- Inzwischen hat die Aufbereitung der Ergebnisse der Endkundenbefragung über die Vorlesung Marktforschung im 3. Semester stattgefunden. Herausgekommen ist ein Artikel, der aufzeigt, dass auch die älteren Renovierungskunden, als attraktive Kundenklientel für Hersteller, Handel und Handwerk, vielfach sehr intensiv das Internet nutzen und sich darüber informieren. Gerade die (Früh-) Rentner habe auch die nötige Zeit für eine umfangreiche Informationsphase.
- Am 18.01.2010 fuhren die Studierenden des 5. Semesters der Vertiefungen Vertriebs- und Kooperationsmanagement und Logistik gemeinsam zu Bilfinger Berger Nigeria ( http://www.nigeria.bilfinger.de/ ) in Wiesbaden, um ein ganz besonderes Unternehmen des Baubereiches kennenzulernen. Die Bilfinger Berger Nigeria GmbH vertritt und koordiniert die Nigeria-Interessen des international tätigen Bau- und Dienstleistungskonzerns Bilfinger Berger. Gemeinsam mit dem operativen Partner Julius Berger Nigeria PLC, realisiert Bilfinger Berger Nigeria seit vielen Jahren erfolgreiche Bauprojekte dem westafrikanischen Land. Julius Berger ist seit gut vier Jahrzehnten höchst erfolgreich in Nigeria tätig. Ein Erfolgsfaktor ist dabei, dass das Unternehmen – anders als Bauunternehmen in Deutschland oder Europa - eine sehr hohe interne Wertschöpfungsquote aufweist. Bedingt durch die Wirtschaftsstruktur in Nigeria gibt es kaum Zulieferbetriebe, so dass Julius Berger nicht auf Subunternehmer zurückgreifen kann, sondern vieles selbst herstellen muss. Was aber auch den Vorteil hat, dass das Unternehmen Großprojekte komplett aus einer Hand anbieten und realisieren kann. Somit verfügt Julius Berger über alle Bereiche eines klassischen Bauunternehmens, aber zum Beispiel auch über eigene Fertigteilwerke und Produktionsstätten für Möbel sowie Fenster/Türen, Werkstätten für die Maschinen und Anlagen, umfangreiche interne Logistikbereiche mit Hafenstruktur und sogar eine Reifenaufbereitung, um durchgängig höchste Qualität und Termintreue bieten zu können. Julius Berger Nigeria ist darüber zum größten privaten Arbeitgeber des Landes geworden. Eigene, effiziente Wege zu gehen, sich den lokalen Bedingungen anzupassen und flexibel auf die jeweilige Situation zu reagieren, humanzentriert fair zu agieren ist das wesentliche Erfolgsrezept, wie es uns bei Bilfinger Berger Nigeria par excellence nahe gebracht wurde. Die Komplexität des Einkaufs und der Transportlogistik wurde uns in weiteren Fachvorträgen sehr detailliert erläutert. Wir danken der Geschäftsführung und ihrem Team recht herzlich für die persönliche Betreuung, den spannenden und interessanten Tag mit vielen lebendigen, bleibenden Eindrücken, auch vom Land Nigeria.
- Im 5. Semester haben die Studierenden unter der Anleitung von Herrn Ulrich Bergmann im Profilfach das Thema Projektmanagement und Arbeitsplanung anhand des Projektes "Planung einer kompletten Badsanierung" kennengelernt. Dabei mussten Sie mit der CAD-Software m3b eine komplette Badplanung vornehmen und dabei das neue Bad gestalten. Dazu hat in dankenswerter Weise Herr Martin Deitmerg von M3B Service GmbH , Hünegräben 19a, D-57392 Schmallenberg seine Software zur verfügung gestellt. Ausgehend davon wurden dann Angebote eingeholt für die einzelnen Baumaterialien, insbesondere die Sanitärartikel. Darauf basierend wurde dann eine Arbeitsplanung mit der Erarbeitung eines Projektplans sowie einer exakten Kalkulation durchgeführt. Dabei wurde die Software des Unternehmens badnet ( www.badnet.de ) von den Studierenden eingesetzt. Anschließend wurden verschiedene Situation von Störeinflüssen im Projekt durchgespielt um die jeweiligen Auswirkungen von Problemen auf das Projekt festzustellen und dann möglichst zu minimieren.
- Die Studierenden des 4. Semesters haben im Rahmen der vertiefenden Marketing-Vorlesung die Aufgabe erhalten eine Ausstellung, eines SHK-Großhändlers, eines Baustoffhändlers bzw. eines Bau- und Gartenmarktes zu besuchen und auf Verbesserungspotenziale hin zu analysieren. Dieses Projekt wird durchgeführt anhand einer vom Dozenten vorgegebenen Checkliste, die aber an die Besonderheiten der besuchten Ausstellung anzupassen ist. Darüber sollen die sich beteiligenden Ausbildungsbetriebe ein Feedback von Seiten der Studierendengruppen erhalten und entsprechende Potenziale der Verbesserung aufgezeigt bekommen. Die Studierendengruppen haben dabei teilweise bis zu 3,5 Std. im Detail Ausstellungen besucht und eine Vielzahl von konstruktiven Hinweisen aufgenommen, die nunmehr in Präsentationen aufbereitet werden.
- Die Studierenden des jeweiligen 2. Semesters vertiefen die Vorlesungsinhalte Produktion und Logistik mit einer Exkursion zu produzierenden Unternehmen der SHK- / Baubranche. In diesem Jahr ging es für die Studierende mit der Studiengangsleitung mit dem Bus die Rheinschiene entlang nach Süden zuerst zur Grohe AG nach Lahr. An diesem Standort werden Armaturen und Brausenköpfe hergestellt und montiert. Zu Beginn wurde das Unternehmen von Herrn Manfred Kühn sehr lebendig vorgestellt, insbesondere die Innovationskraft des Unternehmens mit dem neuen Markenauftritt Enjoy Water, der Emotionalität des Auftretens, aber auch klaren Produktvorteilen mit Cool Touch, Silk Move, Turbo-Stat, Dream Spray und Grohe Whisper. Technische Highlights waren sicherlich die Serien Grohe Ondus, Grohe Blue mit Wasserfilter zur Trinkwassergenerierung sowie Grohe Red zur Erhitzung von optimalem Teewasser. Die Tatsache, dass man mehr als 50% des Umsatzes mit Produkten macht, die jünger als drei Jahre sind, spricht Bände. Der Wettbewerb mit hansgrohe wurde als sportlich bezeichnet, treibt zu Innovation und Höchstleistungen an und führt auch zum weltweiten Wachstum beider Unternehmen. Die Grohe AG als Marktführer hat 8% Weltmarktanteil errreicht und will weiter wachsen. Natürlich kam von den Studierenden die Frage zur Heuschrecke "Finanzinvestor" bei Grohe. Was ein solcher Druck aber auch an Energie und Weiterentwicklung, nicht nur im Hinblick auf Produktentwicklung und Marketing sondern auch in Richtung schlanker, effizienter Produktion auslösen kann, wurde beim anschließenden Betriebsrundgang deutlich. Das am Tag zuvor in der Vorlesung verdeutlichte Kanban-Prinzip ist hier durchgängig realisiert vorzufinden, verbunden mit einer erhöhten Flexibilität, geringen Durchlaufzeiten und einem drastischen Abbau der Kapitalbindung. Verschiedenste Technologie, Pressen, Zerspanen, Kunststoffspritzgießen, verschiedene Beschichtungstechnologie wurden für die Studierenden greifbar. Hochautomatisierte Fertigung und Montage, aber auch ergonomisch optimierte Handarbeitsplätze, Fahrerlose Transportsysteme, automatisierte Hochregalläger, vieles was noch in der Vorlesung ansteht konnte hier praktisch erlebt werden. Kurz gesagt wurden vorbildliche Lean Productionstrukturen eines flexibel agierenden Serienfertigers mit hoher Automatisierung und einfachen Steuerungsstrukturen praktisch von den Studierenden erfahren. Der Grohe AG , besonders Frau Wittmer für die sehr gute Organisation, vielen herzlichen Dank. Der Besuch wird den Studierenden sehr positiv in Erinnerung bleiben.
- Die Studierenden des jeweiligen 2. Semesters vertiefen die Vorlesungsinhalte Produktion und Logistik mit einer Exkursion zu produzierenden Unternehmen der SHK- / Baubranche. In diesem Jahr ging es für die Studierende mit der Studiengangsleitung mit dem Bus auf dem Rückweg von Grohe auf der Rheinschiene nach Waghäusel zur Alois Heiler GmbH und ihrer Schwesterfirma Sitec GmbH . Bei der Alois Heiler GmbH stehen technologisch innovative Produktentwicklungen mit einem hohen Praxisnutzen für den Kunden im Vordergrund um sich am Markt, durch hohe Qualität und 100% "Made in Germany" zu differenzieren. Hier ist der Bereich ebenerdige, altersgerechte Duschen, komplett vom Glasboden mit integriertem Ablaufsystem über die Glasrückwände sowie minimalistische Schiebetürsysteme und rahmenlose Konstruktionen, die leicht reinigbar sind, der Trend. Leicht reinigbar bedeutet, bspw. dass die nötigen Überschneidungen bei Schiebetüren zum Vermeiden von Spritzwasser für die Reinigungssituation aufgehoben, Beschläge innen oberflächenbündig angebracht und auf Aluminiumprofile an der Wand und im Einstiegsbereich gänzlich verzichtet werden können. Die Alois Heiler GmbH und ihr Schwesterunternehmen Sitec GmbH waren im Hinblick auf die Produktion ein überaus interessantes Kontrastprogramm zu Grohe. Hier steht eine individuelle Konfektionierung von Glasduschen im Vordergrund. Man ist dabei von organisatorisch einfachen Systemen auf dem Weg zu automatisierten Systemen zur Variantengenerierung bereits beim Aufmaß beim Kunden, über eine automatisierte Angebotskalkulation zur Datengenerierung für die NC-Programme zum Glasschneiden und zur Stücklistengenerierung für die Kommissionierung vor der Montage. Die Produktion ist geprägt durch individuelle Glaszuschnitte, Bohren, Schleifen, CNC-Fräsen und Wasserstrahlschneiden auf modernen Maschinen, keramisches Siebdrucken, hydrophobe Glasbeschichtung nach Kundenwunsch und das thermische Vorspannen der Gläser zu Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) bei der Glasproduktion des Schwesterunternehmens Sitec GmbH, welches zusammen mit dem befreundeten Unternehmen Glas Herzog GmbH welches eher im Isolierglasbereich tätig ist, gegründet wurde um die Qualität der Glaszulieferungen zu verbessern, was als sehr gelungen bewertet wird. Also eine sehr effiziente Variante des Insourcing zum Nutzen aller Beteiligter. Die Erfahrung beider Unternehmen (Heiler und Herzog) vor der Gründung der Sitec GmbH hatte gezeigt, dass die i. d. R. auf Masse ausgelegten bisherigen Lieferanten die geforderte Qualität in der individuellen Bearbeitung nicht dauerhaft liefern konnten. Anschließend erfolgt der Zuschnitt der Kunststoff-Profile und die Kommissionierung der Beschläge sowie die Versendung, interessanterweise in speziellen Wellpappe-Systemen, auf die Baustelle, wo nur Werksmonteure und intensiv geschulte Installateure die Duschen beim Kunden installieren. Interessant war der Aufwand der Bearbeitung, die Komplexität und die Besonderheiten des Werkstoffs Glas, die sehr individuelle Fertigung, ganz anders als bei Grohe am Vormittag für die Studierenden. Von zentraler Bedeutung ist bei Heiler die Qualität, weil irgendein kleines Problem sofort zu sehr hohen Reklamationskosten von 500 - 1000 Euros führt, weil man die Baustelle erneut anfahren muss. Qualität bei den Mitarbeitern und eine sorgfältige Prüfung aller Arbeitsschritte wird daher groß geschrieben bei Heiler. Herr Stephan Heiler und Herrn Andreas Canali ein herzliches Dankeschön für die sehr tiefen Einblicke ins Unternehmen, welches zweistufig an die Handwerker verkauft. Die Studierenden haben Einblick in eine viel komplexere als erwartete Produktion erlebt mit einem faszinierenden modernen Werkstoff, mit dem fast alle in der Zukunft noch zu tun haben werden. Nochmals vielen Dank. Auf der anderen Seite wurde auch dem Unternehmen von einem Studierenden über die Diskussion und die Tiefe der Fragen wahrscheinlich vermittelt, welche Potenziale in neuen Marktansätzen vielleicht in der Zukunft stecken.
- Einen sehr guten Einblick in das Studienangebot gibt der in der RAS-Rohr Armatur Sanitär Heizung im Juni 2010 erschienene Artikel, der hier downloadbar ist:
- Im Rahmen der jährlichen Arbeitskreissitzung mit den Ausbildungsleitern der teilnehmenden Unternehmen fand eine Evaluierung des Studienganges Vertriebs- und Kooperationsmanagements anläßlich des anstehenden Studienabschlusses der ersten Gruppe 2007 mit 7 Studierenden statt. Dabei waren zwei Studierende der ersten Gruppe, Herr Pfoh von Würth und Herr Seuferlein von Richter und Frenzel, anwesend um mit den anwesenden Firmenvertretern über ihr Studium zu diskutieren. Insgesamt gesehen wurde das Studienprogramm Vertriebs- und Kooperationsmanagement voll bestätigt. Es wurde dargestellt, dass die im Profilfach vermittelten Kenntnisse dem Studierenden Vorteile im Unternehmen bringen und ein insgesamt sehr stimmiges Profilfach vorliegt, welches folgerichtig aufgebaut ist über die 6 Semester hinweg. Es sollen in Zukunft, im Gegensatz zu der ersten Gruppe die marketing- und vertriebsorientierten Module stärker branchenorientiert gelehrt werden. Dies war bedingt durch den aus verschiedenen Bereichen allgemeiner Handel (Discounter), Holzhandel und bauorientierten Unternehmen zusammengewürfelte Gruppe naturgemäß wenig gegeben. Ab der Folgegruppe wurde bereits mehr auf branchenorientierte Dozenten im Marketing und Vertrieb Wert gelegt. Aber hieran wird die Studiengangsleitung natürlich weiter arbeiten. Dazu wurden die Exkursionen bestätigt, wobei das Spektrum von der Vielfalt her für verschiedene Unternehmen gerne noch wachsen kann.
- Als Ergänzung zu der Lehrveranstaltung "Bau- und Werkstoffe" des dritten Semesters fand am 21.10.2008 eine Exkursion zu dem Großhändler KONRAD KLEINER ( www.kleiner.de ) in Mindelheim statt, um dessen dortige Ausstellung kennen zu lernen. Nach einer Begrüßung und Vorstellung des Unternehmens durch Herrn Lehr als Assistenten der Geschäftsleitung und Verantwortlichen für zwei Produktbereiche, Herrn Herdlitschka Bereichsleiter Finanzen und Herrn Wolf als Ausbildungsleiter erlebten die Studierenden die Vielfalt der Materialien und ihrer Kombinationen im Bereich Bad und auch im Hinblick auf die Heizung, getreu dem Motto vom Greifen zum Begreifen. Man erkannte z.B. die Charakteristika der verschiedenen Materialien Acryl, Mineralguß und Stahlwannen im Bereich der Badewannen und die darüber gegebenen Randbedingungen und Möglichkeiten für die Formen und die Einbauweise. Zum Beispiel erlebte man am Beispiel die Sinnhaftigkeit einer Kombination einer attraktiven Glaseinfassung bei einer Stahlwanne, während Acryl dort nicht sinnvoll verbaubar gewesen wäre. In einem anderen Bereich faszinierte die Grazilität einer freistehenden Mineralgußwanne als kaltes Material, ganz im Gegensatz zur warmen Anmutung beim Anfassen einer eingebauten Acrylwanne. Anschließend diskutierten die Studierenden mit den Führungskräften von Kleiner über die anstehenden Entwicklungen und Trends. Die Eindrücke aus der Ausstellung und der Diskussion ergaben ein sehr rundes Bild eines sehr sehr innovativen, auf neue EDV-Lösungen im Sinne einer exzellenten Kundenberatung und eines hochwertigen Service setzenden, regional verankerten mittelständischen Großhändlers KONRAD KLEINER bei der Studiengangsleitung und den Studierenden. Vielen herzlichen Dank an das Team von KONRAD KLEINER für die warmherzige Aufnahme und die Einblicke in ein dynamisches Vorreiterunternehmen !!!
- Die DEKRA AG unterhält bundesweit mehrere Prüflabore, von denen sich zwei am Standort Stuttgart, der Hauptverwaltung der DEKRA AG, befinden. Diese beiden Prüflabore waren am 07.11.2008 das Ziel einer weiteren Exkursion mit Themenbezug zur Lehrveranstaltung "Bau- und Werkstoffe" des dritten Semesters. Es handelt sich um das eher chemisch-stofflich orientierten Teil der DEKRA Umwelt GmbH ( www.dekra-umwelt.com ) unter der Leitung von Herrn Dr. Peter Spengler und das eher technisch-mechanisch orientierten Teil der DEKRA Certification GmbH unter der Leitung von Herrn Dr. Michael Koch, welches auf die GS-Produktprüfung ausgerichtet ist und nach der Deregulierung des Prüfmarktes in 2008 neu den Betrieb aufgenommen hat. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Unternehmens DEKRA und seines Dienstleistungsspektrums wurde den Studierenden erfolgreich ein Verständnis für die Bedeutung der möglichst vorbeugenden Produktprüfung und Produktüberwachung vermittelt. Die Diskussion kam dann sehr intensiv auf das Thema "Reach" für die chemische Industrie aber auch die Produkthersteller und die Händler. Dabei wurde herausgearbeitet, dass es wegen der schleppenden Vorregistrierung bei der Reach-Agentur in Helsinki ab dem kommenden Jahr zu erheblichen Problemen kommen kann, wenn von Unternehmen nicht vorregistrierte Stoffe eingeführt und verarbeitet werden und in Produkte einfließen, die dann ggf. vom Handel später vom Markt genommen werden müssen, da deren Herstellung illegal war. Letztendlich ist dem Kunden gegenüber der Handel verantwortlich und verliert bei schlechter Produktqualität auch seinen guten Ruf. Interessant ist auch die Tendenz, dass der Umfang der Prüflabors, auch bei DEKRA, in China inzwischen personell deutlich größer ist als in Deutschland. China versucht darüber sein schlechtes Image loszuwerden bzw. die deutschen Unternehmen versuchen sich darüber vor schlechter Qualität zu schützen. Dies hat und wird die Qualität der chinesischen Produkte zukünftig deutlich verbessern und bedeutet eine ernste Bedrohung für deutsche Qualitätsanbieter für die Zukunft. Im Anschluß wurden beide Prüflaborbereiche sehr intensiv begangen, wobei die Studierenden beeindruckt waren von den teilweise sehr spezifischen eigenen Versuchsaufbauten, die von DEKRA entwickelt und realisiert worden waren. Beispiele waren hierfür die Testkammer für die Prüfung von KFZ-Scheibenreinigungsmitteln hinsichtlich Bildung eines sichtbaren weißen Überzuges bei bestimmter Temperatur und im anderen Labor die Prüfeinrichtung für den Test von Bohrmaschinen bzw. eine andere Einrichtung zur Prüfung von Trillerpfeifen. Eine zentrale Erkenntnis hier war der Aufwand, der getrieben werden muss für korrekte, reproduzierbare Messergebnisse mit dem dahinter liegenden System der Prüfmittelüberwachung der einzelnen Messgeräte und der offiziellen Akkreditierung und damit Anerkennung der Prüflabors. Die Studierenden haben vielfältige Eindrücke aus dem Besuch der Labore und der Diskussion erhalten. Vielen herzlichen Dank an Herr Dr. Koch und Herrn Dr. Spengler und Ihren Teams für die einmalige Chance des intensiven und direkten Einblicks in einen ansonsten sehr verschlossenen Bereich, den von Prüflabors !!! Das Bild zeigt die Studierendengruppe vor der DEKRA-Hauptzentrale zusammen mir Herrn Dr. Spengler und Herrn Prof. Dr. Neumann.