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Prof. Arnold van Zyl wird neuer Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

- Der Senat und der Aufsichtsrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) haben Professor Arnold van Zyl PhD/Univ. of Cape Town zum neuen Präsidenten der Hochschule gewählt. Van Zyl tritt damit am 1. Februar 2016 die Nachfolge von Professor Reinhold R. Geilsdörfer an, der mit dem Erreichen der Altersgrenze aus der DHBW ausscheidet. Prof. Arnold van Zyl PhD/Univ. of Cape Town, geboren 1959 in Swellendam (Südafrika), studierte Chemical Engineering an der University of Cape Town und wurde 1987 zum PhD in Engineering promoviert. Nach seinem Postdoc am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart war er von 1990 bis zum Jahr 2000 in verantwortlichen Funktionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung im Automobilsektor in Stuttgart, Ulm und Brüssel tätig. Von 2001 bis 2007 vertrat er die europäische Automobilindustrie in San Diego (USA) und Brüssel. In den Jahren 2008 bis 2011 war van Zyl Vizepräsident für Forschung, Innovation und Internationales an der forschungsstarken Stellenbosch University (Südafrika), die heute zu den besten Universitäten Afrikas zählt. Seit April 2012 ist er Rektor der Technischen Universität Chemnitz. In Anerkennung seines Engagements und seiner Forschungstätigkeit verlieh ihm die Tongji Universität in China den Titel „Ehrenprofessor“. Er ist Mitglied der Academy of Science of South Africa. Die internationale Reputation und die vielfältige wissenschaftspolitische Vernetzung von Professor van Zyl dokumentiert sich u. a. darin, dass er ab 1. Januar 2016 dem Vorstand des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) angehört; außerdem ist er Mitglied der Ständigen Kommission „Planung und Organisation“ der deutschen Hochschulrektorenkonferenz. Ministerin Theresia Bauer MdL zeigte sich erfreut über die Wahl van Zyls: „Das Ziel der Findungskommission war es, eine starke und kompetente Persönlichkeit für die Nachfolge von Herrn Professor Geilsdörfer zu finden – mit der Wahl von Herrn Professor van Zyl ist dies nun in sehr überzeugender Weise gelungen. Als Vizepräsident der University of Cape Town, als Rektor der renommierten Technischen Universität Chemnitz und seinen verschiedenen Stationen in der Industrie hat Professor van Zyl seine Führungs- und Managementkompetenz im Hochschulbereich sowie in exponierten Industriefunktionen auf beeindruckende Weise unter Beweis gestellt. Dass es gelungen ist, Herrn Professor van Zyl zu gewinnen, zeigt für mich auch das Renommee, das sich die DHBW inzwischen überregional in der Hochschullandschaft erworben hat.“ Wilfried Porth, Vorstandsmitglied der Daimler AG Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans sowie Vorsitzender des Aufsichtsrates der DHBW, betonte nach der Wahl: „Mit Herrn Professor van Zyl gewinnt die DHBW eine herausragende Persönlichkeit mit ausgeprägtem internationalen Know-how und großer Erfahrung in diversen Führungspositionen. Er verfügt gleichermaßen über ausgewiesene Kompetenzen in der Wirtschaft wie im Hochschulbereich und ist mit seiner Biografie geradezu prädestiniert für die Aufgabe als Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.“ Van Zyl tritt am 1. Februar 2016 die Nachfolge von Professor Reinhold R. Geilsdörfer an. Seine Amtszeit als Präsident wurde auf sechs Jahre festgelegt.

News:
Graduierungsfeier am Campus Bad Mergentheim

- 140 Absolventinnen und Absolventen des Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach erhielten letzten Freitag ihre Bachelorurkunden überreicht. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim ist stolz auf die Graduierten: „Sie haben in den letzten drei Jahren sehr viel erlebt, neue Freunde kennengelernt und Netzwerke geknüpft und die besondere Schlossatmosphäre genießen dürfen.“ Jetzt könnten die Absolventinnen und Absolventen ihre Kompetenzen ins Berufs- und Privatleben einbringen. Wichtig ist dem Campusleiter, auch künftig mit den Absolventinnen und Absolventen in Kontakt zu bleiben: „Werden Sie Mitglied in unserem Alumni- und Freundesverein“. Schließlich werde Bildung und damit der enge Kontakt zu Hochschulen auch im weiteren Leben eine wichtige Rolle spielen. „Sie sind ganz besondere Absolventen“, freut sich auch Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin der DHBW Mosbach und Dekanin der Fakultät Wirtschaft. Anstelle eines normalen Studiums hätten sich die Graduierten für ein dreijähriges Intensivstudium mit Praxisbezug entschieden. Die DHBW-Bachelor würden die Ziele von Bologna par excellence erfüllen, da das Studium nachgewiesenermaßen berufsbefähigend sei. „Sie können mit Ihrem Bachelor ein Masterstudium anschließen oder direkt in der beruflichen Praxis durchstarten“, so die Prorektorin. Die dualen Studierenden zeichneten sich besonders durch ihre Zielorientierung und ihr Verantwortungsbewusstsein aus. „Besonders möchte ich mich auch bei unseren dualen Partnern bedanken, die ganz maßgeblich zur Kompetenzentwicklung unserer Studierenden beitragen.“ Als „Markstein im Leben“ bezeichnete Prof. Dr. Wolfgang Reinhart MdL und Minister a.D. den erworbenen Bachelor-Abschluss in seiner Festrede. Durch die Praxiserfahrung hätten die Absolventinnen und Absolventen einen entscheidenden Vorteil am Markt. Als besonders zukunftsorientiert beschrieb er die Studienfächer am Campus Bad Mergentheim: „Das Thema Gesundheit wird bedingt durch den demografischen Wandel zu einem der wichtigsten Wachstumstreiber am Markt.“ Die Graduierten seien mit ihrem Abschluss bestens auf die neuen Anforderungen vorbereitet. Wichtiger als beruflicher Erfolg sei jedoch „einen Weg zu finden, der Erfüllung gibt“. Rudolf Bühler, der Vorstandsvorsitzender der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, und Karin Markert, Leiterin Ausbildung und Nachwuchsförderung der Wittenstein AG, gratulierten im Namen der Partnerunternehmen. Die „Kaderschmiede Duale Hochschule“ sei über die Region hinaus bekannt, so Rudolf Bühler. Etwas ganz besonderes sei das deutschlandweit einmalige Studienangebot am Campus Bad Mergentheim. Der Studiengang Food Management etwa, in welchem er selbst Nachwuchskräfte ausbilde, sei deutschlandweit der einzige, in welchem ökologische und soziale Verantwortung für Lebensmittel unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gelehrt werde. Karin Markert verglich das Studium mit einer Zugfahrt. Mit dem Bachelor hätten die Studierenden ihr Ziel erreicht, allerdings nur als Etappe auf dem weiteren Berufsweg. „Ihnen stehen jetzt alle Strecken weltweit offen.“ Udo Glatthaar, Oberbürgermeister von Bad Mergentheim, dankte den Absolventen, sich für den Studienort Bad Mergentheim entschieden zu haben. Er ermutigte die Studierenden auch weitehrhin mit der Region verbunden zu bleiben: „Seien Sie Botschafter für die Duale Hochschule und für die Stadt Bad Mergentheim.“ Er versprach, den Ausbau und das Wachstum des Campus Bad Mergentheim weiter zu unterstützen und sich für mehr gastronomisches Leben, studentisches Wohnen und eine eigene Mensa einzusetzen. Die Studierendenvertreter Lisa Reinmann, Lucas Fischer und Carolin Schlauch schätzen an ihrem Studium am Campus Bad Mergentheim besonders, „nicht als Matrikelnummer, sondern als Person wahrgenommen zu werden.“ Durch die wechselnden Theorie- und Praxisphasen hätten sie das Gelernte ganz anders verinnerlicht, als das bei einem reinen Theoriestudium möglich gewesen wäre. Jetzt beginne ein neuer Lebensabschnitt, der für jeden Absolventen anders aussehe. Für herausragende Leistungen in ihren Bachelor-Arbeiten erhielten Lisa-Madeleine Model (BWL-Gesundheitsmanagement), Kilian Reichert (BWL-Food Management) und Jennifer Ullrich (BWL-International Business) den mit jeweils 1000 Euro dotierten Preis der Stiftung „Wirtschaft und Ethik“. Der Preis würdigt Abschlussarbeiten, die sich intensiv mit der Thematik „Wirtschaftliches Handeln unter Einhaltung ethischer Normen“ befassen. Überreicht wurde er von Stiftungsgründer Dr. Manfred Wahl. Zwei weitere Preise im Gesamtwert von 1500 Euro erhielten die beiden Absolventinnen Carina Mayer (BWL-Food Management) und Lisa Reinmann (BWL-Gesundheitsmanagement). Ihre Bachelorarbeiten wurden von der Bad Mergentheimer Leber-Zentrum e.V. ausgezeichnet, weil sie sich in besonderem Maße mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen. Prof. Dr. Werner Romen, ehemaliger Ärztlicher Direktor der Caritasklinik in Bad Mergentheim, überreichte den Preis und überbrachte die Glückwünsche der Stifter. Zum ersten Mal verlieh zudem Prof. Dr. Dr. Gundo Zieres, Geschäftsführer MDK Rheinland-Pfalz, den mit 500 Euro dotierten Zieres-Preis für eine Bachelorarbeit, die sich in herausragender Weise mit Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen beschäftigt. Preisträgerin ist Julia Weinlein (BWL-Gesundheitsmanagement).

News:
Master-Infotag an der DHBW Mosbach

- Um die Stärken und Schwächen von Masterstudiengängen ging es beim Master-Infotag am 5.12.2012 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Von 16 bis 20 Uhr informierten sich rund 200 Studierende und Alumni über Bildungs- und Karrierewege nach dem Bachelor. „Die Entscheidung für oder gegen ein Masterstudium muss jeder für sich treffen, wir möchten Ihnen aber dabei helfen, die richtigen Fragen zu stellen, damit Sie sich richtig entscheiden“, so Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin der DHBW Mosbach und Ressortleiterin für das Thema Master. In ihrem einführenden Vortrag stellte sie verschiedene Arten von Masterprogrammen vor. Einer Umfrage aus dem Jahr 2011 zufolge haben sich knapp 15 Prozent der DHBW-Studierenden in Mosbach direkt im Anschluss an ihr Bachelor-Studium für ein konsekutives Masterstudium entschieden, weitere 15 Prozent haben zu einem späteren Zeitpunkt ein weiterbildendes Masterprogramm absolviert. „Die Nachfrage nach Masterstudienangeboten steigt“, ist sich die Prorektorin sicher. Wichtig sei jedoch, sich nicht an einen Trend zu hängen, sondern nach dem Mehrwert eines Masterstudiums für sich persönlich und für das Unternehmen zu fragen. Je nach Branche, Berufsfeld und angestrebter Karriere sei ein forschungsorientiertes Masterstudium an einer Universität, ein berufsintegriertes Masterstudium an einer Hochschule oder eben auch gar kein Folgestudium sinnvoll. Mit dem dualen Bachelor lasse sich fast jedes Karriereziel in einem Unternehmen erreichen. Um aber auch den Anforderungen des schnellebigeren Arbeitsmarktes gerecht zu werden, biete die DHBW inzwischen auch eigene, berufsbegleitende Masterstudienprogramme an. Die wissenschaftlichen Leiterinnen und Leiter der dualen Masterstudienprogramme gaben im Rahmen des Master-Infotags in Kurzvorträgen einen Überblick über die Studieninhalte und die Bewerbungsvoraussetzungen. Eines haben alle Masterstudienangebote der DHBW gemein: Die Studierenden benötigen mindestens ein Jahr Berufserfahrung nach ihrem Bachelorabschluss. Die Masterstudiengänge werden in enger Zusammenarbeit mit den Dualen Partnern als berufsintegrierendes und berufsbegleitendes Studium angeboten. Je nach Studiengang und Studienbereich erhalten die Absolventen den akademischen Grad eines Master of Arts (M. A.), Master of Engineering (M. Eng.) oder Master of Science (M. Sc.). Weitere Informationen zu den dualen Masterstudiengängen gibt es online unter www.dhbw.de/master . Persönliche Einblicke in die Entscheidung für oder gegen ein Masterstudium gewährten die Bachelor- und Masterabsolventen Marina Meng, Angelika Holder, Björn Birke, Andreas Wolf und Ingmar Schiedel in einer Podiumsdiskussion zum Thema „Sprungbrett Bachelor – Lohnt sich der Master?“. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Günter Käßer-Pawelka, Studiengangsdekan Dienstleistungsmanagement am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach. Marina Meng ist Sales Managerin bei der GTS GmbH in Heilbronn und absolviert gerade im zweiten Jahr ihr Masterstudium „Master of Business Administration“ an der German Graduate School of Management and Law. In ihrem Geburtsland China studierte sie bereits von 1992-1995 Business Administration. „Es war aber schon immer mein Traum, in Übersee zu studieren“, so Marina Meng. Dieser Traum führte sie 2006 an den Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach zum Zweitstudium in Deutschland. Hier studierte sie in Kooperation mit der GTS GmbH und erwarb ihren Bachelor in International Business. Um sich in Managementthemen weiterzuqualifizieren, entschloss sie sich zum berufsbegleitenden Studium an der GGS. „Studium und Beruf, darauf konzentriere ich mich zur Zeit“. Freizeit bleibe dabei nur wenig, dennoch habe sie ihre Entscheidung bislang noch keinen Tag bereut, da sie durch das berufsbegleitende Studium nicht auf ihr Einkommen und ihre Position im Unternehmen verzichten müsse. Angelika Holder ist gerade erst im dualen Masterstudiengang „Master of Business Management – Marketing“ in Kooperation mit der Kreissparkasse Heilbronn gestartet. Sie schätzt insbesondere den branchenübergreifenden Austausch mit ihren Kommilitonen und die kleine Kursgröße des Masterprogramms. Ebenfalls in einem dualen Masterprogramm studiert Björn Birke den „Master of Arts – Banking & Finance“, um seinen beruflichen Erfolg auf eine breitere Basis zu stellen. „Wenn ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber Karriere machen möchte, ist ein Mastertitel eigentlich unnötig, aber falls ich das Unternehmen wechseln möchte, ist der Mastertitel in der Finanzbranche ein wichtiger Türöffner“. Um sich voll auf das Masterstudium konzentrieren zu können, hat sich Andreas Wolf für einen konsekutiven Vollzeit-Master an der Universität Liechtenstein entschieden: „Mir war es wichtig, gleich nach dem Bachelor mit dem Masterstudium zu starten, um zu vermeiden, dass ich später aus dem Berufsleben heraus den Absprung nicht mehr schaffe.“ Ingmar Schiedel hingegen hat sich nach seinem Bachelor in 2008 im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach sofort in den Beruf gestürzt. Inzwischen ist er Leiter Public Relations und Patientenmanagement in der Kur- und Klinikverwaltung von Bad Rappenau. Fachliche Kenntnisse beurteilt er als wichtig, noch wichtiger seien für ihn jedoch Ehrlichkeit und Verlässlichkeit im Umgang mit seinen Mitarbeitern. „Viele Lösungen erarbeiten wir gemeinsam, da meine Mitarbeiter die Experten für ihre Arbeitsbereiche sind.“

News:
Fit für ein duales Studium in Deutschland

- 15 internationale Schüler zu Gast an DHBW-Campus in Bad Mergentheim „Sommer im Schloss“ bedeutet für 15 Schüler aus 6 europäischen Ländern besondere Sommerferien: Sie bekommen neben einem vierwöchigen Intensivdeutschkurs Einblick in das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am Campus Bad Mergentheim. Idealerweise bewerben sie sich danach für ein Praktikum und einen Studienplatz – und sind damit besondere Arbeitskräfte für die Dualen Partnerunternehmen in der Region. Denn sie bringen ihre interkulturellen Erfahrungen mit und lindern den Fachkräftemangel. „Internationalität ist ein wichtiges Element unserer Hochschule und insbesondere des Campus“, begrüßte Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim am 3. August die Gäste aus Bulgarien, Italien, Rumänien, Polen, Kroatien und Estland. „Und mit Ihnen zusammen möchten wir noch internationaler werden.“ Die Schüler bekommen vier Wochen im August die Gelegenheit, Deutschland nicht nur als Urlaubsland kennenzulernen, sondern als Land zum Studieren und Arbeiten. Dafür sorgen Besuche bei neun Dualen Partnerunternehmen sowie ein Bewerbungscoaching mit anschließendem Speeddating. Deutsch sprechen die internationalen Gäste bereits auf hohem Niveau, im Intensivkurs wird nun der Feinschliff für ein potentielles duales Studium an der DHBW erfolgen. Das Projekt war 2014 erfolgreich angelaufen und wird seit 2015 vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert. Zur Anschubfinanzierung des Projekts erhält der Campus Bad Mergentheim Unterstützung von der hauseigenen Stiftung „Pro DHBW Mosbach“ und weiteren Stiftern und Unterstützern. Grundstein für beruflichen Erfolg Die Projektbetreuer Prof. Dr. Enrico Purle und Stefan A. Riedl stellten den Schülern das Programm vor und zeigten, welche Vorteile ein duales Studium bereits vor Studienbeginn haben kann: Eine Teilnehmerin aus dem letzten Jahrgang beginnt 2015 ihr Studium in Mosbach. Sie sei mit viel Gelassenheit in ihre Abiturprüfung gegangen, denn sie hatte ihren Studienvertrag bereits in der Tasche und den Grundstein für ihren beruflichen Erfolg damit schon unabhängig von ihren Noten gelegt, so Riedl. „Die Dualen Partner in der Region sind sehr an internationalen Fachkräften und damit an Ihnen interessiert“, führte Purle aus. „Denn sie haben Niederlassungen, Lieferanten oder Kunden in den Ländern, aus denen Sie stammen.“ Oberbürgermeister Glatthaar verglich das Abenteuer, das vielleicht in Zukunft auf die Schüler wartet, mit Wein aus der Region: „Die Tauberschwarz ist etwas Besonderes, denn sie wächst nur bei uns im Taubertal. Und genauso ist dual studieren etwas Besonderes, anspruchsvoller und aufregender als ein Studium an der Universität.“ Er riet den Schülern, beides zu probieren: die Weinsorte und eine Bewerbung an der DHBW Mosbach.

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Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Georg Deck: "Sleep - Eat - Ride: Tour Divide"

- Als „Grenzerfahrung“ betrachtet Prof. Dr. Klaus-Georg Deck seine Teilnahme an der Tour Divide, dem weltweit längsten Mountainbike-Rennen von Banff in Kanada bis nach Antelope Wells in New Mexico (USA). In seinem Vortrag zum Abschluss des Hochschulsportjahrs 2012 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach erzählte er von den Vorbereitungen und Herausforderungen dieses Rennens. In 22 Tagen, zwei Stunden und 55 Minuten überwand er bei der Fahrt durch die Rocky Mountains an der Wasserscheide zwischen Pazifik und Atlantik 4418 Kilometer und 55000 Höhenmeter. Zum Vergleich: Viereinhalb Mal von Norden nach Süden durch Deutschland und 120 Mal auf den Königsstuhl zeigt ein bisschen die Dimension dieses Vorhabens, wäre aber wahrscheinlich leichter zu bewältigen gewesen. Denn die Infrastruktur in Deutschland ist wesentlich „komfortabler“ als die Bedingungen entlang der Strecke. Endlose Weite, atemberaubende Natur und vielleicht sogar mehr Bären als Menschen… Zwei Jahre lang hat sich der Professor für Wirtschaftsinformatik an der DHBW Mosbach auf diese Tour vorbereitet. Er ist durch Deutschland „geradelt“ – zumindest einmal in drei Tagen von Heidelberg nach Hamburg -, er hat sich dutzende Male bei Tag und vor allem auch bei Nacht auf den Königsstuhl gekämpft. 160 bis 200 Kilometer fuhr er jeden Tag mit dem Rad, bei einer Jahresbilanz von 15 000 Kilometern war er mehr auf zwei als auf vier Rädern unterwegs. Im Winter ist er gelaufen, insgesamt 2000 Kilometer, und jede Woche zweimal mindestens fünf Kilometer schwimmen sollte Rückenproblemen vorbeugen. „Schwimmen ist wirklich sehr gesund und ein guter Ausgleichssport“, gab er den Zuhörern mit auf den Weg. Außerdem gab er Tipps, wie man als Biker sinnvoll sein Gepäck optimieren und transportieren kann, wie Wunden versorgt, das Fahrrad repariert und die Familie auf dem Laufenden gehalten werden kann. Zur Sicherheit hatte er einen „Tracker“ bei sich, damit man ihn genau orten konnte. Seine Frau und die „beiden Jungs“ konnten im Internet beobachten, wo er gerade war. Welchen widrigen Bedingungen, Schnee, Wind, Sonne, Tieren, Hunger, Durst, Verletzungen oder ganz einfach unwegsamen „Highways“ – er ausgesetzt war, davon wussten sie zum Glück nichts. „Eat, sleep, ride“, das war die Devise. 14 Stunden verbrachte er täglich auf dem Rad, lernte dabei „mindestens 25 verschiedene Sitzpositionen“ kennen und aß bis zu 11000 kcal täglich, immer „auf Vorrat“. „Ich war erstaunt, wie viel man nicht nur essen muss, sondern auch kann“, sagte er bei der Präsentation seines Schokoladenriegel-Weißbrot-Junk-Foods, das er sich meistens in Tankstellen am „Wegesrand“ kaufte. „Was hat ihn dazu angetrieben, warum macht er so was?“, fragen sich viele im Publikum. Deck ist passionierter Ausdauersportler, Ironman – für ihn war die Tour Divide nach allen früheren sportlichen Erfahrungen eine Herausforderung, „der man sich nur einmal im Leben stellt“. Dafür hat er seinen inneren Schweinehund bei den „jahrelangen“ Vorbereitungen überwunden, ebenso körperliche Strapazen und Selbstzweifel während der Tour. Die größte Herausforderung aber war die oft tagelange absolute Einsamkeit, die gar nicht zu überwinden ging. Sie war einfach da, und irgendwann hörte er sich selbst reden, Kinderlieder singen… Auch diese Reise zu sich selbst war für ihn eine Grenzerfahrung. Sehnsucht nach Geborgenheit. Sie gipfelt in Dankbarkeit. Für das Glück, das Etappenziel vor dem Schneesturm erreicht zu haben, beim Rahmenbruch des Mountainbikes nicht auf rasanter Talfahrt gewesen zu sein, einen satten Bären zu treffen, der ihn friedlich vorbeifahren ließ. Für das Glück, zu leben. Im Ziel angekommen, war es ihm übrigens gar nicht so wichtig, auf welchem Platz er war. Von 100 Teilnehmern hatte die Hälfte aufgegeben. Deck hat durchgehalten und es geschafft: auf Platz 15! Für die Studierenden mag er ein Vorbild sein. Schweinehund-Überwindung, Power, Ausdauer und immer das Ziel im Blick - das haben sie mit Sportlern gemeinsam. Viele von ihnen lassen sich durch den hohen Anspruch in der Qualität der Lehre nicht nur zu intellektuellen Höchstleistungen anspornen, sondern nutzen zum Ausgleich auch das vielseitige Hochschulsportangebot .

News:
Sportlerehrung: Meilenfresser des Jahres

- Power, Ausdauer und immer das Ziel im Blick - das haben die Studierenden der DHBW Mosbach mit Sportlern gemeinsam. Viele von ihnen lassen sich durch den hohen Anspruch in der Qualität der Lehre nicht nur zu intellektuellen Höchstleistungen anspornen, sondern nutzen zum Ausgleich auch das vielseitige Hochschulsportangebot . Vor dem spannenden Vortrag von Prof. Dr. Klaus-Georg Deck wurden die Preisträger des DHBW-Laufcups geehrt. Gesponsert vom Verein der Freunde und Absolventen „DHBW friends for life e.V.“ waren Studierende, Dozenten, Firmenvertreter, Mitarbeiter und Freunde der DHBW eingeladen, an möglichst vielen Volksläufen in der Region teilzunehmen. Alle Teilnehmer, die an drei oder mehr Volksläufen mit einer Distanz von jeweils mindestens fünf Kilometern teilgenommen haben, werden in die Wertung des Laufcups aufgenommen. Sämtliche gelaufenen Kilometer werden addiert und somit der „Meilenfresser des Jahres“ ermittelt. Diese sind 2012 Ursula Schürle mit 310,9 km (12 Laufveranstaltungen) auf dem 1. Platz, Andreas Ernst mit 217,4 km (8 Laufveranstaltungen) auf Platz zwei, Maurice Backschat mit 118,2 km (12 Laufveranstaltungen, 3. Platz), Simone Keller-Löser mit 86,1 km (4 Laufveranstaltungen, 4. Platz) und Tobias Gumbel mit 41,1 km (3 Laufveranstaltungen, 5. Platz). Herzlichen Glückwunsch!

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Vortrag über Korruption und Transparenz

- DHBW Mosbach bietet Information zu Transparency Deutschland Welche Folgen hat Korruption? Wie bekämpft man sie? Diese und weitere Fragen stellt der Vortrag „Korruption und Korruptionsprävention“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach in den Fokus. Reinhard Wenig, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DHBW und Mitglied bei Transparency Deutschland, präsentiert am 30. Mai ab 18 Uhr die Nichtregierungsorganisation, ihre Ziele und ihre Grundsätze. Transparency Deutschland setzt sich als politisch unabhängige Organisation für Integrität, Verantwortlichkeit, Transparenz und Partizipation der Zivilgesellschaft ein. „Ob es um Gesundheit, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, wirtschaftliche Entwicklung, Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser, Presse- und Meinungsfreiheit, Frieden oder Demokratie geht – Korruptionsprävention wirkt positiv auf nahezu alle Bereiche unserer Gesellschaft“, so Reinhard Wenig. Vor seiner DHBW-Zeit war er als Mitglied des Global Governance, Risk & Compliance Management Teams der SAP SE unter anderem für das Thema Compliance zuständig und kann bestätigen: „Korruption zu bekämpfen setzt voraus, dass man Korruption und deren negative Folgen erkennt und die Menschen sensibilisieren kann.“ Im Mittelpunkt von Wenigs Vortrag stehen die Arbeit von Transparency und der jährliche Korruptionswahrnehmungsindex als Beispiel für deren regelmäßige Berichterstattung. Dieser vermittelt auf Basis von Expertenbefragungen ein Bild der weltweiten Korruption, wenn auch eine objektive Messung nicht möglich ist. Ein weiteres Thema des Vortrags ist die Korruption im internationalen Geschäftsverkehr und die OECD-Konvention, die sich deren Bekämpfung zum Ziel gemacht hat. Der Vortrag beginnt am 30. Mai um 18 Uhr im Großen Hörsaal der DHBW Mosbach in Gebäude A, Raum A 1.100, Lohrtalstraße 10.

News:
Finanzmärkte, Wirtschaftsweise und viel Praxisbezug

- Seit 2014 unterrichtet und forscht Prof. Dr. Hasan Doluca als Professor für Quantitative Ökonomie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach Hasan Doluca arbeitete als Referent für Finanzmärkte für die fünf Wirtschaftsweisen. Auslandsaufenthalte wie ein Studienaufenthalt in Texas prägten sein Weltbild. Und mit seinen Forschungsarbeiten möchte der 38-Jährige den politischen Diskurs unterstützen. Seit August 2014 unterrichtet der Wirtschaftswissenschaftler nun als Professor für Quantitative Ökonomie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach. Als Hasan Doluca 1996 in seiner hessischen Heimatstadt Marburg an der Philipps-Universität zum BWL-Studium antrat, lag für ihn der Gedanke fern, eines Tages selbst als Professor im Hörsaal zu stehen. „Ich wollte selbstständig werden und in den Handel gehen“, blickt der 38-Jährige auf seine damalige Studienmotivation. Er belegte den Schwerpunkt „Marketing und Handel“, entschied sich zudem für die Felder Wirtschaftsinformatik und Statistik. Eine Zeit, die Dolucas heutige Lehrtätigkeit prägte, denn vor allem schätzte er in Marburg die sehr intensive, individuelle Betreuung durch die Dozenten. „Mir ist wichtig, dass meine Studenten aus den Vorlesungen etwas mitnehmen, das sie im Unternehmen anwenden können“, sagt er über seine Arbeit als Professor, fügt an: „Die Qualität der Lehre, insbesondere den Studierenden das Verständnis der verschiedenen wissenschaftlichen Methoden zu vermitteln, ist mir besonders wichtig.“ Nach Marburg absolvierte Doluca den Master of Science in Management and Administrative Sciences an der University of Texas at Dallas und traf dort auf Studierende aus aller Welt. „Die Zeit beeinflusste mich stark. Ich sehe die Welt heute mit anderen Augen, kann andere Meinungen, Ansichten und Mentalitäten besser verstehen“, sagt der 38-Jährige. Das ist umso spannender, als Doluca als Sohn türkischer Gastarbeiter selbst in zwei Kulturen aufwuchs. Er betont: „Ich empfehle jedem, während der Studienzeit ins Ausland zu gehen, ohne Wenn und Aber.“ Nach Texas wollte Prof. Dr. Doluca promovieren, schwankte zwischen den USA und Deutschland. An der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt erhielt er die Möglichkeit an einem strukturierten, internationalen Doktorandenprogramm zu partizipieren. Bewusst entschied sich der Wirtschaftswissenschaftler anschließend für eine Promotion in Volkswirtschaftslehre: „Mit der Finanzkrise bewegten wir uns 2007 in einer spannenden Zeit, ich wollte wissen, wie der Finanzmarkt funktioniert. Für ihn ein echter Glücksgriff: Professor Dr. Roman Inderst betreute als Doktorvater seine Promotion, dieser gilt als einer der forschungsstärksten Ökonomen im deutschsprachigen Raum. Nach dem ersten Jahr im Doktorandenprogramm erhielt Doluca ein Stipendium. Am „Institute für Monetary und Financial Stability“ in Frankfurt forschte er ab 2006 zu den Themen Finanzregulierung und Finanzstabilität. „Ich hatte die Möglichkeit, mich immer wieder in neue Bereiche einzuarbeiten, wollte immer mehr Wissen sammeln. Mir machte Forschung inzwischen sehr viel Spaß, ich wollte ständig Neues erfahren und auch wissenschaftlich wie gesellschaftlich anerkannte Aussagen kritisch hinterfragen“, blickt der 38-Jährige zurück. Und so dachte er nicht länger an eine Karriere als Unternehmer, sondern wollte künftig vor allem zwei Dinge: Lehren und Forschen. Die Möglichkeit zur Dozententätigkeit erhielt er noch während des Studiums und der Promotion unter anderem an der Frankfurt University of Applied Sciences und der Bogazici Universität Istanbul. „Die Vermittlung von Wissen an Andere bereitet mir viel Spaß, weswegen ich auch freiwillig Vorlesungen während meiner Studienzeit gehalten habe“ sagt Doluca. Prägend auch die nächste Station: Als Referent für Finanzmärkte arbeitete Prof. Dr. Doluca ab 2009 für den „Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung“, im Volksmund besser bekannt als die fünf Wirtschaftsweisen. „Hier gewann ich die Lust, an aktuellen Themen zu arbeiten“, sagt der Hesse. Und so beschäftigte er sich im Folgenden zum Beispiel mit einer wissenschaftlichen Bewertung der Gesellschaftskritik an Ratingagenturen. Der Ruf an die DHBW Mosbach folgte im August 2014. „An der Universität fehlte mir häufig der Praxisbezug, jetzt liegt darauf der Fokus. Das schätze ich sehr“, sagt er. Schwerpunkt seiner Professur ist die Quantitative Ökonomie, zudem lehrt er Operations-Research, Mathematik und Statistik. Forschen will der 38-Jährige übrigens auch in Zukunft, vor allem um mit seinen Arbeiten den politischen Diskurs weiterhin zu unterstützen. Und die neue Arbeit kam laut Doluca noch aus einem anderen Grund zum richtigen Zeitpunkt: Er ist verheiratet, hat zwei kleine Kinder und hat nun etwas mehr geregelte Zeit für die Familie. Auch Sport ist ihm wichtig, er spielt Fußball und fährt viel Fahrrad.

News:
CampusGespräch mit Michael Herberger: „Nachhaltige Karriereentwicklung nach Castingshows – ein Widerspruch?“

- Am 28. Januar 2013, 18 Uhr, kommt der Musiker und Produzent Michael Herberger zum Campusgespräch nach Mosbach. Er ist zur Zeit in der Show "The Voice of Germany" zu sehen. Sein Vortrag erörtert das Thema „Nachhaltige Karriereentwicklung nach Castingshows – ein Widerspruch?“. Für das Rahmenprogramm sorgen Katja Friedenberg und Rino Galliano, zwei Sänger aus der ersten Staffel von „The Voice of Germany“. Michael Herberger ist gebürtiger Mannheimer und hat schon mit vier Jahren begonnen, zu musizieren. Er war Keyboarder in verschiedenen Bands. 1998/99 veröffentlichte er zusammen mit Xavier Naidoo die CDs „Führ mich ans Licht“ und „Bis an die Sterne“. 2000 absolvierte er sein Studium als Diplom-Biologe in Heidelberg, doch sein Herz schlug weiterhin für die Musik. Es folgten die Gründung des Labels „Söhne Mannheims“, die Firma „Naidoo-Herberger Produktion Gbr.“, Komposition und Produktion des Söhne Mannheims-Albums „Zion“ und unter anderen die Platin-Single „Geh davon aus“. Michael Herberger ist zudem Keyboarder und musikalischer Leiter der Live Band „Söhne Mannheims“. Weiter ging es mit Co-Kompositionen und der Produktion des Doppelalbums von Xavier Naidoo „Zwischenspiel/Alles für den HERRN“ und zahlreichen weiteren erfolgreichen CDs, Produktionen und Kompositionen. 2011 produzierte und komponierte er das Album „Barrikaden von Eden“ der Söhne Mannheims und begleitete die Tournee „Casino BRD“ als musikalischer Leiter. Seit 2012 ist er Mitglied des Kuratoriums der „DFB Stiftung Sepp Herberger“. Für die 46 Hektar großen, ehemaligen amerikanischen Kasernen „Taylor Barracks“ in Mannheim entwickelte Michael Herberger ein Konzept für ein Mediendorf. Aktuell berät er Xavier Naidoo auch in der TV-Sendung „The Voice of Germany“. Beide Musiker sind der Region sehr verbunden, was Michael Herberger mit seiner Zusage zum CampusGespräch erneut bewiesen hat. Wegen der Exklusivität der Veranstaltung benötigen Sie eine Eintrittskarte, die Sie gerne über unser Anmeldeformular anfordern können. Weitere Informationen finden Sie hier.

News:
Lieber Garten als Badezimmer

- Studierende führten Endkundenbefragung durch „Wünsche und Hindernisse im Hinblick auf die Renovierung im eigenen Haus“ lautete das Thema der diesjährigen Endkundenbefragung der Studierenden im Studiengang BWL-Handel, Vertiefung Bau, Haustechnik, Elektro der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Das Ergebnis: Der Renovierungswunsch bei Bad und Wellness ist hoch, doch die Scheu vor dem Aufwand und die Angst vor hohen Kosten führen meist dazu, dass dieser Wunsch unerfüllt bleibt. Obwohl der Wille zur Renovierung da ist, erneuern Haus- und Wohnungsbesitzer eher Innen- und Außenanstrich statt das Badezimmer. Als Gründe hierfür werden „Keine Zeit für Projektabwicklung“ (36,1 %) und die „Bequemlichkeit“ (31,8 %) genannt. Weitere Schwierigkeiten kommen vom Gesetzgeber: Laut der Studie erwartet der Kunde mehr Förderung für Energieeinsparung (42 %) und für Schaffung von Wohneigentum (36,1 %). Zusätzlich sind Kunden heute sehr preis- und kostensensibel. Angebote sollen kostenfrei sein (43,8 %), nur 5,9 % der Kunden müssen oder wollen nicht auf den Preis achten. Interessant ist jedoch, dass 32,4 % der Befragten trotzdem zum Handwerker des Vertrauens gehen, ohne auf den Preis zu achten. Hier wiegt die positive Erfahrung mit dem Handwerker schwerer als der Preis. Andererseits vergleichen 24,4 % der Kunden die Preise für das Material untereinander und im Internet. Letztendlich stand bei der Befragung der konkreten Umsetzung von Renovierungen an erster Stelle mit 24,4 % der Innenanstrich, vor der Außen- und Gartengestaltung (20,7 %). An letzter Stelle erst folgen mit 17,9 % das Bad und die Heizung (16,7 %). Alle Zahlen und Ergebnisse sind hier detailliert einsehbar.

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