- Die 85 Studierenden, die am Freitag ihre Bachelorurkunden erhielten, sind ganz besondere Absolventinnen und Absolventen. Nicht nur, weil sie in den letzten drei Jahren unter Hochdruck enorme Leistungen erbracht haben, sondern weil sie als erste am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach graduierten. Im voll besetzten Forum applaudierten Hunderte von Gästen, als der erste Jahrgang der Heilbronner Absolventen zur Filmmusik von „Mission Impossible“ seine Plätze einnahm. Prof. Dr. Nicole Graf, Prorektorin und Leiterin des Campus Heilbronn, zeigte sich stolz auf diese Premiere: „Für manche fühlte es sich an wie eine ‚Mission Impossible‘, als wir im Hinterhof der Stadtwerke vor drei Jahren mit knapp über 80 Studierenden und dreieinhalb Mitarbeitern gestartet sind.“ Sie dankt vor allem der Dieter Schwarz Stiftung, ohne die das Wachstum nicht möglich gewesen wäre. „Bildung ist der wichtigste Rohstoff der Zukunft. Wir als DHBW bilden kluge Köpfe für eine dynamische Region aus.“ Prof. Dr. Dirk Saller zog einen Bogen von der ältesten Universität der Welt in China hin zum ersten Jahrgang der Dualen Hochschule 2.0. Er reflektierte den Wandel im Bildungssektor und das Spannungsfeld zwischen dem wissenschaftlichen Ideal und den Anforderungen der Wirtschaft. Überzeugt, dass den neuen Absolventen „mit ihrem Abschluss die Welt offen steht“, wünscht er ihnen alles Gute für eine erfolgreiche Zukunft. Auch für Ralf Peter Beitner, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heilbronn und Vorsitzender des Beirats am Campus Heilbronn, ist die duale Form der Bildung zeitgemäß. Er gratulierte den Studierenden im Namen aller Dualen Partner und betonte, dass „sich das duale Konzept für die Kreissparkasse bewährt hat.“ Sein Unternehmen konnte von allen Absolventen aus Mosbach und Heilbronn nahezu 100 Prozent übernehmen. Vor drei Jahren machte machte das Ministerium für Wissenschaft und Kultur in einer Rekordzeit von knapp sieben Monaten den Weg für die Gründung des Campus Heilbronn der DHBW Mosbach frei. Für Dr. Erhard Klotz, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung war „dieses Tempo ein Beweis, dass das duale Studienkonzept nicht nur für uns das bestmögliche ist, sondern in der Region Heilbronn-Franken längst überfällig war.“ Mit der Entwicklung der Masterangebote der DHBW und der Errichtung des CAS (Center of Advanced Studies) bieten sich den Studierenden ab dem Jahr 2014 Möglichkeiten, von denen er zu seiner Zeit „nicht einmal träumen wagte.“ „Heilbronn ist eine Zukunftsstadt.“ Martin Diepgen, Erster Bürgermeister der Stadt, weist auf viele Spatenstiche hin, die in der letzten Zeit stattfanden und die garantieren, dass Heilbronn mit neuen Bildungsangeboten für die Zukunft vorsorgt. „Doch ohne Sie als Studierende ist alles nur tönernes Beiwerk.“ Jeder Absolvent wurde mit Applaus und lauten Freudenrufen ins Berufsleben entlassen. Gehüllt in Talar und Barrett, legten sie die Quaste des Hutes von rechts nach links und empfingen damit symbolisch ihre akademischen Würden. Nachdem der zweite Kurs Konsumgüterhandel als erster die Absolventenhüte in die Luft warf, ließen beim Jahrgangsfoto alle ihrer Freude und den Hüten freien Lauf. Studierendenvertreterin Laura Dallmann, Absolventin des Studiengangs Konsumgüterhandel, zeigte in ihrer Abschlussrede, dass sie das Gelernte verinnerlicht hatte. Sie zog Parallelen zwischen Studium und dem BWL-Strategiewerkzeug Boston-Consulting-Group-Matrix: “Stars sind vielversprechende Produkte eines Unternehmens. Wir können mit Stolz sagen: Wir sind die Stars von morgen!“ Ronny Sangkuhl, Student mit der Matrikelnummer eins, erhielt eine der letzten goldenen Käthchen mit der Inschrift „Student der ersten Stunde“. Für herausragende Leistungen in ihrer Bachelorarbeit wurde Magdalena Breu (BWL-Konsumgüterhandel) der mit 500 Euro dotierte Hochschulpreis der Stiftung Pro DHBW Mosbach vom Studiengangsleiter Prof. Dr. Thomas Schmidt überreicht. Der Preis würdigt Abschlussarbeiten, die sich intensiv mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ auseinandersetzen. Die roten Talare hängen wieder auf den Bügeln, die Barette sind bereits fertig in die Kartons verpackt. Sie warten auf ihren nächsten Einsatz am Campus Bad Mergentheim am 6. Dezember, wenn dort die nächsten 132 Absolventen graduieren.
- Fachkräftemangel und die demographische Entwicklung sind nur zwei Schlagworte, die Prof. Dr. Dietmar Polzin, Studiengangsleiter BWL-Handel Warenwirtschaft und Logistik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zum Anlass nahm, zum 2. Forum Personalpraxis auf den Campus Mosbach einzuladen. Vor dem Hintergrund der speziellen Bedürfnisse und dem veränderten Konsumverhalten der alternden Gesellschaft sprach er von einem "War for Talents", vom Kampf um die besten Mitarbeiter vor allem im ländlichen Raum. Mit der Forderung nach einem "Konzept für soziale Verantwortung" leitete er zum Impulsvortrag von Prof. Dr. Stephan Fischer über. Der Studiendekan im MBA Studiengang Human Resources Management and Consulting an der Hochschule Pforzheim stellte das Kernthema des Forums "Nachhaltigkeit im Personalmanagement" in Anlehnung an die prägnante Nachhaltigkeitsrichtlinie großer Wirtschaftsunternehmen, der "triple bottom line" (TBL), "people, planet, profit", auf drei Säulen : Ökologie, Ökonomie und Soziales. Das werde von allen DAX-Unternehmen ernst genommen und, zumindest schon ansatzweise, praktiziert. Wie dies in den einzelnen Unternehmen gehandhabt wird, erfuhren die mehr als 100 Gäste in den drei zur Auswahl stehenden Workshops "Mitarbeiterbindung im Mittelstand/Retention Management", "Spezifische Qualifizierungskonzepte und Arbeitsplatzgestaltung für ältere Mitarbeiter" und "Kompetenzmanagement in mittelständischen Unternehmen: Nachwuchskräfte- und High-Potential-Programme". "Wir haben so viel Zeit und Geld in die Ausbildung, Karriereplanung und Spezialisierung gesteckt, dass es erst mal weh tut, wenn ein guter Mitarbeiter geht", sagte Sandra Hoffmann, Leiterin Personalmarketing bei der Bertrandt AG, einem Ingenieurdienstleister im Automobilbereich mit gegenwärtig 8000 Mitarbeitern an international 37 Standorten. Sie leitete den Workshop "Mitarbeiterbindung im Mittelstand/Retention Mangement" und kennt das Problem mittelständischer Unternehmen aus eigener Erfahrung: "Nach fünf Jahren verlieren wir unsere Hochschulabsolventen an die Kunden." Die Branche der entwicklungsbegleitenden Dienstleistungen brummt: Pro Monat werden 300 neue Mitarbeiter eingestellt, Fachkräfte werden dringend gesucht. Der demographische Wandel, so betonte sie, heize den Wettbewerb noch an. Durch das Schaffen von Unternehmenswerten, etwa den Schulterschluss zu Teamwork, Kollegialität und gemeinsame emotionale Erlebnisse, durch Paten zur Einarbeitung neuer Mitarbeiter, Weiterbildungsangebote, Karriereplanung, Altersversorgung, flexible Arbeitszeitmodelle, anonyme Mitarbeiterumfragen und "Vergütungssysteme, die zum Markt passen", versucht die Bertrandt AG, ihre hochqualifizierten Mitarbeiter zu halten. Michael Kausch von der Stihl Vertriebszentrale AG & Co. KG konzentrierte sich in seinem Workshop auf die Bindung älterer Arbeitnehmer, für die beispielsweise optimale Greifhöhen oder Sitz- statt Stehplätze geschaffen wurden. Allerdings reichen reine Arbeitsplatzveränderungen nicht aus, das Berücksichtigen psychischer und physischer Belastungen oder gar Krankheiten sei ebenso wichtig. Beim Kompetenzmanagement stellten Maren Kirchher von der Arnold Umformtechnik GmbH & Co. KG und Konrad Seber von der Konrad Hornschuh AG die Bindung der Nachwuchskräfte und "High Potentials" durch das Aufzeigen individueller Entwicklungswege heraus. Prof. Dietmar Polzin freute sich über das große Interesse an dem Forum und plant schon das nächste. Themenvorschläge sind willkommen.
- Bereits 1926 gab es einen Vorläufer des öffentlichen Mobilfunks in Deutschland, den Zugfunk in Form einer handvermittelten öffentlichen Sprechzelle im F-Zug Berlin – Hamburg. Seit 1950 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland öffentliche Mobilfunknetze, die allerdings zunächst nicht auf eine öffentliche Vermarktung ausgelegt waren. 1987 sollte sich das dann ändern: Am 7. September unterzeichneten Vertreter von Telekommunikationsfirmen aus 13 europäischen Ländern eine Vereinbarung, die den Aufbau eines volldigitalen länderübergreifenden Mobilfunknetzes vorsah. Es war die Geburtsstunde von GSM, dem Global System for Mobile Communications. Aus klobigen Koffertelefonen wurde so das Handy für die Massen - das heute auch die entlegensten Ecken der Welt erreicht Heute sind in allen 220 Ländern der Welt Funknetze auf Basis des damals vorgeschlagenen Standards eingerichtet. Milliarden Menschen telefonieren darüber drahtlos. Eine riesige Industrie lebt nur davon, Handys zu verkaufen und Gespräche zu vermitteln. Nach Angaben der GSM-Association, dem Interessenverband der GSM-Anbieter, werden 1,6 Prozent des weltweiten Bruttosozialprodukts allein mit diesen Netzen verdient (2007). Und wohin geht die Reise? Wie sind die Trends? Was erwartet uns in den nächsten Monaten oder Jahren? Der Referent Berndt Pföhler, Mitglied der Geschäftsleitung der debitel AG, bringt auf den Punkt, wie die Welt künftig telefoniert, welche technischen Innovationen die Welt der mobilen Kommunikation verändern wird und wie sich der Telekommunikationsmarkt darauf einstellen muss. Der Vortrag findet am 28. April 2010 um 19 Uhr im großen Hörsaal (Gebäude A, 1. Stock, Raum 1.01 - A-1.03) der DHBW Mosbach (Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach) statt und ist kostenlos. Um Anmeldung unter loeser@dhbw-mosbach.de wird gebeten. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung des Marketing-Clubs Heilbronn und der DHBW Mosbach im Rahmen des Studium Generale.
- RC Neptun und DHBW Mosbach erfolgreiche Ausrichter der Deutschen Hochschulmeisterschaften im Ergorudern Mosbach, 22. Januar 2018 – Waren zu Beginn noch ein paar kleinere, technische Hürden zu überwinden, gab es am Ende nur zufriedene Gesichter: Am Wochenende kämpften neben rund 350 Teilnehmern des 19. Ruder-Ergocups Mosbach Neckarelz auch knapp 130 Studentinnen und Studenten um den Titel Deutscher Hochschulmeister des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh). In neun unterschiedlichen Rennklassen starten die Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet von Kiel und Berlin bis Stuttgart. Für die beste Leistung der Veranstaltung sorgte der Nationalmannschaftsathlet Florian Roller. Der Esslinger siegte in der Leichtgewichtsklasse in starken 2:56,80 Minuten auf der 1.000-Meter-Distanz. Mit 2:52,2 Minuten setzte sich der Konstanzer Lukas Schulth bei den Männern der offenen Klasse durch. Bei den Leichtgewichts-Damen siegte die Gießenerin Julia Ackermann in 3:41 Minuten. Elisabeth Lowke von der TU Dresden setzte sich in der offenen Klasse auf der zweiten Streckenhälfte leicht ab und holte sich Gold in 3:22,0 Minuten. Die Titel in den Mittelbooten: Im Mixed-Zweier sicherte sich Elisabeth Lowke ihren zweiten Titel und siegte mit Bent Burgdorf im 3:11,5 Minuten in einem spannenden Rennen. Im Mixed-Vierer ruderte die Uni Kassel am schnellsten und siegte in 6:16,6 Minuten. Die Titel im Vierer der Frauen wie auch der Männer wurden an die starke Wettkampfgemeinschaft Erlangen-Nürnberg vergeben. Höhepunkt der adh-Meisterschaften war der abschließende Mixed-Achter: Sieben Boote hatten sich für die Königsklasse des Ergoruderns gemeldet. Die Teams wurden dabei lautstark von den 400 Zuschauern in der Ludwig-Erhard-Halle angefeuert. Den Titel holten sich die Startgemeinschaft Leipzig/Dresden vor den Teams Kassel und Bremen/Heidelberg. Die meisten Wettkampfpunkte im gesamten Tagesverlauf sammelte die Wettkampfgemeinschaft Erlangen-Nürnberg mit großem Abstand zur Konkurrenz. „Hochschulteam Rudern“ an der DHBW Mosbach Einen Rekord gab es bereits vor dem Wettkampftag zu vermelden. Noch nie hatten sich so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Deutsche Hochschulmeisterschaft im Ergorudern wie in diesem Jahr gemeldet. Im Hochschulverbands-Ranking rutschen die Ergoruderer damit sogar in die TOP 10 der teilnehmerstärksten Veranstaltungen. Die Rektorin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann und die Organisatoren der DHBW Mosbach, Simone Keller-Löser und Prof. Dr. Klaus-Georg Deck, zogen eine positive Bilanz: „Studieren und Rudern gehören nicht nur in Oxford irgendwie zusammen!“, empfand die Leiterin der Hochschule mit einem Schmunzeln. Im Vorfeld der Hochschulmeisterschaft hatte sich unter den Mosbacher Studierenden durch Unterstützung des Ruderclubs ein „Hochschulteam Rudern“ gebildet. „Fast alles reine Anfänger. Die Teilnahme an einer Deutschen Hochschulmeisterschaft nach nur drei Monaten Training ist für die Jungs ein toller Erfolg“, erläuterte Jeck-Schlottmann sichtlich stolz. Der adh-Disziplinchef Sören Dannhauer zeigte sich angetan von der Organisation durch Ruderclub und DHBW. Auch der Ehrenpräsident des Badischen Sportbundes Heinz Janalik, sparte nicht mit Glückwünschen. „Ich kann den Verantwortlichen nur gratulieren, die Organisation hat an nichts zu wünschen übrig gelassen.“ Alle Verantwortlichen waren sich sicher, dass eine Wiederholung der Veranstaltung in der Ludwig-Erhard-Halle nicht ausgeschlossen ist. Einen detaillierten Bericht und in Kürze mehr Fotos und Videos finden Sie auf unserem Blog: https://dual-studieren.blog/campus-stadt/schnelle-rennen-und-gute-stimmung
- Speeddating im Rahmen der Aktionswoche Duales Studium Wie attraktiv können sich Unternehmen und Bewerber um einen dualen Studienplatz in nur kurzer Zeit finden? Die Teilnehmer des Speeddatings an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach machten den Test. Nur jeweils rund acht Minuten Zeit hatten sie, sich einander vorzustellen und auszutauschen. Zwanzig Partnerunternehmen und knapp dreißig Studieninteressierte nahmen die Chance wahr, sich auf diese etwas unkonventionelle Art kennenzulernen. Die Veranstaltung fand am Mittwoch im Rahmen der Aktionswoche Duales Studium am Campus Mosbach statt. Lockerer Info-Talk statt formellem Bewerbungsgespräch, das kam nicht nur bei den jungen Leuten gut an, auch die Vertreter der dualen Partnerunternehmen waren angetan von dieser unkonventionellen Art der ersten Kontaktaufnahme. „Perfekt“, urteilt etwa Mattias Bellan von der Variotec GmbH & Co. KG, Neumarkt, über die Veranstaltung. „Wir brauchen dringend Techniker“, sagt er, „weshalb wir diese Gelegenheit gerne wahrnehmen.“ Vom dualen Studium ist er überzeugt, „denn ich habe selbst eines absolviert.“ Das Unternehmen Variotec konzentriere sich auf jeweils einen Studierenden und biete ihm individuelle Betreuung bis hin zur Bachelorarbeit. Begeistert von der neuartigen Idee Welche beruflichen Möglichkeiten es im Bereich Wirtschaftsinformatik für ihn gibt, wollte Marius Keller aus Wertheim, „erst mal abklopfen“. Dabei kam ihm das Speeddating sehr entgegen. „Ich konnte gleich mit mehreren Unternehmen sprechen, meine Fragen wurden beantwortet – und ich würde gerne noch im Oktober ein duales Studium beginnen. Ich halte mir aber noch ein paar Optionen offen.“ Ein grundständiges Studium in Politik und Verwaltung hat er schon hinter sich, „doch ich möchte lieber etwas Praktisches machen.“ Die Idee des Speeddatings findet er gut, die Veranstaltung sei gut organisiert, betont er: „Meinen Horizont hat sie in kurzer Zeit erweitert“. Claudia Deglow von der Wertheimer Firma Schuller war begeistert von der „interessanten, neuartigen Idee“ des Speeddatings. Das werde sicher noch stärker frequentiert, wenn es sich einmal bei der Zielgruppe etabliert habe. Anders als bei einer konkreten Bewerbung führe man hier ein individuelles, lockeres Gespräch zur gegenseitigen Information. „Wir suchen ‚den‘ Ingenieur“, beschreibt sie kurz ihre Erwartung. Ihr Unternehmen braucht junge Menschen für den Maschinenbau, die fit in Mathematik und Physik sind. Pia Rittler aus Adelsheim hatte eigentlich eine Karriere als Mediendesignerin geplant, sucht aber inzwischen Alternativen. In der Zeitung las sie von der Veranstaltung an der DHBW Mosbach und wollte nun erkunden, welche Möglichkeiten es in den Bereichen Onlinemedien und Wirtschaftsinformatik gibt. Gespräche mit der Mosbacher Hochschule und der Würzburger Medienakademie waren für sie „sehr interessant.“ Das Speeddating wertet sie als gute Idee, denn es gebe „genug Leute, die lange suchen und nichts finden. Hier gibt es die Möglichkeit zum direkten Kontakt und in lockerer Kommunikation erfährst du sehr viel.“ Christian Schünemann (kocher-plastik Maschinenbau Sulzbach-Laufen) betont, sein Unternehmen sei als dualer Ausbilder „guter Dinge“. Pro Jahr werde ein dualer Studienvertrag geschlossen. „Für 2016 haben wir bereits Kandidaten“ - diese Veranstaltung nehme man aber als Ergänzung mit. Gewundert hat sich Schünemann, dass die jungen Teilnehmer sich nicht mehr fachübergreifend informieren: „Ich zu meiner Zeit wäre froh gewesen, wenn ich diese Möglichkeit gehabt hätte.“ Der Schüler Dennis Losing aus Mosbach zieht für sich ein positives Fazit des Speeddatings: „Dieser erste Schritt war recht erfolgreich und ich bin überzeugt vom dualen Studium.“ Im Gespräch mit der Software-Schmiede Vogler & Hauke GmbH Neckarsulm „hat sich etwas angebahnt“, so seine Einschätzung. Er kann sich gut vorstellen, noch am 1. Oktober ein Studium aufzunehmen. Sein Gesprächspartner Jens Goldberg bestätigt, dass zwei seiner sechs Kontakte während des Speeddatings „durchaus interessant“ gewesen seien. Natürlich sei es schwer, in solch kurzer Zeit etwas über die Kompetenz seines Gegenübers herauszufinden, „manchmal funkt es aber auch schnell.“ Das duale Studium hält Goldberg für ein „gutes Konzept“. Bewerberverhalten hat sich geändert Dass das neue Format des Speeddatings gut ankommt und auch bestens funktionieren kann, ist für die Rektorin der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, keineswegs überraschend. Sie weiß, dass sich das Bewerberverhalten geändert hat: „Gute Leute können sich durchaus noch kurzfristig für ein Unternehmen begeistern, wenn sich dieses entsprechend präsentiert.“ Im Gespräch sowohl mit Vertretern der Partnerunternehmen als auch mit jungen Bewerbern stellte sie fest, dass die „Trefferquote relativ hoch war.“ Auch die DHBW Mosbach als Anbieterin eines Studienvertrags für Wirtschaftsinformatik habe einen „Wunschkandidaten“ ausmachen können. Aus diesen guten Erfahrungen heraus plant die DHBW Mosbach, das Format weiter auszubauen und beispielsweise auch am Tag der offenen Tür am 16. Juli anzubieten. Viele der Unternehmen präsentierten sich beim Speeddating mit Rollups, Infomaterial und sogar Produktbeispielen. Im Foyer hatten die jungen Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit Broschüren und Flyern über die DHBW Mosbach und ihr Studienangebot einzudecken.
- Wirtschaftsingenieurwesen neu am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach Mit einem Festakt wurde gestern der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen (WIW) neu am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach eingesetzt. Der Studiengang ergänzt mit seiner Studienrichtung „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ (ITV) ideal die bestehenden Studienangebote „International Business“ und „Gesundheitsmanagement“ und schärft das internationale Profil des Campus nachhaltig. „Damit bieten wir Studieninteressierten und unseren Dualen Partnern in der Region endlich auch einen technischen Studiengang“, freut sich Prof. Dr. Seon-Su Kim, Prorektor der DHBW Mosbach und Campusleiter in Bad Mergentheim. Zum Wintersemester 2013/14 sind erstmals 53 Studierende für WIW eingeschrieben. Wirtschaftsingenieurwesen kombiniert naturwissenschaftlich-technische Elemente mit wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Inhalten und gehört damit zu den interdisziplinären Wissenschaften. In Bad Mergentheim stellen die Ingenieure nun die zweitstärkste Fraktion am Campus. „Für den Auftakt ist das ganz ordentlich“, freut sich Studiengangsleiter Prof. Dr. Christian Steurer, der gemeinsam mit Prof. Dr. Simon Möhringer den Studiengang am Campus aufbaut. „Wir konnten so mit zwei Anfängerkursen starten.“ Bis zum nächsten Herbst soll ein weiterer Kurs hinzukommen. Erreichen wollen das die beiden Professoren mit einer neuen Studienrichtung: dem Innovations- und Produktmanagement (IPM). Die in der Region ansässigen Firmen begrüßen das neue Studienangebot in Bad Mergentheim: „Da wir bei Wittenstein bis heute 83 Studierende auf den Weg gebracht haben, freut es uns besonders, dass das Wirtschaftsingenieurwesen jetzt nach Bad Mergentheim gekommen ist“, so Dieter Derr, Geschäftsführer der Wittenstein alpha GmbH. Heike Siegmeth, Personalleiterin bei GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG ergänzt: „Als Mittelständler schätzen wir das Ausbildungsmodell Duales Studium ganz besonders.“ In die für die Ingenieursausbildung notwendige Laborausstattung haben das Land Baden-Württemberg und die Stiftung Pro DHBW eine halbe Million Euro investiert. Im Trakt von Schloss 10 entstehen bis zum Wintersemester 2014/15 zwei hochmoderne Labore für Technische Mechanik und Qualitätssicherung, Thermodynamik, Mess- und Regeltechnik sowie zur Vermittlung elektrotechnischer Grundlagen. Bereits in Betrieb sind ein CAD- und IT-Labor. Studienablauf: Auslandsaufenthalt inklusive Die Arbeit in den Laboren soll vor allem das tiefere Verständnis der Studieninhalte fördern, indem die jungen Ingenieure den theoretischen Vorlesungsstoff in praktischen Übungen zielgerichtet anwenden. Im ersten und zweiten Studienjahr stehen vor allem Grundlagen in Elektro- und Informationstechnik, Mathematik und Allgemeine Betriebswirtschaftslehre auf dem Stundenplan. Im fünften und sechsten Semester erfolgt schließlich die Spezialisierung auf ITV bzw. IPM. Während beim „Internationalen Technischen Vertriebsmanagement“ Synergien zum „International Business“ geschaffen werden und der Fokus auf Vertriebstechniken und Angebotswesen liegt, werden die zukünftigen Innovations- und Produktmanager speziell für die Entwicklung marktgerechter Produkte ausgebildet. Sie lernen, ein Produkt über den gesamten Lebenszyklus hinweg in Unternehmensprozessen und am Markt zu steuern. Beide Studienrichtungen haben darüber hinaus gemein, dass Technisches Englisch genauso wie englischsprachige Fachvorlesungen im Curriculum integriert sind. Die Studierenden profitieren daher von den vielen ausländischen Gastdozenten, die regelmäßig am Campus lehren. Zusätzlich ermöglicht die Hochschule ihren Studierenden ein Auslandssemster mit Partneruniversitäten weltweit. „Der Auslandsaufenthalt ist auf unseren Studienverlauf abgestimmt, sodass die Regelstudienzeit von sechs Semestern eingehalten wird“, betont Möhringer. Auch bei den Dualen Firmenpartner wird ein Internationalität gern gesehen: „Wir als Premiumpartner der DHBW benötigen Mitarbeiter, die nicht nur Wissen, sondern auch Persönlichkeit sowie eine ausgewogene Lebensführung besitzen und die Zukunft unserer Firma im Ausland mitgestalten“, so Thomas Patzak, Director Sales Europe bei ebm-papst, in seinem Grußwort während des Festakts. Nach drei Jahren schließt das WIW-Studium mit dem Bachelor of Engineering ab. Das Wirtschaftsingenieurwesen bietet außerdem neue Ansatzpunkte zur angewandten Forschung am Standort Bad Mergentheim und unterstützt so dessen nachhaltige Entwicklung. Mittel- bis langfristig sind Drittmittelprojekte geplant, die die Attraktivität der Hochschule und die Qualität der Lehre bereichern. Mit dem neuen Studienangebot WIW fühlen sich die Mergentheimer nun rundum gut gerüstet für zukünftige Herausforderungen: „Wir haben das regionale Prinzip des dualen Studienangebots weiter gestärkt und punkten damit im Wettbewerb um die besten Köpfe“, ist Campusleiter Kim überzeugt.
- IPB Spring 2018 Das International Programm in Business und alle teilnehmenden deutschen Studenten hießen am vergangenen Montag die internationalen Studenten aus 6 verschiedenen Nationen willkommen! Das Semester fing mit einer Willkommensparty, indoor-Klettern und einem Besuch bei Audi AG in Neckarsulm an. Am Mittwoch ging es dann weiter mit dem Kennenlernen bei dem Mensa-Event, zu dem auch ehemalige IPB-Teilnehmer eingeladen waren. Eindrücke aus der ersten Woche
- Von wegen Mädchen haben kein Technik-Interesse: Der heutige Girls' Day bewies mal wieder das Gegenteil - auch bei der DHBW Mosbach. An den Campus Mosbach und Bad Mergentheim waren junge Damen zu Gast, die unter anderem saubere Lötstellen produzierten oder Modellflieger zusammenbauten. Die Achtklässlerin Tamina Maurer aus Klepsau baute im Bad Mergentheimer Labor ein LED-Herz zusammen - und freute sich, als ihr Werk aus Widerständen, Transistoren, Kondensatoren und einem Trimmpotentiometer dann auch tatsächlich zu blinken begann. "Findet vielleicht an Fasching seinen Einsatz", meinte sie augenzwinkernd.
- Mosbacher Graduierungsfeier mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen Der Campus Mosbach der Dualen Hochschule Baden-Württemberg hat heute seine insgesamt 627 Absolventen feierlich verabschiedet. Erstsemesterbegrüßung und Graduierungsfeier würdevoll zu begehen, ist der Hochschule trotz rasanten Wachstums ein großes Anliegen. Insgesamt verzeichnet die DHBW Mosbach mit ihren Campus in Heilbronn und Bad Mergentheim in diesem Jahr 844 Absolventen. „Ihr Abschluss hat einen sehr großen Wert – Ihnen stehen alle Türen offen, auch international“, so Saller in seinem Grußwort an die Absolventen. Das DHBW-Modell sei im Vergleich zu mancher Traditionsuniversität zwar noch jung, aber die enge Verzahnung von wissenschaftsgetriebener Lehre und Praxisausbildung im Unternehmen habe sich bereits bewährt. „Ich bin sicher, dass das Duale Ausbildungsprinzip noch lange Bestand hat.“ Gastrednerin Stefanie Ulrich, Personalleiterin bei der Audi AG in Neckarsulm, unterstrich Sallers Worte: „Der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft freuen sich auf Sie. Sie helfen, den Fachkräftemangel zu lindern.“ Mosbachs Bürgermeister Michael Keilbach betonte den hohen Wert, den einmal errungenes Wissen hat und dass Bildung viele Türen öffnet. Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse an der DHBW Mosbach sagte er: „Nutzen Sie Ihre Wahlmöglichkeiten – Ihre Hochschule hatte sie in den vergangenen Wochen nicht.“ Spontaner Gastredner war zudem Landtagsabgeordneter Georg Nelius, der die DHBW Mosbach als „Botschafterin der Stadt und des Landes Baden-Württemberg“ lobte. Weitere Grußworte kamen von Andreas Siebert, Volksbank eG Mosbach, und von Dr. Norbert Dörschner, Kaufland Dienstleistung GmbH & Co KG in Neckarsulm. Hochschulpreis verliehen Höhepunkt war jedoch die Bekanntgabe der diesjährigen Gewinner des Hochschulpreises. Er stand diesmal unter dem Motto „Nachhaltigkeit“ und wird in beiden Fakultäten, Wirtschaft und Technik, für hervorragende Bachelorarbeiten vergeben. „Wir haben uns beim Hochschulpreis für das Thema Nachhaltigkeit entschieden, weil es sowohl in der Hochschullandschaft, in der Unternehmenspraxis als auch in der Qualität der Lehre von besonderer Bedeutung ist. Fachspezifisch wird dieser Begriff sehr unterschiedlich interpretiert“, so Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft. Bei den Technikern überzeugte Marco Birsete aus dem Studiengang Maschinenbau. „Er hat den Preis erhalten, da seine Bachelorarbeit zu nachhaltigem Handeln im doppeltem Sinne führt: die Aufbereitung von Abluft mit reduziertem Energieeinsatz sowie mehr Spielraum für den Wechsel von organischen zu wasserbasierten Farben und Lacke“, so Studiengangsleiter Prof. Dr. Norbert Kallis in seiner Laudatio. Den mit 1.000 Euro dotierten ersten Preis konnte Birsete jedoch nicht persönlich entgegennehmen. Für seine Ausbildungsfirma Benecke-Kaliko AG aus Hannover, die ihn nach seinem Abschluss direkt übernommen hat, weilt er derzeit in Mexiko. „Im betriebswirtschaftlichen Bereich ist es Christian Tom in seiner Bachelorarbeit zur Bilanzierung von Treibhausgasemissionen am überzeugendsten gelungen, sich anwendungsorientiert und wissenschaftlich zugleich mit dem Thema auseinanderzusetzen“, so Jeck-Schlottmann. Tom, Absolvent im Studiengang BWL-Handel, Warenwirtschaft und Logistik, gewann genau wie Birsete den ersten Preis. Da es im Bereich Technik keine Zweitplatzierung gab, profitierten die Wirtschaftler: Christian Kieser, Studiengang BWL-Handel Vertriebs- und Kooperationsmanagement, und Magdalena Breu, Studiengang BWL-Konsumgüterhandel, erhielten punktgleich den mit jeweils 500 Euro dotierten zweiten Preis. Fachspezifisch ausgezeichnet: Absolventen des Studiengangs BWL-Industrie und BWL-Holzhandel Der Studiengang BWL Branchenhandel Holz zeichnet jedes Jahr Absolventen aus, die in ihrem Fachgebiet besondere Leistungen erbracht haben. „Unsere Absolventen-Preise haben eine lange Tradition – sowohl das stiftende Unternehmen Neudeck als auch der Alumni-Verein Management Club Holzhandel sind der Hochschule eng verbunden und an sehr gut ausgebildetem Nachwuchs interessiert“, weiß Studiengangsleiter Prof. Dr. Hubert Speth. Die Preisträger erhalten je 300 (Neudeck) bzw. 250 Euro (MHC). „Patrizia Ranz hat den Neudeck-Preis für die beste Gesamtnote erhalten. Maximilian Wendel wird mit dem MHC-Preis für seine außergewöhnlichen Leistungen in der Vertiefungsrichtung Holzwirtschaft geehrt“, so Speth weiter. Erstmals wird auch im Studiengang BWL-Industrie ein Preis für besondere Studienleistungen beziehungsweise außerordentliches Engagement während des Studiums vergeben. „Wir haben diese Exzellenzinitiative gemeinsam mit unseren Dualen Partnern gestartet, um so einen Anreiz für noch mehr Qualität in den Studienleistungen zu schaffen. Außerdem trägt der Preis auch zur nachhaltigen Attraktivität des Studiengangs BWL-Industrie bei“, so Studiengangsleiter Prof. Dr. Frank Deser. Die Preisträgerin, Eva Bangert, erfüllt gleich beide Kriterien: „Mit einer Durchschnittsnote von 1,3 weist sie nicht nur die beste Studienleistung vor, sie hat sich zusätzlich auch als Kurssprecherin für die Belange ihres Studienfachs überdurchschnittlich stark engagiert“, lobt Deser. Als Auszeichnung erhielt Bangert eine Urkunde und einen Gutschein für einen Kindle Bookreader im Wert von 250 Euro.
- Alles wird demnächst über das Netz geregelt: Die Logistik, die Navigation, die Bildung, die Tele-Medizin, e-Democracy und die Verteilung der Energie. Davon ist Gunter Dueck, IBM Distinguished Engineer IEEE Fellow, Mitglied der IBM Academy of Technology und IBM Master Inventor überzeugt. Am 2. Juni 2010 spricht er um 17.30 Uhr im Rahmen des Studium Generale der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach über "Das Netz - Die Infrastruktur der Zukunft". Gunter Dueck ist sich sicher, dass gerade das Internet der Dinge entsteht. Angesichts der theoretischen Möglichkeiten stünden wir noch ganz am Anfang, weil wir noch weit von einer guten und vor allem vollständigen Flächendeckung des Netzes entfernt sind. "Noch können die neuen Arbeitsfelder der quartären Wissensgesellschaft nicht wirklich entstehen, aber wir können schon einmal so weit in die Zukunft schauen, dass wir in Vorfreude daran zu bauen beginnen." Gunter Dueck arbeitet an der technologischen Ausrichtung der IBM, an Strategiefragen und Cultural Change mit. Zudem ist er Mitglied der Präsidien der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Er wurde vor allem durch seine Vorträge und satirisch-philosophischen Bücher bekannt. Die Veranstaltung findet an der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10, Gebäude A, Raum A-1.03 statt und ist kostenfrei. Veranstalter des Vortrags ist der Verein DHBW friends for life e.V. Um Anmeldung unter bennebach@dhbw-mosbach.de wird gebeten.