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News:
Buchen Sie jetzt Ihre hochschuldidaktische Weiterbildung im Frühjahr 2021

- Das Zentrum für Hochschuldidaktik und lebenslanges Lernen (ZHL) in Heilbronn hat das Frühjahrsprogramm 2021 veröffentlicht. Das Programm für das Frühjahr steht weiterhin im Zeichen der Umstellung von Präsenz- auf Online-Lehre. Der Präsenzbetrieb auf dem Bildungscampus in Heilbronn startet frühestens im April 2021. Hier geht es zum Frühjahresprogramm des ZHL Buchen Sie gerne jetzt schon Ihre hochschuldidaktische Weiterbildung über die zentrale Weiterbildungsplattform der DHBW unter: https://weiterbildung.dhbw.de/ Wollen Sie das Programm des ZHL nach Erscheinen direkt erhalten? Dann können Sie sich hier eintragen: https://www.zhl.dhbw.de/hochschuldidaktik/newsletter/#anchor-main-content

News:
Vorkursbüro bis auf Weiteres nicht besetzt

- Beachten Sie bitte, dass unser Vorkursbüro bis auf Weiteres nicht besetzt ist. Dies gilt auch für das Vorkurstelefon unter der Nummer 06261-939-285. Dringende Anfragen senden Sie bitte ausschließlich per E-Mail an vorkurse@mosbach.dhbw.de

Forschung an der DHBW

Forschung an der DHBW Forschung & Transfer Startseite Forschung & Transfer Forschung an der DHBW Forschung an der DHBW Kompetenzzentren Schwerpunkte & Projekte Projekte-Übersicht Kooperative Promotion Expertisen-Datenbank Laborinfrastruktur Kontakt Forschung an der DHBW Im Zuge der Hochschulwerdung 2009 hat die DHBW einen gesetzlichen Auftrag zu kooperativer Forschung erhalten. Diese erfolgt anwendungs- und transferorientiert, vor allem in Kooperation mit unseren Dualen Partnern. Diese Kooperation bildet eine hervorragende Ausgangslage für forschungsinteressierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Kooperative Forschung an der DHBW Mosbach entwickelt innovative Konzepte, Strategien und Technologien und reflektiert die professionellen und fachlichen Herausforderungen in Wirtschaft und Technik. Die DHBW Mosbach versteht sich als Lehr- und Forschungsinstitution, wobei kooperative Forschung ihren Profilbereich darstellt. In diesem Bereich kann sie ihr DUALES Kernmerkmal am besten umsetzen. Darüber hinaus soll Forschung auch einen Mehrwert für die forschenden Partner bieten und insbesondere der Verbesserung der Lehre dienen. Das duale Prinzip kann sich damit in idealer Weise sowohl im Praxis- als auch im Wissenschaftsbezug widerspiegeln und schärft so das besondere Profil der DHBW Mosbach, um die einzigartige Struktur der Dualen Hochschule Baden-Württemberg auf den Forschungsbereich zu übertragen. News 05.05.2025 DHBW Mosbach Studierende mit A|U|F Nachhaltigkeitspreis für innovative Fassadenkonzepte ausgezeichnet Lehrkonzept für nachhaltiges Bauen und Aluminium-Recycling erhält Anerkennung vom Branchenverband Weiterlesen Seite 1 von 72 1 2 3 … letzte nächste Forschungsstrategie / Typologie Mit der Umwandlung zur Hochschule hat die DHBW einen kooperativen Forschungsauftrag erhalten. Die kooperative Forschung bindet die DHBW in die fachlichen und wissenschaftlichen Netzwerke ein und leistet einen Beitrag zur Wissensbildung. Darüber hinaus bietet sie einen anwendungsorientierten Mehrwert für die Partner und dient auf diese Weise der Verbesserung der Lehre. Das Prinzip der Dualität spiegelt sich im Praxis- und Wissenschaftsbezug der kooperativen Forschung wider. Das besondere Profil der DHBW Mosbach wird auf diese Weise geschärft. Anwendungs- vs. Grundlagenforschung Grundlagenbezogene Forschung stellt in der Regel einen Typus von Forschung dar, der auf eine zweckfreie, nicht auf unmittelbare praktische Anwendung hin betriebene Forschung abzielt, die sich mit den Grundlagen einer Wissenschaft beschäftigt [1]. Dagegen setzt die anwendungsorientierte Forschung auf die Anwendung von Methoden der Wissenschaft auf bestehende Problemlagen wie z.B. zur Optimierung von Produktionsabläufen im produzierenden Gewerbe [2]. Im Allgemeinen wird – verkürzt dargestellt – den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften die anwendungsbezogene Forschung und den Universitäten primär die grundlagenorientierte Forschung zugeschrieben. Tatsächlich finden sich beide Arten von Forschung auch an beiden Hochschultypen. Oftmals sind auch innerhalb von einem Forschungsvorhaben beide Arten von Forschung involviert. Auftragsforschung vs. Forschung aus Eigeninitiative Auftragsforschung meint die Beauftragung von Wissenschaftlern mit der Erbringung von Forschungsdienstleistungen. Diese können stark anwendungsorientiert sein oder auch grundlagenorientiert. Im Unterschied zur Beratung wird jedoch bei der Auftragsforschung ein grundsätzlich offeneres Herangehen ermöglicht, da Forschung prinzipiell zieloffen und auf die Gewinnung neuer Erkenntnisse ausgelegt ist. Kooperative Forschung vs. Einzelforschung Der Begriff kooperative Forschung beschreibt den besonderen Profilbereich der DHBW [4] als natürliches Pendat zur Dualen Lehre. Ein Gegenpol von kooperativer Forschung wäre Forschung durch eine einzige Organisation als Einzelprojekt. Die Begrifflichkeit kooperative Forschung ist dabei jedoch nicht als ein ausschließliches Charakteristikum der DHBW zu verstehen, sondern kann durchaus auch von anderen Hochschulen in Anspruch genommen werden [5]. Grundsätzlich sind alle Typen von Forschung für die DHBW als Wissensorganisation erstrebenswert und auch von den Mitgliedern der Hochschule erwünscht. Jedoch wird die kooperative Forschung als Profilbereich der Hochschule verstanden. Quellen: [1] vgl. Flämig, in: Handbuch des Wissenschaftsrechts, Bd.2, 1.Auflg. 1982, S.882. [2] vgl. Meusel, in: Handbuch des Wissenschaftsrechts, Bd.2, 1.AUflg. 1982, S. 1283. [3] Abb. Prof. Dr. Christian Maercker, Hochschule Esslingen. [4] Landeshochschulegesetz, § 2 Abs. 1 S.3 Nr.5. [5] Positionspapier zur Art der Forschung an der DHBW.

Organisatorisches

Organisatorisches Bauingenieurwesen Startseite Studium Studienangebot Bachelor Bauingenieurwesen Organisatorisches Studieninhalte & Profil Studienplatzreservierung für Duale Partner Duale Partner & Studienplätze Lehrbeauftragte Wir über uns BIM & Labore Berichte & Aktuelles Ansprechpersonen Organisatorisches Dokumente & Downloads Anfahrt Anfahrtsbeschreibung: Neckarburkener Straße 8, Gebäude F Alle wesentlichen Einrichtungen des Studiengangs Bauingenieurwesen befinden sich im DHBW-Gebäude F in der Neckarburkener Straße 8. Das Gebäude F befindet sich direkt neben der Bundesstraße B 27 am Ortsausgang von Mosbach Richtung Buchen. Wenn Sie mit dem Auto anreisen bieten sich folgende kostenlose Parkmöglichkeiten an: Sie können auf dem Parkplatz am Sportgelände des MFV Mosbach parken. Die Adresse für Navigationsgeräte ist Neckarburkener Straße 9. Von diesem Parkplatz aus gehen Sie an der B 27 entlang bis zur Bushaltestelle „Johannes Diakonie“. Dort gibt es eine Unterführung unter der B 27. Nehmen Sie nach der Unterführung die Treppe rechts und gehen Sie an dem kleinen Sportplatz entlang. Nach dem Sportplatz führt ein Fußweg direkt zum Haupteingang mit dem DHBW-Logo. Alternativ können Sie auch auf dem Gelände der Johannes Diakonie oberhalb von Gebäude F parken. Vom Parkplatz aus gehen Sie entlang der Parkplatzzufahrt hangabwärts zurück bis vor das Begegnungszentrum Fideljo. Von dort aus führt ein Fußweg direkt zum Haupteingang mit dem DHBW-Logo. Weitere Parkplätze befinden sich auf dem Gelände der Johannes Diakonie, wenn Sie nach der Haupteinfahrt von der B 27 aus in die erste Querstraße links abbiegen. Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen , steigen Sie an der Bushaltestelle „Johannes Diakonie“ aus. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe vorm Gebäude und Sie finden den Weg von dort aus wie oben beschrieben. Das Labor befindet sich im Gebäude E im Lohrtalweg 10. Anfahrtsbeschreibung_GebaeudeF_20170717.pdf (235 KB) Kurse zur Studienvorbereitung Als optimale Vorbereitung auf das Studium empfehlen wir die Teilnahme an unseren Vorkursen. Aktuell gibt es die Vorkurse Mathematik, Physik und Akademische Arbeitstechniken. Mehr Informationen hierzu finden Sie in diesem Informationsblatt und auf dieser Seite . FAQ für Studieninteressierte und Studierende Müssen Studiengebühren entrichtet werden? Nein, derzeit sind keine Studiengebühren zu entrichten. Seit dem WS 2017/2018 werden Gebühren für ein Zweitstudium und für Studierende, die aus Nicht-EU-Ländern kommen, erhoben. Nähere Informationen finden Sie hier . Von den Studierenden ist pro Studienjahr ein Verwaltungsbeitrag für die Verwaltung, das Studierendenwerk und die Studierendenschaft zu bezahlen. Können Leistungen von Schulen anerkannt werden? Nein, schulische Abschlüsse (Abitur, Fachabitur) sind Voraussetzung für ein Studium an der DHBW. Anerkennungen können nur erfolgen, wenn weitere Qualifikationen im Rahmen einer Hochschulausbildung erworben wurden. Gibt es eine Urlaubsregelung zwischen Weihnachten und Neujahr? Für den Studiengang Bauingenieurwesen gilt: In den Kalenderwochen 52 und 1 (Weihnachten bis Heilige Drei Könige) findet kein Studienbetrieb statt. Dieser Zeitraum steht daher den Dualen Partnern zur Verfügung, die entscheiden, ob mögliche Urlaubstage angerechnet werden. Dies kann in anderen Studiengängen anders gehandhabt werden. Auf der Seite des Bauingenieurwesens steht das eine, auf der Seite eines anderen Studiengangs steht aber etwas anderes. Was gilt? Es gilt immer das, was auf der Seite des Studiengangs Bauingenieurwesen steht. Müssen die angegebenen Seitenzahlen bei Arbeiten genau eingehalten werden? Nein, es handelt sich um ungefähre Angaben. Der Inhalt ist wichtiger. Informationen zum Master-Studium Absolventen des Bachelor-Studiengangs Bauingenieurwesen können den DHBW-Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen studieren. Hierbei werden die erworbenen 210 Credits voll anerkannt. Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Website des DHBW Center for Advanced Studies (CAS) .

News:
Auslandssemester - dieses Jahr ist alles anders

- Die Planung waren im vollen Gange - dann kam Corona Mit großer Vorfreude haben wir uns auf unser Auslandssemester am Mahidol University International College in Salaya, Thailand vorbereitet und dem Abflug am 20. April entgegengefiebert. Auf einem anderen Kontinent zu studieren, fremde Kulturen kennenzulernen und das unter der reibungslosen Organisation der DHBW - ein Lebenstraum für alle Studenten, die offen für Neues sind. Alles war geplant, die Flüge gebucht, die Unterkunft bezahlt, der Reiseplan aufgestellt und die Reiseführer bestellt; auch die zu belegenden Kurse waren bereits mit Herr Prof. Dr. Neumann, unserem Studiengangsleiter, besprochen und eingereicht. Eines der prägendsten und schönsten Erlebnisse unseres Lebens stand kurz bevor. Täglich haben wir telefoniert, uns Dokumentationen über Thailand, die Strände, die Street Food-Märkte und die Nachbarländer angeschaut. Während unsere Kommilitonen schon lange wieder auf der DHBW waren, um sich dem vierten Semester unseres Studiums in Deutschland zu widmen, waren wir beide hoch motiviert im Betrieb, um dann ab dem 20. April das vierte Semester in Thailand zu absolvieren. Die Ausbreitung des Corona-Virus zu dieser Zeit ließ nicht auf das spätere ungeahnte Ausmaß schließen und wenn eine Sache feststand, dann war es unser Auslandssemester. Doch dann kam am 02. März die schockierende Nachricht von Frau Bröckl, der Leiterin des Akademischen Auslandamtes, in der Sie uns per E-Mail mitteilte, dass alle Austauschaktivitäten von der Thailändischen Hochschule eingestellt wurden und wir nicht wie geplant unser Auslandssemester antreten können. Auch ein alternatives Programm konnte auf die Schnelle nicht gefunden werden, was rückblickend auch nicht zu verantworten gewesen wäre. Also blieb uns nach kurzer Korrespondenz mit Herr Neumann und unserer betrieblichen Ausbildungsleitung nur noch eine Möglichkeit. Schnell zurück an die DHBW und die Prüfungen schreiben, um das Semester nicht wiederholen zu müssen. Diese standen jedoch schon in zwei Wochen an. Bereits am nächsten Tag, bekamen wir um 7:30Uhr einen Termin im Büro von Herr Neumann, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Gemeinsam haben wir Möglichkeiten vereinbart, die Prüfungsleistungen zu erbringen. Schneller als gedacht waren nun auch wir indirekt vom Corona-Virus betroffen. Vom einen auf den anderen Tag war unsere Vorfreude dahin und der normale DHBW-Alltag ging wieder los. Glücklicherweise hatten unsere Kommilitonen Verständnis für unsere Situation und haben uns bei Projekten und Ausarbeitungen unterstützt, damit wir uns Zeit zur Prüfungsvorbereitung freischaufeln konnten. Durch den enormen Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland wurden jedoch unsere Prüfungen nacheinander abgesagt und auf einen späteren Termin verschoben. Dies war die zweite rasante Umstellung für uns. Es ging also nach einer Woche Vorlesungen wieder zurück in den Betrieb. Ein hin und her, bei dem wir uns trotzdem noch auf das Wesentliche konzentrieren wollen. Aktuell hat Corona unser Leben fest in der Hand. Jeder von uns wird in seinem „normalen“ Leben eingeschränkt. Uns hat das Virus schon zwei Seitenhiebe mitgegeben, auch wenn wir selbst nicht in direktem Kontakt mit dem Virus waren. Unsere Rückschläge sind bei weitem nicht das Worst-Case-Szenario; wir sind weiterhin dankbar gesund und Teil eines so engagierten Studiengangs sein zu dürfen. Wir lassen uns nicht unterkriegen, wollen in unserer andauernden vierten Praxisphase die Chancen der Situation erkennen und unseren Unternehmen weiterhin den höchstmöglichen Mehrwert bieten. Auf diesem Weg bedanken wir uns sowohl bei unseren Unternehmen, der Emil Löffelhardt GmbH & Co. KG und der J.N. Köbig GmbH, die immer wieder am Organisationsprozess des Auslandssemesters mitgewirkt haben, sowie unseren hilfsbereiten Kommilitonen und Herr Neumann für die Unterstützung in der aktuellen Situation. Leon Seelbach und Christoph Traub

News:
Die Zukunft der Luftfahrt

- Eindrucksvoll zeigte sich das beim ersten virtuellen Vortrag der Reihe Studium Generale. Organisator Prof. Dr. Rainer Klein saß in Mosbach, Referent Morell Westermann in der Schweiz. Mit dem Video-Konferenz-Tool Zoom erreichten die beiden online ein breiteres Publikum als sonst. Dem Vortrag „Zukunft der Luftfahrt“ konnten rund 130 Interessierte der Fliegerszene lauschen – und das aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, berichtete Westermann. Nach Nord-Baden-Württemberg wären davon wohl die wenigsten gefahren. Mit dem virtuellen Vortrag haben sich auch neue Interaktionsmöglichkeiten aufgetan. Der Referent Morell Westermann hat das Publikum ebenso eingebunden wie bei einem herkömmlichen Vortrag vor Ort, beispielsweise durch Umfragen: Ein Fenster ploppte auf mit einer Frage „In welche Richtung fliegt die Drohne auf dem Foto?“ - Die Antwort kannten rund 60 Prozent, woraus Westermann schloss, dass wir an die Bauweise von Drohnen noch nicht gewöhnt sind, denn bei einem klassischen Flugzeug hätten es nahezu alle richtig geraten. Die Vortragsfolien des Referenten Morell Westermann, Ingenieur und Zukunftsforscher aus der Schweiz, finden Sie hier .

News:
Der Begeisterungsturbo per Mausklick

- Die klassische Lehre läuft seit Wochen online. Auch der Alumni-Verein friends for life e.V. geht nun virtuelle Wege und präsentiert After-Work-Lernhäppchen online. Damit erhalten Studierende und Alumni Impulse zur Entwicklung ihrer Schlüsselkompetenzen. „Begeisterung ist wie Dünger für das Gehirn“, greift Tanja Eggers, Inhaberin von ANCORIS Consulting aus dem Kreis Heilbronn und Alumna der DHBW Mosbach, einen Gedanken des Neurobiologen Gerald Hüther auf. In den Mittelpunkt ihrer interaktiven Workshops setzt sie deshalb das Thema Begeisterung, dass im Alltag so häufig in Vergessenheit gerät. „Wir beschäftigen uns mit Tools, mit der Frage ‚Wie mache ich was?‘, anstatt bei der Frage zu beginnen `Warum mache ich es?`. Hierzu gebe ich Impulse, um die Begeisterung wiederzuentdecken und so das volle Potenzial der eigenen Kompetenz zu schöpfen. Denn es kommt auf unser Mindset, unsere Haltung an.“ Eggers als erfahrende Managerin und Business Coach bietet in ihren interaktiven Workshops einen Mix an Theorie-Hintergründen, Praxisimpulsen, Lessons learned und der Möglichkeit zur Reflexion. Wer noch tiefer ins Thema einsteigen wollte, konnte die Persönlichkeitsentwicklung in einer individuellen Coaching-Session fortsetzen. Dort war Raum, die beruflichen Themen mit Tanja Eggers als Sparringspartnerin zu besprechen und gemeinsam mit ihr andere Perspektiven zu beleuchten. DHBW friends for life e.V. bot den Studierenden und Alumni dieses neue Format der intensiven Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung. Präsenztermine wurden durch mehrere Online-Termine ersetzt, um auch in der Corona-Zeit in aktiven Austausch gehen zu können und voneinander zu lernen. „Schon während des Studiums habe ich an solchen Workshops teilgenommen - eine tolle Abwechslung zum Studienalltag und das Gewürz in der 'Vorlesungssuppe'“, berichtet Teilnehmerin Rebecca Henn. „Es ist toll, dass ich auch als Alumna weiterhin an den Veranstaltungen teilnehmen und Dinge für mich mitnehmen kann, auch wenn die eigentliche Studienzeit bereits vorbei ist. Man hört ja schließlich nie auf zu lernen und sich weiterzuentwickeln.“ Der Vorteil dieser Online-Formate ist, dass eine Teilnahme von überall aus möglich ist und so Studierenden der früheren Jahrgänge, die fernab von Mosbach national und international sesshaft sind wie beispielsweise eine Ehemalige in China, leichter teilnehmen konnten und die Bindung zu ihrer Hochschule und zu ehemaligen Kommilitoninnen und Kommilitonen aufleben lassen können. Das neue Format versüßt auch die Zeit bis zum nächsten großen studiengangsübergreifenden Alumni-Treffen der DHBW Mosbach, das ein Höhepunkt des Festjahres „40 Jahre duales Studium in Mosbach“ sein sollte und corona-bedingt ausfällt. Weitere Informationen zum Coaching und weitere Termine unter www.mosbach.dhbw.de/alumni .

News:
Bitte eintreten in die „Virtuellen Räume“!

- „Wir können auch gerne ‚Du‘ sagen.“ Anna Neehoff, Personal- und Ausbildungsreferentin beim Bauunternehmen Köster, unterhält sich mit einem jungen Mann, der noch nicht so konkret weiß, welchen dualen Studiengang er wählen soll. Er hat deshalb die erste „Virtuelle Messe“ der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Standort Mosbach besucht. Leibhaftig in Mosbach aber ist er (noch) nicht gewesen. Um Ansammlungen vor Ort zu meiden, hat die DHBW Studienplatz-Interessierten virtuelle Räume geöffnet, in denen die Besucherinnen und Besucher sowohl die Studienberaterin Janine Berger treffen konnten als auch Ansprechpartner aus mehr als einem Dutzend mit der Hochschule kooperierenden Unternehmen, den Dualen Partnern. Als ein weltweit verbreitetes Virus noch nicht den Studienbetrieb an Ort und Stelle beeinflusste, konnten Interessierte beim Speeddating potentielle künftige Arbeitgeber treffen. Die waren auch jetzt präsent – in virtuellen Räumen konnten die jungen Leute Personalreferenten und Ausbildungsleiterinnen begegnen und mit ihnen chatten. Die Messe wurde von einem Organisationsteam der Hochschule so leicht, komfortabel und einladend wie möglich gemacht. Umgesetzt wurde die Veranstaltung mit Programm „Microsoft Teams“, einer Plattform, auf der die Teilnehmer Chats, Besprechungen, Notizen und Anhänge austauschen und kombinieren können. Die Nutzung von Kamera und Mikrofon war jedem freigestellt. Ein entsprechender Link fand sich auf der DHBW-Website, mit wenigen Klicks war man drin. Und traf als erstes auf Studienberaterin Janine Berger. Mit den Initialen ihrer Nutzernamen kamen bis zu 45 Teilnehmer in ihren virtuellen Raum. Mal verließ der eine den Chat, mal kam jemand neues hinzu. Janine Berger vermittelte im Gespräch wie auch mit Präsentationsfolien, wie das duale Studium funktioniert, welche Rolle die Dualen Partner spielen und wo sie zu finden sind, wie die Berufsaussichten aussehen. „Eines muss jedem klar sein: Das ist ein Intensivstudium“, ließ Berger keine Zweifel an den Anstrengungen aufkommen, die mit einem dualen Studium verbunden sind. „Man erwartet einiges von Euch!“ Die Fragen der Chat-Teilnehmer beantwortete sie postwendend, darunter auch die nach der Größe des Studienorts Mosbach. „MB“, ein Chat-Teilnehmer reagierte: „Also, Mosbach an sich ist keine Großstadt, es wird aber tatsächlich doch einiges geboten…“ Janine Berger verwies zudem darauf, dass in zwei Folgeveranstaltungen am 24. Juni und am 8. Juli sich weitere virtuelle Räume öffnen und einen tiefergehenden Einblick in das Leben und der einzelnen Studiengänge an der DHBW Mosbach vermittelt werden, sowie weitere Duale Partner sich vorstellen werden. Nach diesen allgemeinen Infos zum Studium an der DHBW konnten die Teilnehmer weitere virtuelle Räume „betreten“, Vertreter der Dualen Partnerunternehmen kennenlernen – und umgekehrt. Aus dem DHBW-Stab der Hochschulkommunikation unterstützten Mitarbeiterinnen die Gespräche; sie hatten die virtuellen Räume zuvor eingerichtet. Die Firmenvertreter stellten in der Regel zunächst das Unternehmen vor, mit Einspielungen von Imagefilmen oder Präsentationen. Die Studienplatzinteressenten konnten ihre Fragen formulieren und erhielten individuelle Antworten. So wollte ein Teilnehmer „B“ von Corina Schmitt, Ausbildungsleiterin bei der Ansmann AG, wissen, ob 2020 noch ein Platz in Wirtschaftsinformatik vakant sei? „Ja, Sie können sich bewerben.“ Nicht überall war die Interessenslage so konkret, wussten einige der jungen Menschen noch nicht, für welchen und ob überhaupt sie sich für einen der DHBW-Studiengänge entscheiden würden. Genau für die aber war die Virtuelle Messe auch gemacht. Soll sie doch die Informationen und Eindrücke liefern, die eine Entscheidung herbeiführen. Die Studienberaterin jedenfalls war während der gesamten Veranstaltung ansprechbar. Und auch für die Macher in den virtuellen Räumen und dahinter war diese virtuelle Messe eine neue Erfahrung, eine, die jedoch künftig und nicht nur corona-bedingt das Leben auf dem Campus mitprägen wird. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Bereits eine halbe Stunde nach Schluss der virtuellen Messe landete beim Dualen Partner ZG Raiffeisen ein erstes Bewerbungsschreiben eines Teilnehmers – online natürlich… Damit erfüllte die virtuelle Messe exakt ihren Zweck. Nächste Termine für Studieninfos: Virtueller Tag des dualen Studiums am 24. Juni 2020 von 15 bis 19 Uhr - Teil 1: Lerne unsere Studiengänge kennen Virtueller Tag des dualen Studiums am 8. Juli 2020 von 14 bis 18 Uhr - Teil 2: Lerne unsere Unternehmen kennen

News:
Forschung zu Corona an der DHBW

- Mehrsprachige Online-Plattform mit Beratungsangebot zu COVID-19 Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, DHBW Villingen-Schwenningen, Christiana Nolte, DHBW Villingen-Schwenningen, Kornelia Schlegel, DHBW Villingen-Schwenningen Das Institut für Transkulturelle Gesundheitsforschung ( ITG ) der DHBW unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Kizilhan erhält Unterstützung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für den Aufbau einer Online-Plattform zum neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Deutsch und Kurdisch . Projektziel ist es, die psychosozialen Belastungen, die infolge der Corona-Pandemie auftreten, durch ein Informations- und Beratungsangebot zu reduzieren. Durch die individuellen Beratungsmöglichkeiten können die Forscher zudem über die Bereitstellungen von Informationen hinaus, aktuell gesellschaftlich relevante Themen besonders hervorheben. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt der DHBW Villingen-Schwenningen. Online-Umfrage zur psychosozialen Gesundheit Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan, Johanna Neumann, DHBW Villingen-Schwenningen In einer wöchentlichen Befragung des Instituts für Transkulturelle Gesundheitsforschung ( ITG ) der DHBW Villingen-Schwenningen untersuchen die Forscher*innen unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Kizilhan die Folgen der COVID-19-Pandemie für die psychische Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung. Sie wollen verstehen, mit welchen Sorgen sich die Menschen beschäftigen und wie sich das über die Zeit verändert. Die Wissenschaftler befürchten, dass auch nach der Pandemie viele der Ängste und sogar psychosomatische Störungen bleiben könnten. "Wir gehen davon aus, dass etwa 15 Prozent unter einer sogenannten Corona-Phobie leiden werden und dementsprechend auch professionelle Hilfe brauchen", so Prof. Dr. Dr. Kizilhan. Aus den Ergebnissen der Langzeitbefragung, die aktuell läuft, sollen neue Angebote, Interventions- und Präventionsmaßnahmen entwickelt werden. Am 7.5.2020 berichtete der SWR über das Projekt . Lehre und Lernen an der DHBW in Zeiten von Corona Prof. Dr. Sabine Möbs, DHBW Heidenheim, Prof. Dr. Dirk Saller, DHBW Mosbach, Prof. Dr. Kay Berkling, DHBW Karlsruhe Dieses Forschungsprojekt ist in zwei Phasen aufgebaut, welche sowohl die Entwicklungen zu Beginn des Lockdowns als auch die Erkenntnisse nach Semesterabschluss erfassen sollen. In einer ersten standortübergreifenden Umfrage der Phase 1 mit mehr als 4.500 Beteiligten an der DHBW wurden über 10 verschiedene Video Conferencing Tools hinsichtlich ihrer technisch-didaktischen Eignung bewertet. Eine zweite Befragung in Phase 1 mit ca. 900 Beteiligten beschäftigt sich mit Einschätzungen und Erwartungen bezüglich der Zielerreichung von Onlinelehre. Die DHBW steht hierzu im internationalen Austausch mit anderen Hochschulen, die diese zweite Befragung ebenfalls durchführen. Eine erste Analyse der ersten Umfrage zeigt, dass hinsichtlich der Funktionalität der Video Conferencing (VC)-Tools, die reibungslose Vorlesungspräsentation für die Befragten im Vordergrund steht. Für Einsteiger in der Welt der Onlinevorlesung erscheint die reibungslose Präsentation zudem wichtiger zu sein, als zusätzliche kollaborative Funktionen des Tools. Die bisherigen Daten verweisen auf ähnliche Einschätzungen von Studierenden und Lehrenden. Sie unterscheiden sich jedoch bei der Bedeutung der Aufzeichnung von Veranstaltungen. Hier legen die Studierenden einen stärkeren Schwerpunkt. Sowohl die befragten Studierenden als auch die Lehrenden der zweiten Umfrage bewerten die eigenen Kompetenzen im Umgang mit den Werkzeugen der Onlinelehre wie auch die technische und organisatorische Unterstützung durch die Hochschule tendenziell als angemessen, um die Lernziele durch Onlinelehre erreichen zu können. Etwaige Defizite bei der Zielerreichung werden eher den Vorlesungsinhalten oder im Falle der Studierenden der eigenen Einstellung zugeschrieben. Die Befragungen sollen in Phase 2 durch weitere Erhebungen gegen Jahresende ergänzt und methodisch verfeinert werden, um weitere Erkenntnisse zu den Fragestellungen zu gewinnen. Zudem soll das Thema Onlinelehre in die regelmäßig stattfindenden Lehrevaluationen einfließen. Wahrnehmung und Bewertung des Online-Semesters an der DHBW Prof. Dr. Ernst Deuer, DHBW Ravensburg, Prof. Dr. Thomas Meyer, DHBW Stuttgart Im Rahmen einer mehrjährigen Panelstudie an der DHBW untersuchen Forscher*innen der DHBW standortübergreifend Erfolgskriterien und Hürden im Studienverlauf. Die nächste Erhebung wird sich auch mit der Frage befassen, wie das Online-Semester im Vergleich zum normalen Studienbetrieb wahrgenommen und bewertet wird. Digitales Lernen in der Corona-Krise Prof. Dr. Andrea Honal, DHBW Mannheim Im Rahmen dieses Forschungsprojektes werden aktuell ausgewählte Studienkurse am DHBW Standort Mannheim zur Nutzung der E-Learning Plattform Moodle sowie des Video Conferencing Tools Blackboard während der Corona-Pandemie befragt. Die Stichprobe umfasst sowohl Studierende als auch Dozierende der DHBW Mannheim. Mit ersten Ergebnissen dieser umfassenden Befragung eines Standortes wird frühestens im Juli gerechnet. Umfrage zum Studium während Corona im Rahmen des Studierenden Podcasts „Studium im Shutdown“ Prof. Dr. phil. habil. Ulf-Daniel Ehlers, DHBW Karlsruhe Moderation & Umsetzung: Laura Eigbrecht, DHBW Karlsruhe Technische Umsetzung: Elias Nozaki Weitere Umsetzung: Patricia Bonaudo, Silke Huber, Emily Rauch In einer neuen Podcast-Serie berichten Studierende davon, wie ihr Studien- und Lebensalltag in Zeiten des Corona-Shutdowns aussieht – und geben Anregungen, was Hochschulen aus ihrer Sicht jetzt lernen müssen. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe NextEducation um Prof. Dr. Ulf-Daniel Ehlers, Professor für Bildungsmanagement und Lebenslanges Lernen an der DHBW Karlsruhe, wollen wissen, was sich für Studierende verändert hat und wie Studieren in Zeiten der Corona-Pandemie funktioniert. Was klappt, was nervt, was sind Überlebensstrategien und vor allem – wie geht es den Studierenden dabei? Ein weiteres Ziel des Projekts: Erfahren, was Hochschulen gerade besser machen könnten, was gut klappt und was sie für die Zukunft daraus lernen können. Denn nach dem Shutdown wird sich auch die Hochschullehre verändert haben. Weitere Informationen: https://nextskills.org/ Am 29. April 2020 berichtete der Deutschlandfunk über das Projekt Pressemitteilung der DHBW Karlsruhe Auswirkungen von Corona auf die Kinder- und Jugendarbeit Prof. Dr. Thomas Meyer, DHBW Stuttgart Prof. Dr. Meyer von der DHBW Stuttgart führt mithilfe eines standardisierten Fragebogen unter DHBW-Studierenden der Kinder- und Jugendarbeit (Grundgesamtheit ca. 200 Studierende) eine Umfrage durch. Dabei geht er der Fragestellung nach, welche Aktivitäten aktuell in diesem Arbeitsfeld Kindern und Jugendlichen angeboten werden. Dies ist insbesondere relevant, da Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit geschlossen sind und kaum Aktivitäten angeboten werden können. Die Studien soll hierbei auch aktuelle Alternativangebote aufzeigen. Freizeitnutzung der Generation Z im Rahmen der Corona Pandemie Prof. Dr. Carsten Schröer, DHBW Mannheim Mittels einer zielgruppenspezifischen Umfrage geht der Forscher aus Mannheim der Frage nach, wie Personen zwischen 16 und 29 Jahren aktuell Freizeitangebote wahrnehmen. Zentrales Forschungsinteresse liegt dabei auf der Nutzung, dem Unterstützen sowie Vermissen von Angeboten im Veranstaltungsbereich. Mit ersten Ergebnissen ist Ende Juni zu rechnen. Analyse zur Finanzierung im Gesundheitswesen Prof. Dr. Björn Maier, DHBW Mannheim In diesem Forschungsprojekt analysiert der Wissenschaftler die Ergebnis- und Liquiditätsproblematik für Krankenhäuser, die sich durch die seit 16. März 2020 veränderte Krankenhausfinanzierung ergibt. Hier zeigt sich die große Bedeutung des Wissenschafts-Praxistransfers. Ein entsprechendes Paper ist gerade in Vorbereitung. Forschungsbasierte Lösungen im Einsatz Schutzvisiere im 3D-Druck Prof. Dr.-Ing. Markus Grieb, Wolfgang Müller, Khamis Jakob, DHBW Ravensburg Stark im Einsatz ist derzeit der 3D-Drucker am Technikcampus Friedrichshafen der DHBW Ravensburg. Unter Aufsicht der Laboringenieure Wolfgang Müller und Khamis Jakob entstehen dort Halterungen für Schutzvisiere, wie sie gerade etwa im medizinischen Bereich oder in der Pflege zum Schutz gegen das Corona-Virus stark gefragt sind. Hier finden Sie weitere Informationen zum Forschungsprojekt der DHBW Ravensburg. Auch an der DHBW Karlsruhe haben Prof. Dr. Axel Kaufmann sowie die Studierendeninitiative „MaskUp“ um den Studierenden Samuel Oesterle ähnliche Projekte initiiert und fertigen Face Shields für Beschäftigte im Gesundheitswesen aus dem 3D-Drucker. DHBW und Folding@Home helfen, SARS-CoV2 zu entschlüsseln Prof. Dr. Alexander Auch, DHBW Mosbach Das dezentralisierte Rechenprojekt Folding@Home hilft bei der Bekämpfung zahlreicher Krankheiten, darunter inzwischen auch COVID-19. Mehrere Hunderttausend Teilnehmer stellen ihre PCs zur Verfügung, um die Struktur von Proteinen des Corona-Virus zu untersuchen. Prof. Dr. Auch initiierte die Unterstützung des Projekts an der DHBW Mosbach, indem er ebenfalls Rechenleistung von Servern zur Verfügung stellt. Hier finden Sie weitere Informationen zum Projekt . Meldung der Rhein-Neckar-Zeitung

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Der Raum: virtuell. Die Mobilität: elektrisch

- „Veranstaltungsraum: online“. So weit, so normal in Zeiten merklicher Kontaktbeschränkungen. Ursprünglich sollte da stehen: Audimax der DHBW Mosbach. Ursprünglich auch sollte der Vortrag im Rahmen des Studiums Generale am 21. April stattfinden. Knapp zwei Monate später nun lud die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zum virtuellen Vortrag, der dritte dieser Art an der DHBW Mosbach, die sich auf Corona-Bedingungen eingestellt und ihre Angebote entsprechend angepasst hat. Das Bemerkenswerte (mit oder ohne Pandemie): Es ist innerhalb weniger Monate der dritte Vortrag zum Thema Elektromobilität. Wiederum war Prof. Dr. Rainer Klein, der Leiter des Studiengangs Mechatronik, der Gastgeber, der eingeladen hatte, „ausgewählte Aspekte der (E-)Mobilität“ zu diskutieren. Zur „Zoom“-Webkonferenz hatten sich mehr als 40 Teilnehmer angemeldet. Als Referent konnte Dipl.-Ing. Conrad Rössel gewonnen werden. Mit der Thematik Mobilität habe er sich schon als Kind befasst, stellte sich der Elektrotechniker mit Tretroller anno 1960 vor. Später hat er für Daimler-PKWs und für die Stadtbusse der Voith Turbo GmbH Hybridantriebe entwickelt. In dem Heidenheimer Verein „Solar“ hat er Lehrverpflichtung und hält Vorlesungen über elektrische Antriebe und Speicher. Sein Antrieb, Irrtümer und Vorurteile über Elektrofahrzeuge zu hinterfragen oder zu widerlegen, speist sich aus den oftmals plakativen Behauptungen, die in diesem Zusammenhang aufgestellt werden. Geradezu „medial vergiftet“ ist nach Rössels Auffassung das Thema E-Mobilität in Deutschland. In seinem Vortrag pflückte er einen ADAC-Vergleich verschiedener Antriebsarten auseinander, bei dem der Diesel das E-Auto überholte. „In der Klasse der stärker motorisierten Fahrzeuge aber wurden Äpfel mit Birnen verglichen, ein Power-Elektro-SUV mit einer schwachen Diesel-Limousine“, hat sich Rössel die Ergebnisse genau angesehen. Dabei ließ der Referent durchblicken, dass er selbst ein leidenschaftlicher Autofahrer ist und gern mit „seinem kleinen Biest, einem Tesla Modell 3“ nach Mosbach zu einem Präsenzvortrag gekommen wäre. In seine Betrachtungen darüber, ob „das Elektroauto die Umwelt retten kann“, floss außerdem ein, dass Mobilität nicht aufs Auto beschränkt ist. Mit Verkehrsvermeidung und Verhaltensänderung, mit Radfahren und ÖPNV aber seien die notwendigen Klimaschutzziele nicht zu erreichen. Kakao und Lithium „Die Mobilität kann man den Leuten nicht wegnehmen.“ In Deutschland würden 80 Prozent der erzeugten Personenkilometer vom motorisierten Individualverkehr erledigt, kennt der Entwickler die Zahlen und folgert: „Der Individualverkehr wird bleiben, sogar steigen, also muss ich beim PKW was tun, wenn ich einen relevanten Beitrag zur Senkung der Treibhausgasausstoßes leisten will.“ Trotzdem werde der Umweltnutzen von E-Autos immer wieder in Frage gestellt. Mitte 2019 warf eine ARD-Filmdokumentation die Frage auf: „Kann das Elektroauto die Umwelt retten?“ Mit dem Ergebnis, dass nicht das Antriebssystem das Entscheidende sei, sondern weniger Straßenverkehr, kleinere Autos und hohe Recyclingquoten. Auf den Aspekt „Rohstoffe“, der in diesem Film zu kritischen Überlegungen über den Ressourcenabbau für E-Mobilität führt, ging auch Conrad Rössel ein. Dass bei der Gewinnung von Kobalt oder Lithium sich schon fast automatisch ein negatives Bild der E-Mobilität bilde (Kinderarbeit, hohe Wasserverbrauch), niemand aber ähnliches denke, wenn von Schokolade die Rede sei. „Auf Kakao-Plantagen in Afrika arbeiten zwei Millionen Kinder, und der Wasserverbrauch bei der Gewinnung von Lithium für ein großes E-Auto entspricht dem der Erzeugung von einem Kilogramm Rindfleisch.“ Nach gut 90 Minuten in der Webkonferenz applaudierte Professor Klein dem Referenten, der viele der in den Medien verbreiteten Aussagen habe entkräftet können. Auch pflichtete er dem Redner bei, der die mobile Auto-Zukunft nicht in der Brennstoffzelle sieht und kritisierte damit das gerade von der Bundesregierung angekündigte Förderprogramm zugunsten dieser weiteren Antriebsart. „Wir können nur versuchen, die Leute zu überzeugen“, sagte Klein abschließend; die beiden Fachleute sehen in der Elektrifizierung aller Verkehrsmittel bei gleichzeitigem Ausbau erneuerbarer Energien die größten Chancen, den Klimawandel zu wandeln. Dass der virtuelle Vortrag trotz Überlänge keineswegs langweilig war, zeigte der Kommentar eines Teilnehmers: „Nächstes Mal auch gerne acht Stunden. Wissensaustausch ist wichtig!“ Die Präsentationsfolien sind zu finden unter folgendem Link: www.mosbach.dhbw.de/berichte-studium-generale

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