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News:
DHBW Mosbach und GGS starten zum Wintersemester mit berufsbegleitendem Master

- Im Wintersemester 2012/13 startet das erste berufsintegrierende und berufsbegleitende Masterprogramm an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach in Kooperation mit der German Graduate School of Management and Law (GGS). Heute unterzeichneten die Vertreter beider Hochschulen einen Kooperationsvertrag für das neue Studienangebot „Master in Business Management – Marketing“. Das Masterprogramm soll Nachwuchskräfte für anspruchsvolle Marketing- und Managementfunktionen qualifizieren. Der viersemestrige Masterstudiengang „Master in Business Management – Marketing“ ist am dualen Studienkonzept der DHBW orientiert und zeichnet sich durch einen hohen Anwendungsbezug aus. Im Gegensatz zu herkömmlichen Masterangeboten findet das Studium berufsintegriert und berufsbegleitend statt und setzt eine mindestens einjährige Berufserfahrung voraus. Für die Studierenden ergeben sich daraus mehrere Vorteile: Sie bleiben während des Masterstudiums finanziell unabhängig, können karriererelevante Kompetenzen weiterentwickeln und ihre akademische Laufbahn fortsetzen. „Auch die Unternehmen, in welchen die Studierenden beschäftigt sind, profitieren in mehrfacher Hinsicht: Sie können ihre Spitzenkräfte gezielt und bedarfsorientiert weiterqualifizieren, ohne auf die Leistung ihrer Mitarbeiter während des Studiums verzichten zu müssen“, so Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer begrüßt die Kooperation einer staatlichen und einer privaten – staatlich anerkannten – Hochschule. Sie sieht darin einen wichtigen Schritt zur weiteren Stärkung der Region als Bildungs- und Wissenschaftsstandort: „Das gemeinsame Masterprogramm ist ein weiterer Baustein, um dem steigenden Studienplatz- und Weiterbildungsbedarf in Baden-Württemberg zu begegnen. Ich wünsche den künftigen Studierenden und Lehrenden viel Erfolg“. Prof. Dirk Zupancic, Präsident der GGS, freut sich, dass im gemeinsamen Masterprogramm den Studierenden „das Beste von beiden Hochschulen“ zu Gute kommt. „Die GGS verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich berufsbegleitender Master, die DHBW Mosbach ist Experte für das duale Prinzip. Gemeinsam bieten wir ein einzigartiges Studienangebot“, ergänzt Prof. Tomás Bayón, Academic Dean der GGS. Ein besonderes Plus: Die Studierenden können die hochkarätigen Veranstaltungsangebote beider Hochschulen nutzen. Studiert wird künftig an allen Campus der beiden Hochschulen, d.h. in Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim. Da die Studierenden gleichzeitig Beschäftigte in einem Unternehmen sind, finden die Präsenzvorlesungen vorwiegend am Wochenende und als Blockseminar statt. „Der Studiengang erweitert, vertieft und systematisiert die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse und Managementfähigkeiten der Studierenden und versetzt sie in die Lage, mit Hilfe wissenschaftlich fundierter Theoriekenntnisse komplexe Marketingproblemstellungen im beruflichen Alltag zu lösen“, erklären die beiden wissenschaftlichen Leiter des Masterprogramms Prof. Dr. Jörn Redler (DHBW Mosbach) und Dr. Jochen Becker (GGS) das Curriculum. Wertvoll sei zudem, dass die Studieninhalte branchenübergreifend angelegt sind, so dass die Studierenden auch die Probleme anderer Wirtschaftszweige kennen und verstehen lernen. Zudem werden Aufgabenstellungen der eigenen Tätigkeit in den Vorlesungen und wissenschaftlichen Arbeiten thematisiert, so dass die Synergien zwischen Beruf und Studium unmittelbar genutzt werden können. Das Masterprogramm ist kostenpflichtig, über Stipendienprogramme können die Studierenden jedoch bis zu zwei Drittel der Programmkosten erstattet bekommen. Möglich macht dies die Dieter Schwarz Stiftung, die besonders gute Bachelorabsolventinnen und -absolventen finanziell unterstützt. „Wir möchten damit junge, leistungsbereite Menschen dabei unterstützen, ihre akademische Laufbahn fortzusetzen und sich im beruflichen Fachgebiet weiter zu qualifizieren“, so der Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung Dr. Erhard Klotz. Weitere Informationen: www.dhbw-mosbach.de/master bzw. www.ggs.de/dhbw

News:
Kampagnen-Website zur Hochschulumwandlung online

- Das Land trägt der 30-jährigen Erfolgsgeschichte der Berufsakademie Baden-Württemberg (BA) Rechnung und plant zum 1. März 2009 deren Weiterentwicklung in die Duale Hochschule Baden-Württemberg. Seit dieser Woche begleitet die neue Kampagnen-Website www.die-duale-hochschule-kommt.de den Countdown bis zur Gründung und beantwortet zentrale Fragen zum Umwandlungsprozess. Das Projekt wurde im Auftrag der Direktorenkonferenz der Berufsakademien Baden-Württemberg an der BA Mosbach realisiert. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg mit Zentrale in Stuttgart ist die erste duale, praxisintegrierende Hochschule in Deutschland. Markenzeichen bleiben auch zukünftig die Strukturmerkmale der Berufsakademie, insbesondere die Beteiligung der Ausbildungsstätten und die dualen Studienkonzepte. Die acht Standorte und drei Außenstellen bilden mit ihren Kompetenzen und ihrer engen Vernetzung mit der jeweiligen regionalen Wirtschaft die tragenden Säulen der Dualen Hochschule. Nach der Hochschulumwandlung verleihen die staatlichen Studienakademien akademische Grade. Zu den wesentlichen Neuerungen gehört außerdem der Auftrag, kooperative Forschungsprojekte zu realisieren. So kann die Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen und -institutionen vertieft und gleichzeitig die Aktualität der wissenschaftlichen Lehre weiter verbessert werden. Die Verleihung des Hochschulstatus sichert die überregionale und internationale Anerkennung des baden-württembergischen Bildungsmodells. Weitere Details finden Sie auf der neuen Website, die unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Wirth entwickelt wurde. Bis zur Errichtung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg wird diese das zentrale Informationsmedium sein und über aktuelle Entwicklungen berichten. zur Website: Die Duale Hochschule kommt!

News:
„Bei uns sind Sie mehr als eine Nummer“

- DHBW Mosbach begrüßt Erstsemester Rund 1.320 Studienanfängerinnen und -anfänger starteten Anfang Oktober an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach und ihrem Campus Bad Mergentheim ins neue Studienjahr. Damit liegt die Anzahl der Studienanfängerinnen und -anfängern leicht unter dem Niveau des Vorjahres, die Hochschule verzeichnet aber bei der Gesamtstudierendenzahl ein zartes Plus. Rund die Hälfte der Erstsemester-Studierenden beginnt das Studium in der Fakultät Wirtschaft und damit direkt mit einer Theoriephase an der Hochschule. Die andere Hälfte startet in der Fakultät Technik zunächst mit einer Praxisphase beim Dualen Partner und lernt erst ab November in den Hörsälen. Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann begrüßte 1.125 der „Erstis“ feierlich in der Alten Mälzerei, Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim knapp 200 im Roten Saal des Mergentheimer Schlosses. „Uns freut es besonders, dass wir am Campus Bad Mergentheim eine stabile Anzahl an Erstsemesterstudierenden begrüßen können", so Kim. Die Studienanfänger sind nun Mitglieder einer der größten Hochschulen deutschlandweit, denn mit ihnen starten an allen Standorten der DHBW etwa 12.000 Studienanfänger. „Bei uns sind Sie aber trotzdem mehr als eine Nummer“, versprach Jeck-Schlottmann. Anonymität gebe es an der DHBW Mosbach nicht – und diese gute Betreuung sei ein Schlüsselfaktor beim Studienerfolg. „Wir setzen auf eine hohe Qualität in der Lehre, um Sie individuell und optimal zu fördern und fordern.“ Die Zahlen geben ihr recht: Immerhin erreichen, so die Rektorin, knapp 90 Prozent den Abschluss. Deutschlandweit liege die Abbrecherquote bei rund 30 Prozent. Neben der Hochschulleitung hießen auch Professorinnen und Professoren, die Studierendenvertretung, das Studierendenwerk sowie Vertreter der beiden Städte und Landkreise die jungen Menschen willkommen. Dr. Björn-Christian Kleih, Erster Landesbeamter im Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises, wünschte den Studienanfängern einen guten Start dabei, das nächste weiße Blatt auf dem Lebensweg zu beschreiben. Dieses sei nämlich, so verriet er, an der DHBW Mosbach nicht klein und leer wie an manch anderer Hochschule. „Ein duales Studium bietet viel mehr Chancen“ – er enthüllte ein großformatiges Blatt – „ und darüber hinaus noch eine gute Struktur“, setzte er den Vergleich mit einem Hinweis auf die unauffällige, aber hilfreiche Karo-Linierung fort. Nach der offiziellen Begrüßung wurden die Erstsemester von ihren Studiengangsleitern und Studierenden aus älteren Jahrgängen in Empfang genommen, die die Gebäude zeigten, den Studienablauf erklärten und Tipps rund um das Studium gaben. „Damit helfen wir den Studienanfängern über die ersten Fragen und Sorgen hinweg, sie können sich schneller heimisch fühlen und besser durchstarten“, so die Rektorin Jeck-Schlottmann. Erstsemesterbegrüßung in Mosbach und Bad Mergentheim

News:
Nette Gastfamilien für internationale Studierende gesucht!

- Das Auslandsamt der DHBW Mosbach am Campus Heilbronn sucht für den Zeitraum von Mitte August bis Ende November 2014 Heilbronner Gastfamilien, die unsere internationalen Studierenden als zahlende Gäste bei sich zu Hause aufnehmen. Die Gaststudenten kommen von unseren Partneruniversitäten in den USA, Singapur, Frank-reich, Ungarn oder Kolumbien und sind zwischen 18 und 23 Jahre alt. Im Wintersemester nehmen sie bei uns zusammen mit DHBW-Studierenden an dem englischsprachigen inter-kulturellen „Junior Program of Business Administration“ teil. Alle Gäste sprechen perfekt Englisch, manche sogar ein wenig Deutsch. „Gastfamilie“ kann jeder weltoffene, herzliche Mensch werden. Wir freuen uns besonders über Familien oder Wohngemeinschaften, in denen ebenfalls junge Menschen im Alter der Studierenden leben und die die Gäste auch in ihre Freizeitaktivitäten einbinden oder auf Ausflüge mitnehmen. Die Studierenden können so das Alltags- und Studentenleben in Deutschland hautnah erfahren. Positiver Nebeneffekt für die Gastfamilie: Sie lernen eine andere Kultur und Sprache, manchmal auch Freunde fürs Leben kennen. Für die Gäste, die finanziell abgesichert sind, wünschen wir uns • ein eigenes, möbliertes Zimmer • in der Nähe des Bildungscampus bzw. mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar • einen Mietpreis von ca. 200 bis 250 Euro, Verpflegung und Nebenkosten nach Absprache • Waschmaschinenmitbenutzung und Internetanschluss im Haus sind wünschenswert Wenn Sie Interesse haben, Gastfamilie für einen unserer Studierenden zu werden, melden Sie sich gerne bei uns. Wir stehen Ihnen während des gesamten Programms als Ansprechpartner zur Seite. Sandra Ostermeier Junior Program Akademisches Auslandsamt/International Office Duale Hochschule (DHBW) Baden-Württemberg Mosbach - Campus Heilbronn - Bildungscampus 4, 74076 Heilbronn Tel.: +49 (0)7131 / 1237-169 Fax: +49 (0) 7131 / 1237-100 Email: ostermeier@dhbw-mosbach.de http://www.dhbw-mosbach.de/jp-heilbronn

News:
Brückenschlag zwischen Natur und Technik

- Mit der neu gegründeten Energiegenossenschaft Energie + Umwelt eG unterstützt die Volksbank Mosbach ein Forschungsprojekt im Rahmen einer Studienarbeit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach. „Zunehmend sind Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefordert, den Anstieg von Treibhausgasen zu verringern und vorhandene, vor allem erneuerbare Energie effizient zu nutzen. So bietet die Energie + Umwelt eG jedem Kunden die Möglichkeit, in erneuerbare Energie zu investieren und einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Energie + Umwelt eG Klaus Saffenreuther. Das Forschungsprojekt wird durch den Studiengang Verfahrenstechnik vorangetrieben. Dieser ist durch seine Studieninhalte als Forschungspartner der Energie + Umwelt eG prädestiniert. Der Studienschwerpunkt liegt vor allem in der Effizienzsteigerung im Anlagenbau oder auch der Materialeinsparung bei Produktionsprozessen. Studiengangsleiter Prof. Dr. Norbert Kallis sieht die Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft als ideale Erweitungsmöglichkeit des Vertiefungsstudiums. So erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihr praxisnahes Wissen in konkreten Projekten direkt anzuwenden und zu erweitern. Parallel zur Theorie wird die Praxis am Projekt erprobt und weitere Kompetenz für den späteren Berufsalltag gewonnen. Die Zielsetzung des Projekts ist es, die aufkommenden Probleme in der Ökologie mit dem rechtlichen Rahmen zu verknüpfen: zum Beispiel den Bau von Fischumgehungsrinnen, die Erneuerungen von Wasserrechten und die Wiederaufnahme von stillgelegten Turbinen zu beleuchten. Die Studierenden Marian Ferlic (24) und Sören Wehler (21) schenken im Rahmen ihrer Studienarbeit mit Unterstützung des hochschulseitigen Betreuers Dr. Albrecht Mund ihre Forschungsleistung dem Umweltschutz im Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis. Thema der Studienarbeit ist die Erörterung des Bestands und die Entwicklungspotentiale von Kleinwasserkraftanlagen in den genannten Regionen. Schon seit Jahrtausenden wird die Energie des Wassers genutzt. Gerade vor dem Hintergrund der endlichen Ressourcen vor allem von Öl und Gas macht die regionale Verwendung im ausgewogenen Energiemix zunehmend Sinn. Erarbeitet werden nun die natürlichen Gegebenheiten sowie die technischen und rechtlichen Anforderungen im Hinblick auf die Umsetzbarkeit vor Ort. Insbesondere wird die Eignung des Welzbaches bei Werbach geprüft. Methodisch verwenden die Studierenden vor allem Vor-Ort-Erkundungen, Befragungen der Verantwortlichen und sonstigen Betroffenen sowie Internet- und Literaturrecherche. Es fanden bereits zwei Begehungen des Welzbaches unter anderem mit dem Bürgermeister von Werbach Herrn Dürr, Frau Hermann des Umweltamtes sowie den Herren Geiger und Böhm der Energie + Umwelt eG statt. Marian Ferlic treibt vor allem die Endlichkeit und die mangelnde Beliebtheit der fossilen Energiequellen im Dialog der Kostensteigerung an. „Hiermit gewinnen die regenerativen Energien an Bedeutung. Die Nutzung der Wasserkraft wird auch an kleineren Fluss- und Bachläufen ein Comeback erleben. Gerade wegen der Herausforderung, einen Brückenschlag zwischen Technik und Natur zu vollführen, bin ich stolz, an diesem Prozess teilhaben zu können", so Ferlic. Ihn bewegt vor allem, dass das Wasserkraftpotential in Deutschland bereits fast ausgeschöpft ist. In der Vergangenheit wurde an kleineren Flussläufen die Energie ehemals durch zahlreiche Mühlen genutzt. Im Laufe der Jahre sind diese immer mehr in Vergessenheit geraten. Diese gilt es nun wieder zu aktivieren und weiter auszubauen. Dank der Unterstützung der Energiegenossenschaft konnten die Studierenden Ferlic und Wehler zum Einstieg in das Thema an dem OTTI Seminar für Kleinwasserkraftanlagen teilnehmen. Herr Jürgen Böhm Vorstand der Energie + Umwelt eG hat die Bedeutung des Forschungsthemas frühzeitig erkannt und begleitet das Projekt somit über zwei Semester. Ihre Forschungen werden die Studenten mit Ende des Semesters im Sommer 2012 abschließen. Weitere Informationen zu der Energiegenossenschaft finden Sie im Internet über die Homepage der Volksbank eG Mosbach ( www.vb-mosbach.de ) oder direkt auf www.epueg.de .

News:
Charity-Dinner des Studiengangs Food Management

- Dinner mit Geschmacks- und Lerneffekten Die Gäste waren sich einig: Es war mehr als beeindruckend, was die Studierenden des Studiengangs „Food Management“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Campus Bad Mergentheim, da auf die Beine gestellt haben. Beim so genannten „Dinner mit Geschmacks- und Lerneffekten“ entführten 49 Studierende des Jahrgangs 2008 einen kleinen Kreis ausgewählter Gäste ins Hotel Aquarell in Bad Mergentheim zu einer kulinarischen Reise durch ihren Studiengang. Den Impuls zu diesem bislang einzigartigen Projekt sowie die Räumlichkeiten verdanken die Studierenden Herrn Prof. Dr. Freiherr von Stetten, einem der Ausbildungspartner im Studiengang „Food Management“. Den Studierenden sollte ermöglicht werden, ihr im Studium erworbenes, theoretisches Wissen in einer realen Situation in der Praxis anzuwenden. Diese Chance ergriffen die angehenden Bachelors sofort und begannen umgehend mit der Planung. Insgesamt waren mehrere Wochen Vorbereitung nötig, um dieses Projekt trotz laufender Vorlesungs- und Prüfungsphase zu realisieren. Eingeladen waren Vertreter aus Wirtschaft und Politik, Mitglieder des Hochschulbeirats sowie Sponsoren und Dozenten des Studiengangs. Ihnen wurde in unterhaltsamer Weise vorgestellt, wie der Studiengang „ Food Management“, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Sabine Woydt, die Betriebswirtschaftslehre mit dem breit gefächerten Wissen rund um Kulturgeschichte, Produktion, Vermarktung und Genuss von Lebensmitteln verbindet. So wurden die Gäste zunächst mit einer mitreißenden Diashow eingestimmt, bevor das eigens kreierte 5-Gänge-Menü mit den korrespondierenden Weinen serviert wurde. Analog zur Entwicklung der menschlichen Esskultur, wurde der erste Gang mit den Fingern, der zweite nur mit einem Messer, der dritte mit einem Löffel und erst der Hauptgang mit Messer und Gabel serviert. Diese ungewöhnliche Art der Nahrungsaufnahme führte zu angeregten Gesprächen, ebenso wie die informativen Kurzpräsentationen zur Kalkulation des Events und zum Nährwert der kredenzten Speisen. Dazu gestellte Quizfragen, beispielsweise zur Kalorienbestimmung des Menüs, kamen bei den Gästen gut an und rundeten einen eindrucksvollen Abend wunderbar ab. „Ich bin unglaublich stolz auf Sie“ lobte die Studiengangsleiterin Frau Prof. Dr. Sabine Woydt das Engagement ihrer Studierenden und Frau Prof. Dr. Nicole Graf, Leiterin des Campus Bad Mergentheim resümiert „ So gut wie heute habe ich dieses Jahr noch nicht gegessen“. Dies dürfte mitunter daran liegen, dass unter den Studierenden sechs ausgebildete Köche und vier gelernte Hotelfachkräfte waren. Der Dank der Studierenden ging an alle Sponsoren und Ausbildungsfirmen, die diesen besonderen Abend ermöglicht haben. Dies waren neben Herrn Prof. Dr. Freiherr von Stetten, das Hotel Victoria, die Metzgerei Häfele, die Metzgerei Failenschmid, die Weingärtner Markelsheim, die Patisserie Walter, sowie die Firma Palux. Das abschließende Fazit der Gäste lautete einstimmig: So eine Veranstaltung muss es in jedem Jahrgang geben. Man darf also auf Fortsetzung hoffen.

News:
German culture up close

- After two weeks of classes and the first exams, the process of getting to know each other and each other's cultures continued with the "Pow-Wow", a company visit to "Ensinger" and to Stuttgart, where team work was needed, to solve the riddles of the "escape rooms". At the "Pow-Wow" every nation prepared a movie, a dish, a game or a presentation to teach the others students about traditions and their countries. It was a fun and interesting time and everyone was then looking forward to the next excursion, which was our 2 day trip to Nürnberg. First, we visited ‘Faber-Castell’, the world's first hexagonal pencil maker and the largest producer of pencils. After that, we went to ride thrilling Karts. The team consisted of 3 persons who had to race for 70 minutes, requiring teamwork and strategic skills. The next day we visited a beer company ‘Tucher’, enjoyed a refreshing beer and ate Schäufele, a new experience for the international students. On Friday, March 9th, the IPB-spring class went to Gundelsheim to enjoy a wine-tasting and dinner in a very typical "Besenwirtschaft". We got to try 4 different local wines and many culinary specialties, and had an enjoyable evening with lots of fun, new information and delicious food. In summary, you can say that we learned a lot about the variety of German culture.

News:
Banken im digitalen Wandel

- Fachtagung des Studiengang BWL - Bank Hochkarätige Vertreter von FinTechs, Technologiegiganten und Banken nahmen im Audimax der DHBW Mosbach den rasanten Strukturwandel in der Bankbranche ins Visier. Zur Fachtagung "Banken im digitalen Wandel" hatte der Studiengang BWL - Bank der DHBW Mosbach Ende September geladen. Die Finanzbranche steht derzeit zahlreichen Herausforderungen gegenüber, wie dem anhaltend niedrigen Zinsumfeld, einer verschärften Regulierung und massivem Kostendruck. Eine sich weiter verstärkende Herausforderung stellt die fortschreitende Digitalisierung dar. Der digitale Wandel hin zu mehr Vernetzung und Transparenz hat veränderte Kundenbedürfnisse zur Folge. Banken müssen bei digitalen Technologien und mobilen Kommunikationsformen Schritt halten – ansonsten besteht die Gefahr, dass Wettbewerber und branchenfremde Anbieter die Bedürfnisse der Bankkunden besser und/oder kostengünstiger erfüllen. Die exponentiell steigende Geschwindigkeit bei der Entwicklung neuer Technologien und die daraus resultierende notwendige Anpassungsfähigkeit der Geschäftsmodelle erfordern ein schnelles Handeln der Banken. Welche Faktoren den digitalen Wandel in der Bankbranche voran treiben, welche digitalen Fortschritte die Banken und Sparkassen inzwischen schon erzielen konnten und wie Geschäftsmodelle in der Zukunft aussehen: All das wurde beim 4. Banken- und Finanzmarktforum des Studiengangs BWL - Bank der DHBW Mosbach von hochkarätigen Experten, Beobachtern und Treibern der digitalen Entwicklung in der Finanzbranche diskutiert. Insgesamt ließen sich 130 Gäste aus der Finanzbranche von den Vorträgen inspirieren und zeigten sich sehr angetan vom Konferenzprogramm. „War es der Mensch oder die Maschine?“ Was haben ein Analystenkommentar zu einem gerade veröffentlichten Quartalsergebnis, ein Zeitschriftenartikel über ein Erdbeben im Pazifik, ein Gedicht im Feuilleton einer Zeitung und ein Bild aus der Werkstatt von Rembrandt gemeinsam? Alle vorgestellten Beispiele sind nicht von Menschenhand gefertigt, sondern von eigens dafür konstruierten Algorithmen. Mit der Frage: „War es der Mensch oder die Maschine?“ zum jeweiligen Bild hatte Thomas F. Dapp von Deutsche Bank Research seinen Auftaktsvortrag begonnen und damit heiße Diskussionen und wechselnde Mehrheiten im Meinungsbild des Publikums ausgelöst. Thomas Dapp beobachtet schon seit 2008 die digitalen Entwicklungen in der Finanzbranche und darüber hinaus. Er ist damit der „Experte der ersten Stunde“, der den Wandel, so rasant er auch ist, als einen ganz normalen wirtschaftlichen Vorgang ansieht, in dem getreu dem Schumpeter´schen Prozess der „schöpferischen Zerstörung“ der Wettbewerb letztlich die besten Lösungen für den Kunden erzwingt. „Neues verdrängt Altes“, und mit dem Einzug neuer Technologien vollzieht sich das in atemberaubendem Tempo und mit größter Wucht. Bei vielen Bankern genießt Dapp geradezu Kult-Status, denn er erläutert die Neuerungen nicht nur, sondern ordnet sie in auch in sein digitales Evolutionsmodell gibt eine Einschätzung zu ihren Perspektiven – nicht jeder Hype wird gleich zum Trend. In seinem Vortrag beleuchtete Dapp die Macht und das Potenzial der neuen, intelligenten Algorithmen und stellte danach die große Stärke der Technologiegiganten heraus: ihre Fähigkeit, Daten, die wir Nutzer ihnen überlassen, sehr wirksam zu Geld zu machen. Dies hat freilich eine Kehrseite, die nicht auf den ersten Blick deutlich wird – unsere Daten werden quasi verkauft, ohne dass wir wissen, wohin, zu welchem Zweck und wie die Datenreise von dort weitergeht. Der Experte sieht die Banken vom Grundsatz her sehr gut positioniert: auch sie verfügen über sehr viele Informationen über die Kunden und kennen z.B. deren Zahlungsverhalten. Dieser Schatz werde jedoch kaum genutzt, freilich nicht um die Daten zu vermarkten, sondern um dem Kunden bessere Produkte anzubieten. Ganz anders als bei den großen Datensammlern bliebe hier alles in den Systemen der Bank. Den Trumpf des sorgsamen Umgangs mit anvertrauten Daten gelte es noch viel stärker auszuspielen, so der Rat von Thomas Dapp an die Banken. Die Banken müssten zudem offene Schnittstellen anbieten. Damit können attraktive Fintech-Lösungen, die das bankeigene Angebot passgenau ergänzen, praktisch sofort realisiert werden. Auf diese Weise werden sich erfolgreiche Banken selbst zu digitalen Plattformen entwickeln. Depots „im virtuellen Echtbetrieb“ Welchen FinTech kennen Sie? Stellt man hierzulande den Finanzprofis und nicht etwa den Anlagelaien diese Frage, so liegt wikifolio.com mit großem Abstand an der Spitze: Vier von fünf Häusern kennen den Start-Up von 2011, der zweitplatzierte FinTech bringt es hier nur auf die Hälfte. Dabei ist wikifolio.com eine Plattform, auf der sich ganz überwiegend Privatpersonen tummeln. Stefan Greunz , Head of Business Development, war eigens aus Wien angereist, um dieses Haus vorzustellen, das inzwischen schon eine führende Stellung im Zertifikatemarkt der Börse Stuttgart einnimmt. Das Geschäftsmodell ist im Prinzip ganz simpel: Es verbindet die Leidenschaft für die Börse mit der Philosophie des Web 2.0, nämlich Ideen zu publizieren und zu teilen. Wer meint, an der Börse über „das richtige Händchen“ zu verfügen, kann sich auf der Plattform registrieren lassen, um dort sein Depot „im virtuellen Echtbetrieb“ zu führen. Gekauft und verkauft wird also erst einmal nicht mit wirklichem Geld, aber die Software vollzieht die Entscheidungen in Echtzeit zu Börsenkursen nach und das Ergebnis ist sofort für jeden Betrachter sichtbar. Anschauen kann sich diese Depots oder „wikifolios“ nämlich jedermann. Wer ein wikifolio angemeldet hat, kann seine Einschätzungen auf der Plattform kundtun oder seine Entscheidungen begründen. Der Clou daran: Bei genügend Nachfrage legt der Kooperationspartner Lang & Schwarz ein Indexzertifikat auf, das die Wertentwicklung des wikifolios exakt und in Echtzeit nachvollzieht. Dieses Produkt wird an der Börse gelistet und kann von jedermann erworben werden. Konnten früher also nur Banken Kapitalmarktprodukte auflegen, so kann das inzwischen jeder – sofern er nur ein wenig Resonanz bei den Anlegern findet. Durch die Größe der Plattform wird die Sache zunehmend auch für die Profis interessant, etwa um sich Bekanntheit bei den Anlegern zu verschaffen oder seine Anlagestrategie darzustellen und laufend kommentierend zu begleiten. Gerade auch Studierende, die eine Karriere im Asset Management anstreben, errichten ihre eigenen wikifolios auf der Plattform, so Stefan Greunz. Dadurch arbeiten sie am Aufbau eines „Track Records“ und können dadurch z.B. durch „harte Fakten“ überzeugen, denn anders als beim Back Testing gibt es durch die Transparenz keine Möglichkeit zu „mogeln“, in dem etwa die Transaktionszeiten zur „Schönung“ der Ergebnisse ein wenig verschoben werden. Bitcoin – die digitale Münze „Bitcoin“ – sinngemäß „digitale Münze – ist die berühmt-berüchtigte Währung des Internet, insbesondere jener dunklen Seite, die unter dem Namen „Darknet“ bekannt ist. Was macht Bitcoins dort so begehrt? Bitcoins werden nicht wie im normalen Zahlungsverkehr über die Banknetze geleitet, sondern sowohl anonym als auch sicher von Rechner zu Rechner. Die Übertrag P2P erfolgt zwar nicht in Echtzeit, aber dafür kann sich der Empfänger einer solchen, um einige Minuten verzögerten, Übertragung nach Eingang der virtuellen Geldeinheiten gewiss sein, dass dieser Vorgang unumstößlich ist. Das eigentlich interessante ist aber gar nicht die Bitcoin, so Jürgen Lang von IBM, sondern die dahinter verborgene Technik. „Blockchain“ heißt das Zauberwort, das in der Tat ganze neue Welten in den Bereich des Möglichen rückt. Wenn es bislang um die sichere Aufbewahrung bzw. den Nachweis von bedeutenden Vermögenswerten geht, spielen zentrale Einrichtungen, die staatlichen Schutz genießen oder staatlich reguliert sind, die entscheidende Rolle. Geld- und Depotkonten oder auch Grundbücher und Patentregister sind Verzeichnisse, die besonders abgeschirmt sind und dadurch Sicherheit versprechen. Die Blockchain funktioniert radikal anders: Sicherheit wird z.B. dadurch erreicht, dass der Datensatz auf möglichst vielen Ordner gespeichert wird. Sollte ein Datensatz auf einem einzelnen Server geändert werden, fällt dies sofort auf, denn jetzt unterscheidet er sich von der Masse. Obwohl die Datensätze selber vollständig offenliegen und für jedermann sichtbar sind, ist das Ganze aber dennoch anonym, da die Daten verschlüsselt sind. Die Bankbranche, aber auch Deutsche Börse, interessieren sich ganz besonders für die neuen Möglichkeiten und haben bereits erste Gehversuche unternommen. Abwicklungsprozesse ließen sich stark verschlanken und verkürzen, so dass hier ein großes Effizienzpotenzial liege, so Jürgen Lang, der Geldhäuser bei solchen Projekten begleitet. Beratung von Finanzinstituten auf ihrem Weg in die Digitalisierung Menlo Park, Cupertino und Mountain View sind schöne Orte in der Nähe von San Francisco, aber mit ihrem Namen verbinden die allermeisten natürlich etwas ganz anderes: es sind die Firmensitze von Facebook, Apple und Alphabet, der Konzernmutter von Google. „iOS oder Android“ – die Rivalität der beiden Platzhirsche um das erfolgreichere Betriebssystem findet im gleichen Maßstab auch an der Börse statt: Die beiden Giganten ringen auch hier um die Trophäe der wertvollsten Aktie der Welt. Nach einem kurzen Abrutscher auf Platz 2 hat der Release des i-Phones 7 Apple wieder an die Spitze getragen. Salvatore Pennino , der für Google Finanzinstitute auf ihrem Weg in die Digitalisierung berät und begleitet, erläuterte zunächst die Philosophie und die Herangehensweise des Suchmaschinenherstellers an Probleme, derer man sich annimmt. 20 Prozent der Arbeitszeit stehen quasi zur freien Verfügung, man kann sich dabei beliebigen Projekten widmen, die mit dem eigenen Arbeitsgebiet auch nicht entfernt zu tun haben müssen. Auf diese Weise sei z.B. die Autocomplete-Funktion entwickelt worden, die Pennino gleich vorführte: Bei der Eingabe von „DHBW Mosbach“ schlägt die Suchmaschine den besten Treffer vor, noch ehe die Eingabe beendet ist. Danach wird am meisten gesucht. Für DHBW Mosbach lautete bei seinem Versuch der Folgebegriff „Zimmerbörse“ woraus er den Schluss zog, dass der Wohnraum hier anscheinend knapp sei. Für seinen Geschmack seien Banken viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ob ein Problem groß oder klein ist, das entscheiden für ihn die Kunden, die die Probleme der Bank nicht interessieren würde. Ganz anders bei Google: wenn sich jemand vertippt, einen falschen Suchbegriff eingibt oder überhaupt nicht weiß was er suchen soll, dann sei dies das Problem von Google und nicht des Kunden, so Pennino. Wachstumsstrategie und Kostenmanagement Die Rahmenbedingungen für Banken sind und bleiben auch acht Jahre nach der Lehman-Pleite schwierig. Für kurze Anlagefristen sind die Zinsen bestenfalls noch knapp über der Nulllinie, jedenfalls für Privatkunden, während Banken und Großanleger drauflegen, wenn sie Geld parken wollen. Auch die längerfristige Anlage bringt nur wenig mehr. Dazu rollt seit Jahren eine Regulierungswelle über die Branche hinweg. Michael Mandel, Vorstand mit Zuständigkeit für das Privatkundengeschäft der Commerzbank AG, rechnet nicht mit einer baldigen Entspannung im Umfeld, ganz im Gegenteil. Und dennoch blickt er optimistisch in die Zukunft. Während mehr und mehr Kreditinstitute hierzulande ihr Heil in Kostensenkungsprogrammen suchen, verordnet er seiner Sparte eine Wachstumsstrategie. Mehr Kunden, mehr Geschäft und mehr Ertrag auf der einen und ein stringentes Kostenmanagement auf der anderen Seite sollen die Profitabilität im Privatkundengeschäft weiter stärken. Dieses Vorhaben mag ambitioniert klingen, aber Michael Mandel ist ein Mann für schwierige Fälle: Das im Zuge der Fusion der Commerzbank mit der Dresdner Bank ins Minus gerutschte Privatkundengeschäft hat er als Bereichsvorstand wieder zurück auf die Erfolgsspur geführt – trotz des besonders heftigen Gegenwinds. Die Commerzbank gewinnt seit der Trendwende kontinuierlich Kunden – knapp 1 Million Kunden seit 2012 – und die der Bank anvertrauten Vermögen wachsen ebenfalls. Damit der hierdurch bewirkte Trend zu wieder steigenden Gewinnen weiter anhält, setzt er stark auf die Digitalisierung. Wer glaubt, damit blase Mandel ins Horn derer, die das Ende der Bankfiliale kommen sehen, täuscht sich jedoch gründlich: Er bekannte sich in Mosbach ausdrücklich und mit aller Entschiedenheit zur Filiale. Da und dort müsse man in Einzelfällen tatsächlich über eine Zusammenlegung nachdenken, etwa dort wo Filialen noch in unmittelbarer Nähe zueinander liegen. Auf der anderen Seite habe und werde man künftig neue Filialen eröffnen, nach den branchenweit beachteten Flagships in Berlin und Stuttgart ist man bald auch in der Hamburger Hafencity vertreten. Die Digitalisierung betrachtet er als Chance, um individueller auf Kunden zugehen und Prozesse vereinfachen zu können. Die Bank überlasse die Wahl des Kommunikationskanals ganz dem Kunden, er kann auch nach Belieben zwischen ihnen wechseln, ohne dass der gesamte Prozess neu gestartet werden muss. Demnächst komme eine neue, einheitliche Plattform für Online Banking, Kundencenter und Filialen; damit hätten Berater die gleiche Benutzeroberfläche am Front-End wie der Kunde Zuhause. Mandel zeigte auf, über welche digitalen Angebote die Bank schon heute verfügt. Dabei war er voll des Lobes für Paydirekt, der „ersten gelungenen Gemeinschaftsaktion der deutschen Kreditwirtschaft seit Einführung der ec-Karte“. Zwar hätte auch er sich gewünscht, dass alles etwas schneller geht, aber am Ende zähle das wirklich überzeugende Ergebnis. An die zahlreichen Vertreter aus Sparkassen und Volksbanken im Publikum gewandt bekundete Michael Mandel in der regen Diskussion ausdrücklich die Bereitschaft und den Willen zur institutsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit auch auf anderen Gebieten, wo „Wettbewerb wirklich keinen Sinn macht“, etwa bei der Gestaltung des Produktinformationsblatts. So rückt die Branche unter dem Druck von außen anscheinend ein Stück weit enger zusammen. Michael Mandel ist es gelungen, die Zuhörer von Beginn an in seinen Bann zu ziehen – zum einen, weil er Klartext redet, zum anderen und vor allem wegen seines Bekenntnisses zur Vorwärtsstrategie. Sollte es der Commerzbank gelingen, die Lasten der Krise durch Wachstum endgültig hinter sich zu lassen, wäre dies auch ein wichtiges Signal für die Branche insgesamt. Insofern mag insgeheim auch mancher Wettbewerber Mandel auf diesem Weg ein wenig die Daumen drücken. Weitere Referenten

News:
1. Marketingforum an der DHBW Mosbach: Neue Ansätze im Personalmarketing

- Unternehmer kennen die Situation: Gute Mitarbeiter sind knapp, schwer zu bekommen und nicht leicht zu halten. Daher sind die Rufe nach einem wirkungsvollem Personalmarketing laut zu vernehmen. Vermehrt und immer deutlicher auch bei den Klein- und Mittelstandsunternehmen (KMU). Oftmals werden die Erwartungen, die mit dem Personalmarketing verknüpft sind, enttäuscht. Denn die enormen, aber auch vielfältigen Möglichkeiten können oft nicht in nachhaltige Effekte umgewandelt werden. In den Unternehmen ist unklar, wer wofür verantwortlich ist, notwendige Verzahnungen zwischen Personal-, Strategie- und Marketingbereichen finden nicht statt. Es fehlt an professionellem Wissen. Finanzielle Ressourcen existieren kaum, und die Erfolgszurechnung ist ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem gibt es ein rasant wachsendes und damit immer komplexer werdendes Dickicht an Möglichkeiten des Instrumenteneinsatzes. Was früher durch den Tag der offenen Tür erreicht werden konnte, wird heute durch Facebook-Kampagnen, mehrstufige Beeinflussungsstrategien und Markenbildung oder Suchmaschinen-Marketing gesteuert. Können Klein- und Mittelstandsunternehmen da überhaupt etwas ausrichten? Prof. Dr. Jörn Redler und Prof. Dr. Seon-Su Kim der DHBW Mosbach laden Unternehmer, Wissenschaftler, Studierende und interessierte Mitarbeiter zum Marketingforum am 8. März 2012 auf den Campus Mosbach, Lohrtalweg 10, ein. Von 10 bis 16 Uhr werden Professoren der DHBW Mosbach sowie Vertreter aus Industrie und Handel diese und verwandte Fragen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, erfordert jedoch eine Anmeldung bis zum 1. März 2012 unter kim@dhbw-mosbach.de .

News:
Neue Ideen fürs Handwerk

- Das deutsche Handwerk steckt in der Krise. Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) rechnet erst für 2011 wieder mit steigenden Umsätzen. Im Vergleich zu anderen krisengebeutelten Branchen zahlt sich jedoch die Bodenständigkeit der Handwerker aus: Für 2009 sei lediglich ein Umsatzminus von ca. 2 Prozent zu verbuchen. Nach wie vor beurteilen drei Viertel der Firmen bei einer ZDH-Umfrage ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Dennoch: Gerade in Krisenzeiten wächst die Notwendigkeit, die Arbeit effizient zu gestalten. Die Erstsemester des Studiengangs Vertriebs- und Kooperationsmanagement haben im Rahmen einer Projektarbeit an zwei Tagen insgesamt sechs Handwerksbetrieb aus der Mosbacher Umgebung unter die Lupe genommen. Ziel war es, so Studiengangsleiter Prof. Dr. Alexander Neumann „mit dem kritischen Blick von außen Arbeitsabläufe und –prozesse im Handwerk zu analysieren“. "Ziel war es, dass sowohl die Handwerksbetriebe als auch auch Studierenden von den Ergebnissen profitieren", so Lehrbeauftrager und Projektleiter Erich Bechtold. Schließlich wären die Studierenden die Führungskräfte von morgen bzw. die späteren Vertriebsmanager von Handwerksunternehmen. Die Studierenden dokumentierten den Ablauf des Alltags und entwickelten konkrete Verbesserungsvorschläge, um die Effizienz zu steigern, 6 Ansätze: Den Kunden zum Handwerker holen: Die Studierenden konnten herausfinden, dass insbesondere Ausschreibungen und Angebotserstellungen häufig ein großer Zeitfresser im Handwerkeralltag sind. Allein schon Fahrzeiten zum Kunden zur Angebotspräsentation seien ein Risiko, da diese schlecht im Aufwand vorab kalkulierbar und unentgeltlich seien. Während nach Angaben des Unternehmens bei Ausschreibung lediglich 10% letztendlich zu einer Beauftragung führen würden, seien es bei Messen ca. 80%. Die Studenten schlugen vor, verstärkt zu Präsentationen im Handwerksunternehmen selbst einzuladen, um dadurch die Trefferquote zu erhöhen. Werbung mehr ins Netz verlagern: Die analysierten Handwerksbetriebe setzen ihren Werbefokus in erster Linie auf klassische Print-Werbung und Empfehlungsmarketing. Dass aber im Zeitalter der Digitalisierung eine reine Offline-Existenz nicht mehr ausreicht, da sind sich die Studierenden sicher. Sich allein auf den „guten Ruf“ zu verlassen, sei zudem höchst riskant im Falle eines Scheiterns. Vielmehr müsse man sich künftig mehr um eine aussagekräftige Online-Präsenz und über Chancen der digitalen Kundeninteraktion nachdenken. I-Phone statt Terminkalender: Um den Tagesablauf besser im Voraus zu koordinieren, sei es wichtig, auf eine entsprechende Planungssoftware zurückzugreifen. Positiv fiel den Studierenden auf, dass einige Handwerksbetriebe bereits Terminkalkulationsprogramme verwenden, auf welche von mobilen Endgeräten aus zugegriffen werden kann. Auf diese Weise erhalten die Mitarbeiter tagesaktuell einen Überblick über den Einsatzplan und die Tagesziele. Kein totes Kapital ansammeln: Als Problem in fast allen besichtigten Handwerksbetrieben stellten die „Lagerhüter“ heraus. Je größer das Lager, desto größer sei auch die Gefahr, dass sich „totes Kapital“ ansammelt, das eigentlich auf der Bank Zinsen bringen könne. Wichtig sei es daher, so die Studierenden, regelmäßig Bestandsaufnahmen vorzunehmen und das Lager so klein und übersichtlich wie möglich zu halten. Die Kunden hinter die Kulissen schauen lassen: Die Mund-zu-Mund-Propaganda – so das Ergebnis der Studierenden - ist im Handwerk eine der wichtigsten Werbemittel. Gerade im Handwerk gehe es mehr als irgendwo anders um eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Kunde und Handwerker. Deshalb sei es wichtig, sich auch tatsächlich so zu verhalten, wie man wahrgenommen werden wolle. Unternehmenswerte dürften nicht nur auf dem Papier festgehalten, sondern müssten auch gelebt werden. Die Mitarbeiter wirklich mit ins Boot holen: Die eigenen Mitarbeiter sind die wichtigsten Meinungsmultiplikatoren – davon sind die Studierenden des Vertriebs- und Kooperationsmanagement überzeugt. Gerade deshalb spiele es eine wesentliche Rolle, dass auf der Baustelle nicht nur der Bauleiter fachlich kompetent Auskunft geben könne, sondern auch die Facharbeiter. Fast 80% aller Handwerksbetriebe haben weniger als zehn Beschäftigte. Handwerker stünden, so die Studierenden, deshalb häufig vor der Herausforderung, nicht nur als Handwerker, sondern auch als Berater, Verkäufer, Buchhalter, Steuerexperte und Marketingreferent agieren zu müssen. Die betriebswirtschaftliche Komponente komme dabei häufig zu kurz, woraus sich Effizienzprobleme ergeben könnten. Wichtig für die Zukunft sei es, sich Prozessabläufe immer wieder mit kritischem Blick anzuschauen und über Optimierungsmöglichkeiten und zeitgemäße Unterstützungstools nachzudenken. Im kommenden Jahr sollen wieder Handwerksbetriebe einer studentischen Analyse unterzogen werden – dann schon zum vierten Mal. Die konkreten, auf einen bestimmten Betrieb bezogenen Handlungsempfehlungen haben die Studierenden herausgearbeitet und als Dankeschön den Handwerksunternehmen nach Projektabschluss zur Verfügung gestellt. Interessierte Handwerksunternehmen können sich für das Projekt in 2010 bereits jetzt bei Prof. Dr. Neumann anmelden: neumann@dhbw-mosbach.de .

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