- DHBW Mosbach lädt ein zum Tag der offenen Tür Beratung zur Studienwahl, Bewerbungstipps und Gespräche mit zukünftigen Arbeitgebern – das und noch viel mehr können junge Leute, die sich für ein duales Studium interessieren, am 12. Juli 2014 zwischen 10 und 15 Uhr an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach erfahren. An diesem Tag der offenen Tür präsentieren ca. 120 Duale Partner ihre Ausbildungsplätze und geben Hinweise, worauf es bei einer Bewerbung in ihrem Betrieb ankommt. Junge Bachelor-Absolventen erzählen von ihrem Studium. Professorinnen und Professoren erklären die Inhalte und Besonderheiten der elf betriebswirtschaftlichen und technischen Studienangebote mit insgesamt 19 Studienrichtungen, die am Campus Mosbach und in Bad Mergentheim angeboten werden. Schnuppervorlesungen geben erste Einblicke ins Studium. Ein Bewerbungscoaching unterstützt darüber hinaus bei der Suche nach einem passenden dualen Studienplatz, eine Stellenbörse informiert über noch kurzfristig freie Studienplätze und eine Wohnungsbörse hilft bei der Zimmersuche. Der Vorzug des dualen Studiums liegt in der engen Verzahnung von Theorie an der Hochschule und Praxis im Unternehmen. Wer noch in diesem Wintersemester, also im Oktober 2014, ein Studium aufnehmen möchte, muss sich beeilen: Es gibt nur noch wenige freie Studienplätze. In der Regel startet das Bewerbungs- und Auswahlverfahren an der Dualen Hochschule bereits ein Jahr im Voraus. Deshalb ist es sinnvoll, sich bereits in der 11. Klasse bei einem Partnerunternehmen zu bewerben. Denn erst wenn ein Ausbildungsvertrag unterschrieben ist, können sich die zukünftigen Studentinnen und Studenten an der DHBW Mosbach immatrikulieren. Im dreimonatigen Wechsel wird anschließend studiert und im jeweiligen Unternehmen das Gelernte direkt angewandt. Einblick in Studieninhalte und Labore Erste Eindrücke vom Studium können Studieninteressierte während der angebotenen Schnuppervorlesungen erhalten: Über „Mobile-Commerce, neue Kundenanforderungen und weltweite Vernetzung“ referieren beispielsweise Prof. Dr. Petra Morschheuser und Prof. Dr. Jörn Redler, beide Studiengangsleiter im Fach BWL-Handel. Interessantes zu Web-Programmierung, Web-Design, Agewandte Psychologie für Web-Projekte und zu Informatik allgemein weiß Prof. Dr. Arnulf Mester, Studiengangsleiter Onlinemedien, zu berichten. Auch Technikfans kommen am 12. Juli nicht zu kurz: Alle technischen Labore sind geöffnet. Wer sich zum Beispiel die Bordelektronik eines Audi A 8 genauer ansehen möchte, sollte im Mechatronik-Labor vorbeischauen. Junge Leute, die während ihres Studiums auch einige Zeit im Ausland verbringen möchten, haben an der DHBW Mosbach verschiedene Optionen, ihren Wunsch zu realisieren. Einige Studiengänge wie Holztechnik oder Wirtschaftsingenieurwesen haben Exkursionen zu Partnerhochschulen fest ins Curriculum integriert. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, ein ganzes Theoriesemester im Ausland zu studieren. Wer nur einige Wochen andere Kulturen und Studienbedingungen kennenlernen möchte, kann an Summer Schools in Chile, China oder in den USA teilnehmen. Auch Summer Schools bestimmter Partnerhochschulen stehen den Studierenden offen. Das akademische Auslandsamt informiert am Tag der offenen Tür ausführlich über alle Varianten. Rahmenprogramm mit Live-Band und sportlicher Herausforderung Abgerundet wird das Tagesprogramm durch sportliche Aktivitäten auf dem Campusgelände: Beim Gehen auf Slacklines, gespannt auf den Grünflächen zwischen den Gebäuden A und B, können Teilnehmer sich im übertragenen Sinne auf den späteren Balanceakt zwischen Theorie und Praxis vorbereiten. Mutige haben die Möglichkeit, sich vom Dach des Gebäudes A abzuseilen. Musikalische Unterhaltung kommt von „Sharon und Band“. Für Getränke und kleine Speisen an Ständen im Außenbereich ist gesorgt. Die Stadt Mosbach unterstützt den Tag der offenen Tür mit einem eigenen Stand und lädt – passend zur Fußball-WM – zum Torwandschießen ein. Zur Entlastung der Parkplatzsituation um den Campus Mosbach setzt die Hochschule dieses Jahr erstmals auch eine Jumbo-Bahn ein, die zwischen dem Berufsbildungswerk in der Neckarburkener Straße und dem Hauptcampus im Lohrtalweg pendelt. Einen Zwischenhalt gibt’s am Ärztehaus: Dort können die zukünftigen Studierenden während eines Quiz mit Gewinnspiel die Bibliothek kennenlernen. Eckdaten der Veranstaltung Datum: 12. Juli 2014 Uhrzeit: 10 bis 15 Uhr Ort: DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10, 74821 Mosbach
- Wer am Campus der DHBW Mosbach am Donnerstag so richtig cool sein wollte, trug in Höhe des Ellenbogens einen weißen Verband, das „Erkennungszeichen“ der aktiven Blutspender. 169 Studierende und Mitarbeiter der DHBW Mosbach kamen und spendeten jeweils einen halben Liter Blut, die Hälfte von ihnen waren Erstspender. Die „Profis“ hatten natürlich super Tipps parat: „Du musst vorher gut essen und viel trinken. Mindestens eineinhalb Liter!“, sagte Tobias Illing. Bauwesen-Student Martin Fischer ist ganz routiniert: „Ein kurzer Pieks, das war’s dann. Das Aufstehen nachher wird erst mal ein bisschen komisch…“ Er kriegt es aber ganz gut hin. Martin Fischer hat schon öfter Blut gespendet und findet diese Aktion, die die Studentenvertretung mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes Baden-Württemberg-Hessen gGmbH organisiert hat, toll. „Ich bin ja nicht mehr so oft zu Hause, dass ich dort Blut spenden kann. Die Termine sind dort für mich ungünstig.“ BWL-Studentin Doris Hechel sieht das ähnlich: „Daheim ist es ungünstig. Ich spende gerne Blut, weil ich mich danach immer besser fühler. Meine Haut wird in den nächsten Tagen viel besser.“ Sechs Mal hat sie sich schon anzapfen lassen. Florian Hensel, BWL-Industrie, ist Erstspender. „Nööö, tut nicht groß weh. Ich find’s okay, wenn’s doch anderen hilft“, sagt er und bringt damit den eigentlichen Sinn und Zweck dieser mehr als gelungenen Aktion an der DHBW Mosbach auf den Punkt. Initiatorin und BWL-Studentin Tanja Schartow, wollte sich auch anzapfen lassen. Ihr war ein bisschen mulmig: „Mein erstes Mal…“. Doch bei der ärztlichen Untersuchung, zu der jeder „Kandidat“ vor der Spende in eine kleine rote Kabine gebeten wurde, wurde ein zu geringer Hämoglobin-Wert festgestellt, sie wurde nicht zugelassen. „Wie einige andere, die gern spenden wollte, aber nicht durften, war ich sehr enttäuscht. Aber es ist ja gut, dass die Blutspender so gut untersucht werden.“ Zusammen mit dem Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der DHBW, Jörg Willburger, hatte sie die Aktion „DHBW Lebensretter“ angeregt, die nun an allen acht DHBW-Standorten in Baden-Württemberg stattfinden soll. Zur Auftaktveranstaltung in Stuttgart kamen knapp 140 Studierende. Die Studierenden in Mosbach konnten dieses schon sehr gute Ergebnis sogar noch toppen. „Die in dieser Höhe selbst vom DRK nicht zu erwartende Resonanz freut mich besonders“, sagte Rektor Prof. Dr. Dirk Saller. „Ein Riesendankeschön an die Studierenden!“ Unterstützt wurden sie dabei auch von den Mitarbeitern und Dozenten der DHBW Mosbach. Besonders aktiv war Blutspendeprofi Jessica Klein aus dem Leitungssekretariat, die in der Mittagspause ihre Kolleginnen und Kollegen zur Spende motivierte. Mit Erfolg. Bereut hat es keiner. „Ich finde es auch schön, dass einige Mosbacher Bürger den Weg auf den Campus gefunden haben“, sagte Tanja Schartow.
- Am Mittwoch, den 2. April 2008, von 16.00 – 18.00 Uhr bietet die Berufsakademie Mosbach (BA) eine Studienberatung für Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an. Qualifizierte Fach- und Führungskräfte sind heute gefragt wie selten. Die BA Mosbach mit ihrer Außenstelle Bad Mergentheim bereitet gemeinsam mit über 900 renommierten Ausbildungsunternehmen erfolgreich und zielführend auf die Arbeitswelt vor. Für Herbst 2008 wurden von Seiten der Wirtschaft bereits Ende letzten Jahres 1135 Plätze für ein duales Studium an der Berufsakademie Mosbach zur Verfügung gestellt. Wer sich jetzt bewirbt, hat noch gute Chancen! In einer persönlichen Beratung informieren Professorinnen und Professoren der BA über Studiengänge, -verlauf und -voraussetzungen sowie Potenziale und Karrierechancen. Aufgrund des großen Ansturms ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Die Berufsakademie bittet deshalb alle Interessierten, sich per E-Mail unter beratung@ba-mosbach.de anzumelden und einen festen Termin für diesen Tag zu vereinbaren. Die E-Mail sollte folgende Daten enthalten: Interessenschwerpunkt im Bereich Technik (Maschinenbau, Informatik, Elektrotechnik etc.) oder Wirtschaftswissenschaften (Bank, Industrie, Handel etc.) Wunschtermin Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse
- Drittes Doktorandenkolloquium an der DHBW Mosbach Nachdem das zweite Doktorandenkolloquium im Papierforschungszentrum in Gernsbach stattfand, hat die DHBW Mosbach zum dritten Kolloquium wieder nach Mosbach eingeladen. Dabei folgten nicht nur Promovierende der DHBW, sondern auch interessierte Professorinnen und Professoren sowie Laboringenieurinnen und -ingenieure der Einladung. Das Kolloquium dient den Promovierenden an der DHBW als Plattform für wissenschaftlichen Austausch. Während der Veranstaltung stellten vier Promovierende des Standorts Mosbach und einer des Standorts Karlsruhe ihre Forschungsprojekte vor, um durch die anschließende Diskussion neue Impulse für ihre Arbeit zu erhalten. „Über die standortübergreifende Teilnahme haben wir uns ganz besonders gefreut, da das Ziel der Veranstaltung die Vernetzung aller Forschungsinteressierten ist“, so der Dekan des Ressorts Forschung, Prof. Dr. Max Mühlhäuser. Das Kolloquium war dabei vor allem durch die fachliche Bandbreite geprägt. Christian Götz eröffnete mit einem Vortrag über die neuesten Erkenntnisse auf seinem Forschungsgebiet der Bilanzpolitik. Christan Düsi stellte Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Didaktik für Mathematik vor. Marcela Maldonado Lee, Chethan Mohan Kumar und Stefan Reinhard referierten über die technischen Problemstellungen ihrer Promotionsarbeiten, die thematisch von Schachtkraftwerken über Oberflächenreinigung mit Freistrahlen bis hin zu Extrusionsschäumen von Polypropylen reichten. Auch Professor Dr. Bernd Bachert, der Initiator des Mosbacher Doktorandenkolloquiums, ist begeistert. „Es ist immer wieder spannend, bei jeder Veranstaltung den Fortschritt der Arbeiten zu sehen. Die neuen Ergebnisse, Erkenntnisse, aber auch die Herausforderungen, die sich während der Bearbeitung der wissenschaftlichen Themen ergeben, sind immer wieder interessant und bieten genügend Potential für interdisziplinäre Diskussionen.“ Die fachfremden Kolleginnen und Kollegen stellten dabei kein Problem, sondern im Gegenteil eine Bereicherung dar. Christian Düsi resümierte: „Ein solch gemischtes Publikum erfordert ein vollständiges Umdenken in der Präsentation des Forschungsprojektes. Man kann Ideen des Projektes auch präsentieren, ohne viele Fachbegriffe zu verwenden. Daher hilft einem speziell die Interdisziplinarität weiter, um neue Denkräume für seine eigene Arbeit zu eröffnen.“ Dieses Querdenken schätzte auch Kumar besonders. Auch die anschließende Diskussion innerhalb der familiären interdisziplinären Gruppe habe dazu beigetragen, neue Impulse für die Arbeit mitzunehmen, so Marcela Maldonado Lee und Christian Götz. Stefan Reinhard (DHBW Karlsruhe) ist von dem Format des Kolloquiums begeistert: „Das Kolloquium trägt dazu bei, dass sich die akademischen Mitarbeiter der verschiedenen Standorte vernetzen und die Hochschule auf dieser Ebene weiter zusammenwächst.“
- Studierende der DHBW übertragen Entwicklerkonferenz von Google Jedes Jahr stellt Google auf der Entwicklerkonferenz „Google I/O“ in San Francisco spannende Neuheiten vor, die uns bald im Alltag begleiten werden. Eingeleitet wird die dreitägige Konferenz traditionell durch eine Eröffnungsveranstaltung, die einen ersten Überblick über die wesentlichen Neuerungen gibt. Dabei wird vor allem das Smartphone-Betriebssystem Android im Fokus stehen. Der Studiengang Onlinemedien an der DHBW Mosbach überträgt die Keynote am Mittwoch, 25. Juni 2014 von 18 bis 19:30 Uhr live. Nach einer Verpflegungspause werden dann einige von den Studierenden produzierte Kurzfilme zur „Faszination Web“ gezeigt. Wer danach immer noch nicht genug hat, kann sich bis spät abends noch verschiedene Vorträge zu spannenden und hochaktuellen Themen wie Wearable Computing und Mobile Gaming in der Liveübertragung aus San Francisco anschauen. Alle Interessierten aus Mosbach und Umgebung sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Vor Ort im Gebäude D (Oberer Mühlenweg 2-6), Räume 0.11 bis 0.13, gibt es Getränke und kleine Snacks, Informationen zum Studiengang Onlinemedien sowie die Möglichkeit zur Diskussion mit Studierenden und Professoren. Um Anmeldung wird gebeten.
- Ende März waren Berufsberater aus neun verschiedenen Agenturen für Arbeit Baden-Württembergs und Bayerns an der Berufsakademie Mosbach (BA) zu Gast und informierten sich unter anderem über Neuigkeiten im Angebot der BA. Stefan Beil, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Tauberbischhofsheim, begrüßte rund 25 Teilnehmer zum Beratungsverbundtreffen. Auf der Tagesordnung standen Berichte über Neuerungen in der Hochschulregion, BAföG-Regelungen, Auslandsjobs und -praktika sowie die Entwicklung der Berufsakademie Mosbach. Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, stellvertretende Direktorin der BA, informierte über das enorme Wachstum der Standorte Mosbach und Bad Mergentheim, die Ausbauplanung im Rahmen des Programms Hochschule 2012 der Landesregierung und die 2009 anstehende Umwandlung der baden-württembergischen Berufsakademien in eine Duale Hochschule. Besonders großes Interesse zeigten die Berufsberater an den neuen Studienangeboten der BA. Prof. Dr. Uwe Janoske stellte die Studienrichtung Verfahrenstechnik vor, die sich durch einen Schwerpunkt im Bereich erneuerbare Energien auszeichnet. Die Studienrichtung Produktion und Logistik trägt der Globalisierung Rechnung und bildet qualifizierte Ingenieure für den Weltmarkt aus, so berichtete Prof. Dr. Simon Möhringer. Prof. Dr. Hubert Speth verdeutlichte in einem anschaulichen und amüsanten Vortrag, warum die Studienrichtung Internationaler Handel ein besonderes Augenmerk auf interkulturelle Kommunikation legt. Beim Besuch des Virtual Engineering Labors erhielten die Berater Einblicke in die Projekt- und Forschungsarbeit der BA und zeigten sich beeindruckt vom hohen technischen Standard.
- Bereits zum zweiten Mal waren eine Professorin und ein Professor für die DHBW Mosbach auf dem Europäischen Forum für Marketing von Wissenschaftsorganisationen in Warschau. Dort stellten Prof. Dr. Petra Morschheuser und Prof. Dr. Jörn Redler neueste Forschungsergebnisse im Rahmen einer Posterpräsentation vor. Auf der diesjährigen Konferenz diskutierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Theorie und Praxis u.a. Forschungsvorhaben aus den Themenfeldern Citizen Science, Country Image, Sustainable Marketing oder Impact of Academic Staff. Neben den Vorträgen standen auch Workshops zu vertieften Themen und Kooperationsvorhaben im Mittelpunkt der zweitägigen, internationalen Konferenz. Schon 2015 wurden Prof. Dr. Petra Morschheuser und Prof. Dr. Jörn Redler in das Scientific Council dieser Konferenz berufen.
- Gesundheitswesen im Umbruch: Forschungskolloquium zu Trends und Treibern des Healthcare Marketing Auf welchen Kanälen beschaffen sich Konsumenten heutzutage Informationen zu gesundheitsrelevanten Themen? Dr. Internet oder doch ganz klassisch Hausarzt und Apotheker? Welche Geheimrezepte gibt es, um komplexe Gesundheitsleistungen erfolgreich zu bewerben? Gibt es den typischen gesundheitsorientierten Konsumenten? Gehört die Zukunft tatsächlich der Internetapotheke? Fragen wie diese untersuchten Studierende der DHBW in drei angewandten Marktstudien rund um das Thema Healthcare Marketing. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am 5. Juni 2014 an der DHBW Stuttgart. Das Zentrum für empirische Forschung (ZEF) führt mit Studierenden empirische Forschungsprojekte zu zukunftsweisenden Fragestellungen durch. Mit im Boot waren erstmals auch Studierende des Campus Heilbronn – ein vielversprechender Ansatz der standortübergreifenden Zusammenarbeit auf dem Gebiet der kooperativen Forschung. Auf dem Forschungskolloquium hatten die Nachwuchswissenschaftler Gelegenheit, ihre Ergebnisse einem breiten Fach- und Praxispublikum zu präsentieren. Der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. Marc Kuhn, stellte zufrieden fest: "Unsere Studierenden müssen sich hier in der kritischen Diskussion mit den Fachexperten behaupten." Susann Mörstedt, Vorstandsreferentin der HALLESCHE Krankenversicherung a.G. – ein duales Partnerunternehmen, war unter den über 100 Gästen des Kolloquiums: "Es ist beeindruckend, dass ein solches wissenschaftliches Level bereits im Bachelorstudium erreicht wird. Der Abend hat wertvolle Erkenntnisse für die Branche geliefert." Integrierte Kommunikation Einzelne Studienergebnisse überraschen: So hat eine Stuttgarter Projektgruppe herausgefunden, dass zahlreiche Konsumenten und Patienten der Meinung sind, Anbieter im Gesundheitswesen würden zu stark auf Online-Information setzen. Gefordert wird eine verstärkt integrierte und abgestimmte Kommunikation z.B. zwischen Ärzten und Pharmafirmen. Auch wenn ein großes Informationsinteresse an ernsthaften Krankheitsbildern besteht, soll die Visualisierung des Informationsmaterials grundsätzlich positiv belegt sein. "Die Raucherlungen aus dem Biologiebuch" sind bspw. demzufolge aus benutzerfreundlichen Medizinportalen zu verbannen. Klassische Apotheke bevorzugt Interessant sind auch die Wünsche der Verbraucher bei der Absatzkanalwahl: Die klassische Apotheke wird neueren Formen wie Shop-in-Shop Modellen oder Internetapotheken deutlich vorgezogen. Die Schaffung von Vertrauen - da sind sich alle befragten Pharmafirmen, Apotheken und Endkunden einig - ist die zentrale Herausforderung für eine erfolgreiche Kommunikation im Gesundheitswesen. Ein Appell an einige Arzneimittelhersteller, Werbemaßnahmen zu überdenken. Neuer Lifestyle-Typ Im Rahmen des Integrationsseminars im 6. Semester haben Studierende des Studiengangs BWL-Dienstleistungsmanagement (Sportmanagement) des Campus Heilbronn unter der Leitung von Prof. Dr. Zajontz durch eine empirische Umfrage einen neuen Lifestyle-Typ identifiziert, der sich durch hohen aktiven wie passiven Sportkonsum auszeichnet und großen Wert auf gesunde Ernährung legt. Im Sinne eines wirksamen Employer Branding sollten Unternehmen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, um dieser neuen Zielgruppe durch entsprechende Angebote Rechnung zu tragen. Durch ein ausgewogenes Kantinenangebot oder Fitness-Aktionen und anderes mehr können Unternehmen diese Mitarbeiter-Gruppe langfristig an sich binden und ihr Image als Arbeitgeber verbessern. Hier geht es zum TV-Campus-Report der Veranstaltung: http://www.youtube.com/watch?v=HkuNKvCeqn0
- Tanja Schartow, Studentin an der DHBW Mosbach, konnte es kaum glauben, dass das Durchschnittsalter der Blutspender bei 42 Jahren liegt. Sie hatte gehört, dass – ebenfalls durchschnittlich – jeder Mensch mindestens ein Mal in seinem Leben eine Bluttransfusion braucht. Mit ihrer Idee, durch eine Aktion an der DHBW junge Erstspender zu gewinnen, wandte sie sich an den Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der DHBW, Jörg Willburger. Gemeinsam mit den Studierendenvertretern aller DHBW -Standorte ist daraus binnen eines Jahres das Projekt „DHBW Lebensretter“ entstanden. „Ursprünglich hatten wir geplant, dass an einem Tag an allen acht Standorten der DHBW um Blutspenden und die Bereitschaft zur Typisierung für Knochenmarkspenden gebeten wird, doch das war organisatorisch nicht möglich“, erklärt Schartow. So wurde die landesweite, standortübergreifende DHBW Lebensretter-Aktion in Kooperation mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Baden-Württemberg-Hessen gGmbH am vergangenen Donnerstag an der DHBW Stuttgart gestartet. Der Präsident der DHBW, Reinhold Geilsdörfer, betonte bei der Auftaktveranstaltung, wie „stolz er auf seine Studierenden sei“. 140 Studierende und Mitarbeiter kamen in Stuttgart zum „Aderlass“. Bis Mitte Juni ziehen die anderen Dualen Hochschulen Baden-Württemberg von Lörrach bis Mosbach nach. An der DHBW im Lohrtalweg 10, Raum 1.02 kann man am 3. Mai von 11 bis 17 Uhr Blut spenden. Anschließend gibt es Kartoffelsalat und Würstchen zur Stärkung. „Egal , wie alt man ist, jeder ist zur Blutspende willkommen“, sagt Tanja Schartow.
- Wer nur verständnislose Blicke erwartet, wenn er den Begriff Berufsakademie in Kolumbien oder Ecuador fallen lässt, wird enttäuscht sein. Wer dann Mosbach oder Bad Mergentheim hinzusetzt und spätestens jetzt mit Unkenntnis rechnet, wird sich mitunter noch mehr wundern. Denn gerade die Berufsakademie Mosbach mit ihrer Außenstelle Bad Mergentheim ist in Lateinamerika bekannter, als man denkt. Das Modell der baden-württembergischen BA hat sich inzwischen zu einem erfolgreichen Exportprodukt entwickelt. Da gerade die Berufsakademie Mosbach intensive Kooperations- und Austauschprogramme pflegt, ist ihr Name international bekannt. Die Gründe hierfür sind einfach: Die Deutsch-Kolumbianische Industrie- und Handelskammer, die Deutsch-Ecuadorianische Industrie- und Handelskammer, die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit und das Centrum für Internationale Migration haben gemeinsam mit lokalen Kammern und Universitäten Berufsakademien nach deutschem Vorbild in Kolumbien (Bogotá, Cali, Cartagena, Armenia und Bucaramanga) und in Ecuador (Cuenca) aufgebaut. Als BA-Experten waren Prof. Reinhold Geilsdörfer, Direktor der Berufsakademie Mosbach, und Prof. Dr. Alexander Neumann, Studiengangsleiter und Qualitätsmanagement-Beauftragter der BA Mosbach, maßgeblich beteiligt. Die lateinamerikanischen Berufsakademien haben sich in den letzten 5 Jahren zu einer Bildungseinrichtung entwickelt, die in der Wirtschaft steigenden Zuspruch findet. Im Rahmen eines Abkommens mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg wurde sogar das Recht zur Nutzung des deutschen Logotyps “BA” für das System erreicht. Diese Woche ist eine hochrangige Delegation aus Südamerika (Costa Rica, Ecuador, Kolumbien, Peru) zu Gast in Deutschland. Auf dem Programm stand zunächst ein Besuch der IHK Stuttgart, bevor der Weg nach Mosbach angetreten wurde. Die BA Mosbach ist die einzige Berufsakademie auf dem Besuchsprogramm – ein beeindruckendes Zeichen für deren guten Ruf in weiter Ferne. So stieß auch die Vorstellung der BA auf besonders großes Interesse. Die Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von deren Entwicklung und deren erstklassiger Ausstattung. Sie informierten sich über viele Details, sowohl bezogen auf Lehrinhalte als auch auf die organisatorischen Abläufe und die Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen. Am folgenden Tag stand eine Besichtigung der Unternehmen Audi sowie Würth auf dem Plan und schließlich – am letzten Tag in der Region – die Außenstelle der Berufsakademie in Bad Mergentheim. Neben einer allgemeinen Präsentation und einem Rundgang wurde dort das neue Studienangebot Food Management vorgestellt, ein herausragendes Beispiel für die Entwicklung von Curricula in Kooperation mit Unternehmen und Interessensverbänden. Am Ende des Programms steht nun ein dreitägiger Aufenthalt in Berlin, mit Besuch der Deutschen Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer Berlin, der Fachhochschule für Wirtschaft und des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Teilnehmer: Aleksandra Andrzejewska, Projektleiterin Berufsakademie DEInternational Deutsch-Kolumbianische Industrie- und Handelskammer Isaak Fuenmayor Bravo, Programmdirektor Berufsakademie der Universidad Autonoma de Occidente, Kolumbien Fabian Gonzales, Projektleiter INVENIO, Costa Rica Teresa Alzaga Hinostroza, Ecuador Diego Fernando Jaramillo Lopez, Rektor von Corporación Universitaria Empresarial Alexander von Humboldt in Armenia, Kolumbien Kleber Alberto Coronel Lopez, Rektor der Universidad Católica Santiago de Guayaquil, Ecuador Juan Carlos Hederich Martínez, Programmdirektor der Berufsakademie der Universidad Autónoma de Bucaramanga UNAB, Kolumbien Dorys Salvador, Projektleiterin der Aus – und Weiterbildung der Deutsch – Ecuatorianischen Industrie – und Handelskammer Jörg Zehnle, Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Peruanischen Industrie- und Handelskammer