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Informationen zum Testkonzept

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Mein Auslandssemester an der Oregon State University

- Mein Name ist Rebecca Klenk und ich studiere International Business. Mein Auslandssemester findet in Corvallis, Oregon an der Oregon State University statt. Nach anfänglicher Unsicherheit durch die aktuelle Corona Pandemie kann ich nun sagen, dass ich mir keinen besseren Ort vorstellen kann, um mein Auslandssemester zu absolvieren und ich bin absolut glücklich darüber meine Reise angetreten zu haben. Die Coronabeschränkungen in Oregon sind bei weitem nicht so streng wie teilweise in Deutschland, da hier mittlerweile jeder ein Impfangebot ab 16 Jahren hat. Restaurants, Bars und Läden sind weitgehend geöffnet, sodass ich die Chance habe den typischen „American Lifestyle“ kennenzulernen. Die Kurse finden trotzdem alle online statt, außer einem Physical Activity Course, der Vorrausetzung für das Visum war. Ich habe mich für Rock Climbing entschieden, was bisher super viel Spaß macht und ich durch den Kurs auch mit anderen in Kontakt gekommen bin. Einmal waren wir sogar schon draußen an einer Felswand klettern. Außerdem wohne ich in einer Art internationalem Studentenwohnheim mit Studenten aus anderen Ländern und auch ein paar Einheimischen. Gemeinsam haben wir schon ein paar Ausflüge gemacht. Einige Ziele waren bisher beispielsweise Seattle oder die Oregon Coast. Letzte Woche waren wir im Silver Falls State Park und haben bei einer Wanderung zehn beeindruckende Wasserfälle sehen können. Ansonsten sitzen wir abends meist zusammen, unterhalten uns oder spielen etwas gemeinsam. Dadurch, dass wir alle von unterschiedlichen Orten auf der Welt kommen, entstehen immer sehr interessante Gespräche und man lernt noch mehr über andere Kulturen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr dankbar für diese Erfahrung bin und durch das Stipendium auch die Chance habe all das finanzieren zu können. Das Auslandssemester ist eine einmalige Gelegenheit mit anderen Kulturen in Kontakt zu kommen, sich selbst weiterzuentwickeln und seine Sprache zu verbessern. Die Zeit hier werde ich definitiv nicht mehr vergessen!

News:
DHBW CAS verabschiedet Mitarbeiter No.1

- Verwaltungsdirektor Siegfried Glier, einer der ersten „Macher“ auf dem Bildungscampus Heilbronn, geht in Ruhestand. Der Aglasterhausener war Verwaltungsdirektor der DHBW Mosbach, bevor er für die letzten sieben Jahre seines Berufslebens ans Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS) ging. Heilbronn/ Aglasterhausen. Er hat sie wachsen sehen, das DHBW CAS und den Bildungscampus, und intensiv mitgestaltet. Siegfried Glier kann stolz darauf sein, dass aus dem DHBW CAS seit dem Start im Hofkammergebäude mit einer Handvoll Mitarbeiter*innen eine zentrale Institution auf dem Bildungscampus geworden ist – mit attraktiven Studienangeboten, eigenem Gebäude und über 1400 Studierenden. Die heute 21 dualen Masterstudiengänge und Weiterbildungsangebote des DHBW CAS sind auch ihm zu verdanken. Der erste Verwaltungsdirektor geht nun in den verdienten Ruhestand. Eine zentrale Einrichtung für die Master-Studienangebote der Dualen Hochschule Baden-Württemberg? Das erste Planen und Prüfen dieser zukunftsträchtigen Idee begann schon 2013. Siegfried Glier war einer der Gestalter der ersten Stunde: Damals war er an den konzeptionellen Grundlagen beteiligt und bereitete die Kabinettsvorlage zum DHBW CAS vor. Am 1. März 2014 wurde er Verwaltungsdirektor des DHBW Center for Advanced Studies und verantwortete den Aufbau und die Leitung der Verwaltung. Als langjähriger Verwaltungsdirektor der DHBW Mosbach brachte er jede Menge optimaler Erfahrungen mit. „Mit Herrn Glier verabschiedet die DHBW einen sehr verdienten Kollegen in den Ruhestand“, erklärt die Mosbacher Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. „Er hat beständig Aufbauarbeit geleistet, zuerst an der BA, später an der DHBW in Mosbach, dann an der Außenstelle Bad Mergentheim, am Campus Heilbronn und schließlich beim CAS. Sichtbar wird diese Aufbauarbeit vor allem in den Gebäuden. Mit ihm geht jemand mit außerordentlichem Engagement, Erfahrungen und exzellenten Verwaltungskenntnissen in den Ruhestand.“ Das DHBW CAS startete 2014 mit drei Büros und einer Handvoll Mitarbeiter*innen im Hofkammergebäude auf dem Bildungscampus Ost. Der Spatenstich zum neuen Gebäude M auf dem Bildungscampus Nord markierte einen Meilenstein, an dem Glier aus Verwaltungssicht konzeptionell maßgeblich beteiligt war. Im Oktober 2016 zog das inzwischen gewachsene Team in den Neubau, und der Verwaltungsdirektor erlebte, wie seine Ideen Gestalt angenommen hatten. Viele Herausforderungen und Entwicklungsschritte später verlässt Siegfried Glier das DHBW CAS altershalber in den Ruhestand. Er blickt zurück auf eine beeindruckende Aufbauarbeit, aus der 21 duale Masterstudiengänge, vielfältige Zertifikats- und Weiterbildungsprogramme, das Zentrum für Hochschuldidaktik und lebenslanges Lernen der DHBW sowie die Intersectoral School of Governance Baden-Württemberg entstanden sind. Das DHBW CAS als zentrale Plattform der DHBW entstand integriert in die DHBW-Verwaltung. Aufgrund des gebührenfinanzierten Betriebs bildet Kundenorientierung aber die oberste Priorität. „Herr Glier hat mit seiner legendären Kenntnis selbst feiner und historischer Details unserer Hochschulverwaltung das DHBW CAS maßgeblich gestaltet und geprägt. Auf diesem Fundament werden wir uns weiterentwickeln. Ich bin dankbar, bei Bedarf auch weiterhin auf seinen außerordentlichen Erfahrungsschatz zurückgreifen zu dürfen“, würdigt Direktor Prof. Dr.-Ing. Joachim Frech seinen scheidenden Verwaltungsdirektor. Zur Person Siegfried Glier, Jahrgang 1956, studierte an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und arbeitete danach zunächst als Sachbearbeiter im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis. Von 1985 bis 2014 war er Verwaltungsleiter bzw. Verwaltungsdirektor der damaligen Berufsakademie Mosbach und heutigen DHBW Mosbach. Vom 1. März 2014 bis zum 31. Mai 2021 leitete er als Verwaltungsdirektor den administrativen Bereich des DHBW Center for Advanced Studies.

News:
Langweiliges Lockdown-Life? Nicht bei meinen Auslandssemestern in Galway!

- Ich schreibe diesen Bericht am Spanish Arch sitzend mit einem Eis in der Hand. Direkt vor mir befindet sich River Corrib, der nicht weit von hier in den atlantischen Ozean mündet. Über mir fliegen Möwen und neben mir unterhalten sich Menschen. Die Sonne scheint und es ist für irische Verhältnisse warm und relativ windstill. So angenehm ist es in hier aber nur manchmal - oft regnet es und Wind ist allgegenwärtig. Ohne dieses Wetter könnte aber das Gras nicht wachsen und Irland wäre nicht die „Grüne Insel“. Mein Name ist Lisa Geitner und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Internationales Technisches Projektmanagement an der DHBW Mosbach. Meine letzten beiden Theoriesemester absolviere ich an der National University of Ireland, Galway. Seit September 2020 befinde ich mich hier in Galway. Die Entscheidung, beide Semester im Ausland zu absolvieren, habe ich bereits am Anfang meines Studiums getroffen. Die Gelegenheit, mein Englisch zu verbessern, in einem anderen Land zu leben und neue Menschen und Kulturen kennenzulernen, wollte ich mir nicht entgehen lassen. Trotz der Pandemie habe ich mich entschieden nach Irland zu gehen und habe keinen Tag bereut. Im Bus von Dublin nach Galway habe ich sofort eine neue Freundin kennengelernt, die mir am nächsten Tag direkt eine kleine Stadttour gegeben hat. Als ich ankam, hatte ich noch keine Vorlesungen, Pubs und Geschäfte hatten noch geöffnet und das Wetter war schön. So konnte ich viel unternehmen und die Stadt und ihre Einheimischen kennenlernen. Die Atmosphäre an einem sonnigen Tag in der Stadt zwischen (geöffneten) Pubs und Buskers (Straßenmusikern) ist unbeschreiblich. Die Einheimischen sind unglaublich freundlich und immer offen für ein Gespräch. Leider fanden wegen Corona meine Vorlesungen online statt. Trotzdem konnte ich viele Kontakte knüpfen, etwa im Wohnheim, über meine Freundin vom Bus, durch meine Mitbewohner und Gruppenarbeiten in Vorlesungen. Ich durfte Menschen aus allen möglichen Nationen kennenlernen. Privat und in Vorlesungen wurde sich immer auf Englisch verständigt. Am Anfang war es schwer, den irischen Dialekt einiger Dozenten zu verstehen, doch nach zwei, drei Wochen hat man sich daran gewöhnt. Je länger und öfter man sich unterhält, Vorlesungen verfolgt, englische Essays verfasst (und auch englische Serien und Filme schaut), desto leichter fällt die Kommunikation. Eine positive Seite hatte das Online-Format des Studiums aber: Ich hatte ich mehr Zeit zur freien Verfügung. Zusammen mit Freunden habe ich County Galway und einige andere Orte wie z.B. Wexford, Waterford, Kilkenny und Dublin erkundet. Leider waren während des Großteils meines Aufenthalts Reisebeschränkungen intakt, was meinen Bewegungsradius enorm eingeschränkt hat. Trotzdem habe ich viel gesehen. Mein Lieblingsort ist die Gegend in und um Connemara im County Galway, da sie landschaftlich so abwechslungsreich ist: blaues Meer, grüne Wiesen, karge Landschaften, steinige Mauern, hohe Berge und massenhaft Schafe. Ein Moment, der mir immer im Gedächtnis bleiben wird, ist als wir am Fuß des Diamond Hill auf den Bus gewartet haben. Eine einzige Ziege ist auf der Straße vorbeigelaufen, als wäre es das Normalste auf der Welt. Laut unseren irischen Freunden war es das auch. Das Christian Bürkert Stipendium hat mir dabei geholfen, einen kleinen Teil meiner Studiengebühren zu bezahlen, da Erasmus in meinem Studiengang leider nicht greift. Der Auslandsaufenthalt ist zwar noch nicht vorbei, doch bereits jetzt erkenne ich, dass ich selbstbewusster, flexibler und spontaner geworden bin. Dadurch, dass ich im 5. Semester allein hierhergekommen bin, musste ich offener sein und auf Menschen zugehen. Auch habe ich gelernt, es zu genießen, allein zu sein und allein etwas zu unternehmen. An der NUIG musste ich mir neue Arbeitsweisen aneignen und ich konnte fachlich viel lernen. Meinen Auslandsaufenthalt werde ich nie vergessen, weil es zu viele Momente gibt, die einfach unvergesslich sind. Momente wie Delfine und Seehunde sehen, traditionelle Pubs besuchen, Buskers und Trad Sessions zuhören, im Atlantik baden gehen, den Diamond Hill besteigen, Roadtrips machen, neue Orte sehen, neue Menschen treffen, Freundschaften schließen und ganz viele mehr.

News:
Messwerterfassung mit einem Differenzdrucksensor – Entwickeln eines Infraschall-Messgerät-Prototypen

- Meine Studienarbeit beschäftigt sich mit dem Detektieren, Auswerten und Skalieren von dem für den Menschen nicht hörbaren Infraschall, welcher sich in einem Frequenzbereich unter 20 Schwingungen pro Minute [Hz] befindet. Dieser Infraschall wird in Form von kleinsten Druckwellen, also einem Differenzdruck in kleinstem Maße, in einem Messbereich zwischen -25 Pascal und +25 Pascal aufgenommen. Um diese mit dem Drucksensor aufgenommenen Messwerte richtig auswerten zu können, müssen diese Signale skaliert, gewichtet und digital gefiltert werden, um aufgenommene Frequenzen über 20Hz zu dämpfen. Anschließend wird das aufgenommene Zeit-Druck Signal mit der mathematischen Funktion der Fouriertransformation in einen Frequenzbereich transportiert. Umgesetzt wurde die ganze physikalisch-mathematische Vorgehensweise zuerst mit einem Leistungsstarken Microcontroller. Dieser wertet die vom Differenzdrucksensor erhaltenen skalierten Werte aus und sendet diese über UART an einen Computer. Mithilfe von MATLAB werden die Messwerte automatisch gelesen und ausgewertet. Für einen ersten „Proof of concept“ wurden auf einer Heimkinoanlage künstlich erzeugte Schwingungen ausgewertet. Als dieser Schritt vollendet war, wurden im nächsten Schritt die Schwingungen einer Windkraftanlage ausgewertet. Für die Auswertung einer Messung wird automatisch ein Graphen erstellt, aus dem die Frequenzspitzen [Peaks] abgelesen werden können. Weiterhin ist es möglich das Signal sowohl ungefiltert als auch gefiltert im Zeitbereich anzeigen zu lassen. Um das Messgerät autonom ohne MATLAB und Computer betreiben zu können, erarbeite ich momentan als Fortgang der Studienarbeit des letzten Semesters, ein akkubetriebenes, autonomes Messgerät mit eigener grafischer Benutzeroberfläche [GUI].Dieser Prototyp ist mit einem 2,8 Zoll TFT Display, einer SD-Karte und verschiedenen Buttons zum Bedienen ausgestattet. Mit diesem kann eine Mensch-Maschine-Interaktion [HMI] stattfinden. Es können ebenfalls verschiede Mess-Parameter eingestellt werden. Die Messung wird auf der SD-Karte festgehalten, also geloggt, und gleichzeitig mit dem Display in Grafiken und Tabellen dargestellt. Um den Prototyp zu vervollständigen habe ich eine Leiterplatine entworfen und diese in einer Fachfirma herstellen lassen. Ebenfalls erweitere ich meine bereits 3D-gedruckte Halterung um ein Gehäuse, in welches das TFT-Display samt SD Karte, die Platine mit aufgestecktem Microcontroller, Akku, Taster und Schalter befestigt werden. Außerdem wird der Sensor um einen 3D-Druck erweitert, um diesen vor Staub und Wasserspritzer zu schützen. Abschließend lässt sich sagen, dass ich durch die Studienarbeit meine Programmierkenntnisse in C/C++ und MATLAB deutlich steigern und ausbauen konnte. Die größte Hürde während der Projektzeit war es und ist es immer noch, den laufenden Vorlesungsbetrieb durch die umfangreiche Programmierarbeiten nicht zu vernachlässigen, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. In Zukunft könnte durch Triangulation mit mehreren Messgeräten eine genau Detektion von Infraschallquellen wie bspw. Erdbeben, Gewitter oder Sonstiges stattfinden.

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Implementierung eines Offline-Spracherkennungssystems zum Einsatzim Hausautomationssystem FHEM

- Motivation: Sprachassistenten erfreuen sich seit mehreren Jahren gerade in der Hausautomation immer größerer Beliebtheit. Mit ihnen lässt sich beispielsweise bequem das Licht ein und ausschalten oder die Zimmertemperatur regulieren. Doch geraten die gängigen Sprachassistenten „Siri“, „Alexa“ und „OK Google“ von Apple, Amazon und Google immer wieder auf Grund von Datenschutzbedenken in die Kritik. Denn die Smart-Home Assistenten schalten sich mitunter ungewollt ein und hören so auch private Gespräche mit. Diese sensiblen Daten senden die Sprachassistenten dann an eine Cloud weiter. Herangehensweise: Eine Alternative zu den gängigen intelligenten Sprachassistenten der amerikanischen Technik-Riesen soll daher meine Studienarbeit bieten. Dafür wurde das offline-fähige Sprachmodul MOVI über eine parallele Schnittstelle an einen WLAN-fähigen Mikrocontroller (ESP8266) angebunden. Gibt der Benutzer Befehle per Sprache ab, werden diese vom Sprachmodul phonetisiert, erkannt und an den ESP8266 weitergegeben. Der Mikrocontroller gibt daraufhin über seine WLAN-Schnittstelle MQTT-Nachrichten (offenes Netzwerkprotokoll) an den Hausautomationsserver weiter und steuert somit die gewünschten Geräte an. Die Spracherkennung läuft dabei ausschließlich offline. Es werden hierbei keine sensiblen Daten gespeichert oder an eine Cloud gesendet. Des Weiteren ist das System leicht auf weitere Befehle und Geräte erweiterbar, dem Benutzer sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Ausblick: Das System wurde mittlerweile um die Möglichkeit der Infrarot-Kommunikation erweitert, wodurch sich Befehle anstelle von Sprache auch durch Drücken einer Taste auf einer Fernbedienung auslösen lassen oder über Sprachbefehle Fernseher und Stereoanlage angesteuert werden können. Auch wurde die Schaltung vom Prototyp in eine eigene Leiterplatte überführt. Ein Gehäuse, welches durch einen 3D-Drucker erstellt werden soll, ist in Planung.

News:
Online Impuls-Coachings von Shanghai bis Kolumbien

- Nachdem in 2020 bereits die Online-Impuls-Coachings von Tanja Eggers so großen Zuspruch erfahren haben, haben wir dieses Angebot erneut nach all den Monaten im Home-Office & Home-Studying platziert. Es sind noch wenige Termine frei? Wer spontan Zeit & Lust hat, auf eine persönliche Reflexion, meldet sich gerne bei mir. Was möglich ist, zeigen folgende Statements: „Mein Gespräch mit Tanja Eggers war sehr nicht nur erfrischend, sondern insbesondere motivierend und … hat mir wichtige alternative Denkanstöße gegeben, um mehr Klarheit und Sicherheit zu erlangen. Als Expat in China war es mir persönlich wichtig, dass ich mich einem solchen Coaching in meiner Muttersprache unterziehe, daher war das Online-Coaching ein perfektes Angebot für mich. Vor allem finde ich es bemerkenswert, dass ich mich auf Anhieb beim Gespräch mit Tanja wohlgefühlt habe und mich somit auch sofort öffnen konnte, um mein Anliegen mit ihr zu teilen.“ „Tanja Eggers hat während des Coachings auf meiner Reise in Lateinamerika so kluge Fragen gestellt, durch die ich meine Vorstellungen und Wünsche für die Zeit nach meiner Jobpause besser ordnen konnte. Dabei ist sie immer wieder auf die persönlichen Werte eingegangen, die gute Hinweise darauf liefern, wie man sein (Arbeits-)leben gestalten kann. Die Benennung der Werte war für mich sehr hilfreich und helfen mir weiterhin dabei, bei Entscheidungen wirklich bei mir und bei dem was ich mir wünsche, zu bleiben.“ Wir danken Tanja von ANCORIS Consulting für ihr Engagement als Alumna der DHBW Mosbach und als aktives Mitglied von friends for life e.V.

News:
Update BigBlueButton

- Ab sofort ist die Version 2.3 des Webkonferenzsystems BigBlueButton verfügbar. Eine Übersicht über alle neuen Features finden Sie hier.

News:
Ein etwas anderes Auslandssemester in Budapest

- „My house in Budapest…” ist der erste Punkt auf der „Liste schöner Dinge“, welchen George Ezra in seinem Lied „Budapest“ erwähnt. Die Stadt bietet, wie der Song schon andeutet, schöne Häuser, ein faszinierendes Ambiente und vieles mehr. Außerdem bereitet Budapest, wie der Song selber, gute Laune. Kurz zu mir: Ich bin Anna und studiere an der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Mosbach Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt internationale Produktion und Logistik. Mein viertes Theoriesemester absolviere ich jedoch in Ungarn, an der Budapest University of Technology and Economics (BME). Viele fragen mich, wieso ich trotz der Covid-19-Situation ein Theoriesemester im Ausland absolviere und ob ich denn nicht lieber darauf verzichtet hätte. Hierfür gibt es eine klare Antwort: Anders heißt nicht schlechter! Es gibt viele Dinge die ich hier gerne erlebt hätte und nun nicht möglich sind, aber dafür gibt es auch andere Erfahrungen und Erlebnisse von welchen ich profitieren kann. Diese werde ich nun mit euch teilen. 😊 Ende Januar bin ich mit einem negativen Corona-Test, Vorfreude und Spannung in das Flugzeug gestiegen. In Budapest wurde ich mit einem strahlend blauen Himmel begrüßt. Aus dem Flieger hatte ich eine wunderschöne Sicht über die Stadt mit ihren vielen Brücken, Gebäuden und der Donau. Doch dann hieß es erstmal einen weiteren Corona-Test machen und in Quarantäne gehen. Diese lief glücklicherweise unproblematisch ab, da ich zuvor bezüglich Wohnung, Versorgung, etc. schon alles regeln konnte. Außerdem waren meine zwei Kommilitonen schon vor Ort und konnten mich unterstützen. Nachdem ich das negative Ergebnis meines zweiten Corona-Tests erhalten hatte, durfte ich meine Quarantäne frühzeitig (4 Tage statt 10 Tage) beenden und Budapest nun entdecken. Dies begann mit dem Sonnenuntergang auf einem kleinen Hügel, dem „Gellert-Berg“ direkt auf der Buda-Seite neben der Donau. Diese teilt Budapest in die Pest- und Buda-Seite. In den ersten Tagen habe ich versucht so viel wie möglich von der Stadt zu sehen und den Vorteil von Corona – keine Touristen – zu nutzen. Dazu später mehr. Erstmal kläre ich die allgemeinen Fragen zu meinem Auslandsaufenthalt. Warum ein Auslandssemester? Den internationalen Aspekt des Studiengangs kann ich vor allem im Ausland erfahren. Ich lerne verschiedene internationale Sichten kennen und profitiere von vielen Erfahrungen. Außerdem reizte es mich (und reizt mich immer noch) ein neues Umfeld kennenzulernen. Auch positive Berichte von ehemaligen Auslandsstudenten haben mir ein Semester im Ausland schmackhaft gemacht. Aber wieso Budapest? Diese Frage kann ich nun - wo ich hier bin- viel besser beantworten: Budapest ist beeindruckend, bietet internationale Kontakte, angesehene Universitäten, nette Leute, gutes Essen, schöne Landschaften, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr. Wohnen im achten Bezirk von Budapest Ich beginne mit den netten Leuten, die ich als Erstes getroffen habe: Meine Mitbewohner. Ich wohne mit vier anderen deutschen Studenten bzw. Arbeitstätigen in einer Wohngemeinschaft im achten Bezirk von Budapest. Dieser Bezirk war lange Zeit nicht der angesehenste in Budapest, jedoch wird dieser immer beliebter. Im Nachbarbezirk, welcher schnell zu Fuß zu erreichen ist, finden sich viele schöne Bars, welche ich allerdings leider nur aus positiven Erzählungen kennen lernen konnte. Außerdem sind die Anbindungen an den Innenstadtkern ebenso attraktiv. Hingegen sind die Straßen in diesem Viertel nicht die Schönsten, jedoch überzeugen schöne Altbauwohnungen und ein kleiner Park um die Ecke mich immer wieder für mein Auslandssemester hier zu wohnen. Das Klima mit den Mitbewohnern ist super. Auch wenn es natürlich ein bisschen schade ist, dass wir alle „nur Deutsche“ sind. So bietet jedoch unsere großzügige Wohnung mit hohen Decken, selbstgeschreinerten Möbeln und einer großen Küche Platz, um ab und zu mit anderen internationalen Studenten zu kochen und somit den internationalen Charakter in die Wohnung zu bringen. Ein weiterer „Nachteil“ der Wohnung ist, dass diese nicht in unmittelbarer Nähe zu meiner Universität liegt. Dies stellt jedoch aktuell kein Problem dar, da das Universitätsleben sich derzeit in meinem Zimmer und nicht in der BME vor Ort abspielt. Universitätsleben an der BME Budapest hat sehr viele verschiedene Universitäten. Treffe ich neue Leute, bin ich immer wieder überrascht von neuen Bildungseinrichtungen zu hören. So gibt es kleinere Universitäten, wie beispielsweise die Andrássi für politische und rechtliche Richtungen mit nur 280 Studierenden, jedoch auch größere internationale Universitäten wie die ELTE oder meine Universität – die BME. Sie ist einer der größten Universitäten in Budapest. Die BME umfasst acht verschiedene Fakultäten wie beispielsweise Wirtschaft und Sozialwissenschaften, Architektur und verschiedene Ingenieurwissenschaften. Von den 14.000 Studenten sind ca. 800 Studenten aus 50 verschiedenen Ländern an der BME. Leider konnte ich die Universität nur von außen besichtigen. Auch den Campus mit Möglichkeiten zum Austausch von Studierenden, zum Lernen und zum Sport treiben konnte ich nicht nutzen. Das Universitätsleben findet wie schon zuvor kurz erwähnt komplett online statt. Die Online-Veranstaltungen sind gut organisiert und die Dozenten scheinen mit distance-learning vertraut zu sein. Trotzdem ist es natürlich schade seine Kommilitonen und Dozenten nicht in der Universität kennen lernen zu können. Jedoch gibt jeder sein Bestes. Viele Dozenten versuchen Ihre Vorlesungen durch Übungen, Präsentationen und sogar durch „online-escape-rooms“ interaktiv zu gestalten. Die Prüfungen sind etwas anders organisiert als an meiner Heimatuniversität. Während in Mosbach am Ende der Theoriephase die Klausuren komprimiert in den letzten beiden Wochen geschrieben werden, gibt es hier Mid- und Finalterms. Midterms finden – wie der Name schon sagt- in der Mitte des Semesters (aktuell Ende März bis Mitte April) statt. Am Ende des Semesters finden dann nochmals Examen statt. Hierdurch ist der Lernaufwand über das ganze Semester gleichmäßiger verteilt, wodurch eine Selbstdisziplin „erzwungen“ wird. Auch Präsentationen, Essays und Extra-Punkte für aktive Mitarbeit stehen auf der Tagesordnung. Neben meinen hauptsächlich wirtschaftlich belegten Fächern wir Marketing, Industrial Organization, Mikro- und Makroökonomie lerne ich in Hungrian Culture mehr über die Kultur und Geschichte Ungarns. Meine Dozentin gibt hierbei auch viele Tipps für verschiedene Aktivitäten in Ungarn. Die Sprache lerne ich in diesem Kurs jedoch nicht kennen. Die ungarische Sprache Im Allgemeinen kann man sagen, dass Ungarisch eine sehr anspruchsvolle Sprache ist. Selbst Personen, die schon länger in Ungarn leben beherrschen die ungarische Sprache oftmals nicht. Dies liegt daran, dass die ungarische Sprache zu dem finno-ugrischen Zweig der uralischen Sprachfamilien gehört. Dahingegen sind die meisten europäischen Sprachen Teil der indogermanischen Sprachfamilie. Möchte man den Einheimischen eine kleine Freude bereiten (oder weiter auf ungarisch angesprochen werden) kann man den Nachbarn mit „Szía“ im Treppenhaus begrüßen oder sich im Supermarkt an der Kasse mit „Köszönöm“ bedanken. Ansonsten verständige ich mich hauptsächlich in englischer Sprache. Der älteren Generation fällt dies schwerer. Jedoch können diese oftmals deutsch, so dass eine Verständigung mit jungen und älteren Einheimischen größtenteils sehr einfach ist. Kontakt Einheimische In einem Auslandssemester ist man bzw. bin ich größtenteils in einer Blase von anderen internationalen Studenten und nicht von Einheimischen umgeben. Aber natürlich habe ich trotzdem Kontakt mit diesen beim Einkaufen oder wenn ich für meine Fahrrad-Reparatur einen passenden Schraubenzieher beim Nachbarn ausleihen muss. Auch sind die meisten Dozenten und Mitarbeiter der Universität Einheimische. Ich würde diese als typisch nette Europäer beschreiben. Dafür Beispiele aus meinem Alltag: Wie zuvor kurz erwähnt habe ich für die Reparatur meines Fahrrades einen passenden Schraubenschlüssel benötigt. Der Nachbar war hierfür aufgeschlossen und suchte – erfolgreich – nach einem passenden Werkzeug für mich und bat mir seine Hilfe an. Ein ungarischer Bekannter meines Mitbewohners kochte uns typisch ungarische Pfannkuchen und gab uns eine Stadttour mit Insider-Tipps und geschichtlichen Hintergründen. Auch im Supermarkt sind die Mitarbeiter oftmals sehr freundlich. Kommt es beispielsweise vor, dass man mal wieder eine passende Zutat nicht findet, ist ein Zettel mit dem entsprechenden ungarischen Wort (die Aussprache macht es sonst wieder unverständlich) sehr hilfreich. Ich hatte schon öfter die Erfahrung, dass mir dadurch ein Mitarbeiter das entsprechende Produkt zeigen konnte. Einkaufen in Budapest Das lässt mich weiter zum Einkaufen in Ungarn kommen. Hier sind viele deutsche Läden vorhanden. So findet man im Supermarktbereich hauptsächlich die deutschen Ketten Lidl und Aldi. Auch wenn ich zur Drogerie gehe fühle ich mich fast wie zu Hause. „DM“, „Müller“ und „Rossmann“ sind hier stark vertreten, so dass ich beispielsweise die gleichen Wasch- und Putzmittel wie zu Hause finde. Ein Unterschied jedoch zu meiner Heimat konnte ich in den Second-Hand-Läden feststellen. Während ich in meiner Heimat kaum einen Second-Hand-Laden kenne, sieht das hier in Budapest ganz anders aus. Dies könnte aber auch unter anderem daran liege, dass ich in Deutschland in einer kleinen Stadt lebe. Aktuell sind diese Second-Hand-Läden aufgrund aktueller Corona-Beschränkungen geschlossen, jedoch ist eine Öffnung in Sichtweite. Kultur und alltägliches Leben Die Geschichte und Kultur Ungarns lernte ich erst selbst in Ungarn kennen. Während ich zuvor ziemlich ahnungslos war, kann ich nun behaupten etwas von Vergangenheit und Gegenwart zu wissen. Ein bekanntes Beispiel aus der Gegenwart ist der Rubik’s Cube, eine Erfindung von einem Ungarn, Ernö Rubik. Während viel über den Ministerpräsidenten Viktor Orbán diskutiert wird, ist das ungarische Essen ein angenehmeres Thema. Typisch sind Gulasch und Lángos. Gulasch kennt man häufig auch aus der deutschen Küche, der ungarische Gulasch (Suppe!) ist jedoch auf jedenfall empfehlenswert. Während ich in Deutschland von einem Lángos (frittiertes „Brot“ mit Schmand und Käse oder beliebig anderen Toppings) enttäuscht wurde, habe ich dem ungarischen Lángos zum Glück nochmal eine Chance gegeben. Dieser hat mich auf jedenfall überzeugt, öfter die ungarische Spezialität zu kosten. Die Kosten für das alltägliche Leben sind etwas geringer als in Deutschland. Am Anfang „erschreckten“ mich jedoch die Preise. Ein Lángos für 700 HUF?? Dies liegt am Wechselkurs. Mit einer Umrechnung von ca. 350 HUF = 1€ kann ich mir dann doch ab und zu einen Lángos gönnen. Transportmittel in Budapest Stelle ich mich jedoch doch mal an den Herd (dies kommt häufiger vor als es jetzt klingt), benötige ich natürlich die geeigneten Zutaten. Diese lassen sich in den viel vertretenen deutschen Läden einfach finden. Um den Einkauf hierfür und den sonstigen Alltag zu erledigen nutze ich meine Füße, da hier unmittelbar die Läden Lidl, Aldi, DM, etc. in weniger als 800m zu erreichen sind. Soll es mal ein bisschen mehr in den Kern der Stadt gehen oder auf Margret-Island, ein wunderschöne Insel auf der Donau, nutze ich am liebsten mein Fahrrad. Es ist herrlich mit dem Fahrrad in weniger als 20min alle „Lieblingsorte“ zu erreichen und dabei sehr flexibel zu sein. Jedoch muss man im Straßenverkehr, trotz eingezeichneter Fahrradspuren, sehr aufmerksam sein. Wer nicht auf das Rad steigen möchte, ist auch mit den Bahnanbindungen sehr flexibel. Die Trams, Metros, Busse kommen im 3- bis 5-Minuten Takt. Dies ist vor allem für jemanden wie mich, eine Person aus einem kleineren Ort, ein purer Luxus. Hingegen es kein Luxus ist das Ticket zu erschwingen. Schon mit weniger als 10€ im Monat kann man als Student alle Verkehrsmittel in Budapest nutzen – und Budapest ist mit einer Fläche von 525km² gar nicht mal so klein. Es können also auch Orte, die etwas außerhalb liegen mit dem Studententicket (oder eben mit dem Fahrrad ) erkundet werden. Budapest und Umgebung erkunden Budapest bietet nicht nur einen zentralen Ausgangspunkt um andere Länder zu bereisen, sondern auch die ungarische Umgebung. Einer meiner Highlights war hierbei eine kleine Fahrradtour nach Szentendre. Nach knapp 25km entlang der Donau erreichte ich diese kleine Stadt. Sie ist vor allem wegen ihren kleinen Häusern und Gässchen, sowie der Straße mit Regenschirmen ein beliebtes Touristenziel und Dank Corona nicht überlaufen. In ähnlicher Richtung, nur auf der anderen Seite der Donau, befindet sich Dunaukeszi, ein perfekter Ort um am Kiesstrand der Donau die ersten Sonnenstrahlen einzufangen. Der Balaton (Plattensee) ist nicht mehr so einfach mit dem Fahrrad zu erreichen, jedoch existieren gute Zuganbindungen. So konnte ich über Ostern einen Tagesausflug zum Balaton machen und die wunderschöne Landschaft dort genießen, eine kleine Wanderung mit Ruinenbesuch starten und einen ersten Badeversuch wagen. Seen, die in näherer Umgebung sind konnte ich – je nach Entfernung – mit dem Zug oder Fahrrad erreichen. Während der Tata-See und Naplás-See eher kleinere Seen sind, bietet der Lake Velence eine größeren Kreis zum Umrunden (ca. 30km) an. Will ich hingegen „Berge“ statt Seen, gehe ich in den Buda-Hills ein wenig wandern. Diese sind nur 20-Metrominuten von Budapests Stadtkern entfernt und bieten schöne Wanderwege und Aussichten über die Stadt. Hierbei ist der Elizabeth-Tower erwähnenswert. Dieser liegt im Naturpark von Normafa und bietet auf 528m Höhenmeter einen wunderschönen Ausblick auf das flache Budapest. Auch im Stadtkern von Budapest habe ich auf dem Gellert-Berg schon öfter Budapest von oben bewundern können. Hier hat man egal ob zum Sonnenaufgang, -untergang oder einfach zu „normalen“ Tageszeiten eine gute Übersicht über den zentralen Kern von Budapest. Neben den vielen Brücken wie der Liberty-Bridge, Chain-Bridge, Elizabeth-Bridge oder Margaret-Bridge kann man in der Ferne die St. Stephan Basilica, das Parlament und viele weitere beeindruckende Gebäude sehen. Auch meine Universität ist von oben erkennbar. Diese liegt jedoch am Fuße des Gellertberges, weshalb ein Blick auf die schöne Fassade der BME vom Gellert-Berg aus nicht möglich ist. Vom Gellertberg aus kann man auch weiter Richtung Buda-Castle und Fischerbastei laufen. Dies sind zwei weitere wundervolle Bauten in Budapest auf der Buda-Seite. Letztere ist (bis jetzt) meine Lieblingsarchitektur. Sie wurde zwischen 1895 und 1902 gebaut um den 1000. Geburtstag des ungarischen Staates zu feiern. Die Bastei wurde deshalb im Neo-Romanischen Stil erbaut. In der Mitte der Bastei steht eine Statue von St. Stephan, dem ersten ungarischen König. Die sieben Türme der Bastei erinnern an die sieben ungarischen Häuptlinge. Daneben erinnert es mich an ein Märchenschloss. Wenn man auf einem der Türme steht hat man zusätzlich einen märchenhaften Blick auf Budapest und insbesondere auf das Parlament, welches sich direkt gegenüber auf der anderen Seite der Donau befindet. Den Heroes‘ Square kann man leider von keinen der genannten Orten sehen. Hier sind Statuen von ungarischen Helden, wie beispielsweise den verschiedenen Königen zu sehen. Eine weitere Attraktion ist ein Pferderennen im Oktober um diesen Square. Leider bin ich zu dieser Zeit nicht mehr in Ungarn. Aber vielleicht lässt sich das in den nächsten Jahren einmal einrichten. Die gezeigten Bilder in meiner Hungrian-Culture Vorlesungen haben mich nämlich beeindruckt, wie sich dieser Platz verwandeln lässt. Gesammelte Erfahrungen Neben der Kleinigkeit dem Lángos eine neue Chance zu geben und offen für Neues zu sein, bietet Budapest bzw. ein Auslandssemester noch weitaus mehr. Auswahl des Studienortes, der Kurse, der Unterkunft, der Anreise, … förderten meine Selbstständigkeit und Entscheidungsfindung. Auch in Budapest selber wird diese natürlich weiter gefördert und durch weitere Problemlösungsansätze – sei es das Fahrrad oder eine Verschiebung der Kurswahl – ergänzt. Daneben ist die Sprache zu erwähnen. Zwar lebe ich mit Deutschen zusammen, jedoch werde ich trotzdem jeden Tag mit der englischen (oder auch mal französischen, ungarischen, italienischen,…) Sprache konfrontiert. Beispielsweise im Supermarkt, in den Vorlesungen und Seminaren oder bei Treffen mit internationalen Freunden. Ich bin davon überzeugt, dass diese sprachliche Entwicklung und kulturellen Eindrücke mir später helfen mit internationalen Kunden, Geschäftspartnern und Bekannten ein gutes Verhältnis aufzubauen. Auch die erweiterte Kompetenz der Teamfähigkeit wird mir wahrscheinlich später weiterhelfen. Vor allem durch mein WG-Leben und Gruppenarbeit wird diese gefordert. Hierbei finde ich es schön zu merken, wie gut alles laufen kann, wenn jeder auf den anderen Rücksicht nimmt, sich gegenseitig unterstützt, seine Stärken nutzt und die Verschiedenheit der einzelnen „Teammitglieder“ zulässt. Budapest und Christian Bürkert Stiftung: gerne wieder – Chance nutzen! Die gesammelten Erfahrungen habe ich neben meiner Universität, der DHBW Mosbach, meinem dualen Partner, der BRAND GMBH & CO KG, auch der Christian Bürkert Stiftung zu verdanken. Dank der Unterstützungen konnte und kann ich den Wunsch eines Auslandssemesters verwirklichen und dieses nun genießen. Ich bin froh, solch tolle Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke sammeln zu können. Ich lege es jedem an das Herz, die Chance zu nutzen, egal in welchen Umständen. Denn ein Haus in Budapest (oder im Ausland) soll nicht nur auf der Liste der „schönen Dinge“ leer stehen bleiben.

News:
Hallo! Labas!

- M ein Name ist Svenja und ich studiere an der DHBW Mosbach Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung internationale Produktion und Logistik. Das vierte Theoriesemester verbringe ich in Litauen und studiere an der VilniusTech. D er Entschluss ein Auslandssemester zu machen stand schon zu Beginn des Studiums fest, nur wohin war noch eine offene Frage. Eigentlich wäre es für mich nach Thailand gegangen, doch aufgrund der Corona-Pandemie habe ich mich dafür entschieden ein Land innerhalb Europas zu wählen und wie das Schicksal es so wollte, hat es mich in die traumhafte Hauptstadt Litauens verschlagen. In Vilnius wurde ich Ende Januar von einem heftigen Schneesturm und circa -20 °C empfangen. Die ersten zwei Wochen verbrachte ich dann erstmal in Quarantäne, jedoch war es mir erlaubt Spaziergänge innerhalb eines Radius von einem Kilometer zu unternehmen. Da meine WG im Herzen der Altstadt liegt, konnte ich schon in den ersten Tagen die verschneite Stadt kennen und lieben lernen. M it Hilfe vieler Veranstaltungen des ERASMUS-Netzwerkes meiner Universität, die natürlich online stattfanden, habe ich schon in den ersten Wochen viele Studenten aus aller Welt kennengelernt und wir haben gemeinsam Ausflüge unternommen. Unter anderem ging es für uns zu den „Green Lakes“. Diese sind mehrere Seen nahe der Stadt. Sie waren zu Beginn meines Semesters noch komplett gefroren. Dort konnten wir Einheimische beim Eisfischen beobachten und über die Seen spazieren. Die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Vilnius sind die „Three Crosses“ und der „Gediminas Tower“. Beide habe ich schon unzählige Male besucht und von dort die schönsten Sonnenuntergänge beobachten dürfen. Des Weiteren war ich gemeinsam mit anderen ERASMUS-Studenten Skifahren, in verschiedenen Museen, wandern, mit Hunden aus dem Tierheim spazieren und vieles mehr - langweilig wird es jedenfalls nicht! Einer meiner Lieblings-Ausflüge war in einen nahe gelegenen Park, dort haben wir eine mobile Sauna genutzt und uns im Fluss Neris abgekühlt. A bsolute Highlights meines ERASMUS-Semesters in Litauen waren definitiv die Städtetrips nach Trakai, Kaunas und Klaipeda. Trakai hat eine märchenhafte Wasserburg zu bieten, diese zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Litauens. Hier kann man Tretboot fahren, in dem See rund um die Burg baden gehen oder das Museum innerhalb der Burg besichtigen.Kaunas ist eine wunderschöne Stadt nahe Vilnius. Es handelt sich um die zweitgrößte Stadt Litauens, jedoch hatte ich den Eindruck einer eher kleinen, süßen Stadt mit einer schönen Altstadt. In Kaunas fließen außerdem die Flüsse Neris und Memel zusammen. Klaipeda wiederum ist am anderen Ende des Landes - an der Ostsee. Dort konnten wir die höchsten Dünen Europas erklimmen und sommerliche 18 °C am Strand genießen. A ufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sind alle meine Vorlesungen sowie Klausuren online. Aus diesem Grund kann ich leider das Campus-Leben nicht genießen, jedoch ist die VilniusTech super organisiert und das Studium verläuft reibungslos. I ch freue mich schon auf die weiteren zwei Monate in der sehr unterschätzten Stadt Vilnius und hoffe noch mehr von Litauen erkunden zu dürfen.

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