niederlassung des Unternehmens. Ein halbes Leben später, mit 34 sagt sie: „Ich gehe außerordentlich gerne zur Arbeit.“ Ein wichtiger Baustein für ihre berufliche Karriere war anschließend der Duale Master. Als 2014 der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am DHBW CAS startete, ware sie als eine der ersten Studentinnen mit dabei. So schaffte sie den Sprung in die Entwicklungsabteilung ihres Partnerunternehmens und sorgte dort seitdem durch ihre Arbeit für Einsparungen im sechsstelligen Bereich. „Ein gutes Investment“, findet ihr Vorgesetzter. Für Eaton Crouse-Hinds habe es sich ausgezahlt, Lisa Foshag in ihrem Studium zu unterstützen. Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war der Fachvortrag von DHBW-Professor Dr. Ulf-Daniel Ehlers, Experte für Future Skills. Er thematisierte die Frage, welche Kompetenzen in einer zunehmend von Künstlicher Intelligenz geprägten Arbeitswelt an Bedeutung gewinnen. Braucht es mehr kritisches Denken und weniger reines Faktenwissen? Welche Schwerpunkte sollten künftig in der Hochschullehre gesetzt werden? Diese Überlegungen beschäftigen auch die Lehrenden am DHBW CAS – mit dem Ziel, Studierende bestmöglich auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Dass dieser Ansatz Erfolg hat, zeigt das Beispiel von Lisa Foshag. Sie ist nicht nur ihrem Partnerunternehmen, sondern auch der Hochschule treu geblieben. Nicht nur bildet Eaton auch weiterhin Studierende gemeinsam mit der DHBW aus, die Alumna ist auch Dozentin in ihrem alten Studiengang und engagiert sich für die MINT-Begeisterung junger Leute, beispielsweise als Jurorin bei der First Lego League. Duales Masterstudium als Erfolgskonzept Was vor zehn Jahren mit einer Idee an verschiedenen DHBW-Standorten begann, hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil der beruflichen Weiterentwicklung entwickelt. „Die Samen, die damals gesät wurden, haben sich zu einem großen, bunten Strauß an Angeboten entwickelt“, erklärte Prof. Gabi Jeck-Schlottmann, Rektorin der DHBW Mosbach. Neben Wirtschaftsingenieurwesen bietet die Hochschule heute 27 weitere Masterstudiengänge an. „Inzwischen sind wir Vollsortimenter“, schmunzelt Prof. Dr. Boris Kühnle, Direktor des DHBW CAS. Neben dem klassischen Studium habe man auch Zertifikatsprogramme und maßgeschneiderte Weiterbildungen im Angebot: „Ausgelernt gibt es nicht.“

Entdecke Bad Mergentheim

Entdecke Bad Mergentheim Erstsemester Für die meisten ein Schloss. Für dich: Dein Campus! Der besondere Campus der DHBW Mosbach ist ohne Zweifel einzigartig. Denn innerhalb der historischen Mauern des Deutschordensschlosses sind die Weichen auf Zukunft gestellt – mit innovativen Studiengängen in Wirtschaft und Technik, modern ausgestatteten Hörsälen, Laboren und IT-Räumen sowie einer großen Bibliothek mit rund 15.000 Medien. Kurzum: beste Voraussetzungen für deine persönliche Erfolgsgeschichte! Tradition und Zukunft, Kultur und Natur, Ruhe und Vergnügen – der Campus Bad Mergentheim ist ein gelungener Beweis, wie gut sich Gegensätze ergänzen können. Das einmalige Flair des Deutschordensschlosses zwischen historischer Altstadt und Kurpark bildet einen spannenden Kontrast zur modernen Infrastruktur des Campus und zu den zukunftsweisenden, in Deutschland teilweise einzigartigen Studienangeboten. Überhaupt ist hier vieles ein wenig anders als an einer „normalen“ Uni: Statt riesiger, überfüllter Hörsäle arbeitest du in kleinen Lerngruppen – manchmal sogar auf der Wiese im Park, wenn die Vorlesung bei schönem Wetter nach draußen verlegt wird. Das schafft eine angenehme Atmosphäre, zu der auch unsere Dozenten ihren Teil beitragen. Sie kennen ihre Studierenden genau und unterstützen sie während der drei Jahre mit Rat und Tat. Und auch außerhalb des Studienbetriebs wird dir auf unserem Campus einiges geboten. Zurück Weiter Folgende Cookies müssen akzeptiert werden, damit Sie den Inhalt einsehen können: Werbung Mehr Informationen zum Datenschutz Dauerhaft aktivieren Einmalig aktivieren Folgende Cookies müssen akzeptiert werden, damit Sie den Inhalt einsehen können: Werbung Mehr Informationen zum Datenschutz Dauerhaft aktivieren Einmalig aktivieren Man muss nicht in der Großstadt leben, um Spaß zu haben. Sicher: Bad Mergentheim ist nicht Berlin oder München. Aber gerade auch dank des Campus wirst du sehr schnell andere junge Menschen kennenlernen, die deine Interessen teilen und mit denen du etwas unternehmen kannst. Ganz gleich, ob ein gemeinsamer Kinoabend, abtanzen in einem der Clubs, ein Nachmittag in der Solymar Therme oder ein Ausflug in den nahegelegenen Wildpark oder nach Würzburg – langweilig wird es dir hier bestimmt nicht. Außerdem finden sowohl hier als auch in den benachbarten Städten zahlreiche Konzerte, Feste und Ausstellungen statt. Ein besonderes Highlight ist immer das Open-Air-Wochenende im Schloss, bei dem namhafte Popkünstler auftreten – so wie beispielsweise Adel Tawil oder die Fantastischen Vier. Ein „Mekka“ für Outdoor-Aktivitäten Am Campus kannst du dich im hauseigenen Fitnessstudio auspowern. Aber auch Bad Mergentheim selbst kann ordentlich punkten – die tolle Landschaft lädt zu zahlreichen Sport- und Freizeitaktivitäten ein. Durch die Lage im Lieblichen Taubertal, direkt an der Romantischen Straße ergeben sich unzählige Möglichkeiten für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren durch Wälder, Weinberge und blühende Felder. Und wenn du die Landschaft lieber auf dem Rücken eines Pferds, im Kanu oder per Segway genießt – auch das ist hier ganz einfach möglich. Treibst du gerne Sport, stehen dir neben Schwimmbädern, Tennisplätzen und Trimm-Dich-Pfaden auch eine Kartbahn und ein 9-Loch-Golfplatz zur Verfügung. Campusbibliothek Die Bibliothek der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten zum Lernen und Arbeiten. In der Campusbibliothek Bad Mergentheim stehen neben einer Vielzahl an Medien, zahlreiche Lese-/Lernplätze, Scanner und Kopierer auch zwei Räume zur Verfügung, die zur Gruppenarbeit benutzt werden können. Für die Pause zwischendurch ist der Aufenhaltsraum mit Kaffee- und Snackautomat direkt gegenüber der Bibliothek der perfekte Ort. Laborausstattung am Campus in Bad Mergentheim Die DHBW Mosbach verfügt als Technik geprägter Standort über ein breites Angebot an Laborräumlichkeiten mit modernster Ausstattung. Dadurch eignen sie sich auch hervorragend für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. CAD Labor und Digitalisierung Elektrotechnik-Labor Multifunktionslabor Es gibt viele gute Gründe, die für ein duales Studium in Bad Mergentheim sprechen. Das hat sich auch bis weit über unsere Stadtgrenzen herumgesprochen. Denn von den rund 550 Studierenden stammt ein beträchtlicher Teil aus weiter entfernten Regionen. Hinzu kommen Gaststudierende und -dozenten aus der ganzen Welt. Und die befinden sich in guter Gesellschaft. Schließlich zählen auch viele unserer Dualen Partner zu den globalen Marktführern ihrer Branche. Und das Beste: Gegenüber Städten wie München oder Hamburg sind die Mietkosten vergleichsweise niedrig.

News:
DHBW Mosbach Studierende mit A|U|F Nachhaltigkeitspreis für innovative Fassadenkonzepte ausgezeichnet

- Von lösbaren Verbindungen bis zu luftreinigenden Textilien: Studierende der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach beweisen mit preisgekrönten Konzepten, dass nachhaltige Fassaden nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich attraktiv sein können. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung des A|U|F e.V. würdigt kreative Ansätze, die die Zukunft des nachhaltigen Bauens neu definieren könnten. Der Nachhaltigkeitspreis für Fassadentechnik wurde vom A|U|F e.V. (Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau) ins Leben gerufen, um die Kompetenzen angehender Bauingenieure bei der Planung nachhaltiger Fassadenprojekte zu fördern. Mit einer jährlichen Dotierung von 5.000 Euro unterstreicht der Verband sein Engagement für die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte. „Die Sensibilisierung junger Bauingenieure für Umwelt- und Klimathemen ist zentrales Element unseres dualen Studiums“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Isabelle Simons, Studiendekanin Bauingenieurwesen und Leiterin für den Studiengang Bauingenieurwesen – Fassadentechnik. „Mit diesem Preis können wir das Thema noch umfassender behandeln und Exkursionen durchführen, die Recycling und Kreislaufwirtschaft erlebbar machen.“ Seit fast drei Jahrzehnten engagiert sich die Recycling-Initiative A|U|F e.V. für einen geschlossenen Wertstoffkreislauf für Aluminium aus Bauanwendungen. Für Vorstandsmitglied Walter Lonsinger, der die Preise überreichte, ist die gute Ausbildung und Information der Menschen ein vorrangiges Anliegen: „Die jungen Fassadenspezialisten werden neue Wege finden, um Bau- und Sanierungsaufgaben zu lösen. Aluminium ist ein nachhaltiger Werkstoff, der einen festen Platz in der Zukunft der Bauwirtschaft hat.“ Praxisnahe Projektarbeit als Schlüssel zum Erfolg Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Konstruktive Projektarbeit I und II“ bearbeiten die Studierenden im 5. und 6. Semester reale Bauvorhaben analog zur Praxis in Metallbauunternehmen – von der Angebotsphase über die technische Konstruktionsentwicklung bis zur Arbeitsvorbereitung und Montageplanung. „Zusammen mit unseren Lehrbeauftragten versuchen wir stets, uns an realen Projekten zu orientieren“, betont Simons. Für die Projektarbeit wurden Gruppen gebildet, wobei ein Projektleiter sich vorrangig um Nachhaltigkeitsaspekte kümmert. „Nachhaltigkeit durch Design“ gewinnt Hauptpreis Nachhaltigkeit durch Design war das Thema der Siegergruppe. Das sechsköpfige Team erhielt Urkunden und ein Preisgeld von je 300 Euro pro Person für ihre herausragende Arbeit zum Einfluss der Konstruktion auf die Nachhaltigkeit. Ihre Präsentation beeindruckte mit einem tiefgehenden Einblick in nachhaltiges Konstruktionsdesign. Die Studierenden untersuchten drei Hauptaspekte: die Langlebigkeit von Fassadenkonstruktionen, Design for Recycling und lösbare Verbindungen. Lösbare Verbindungen sind Konstruktionsmethoden im Bauwesen, die es ermöglichen, Bauteile später wieder zerstörungsfrei voneinander zu trennen. Im Gegensatz zu dauerhaften Verbindungen wie Verschweißen, Verkleben oder dem Einsatz von nicht lösbaren Dichtmassen werden dabei Techniken wie Verschraubungen, Steckverbindungen, Klemmprofile oder demontierbare Befestigungssysteme verwendet. Aluminiumprofile, Gläser und andere Komponenten werden am Ende des Lebenszyklus einfach getrennt und dem Recyclingkreislauf zugeführt. Dies steht im Einklang mit dem Prinzip „Design for Disassembly“ (Konstruktion für die Demontage), einem wichtigen Konzept der modernen Kreislaufwirtschaft. „Design for Recycling“ ist ein noch umfassenderes Konstruktionskonzept, das über lösbare Verbindungen hinausgeht und die gesamte Entwicklung einer Konstruktion unter dem Aspekt optimaler Recyclingfähigkeit betrachtet. Im Fassadenbau umfasst dieser Ansatz die Materialauswahl (Verwendung von recycelbaren und idealerweise bereits recycelten Materialien, Vermeidung von Verbundwerkstoffen), die Vermeidung von Schadstoffen, die Kennzeichnung von Materialien und Dokumentation der gesamten Fassade sowie den Einsatz von standardisierten Bauteilen, die wiederverwendet werden können. In der Fassadentechnik ist Design for Recycling besonders relevant für Aluminium, da dessen Recycling bis zu 95 Prozent der Energie spart, die für die Primärproduktion benötigt wird. Als besonders innovative Beispiele stellte die Gruppe Holz-Aluminium-Konstruktionen vor und analysierten deren Vor- und Nachteile im Vergleich zu konventionellen Lösungen. Die Studierenden der DHBW Mosbach haben in ihrem Projekt gezeigt, wie durch gezielte Konstruktionsentscheidungen der spätere Rückbau, die Trennung und das hochwertige Recycling von Fassadenelementen ermöglicht werden kann. Ein Höhepunkt der Präsentation war die Analyse des aktiv Stadthauses in Frankfurt als praktisches Beispiel für nachhaltiges Design. Anhand des Bosch-Projekts demonstrierten die Studierenden, wie lösbare Verbindungen die spätere Demontage und das Recycling von Fassadenelementen erleichtern können. Der Ausschuss lobte besonders den zukunftsorientierten Ausblick der Gruppe, der innovative Konzepte wie Doppelfassaden, begrünte Fassaden, adaptive Fassadentechnologien und die Integration von Photovoltaik in Fassadensysteme umfasste. „Bauen für die Zukunft“ - innovative Materialien für Fassaden Die zweitplatzierte Gruppe wurde für ihr Projekt „Bauen für die Zukunft“ mit einem Preisgeld von 200 Euro pro Person belohnt. Sie erweiterten das vorgegebene Thema um innovative Materialansätze. Die Gruppe stellte unter anderem das Produkt Alucore vor, das durch sein geringes Gewicht bei gleichzeitig hoher Tragfähigkeit überzeugt. Besonders hervorgehoben wurden auch luftreinigende Textilien, die in Fassaden integriert werden können und aktiv zur Verbesserung der Luftqualität in städtischen Umgebungen beitragen. Einen innovativen Ansatz zeigte die Gruppe mit der Verwendung von schnellwachsenden Hölzern wie Bambus für Fassadenkonstruktionen. Dieser nachwachsende Rohstoff könnte konventionelle Materialien ersetzen und so zur Ressourcenschonung beitragen. Auch die Nutzung von Schadholz, das durch Borkenkäferbefall oder andere Schäden für die normale Holzverarbeitung ungeeignet ist, wurde als nachhaltige Alternative präsentiert. Stärkung der Hochschulausbildung durch Industriekooperation In der Praxis werden bei der Projektierung von Sanierungsaufgaben immer häufiger schlüssige Nachhaltigkeitskonzepte vorausgesetzt. Die Studierenden der DHBW Mosbach werden durch die Teilnahme am Wettbewerb optimal auf diese Anforderungen vorbereitet. Sie erhalten die Gelegenheit, sich intensiv mit Nachhaltigkeit, Rohstoffsicherheit und dem geschlossenen Wertstoffkreislauf im Bereich Fenster, Türen und Fassaden auseinanderzusetzen. „Diese Kooperation macht es möglich, Recycling und Kreislaufwirtschaft erlebbar zu machen“, betont Studiendekanin Simons. Besuche auf den Projektbaustellen, bei Schrottverwertern und in Aluminiumrecycling-Werken sind nur ein Baustein. Erst wenn man ein Projekt selber planen muss – hier noch im sicheren Lehrumfeld – muss man die konstruktiven Möglichkeiten einer nachhaltigen Planung intensiv betrachten und diskutieren.“

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Application exchange students International Startseite International Application exchange students About us Fact Sheet DHBW Mosbach International Partner Universities Information for exchange students Application exchange students International Programs German Year GJU Industrial Engineering Information for full degree students Go Green Contact Application Procedure Here you can find out, how to apply for one of our International Programs (programs taught entirely in English, a German language course is included in each International Program). For exchange students wishing to participate in one of our International Programs, the application process is as follows: Prerequisites and Language Requirements Prerequisites for the International Program in Business (IPB) If you want to participate in the International Program in Business (IPB), you should be in your 3rd, 4th or 5th semester of study and fulfill the following prerequisites: You should have completed courses in: Language Requirements General Business Studies Accounting Marketing Economics Law Level of English: B2 (according to the Common European Framework of Reference for Languages ) You have to be fluent in written and spoken English. Providing a current language certificate with your application is recommended, e.g. TOEFL, Tefl, Toeic, Cambridge Certificate etc. Prerequisites for the International Program in Engineering (IPE) If you want to participate in the International Program in Engineering (IPE), you should have completed your 4th semester of study and have knowledge of the following topics: You should have completed courses in: Basic knowledge Language Requirements Physics General technical modules Mathematics Electrical engineering Measurement engineering Information technology Programming (at least one programming language) Level of English: B2 (according to the Common European Framework of Reference for Languages ) You have to be fluent in written and spoken English. Providing a current language certificate with your application is recommended, e.g. TOEFL, Tefl, Toeic, Cambridge Certificate etc. Nomination and Application Deadlines Once you have been selected by your home university, your coordinator will nominate you (see nomination deadlines). After that, we will inform you about the application process. Please make sure that your application is handed in before the respective deadline. You can find out more regarding the application process below. After the deadline has passed, we will send out admission letters and detailed information about the semester. Visa Regulations Registration: After arrival, students have to register at the local town hall. This is applicable to students from EU-countries as well as for students from non-EU-countries. We will brief you on this during the Orientation Days and the International Office or the tutors will accompany you to the respective office in the town hall. Visa / Residence Permit: For students from non-EU-countries, additional to registration, visa and residence permits might be mandatory. Once you have successfully applied to one of our International Programs, we will send you more information. Application Application International Program in Business Application International Program in Engineering

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