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News:
Moodle 4.1 erscheint im neuen Look

- Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unser Learning Management System (LMS) Moodle am 26. Juli ein aufregendes Upgrade auf die neueste Version, Moodle 4.1, erhält. Dieses Upgrade wird uns ermöglichen, Ihnen noch bessere Lernmöglichkeiten und eine optimierte Plattform für Ihre Bildungsbedürfnisse anzubieten. Bitte beachten Sie, dass unser Server am Abend des 26. Juli aufgrund des Upgrades vorübergehend nicht nutzbar sein wird. Wir rechnen mit einer Downtime bis zum morgen des 27. Juli 2023 um sicherzustellen, dass alle neuen Funktionen erfolgreich implementiert werden und dass die Plattform reibungslos funktioniert. Wir bitten um Ihr Verständnis für etwaige Unannehmlichkeiten, die während dieser Zeit auftreten können. Um Ihnen den Übergang zu Moodle 4.1 zu erleichtern, bieten wir sowohl Präsenz- als auch Onlineschulungen an, um Sie mit den neuen Funktionen und Verbesserungen vertraut zu machen. Zusätzlich haben wir eine umfangreiche Anleitung vorbereitet, die Ihnen alle Details und Schritte zum reibungslosen Umgang mit Moodle 4.1 erklärt. Bei Fragen oder Anliegen zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Mit freundlichen Grüßen, Ihr ESC

News:
Studienkolleg der DHBW: Junge Menschen aus aller Welt für technische Studiengänge vorbereitet

- Sie haben ihre Hochschulzugangsberechtigung in der Tasche: 16 internationale Studieninteressierte haben im Rahmen des Studienkollegs nach einem zweisemestrigen Vorbereitungsprogramm die Feststellungsprüfung bestanden und erhielten dafür während einer festlichen Abschlussfeier im Roten Saal des Residenzschlosses Mergentheim ihre Zeugnisse. „Wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft – genau das tun wir mit diesem Studienkolleg“, erklärte Prof. Dr. Martina Klärle, die Präsidentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, bei der Abschlussfeier des ersten Kurses des Studienkollegs am Campus Bad Mergentheim. Die Präsidentin ging auf die Zielsetzung des Studienkollegs ein: Deutschland sei ein Zuwanderungsland geworden. "Es wird nicht weiter ein Ort der starken Wirtschaftskräfte sein, wenn wir nicht unsere Tore öffnen für die Bildungsplätze, die wir hier haben." Idee sei es, jungen Menschen aus der ganzen Welt die Möglichkeit zu bieten, sich für ein technisches Studium in Deutschland vorzubereiten und die formalen Voraussetzungen für dieses zu schaffen. "Das Studienkolleg ist als ein Baustein zu sehen, durch den es gelingt, Fach- und Führungskräfte zu entwickeln. Personen, die in ihrem Umfeld nicht die Chancen haben, ein Studium und einen guten Arbeitsplatz zu finden, aber die Energie und das Potenzial dafür, die sollen sie hier bekommen.“ Landtagsvizepräsident Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, MdL, richtete sich in seiner Rede an die Absolventinnen und Absolventen: "Wir brauchen Sie dringend: Mit all ihren Fähigkeiten und Kenntnissen. Wir haben in Deutschland 700.000 offene Stellen für Fachkräfte. Zudem gibt es das Problem, dass in den nächsten Jahren hierzulande mehr Menschen in Rente gehen als in den Arbeitsmarkt nachrücken." Er stellte die Frage: "Wie bewältigt man diese demographische Hürde?" Das Studienkolleg sei einer der besten Wege, wie Integration gelingen könne. Landrat Christoph Schauder warb in seinem Grußwort für den Main-Tauber-Kreis als Wohn- und Arbeitsort: „Hier haben Sie beste Chancen für eine ‘Karriere daheim’." Bürgermeisterstellvertreter Andreas Lehr meinte: „Es ist eine Ehre, dass dieses Studienkolleg in Bad Mergentheim eine Heimat gefunden hat.“ Er hoffe, dass die Teilnehmenden schöne Erlebnisse und Erfahrungen gemacht hätten. Für die Absolventinnen und Absolventen sprach Sayed Mohamed, der sich bei den Verantwortlichen der DHBW bedankte und darauf einging, wie er sich während seiner Studienkollegszeit weiterentwickelt habe. Absolvent Ivan Teicher unterhielt mit Gitarrenstücken während der Veranstaltung musikalisch. Die Abschlussfeier moderierte Prof. Dr. Axel Gerloff, Projektleiter des Studienkollegs. Das Studienkolleg am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach fungiert bisher offiziell als Nebenstelle des Studienkollegs Konstanz und hat noch keine Eigenständigkeit erlangt. Die Finanzierung der zweijährigen Pilotphase erfolgt aus Haushalts-(Rest-)Mitteln der DHBW sowie großzügiger Spenden der Stiftung Pro DHBW Mosbach und der Porsche AG über die landesweite DHBW Stiftung. Folgende 16 Personen haben das einjährige Vorbereitungsprogramm bestanden: Salma Aharrane, Márcia Andrade da Silva Delgado, Junior Ccorahua Carlos, Komal Chataut, Volodymyr Dzhevaho, Hiba El Fahim, Abdelali En-nifer, Pratyaksh Jain, Mojtaba Kabootari Esfahani, Saif Mahmoud, Ali Marsad Chaoui, Sayed Mohamed, Lavin Mohammadi, Jhilmar Pardo Roca, Ivan Teicher, Gabrielle Witjaksono. Herkunftsländer: Ägypten, Bolivien, Indien, Indonesien, Iran, Jemen, Kap Verde, Marokko, Nepal, Peru, Sudan, Ukraine, Uruguay. Angestrebte Studiengänge: Bauingenieurwesen, Biotechnologie, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau, Medizintechnik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen. Das erfolgreiche Bestehen der Feststellungsprüfung berechtigt die Kollegiatinnen und Kollegiaten zu einem technischen Studium an der DHBW, an Hochschulen für angewandte Wissenschaften oder an einer Universität in Baden-Württemberg.

Ansprechperson:
Kathrin Zugelder

News:
Das Schloss zum Wissenschafts-Leuchtturm machen

- Mit der Initiative „THE CÄSTLE“ werben Oberbürgermeister Udo Glatthaar, Landrat Christoph Schauder, DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle und der Beiratsvorsitzende des DHBW-Campus Bad Mergentheim, Dr. Manfred Wittenstein, für einen Ausbau der Hochschul-Strukturen in der Kurstadt. „THE CÄSTLE“ ist als Überschrift angelehnt an die bekannte Kampagne „THE LÄND“ des baden-württembergischen Landesmarketings. Haupt-Adressat ist die Landesregierung, weshalb die Initiatorin und die Initiatoren den Rahmen der Kabinettsklausur nutzten, welche kürzlich in Bad Mergentheim stattgefunden hat. Sie sprachen Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre direkt an und überreichten das Exposee der „THE CÄSTLE“-Initiative . Darin rufen sie das Land dazu auf, das Schloss zu „einem Wissensleuchtturm im ländlichen Raum“ zu machen. Der Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach könne zu „einem Glanzstück der Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft“ werden. Grundlage dafür sei ein Um- und Ausbau des Schlosses, das als Bestandsgebäude ökologisch und ökonomisch vorbildlich saniert werden könne. Als Ziel wird formuliert, dass sich im Jahr 2030 rund 1.000 Studierende auf dem Campus bewegen - das internationale Studienkolleg mitgerechnet. Weiter heißt es in dem Aufruf: „Die Hidden Champions von heute in dieser Region brauchen zur Sicherung ihrer Zukunft dringend leichten Zugang zu den neuesten technologischen Entwicklungen, um den Anschluss nicht zu verlieren und sich weiter auf den Weltmärkten behaupten zu können. Der enge Austausch von Wissenschaft und Wirtschaft schafft den Nährboden für ein Klima des Aufbruchs.“ Der Um- und Ausbau biete beste Voraussetzungen für Vermögen und Bau Baden-Württemberg als Eigentümer der Liegenschaft, ein Mustervorhaben einer gesamtenergetischen Sanierung zu verwirklichen. Die Bedarfe der DHBW seien ideal, um ein „Plusenergieschloss“ mit modernsten Technologien inklusive organischer Solarzellen und Naturwärme-Anschluss zu schaffen. In einer Grafik zeigt das Exposee aktuelle und potenzielle Leerstände auf, die von der DHBW genutzt werden könnten. Gleichzeitig unterstreicht die Stadt Bad Mergentheim noch einmal ihre Bereitschaft, das Grundstück des ehemaligen Alten- und Pflegeheims in unmittelbarer Nachbarschaft des Campus zur Verfügung zu stellen. Der neue Schlosscampus werde insgesamt von einer „Vielzahl an Impulsen“ geprägt sein, sind die Unterzeichnerin und die Unterzeichner des Aufrufes überzeugt. Sie verweisen unter anderem auf die Jugendtechnikschule Taubertal oder die Open-Air-Konzerte mit nationalen und internationalen Stars im Rahmen der Reihe „Lieder im Schloss“. Langfristig sehen sie in dem Ensemble ein Zentrum für gesellschaftlichen Diskurs und Wissen: von der Kinder-Universität bis zur Erwachsenenbildung. Die Initiative schließt mit dem Appell: „Lassen Sie uns die landeseigenen Leerstände im Schloss Bad Mergentheim sinnstiftend für einen internationalen Leuchtturm von Wissenschaft und Transfer im LÄNDlichen Raum nutzen!“ Der Besuch des Kabinetts in Bad Mergentheim wurde dort sehr positiv aufgenommen. Die Gruppe, die Stadt, Kreis, Hochschule und Wirtschaft repräsentierte, zeigt sich beeindruckt von der Wertschätzung, die ihr und ihren Themen entgegengebracht wurde. Sie ist dankbar dafür, dass Belange des ländlichen Raums „ernst genommen und mitgenommen wurden“. Beim Rundgang durch das Schloss sei eine große Offenheit für die Ideen vor Ort spürbar gewesen, weshalb man auf eine gute Entwicklung in enger Abstimmung hoffe.

Prof. Dr. Alexander Janz

Prof. Dr. Alexander Janz Who is who Prof. Dr. Alexander Janz E-Mail alexander.janz@mosbach.dhbw.de Funktion(en) Kontaktdaten Sprechzeiten Studiengangsleitung WIW - Internationales Technisches Projektmanagement Lohrtalweg 10 74821 Mosbach Raum: B/0.130 Tel.: 06261 939-255

News:
Mein Auslandssemester in Schweden

- Hallo, mein Name ist Celine, ich bin 22 Jahre alt und habe mein Auslandssemester vom 15.01.23 – 04.06.23 in Schweden (Halmstad) verbracht. Ich mache ein Dualstudium in Holztechnik an der DHBW Mosbach. Schweden ist bekannt für seine bezaubernden Landschaften, freundlichen und offenen Menschen sowie sehr leckeren und süßen Gebäcken wie Zimtschnecken. Die Kombination aus Natur, Kultur und Gastronomie macht Schweden zu einem einzigartigen Reiseziel, weswegen ich mitunter dieses Land ausgewählt. Eine der besten Eigenschaften Schwedens ist seine atemberaubende Landschaft. Von den Fjorden an der Westküste bis zu den Wäldern und Seen im Landesinneren bietet die Natur hier ein echtes Erlebnis. Die Natur ist nicht nur wunderschön anzusehen, sondern sie ist auch perfekt dazu, um Aktivitäten wie Wanderungen, Kanufahren, Skifahren und Radfahren zu machen. Viele kombinieren auch das Wandern mit Zelten, wovon ich sehr oft gehört hatte. Leider war bei meinem Aufenthalt das Wetter zu kalt dafür und möchte das nächsten Sommer nachholen. Doch nicht nur die Natur, sondern auch die Menschen in Schweden tragen dazu bei, dass das Land eine herzliche Atmosphäre ausstrahlt. Die Schweden sind für ihre Freundlichkeit und Offenheit bekannt. Egal ob in den großen Städten wie Stockholm, Göteborg oder Malmö oder in den gemütlichen Dörfern auf dem Land. Echt überall begegnet man hier freundlichen und hilfsbereiten Menschen. Die Gesellschaft ist sehr entspannt und man fühlt sich einfach wohl. Auch sind alle sehr viel entschleunigter im Vergleich zu Deutschen. Man nicht alles so gestresst war und genießt das Leben. So soll es meiner Meinung nach auch sein! Um nochmal auf die leckeren Süßwaren zurückzukommen: Eine der bekanntesten und beliebtesten Köstlichkeiten sind die berühmten Zimtschnecken, auch "Kanelbullar" genannt. Diese sind in Schweden ein fester Bestandteil der Kaffeepausen und werden gerne zu einem Kaffee oder Tee gegessen. Ich habe die Kaffeekultur absolut geliebt. Die Schweden zelebrieren die Fika (Kaffee- und Kuchenpause) regelrecht. Eine weitere Besonderheit in Schweden ist die Sprache. Schwedisch ist für Nicht-Muttersprachler eine Herausforderung, jedoch ist es dem deutschen oftmals sehr ähnlich und man kann zumindest beim Lesen den groben Zusammenhang verstehen. Schwedisch hört sich nach meinem Geschmack auch ziemlich ansprechend und symphytisch an. Leider habe ich den Sprachkurs nicht besucht, da ich schon vier andere Vorlesungen hatte und es mir dann zu viel wurde. Würde es jedoch auf jeden Fall machen bei Möglichkeit. Ansonsten kommt man mit Englisch sehr gut zurecht, da die meisten Schweden exzellente Englischkenntnisse haben, egal ob alt oder jung. Das war auch mit der ausschlaggebende Punkt, nach Schweden zu gehen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schweden ein Land ist, das mit seiner faszinierenden Natur, freundlichen Menschen, süßen Leckereien und ausgezeichneten Englischkenntnissen beeindruckt. Es ist ein Ort, dem jedem etwas zu bieten hat. Ein Besuch in Schweden ist auf jeden Fall eine sehr gute Wahl! Mein Auslandssemester in Schweden war auf jeden Fall eines meiner bereicherndsten Erfahrungen meines Lebens. Als ich mich zu Beginn für diese Reise entschied, wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Ich war aufgeregt, aber auch nervös, da ich noch nie so weit weg von zu Hause und meinen Freunden und Familienmitgliedern gewesen war. Der Moment, als ich in Schweden ankam, war ein Gefühlschaos. Einerseits faszinierte mich das „Auf alleine gestellt sein“ aber andererseits fühlte ich mich ein wenig verloren in dem fremden Land ganz alleine. Auch war mein Englisch zu Beginn des Auslandssemesters nicht gerade das Beste, was die Kommunikation erschwerte. In Schweden wird zwar sehr gut Englisch gesprochen, aber ich fühlte mich dennoch unsicher. Das führte zu einer gewissen Verlegenheit und Unsicherheit, wenn ich mit den Einheimischen sprach oder mich mit meinen Kommilitonen verständigen musste. Die ersten Tage vergingen wie im Flug. Ich versuchte, jeden Moment zu nutzen, um mich mit der Kultur, den Menschen und der Umgebung vertraut zu machen. Jeder Tag brachte neue Erlebnisse und Herausforderungen. Es war eine Achterbahnfahrt der Emotionen, zwischen Begeisterung und Verwirrung. Doch diese Unsicherheit verschwand schnell, als ich meine Kommilitonen traf, die genauso aufgeregt und neugierig auf die kommenden Monate waren wie ich. Ich merkte sofort, dass ich mit Menschen zusammen sein würde, die wie ich aus verschiedenen Ecken der Welt kamen und mir sehr viele neue Eindrücke und Erfahrungen mitgeben werden. Zwei Wochen vergingen, und langsam, aber sicher begann sich alles einzupendeln. Mein Sprachverständnis verbesserte sich, und ich konnte mich besser ausdrücken. Ich gewöhnte mich an die öffentlichen Verkehrsmittel, die Lebensmittelgeschäfte und die Allgemeinheiten der Schweden. Die fremde Umgebung begann sich wie mein neues Zuhause anzufühlen. Während dieser Zeit konnte ich nicht nur meine Englischkenntnisse verbessern, sondern habe mich selbst besser kennengelernt und viele neue Freundschaften geschlossen. Auch die Universität in Schweden bot eine ausgezeichnete Lernumgebung, und die Kurse, die ich besuchte, waren sehr spannend und brachten mich ebenso weiter. Es war auch sehr spannend mit anderen Nationalitäten zusammen zu lernen und deren Techniken und Arbeitsweisen kennenzulernen. Nicht nur das Studium war bereichernd, sondern auch die Diskussionen und der Austausch mit meinen Kommilitonen und Dozenten. Es war inspirierend zu sehen, wie Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen zusammenkamen, um Wissen zu teilen und voneinander zu lernen. Doch das Beste meines Auslandssemesters waren die Menschen, die ich traf. Ich knüpfte Freundschaften, die ich sicher mein Leben lang halten werde. Wir verbrachten so viel Zeit miteinander, reisten gemeinsam durch Schweden und die umliegenden Länder, lachten, feierten und unterstützten uns gegenseitig in guten und schlechten Zeiten. Ich hatte auch die Möglichkeit, einige Schweden besser kennenzulernen, und ich war beeindruckt von ihrer Gelassenheit und ihrer tiefen Verbundenheit zur Natur. Sie führten mich in ihre Traditionen und Bräuche ein, und ich fühlte mich geehrt, ein Teil davon sein zu dürfen. Am letzten Tag haben sie mich zu einem typischen Abendessen mit selbstgemachten Köttbullar eingeladen, das war echt eines der schönsten Abende! Die Gemeinschaft war eine Art zweite Familie, die mich in meinem Charakter bestätigten und mich in meiner persönlichen Entwicklung unterstützten. Natürlich gab es auch Herausforderungen, wie Heimweh, kleine Konflikte in der Gruppe oder Tage, an denen nicht alles glatt lief. Aber genau diese Herausforderungen halfen mir, mich persönlich weiterzuentwickeln. Ich lernte, mich selbst besser zu verstehen und mit schwierigen Situationen umzugehen. Ich entdeckte meine Stärken und Schwächen. Als das Semester dem Ende zuging, konnte ich es kaum fassen, wie schnell die Zeit vergangen war. Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, zu verlängern, wäre ich ohne zu zögern geblieben. Die Erfahrungen, die ich gemacht hatte, die Erinnerungen, die ich gesammelt hatte und die Menschen, die ich liebgewonnen hatte, waren mir so ans Herz gewachsen, dass ich nicht bereit war, mich von all dem zu verabschieden. Auch nach der Rückreise und bis jetzt trage ich Schweden und diese Zeit tief in meinem Herzen. Die Erlebnisse und das Wachstum, das ich erfahren habe, haben mich zu einer veränderten und reiferen Person gemacht. Ich weiß jetzt, dass ich mutiger und belastbarer bin, als ich es mir je vorgestellt hätte. Für jeden, der die Chance hat, ein Auslandssemester zu absolvieren, möchte ich sagen: Nutze sie unbedingt! Egal, ob es nach Schweden geht oder an einen anderen Ort auf der Welt. Es mag zu Beginn beängstigend sein, aber es wird einen in vielerlei Hinsicht bereichern. Du wirst dich selbst besser kennenlernen, großartige Menschen treffen, wundervolle Momente erleben und dich persönlich weiterentwickeln. Die Herausforderungen, die du vielleicht am Anfang spürst, werden dich stärken und dich letztendlich wachsen lassen. Ich kann nur hoffen, dass auch andere die Gelegenheit haben, eine solche lebensverändernde Erfahrung zu machen.

Ansprechperson:
Tim Lammarsch

Ansprechperson:
Bedia Sahin

Projekte

Projekte Bauingenieurwesen - Fassadentechnik Startseite Studium Studienangebot Bachelor Bauingenieurwesen Bauingenieurwesen - Fassadentechnik Projekte Studieninhalte & Profil Studienverlauf & Organisatorisches Berufsperspektiven & Einsatzgebiete Duale Partner & Studienplätze Fassadentechnik News & Aktuelles Studienberatung Fassadentechnik Projekte FAQ - Häufig gestellte Fragen Ansprechpartner Kooperationspartner Projekte Konstruktive Projektarbeit I Mit der Konstruktiven Projektarbeit I lernst du anhand eines durchgehenden Projektes in exemplarischer Weise sämtliche Facetten der Metallbaubranche praxisnah kennen. Flankierend hierzu werden die erforderlichen Theoriekenntnisse in den entsprechenden Vorlesungsveranstaltungen vermittelt. Das Projekt selbst enthält alle im Bauplan festgelegten Ablaufschritte und die einzelnen Rollen in einem Unternehmen, wie z. B. Geschäftsführung, Qualitätsmanagement Beauftragter, Abteilungsleiter, Teamleiter, Mitarbeiter und dereren Handlungsfelder. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen einer Gruppenarbeit. Konstruktive Projektarbeit II Die Konstruktive Projektarbeit II setzt das Projekt aus dem ersten Modul inhaltlich fort. Am Ende findet eine abschließende Präsentation der Gruppenarbeiten statt. Studienarbeit Während des fünften und sechsten Semesters sollst du eigenständig eine wissenschaftliche Arbeit anhand eines Themas anfertigen. Dadurch werden die im entsprechenden Modul genannten Lernziele und Kompetenzen unter begrenzter Anleitung in ein recht komplexes, aber eng umgrenztes Gebiet vertiefend eingearbeitet und der allgemeinen Stand des Wissens erworben. Mit der Studienarbeit sollen Lösungen entwickelt und Alternativen bewertet werden. Zur Auswahl stehen klassische Themen aus dem Bereich Ingenieurfassadenbau, aber auch Themen aus den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

News:
Kleiner Würfel – großes Potenzial

- Erstveröffentlichung: Rhein-Neckar-Zeitung, 24.06.2023 Das Interesse am Weltall ist groß. China plant in den nächsten Jahren eine bemannte Mondmission und eine Forschungsstation, und auch die NASA hat mit Artemis ein Mondfahrtprogramm vorgestellt. Im August 2023 lieferten sich Russland, Indien und Japan einen Wettlauf mit unbemannten Mondsonden. Dass der Wettlauf ins Orbit lukrativ ist, verriet Weltraumexperte Prof. Dr. Klaus Schilling in seinem Vortrag über Kleinsatelliten. Internet, Mobiltelefonie, Navigation, Wettervorhersage – all das würde ohne Satelliten nicht funktionieren. Mehrere Tausend dieser Flugkörper umkreisen heute die Erde. Vor allem Kleinsatelliten erleben gerade eine rasante Entwicklung, man denke nur an das Starlink-Projekt von Milliardär Elon Musk, für das in den vergangenen Jahren mehr als 3000 Minisatelliten in Kühlschrankgröße ins All geschossen wurden. Wie die neue Generation der Satelliten für Telekommunikation, Navigation und Erdbeobachtung eingesetzt werden kann und welches wirtschaftliche Potenzial in der kommerziellen Raumfahrt steckt, erläuterte Professor Klaus Schilling, Vorstand des Zentrums für Telematik (ZFT) in Würzburg, am 21. Juni 2023 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Sein Vortrag mit dem Titel „Aus dem All für den Alltag“ stand im Mittelpunkt der Akademischen Jahresfeier , zu der Mitglieder, Angehörige und Unterstützer der DHBW eingeladen waren. „Im Moment vollzieht sich ein Wettlauf im Orbit“, sagte der mehrfach ausgezeichnete Weltraumexperte. „Die Wachstumsprognosen schlagen alles Bekannte.“ Vorhersagen gehen davon aus, dass die Raumfahrt im Jahr 2040 den zehnfachen Umsatz der heutigen Automobilindustrie machen wird. Aktuell sei das Wachstum der Satellitenanzahl viermal so hoch wie noch vor zwei Jahren vorhergesagt. Dank Miniaturisierung werden Satelliten immer kleiner, die gleiche Funktionalität wird auf weniger Raum untergebracht. Das senke Kosten, wenn die Satelliten per Rakete in die Umlaufbahn gebracht werden. „Statt weniger großer Satelliten gibt es nun viele kleine, die zusammenarbeiten“, erklärte Schilling. „Das ist ähnlich wie bei der Entwicklung vom Zentralcomputer hin zu den Handys in der Cloud.“ Zur Veranschaulichung hatte er einen Kleinsatelliten mitgebracht: einen schwarzen Würfel mit einer Kantenlänge von zehn Zentimetern. In einem Video zeigte der Experte, wie Kleinsatelliten am ZFT von Hand zusammengebaut werden: „Das ist keine Raketenwissenschaft, man steckt sie einfach zusammen wie bei einem Lego-Baukasten.“ Weil es keine Kabel, sondern nur Steckverbindungen gibt, können das später einmal Roboter machen. Dann sei eine Serienproduktion möglich, so das Ziel. Schon heute kleben Roboter Solarzellen auf die Seitenpaneelen. Früher seien beim Anbringen von Hand hin und wieder Solarzellen zerbrochen, erzählte Schilling. „Seit die Roboter diese Arbeit übernommen haben, gibt es kaum noch Ausschuss.“ Im Orbit werden die Satelliten mit einem sogenannten Reaktionsrad auf Beobachtungsziele gedreht; ihre Umlaufbahn können sie durch den Antrieb ändern, bei dem Treibstoff mit hoher Geschwindigkeit ausgestoßen wird. So konnte ein Würzburger Kleinstsatellit eine Kollision mit einem ausgefallenen großen Satelliten verhindern. Mit nur drei Gramm Treibstoff pro Jahr lassen sich Kleinsatelliten in Formation halten. Die Satelliten sollen künftig nicht nur in schnelleren, erdumfassenden Telekommunikationsnetzen (Internet der Dinge) eingesetzt werden. Möglich seien auch Erdbeobachtungen, etwa um bei Waldschäden rechtzeitig erkennen zu können, wann eine Bewässerung erforderlich ist. Kleinsatelliten können außerdem bei der Klimavorhersage helfen: „Mit Computertomografie-Methoden können wir in das Innere von Wolken schauen“, erklärte Schilling. Dafür erfassen mehrere Satelliten das Rückstreulicht der Sonne, woraus scheibchenweise ein Bild aufgebaut werde. So lasse sich der Wassergehalt der Wolke analysieren. Außerdem können feine Partikel im Wolkeninnern erfasst werden, was zu globalen Messdaten der Umweltverschmutzung beitragen könne. Die vielen Fragen der Zuhörer im Anschluss an den Vortrag zeugten von großem Interesse. Eine davon: Wem gehört der Weltraum? „Das ist ein bisschen Wilder Westen“, lautete Schillings Antwort. Lediglich Telekommunikationsfrequenzen müssen genehmigt werden, ansonsten gebe es keine Autorität, die etwa die Umlaufbahn von Satelliten festlegt. „Wir haben viel Platz im All, aber man bräuchte Verkehrsregeln und Kontrollstrukturen.“ Weil es die nicht gibt, könne sich auch immer mehr Weltraumschrott ansammeln. Alte Satelliten aus dem ZFT solle man später im Orbit nicht finden: „Unsere Kleinsatelliten nutzen am Ende ihrer Laufzeit den verbleibenden Treibstoff, um auf Absturzkurs zu gehen. Sie machen ihren Platz wieder frei.“ Beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen die kleinen Flugkörper. Schilling plädierte dafür, dass Unternehmen nachhaltiger im Weltall agieren, und warnte: „Wir müssen vorsichtig sein, um die Ressource Weltraum für künftige Generationen nicht zu vergeuden.“

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