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News:
Erfahrungsbericht: Praxis-Auslandssemester in Linz, Österreich

- Hallo! Mein Name ist Max, ich bin 22 Jahre alt und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen – Innovations- und Produktmanagement an der DHBW in Bad Mergentheim. Ich befinde mich nun in der letzten Woche der Praxisphase des 5. Semesters in Linz und möchte von meinen Erfahrungen berichten: Linz liegt etwa auf halber Strecke zwischen Wien und Salzburg und ist mit etwas über 200.000 Einwohner die drittgrößte Stadt Österreichs. Mitten durch die Stadt fließt die Donau. Bei schönem Wetter kann man super am Donauufer entlanglaufen. Im Kern der Stadt befindet sich der Hauptplatz, welcher von einigen wichtigen Gebäuden der Linzer Geschichte umgeben ist. Auch wer gerne Einkaufen geht findet in Linz zahlreiche Möglichkeiten. Ein typischer Tag Während meiner Zeit in Österreich wohne ich in einem Hotel, etwa 15 Minuten außerhalb des Stadtzentrums. Hier beginnt mein Tag mit einem reichhaltigen und leckeren Frühstücksbuffet im Hotel. Um 07:00 Uhr fahre ich gemeinsam mit einem Kollegen zur Arbeit. Das Bürogebäude liegt in einem Industriepark neben vielen anderen Firmen südlich vom Stadtzentrum. Nach der Ankunft im Büro werden als erstes die Schuhe gewechselt, da hier Hausschuhe im Firmengebäude getragen werden. Von Montag bis Donnerstag arbeite ich zu normalen Zeiten. Am Freitag wird meistens schon gegen Mittag Feierabend gemacht. Nach einem erfolgreichen Arbeitstag unternehme ich hin und wieder etwas zusammen mit meinen Kollegen. So waren wir beispielsweise schon Bowlen, in einer Street Art Ausstellung und diese Woche werden wir Kart fahren gehen. Ein leckeres Essen in einem der vielen guten Restaurants in Linz darf nach solchen Events natürlich auch nicht fehlen. Nach einem langen Tag geht es dann zurück ins Hotel. Zahlreiche Möglichkeiten in der Freizeit Aber auch an den Wochenenden ist in Linz viel geboten. Zum einen ist die Stadt an sich sehr sehenswert. Neben einer schönen Altstadt mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten befinden sich auch viele moderne Gebäude im Stadtbild. Sehr sehenswert ist das Ars Electronica Center, ein „Museum der Zukunft“, welches verschiedene Kunst-, Wissenschafts- und Technologierichtungen miteinander verknüpft. Auch ein Besuch der Voestalpine Stahlwelt inklusive einer Werksführung war für mich auf jeden Fall einen Besuch wert. Vom Pöstlingberg, welchen man bequem per Straßenbahn vom Stadtzentrum aus erreichen kann, hat man eine besonders schöne Aussicht auf Linz. Besonders bei Nacht hat man von hier aus einen wunderschönen Blick auf die vielen Lichter der Stadt. Definitiv eines meiner Highlights! Ebenfalls eignet sich Linz gut als Ausgangspunkt für weitere Wochenendausflüge. Mit dem Zug kann man in etwas über einer Stunde Wien erreichen oder auch diverse Skigebiete liegen nur eine Stunde mit dem Auto entfernt. Fazit Zusammenfassend kann ich jedem nur empfehlen, die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes zu ergreifen. Ich habe während meines Praxissemesters viele schöne Erfahrungen sammeln können und bin dankbar für die tolle Zeit in Linz, an die ich mich in Zukunft gerne zurückerinnern werde.

News:
Graduiertenpraktikum in Irland im Rahmen von Erasmus+

- Hallo, ich bin Anton und habe im September 2021 meinen Abschluss in BWL-Industrie an der DHBW Mosbach gemacht. Daran habe ich direkt für in etwa ein halbes Jahr ein Auslandspraktikum in der irischen Hauptstadt Dublin angeschlossen und möchte hier von meiner Erfahrung berichten. Motivation und Vorbereitung Ich habe mich aus zwei Gründen für ein Auslandspraktikum entschieden. Zum einen habe ich bereits während meines Bachelors wunderbare Erfahrungen in einem Auslandssemester gesammelt und wurde auch da bestens durch das AAA der DHBW Mosbach unterstützt. Als zweites hat sich der Auslandsaufenthalt auch aus meiner persönlichen Zukunftsplanung ergeben. Ich habe mich für Masterstudiengänge beworben, die Anfang September beginnen, wohingegen das Studium an der DHBW bis Ende September andauert. Dadurch, dass die beiden Studiengänge überlappen würden, habe ich mich für den dazwischenliegenden Zeitraum für weitere Auslands- und Praxiserfahrungen entschieden. Das Praktikum habe ich bei einem Logistikunternehmen absolviert. Im Vorfeld habe ich zwei Möglichkeiten gesehen, an einen Praktikumsplatz zu kommen: eine eigenständige Bewerbung bei Firmen vor Ort oder per Vermittlung über eine Agentur. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Zwar sind in in Dublin viele Global Player angesiedelt, doch bei kleineren Unternehmen fehlt schnell Überlick. Zudem hat mich die Vermittlung über die Agentur entlastet, da ich während des Bewerbungszeitraumes mit den finalen Klauren und meiner BA beschäftigt war. Ein weiteres Argument für eine Agentur war die Organisation einer Unterkunft in einer Gastfamilie. Es ist nicht leicht aus der Ferne und ohne jemals da gewesen zu sein eine Unterkunft für einen Zeitraum von nur wenigen Monaten zu organisieren. Konkret habe ich mich in Deutschland an die Organsiation students go abroad (sga) gewendet und wurde in Irland von Irish Education Partners (IEP) betreut. Gastfamilie Zugegeben ist die Zuteilung der Gastfamilie mit Glück verbunden, wobei man immer vor Augen haben sollte, dass die jeweiligen Familien bereits Erfahrung mit internationalen Praktikanten haben. Ich habe daher mit meiner Gastfamilie ein sehr gutes Verhältnis entwickelt. Das Gute an der Unterbringung in einer Gastfamilie ist, dass man aus erster Hand Tipps zu Dublin und Irland bekommt. Das Zimmer in meiner Gastfamilie war recht klein, was aber auch kein Problem für mich war, da mein Aufenthalt zeitlich begrenzt war und ich die meiste Zeit ohnehin arbeiten und unterwegs war. Wer sich vegetarisch/ vegan ernähren möchte, sollte dies unbedingt im Vorfeld mit der Gastfamilie/ Organisation abklären, da Fleisch in der irischen Küche dominiert. Arbeitsalltag Auf Arbeit geht es deutlich entspannter zu als man es von Deutschland kennt. Es wird zwischendurch mehr und viel offener geredet und gerade als Praktikant ist man flexibler in seinen Arbeitszeiten. Das ist besonders dann gut, wenn man sich das Wochenende verlängern möchte. Die Unterhaltungen eignen sich besonders gut, um sich ein paar irische Slang-Wörter abzuschauen. Irland eignet sich zudem als englischsprachiges Land innerhalb der EU hervorragend, da man die Englischkenntnisse aufzupolieren und gleichzeitig von der Erasmus-Förderung profitieren kann. Land und Leute Ich habe Iren als sehr aufgeschlossene und offene Menschen kennengelernt - praktisch überall entsteht ein Gespräch. Die Gesprächskultur lässt sich sehr gut in den Pubs beobachten. Dort wird bei einem Guiness auch gern quer über die Tische hinweg gesprochen. Pubs sind über das ganze Land verteilt. Somit ist überall eine gute Zeit garantiert, womit wir beim nächsten Punkt sind. Irland ist kein sehr großes, aber ein wunderschönes Land. Es gibt viele sehenswerte Städt und Regionen. Da Pub-Bekanntschaften sich in der Regel nur über den einen Abend erstrecken, hat man natürlich auch ein Interesse, sich ein beständigeres Sozialleben aufzubauen. Hierbei bietet die Vermittlung über sga/ IEP einen weiteren Vorteil. Zu Beginn des Aufenthaltes wird man in eine WhatsApp-Gruppe voller internationaler Praktikanten aufgenommen. Somit hat man direkt Leute in einer vergleichbaren Situation, mit denen man sich problemlos auf ein Guiness treffen und über das Wochenende verreisen kann. Mir hat meine Zeit in Irland große Freude bereitet und viele unvergessliche Erinnerungen gebracht. Es ist ein großartiges Land. All diese Eindrücke und die wichtigsten Informationen lassen sich natürlich nicht in einem einzigen Erfahrungsbericht festhalten. Wenn ich Fragen unbeantwortet gelassen haben sollte oder ihr euch Tipps abholen wollt, könnt ihr euch unter anton1505@web.de melden.

News:
Verstärkung im ESC

- Wir freuen uns sehr, dass seit 16.03.2022 unser ESC-Büro am Campus Mosbach durch Bernhard Binder verstärkt wird. Herr Binder ist vormittags erreichbar. Beachten Sie bei der Kontaktaufnahme mit uns bitte unsere Servicezeiten und nutzen Sie bei E-Mail-Anfragen bitte ausschließlich unsere Service-Adressen .

News:
Klare Erkenntnis: Online-Lehre funktioniert!

- „Selbsteinschätzung der Kompetenzen von Bachelor-Studierenden der Informatik“ heißt die Forschungsarbeit, die die Professor*innen Kay Berkling (DHBW Karlsruhe), Carmen Winter (DHBW Stuttgart) und Dirk Saller (DHBW Mosbach) jetzt im Online-Wissenschaftsjournal Form@re veröffentlicht haben. Die Publikation strebt eine engere Verzahnung von Theorie und Praxis im Bereich der Bildungstechnologien und der Lehr- und Lernpraktiken an. Die Kernaussage der wissenschaftlichen Einschätzung aus Baden-Württemberg: Online-Lehre Informatik funktioniert im dualen Studium und kann alle wichtigen Kompetenzen vermitteln, die sonst mit Präsenzlehre erzielt werden. Grundsätzlich gibt es bei der digitalen Theorievermittlung nach Einschätzung der befragten Studierenden im Durchschnitt keine signifikanten qualitativen Unterschiede gegenüber dem „Studium vor Ort“. Im Pandemie-Frühjahr 2020 kam es weltweit auch an Hochschulen und Universitäten zu den ersten massiven Lockdowns. „Gemeinsam mit zwei italienischen Bildungsforschern, mit denen wir in Kontakt stehen, war uns sofort klar: Wir müssen diesen epochalen Einschnitt untersuchen und auswerten“, skizziert Dirk Saller den Ausgangspunkt der Forschungen. Bereits im April 2020 startete er mit DHBW-Kolleginnen und weiteren Hochschullehrern in Italien und Tansania eine Umfrage, wie die Dozierenden und Studierenden den Lockdown im Sommersemester 2020 wahrnehmen – und was sie davon erwarten: „Was kommt da auf uns zu? Verkraften wir das? Können wir sofort online lehren und studieren, wenn man bislang nur Präsenz gewohnt war?“ Die Ergebnisse der Studie aus der Frühphase flossen als Phase 1 in das Projekt CLUE (Corona Lockdown University Experience) ein. Schon früh positive Erfahrungen mit Online-Lehre Aus diesem Ansatz ergab sich eine längerfristige Forschungsperspektive mit mehreren Umfragen, die zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Aspekte zum übergreifenden Thema „Online-Lehre und seine Wirksamkeit“ ermittelten. „Schon in der ersten Phase war es für uns überraschend, dass sich sowohl Dozierende als auch die Studierenden positiv über ihre Erfahrungen geäußert haben. Der grundlegende Tenor war: ‚Wir schaffen das‘. Es gab keine Panikreaktionen. Ungefähr ein Drittel der Befragten hatte zwar durchaus Befürchtungen vor dem, was da auf sie zukam – aber im Mittel waren die Werte von insgesamt 2.000 Befragten aus verschiedenen Studiengängen und Fakultäten hinsichtlich des Erfolgs der Online-Lehre im Plus-Bereich.“ Kay Berkling Die nun veröffentlichte weiterführende Forschungsarbeit basiert auf diesen Ansätzen, wurde jedoch erst im weiteren Verlauf der Pandemie möglich – Corona wollte nämlich nicht enden. „Wir hatten nun die Möglichkeit, verschiedene Semester und Jahrgänge hinsichtlich des unterschiedlichen Erlebens und Studierens zu befragen“, sagt Professorin Carmen Winter. „Wie lief es online im Vergleich zur Präsenz? Hatten die Studierenden das Gefühl oder sogar die Gewissheit, auch ohne Präsenz in der Hochschule ausreichendes Wissen zu erwerben?“ Kompetenzbegriff als entscheidendes Messkriterium Eine wichtige Frage war dabei die nach dem Messkriterium für den Vergleich von vorher/nachher sowie online/offline. „Einfachstes Kriterium ist natürlich die Zufriedenheit“, sagt Carmen Winter, die an der DHBW in Stuttgart Studiengangsleiterin für Informatik ist und sich schon seit ihrer Promotion mit Educational Technology beschäftigt. „Aber wir haben uns vor allem auf den ‚Kompetenzbegriff‘ fokussiert.“ Der hatte spätestens im Zuge des Bologna-Prozesses – also der europaweiten Vereinheitlichung von Studiengängen und -abschlüssen – Einzug in die Curriculumsplanung der Hochschulen erhalten. Er bindet bei Bachelor-Studiengängen auch die praxisrelevante Berufsbefähigung ein. In dieser Phase konzentrierte man sich zunächst auf den Studiengang Informatik. „Durch die Modul-Struktur aktueller Studiengänge können wir die Kompetenzerreichung je Modul messen. Dies ist letztlich objektiver als die Frage nach der Zufriedenheit der Studierenden. Die Grundfrage in der zweiten Phase, die sich Mitte 2021 rückwirkend mit den Corona-Lockdowns beschäftigte, lautete: „Haben wir diese Kompetenzziele besser in Präsenz oder besser durch Online-Lehre erreicht?“ Das Ergebnis deutet an, dass es im Studiengang Informatik im Mittel keine signifikanten Unterschiede gab. Befragt haben wir zuerst die Studierenden der Absolventenjahrgänge 2020 und 2021 hinsichtlich ihrer Selbsteinschätzungen. Die Antworten zeigten insgesamt gute Ergebnisse mit den Bedingungen der Online-Lehre und die Studierenden erreichten ihrer Meinung nach die Kompetenzziele ihrer Lehrveranstaltungen.“ Carmen Winter Das Anhalten der Corona-Pandemie brachte den DHBW-Wissenschaftler*innen schließlich die Möglichkeit, noch weiter in die Tiefe zu gehen – denn es ergab sich ein weiterer Forschungsansatz. Statt Jahrgänge „nur“ über ihre Erfahrungen und ihren Kompetenzerwerb mit wechselndem Online-Offline-Unterricht zu befragen, konnten die Forschenden nun zwei komplette Absolventenjahrgänge analysieren, die den gleichen Stoff entweder nur in Präsenz oder nur online aufgenommen hatten. „Das gab uns die einmalige Möglichkeit, genau hinzuschauen: Haben die Studierenden, die den Stoff in den einzelnen Modulen ausschließlich digital vermittelt bekommen, am Ende das gleiche Fachwissen wie diejenigen, die klassisch in Vorlesungen und Laboren lernen?“, sagt Kay Berkling. Die Professorin wurde kürzlich für ihren Ansatz der Studienunterstützung durch die Integration von online sozialen Netzwerken mit dem Landeslehrpreis Baden-Württemberg geehrt. „Das System der DHBW hat sich als äußerst robust erwiesen“ Genau dieser Frage gingen die Autorinnen und der Autor in ihrer Studie „Selbsteinschätzung der Kompetenzen von Bachelor-Studierenden der Informatik“ auf den Grund. Von den angeschriebenen rund 550 Absolvent*innen pro Jahrgang füllten jeweils rund 15 % den dafür entwickelten Fragebogen aus. „Das Ergebnis: In der Informatik hatte weder ein deutlich erhöhter Online-Anteil im Studium noch die ausschließliche Online-Durchführung einzelner Module negative Auswirkungen auf die gefühlte erreichte Kompetenz. Über alle Ergebnisse gemittelt lässt sich sagen: Das System der DHBW hat sich im Studiengang Informatik auch mit hohen Online-Anteilen während der Pandemie als äußerst robust erwiesen.“ Dirk Saller Dabei schauten sich die Forschenden auch Unterstrukturen an und verglichen die einzelnen DHBW-Standorte – Informatik wird von der DHBW in acht Städten des Bundeslandes gelehrt. Sichtbar wurden durchaus signifikante Unterschiede zwischen der Teilgruppe Online und der Teilgruppe Offline beim Blick auf einzelne Module und einzelne Standorte. „Hier nimmt die Aussagekraft aufgrund der geringen Zahl an zugeordneten Rückmeldungen schnell ab. Bestimmte Blickwinkel gewinnen ‚unter der Lupe‘ an Gewicht, wenn es nur wenige Antworten gibt“, erläutert Carmen Winter. Aussagekräftiger seien daher die großen Tendenzen der Umfrage. Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse sind die drei DHBW-Fachleute der Meinung, dass sich die aktuelle Umfrage als effektiv genug erwiesen hat, um die Umstellung auf Online-Lehre insgesamt zu bewerten. „Weil wir je nach Kompetenz und Standort auch Schwachstellen und Stärken ermittelt haben, wäre es interessant, diese Art von Umfragen zu ‚institutionalisieren‘“, so Winter. Man könnte sie nach Abschluss eines jeden Studienjahrs durchführen, die Jahre dann sauber voneinander trennen, die Umfrage näher an dem Zeitpunkt durchzuführen, an dem die Kompetenzen unterrichtet wurden, und dadurch mögliche Probleme früher erfassen. „Das würde den Zeitaufwand für die Umfrage verringern und könnte vielleicht auch die Zahl der teilnehmenden Studierenden erhöhen. Weil wir aus den Antworten wichtige Rückschlüsse ziehen können, müsste die Rücklaufquote der Studierenden noch erhöht werden, um so die erkannten Tendenzen bestätigen zu können.“ Präsenz ist wichtig – aber mehr Online-Lehre ist möglich Die Verfassenden des Forschungspapiers betonen, dass es ihnen bei ihrer Arbeit nicht um ein „Aufwiegen“ von Online- oder Offline-Lehre geht: „Der stark gestiegene Online-Anteil an der Lehre war eindeutig der Corona-Pandemie geschuldet. Aber dieses Ereignis hat eben auch zwangsläufig dazu geführt, dass man mit digitalen Möglichkeiten schneller und intensiver Erfahrungen machen konnte, als es geplant war“, so Kay Berkling. Dies eingehend zu untersuchen und damit die Robustheit des DHBW-Systems auch unter besonderen Bedingungen zu belegen, sei ein bedeutsames Ergebnis. „Aber natürlich stellen wir damit keinesfalls die Präsenzlehre in Frage“, betont die Professorin. „Präsenz ist wichtig – für die Vermittlung sozialer Kompetenzen, für das Training von Arbeits- und Verhandlungssituation, für das menschliche Miteinander, für den Spaß am Studium.“ Dennoch, so ihr Kollege Dirk Saller, gebe es natürlich auch einen „Markt“ für Online-Angebote. „Seit Jahrzehnten gibt es Fernuniversitäten, die bestimmte Inhalte aus der Distanz lehren. Auch für die DHBW sind unseres Erachtens künftig duale Studiengänge denkbar, bei denen die Theorie online vermittelt wird. Unsere neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse signalisieren uns, dass wir das an der DHBW gut können.“ Online-Bachelor Informatik bereits in Vorbereitung In Abstimmung mit den dualen Partnern, deren Belange, Anforderungen und „use cases“ natürlich integriert werden, arbeite man derzeit bereits an einem dreijährigen Online-Bachelor Informatik. Saller: „Noch ist das eine Diskussion in den Gremien. Ich halte es jedoch für möglich, dass wir schon im Wintersemester 2023/2024 damit starten könnten – denn wir haben, was das Digitale angeht, mittlerweile viel Erfahrung und Know-how. Wir sind uns aber auch einig, dass sich die Erfahrungen aus unserem Studiengang nicht einfach auf alle Studiengänge übertragen lassen.“ Man sei sehr gespannt auf weitere Daten und mögliche Erkenntnisse aus dem kommenden Absolventenjahrgang. Diese Daten beinhalten neue Studierendenaussagen, da dieser Jahrgang direkt mit dem 1. Semester in die Online-Lehre eingestiegen sei. „Es gibt auch schon Indizien in den bisherigen Befragungen dafür, dass eine Untergruppe von Studierenden sich mit der Online-Lehre schwertut, während eine andere Untergruppe sich besonders wohl fühlt. Dies ist zurückzuführen auf die Fragestellung der Online-Studierfähigkeit. Hierzu gibt es eine weitere Veröffentlichung .“ Auf Basis dieser Studie entstanden Indikatoren aufgrund von bekannten standardisierten Tests. Sie ermöglichen Studierenden vor der Entscheidung für ein Online-Studium, ihre Eignung dafür besser einzuschätzen. Kay Berkling: „Trotz der vorliegenden Forschung bleibt noch viel zu tun und zu verstehen, um eine Online-Lehre auf Dauer erfolgreich zu gestalten und zu etablieren.“ Originalpublikation: Kay Berkling, Dirk Saller, Carmen Winter, Baden-Württemberg Cooperative State University Karlsruhe: „Self-Assessment of Competencies by Bachelor Students in Computer Science“, in: Form@re – Open Journal por la formazione in rete. https://oaj.fupress.net/index.php/formare/article/view/12266/10443

News:
VIDEO - Auslandssemester in den USA

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News:
Role Models für mehr Technik-Studentinnen?

- Die Zahlen sprechen für sich: Im Wintersemester 2020/21, so die Statistik des DHBW-Gleichstellungsberichtes 2020, standen in den technischen Studiengängen 1.484 männlichen Studierenden nur 409 Frauen gegenüber. Immerhin 21,6 % Frauenanteil, allerdings mit starken Unterschieden: Während im Bauingenieurwesen fast 30 % der Studierenden Frauen sind, sind es im Maschinenbau nur rund 14,1 %, bei der Elektrotechnik sogar nur 11,5 %. „Das werden wir nicht einfach so als gegeben hinnehmen und weiterhin ,business as usual‘ machen“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Gudrun Reichert. „Eines unserer Ziele ist es, den Frauenanteil unter den Studierenden gerade in technischen Studiengängen zu erhöhen. Die Zeiten, in denen Hochschulen und Industrie den Frauen eine Berufstätigkeit im Maschinenbau, der Elektrotechnik, Informatik, Mechatronik oder ähnlichen Bereichen schlicht nicht zutrauten, sind längst vorbei. Das Problem ist eher, dass junge Mädchen und Frauen auch heute immer noch Berührungsängste zu solchen Fachgebieten haben. Es ist auch unsere Aufgabe, diese Berührungsängste mit abzubauen.“ Automatisch stellt sich die Frage nach dem „Wie“. Eine Antwort hat die Gleichstellungsbeauftragte: „Durch Role Models, die den künftigen Studentinnen mal aus ihrer Sicht von den Erfahrungen hier an der DHBW berichten und dadurch Interesse wecken“, sagt sie. Sie hat ein Paradebeispiel parat. Es erweist sich momentan für die DHBW als eine Art „Blaupause“, wie das Wirken von Role Models aussehen kann: Laura Eck, eine 27-jährige Absolventin der Hochschule. Laura Eck – engagiert und interessiert Laura Eck hat in Mosbach Maschinenbau studiert und 2021 ihren Bachelor gemacht. Das Unternehmen, für das sie während des Studiums arbeitete – der Elektrogerätehersteller Braun aus Kronberg bei Frankfurt – übernahm sie mit „Kusshand“ in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Professor Bernd Bachert, dem Studiengangsleiter für Maschinenbau – Konstruktion & Entwicklung an der DHBW Mosbach, war Laura Eck schon früh aufgefallen: „Sie war als Studentin unheimlich engagiert und interessiert. Als wir unser Maschinenbau-Studienmodell umbauen wollten, wollten wir sie unbedingt beteiligen. Das war am Ende nur aus zeitlichen Gründen nicht möglich.“ Auch sonst erwies sich die junge Studentin als Glücksgriff. Sie hatte bereits Produktdesign in Schwäbisch-Gmünd studiert, wollte aber auch unter die Haube der Fabrikate schauen, um später einmal bessere und langlebigere Produkte herstellen zu können. Ihr Wissensdurst und ihr Einsatz fielen auf – zumal Laura Eck auch das Bedürfnis hatte, ihre Erfahrungen weiterzugeben: „Frau Eck hat in der letzten Praxisphase bei ihrem Arbeitgeber ein Seminar entwickelt, mit dem sie Schülerinnen technische Berufe – und damit idealerweise unsere Studiengänge – näherbringt“, sagt Bachert. „In einfachen Versuchen mit Legosteinen können junge Schülerinnen die Erfahrung machen, dass sie womöglich auch technische Fertigkeiten und Interessen haben, von denen sie noch gar nicht wussten.“ Stereotypen etwas entgegensetzen Für Gudrun Reichert ist das genau der richtige Ansatz. „Leider gibt es in Kitas, Schulen und Elternhäusern immer noch Geschlechterstereotype, die im Kern besagen, dass Mädchen bzw. Frauen für technische Ausbildungen und Berufe weniger geeignet sind“, sagt sie. „In der Berufswelt ist das nicht so, da sind weibliche Fachkräfte sehr gefragt und umworben. Um also den Stereotypen etwas entgegenzusetzten, müssen wir mit Role Models zeigen, wie Frauen in technischen Ausbildungen Erfolg haben. Damit können wir auch dem Fachkräftemangel entgegenwirken!“ Die Gleichstellungbeauftragte und auch Studiengangsleiter Bachert haben Ideen dazu. Positive Erfahrungsberichte auf der DHBW-Webseite und in den nach Außen gerichteten Publikationen sowie der Einsatz von Role Models auf Messen und Veranstaltungen für Schulabgänger und Studieninteressierte gehören dazu. „Aber auch ein informativer und unterhaltsamer Kurzfilm, der über den Weg von Frauen wie Laura Eck an der DHBW und bei ihrem Arbeitgeber berichtet, könnte hilfreich sein“, sagt Gudrun Reichert. „Wir müssen dafür sorgen, dass Mädchen und junge Frauen Lust auf ein technisches Studium bekommen.“ Dass derartige Botschafterinnen durchaus Gehör finden würden, hat Bernd Bachert kürzlich erst wieder bei einer Veranstaltung am Ganztagsgymnasium Osterburken erlebt – Thema: „Perspektiven nach dem Abitur“. „Tatsächlich hatten wir dort keine Studentin hingeschickt, sondern es referierte ein Student, der bei einer Firma aus Osterburken arbeitet. Worauf ich hinauswill, ist das Setting: Dort saßen 120 Mütter und Väter von angehenden Abiturientinnen und Abiturienten. Das ist eine unserer Zielgruppen für weibliche Role Models. Man muss sich mal vorstellen, welchen Eindruck es hinterlässt, wenn Absolventinnen wie Laura Eck von ihren Erfahrungen in technischen Studiengängen berichten!“ Dass man bei einem dualen Studium an der DHBW vom ersten Tag an Geld verdient, während man an anderen Hochschulen Gebühren für ein vergleichbares Studium zahlen muss – auch das sei eine wichtige Botschaft. Geld in die Hand nehmen Mit „seiner“ Maschinenbau-Ingenieurin hält Bachert den Kontakt. „Wenn sie das möchte und es zeitlich passt, würden wir sie gerne in unsere Aktivitäten einbinden.“ Er und Gudrun Reichert betonen aber unisono, dass man nicht erwarten könne, dass Role Models nach ihrem Studienabschluss ehrenamtlich ihre Freizeit für die DHBW investieren und lange Anfahrtswege in Kauf nehmen. „Wenn wir vor diesem Hintergrund wirklich eine Offensive starten wollen, dann kostet das Geld. Dann müssen wir zum Beispiel die Role Models für ihren Aufwand entschädigen, aber auch für andere Formate Geld in die Hand nehmen“, sagt Reichert. Als Betriebswirtschaftlerin ist sie aber sicher: „Wenn wir das strukturiert und engagiert angehen, gibt es schon bald einen ,Return on Investment‘!“ Mehr Infos zur Gleichstellung an der DHBW Mosbach: https://www.mosbach.dhbw.de/dhbw-mosbach/wir-ueber-uns/diversity/gleichstellung/#anchor-main-content und auf den Seiten des DHBW-Präsidiums: https://www.dhbw.de/die-dhbw/einrichtungen-service/gleichstellung-und-chancengleichheit Unsere Studienberatung sucht Botschafterinnen und Botschafter aller Studiengänge, die das duale Studium auf Messen und in Schulen vorstellen möchten. Mehr Informationen unter: https://www.mosbach.dhbw.de/informationen-fuer/studierende/dhbw-botschafter/

News:
Graduiertenpraktikum in Irland im Rahmen von Erasmus+

- Hallo, mein Name ist Simon Walter und ich bin als Absolvent des Studiengangs BWL-Industrial Management nach meinem Abschluss Ende September 2021 erneut ins Ausland gegangen. Nach meinem bereits im Bachelor absolvierten Auslandssemester in Dänemark hat es mich diesmal in die Hauptstadt der “grünen Insel” gezogen: Dublin. Um mein Auslandspraktikum voll umpfänglich zu erklären muss ich direkt zu Beginn einige Dinge anmerken: Wenn ihr mit dem Gedanken spielt nach dem Studium über das ERASMUS+ Programm ins Ausland zu gehen, müsst ihr unbedingt zum Zeitpunkt der Antragsstellung noch an der DHBW Mosbach immatrikuliert sein. Um diesen Antrag stellen zu können müsst ihr bereits eine Praktikumsstelle im jeweiligen Land gefunden haben und diese sicher haben. Nach meiner persönlichen Erfahrung ist es schwer auf eigene Faust Firmen zu finden, die euch ein Praktikum anbieten, weshalb ich eine Vermittlungsagentur empfehle. Diese Agentur kostet natürlich Geld aber kann euch recht zuverlässig vermitteln. Falls ihr Vitamin B oder andere Kontakte habt nutzt diese auf jeden Fall, da ihr euch dadurch Geld spart. Bei meiner Agentur war die Vermittlungszeit in etwa 3 Monate. Weiterhin hat mir das AAA eine Frist von etwa 2 Monaten vor Ende meines Studiums gesetzt, um meinen Antrag zu bearbeiten. Ihr merkt also, dass ein Auslandsaufenthalt etwas Vorlaufzeit braucht und gut geplant sein möchte. Meine persönliche Motivation noch einmal ins Ausland zu gehen waren meine tollen Erfahrungen, die ich während meines Auslandssemesters gesammelt habe. Da ich bis zu diesem Zeitpunkt bereits im Ausland studiert hatte, wollte ich nun auch im Ausland praktische Erfahrungen sammeln. Natürlich kann ich es euch nicht verschweigen, dass sich diese praktischen Erfahrungen im Ausland auch sehr gut im Lebenslauf präsentieren, was eine weitere Motivation darstellte. Die Weg nach Irland ist durch die bekannte irische Fluggesellschaft Ryanair problemlos und kostengünstig verlaufen. In Dublin angekommen bin ich der Einfachheit halber mit dem Taxi zu meiner Gastfamilie gefahren, da ich aus einer einer kleinen Stadt komme und Dublin daher eine gewisse Reizüberflutung darstellte…zumindest für mich 😊. Zum Thema Gastfamilie kann ich ehrlicherweise sagen, dass man grosses Glück haben kann (so, wie ich) oder mittleres bis grosses Pech. Das sollte aber niemanden davon abhalten sich auf das Wohnen in einer Gastfamilie einzulassen. Es sind wertvolle Erfahrungen und ihr taucht wirklich in die Landeskultur ein. Das Leben in meiner irischen Gastfamilie erinnerte mich sehr an das Leben in meinen amerikanischen Gastfamilien, bei denen ich 2016 für ein paar Wochen war. Der amerikanische Einfluss ist allgegenwärtig angefangen bei den Alexa/Google Nest in jedem Zimmer über das bequeme Nachhause-Bestellen der Einkäufe oder das mehr oder weniger gesunde Essen. Meine irischen Gasteltern sind sehr offen und freuen sich über internationale Students, die zu ihnen kommen. Aus meinen Erfahrungen heraus kann ich sagen, dass ich noch nie in dieser Vielzahl offenere und freundlichere Menschen getroffen habe, als in Irland. Der Name meiner Praktikumsstelle ist “Hogan & Associates Chartered Accountants, Statutory Auditors & Business Advisors” und bietet für ihre Clienten praktisch “Rund-um-sorglos-Pakete” im Bereich Finanzen und Accounts an, indem die Buchhaltung inklusive der monatlichen Kontenabschlüsse, Jahresabschluss, GuV oder Audits durchgeführt werden. Weiterhin werden alle Bereiche des Themas: Steuer für die Clienten erledigt und ggf. auch Beratungsleistungen erbracht. An einem typschen Tag in Dublin verlasse ich das Haus gegen 08:15 Uhr und komme eine gute Stunde später auf der Arbeit an. Der Verkehr in Dublin führt auch nicht selten zu einem längeren Arbeitsweg. Auf der Arbeit angekommen bekomme ich von meinem Kollegen die tagesaktuellen Aufgaben zugeteilt. Ich finde es super, dass ich in meiner Firma immer und jeder Zeit Fragen stellen kann und dadurch viel dazu lernen kann. Allgemein ist die Atmosphäre und Arbeitskultur lockerer und offener als ich es aus deutschen Firmen typischerweise kenne, jedoch um kein Stück weniger effizient oder produktiv. Einmal in der Woche gehen wir von der Firma aus gemeinsam Mittagessen oder bestellen etwas, was die ganze Atmosphäre sehr auflockert. Gegen 17 Uhr ist dann mein Arbeitstag zu Ende und ich fahre wieder heim. Ab und an gehe ich auch mit Freunden ein “after-work pint” trinken und wir geniessen die grossartige irische Pubkultur. Die zahlreichen Pubs mit ihrer gemütlichen Atmosphäre und der Live-Musik machen Dublin aus und sind ein wichtiger Teil der irischen Kultur. Wenn man sich für ein Auslandspraktikum entscheided hat man leider nicht so viel Freizeit und Party, wie man es ggf. während eines Auslandssemesters hat. Daher müssen die Wochenenden oder ggf. freien Tage, die ich von meiner Firma bekommen habe, gut genutzt warden. Das ist in Irland jedoch überhaupt kein Problem, da allein schon Dublin unzählige Möglichkeiten bietet. Ich kann euch alle daher nur motivieren ebenfalls nach eurem Abschluss oder während eures Studiums innerhalb der Praxisphasen und mit Hilfe der ERASMUS+ Förderung einen praxisorientierten Auslandsaufenthalt zu machen. Falls ihr weitere Fragen habt, die über das bereits geschriebene hinausgehen (z.B. Kosten, Vermittlungsagentur etc.) könnt ihr euch gerne bei mir melden ( simon_w@web.de ).

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Fall Quarter 2021 University of California

- Hallo, ich heiße Lars Vorbeck und studiere Wirtschaftsingenieurwesen - Internationales technisches Projektmanagement an der DHBW Mosbach. Ich hatte die Chance mein fünftes Semester als Auslandssemester an der University of California Santa Barbara (UCSB) zu absolvieren. Der Zeitraum für mein Semester war von Mitte September bis Mitte Dezember 2021. Aufgrund der internationalen Ausrichtung meines Studiengangs ist ein Auslandssemester von vorneherein schon naheliegend. Meine persönliche Motivation lag in meiner Neugier, etwas neues sehen zu wollen, neue Kulturen & Menschen kennenzulernen und ein Netzwerk aufzubauen. In unserer immer globaleren Welt wird die Fähigkeit multiple Sprachen fließen sprechen zu können immer entscheidender. Und zu guter Letzt, es ist einfach mal etwas anderes. Es ist nicht nur das Homeschooling, es ist nicht immer der gleiche Tagesablauf. Es ist etwas Neues. Die Wohnungssuche – die erste Herausforderung am Auslandssemster ist es überhaupt erst einmal hinzukommen und unterzukommen! Ein Tipp von meiner Seite, was die Vorbereitungen für das Auslandssemester angehen, eure erste Priorität muss die Wohnungssuche sein. „Vergesst“ das Visum, Kreditkarte oder Flug! An der UCSB studieren ca. 30.000 Studenten, die Wohnungskapazitäten reichen aber nicht aus um alle Studenten im Studentenviertel Isla Vista, kurz IV, oder in Santa Barbara unterzubringen. Bei mir gipfelte die erfolglose Wohnungssuche darin, dass ich Anfang September in die Vereinigten Staaten geflogen bin, ohne eine feste Wohnung für das Semester zu haben. Übergangsweise wohnte ich in diversen Airbnbs. Auf den letzten Drücker habe ich es doch noch geschafft eine dauerhafte Wohnung zu finden. Für mich war eins sehr wichtig: Sich nicht in eine „German Bubble“ zu begeben. Wenn ich von einer deutschen Gesellschaft umgeben hätte sein möchtet dann hätte ich auch gleich in Deutschland bleiben können! Die Univeristät – das Studentenleben – endlich hatte ich mal ein Studentenleben! Selbst an amerikanischen Universitäten bekommt man noch Hausaufgaben auf, welche bis zum nächsten Mal einzureichen sind. In meinem Fall war dies häufig vorgegebene Artikel zu lesen und einen Essay über die wichtigsten Inhalte für mich zu schreiben. Was sich einfach anhört kann schon mal den ganzen Tag dauern! Dafür fließen diese Hausaufgaben auch in eure Abschlussnote mit ein. Im Gegensatz zu Deutschland besteht diese nicht nur zu 100% aus der Klausur / Projektarbeit. Was ich jedem empfehlen kann ist es eure Hausaufgaben zusammen mit anderen Studenten aus eurem Kurs zu machen, so knüpft man nicht nur Kontakte, sondern hat auch noch Spaß dabei. Ich war mit ein paar anderen Studenten aus meinem Kurs z.B. Schlittschuhlaufen. Hierzu haben diese wieder ihre Mitbewohner oder Freunde mitgenommen und das Netzwerk erweitert sich wieder. Populär unter Studenten ist es auch einfach sich in ein Café zu setzen und dort zu arbeiten / studieren, z.B. Starbucks. Allgemein ist das Thema einen Kaffee trinken zu gehen, sehr groß in den Abschlussbericht Auslandssemester Fall Quarter 2021 University of California Lars Vorbeck Staaten. Auch für den Fall, dass man Menschen näher kennen lernen wollt, ladet Sie einfach auf einen Kaffee ein und ihr werdet tolle Gespräche führen können. Meines Empfinden nach sind die Amerikaner wesentlich ungezwungener und offener als Deutsche, aber vielleicht lag es auch daran, dass ich nur von Studenten umgeben war. Ein weiterer großer Unterschied zu deutschen Universitäten ist, dass es in Amerika an jeder Uni gewisse Clubs gibt. Mein persönlicher Favorit war der Adventure Club. Dieser bietet über das Semester verteilt, verschiedene Events an von Wandern, über Freiklettern oder Kajak Trips. Hier gilt ganz klar der Grundsatz: Sei offen & aktiv, nimm an solchen Aktionen Teil, man wird es nicht bereuen! Ansonsten bin ich natürlich auch viel gereist, wenn es meine schulische Auslastung zugelassen hat. Meistens war ich mit meinen Mitbewohnern oder mit Freunden von vor Ort unterwegs. Ich hatte so viele schöne Momente in den Staaten, aber mein Highlight war insgesamt meine Beziehung zu meinen Mitbewohnern. Innerhalb kürzester Zeit wurden diese meine Familie und ich habe so viele tolle Momente mit Ihnen verbracht, sei es abends auf der Couch, unterwegs oder auf Partys! Mein Fazit Mein Fazit zu meinem Semester, welches mir auch durch das PROMOS Stipendium ermöglicht wurde, lautet: „Es war einer der besten Zeiten meines Lebens, ich konnte so viele Erfahrungen sammeln und durfte viele neue Menschen kennen lernen, welche ich mein Leben nicht mehr vergessen werde!“. Lars Vorbeck

News:
ESC vom 2.3 bis 18.3 nur vormittags besetzt!

- Der Support findet bis einschließlich 18.03.2022 nur vormittags statt. Ab 21.03. sind wir dann wieder zu den gewohnten Servicezeiten für Sie da.

News:
Lehrbeauftragte für Physikvorkurse gesucht!

- Sie haben Physik studiert oder sind (angehende) Lehrkraft für Physik und können junge Menschen für das Fach begeistern? Dann unterstützen Sie die DHBW Mosbach als externe*r Lehrbeautragte*r im Sommer 2021. Zur Auffrischung der Oberstufenphysik werden an der DHBW Mosbach einwöchige Intensivkurse im Fach Physik vor Semesterbeginn angeboten: 15.08.2022 – 19.08.2022 oder 22.08.2022 – 26.08.2022 Sie betreuen die angehenden Studierenden in diesen Intensivkursen beim Üben und Wiederholen. Ein vollständiges Skript für den Kurs swie Übungsaufgaben und Musterlösungen liegen bereits vor. Voraussetzungen: Mindestens ein erster akademischer Abschluss Ausreichend praktische Lehrerfahrungen Fundierte Kenntnisse der Oberstufenphysik Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Bei fachlichen Fragen steht Ihnen Prof. Dr. Jens Teifel zur Verfügung (jens.teifel@mosbach.dhbw.de). Bei organisatorischen Fragen steht Ihnen das Education Support Center zur Verfügung (vorkurse@mosbach.dhbw.de) Weitere Informationen zu unseren Vorkursen finden Sie vorab im Internet unter www.semesternull.de

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