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News:
DHBW-Unterstützung für ukrainische Universität wird fortgeführt

- Alarm, Zerstörung, Tod – und dann trotzdem erfolgreich studieren? Auch Lernende und Lehrende sind in der Ukraine seit dem 24. Februar 2022 vom Krieg betroffen. Wie weiter erfolgreich studieren in Zeiten der Aggression? „Das funktioniert – auch dank der Unterstützung der DHBW Mosbach“, sagt Professorin Dr. Kay Berkling. Sie koordiniert in der Hochschule die wissenschaftliche Begleitung eines Projekts, das seit September 2022 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert wird. Durch die Erstellung von digitalen Inhalten werden in der Ukraine Informatik-Studierende so gut wie möglich unterstützt. Jetzt wurden das Vorhaben und die damit verbundenen Stipendien für Studierende und Lehrkräfte vom DAAD verlängert: „Ein Zeichen und die Wertschätzung dafür, welchen Wert diese Arbeit für unsere Partnerhochschule in der Ukraine hat“, so Kay Berkling. „Online DHBW - Ukraine Computer Engineering“ – kurz: ODUCE – nennt sich das Online-Angebot im Bereich Informatik. Eine Kooperation, die die Lehrenden und die Verwaltung der DHBW Mosbach im Spätsommer 2022 mit großem Einsatz innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt hatten. „Natürlich profitieren die Studierenden in der Ukraine von unserem Beitrag, digitale Inhalte aufzubauen und Studierenden mit Stipendien zu helfen“, sagt Berkling. Doch mindestens ebenso wichtig sei die Trauma-Unterstützung im Rahmen des Projekts, die die DHBW in Kooperation mit Prof. Dr. Jan Kizilhan (Institut für Transkulturelle Gesundheitsforschung an der DHBW Villingen-Schwenningen) begleitend einbringt. „Die Studierenden hatten bei Befragungen zunächst mehrheitlich angegeben, dass das Lernen unter Kriegsbedingungen für sie zu einer Art Normalzustand geworden ist“, berichtet Kay Berkling. Beim näheren Hinschauen habe sich dann aber ergeben, dass die zusätzlichen Belastungen doch äußerst hoch seien: „Das geht von großen Konzentrationsschwierigkeiten über Terminfindungsprobleme bis hin zu den Stromausfällen. Das ist alles andere als ein ‚normales Studium‘. Psychisch und physisch sind Lehrende und Lehrende sehr stark belastet. Unser ‚Trauma -Support‘ hilft ihnen, damit einigermaßen klarzukommen und trotzdem die Studienziele nicht aus den Augen zu verlieren.“ Auch diese Unterstützung wird in der Projektverlängerung fortgeführt. Sie trägt auch dazu bei, „robuste Hochschule“ als eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu verstehen und zu leben. „Formuliert sind diese in den Zielen Nr. 16 Peace, Justice And Strong Institutions sowie Nr. 17 Partnerships For The Goals“, erläutert Kay Berkling (mehr: www.sdgs.un.org/goals). Im ODUCE-Programm haben die Studierenden und Lehrenden die Möglichkeit, weiterhin miteinander zu kommunizieren und in Online-Informatik-Vorlesungen zu lehren und zu lernen. Aktueller Partner der DHBW Mosbach ist die Kyiv National University of Technology and Design. Nach 45 Stipendien in der ersten Förderphase hat der DAAD für die zweite Runde nun 60 Stipendien bewilligt. „Dazu gehören auch zwei Geflüchtete, die momentan in Mosbach und Stuttgart leben und uns im Projekt unterstützen“, so die Informatik-Professorin.

News:
Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure beim „Fulbright Summer Institute 2022“

- Das Engagement wurde belohnt: Christina Geeb und Lukas Farrenkopf (beide Wirtschaftsingenieurwesen) sowie Sophie Meyer und Jule Franz (beide Bauingenieurwesen) konnten im vergangenen Sommer am Fulbright Summer Institute 2022 an der Michigan State University teilnehmen. Seit 1952 bietet die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission (Fulbright Germany) grenzübergreifende Völkerverständigung durch akademischen Austausch im größten und vielfältigsten Fulbright-Programm weltweit an. Fulbright Germany ist eines der renommiertesten Stipendienprogramme der Welt und organisiert jedes Jahr ein Sommerstudienprogramm in Michigan für Bachelor-Studierende in dualen Studiengängen in den Bereichen Technik und Wirtschaft. Die Fulbright-Kommission fördert dabei den kulturellen und akademischen Austausch in und aus den USA und vergibt zu diesem Zweck Vollstipendien. Reisekosten, Unterkunft, Verpflegung, Kursgebühren und eine Auslandsversicherung werden dabei von Fulbright übernommen. Seit seiner Entstehung hat das Programm mehr als 46.000 Amerikaner und Deutsche gefördert. Um an dem Programm teilnehmen zu können, muss ein umfangreiches englischsprachiges Bewerbungsverfahren durchlaufen werden. Dabei werden neben entsprechenden Studienleistungen auch das nicht-akademische Engagement und der Beitrag der Studierenden zur interkulturellen Verständigung gewertet. Abgerundet wird die Bewerbung von Empfehlungsschreiben der jeweiligen Studiengangleitung und des Dualen Partners, bei welchem die Studierenden ausgebildet werden. „Wir haben hier gerne unterstützt,“ so Prof. Dr. Stephan Hähre, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Mosbach. Der Bewerbungsprozess endete Mitte Januar, dann war Geduld gefragt, denn erst Anfang Mai kam die Zusage. Danach ging alles sehr schnell: In insgesamt fünf virtuellen Vorbereitungstreffen lernten die Studierenden ihre Reisegruppe, das Stipendienprogramm, die Universität in den USA und das US-Hochschulsystem kennen. Am 16. Juli ging es dann nach Frankfurt am Main. Dort traf sich die Reisegruppe, bestehend aus 30 Studierenden unterschiedlicher Studiengänge aus ganz Deutschland, zum ersten Mal persönlich. Per Direktflug ging es weiter nach Detroit und von dort aus mit dem Bus zur Michigan State Universität, begleitet von zwei amerikanischen Student Assistants. Bereits diese Fahrt war voll von neuen Eindrücken, der Höhepunkt war das gigantische Campusgelände, mit College-Football-Stadion für rund 75.000 Zuschauer, sowie mehreren Mensen, Sporthallen oder andere Stadien. Die Stipendiaten waren auf dem Campus in sog. „Dorms“ untergebracht. Das Stipendium beinhaltet ein intensives dreiwöchiges Programm an der Michigan State University, East Lansing. Das abwechslungsreiche Programm umfasste Kurse zu den Themen Intercultural Communication and Leadership, Entrepreneurship for Global Solutions und Innovation for Social Change sowie Exkursionen und Unternehmensbesuche in der Region. An den Vormittagen fanden Vorlesungen zu Themen wie American Society and Culture, Intercultural Communication und Entrepreneurship statt. Die Nachmittage waren gefüllt mit Unternehmensbesuchen, u.a. bei Google und Ford oder bei regionalen Institutionen wie dem Supreme Court. Am Wochenende standen Städtetrips z. B. nach East Lansing, Detroit und Ann Arbor auf dem Plan sowie verschiedene kulturelle Veranstaltungen, um mehr über die amerikanische Kultur zu erfahren. Anfang August kehrten die Studierenden begeistert nach Deutschland zurück, im Gepäck viele neue Erfahrungen. „Insgesamt können wir jeden ermutigen, sich für das tolle Programm zu bewerben. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir gesammelt haben, werden uns immer positiv in Erinnerung bleiben und haben zu unserer persönlichen und akademischen Entwicklung beigetragen.“, so Lukas Farrenkopf, Studierender im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Und seine Mitstreiterin Jule Franz, Studiengang Bauingenieurwesen ergänzt: „Besonders dankbar sind wir für die neuen Freundschaften, die durch das Programm entstanden sind.“ Impressionen der Reise finden Sie in der Bildergalerie oder auf Instagram unter @fulbrightmsu2022. Aktuell läuft bereits das Bewerbungsverfahren für das Jahr 2023. Die Bewerbungsfrist endet am 18. Januar 2023. Weitere Auskünfte erteilt hier gern das International Office der DHBW Mosbach.

News:
Fulbright Intercultural Communication Program Georgia Institute of Technology in Atlanta, Georgia

- Ganz gespannt über das, was uns im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erwarten wird, sind wir zusammen mit 19 anderen Fulbright-Stipendiaten aus ganz Deutschland nach Atlanta aufgebrochen. Unser Ziel war die Georgia Tech, eine der renommiertesten staatlichen Universitäten in den USA, an der wir an einer dreiwöchigen Summer School teilnehmen sollten. Nach unserer Ankunft im heißen Atlanta sind wir zunächst in unsere 4er-Apartments am Campus der Georgia Tech eingezogen, bevor wir am nächsten Tag mit dem eigentlichen Programm begonnen haben. Das Programm drehte sich rund um das Thema Führung insbesondere im internationalen Kontext. So fanden vier Kurse statt, an denen wir teilnahmen. In einem Kurs wurde beispielsweise in kleinen Gruppen die Gründung eines Start-Up´s simuliert, um uns praxisnah zu vermitteln, was bei einer Unternehmensgründung wichtig ist. Im Vordergrund stand natürlich auch möglichst viel über andere Kulturen zu lernen und uns für interkulturelle Unterschiede zu sensibilisieren. Deshalb fanden auch zwei der drei Kurse zusammen mit chinesischen Studenten statt. So konnten wir einen tiefen Einblick in eine sehr andersartige Kultur gewinnen und auch neue Freundschaften schließen. Die Workload während des Programms war insgesamt gut zu bewältigen. Manchmal wurde eine Vor- oder Nachbereitung der Kurse erwartet und in den letzten Tagen mussten wir Abschlusspräsentationen für die Kurse vorbereiten. Trotz straffen Zeitplans kam auch die Freizeit an der Georgia Tech nicht zu kurz. In den drei Wochen hatten wir die Möglichkeit einiges in und um Atlanta zu entdecken. Einige Ausflüge waren sogar im Programm enthalten und daher für uns kostenlos. Das Highlight war hier ein Ausflug nach Nordgeorgia, bei dem wir auf dem Chattahooche River tuben waren. Außerdem konnten wir von dem vielfältigen Sportangebot der Georgia Tech profitieren. So haben wir viel Zeit beim Beachvolleyball oder im Recreation Center verbracht, das u.a. mit Fitnessstudio, Schwimmhalle, Kletterwand und viel mehr ausgestattet ist. Dadurch hat man sehr leicht Kontakte zu anderen Studenten aus aller Welt geknüpft. So haben sich dann natürlich auch die Sprachfähigkeiten schnell verbessert. Wie es sich für das amerikanische Studentenleben gehört, wurde abends zusammen bei der ein oder anderen WG- oder Studentenverbindungsparty gefeiert. ☺ Wir finden, die Summer School war eine einzigartige Gelegenheit, um sowohl die eigene als auch andere Kulturen besser kennenzulernen und zu erleben. Durch den Vergleich mit anderen Kulturen haben wir angefangen die deutsche Kultur anders wahrzunehmen und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Außerdem konnte man so auch mal das Studentenleben an einer großen Universität kennenlernen. Insgesamt war die Zeit in Atlanta ein einzigartiges Erlebnis, von dem wir sehr viel mitgenommen haben und das uns für immer positiv in Erinnerung bleiben wird. Wir können nur jeden ermutigen, sich für solch ein Programm zu bewerben. Viele Grüße Martine und Jonas

News:
Auslandspraxisphase in Prag

- Ahoj! Mein Name ist Kristina Netschiporuk, ich bin 25 Jahre alt und belege an der DHBW Mosbach den Studiengang BWL- Handel mit der Vertiefung Controlling. Genau diese Vertiefung hat mir die Möglichkeit geboten von September bis November das Controlling in der tschechischen Landesgesellschaft meines dualen Partners in Prag zu unterstützen. Alltag in Prag Prag ist eine der schönsten Städte Europas und bietet eine einzigartige Kombination aus historischer Architektur, kultureller Vielfalt und moderner Lebensart. Mit ihren rund 1,3 Millionen Einwohnern plus den täglichen Touristen herrscht in der tschechischen Hauptstadt immer das Gefühl, dass die Stadt nie schläft. Ich erreichte Prag an einem Montagnachmittag und war mittendrin in dem Großstadtgetümmel. Ich musste mich durch den dichten Verkehr kämpfen, der nicht nur aus Autos, sondern auch Stadtbahnen, Bussen und vielen Touristen bestand. Um also mit dem Auto durch den Prager Verkehr zu kommen, braucht es eine Menge Geduld. Nachdem ich bei einer Agentur die Schlüssel zu meiner Wohnung angeholt hatte, kämpfte ich mich wieder durch das stetige Treiben. Noch während der Fahrt zu meiner Wohnung hatte ich schon beschlossen, dass ich das Auto während des gesamten Aufenthalts in der Garage lassen werde. Am Ziel angekommen erkannte ich jedoch, dass das Auto auch nicht gebraucht werden würde, da ich mich direkt in Prag 1, der Altstadt befand. Von meiner Haustüre bis zum Rathausplatz waren es fünf Minuten zu Fuß. Somit konnte ich jede Sehenswürdigkeit bequem zu Fuß, mit der Tram oder U-Bahn erreichen. Für umgerechnet rund 22€ konnte ein Monatsticket für den gesamten Nahverkehr in Prag erworben werden, was ich auch nutzte, da meine Arbeitsstelle in einem äußeren Bezirk von Prag lag. Die ersten Tage verbrachte ich damit, nach der Arbeit die Altstadt mit ihrer schönen Architektur und den vielen kleinen Gassen zu erkunden. Natürlich durfte die berühmte Karlsbrücke nicht fehlen, sowie der beeindruckende St. Veitsdom und seine angrenzende wunderschöne Umgebung. Oben auf dem Prager Metronom hatte man eine wunderschöne Sicht auf die gesamte Altstadt und auf die Moldau. Jeden Tag war ich beeindruckt von der Schönheit, der Architektur und der Geschichte, die jede Ecke der Stadt umgibt. An den Wochenenden besuchten mich viele Freunde und wir erkundeten zusammen die Stadt. Ein Highlight waren die vielen unterschiedlichen kulinarischen Angebote, es gab aus jeder Ecke der Welt ein Restaurant oder eine Gaststätte und so konnte man nach belieben jeden Tag eine andere Köstlichkeit ausprobieren. Besonders angetan war ich von dem Foodmarket, der unter einem Dach kleine Essensstände aus verschiedenen Ländern hatte. Allerdings durften auch die Klassiker, wie der Baumstriezel oder die Prager Wurst, die jeder Tourist in der Altstadt in der Hand hielt, nicht fehlen. Ob für einen Wochenendtrip mit Freunden oder einen Junggesellenabschied – von denen ich den ein oder anderen vor meinem Fenster gehört habe - Prag ist immer eine gute Wahl und es wird definitiv nicht das letzte Mal sein, dass ich diese Stadt besucht habe. Arbeiten in Tschechien In meiner Arbeit in der Controlling-Landesgesellschaft habe ich viel gelernt. Ich habe an verschiedenen Projekten gearbeitet und hatte die Gelegenheit, meine Fähigkeiten im Finanz- und Unternehmenscontrolling zu verbessern. Ich habe auch viel darüber gelernt, wie ein Unternehmen in einem anderen Land funktioniert und wie die Geschäftskultur in Tschechien im Vergleich zu Deutschland unterschiedlich ist. Fazit Insgesamt war mein Praxisaufenthalt in Prag eine unvergessliche Erfahrung, sowohl beruflich als auch kulturell. Ich empfehle jedem, die Gelegenheit zu nutzen, diese wunderschöne Stadt zu besuchen und einen Praxisaufenthalt im Rahmen des Erasmus-Programms zu absolvieren. Es war eine unvergessliche Erfahrung und ich bin dankbar für die Möglichkeit, die Stadt und ihre Bewohner kennengelernt zu haben.

News:
Wahlfachwoche unserer Fünftsemester im Zeichen der Nachhaltigkeit

- Wahlfachwoche unserer Fünftsemester im Zeichen der Nachhaltigkeit Jeweils im 5. und 6. Semester haben die Studierenden im Wahlfach Technik und Management die Mög­lichkeit aus verschiedenen Angeboten ein Seminar auszuwählen, die dann in der Wahlfachwo­che kursübergreifend durchgeführt werden. Auf Grund der Aktualität des Themas haben wir für den Jahrgang WIW2020 erstmalig zwei unterschiedliche Seminare zur Nachhaltigkeit ange­boten. Dozent Alexander Graf, Alumni unseres Studiengangs (Studienjahrgang 2010), vermittelte in seinem Seminar Grundlagen zum CSR- und Nachhaltigkeitsma­nage­ment im Unternehmen. Zu Beginn ging es um die wichtigsten Konzepte für eine erfolgreiche strategische Ausrichtung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsinitiativen. Außerdem wurden auch Inhalte wie die Messbarkeit und Be­richterstattung von CSR behandelt. Mit Themen wie Green Logistics und nachhal­tiger Pro­duktenwicklung standen auch konkrete Ansatzpunkte aus einzelnen Unternehmensberei­chen auf der Agenda. Die Diskussionen mit den Studierenden wur­den durch Brainstorming Sessions zu ein­zelnen Begrifflich­keiten eingeleitet. Dadurch fand man ge­meinsam spannende Denkansätze und auch passende Bei­spiele aus den dualen Partnerbetrie­ben. Neben Nachhaltigkeit und Globalisierung wur­den auch abstraktere Sachver­halte wie Ethik oder Glück behandelt. Als Gastdozent erörterte Johannes Hemberger ausgehend vom täglichen Energieverbrauch anschau­lich die Möglich­keiten der Energiewende in Deutschland, welche Formen der erneuerbaren Energien zur Verfügung stehen, in wel­chem Umfang diese in Deutschland genutzt werden können und welche Flächen dazu notwendig wä­ren. Abgerundet wurde dieser Block mit notwendigen Speichertechnolo­gien und dem Thema Mobilität der Zukunft. Am Ende konstatierten die Studieren­den, dass die Ener­gie­wende in Deutsch­land, trotz eines steinigen politischen und gesellschaftlichen Weges, wohl möglich wäre. Parallel zur Lehrveranstaltung wurden verschiedene Aufgabenstellun­gen von „CSR und der Ukraine Krieg“ über „CSR und Arbeitgeberattraktivität“ bis hin zur „CO2-Steuer“ eigenständig bearbeitet, um so ein eigenes Verständnis für das Thema zu entwickeln. Sehr zentral war auch eine Gruppenarbeit zur Vorstellung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Diese Ziele bilden auch in vielen Unternehmen die Basis für das Nachhaltigkeitsmanagement. Am Ende der Seminarwoche betonten die Teilnehmer, dass das ganz Ausmaß von Nachhal­tigkeitsma­nagement im Unternehmen erst­mals verstanden wurde. Alle waren überrascht, an wie vielen Stellen sich tatsächlich Ansatzpunkte finden lassen. Das Thema wird die Unterneh­men über die nächsten Jahrzehnte noch weiter und immer stärker betreffen. Das Seminar war so ein hilfreicher Einstieg um die zukünftigen Herausforderungen zu erkennen und eigene Beiträge leisten zu kön­nen. Das Seminar Betrieblicher Umweltschutz im nachhaltigen Unternehmen wird von unserem Dozenten Dr. Gerhard Winter, langjähriger Experte für ganzheitlichen Umwelt- und Arbeitsschutz, durchgeführt. Er machte deutlich, dass Betrieblicher Umweltschutz (BUWS) gerade auch im Zeitalter der Nachhaltigkeit ein zentrales Ele­ment zukunftsfähigen unternehmerischen Wirtschaftens ist. BUWS muss sich aber stets im Spannungsdreieck Ökonomie – Ökologie – Soziales bewähren und behaupten, denn ohne Ökonomie gibt es keinen BUWS; ohne engagierte Mitarbeiter*innen und verantwortungsvolle Führung keine langfristige Unternehmensent­wicklung. Der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregie­rung hat hier definiert: Nachhaltige Entwicklung heißt, Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftli­chen Gesichtspunkten zu berücksichtigen. Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Als Ziel seines Seminars definierte Herr Winter: Was kann jede*r qualifizierte Mitarbeiter*in im Unternehmen in ihrem/seinem Verantwortungsbereich zur ständigen Verbesserung der UWS-Leistung im Rahmen einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung beitragen? Zunächst wurde die Basis des klassischen (Luft, Wasser, Boden, Stoffeigenschaften) und aktuellen Umweltschutzes (Ressourcen, Klima-/Energiewirtschaft) erläutert. Den Studierenden wurden Grundlagen für umweltverträgliches Handeln im Betrieb vermittelt und anhand von Fallbeispielen vertieft. Als Leitfragen wurden behandelt: „Was macht ein nachhaltiges Unternehmen aus?“, „Was bedeutet Greenwashing?“, „Wie kann man Ressourcen (Energie, Rohstoffe) im Betrieb möglichst effizient einset­zen/ nutzen?“ „Welche End-of-Pipe-Technologien für die relevanten Umweltbereiche sind Stand der Technik im Betriebsmaßstab?“ „Mit welchen Stoffeigenschaften (Wirkung auf Mensch/Umwelt) muss sich die/der Betriebspraktiker*in auseinandersetzen, wenn es um Verfahrensauswahl, Materialeinsatz und Produkt-Umweltverträglichkeit geht?“. Zusätzlich wurde im Seminar auch das für die Unternehmen wichtige Thema Energiewende bearbeitet und untersucht wie eine kostenverträgliche, sichere Energiewirtschaft aussehen kann und welche Hindernisse für Unternehmen auf dem Weg dorthin auftreten können. Am Ende ist den Teilnehmenden deutlich geworden, dass der BUWS nicht ein erzwungenes „Add-On“ Element, sondern eine Art Grundverständnis bei der Wahrnehmung aller betrieblichen Aufgaben ist. Gleichzeitig wird auch die Sensibilität für das eigene persönliche Handeln im privaten Bereich vertieft.

News:
DHBW für Gleichstellung

- Als größte Transferhochschule an der Schnittstelle von Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland betonen die Professorinnen und Gleichstellungsbeauftragten in ihrem Video die Bedeutung der Gleichstellung der Geschlechter und zeigen, wie sie diese mit vielfältigen Ansätzen und Projekten an der DHBW fördern. Ein zentrales Ziel der Gleichstellungsarbeit an der DHBW ist dabei, den Frauenanteil bei den Professuren zu erhöhen. Um dies umzusetzen, erhält die DHBW nach erfolgreicher Bewerbung als eine von insgesamt 34 Hochschulen umfangreiche Mittel, um neue Instrumente der Personalgewinnung zu entwickeln. Zentrales Element des erfolgreichen Antrags ist die Einrichtung eines DHBW Academic Career Centers (ACC). Professorin Eva Maria Boder, Studiengangsleiterin BWL- International Business am Campus Bad Mergentheim, ist im Video "Wir für Gleichstellung" zu sehen und beschreibt die Problematik so: "An der DHBW Mosbach mit dem Campus Bad Mergentheim beträgt der Anteil der Frauen im Kollegium nur 17% - Tendenz fallend. Obwohl wir neue Kolleg*innen begrüßen dürfen, bewerben sich dennoch zu wenig Frauen auf unsere neu ausgeschriebenen Professuren." Ihre Kollegin im Gleichstellungsteam, Professorin Marthe Kaufholz, Studiengangsleiterin Mechatronik ergänzt: "Dabei sind wir uns sicher, es gibt sie zuhauf - diese Macher*innen: Frauen, die sich für Lehre und Forschung begeistern und ein Vorbild sind für unsere Student*innen und Dozent*innen." Unterstützer*innen und Botschafter*innen für Gleichstellung und Diversität sind stets willkommen sich einzubringen. Einblicke in aktuelle und bisherige Projekte an der DHBW finden Sie in dieser Übersicht . Weitere Informationen zur Gleichstellungsarbeit an der DHBW sowie die zentralen Ansprechpersonen finden Sie auf der Seite zu Gleichstellung und Chancengleichheit . Video "Wir für Gleichstellung"

News:
Lateinamerika Kooperation der DHBW

- Bereits Ende der 1990er Jahre wurde mit der "Dualen Hochschule Lateinamerika" (DHLA) das duale System in Kolumbien eingeführt. Im Mittelpunkt des gemeinsamen Austauschs im Januar stand nun der Ausbau der gemeinsamen Kooperation mit besonderem Blick auf das Programms Business Scouts for Development (BSfD). Hierzu stellten Constanza Correa Sarmiento, Fachkraft des Programms BSfD und Direktorin des Netzwerks DHLA, und Peter Hirsch Regionalkoordinator des Programms für Lateinamerika aktuelle Möglichkeiten zur internationalen Kooperation im Rahmen des Programms vor. BSfD ist ein Programm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in enger Zusammenarbeit mit der Deutsch-Kolumbianischen Industrie- und Außenhandelskammer (AHK) Kolumbien. Ziel des Besuchs war die Abstimmung einer Kooperationsstrategie zwischen der DHBW und dem DHLA-Netzwerk durch Festlegung gemeinsamer Aktivitäten. Unter Beteiligung der AHK Kolumbien und mit Unterstützung des GIZ-Programms develoPPP wurde im Jahr 1999 in Kolumbien das duale Studiensystem der DHBW unter dem Namen Duale Hochschule Lateinamerika (DHLA) eingeführt. Ursprünglich war die DHLA ein bilaterales Kooperationsprojekt, inzwischen werden in 4 Ländern (Brasilien, Kolumbien, Ecuador und Mexiko) an insgesamt 14 Universitäten duale Studiengänge nach dem DHBW-Studienmodell angeboten. Aus dieser Zusammenarbeit resultiert ein sehr erfolgreiches Doppelabschlussprogramm zwischen der DHBW Mosbach und der kolumbianischen Universidad Autónoma de Bucaramanga (UNAB). Die Hochschulen des DHLA-Netzwerks hegen großes Interesse am Ausbau der Zusammenarbeit mit der DHBW. Im Rahmen der weiteren Zusammenarbeit soll nun als nächstes ausgelotet werden, ob gemeinsame Kurzzeitprogramme oder Semesteraustauschprogramme mit den DHLA Hochschulen durchgeführt werden können. Weitere Überlegungen gehen in die Richtung, in wie weit auch das bestehende Doppelabschlussprogramm zwischen der DHBW und der Universidad Autónoma de Bucaramanga (UNAB) in Kolumbien auf andere DHLA Hochschulen ausgeweitet werden kann. Geplant sind auch gemeinsame Veranstaltungen sowie die Erweiterung der Kooperation auf andere DHBW Standorte. Weitere Informationen zur Dualen Hochschule Lateinamerika – DHLA finden Sie unter www.dhla.org

News:
Einen Teil der Reise abgeschlossen - Campus Bad Mergentheim verabschiedet Graduierte

- Stolz und Freude empfanden die meisten Absolventinnen und Absolventen an diesem Tag, der den feierlichen Schlußpunkt nach drei intensiven und pandemiebedingt sehr besonderen Studienjahren setzte. 172 Studierende des Campus Bad Mergentheim erhielten ihre Bachelorurkunde. Neben den Studiengängen BWL-Gesundheitsmanagement, Wirtschaftsingenieurwesen und BWL-International Business waren erstmals auch Absolventinnen und Absolventen der noch jungen Studiengänge des Campus, BWL-Digital Business Management und Angewandte Informatik, dabei. Für die feierliche Stimmung sorgte die musikalische Begleitung des Salontrios. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim moderierte die Veranstaltung. „Je größer die Schwierigkeit, die man überwunden hat, desto größer der Sieg“. Mit diesem Zitat von Cicero begann Rektorin Frau Prof. Dr. Jeck-Schlottmann ihre Grußworte und spielte dabei auf die pandemiebedingt besonders schwierige Studienzeit der Graduierten an. „Sie dürfen stolz auf sich sein, denn Sie haben nicht aufgegeben, waren zielorientiert, leistungsbereit und haben Resilienz bewiesen. Nun stehen Ihnen alle Türen offen.“ Festredner Jens Sprügel, Geschäftsführer der G. Sprügel GmbH verglich den bisherigen und weiteren Weg der Graduierten gar mit dem Erwerb des Führerscheines: „Hier geht es nach der bestandenen Fahrprüfung erst richtig los. „Ziel ist die Formel 1 – aber das erfordert Zeit, Geduld und Leistungsbereitschaft. Ihre Aufgabe: Geben Sie Gas und helfen Sie in Ihren Unternehmen mit, den Wohlstand zu bewahren, der Ihnen den bisherigen Weg ermöglicht hat.“ Wehmut über die viel zu schnell vergangene Studienzeit aber auch Vorfreude auf das, was kommt, bestimmten die Grußwörter der Absolventinnen und Absolventen. Jonas Pfannes und Matthias Stein (Wirtschaftsingenieurwesen), sowie Laureen Dosch und Olivier Michalski (BWL-International Business) blickten auf ihre Studienzeit am Campus Bad Mergentheim zurück. Die Studierenden Tamara Hirsch, Jasmin Remmel und Linus Auburger wurden für Ihr außerordentliches Engagement in verschiedenen Gremien der DHBW ausgezeichnet. Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung war die Bekanntgabe der Preisträgerinnen, die mit dem Preis der Wirtschaft und Ethik-Stiftung für herausragende Leistungen in den Bachelorarbeiten ausgezeichnet wurden. Ausgezeichnet wurde hier im Studiengang BWL-International Business Lilian Floerke. Thema ihrer Bachelorarbeit war: „Analysis of plastic articles in the department store facility and consumption of Schwarz procurement to derive measures for improving recyclability“. Im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen erhielt Wiebke Ebsen den Preis, die in ihrer Arbeit über die „Untersuchung von Hochvolt-Laden eines Gabelstaplers in Abhängigkeit der Nutzung“ schrieb. Die mit jeweils 1000 Euro dotierten Preise werden aufgrund der kurzfristigen Erkrankung des Stifters im Rahmen der Akademischen Jahresfeier im kommenden Jahr vergeben. Double-Degree-Abschluss mit Kolumbien Im Studiengang BWL-International Business haben 11 Studierende einen Double Degree Abschluss erlangt. Sechs deutsche und fünf kolumbianische Studierende haben nun nicht nur den deutschen Abschluss Bachelor of Arts, sondern auch den kolumbianischen Pregrado Profesional de Administración de Empresas. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim verabschiedete die Studierenden letztlich mit einem ganz persönlichen Appell: „Sie haben nun einen Teil Ihrer persönlichen Reise abgeschlossen. Es liegt an Ihnen, wie es nun weitergeht. Blicken Sie über Ihren Tellerrand hinaus, seien Sie offen für Neues und werden Sie so zu Brückenbauern.“

News:
Kompendium Spezialtiefbau: Zweiter Teil erschienen

- Die Entwicklung des Spezialtiefbaus ist in den letzten Jahren sehr stark vorangeschritten und die Anwendungsbereiche sind immer vielseitiger geworden. Um einem breiten Publikum einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik und eine umfassende Übersicht der verschiedenen Baugrundverbesserungsverfahren zu bieten, ist ein neues Fachbuch, das „Kompendium Spezialtiefbau, Teil 2: Baugrundverbesserung“ erschienen. Es behandelt ausführlich die aktuellen Verfahren, Geräte, Anwendungsbereiche und IT-Lösungen für die Baugrundverbesserung. Einer der beiden Autoren ist Prof. Dr. Markus Schönit, Leiter des Studiengangs Bauingenieurwesen-Projektmanagement an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach. Das Kompendium ist als Hilfe für Planende und Ausführende aber auch für Neueinsteiger im Spezialtiefbau gedacht, die ihr Wissen über die Baugrundverbesserungsverfahren erweitern möchten. Zahlreiche anschauliche Illustrationen, hochwertige Renderings und Einsatzfotos ergänzen die beschreibenden Texte und sollen den Lesern das Verständnis erleichtern. Angaben zu den technischen Daten sowie den Maschinen- und Anwendungsgrenzen von Spezialtiefbaugeräten runden die Informationen ab, die für die Einsatzplanung benötigt werden. Das Kompendium Spezialtiefbau ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit von Ingenieuren und Technikern von ausführenden Firmen und Geräteherstellern und basiert auf technischen Regelwerken, aktuellen Bauverfahren sowie umfangreichen Erfahrungen aus der Praxis. Es behandelt die Themen Nassmischen, Trockenmischen, Fräsmischen, Anwendungen der Bodenmischverfahren, Tiefenverdichtung mit Tiefenrüttler, Tiefenverdichtung mit Aufsatzrüttler, Anwendungen der Tiefenverdichtungsverfahren, Fallgewichtsverdichtung, Impulsverdichtung, Anwendungen der Fallgewichtsverdichtung und Impulsverdichtung sowie IT-Lösungen. Prof. Dr. Markus Schönit über das neue Fachbuch: „Der neue Teil 2 des Kompendiums knüpft nahtlos an den 2019 erschienenen Teil 1, der die Bohrverfahren behandelt, an. Teil 2 erleichtert mit Hilfe vieler Illustrationen das Verständnis der komplexen Fragestellungen der Baugrundverbesserung im Spezialtiefbau. Für unsere Studentinnen und Studenten bietet es eine tolle Ergänzung für die Vorlesung Spezialtiefbau.“ Herausgeber des Ende 2022 im Ernst & Sohn Verlag erschienenen „Kompendium Spezialtiefbau, Teil 2: Baugrundverbesserung“ ist die Liebherr-Werk Nenzing GmbH. Die Autoren sind Prof. Dr.-Ing. Markus Schönit und Dipl.-Ing. Peter Quasthoff.

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News & Updates New Study - Informatik Startseite Studium Studienangebot Bachelor New Study - Informatik News & Updates New Study- what it`s all about Course of Study and Organisation For Prospective Students For Dual Partners Microcredentials Incomings Lecturers Documents & Downloads News & Updates Service & Contact Let's go! The first New Study cohort has started. We wish them all a successful start to their practice phase! Ready for take-off? - New Study starts in October! Meet us at the Dual Study Day 2023 in Mosbach at July 15th from 10:00 – 15:00. Get to know dual partners, professors and maybe your future fellows ;-) Hope to see you soon! Further Information (in German only): https://www.mosbach.dhbw.de/dhbw-mosbach/termine-veranstaltungen/tag-des-dualen-studiums/ Online Teaching works! Students of Kyiv National University of Technology and Design can again benefit from DAAD funded project by attending online courses. Be the first to join us Read the current press release here . Kay presents new study at the 'Dual Study Day 2022' The first time people heard about us ;-)

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