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News:
Internationales Technisches Vertriebs-Management

- Zum ersten Mal verbringen die Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen mit der Studienrichtung Internationales Technisches Vertriebsmanagement ihr drittes Studienjahr auf dem Campus Bad Mergentheim und profitieren dort von der Internationalität des Umfeldes. Die Dozenten verfügen in der Regel über eine langjährige eigene Erfahrung im Ausland oder sind Professoren ausländischer Hochschulen. Prof. Dr. Ralph Scheubrein, verantwortlich für die Studienrichtung „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach erklärt, wieso gerade in Krisenzeiten der Vertrieb eine entscheidende Rolle spielt und wieso die Globalisierung als Chance zu begreifen ist. Interview mit Prof. Dr. Ralph Scheubrein über die Zukunftsaussichten der internationalen technischen Vertriebsmanager Prof. Dr. Ralph Scheubrein ist verantwortlich für Studienrichtung „Internationales Technisches Vertriebsmanagement“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach. Er habilitierte an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Hohenheim und gewann den Werner Kern Preises für produktionswissenschaftliche Forschung. Prof. Dr. Ralph Scheubrein arbeitet in Consulting-Projekten, u.a. bei IBM, Hoechst, Arthur D. Little und Siemens. Vorher war an der Eastern Michigan University (USA) als Professor für Supply Chain Management tätig und lehrte an der Technischen Universität Freiberg (Sachsen) Allgemeine BWL. Herr Prof. Dr. Scheubrein, welche Kernkompetenzen erwerben die Studierenden in ihrem Studium, und welche ganz besonders im dritten Studienjahr? Getreu dem Motto "Ein Unternehmen lebt nicht nur von dem, was es produziert, sondern von dem, was es verkauft" sind die Lehrveranstaltungen so konzipiert, dass die Studierenden ihre bereits erworbene Methoden- und Fachkompentenz als angehende Ingenieure im dritten Studienjahr durch Wissen um betriebswirtschaftlich orientierte Planungs- und Entscheidungskonzepte erweitern. Insbesondere wird hierbei ihr Blick auf die oftmal komplexen Zusammenhänge internationaler Geschäftstätigkeit gelenkt. Welche Entwicklungschancen sehen Sie im späteren beruflichen Werdegang für die internationalen technischen Vertriebsmanager? Deutschland ist in extrem hohen Maße vom Außenhandel abhängig. Als rohstoffarmes Land ist es stark auf Importe angewiesen - man denke nur an Energieträgern wie Erdöl und Erdgas. Trotzdem gelingt es der deutschen Wirtschaft durch die Produktion hochwertiger Güter und Dienstleistungen und deren weltweiten Absatz das Ausmaß der deutschen Importe noch durch die Exporte zu übertreffen. So erreichten im Jahr 2008 die Importe mit 819 Milliarden Euro einen erneuten Höchststand. Sie wurden aber von den Exporten in Höhe von 995 Milliarden Euro noch um 176 Milliarden Euro übertroffen. Vor diesem Hintergrund gehe ich davon aus, dass zwei wesentliche Bausteine einer erfolgreichen berufliche Karriere ein technischen Sachverstand gepaart mit einer internationalen Ausrichtung sind. Was macht diese Studienrichtung zu etwas ganz besonderem im nationalen Wettbewerb? Der Studiengang "Internationales Technisches Vertriebsmanagement" ist aufgrund der sorgfältigen Konzeption in Zusammenarbeit mit Unternehmen quasi einzigartig in Deutschland. Eine gewisse Evidenz dafür erhält man zum Beispiel einfach durch Eingabe des Studiengangstitels in eine Web-Suchmaschine... Welche Chancen sehen Sie auch für die Region, dadurch, dass diese Studienrichtung angeboten wird? In unserer Region sind zahlreiche Firmen angesiedelt, die mit Recht den berühmten Titel "hidden champion" besitzen. Für viele dieser mittelständischen Unternehmen ist die einzige Möglichkeit langfristig weiter zu florieren, ihren Markt international so weit als möglich auszudehnen. Unsere Studienrichtung trägt durch die Ausbildung der hierfür notwendigen hochqualifizierten Mitarbeiter ihren Teil zu dieser anspruchsvollen Aufgabe bei. Wie wird sich der Beruf des internationalen Vertriebsingenieurs in den nächsten Jahren verändern, welche Faktoren sind die wichtigsten Treiber für die Veränderung und wie bereiten Sie Ihre Studentinnen und Studenten schon heute darauf vor? Der Begriff der "Globalisierung" wird mancherorts eher mit negativen Effekten verbunden. Aus den genannten Gründen ist es aber tatsächlich so, dass die Wohlfahrt unserer Region und des Landes als Ganzes ganz entscheidend davon abhängt, dass die Unternehmen in der Lage sind, die sich global bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Im Bezug auf das Studium "Internationaler Vertriebsingenieur" bedeutet dies, dass es immer wichtiger wird zu erlernen, wie man sich in einem internationalen Umfeld orientiert, sich bietende Chancen für verbesserte und neue Produkte erkennt und wie durch gezieltes Handeln diese Produkte international abzusetzen sind. Interview mit Svenja Müller, Kurssprecherin der internationalen, technischen Vertriebsmanager Svenja Müller ist Kurssprecherin der internationalen technischen Vertriebsingenieure und vertritt im Gründungssenat der Dualen Hochschule die Interessen der Fakultät Technik. In ihren Praxisphasen ist sie bei der Wittentstein AG und wird ihr Studium 2010 mit dem Bachelor of Engineering abschließen. Frau Müller, welche Kernkompetenzen erwerben Sie während Ihrem Studium? In den ersten beiden Studienjahren war das Studium weitestgehend technisch ausgelegt, jetzt zu Beginn des letzten Studienjahres liegt die Spezialisierung in betriebswirtschaftlichen bzw. vertiebsorientierten Fächern und vor allem befassen sich die Lehrinhalte mit der Globalisierung. Wir profitieren insbesondere von der wirtschaftsnahen Ausrichtung des Studiengangs, der sich insbesondere mit innovativen und globalen Prozessen befasst. Welche Entwicklungschancen sehen Sie für sich persönlich im späteren beruflichen Werdegang? Ich habe das Gefühl, dass mir viele Wege offen stehen und ich in viele verschiedene Richtungen gehen kann. Ich könnte sowohl im Vertrieb, im Marketing als auch im Projektmanagement arbeiten. Vertriebsingenieure werden immer gebraucht und umso mehr, je größer die Märkte werden. Was macht diese Studienrichtung zu etwas ganz besonderem im nationalen Wettbewerb? Warum haben Sie sich gerade dafür entschieden? Ich wollte in meinem späteren Beruf Technik und Sprachen verbinden, was mit diesem Studiengang bestens funktioniert. Wir bekommen die Möglichkeit während des dualen Studiums sowohl in der Praxis als auch in der Theorie Auslandserfahrungen zu sammeln. Außerdem möchte ich mit Menschen arbeiten und später viel im Ausland tätig sein. Wie wird sich der Beruf des internationalen Vertriebsingenieurs in den nächsten Jahren verändern und welche Faktoren sind die wichtigsten Treiber für die Veränderung? Gerade durch die Globalisierung müssen sich Unternehmen an den internationalen Markt anpassen und ihre Vertriebskanäle internationalisieren. Daraus ergibt sich, dass Vertriebler benötigt werden, die sich auf dem internationalen Markt auskennen, sich in andere Kulturen hineinversetzen können, aber auch technisches Hintergrundwissen mitbringen. Sollten sich auch kleine und mittelständische Unternehmen mit dem internationalen Vertrieb auseinandersetzen? Es sollten sich gerade mittelständische Unternehmen mit dem internationalen Markt auseinandersetzen. Es waren in den letzten Jahren gerade Hidden Champions die Gewinner, wozu relativ viele kleine und mittelständische Unternehmen gehören. Durch die neuen Medien ist es noch einfacher international schnell zu agieren und den ausländischen Markt zu erreichen.

News:
Impulse in neuem Netzwerk

- Fünftes Doktorandenkolloquium an der DHBW Mosbach Am 23. Januar 2018 fand das fünfte Doktorandenkolloquium an der DHBW Mosbach statt. Dabei stellten sechs Doktorandeninnen und Doktoranden die Schwerpunkte und den aktuellen Stand ihrer Arbeiten vor. Neben den Promovierenden waren auch interessierte Professorinnen und Professoren sowie Laboringenieurinnen und -ingenieure zu den einzelnen Vorträgen anwesend und beteiligten sich an anschließenden Diskussionen. Somit konnten die Promovierenden neue Impulse für ihre Arbeiten gewinnen und sich gegenseitig vernetzen. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch Prof. Dr. Bernd Bachert eröffnete Laboringenieur Reinhard Wenig die Veranstaltung mit einem Vortrag über die „Forschungsintegrierte Lehre in der Digitalen Fabrik“ der DHBW-Mosbach. Im Vordergrund des Vortrags stand die Modellfabrik „Living Lab“ , welche mit realitätsnah simulierten Prozessen die Produktion, Logistik, und das Anlagenmanagement von typischen Fertigungsprozessen abbildet und in die Lehre integriert. Danach folgten die Präsentationen der Doktoranden. Zunächst stellte Christian Götz die Schwerpunkte und den aktuellen Stand zum Thema „Bilanzpolitik und sonstige Rückstellungen nach HGB“ vor. Nach einem Einblick in die theoretischen Aspekte zur Rechnungslegungspolitik leitete Christian Götz relevante Forschungsfragen ab, welche als Grundlage seiner qualitativen und quantitativen Forschungsmethodik dienen. Abschließend wurden innerhalb eines Ausblicks konkrete Meilensteine für das weitere Vorgehen definiert. Christian Düsi referierte zum Thema „Bildungshintergrund, Motivation, Gender und Studiengang – Auf der Suche nach Variablen mit Vorhersagekraft bzgl. Leistung(-sentwicklung) in Mathematikvorkursen“. Myriam Hamich, Daniel Ullrich, David Schönwälder und Sebastian Wankerl stellten den aktuellen Stand zu ihrem Forschungsprojekt optes+ vor und gingen auf erste Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Mathematik-Didaktik ein. Abschließend hielt Prof. Dr. Tobias Dörfler einen Gastvortrag zu den formalen und informellen Hürden bei der Antragsstellung von Forschungsvorhaben. Durch diverse Gutachtertätigkeit wie z.B. für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), konnte Dörfler einen fundierten Einblick in die aktuelle Förderlandschaft geben. Somit gestaltete sich das Programm des fünften Doktorandenkolloquiums als sehr abwechslungsreich und informativ für alle Anwesenden. Referentinnen und Referenten

News:
Langjährige Lehrbeauftragte der DHBW Mosbach geehrt

- Für lange Jahre in der Lehre wurden vergangene Woche rund 80 Lehrbeauftragte an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ausgezeichnet. Die Rektorin der Hochschule, Prof. Dr. Gabi Schlottmann, zeigte sich dankbar für das hohe Engagement der Lehrbeauftragten: „Nur durch engagierte und praxiserfahrene Lehrbeauftragte können wir die hohe Qualität und Aktualität unserer Lehrveranstaltungen bei gleichzeitigem Bezug zur Wissenschaft aufrechterhalten. Damit sichern wir den Studienerfolg und die Beschäftigungsfähigkeit unserer Absolventinnen und Absolventen.“ Rund zwei Drittel der Geehrten lehren seit 10 bis 20 Jahren an der DHBW Mosbach. Ausgezeichnet mit einer Ehrennadel der Hochschule wurden die Lehrbeauftragten, die mehr als 30 Jahre an der Hochschule unterrichten. Drei Lehrbeauftragte durften sich für 35 Jahre Lehre und Engagement über eine Einladung zum Essen mit der Rektorin freuen. Nach dem offiziellen Festakt mit Ansprachen und Urkundenvergabe schloss der Abend bei einem Get-together auf dem Campus der Hochschule. Für 25 Jahre und mehr wurden geehrt: Norbert Arnold Karlheinz Diebold Günter Freischlag Rainer Herberich Rainhard Herden Doris Humpfer Ernst Kief Peter Menstell Angelika Nintscheff Michael Ohlheiser Leopold Reiter Ariane Spitzer Dr. Rolf Weyrauch Herbert Wojkowsky Für 30 Jahre und mehr wurden geehrt: Dr. Rainer Gliese Detlev Maas Dr. Detlef Manski Hans Pader Für 35 Jahre und mehr wurden geehrt: Josef Bittler Wolfgang Keller Josef Kronawetter Impressionen vom Tag der Lehre

News:
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier

- Prof. Dr. Dirk Schwarzer, sportlicher Leiter der Heilbronn Open und Studiengangleiter DLM-Sportmanagement an der DHBW Mosbach/Campus Heilbronn über das Tennisturnier und besondere Herausforderungen des Sportmanagements Die Heilbronn Open spielen seit 31 Jahren in der ersten Liga der ATP-Challenger Turniere. Durch die aktive Unterstützung der Sponsoren konnte das Preisgeld erhöht werden. Das Event im Rauhen Stich gehört nun zu den „Top-10“-ATP-Challenger Turnieren der Welt. Prof. Dr. Dirk Schwarzer, Studiengangleiter DLM-Sportmanagement am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach, ist seit den achtziger Jahren dabei. Mit dem Turnier sind auch seine Aufgaben gewachsen: Er war Leiter des Fahrdienstes, Turnierleiter des Junior Challenger Cups, spielte selbst in der Qualifikation und ist seit 2005 Sportlicher Leiter des Turniers. Was war Ihr persönliches Highlight in all den Jahren? Schwarzer: Es ist schwierig, über all die Jahre nur ein Highlight zu nennen. Sicherlich an erster Stelle die eigene Teilnahme, auch wenn ich damals gleich in der ersten Runde verloren habe. Einer der eindrucksvollsten Momente in meiner persönlichen Turniergeschichte war auch der Schaukampf zwischen Stefan Edberg, Charly Steeb, Goran Ivanisevic und Henri Leconte zum Anlass unseres 25-jährigen Jubiläums. Ehemalige Weltranglisten-Erste bei uns in Heilbronn –, ein tolles Erlebnis. In der Rückschau erinnere ich mich auch gerne an die Auftritte von Roger Federer und Rafael Nadal, damals noch Nachwuchstalente, die sich bei uns durch die Qualifikation gekämpft haben. Schon zu diesem Zeitpunkt konnte man sehen, dass sie etwas mitbringen, das nicht jedem gegeben ist. Nach so vielen Jahren spielen die Heilbronn Open immer noch in der ersten Turnier-Liga. Was gab es Neues 2014? Schwarzer: Etwas speziell Neues kann ich nicht feststellen. Vielmehr wird unsere Tradition mit Leben gefüllt. Der diesjährige Sieger, Peter Gojowczyk, bestätigte wieder einmal unser Turnier-Motto „Mit uns an die Spitze“: Durch seinen Sieg bei den INTERSPORT HeilbronnOpen wird er ab dem heutigen Tag in der Weltrangliste unter den Top 100 geführt werden. Für ihn ist das eine erfreuliche Entwicklung. Über die Jahre hinweg erkennt man jedoch gewisse Trends, die nicht nur unser Turnier betreffen, etwa die zunehmende Professionalisierung im Tennisgeschäft. Die Kommunikation läuft nicht mehr direkt über die Spieler, sondern mit ihren Managern. Darüber hinaus spüren wir bei den Zuschauern eine immense Erwartungshaltung. Wenn es dir nicht gelingt, einen absoluten Weltklasse-Spieler zu holen, dann wirst du schnell als zweitklassiges Event eingestuft. Nach dem Turnier ist vor dem Turnier: Wie weit sind die Planungen für 2015? Schwarzer: Mit dem offiziellen „Supervisor Report“ der Spielergewerkschaft, der am Final-Sonntag stattfindet, beginnen gemeinhin die Vorbereitungen für das nächste Jahr. Wir wurden wieder als hervorragender Challenger-Event evaluiert. Auch wenn das Turnier wieder ein großer Erfolg war, können wir leider für 2015 noch keine konkreten Schritte einleiten, da erst wichtige Weichenstellungen vorgenommen werden müssen. Als leitender Sportdirektor der Heilbronn Open und Professor für Sportmanagement in Personalunion leben Sie die Verbindung von Theorie und Praxis. Wie bereitet das Studium an der DHBW Ihre Studierenden darauf vor, vielleicht selbst einmal Großevents zu organisieren? Schwarzer: Das Management von professionellen Sportveranstaltungen und Marketing-Events im Sport ist wesentlicher Baustein unseres Studienplans. Die Studierenden lernen dabei vor allem, dass Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle eines Events als Projektmanagement-Prozess aufzufassen sind. Sportevents sind klassische Dienstleistungen im Sport, die unterschiedliche Zielgruppen mit je eigenen Motiven ansprechen. Die Vermarktung eines Sportevents richtet sich primär an potenzielle Zuschauer, die auf dem Zuschauermarkt rekrutiert werden müssen. Dabei konkurriert man mit anderen Veranstaltungen und Freizeitgestaltungen außerhalb des Sports. Wir sind aber auch auf dem Sportlermarkt aktiv – ohne Weltklasse-Tennisspieler könnten wir unser Niveau nicht halten. Und schließlich gibt es Folge- und Supportmärkte, beispielsweise die Medien und vor allem die Sponsorenpartner. Die Aufgabenbereiche sind dementsprechend sehr vielfältig. Die Studierenden lernen, welche Stakeholder grundlegend bei einem Event Ansprüche stellen, und sie erfahren auch, wie diese Komplexität zu managen ist. Die Arbeit mit Fallstudien – nicht nur die INTERSPORT HeilbronnOpen – bietet sich in den entsprechenden Lehrveranstaltungen natürlich an. In diesem Jahr war Deborah Borzer Teil des Organisationsteams. Sie hat im vergangen Herbst ihr Sportmanagement-Studium erfolgreich mit dem Bachelor abgeschlossen. Welche Berufs- und Tätigkeitsfelder stehen den zukünftigen Sportmanagern offen? Auf welche aktuellen Entwicklungen im Sport sollten sie vorbereitet sein? Schwarzer: Sportmanager, die bei uns ausgebildet werden, haben ihre Zukunft in ganz unterschiedlichen Branchenzweigen: Sportartikelindustrie und Sportfachhandel, Gesundheits- und Wellnessbereich, Fitnessstudios, öffentliche Sportverwaltungen der Städte, Sporttourismus, kommerzielle Multisport-Anlagen, professionelle und halbprofessionelle Teamsportunternehmen und natürlich bei gemeinnützigen Sportvereinen und -verbänden. Das Management von und im Sport kann nur gelingen, wenn man gesellschaftliche Entwicklungen und Trends im Auge behält. Deshalb greift ein rein betriebswirtschaftlicher Zugang zu kurz, er muss um die Besonderheiten des Sports ergänzt werden. In der Sportbranche steht die Dienstleistung an der Person im Vordergrund; bei Sportevents haben Sportler, Zuschauer und Veranstalter sehr unterschiedliche Erwartungen, die gegeneinander abgewogen werden müssen. Der Sport hat sich zu einem bedeutenden Wirtschafts- und Wachstumsmarkt entwickelt, der immer neue Herausforderungen bereithält. So existiert aktuell in der Sportartikelbranche das „Spannungsfeld“ zwischen stationärem und dem Online-Handel. Anderes Beispiel: In der Fitnessbranche liegt der Fokus vieler Betriebe auf der Neukundengewinnung, die Bindung der Mitglieder wird dagegen zu stark vernachlässigt. In diesem Branchenzweig gibt es Fluktuationsquoten von über 50 Prozent. Herr Prof. Schwarzer, wir danken für dieses Gespräch. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Studiengangs www.dhbw-mosbach.de/studienangebote/sportmanagement.html

News:
Vortrag der Triathletin Sandra Wallenhorst über "Triathlon und Familienmangagement"

- Die international erfolgreiche Triathletin Sandra Wallenhorst hält am 8. Dezember um 18.30 Uhr an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach einen Vortrag zum Thema: „Triathlon und Familienmanagement“. Darin verrät die Spitzensportlerin, Juristin und Mutter eines vierjährigen Sohnes, wie sie Training, Wettkampf, Beruf und Familie vereinbart. Der Vortrag findet im großen Hörsaal auf dem Campus der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10 statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter events@dhbw-mosbach.de oder Tel. 06261/ 939-0 wird gebeten. Sandra Wallenhorst läuft, schwimmt und radelt. Professionell. 2009 und 2010 war die Triathletin Europameisterin auf der Langdistanz. Gut zehn Mal im Jahr fährt die Spitzensportlerin deshalb für ein paar Wochen ins Trainingslager. Das kann dann auch schon mal auf Hawaii oder in Thailand sein. Weit weg also von ihrem vier Jahre alten Sohn Philipp. Er darf nicht immer mit, denn er soll regelmäßig in den Kindergarten gehen und muss schließlich schon selbst zum Training. Bei all dem Stress Beruf, Sport und Familie unter einen Hut zu bekommen, scheint Philipp seine Mutter regelrecht zu beflügeln: Nach Siegen in der Mittelstreckendistanz konnte sie beim Ironman Austria in Klagenfurt am Wörthersee 2008 den 14 Jahre alten Rekord der achtfachen Weltmeisterin Paula Newby-Fraser über die Langdistanz von 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen mit einer Zeit von 8:47:25 Stunden unterbieten. Auf Hawaii holte sie sich im Oktober 2008 bei den Weltmeisterschaften im Ironman Triathlon die Bronzemedaille. Im Training mit dem Lauftrainer Herbert Steffny konnte sie sich weiter steigern: Bei der Europameisterschaft in Frankfurt verteidigte sie 2010 ihren Titel aus dem Vorjahr mit einem neuen Streckenrekord auf der Laufdistanz (3:00:15 h für den Marathon). Gesundheitliche Probleme - lange Zeit machte ihr eine Entzündung am Knie Probleme - zwangen sie jedoch zu einer längeren Pause. Zum Vortrag an der DHBW Mosbach kommt sie auf fast direktem Weg aus Thailand. Drei Wochen hat sie dort trainiert, und man darf gespannt sein, welche Ziele sie sich vorgenommen hat. Sohn Philipp ist auch gespannt, ob seine Mutter wieder extra schnell rennt. Auf Hawaii hatte sie ihm 2010 versprochen, für ihn besonders schnell zu laufen. Doch dann war sie auch für Philipp überraschend früh wieder zurück. Weil sie sich mit dem Rennrad verfahren hatte, wurde sie bei der Weltmeisterschaft leider disqualifiziert. Philipp freute sich und feierte mit Mama eine Party. Bestimmt hat das die 39jährige Triathletin auch getröstet, denn Sandra Wallenhorst bedeutet ihre Familie viel.

News:
Mosbacher Campusgespräche mit Gunter Dueck, IBM

- „Wie werden wir künftig arbeiten?“ Diese Frage beantwortet Ihnen Gunter Dueck, IBM Distinguished Engineer, am 5. November bei den dritten Mosbacher Campus Gesprächen in der Alten Mälzerei in Mosbach ab 19 Uhr. In seinem Vortrag macht er sich Gedanken über die „Transformation der alten Industrie-Wirtschaft zur Wissensökonomie”. Seine wichtigste These lautet: Krisen gepaart mit Technologiesprüngen bedingen den Auf- und Abstieg von ganzen Branchen. Das Internet ist das wichtigste Leitmedium des angehenden Jahrhunderts, es schafft die Infrastruktur für eine Ökonomie des Wissens. Dueck ist sich sicher, dass damit auch die Arbeitswelt vor der Herausforderung sieht, sich neu zu definieren. Denn Arbeit, so Dueck, ist künftig Wissens- und Kreativarbeit. Ein Großteil bisheriger Tätigkeiten wird künftig durch Informationstechnologien abgelöst. Gunter Dueck blickt nüchtern unerschrocken in die Zukunft, plädiert für ein neues Wirtschaftsverständnis und für eine konsequente Hochbildungskultur mit neuem Menschenbild. Gunter Dueck ist IBM Distinguished Engineer, IEEE Fellow, Mitglied der IBM Academy of Technology und IBM Master Inventor. Er arbeitet an der technologischen Ausrichtung der IBM, an Strategiefragen und Cultural Change mit. Zudem ist er Mitglied der Präsidien der Gesellschaft für Informatik (GI) und der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). Er wurde vor allem durch seine Vorträge und satirisch-philosophischen Bücher bekannt.

News:
IHK-TRIZgroup zu Gast der DHBW Mosbach

- Mit der TRIZ-Methode zu innovativen Produkten Mit Hilfe der sogenannten TRIZ-Methode versuchen Entwickler, ihre Tätigkeit zu systematisieren, um schneller und effizienter zu neuen Problemlösungen zu kommen. In der Region Heilbronn-Franken gründete die IHK im Jahr 2006 eine TRIZgroup, die aktuell aus 22 Institutionen besteht, darunter vier Hochschulen. Eine davon ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, die zum Auftakt für das Jahr 2018 an ihren Campus lud. Viele revolutionäre Ideen entstehen oft durch Zufall. Die sogenannte TRIZ-Methode ist eine Möglichkeit, um Innovationen systematisch zu erzeugen. Der Name steht für „Theorie des erfinderischen Problemlösens“. Prof. Dr. Rainer Klein, Studiengangsleiter Mechatronik an der DHBW Mosbach und Gründungsmitglied der regionalen TRIZgroup, erklärt: „Am wichtigsten ist es, die Problemstellung sorgfältig zu analysieren und zu beschreiben und dabei offen heranzugehen. Wir formulieren beispielsweise das ideale Endresultat, das aber in der Regel nicht realistisch ist.“ Für die Rasenpflege wäre so eine Lösung ein Rasen, der überhaupt nicht mehr wächst. Die ausgearbeitete Lösung sei aber trotzdem ein konkretes Produkt, beispielsweise ein Rasenmäher. „Diese Analyse kombinieren wir mit Datenbanken physikalischer Phänomene und der sogenannten TRIZ-Matrix. Es ist ein komplexes Verfahren, für das die Mitglieder regelmäßig geschult werden.“ Die 42 Vertreterinnen und Vertreter der Regionalgruppe stammen aus dem produzierenden Gewerbe bzw. der industrienahen Dienstleistungen, die nicht im Wettbewerb zueinander stehen. Sie treffen sich einmal im Monat zu einem Workshop. Ziel ist es, sich mit der Methode TRIZ vertraut zu machen und die Anwendung der einzelnen Werkzeuge der Methode an praxisnahen Aufgaben aus den Unternehmen zu üben. Ende Januar traf sich die TRIZgroup Heilbronn-Franken an der DHBW Mosbach, um für eine der Mitgliedsorganisationen ein Konzept zur Abfallvermeidung und Ressourcenrückgewinnung in der Produktion zu entwickeln. „Die Gruppe hat eine Lösung dafür gefunden, die dem Unternehmen nun gehört, das die Problemstellung eingebracht hatte.“ „In Deutschland gilt Heilbronn-Franken als TRIZ-Anwenderregion Nummer Eins“, freut sich Kai Plambeck, Referent für Innovation und Netzwerke der IHK Heilbronn-Franken. „Damit ist unsere Vision Realität geworden.“ Interessierte Unternehmen können sich über www.mosbach.dhbw.de/ihk-triz informieren. Außerhalb der offiziellen TRIZgroup bietet die DHBW Mosbach mit dem für alle offenen Erfinderclub eine Plattform für Tüftler. Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 6. Februar, ab 18 Uhr im Audimax im Lohrtalweg 10 in Mosbach statt.

News:
Amrhein und Bubel holen sich Titel

- Deutsche Hochschulmeisterschaft im 10 km-Lauf Am 18. Juni fand der von der LAZ organisierte Mosbacher Stadtlauf sowie die Hochschulmeisterschaft im Lauf über 10 km des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes statt. Sieger waren Fabienne Amrhein und Niels Bubel. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hatte den Zuschlag vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) bekommen, die diesjährigen Deutschen Hochschulmeisterschaft über 10 km innerhalb des 16. Mosbacher Stadtlaufs auszurichten. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung war der Marktplatz, auf dem sich nur wenige Meter voneinander entfernt die Anmeldung, Start- und Ziel sowie die Bühne für die Siegerehrung befanden. Bis auf einen kurzen Nieselregen zwischen den einzelnen Läufen meinte es auch das Wetter gut mit den Läufern. Die Teilnehmerzahl kann sich ebenfalls sehen lassen: 239 Läuferinnen und Läufer erreichten nach fünf Runden in diesem Jahr das Ziel, darunter 37 adh-Teilnehmer. Niels Bubel von der Hochschule Berlin galt bereits als Favorit, da er 2014 und 2015 Deutscher Meister über 50 km war. Außerdem ist er aktueller Titelverteidiger und hat die Deutsche Hochschulmeisterschaft über 10 km bereits 2013 und 2014 gewonnen. Im vergangenen Jahr siegte er zum zweiten Mal bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Halbmarathon. Bereits in der ersten von fünf Runden setzte sich eine Vierergruppe mit Johannes Estner, Niels Bubel, Sascha Strötzel und René Menzel deutlich vom Verfolgerfeld ab. In Runde zwei verloren Strötzel und Menzel jedoch den Anschluss, so dass sich das Rennen auf ein Duell zwischen Estner und Bubel zuspitzte. Niels Bubel konnte sich letztendlich durchsetzen, so dass er sich nach einem spannenden Rennen den dritten Titel in Folge als Deutscher Hochschulmeister über 10 km sicherte. Seine herausragende Leistung krönte der alte und neue Titelträger schließlich auch noch mit dem neuen Streckenrekord von 31:52. Deutscher Hochschul-Vizemeister wurde Johannes Estner von der DHBW Mosbach, der sich den zweiten Platz in 32:04 vor Sascha Strötzel von der Hochschule Anhalt sicherte. Damit sicherte sich Johannes Estner in der Gesamtwertung der DHBW-Teilnehmer den Sieg. Auch beim Hochschulmeisterschaftslauf der Frauen entwickelte sich das Rennen von Beginn an zu dem erwarteten Zweikampf zwischen der Vorjahressiegerin und Streckenrekordinhaberin Isabel Leibfried von der DHBW Mosbach und der klaren Titelanwärterin Fabienne Amrhein von der Uni Heidelberg. Beide liefen vier Runden Seite an Seite, Fabienne Amrhein setzte sich letztendlich durch. Isabel Leibfried wurde Siegerin des DHBW-Laufs. Den zweiten Platz und somit den Vizemeister-Titel bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft sicherte sich Lea Düppe (HS Mannheim) in 38:21 vor Leyla Emmenecker von der Uni Ulm, die unmittelbar hinter ihr in 38:44 die Ziellinie überquerte. Zu den genauen Ergebnissen .

News:
Farbenfrohes Event: erster Campuslauf in Heilbronn

- Doppelmeldung für DHBW-Studenten Am 5. Juni 2014 startet am Frankenstadion in Heilbronn ein neues Laufevent: der erste hoch³-Campuslauf. Das Besondere daran: Es dürfen nur Studenten, Azubis und Schüler teilnehmen. Um den Studierenden der DHBW Mosbach einen Interessenkonflikt zu ersparen, ist eine Doppelmeldung möglich. Das heißt, Laufbegeisterte starten für ihr Partnerunternehmen und ihre Hochschule gleichzeitig. Bei diesem Lauf geht es nicht um sportliche Höchstleistungen, sondern um das Maximum an Spaß. Ähnlich wie bei den Holy-Festivals wird es nach jedem Laufkilometer Farbstationen geben. Dort werden die Läufer mit farbigen Pulvern beworfen. „Der hoch³-Campuslauf ist eine Mischung aus Event und Sportereignis“; so Veranstalter Stefan Hamann. Die Läufer starten um 19 Uhr, die After-Run-Party beginnt um 20 Uhr. Start und Ziel ist am Frankenstadion. Die Strecke darf gehend, laufend, ja sogar tanzend zurückgelegt werden. DJs sorgen am Start, Ziel und den Stationen für Stimmung. Nach dem Laufevent gibt es eine „Colorfull Party“ auf der Theresienwiese. Wer dann noch Kondition hat, ist auf eine der zwei Aftershow-Partys eingeladen. „Dieses Event trifft den Zeitgeist: Spaß und Sport auch ohne Leistungsdruck und Zeitmesser“, freut sich Prof. Dr. Dirk Schwarzer, Studiengangsleiter Sportmanagement am Campus Heilbronn. Teilnehmen kann jeder ab 16 Jahren. Die Startgebühr beträgt 19 Euro. Im Preis enthalten sind die Durchführung des Laufs inklusive Anmeldeservice, Startnummer, Betreuung auf der Laufstrecke, medizinische Versorgung, Farbboxen, Eintritt zur After-Run-Party auf der Theresienwiese und den After-Show-Partys. Anmelden kann man sich ab sofort unter www.campuslauf-heilbronn.de .

News:
Campus Heilbronn unterstützt die Stiftung "Große Hilfe für kleine Helden"

- Der Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hat der Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“ 887 Euro gespendet. Die Stiftung unterstützt kranke Kinder und ihre Familien während des stationären Aufenthalts an der Heilbronner Kinderklinik. In enger Kooperation mit den Ärzte- und Pflegeteams initiiert und fördert die Stiftung zahlreiche Projekte, die optimale Betreuungs- und Behandlungsmaßnahmen im Klinikalltag möglich machen, aber von den Krankenkassen und anderen Kostenträgern nicht bezahlt werden. Eingeworben wurden die Spendengelder im Rahmen der Eröffnung des Bildungscampus. Hier konnten die Besucher an einer spektakulären Aktion teilnehmen und sich von der Gaskugel abseilen. Die Teilnehmer der Abseilaktion spendeten zusammen mit den Mitarbeitern und Studierenden des Campus Heilbronn knapp 900 Euro, die jetzt in die Projekte der Stiftung fließen sollen. Aktuell ist ein Ausbau der Geschwisterkindbetreuung geplant, die all jenen Eltern helfen soll, die ihre gesunden Kinder aus medizinischen Gründen nicht mit auf Station bringen dürfen. Die Betreuung erfolgt in den Räumen des Spielzimmers der Kinderklinik durch ausgebildete Erzieherinnen und soll dazu beitragen, dass die Geschwisterkinder sich in dieser schwierigen Phase nicht vernachlässigt fühlen. Das Angebot wird ausschließlich über Spenden finanziert und ist für die betroffenen Familien kostenlos.

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