Die Duale Professur bietet mehr! PROFESSORINNEN FOR FUTURE Startseite Bad Mergentheim Die Duale Professur bietet mehr! Die Duale Professur bietet mehr! Gestalten Sie den Perspektivenwechsel mit! Informationen und Links Kontakt Die DHBW Mosbach/Bad Mergentheim ist in Baden-Württemberg ganz oben. An der Spitze sind auch die dualen Partner als Hidden Champions. Gleichzeitig hat diese ländlich geprägte Region die besondere Herausforderung der Fachkräfterekrutierung, was gleichermaßen die Hochschule, Unternehmen und Einrichtungen betrifft. Alle miteinander stehen damit einerseits im Wettbewerb um Fachkräfte, andererseits bietet die Besonderheit der DHBW die Chance, die Talentgewinnung für die Region komplett anders zu denken. Mit finanzieller Unterstützung des BMBF startete ein DesignThinking-Prozess, um die Ausgangsposition und die Rahmenbedingungen aller Beteiligten zusammen zu fügen und Synergieeffekte zu gewinnen. Gleichzeitig gilt es diejenigen zu fragen, die es direkt angeht: Akademikerinnen in Wirtschaft und Technik. Welche Spielregeln gilt es zu verändern, damit mehr Frauen - insbesondere im Hinblick auf eine Professur in Vollzeit oder Teilzeit geht es hier um promovierte Akademikerinnen - den Karriereweg an Hochschulen einschlagen? Wie können diese aktiver angesprochen werden? Welche Bedürfnisse gilt es zu berücksichtigen? Die Ergebnisse aus der Online-Umfrage sind die Basis für einen zielgerichteten Employer-Branding-Prozess der Region. Denn der Bedarf an weiblichen Fachkräften ist hoch und eine "Duale Professur" vereint Betriebspraxis, Forschung und Lehre.
- Die DHBW Mosbach und deren Studiengang BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro werden mit einem eigenen Stand auf der Nachwuchsfläche der IFH/Intherm 2020 in der Halle 3 im Zeitraum vom 21.-24.04.2020 auf der Messe Nürnberg vertreten sein. Nach den guten Erfahrungen der Teilnahme auf der ISH 2019 wurde der Studiengang BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro dieses Jahr auch eingeladen sich an der IFH/Intherm zu beteiligen auf der Nachwuchsfläche in der Halle 3. Das Angebot wurde sehr gerne angenommen und damit wird der Studiengang auch dort sichtbar. Sie sind recht herzlich eingeladen auf den Stand. Besuchen Sie und und lernen Sie den vom VDS (Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft), DG Haustechnik (Deutscher Großhandel Haustechnik) und dem ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) mit initiierten und unterstützten Studiengang näher kennen. Daneben werden natürlich auch die aktuellen Studierenden vom 2. und vom 6. Semester die Chance erhalten, sich mit den Neuerungen der Branche auseinanderzusetzen und vielfältige Eindrücke zu gewinnen.
- Der Studiengang BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro war auf dem DHBW-Forschungstag am 30.01.2020 mit einem eigenen Workshop vertreten, auf dem die Studiengangsleitung das eigene Konzept zur forschungsintegrierenden und forschungsgeleiteten Lehre mit den vielfältigen in den Unterricht eingebundenen Aktivitäten zur empirischen, branchenorientierten Forschung vorstellte. Das Konzept entspricht der Forschungsphilosophie "FIT" = Forschung, Innovation, Transfer der DHBW durch seinen Ansatz mit den Studierenden gemeinsam empirische Forschungsansätze vorzunehmen um darüber innovative Ansätze für die Branche zu generieren und dann in den Tagungen "Branche meets Hochschule" wieder an die Branche zurückzugeben. Zielstellung ist es gleichzeitig für die Studierenden einen möglichst hohen Nutzen mit dem handlungsorientierten Ansatz zu generieren im Hinblick auf eigenen Lernerfolg und Vorbereitung auf die zukünftige Arbeit in den Unternehmen. Und die bisherigen Teilnehmer der Tagungen "Branche meets Hochschule" waren auch jeweils begeistert von den innovativen Informationen, die ihnen neue Eindrücke geben für die eigenen Unternehmensentscheidungen. Anbei können Sie sich gerne die Präsentation herunterladen . Die Studiengangsleitung Prof. Dr. Alexander Neumann (alexander.neumann@mosbach.dhbw.de / Tel 06261-939-113) freut sich auf den Dialog mit den Branchen Bau, Haustechnik, Elektro, den Ausbildungsunternehmen und auch den Studierenden. Dazu erhalten Sie im Bild die von den Teilnehmern des Workshops erarbeiteten weiteren Aktivitäten und Ideen für die Integration von Lehre und Forschung in anderen Studienangeboten.
- Isabell Wirth, ehemalige Studentin der DHBW Mosbach, wurde im Rahmen einer kooperativen Promotion der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und der Technischen Universität Ilmenau zur Doktoringenieurin (Dr.-Ing.) promoviert. In ihrer Arbeit hat sie einen wichtigen Beitrag zum Verständnis sowie zur Auslegung und zum Betrieb von hoch beanspruchten elektrischen Isoliersystemen und damit für die Sicherstellung einer zuverlässigen Stromversorgung bis zu den höchsten Übertragungsspannungen geleistet. Akademische Anfänge Mit dem dualen Studium an der DHBW Mosbach fing für Wirth alles an. Dabei studierte sie Mechatronik und arbeitete beim dualen Partner Babcock Noell GmbH (heute Bilfinger Noell) in Würzburg. Sie war im Bereich der Magnettechnik in Entwicklung und Bau supraleitender Magnete tätig. Hieran schloss sie das Masterstudium der Elektro- und Informationstechnik an der FHWS an. Mit dem Abschluss dieses Studienganges qualifizierte sie sich für ein Promotionsvorhaben an der Technischen Universität Ilmenau. Promotion zur Doktoringenieurin Wirth reichte Mitte 2019 nach einer ca. dreijährigen Forschungstätigkeit ihre Dissertation mit dem Titel „Berücksichtigung dielektrischer Materialeigenschaften in der Finite-Elemente-Simulation von HGÜ-Isoliersystemen“ an der TU Ilmenau ein und hat im Dezember 2019 ihre Erkenntnisse vor der Promotionskommission im Rahmen einer wissenschaftlichen Aussprache verteidigt. Die Forschungsarbeiten von Isabell Wirth fanden im Rahmen einer Kooperation zwischen der Hochspannungsgeräte Porz GmbH (HSP), der Hochschule Würzburg-Schweinfurt (Professor Dr.-Ing. Andreas Küchler) und der Technischen Universität Ilmenau (Universitäts-Professor Dr.-Ing. Frank Berger) statt. Die Forschungsarbeiten wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ihre Forschungsarbeiten tätigte sie am Institut für Energie- und Hochspannungstechnik der FHWS. Sie befasste sich mit der Simulation des Betriebsverhaltens von elektrischen Isoliersystemen in Hochspannungsgeräten. Besonders bei elektrisch stark belasteten Isolierungen, wie sie z.B. bei der Hochspannungs-Gleichstromübertragung zum Einsatz kommen, ist es wichtig, das dielektrische Verhalten des Isoliersystems genau zu verstehen und auch durch Modelle nachbilden zu können. Herkömmliche Simulationsprogramme konnten die transienten Polarisationsvorgänge, die im Inneren des Isoliersystems auftreten, nicht berücksichtigen und dadurch die dielektrischen Eigenschaften nur unzureichend nachbilden. Wirth ist es gelungen, passende Differentialgleichungen in den Simulationsprozess zu integrieren, sodass das Simulationsprogramm in der Lage ist, das dielektrische Verhalten wesentlich besser als bisher zu beschreiben. Ihre Simulationen konnte sie durch umfangreiche Messungen an originalgetreuen Hochspannungsdurchführungen, die vom Projektpartner HSP mit speziellen Messabgriffen angefertigt wurden, verifizieren.
- Mit dem Programm „HAW.International“ unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Internationalisierung der dualen Hochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen. Das standortübergreifende Projekt der DHBW mit einem Volumen von knapp einer Million Euro wird über vier Jahre gefördert. Duale Hochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen bilden Fachkräfte mit hohem Praxisbezug für die deutsche Wirtschaft aus und legen damit das Fundament für den wirtschaftlichen Erfolg vieler Unternehmen in ihrer jeweiligen Region. Auch kleine und mittlere Unternehmen stellen sich internationaler auf, erschließen Absatzmärkte rund um den Globus und investieren weltweit in neue Standorte. Hierfür benötigen sie Personal, das über entsprechende sprachliche und interkulturelle Kompetenzen verfügt. Diese steigende Nachfrage bei gleichzeitig anhaltendem Fachkräftemangel in Deutschland stellt vielfältige und neue Anforderungen an eine international ausgerichtete, praxisorientierte akademische Ausbildung. Um diese Qualifikationsanforderungen zu erfüllen, sollen in enger Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen Maßnahmen wie die Internationalisierung der Curricula sowie internationale Kooperationen und Austauschprogramme umgesetzt werden. Das Projekt „Improving employability through enhanced international mobility", an dem neben der Zentralen Auslandskoordination des DHBW Präsidiums auch die Standorte Karlsruhe, Mannheim, Mosbach und Ravensburg beteiligt sind, hat ein Fördervolumen von knapp einer Million Euro. In enger Zusammenarbeit mit ihren Praxispartnern und internationalen Hochschulen ist das Ziel der DHBW, englischsprachige Angebote auszuweiten und internationale praxisorientierte Studienangebote unter Einbezug digitaler Formate auf- und auszubauen. Die Förderung des DAADs ermöglicht der DHBW die Studierenden noch besser für den globalisierten Arbeitsmarkt vorzubereiten und sie gemeinsam mit den Praxispartnern als Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft zu qualifizieren. Gleichzeitig strebt die DHBW an, den Internationalisierungsprozess auf allen Hochschulebenen und über alle Personengruppen, von den Studierenden über die Lehrenden und Forschenden bis hin zum Verwaltungspersonal, strategisch zu verankern und nachhaltig umzusetzen. Das Projekt wird gefördert vom DAAD aus Mitteln des BMBF. Das Maßnahmenpaket des Antrags besteht aus den folgenden vier Komponenten: Der vermehrte Einsatz ausländischer Dozierender bietet DHBW Studierenden ein erhöhtes Angebot an englischsprachigen Vorlesungen, die sie gemeinsam mit Austauschstudierenden besuchen können. Durch Einbezug digitaler Formate in die Lehre (Open Education Resources) werden Synergieeffekte erzielt und bestehende sowie zukünftige englischsprachige Angebote standortübergreifend genutzt. E-Learning wird zu einem ergänzenden Lehrmodell für internationale praxisorientierte Studienangebote. Lehr- und Lernformate sollen in einer digitalisierten Welt heterogen gestaltet sein, auch um die Studierenden auf Realitäten in der digitalen Arbeitswelt vorzubereiten. Mit der Schaffung eines Mobilitätsportals können duale Partnerunternehmen offene Praktikumsstellen Bewerbern der Partnerhochschulen im Ausland anbieten. Im Gegenzug soll hiermit die Anzahl von Theorie- und Praxisplätzen für DHBW Studierende im Ausland erhöht werden. Eine Ausweitung der Datenbank auf Studienplätze für Theoriesemester oder Kurzzeitprogramme sowie auf Dozierendenmobilität bietet weiteres Entwicklungspotenzial. Durch interdisziplinäre praxisorientierte Projekte können DHBW Studierende aller Standorte gemeinsam mit internationalen Studierenden Projekte bearbeiten, die in Kooperation mit dualen Partnerunternehmen angeboten werden. Die DHBW Mosbach ist dabei u.a. für die wissenschaftliche Begleitung des Projektes verantwortlich. Das Forschungsvorhaben soll die Rolle der internationalen Erfahrung und der interkulturellen Kompetenz in der Persönlichkeitsentwicklung genauer analysieren und ggf. Ansatzpunkte für künftige effiziente Internationalisierungsmaßnahmen liefern.
- Dietmar Guttwein kam 1989 aus Siebenbürgen (Rumänien) nach Deutschland und hat an der Universität Mannheim Geographie mit den Schwerpunkten Biologie, Geoinformatik und Geologie studiert. Der DHBW Mosbach war er seit 18 Jahren eng verbunden, zuletzt als Laboringenieur im Studiengang Angewandte Informatik und Mitarbeiter im IT-Service. Über seine Aufgaben hinaus engagierte er sich im Personalrat und standortübergreifend in den verschiedensten Arbeitskreisen. Dietmar Guttwein war der soziale Kitt an unserer Hochschule. Er war vielfältig interessiert und in vielen Gremien, bei Veranstaltungen zu unterschiedlichsten Anlässen der DHBW – als Helfer oder als Gast – an den DHBW-Standorten anzutreffen. Mit seinen Kommunikationsfähigkeiten, seiner Begeisterungsfähigkeit und Motivationskraft schaffte er vielfältige Verbindungen zwischen den Standorten der DHBW und vor allem zwischen den Menschen. Dietmar Guttwein hatte nicht nur die besten Ideen für gemeinsame Aktivitäten, sondern setzte sie auch selbst tatkräftig um. Begegnungen zwischen Menschen bei Bewegung in der Natur waren ihm als sportlicher Menschenfreund und Hobby-Geologe besonders lieb. So plante er Personalausflüge, After-Work-Touren ins kühle Salzbergwerk im Sommer, Grillfeste oder Trekkingtouren beispielsweise nach Schweden oder Dänemark. Seine Kamera hat ihn dabei immer begleitet, und so gibt es weniger Fotos von ihm, als solche, die er selbst geschossen hat. Er war die „gute Seele“, ein feiner Mensch. Immer und jedem hat er geholfen, wenn es darauf ankam. Er hatte einen Blick für die Menschen an unserer Hochschule. Manchmal mit kleinen Gesten wie einer Glückwunsch-Mail zum Weltfrauentag oder einer gemeinsamen Tasse Kaffee. Immer hat er sich hilfsbereit und herzlich für die Belange Einzelner und der DHBW Mosbach insgesamt eingesetzt. Dietmar Guttwein hat den Zusammenhalt gefördert und den Kontakt – auch zu anderen DHBW-Standorten – gepflegt. Anfang Januar wurde er im Familienurlaub auf La Gomera von einer Welle mitten aus dem Leben gerissen – bei einem seiner liebsten Hobbies, dem Angeln. Mit ihm verlieren wir einen geschätzten Kollegen, der immer für andere da war und uns allen sehr fehlen wird. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und denjenigen, die ihm nahestanden. Wir werden Dietmar Guttwein ein ehrendes Andenken bewahren.
Vorteile des dualen Studiums Studienberatung Startseite Studium Studienberatung Vorteile des dualen Studiums Beratungsangebot Virtuelle Infovorträge Das duale Studium Vorteile des dualen Studiums Informationsmöglichkeiten FAQ für Studieninteressierte Kontakt Die Vorteile des dualen Studiums an der DHBW Mosbach Das duale Studium an der DHBW Mosbach hat viele Vorteile. In diesem praxisintegrierten Intensivstudium bekommst du in einer kurzen Studienzeit einem Bachelorabschluss, sammelst dabei Berufserfahrung und bleibst unabhängig. Finanzielle Unabhängigkeit Wer bei uns studiert, steht gleichzeitig in einem Ausbildungsverhältnis. Von ihren Unternehmen erhalten die Studierenden für die gesamte Dauer des Studiums eine monatliche Vergütung und können sich so voll auf ihr Studium konzentrieren. Weitere Infos zu den Gebühren findest du hier! Hoher Praxisbezug Das duale Konzept mit abwechselnden Theorie- und Praxisphasen ermöglicht aktive und vielfältige Lehr- und Lernmethoden und praxisnahe Bildungsinhalte. Nicht nur stupider Frontalunterricht, sondern spannende und praxisnahe Projekte erwarten dich bei einem Studium an der DHBW Mosbach. Studieren in kleinen Gruppen Anonymität und überfüllte Vorlesungssäle sind an der Dualen Hochschule Fremdwörter. Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen sowie die intensive persönliche Betreuung durch die Dozenten erhöhen die Motivation und Lernfreude der Studierenden und ermöglichen damit ein effektives Studieren. Lehrende Die Lehrbeauftragten der DHBW Mosbach kommen aus Universitäten, Fachhochschulen, Fachschulen und aus der beruflichen Praxis. Diese differenzierte Auswahl an Lehrenden gewährleistet eine hohe Praxisnähe sowie einen aktuellen Wissenschaftsbezug in den Lehrveranstaltungen. Internationale Orientierung Neben fachlichen und sozialen Kompetenzen wird in den jeweiligen Studiengängen auch sprachliches und interkulturelles Wissen vermittelt. Durch die Kooperation mit zahlreichen Hochschulen im Ausland haben grundsätzlich alle Studierende die Möglichkeit, einen Teil ihres Studiums bzw. ihrer Praxisphasen im Ausland zu verbringen. Weitere Infos Karriere-Chancen Aufgrund ihres erworbenen fachlichen Wissens, ihrer umfassenden Praxiserfahrung und des effizienten Studiums haben unsere Studierende auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt ausgezeichnete berufliche Perspektiven. Zahlreiche DHBW-Absolventen arbeiten heute in den Vorstands-Etagen namhafter Unternehmen. Und der überwiegende Teil der Absolventen hat bereits vor Studienende einen sicheren Arbeitsplatz.
- Der Örtliche Hochschulrat hat am 13. Januar 2020 die bisherige Amtsinhaberin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann als Rektorin der DHBW Mosbach im Amt bestätigt. Die Wahl bedarf noch der Zustimmung durch die zentralen Hochschulgremien. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. DHBW-Präsident Professor Arnold van Zyl gratulierte zur Wahl: „Frau Professorin Jeck-Schlottmann hat in den vergangenen Jahren in besonderer Weise Verantwortung für die DHBW Mosbach übernommen und sie strategisch weiterentwickelt. Mit klaren Schwerpunkten in Bereichen wie Bauen, Digitalisierung und Internationalisierung hat sie auf ein unverwechselbares Profil hingewirkt, das den Bedarfen der regionalen Partner entspricht. So zieht das duale Studium an der DHBW angehende Fach- und Führungskräfte in die Region und hilft, den digitalen Wandel auch im ländlichen Raum erfolgreich zu bewältigen. Die Wiederwahl von Professorin Jeck-Schlottmann ist zugleich ein verdienter Vertrauensbeweis und ein Auftrag, das Profil der DHBW Mosbach weiter zu schärfen und zu entwickeln. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit.“ Gabi Jeck-Schlottmann ist bereits seit mehr als 30 Jahren am Hochschulstandort Mosbach tätig, zunächst als Studiengangsleiterin und Professorin mit Lehraufgaben, als Prorektorin und Studienbereichsleiterin Wirtschaft und schließlich als Rektorin. Die erste Amtszeit der promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin war geprägt von einer Phase der Organisationsentwicklung im Rahmen der Hochschulwerdung, beispielsweise durch die Verbesserung von Regeln und Prozessen. Gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelte die Rektorin eine in die Strategie der gesamten DHBW eingebettete Standortstrategie und positionierte die Hochschule insbesondere als Wissenspartnerin für die Baubranche und die digitale Transformation im ländlichen Raum und für KMUs. Darüber hinaus setzte Jeck-Schlottmann auf den Aufbau eines starken Netzwerks zu Unternehmen und Partnern der Region und darüber hinaus sowie für den akademischen Austausch mit anderen Hochschulen. Auch der Vorsitzende des Örtlichen Hochschulrats Robert Zimmermann (AZO) zeigte sich nach der Wahl erfreut: „Die Wiederwahl ist eine Bestätigung der engagierten und erfolgreichen Arbeit der Rektorin. Für das Wachstum und den Ausbau der Campus in Mosbach und Bad Mergentheim ist sie maßgeblich verantwortlich. Auch die Bereiche Internationalisierung, kooperative Forschung und das wichtige Feld der Digitalisierung wird sie sicher mit großem Engagement und Tatkraft erfolgreich weiterentwickeln. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit. Sie kennt die DHBW ebenso gut wie die Region und profiliert den Hochschulstandort nach den Wünschen und Bedarfen der Dualen Partner.“
- Fachkräftemangel ist deutschlandweit ein Thema. An der DHBW Mosbach betrifft das nicht nur die über 1.000 Dualen Partnerunternehmen, die ihre Studienplätze besetzen möchten, sondern auch die Hochschule selbst, wenn sie qualifiziertes Personal für Professuren oder Labore insbesondere im Bereich Technik sucht. Ein BMBF-gefördertes Projekt soll nun analysieren, wie man Frauen als Professorinnen gewinnen kann. „Die infrastrukturschwache ländliche Region des Hochschulstandorts Mosbach bzw. Bad Mergentheim stellt uns bei der Gewinnung von Fachpersonal vor eine Herausforderung“, so Prof. Dr. Seon-Su Kim, Projektleiter und Leiter des Campus Bad Mergentheim. Sein neues Projekt soll ausgehend von einer Stärken-Schwächen-Analyse Konzepte für die Personalgewinnung erarbeiten. Der Fokus liegt auf der Hochschule in Mosbach, doch zukünftig sollen weitere DHBW-Standorte im ländlichen Raum von den Erkenntnissen profitieren. Zunächst sollen Image der Region und die Bedürfnisse der potentiellen Kandidatinnen untersucht werden. Als mögliche Maßnahmen hat Projektleiter Kim duale Professuren oder eine umfassende Willkommenskultur mit Familienbetreuung und Karriereservices für Lebenspartner im Blick. „Das Projekt hat die Förderung von Professorinnen an unserem Standort im Fokus. Ich hoffe, dass wir damit einen wirkungsvollen Beitrag leisten können, die Frauenquote bei den Professuren perspektivisch und nachhaltig zu erhöhen“, so Seon-Su Kim.