- Nachdem ihre Alumni-Treffen in den Jahren zuvor zwar regelmäßig aber an wechselnden Orten stattgefunden hatten feierten 10 Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (Kurs WIW10B, Jahrgang 2010) 10 Jahre nach ihrem Studienabschluss am 14. Oktober 2023 an der DHBW in Mosbach ( Kurs- & Jahrgangstreffen ). Dafür trafen sich die ehemaligen Kommiliton*innen in den Räumen der DHBW, in denen sie seinerzeit ihre Vorlesungen und Labore absolviert und ihre Klausuren geschrieben hatten. Als Gäste hatten sie mit Prof. Albrecht Dinkelacker, Prof. Stephan Hähre, Prof. Simon Möhringer und Herrn RA Wolf-Peter Aulbach (Dozent für Recht) ihre Studiengangsleiter und Dozenten aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen eingeladen. Prof. Albert Strecker begrüßte die Ehemaligen im Namen der Hochschule und auch des Vereins „DHBW friends for life e.V.“ und zeigte die Entwicklungsschritte der letzten 10 Jahre der DHBW Mosbach. Dabei fiel sofort das Fehlen der mittlerweile abgebauten Vorlesungs- und Bibliotheks-Container auf. Prof. Stephan Hähre, Studiengangsleiter im Wirtschaftsingenieurwesen, zeigte dann, wie sich der Studiengang in den letzten 10 Jahren weiterentwickelt hat und ging dabei auf die Studierendenzahlen und auch die Änderungen im Curriculum ein. Von den Spuren, die der Kurs WIW10B an der DHBW Mosbach hinterlassen hatte, konnte er noch „historische“ Kurs- und Notenlisten, Fotos sowie Ergebnisse aus der Studiumsevaluation zeigen. Die Teilnehmer*innen verbrachten einen sehr unterhaltsamen Nachmittag an der DHBW, wobei bei allen Beteiligten schnell wieder viele gemeinsame Erinnerungen und Anekdoten aus ihrem damaligen Studienalltag in Erinnerung gerufen wurden. Nach den obligatorischen Fotos am Schwungrad vor dem Haupteingang der DHBW bedankten sich die Ehemaligen bei unserer Alumni-Beauftragten Frau Sybille Fass sehr herzlich für die große Unterstützung bei der Organisation ihres ersten Wiedersehens nach 10 Jahren an der DHBW Mosbach. Das Nachtreffen begann mit einer interessanten Führung in der Mosbacher Hausbrauerei Weinert, in der seit einigen Jahren das untergärige Vollbier „Hans“ gebraut wird. Im Anschluss verbrachte die Gruppe noch einen langen gemeinsamen Abend in einer Mosbacher Kultkneipe, die schon damals für ihre langen Öffnungszeiten bekannt war. Ein nächstes Ehemaligentreffen in den kommenden Jahren wurde bereits fest eingeplant, um so den Kontakt zur Hochschule weiter zu halten. Stephan Hähre Sybille Fass
- Zusammen mit dem KI-Campus stellen das VK:KIWA und die FernUniversität in Hagen wöchentlich KI-Tools rund um das Thema akademisches Arbeiten und Schreiben vor und zeigen anhand von Use-Cases, wie diese in Lehre und Forschung praktisch eingesetzt werden können. Weitere Perspektiven und Erfahrungen können anschließend ausgetauscht werden. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an alle Interessierte und ist niedrigschwellig sowie kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich! Wann: jeden Dienstag, 12:00-13:00 Uhr Wo: online via Zoom Weitere Informationen sowie dem Zoom-Link gibt's hier
- Am 18.01.2024 fand an unserer DHBW Mosbach das spannende „First Lego League Event“ statt. Dabei traten 12 Teams mit Schüler*innen aus der Region an, um ihr „Können“ im Bereich der Robotik unter Beweis zu stellten. Die Atmosphäre war von Aufregung und Begeisterung geprägt, als die jungen Talente ihre Roboter in das Wettbewerbsspiel schickten und sich in verschiedenen Kategorien messen konnten. Unser Kurs half bei den Aufgaben zu erledigen wie Teamanmeldung, Platzkoordination, Moderation und weiteren organisatorischen Aufgaben, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gewährleisten zu können. Ein zentrales Element des Events war das Robot Game, bei dem die verschiedenen Teams ihre LEGO-Mindstorms-Roboter durch komplexe Parcours navigieren mussten. Hierbei übernahmen 2 Studierende aus unserem Kurs die Moderation des Robot Games, um den Teilnehmern und Zuschauern eine mitreißende Stimmung sowie ein echtes Wettbewerbserlebnis bieten zu können. Die Schüler*innen wurden nicht nur im Robotergame herausgefordert, sondern auch durch eine als Team vorbereitete Forschungspräsentation zu einem selbst gewählten Problem. Diese mussten die Teams vor einer Jury halten. Drei besondere Forschungsthemen durften nach der Mittagspause vor allen anderen Teams, Begleitpersonen und Zuschauern präsentiert werden. Die First Lego League als bietet nicht nur eine Plattform für den Wettbewerb, sondern fördert auch die Zusammenarbeit, den Teamgeist und die Innovationsfähigkeiten der jungen Teilnehmer*innen. Wir dürfen für die Zukunft gespannt sein, welche innovativen Ideen und Lösungen die zukünftigen Ingenieur*innen und Wissenschaftler*innen hervorbringen werden. WIW22IPL An dieser Stelle auch nochmal der Dank vom Organisationsteam des Wettbewerbs an die Studierenden für die tolle Unterstützung. Stephan Hähre Jens Teifel
- „3, 2, 1 ... Le-go!“ war zuletzt das Motto an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Dabei waren Tempo und Grips gefragt, die Uhr tickte unerbittlich: Genau zwei Minuten und 30 Sekunden hatten die selbst konstruierten Roboter der Teams beim First Lego League Wettbewerb Zeit, um Aufgaben auf dem Spielfeld zu erledigen. Der Wettbewerb ist vor allem ein Bildungsprogramm: Ziel ist es, junge Leute spielerisch an Technik, Algorithmen und Robotik heranzuführen. Für viele Schulen der Region ist die Teilnahme an der „First Lego League“ daher fast schon Tradition. 20 Jahre lang wurde der Regionalentscheid an der Realschule Obrigheim ausgetragen, bevor die DHBW Mosbach in diesem Jahr erstmalig an den Campus im Lohrtalweg einlud. 12 Teams von Bad Mergentheim über Heidelberg bis Speyer waren dabei. Die neun- bis 16-jährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zuvor knapp vier Monate auf den Wettbewerb vorbereitet. Im Wettstreit mussten sich die Schüler aber nicht nur durch Programmierung und Technik des Roboters beweisen – auch kreative Forschungsprojekte und Grundwerte zählen. Das Robot Game ist dennoch das Herzstück des Wettbewerbs. Roboter rasen über das Spielfeld, legen Hebel um oder transportieren Figuren aus Legosteinen in (vor-)bestimmte Zielgebiete. Das klingt einfach, ist es aber nicht, weil viel Unvorhersehbares passieren kann, wie etwa Sensoren, die plötzlich nicht mehr funktionieren und andere kleine Ausfälle der Technik. Im Robot Game erkämpfte sich das Team „Strg+R(obotik)“ vom Bunsen-Gymnasium Heidelberg sagenhafte 495 von 550 Punkten und ergatterte somit den Sieg in dieser Kategorie. Sie gewannen ebenso den Preis in den Kategorien „Roboterdesign“ und „Coaching“. In der Teildisziplin „Forschung“ ging es in dieser Saison darum, Begeisterung für Hobbys zu wecken: Hier konnte das Team „TangEnten@MPDV“ vom Auguste-Pattberg-Gymnasium abräumen – den ersten Platz gab es für ihre Virtual-Reality-Brille zur Bewunderung von Fraktalen. Das sind mathematische Muster, die sich unregelmäßig wiederholen und „eingefärbt“ besonders imposant aussehen. Schüler Mustafa Bagdatli hat „mehrere Prototypen entwickelt, Tag und Nacht am Projekt gearbeitet“ wie sein Vater Levent Bagdatli nicht ohne Stolz berichtet. In der Kategorie „Grundwerte“ überzeugte das Team „Turborob“ vom Gymnasium am Kaiserdom in Speyer und belegte den ersten Platz. Letztlich konnten alle Teams mit ihren kreativen Projekten, ausgeklügelten technischen Lösungen und Teamgeist punkten – und viel für sich selbst mitnehmen. Die Idee, die hinter dem Wettbewerb steckt, ist aufgegangen: Kinder und Jugendliche von Technik begeistern. Der Regionlentscheid der First Lego League entscheidet zudem, wer in die nächste Runde einziehen darf, die am 29. Februar in Rockenhausen (Rheinland-Pfalz) ausgetragen wird: Zwei Team kommen weiter, das Team „DiE AlLerGutEstEn“ vom Bunsen-Gymnasium Heidelberg und das zweitplatzierte Team „Bit4Bit“ vom Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach. „Der Lego-Wettbewerb passt super zur DHBW“, meinte Prof. Dr. Stephan Hähre, Studiengangsleiter im Wirtschaftsingenieurwesen und einer der Initiatoren, den Wettbewerb an die Hochschule zu holen. Die Studierenden der dualen Hochschule entwickeln selbst auch viel mit Lego, bauen als Studienarbeiten Sortiermaschinen und Hochregallager. Stefanie Sieber, Geschäftsführerin des Mitveranstalters Hands on Technology e. V., verweist auf das Engagement, das man an der DHBW Mosbach bei der Organisation gezeigt habe: „Es gibt hier viele Menschen, die den Wettbewerb schon lange kennen und viele Erfahrungen mitbringen, um ihn erfolgreich erstmalig an der DHBW Mosbach auszurichten.“ Auch Mosbachs Oberbürgermeister Julian Stipp hob den Nutzen der Veranstaltung hervor: „Ich finde es klasse, dass man das Thema so spielerisch an die Leute heranführt. Wir brauchen kluge Köpfe.“ Und Joachim Pfisterer, der den Regionalentscheid selbst 20 Jahre lang in Obrigheim organisiert hat, findet es „prima, dass es weitergeht.“ Die First Lego League an der DHBW Mosbach wird großzügig unterstützt von der MPDV Mikrolab GmbH als Hauptsponsor sowie der Stiftung Pro DHBW Mosbach, der Sparkasse Neckartal-Odenwald und der Volksbank Neckar Odenwald Main Tauber. Über den Wettbewerb First Lego League FIRST LEGO League ermöglicht SchülerInnen einen altersgerechten Einstieg in die Bereiche Forschung, Konstruktion und Programmierung, um frühzeitig das Interesse an MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu wecken. Das Angebot Challenge ist ein Forschungs- und Roboterwettbewerb für 9–16-jährige SchülerInnen. Jedes Jahr arbeiten die Teilnehmenden im Team mehrere Wochen wie echte Ingenieur*innen an einem gemeinsamen Projekt. Sie planen, konstruieren und programmieren einen autonomen Roboter, forschen über ein selbst gewähltes Thema und erstellen eine Präsentation ihrer Ergebnisse. Im Mittelpunkt des Bildungsangebots stehen die FIRST Grundwerte wie respektvoller Umgang, gemeinsames Erleben und kritisches Denken. Nach einer mehrwöchigen Vorbereitungszeit nehmen die Teams an einem regionalen Wettbewerbstag teil und präsentieren ihre Ergebnisse in den Kategorien Forschung, Robot-Game, Roboterdesign und Grundwerte. Mehr über den Wettbewerb unter: https://www.first-lego-league.org
- Das Kpmpetenzzentrum OER hat auch im Frühjahr 2024 wieder Schulungen mit Expert*innen aus den Bereichen OER und Urheber-/Medienrecht für Schulungen gewinnen können. Die Onlineveranstaltung mit Dr. Sandra Schön und Andrea Schlodtfeld stehen allen Lehrenden und Mitarbeitenden der DHBW offen. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier.
Studienverlauf & Organisatorisches Automation Startseite Studium Studienangebot Bachelor Elektrotechnik und Informationstechnik Studienrichtungen Automation Studienverlauf & Organisatorisches Studieninhalte & Profil Studienverlauf & Organisatorisches Berufsperspektiven & Einsatzgebiete Duale Partner & Studienplätze Studienverlauf & Organisatorisches Abschlüsse Für diesen Studiengang der Fakultät Technik verleiht das Land Baden-Württemberg aufgrund erfolgreicher Abschlussprüfung nach dreijährigem dualem Studium den Hochschulgrad Bachelor of Engineering Praxisphasen & Theoriephasen Die Studierenden lernen nicht nur an der Hochschule: Ein Teil der Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb statt, hier erhalten die Studierenden den notwendigen direkten Praxisbezug und können ihre theoretischen Kenntnisse im industriellen Umfeld umsetzen. Abgerundet wird das Studium durch den Erwerb außerfachlicher Qualifikationen wie z. B. persönliche, soziale und betriebswirtschaftliche Kompetenzen. Durch die Verknüpfung von Naturwissenschaft und Technik sowie der im Studium erworbenen Kompetenzen und der begleitenden Berufspraxis wird eine zukunftssichere Basis für den persönlichen und beruflichen Erfolg gelegt.
- Das vermutlich älteste Gebäude Freiburgs, das „Haus zum Herzog“ wurde im Rahmen einer Studienarbeit zum Studienobjekt. Kai Freiseis studiert derzeit Bauingenieurwesen-Projektmanagement und arbeitet an seiner Studienarbeit, die sich mit der Digitalisierung von Bestandsbauwerken befasst. Er führte Anfang Dezember 2023 einen 3D-Laserscan von dem Gebäude durch und wird auf der Basis des Scans ein digitales Gebäudemodell erstellen. Besonders die Höhenabwicklung wird einen Schwerpunkt der Arbeit einnehmen. Diese ist in Bezug auf das „Haus zum Herzog“ von besonderer historischer Bedeutung. Das ursprüngliche Gebäude, welches im Jahre 1138 errichtet wurde, wurde für den Bau der Freiburger Bächle zugemauert und ein neues Gebäude direkt darüber errichtet. Die obere Altstadt im Bereich des Augustinermuseums wurde im Zuge des Bächle-Baus im frühen Mittelalter um ca. 2 - 3 Meter angehoben, damit das Wasser dort fließen konnte. Kai Freiseis wurde von Elmar Pfeiffer (Lehrbeauftragter für Vermessungskunde) vermessungstechnisch unterstützt. Wir danken Dr. Bertram Jenisch vom Landesdenkmalamt für die hoch interessante stadtgeschichtliche Einführung und der Stadt Freiburg (Stadtarchiv) für die Erlaubnis zur Vermessung.
- Am 21.02.24 lud die Firma Heidelberg Materials Studierende des Bauingenieurwesens der DHBW Mosbach zum 1. Praxistag in Leimen ein. Der Einladung folgten rund 30 Studierende des Jahrgangs 2022 um sich über aktuelle Entwicklungen und Nachhaltigkeitsstrategien im Betonbau zu informieren. Der Praxistag knüpft an frühere Exkursionen nach Leimen an bei denen der Schwerpunkt bisher auf der Besichtigung des Labors lag. Beim 1. Praxistag wurde die obligatorische Laborbesichtigung durch spannende Vorträge und eine Gruppenarbeit erweitert. So informierte der Leiter der Abteilung Engineering & Innovation Herr Dr. Dietrich über die CO2-Roadmap des Konzerns und die Entwicklung klinkerreduzierter Zemente. Er stellte verschiedene Techniken und Projekte vor mit denen Heidelberg Materials künftig den CO2-Ausstoß bei der Zementherstellung weiter erheblich reduzieren wird. Herr Dr. Wiedmann stellte im Anschluss die Tätigkeitsfelder der Produktentwicklung bei Heidelberg Materials sowie einige Produkte und Anwendungen vor. Ein Schwerpunkt seines Vortrags lag dabei auf den Erfahrungen mit dem 3D-Betondruck die in zahlreichen bereits ausgeführten Projekten gesammelt wurden. Vor einem zweiten Vortragsabschnitt hatten die Studierenden Gelegenheit das Gehörte im Rahmen einer kurzen Gruppenarbeit zu vertiefen und hinsichtlich zukünftiger Entwicklungsfelder zu diskutieren. Parallel dazu luden Herr Dahl und Herr Gembe in das Betonlabor ein und gewährten Einblicke in die verschiedenen Materialprüfungen. Am Nachmittag stellten Hr. Schöne und Fr. Waerder die Nachhaltigkeitsbewertung und die Ökobilanzierung für Produkte und Gebäude vor. Sie erläuterten die Grundlagen der Bewertungen und die Abläufe bei der Zertifizierung. Dabei wurden auch Unterschiede zwischen verschiedenen Zertifizierungssystemen diskutiert und zukünftige Entwicklungen aufgezeigt. Damit endete ein kurzweiliger Tag mit einem vielfältigen und spannenden Programm. Der Studiengang Bauingenieurwesen der DHBW Mosbach bedankt sich herzlich bei den Organisatoren für die Einladung und Bewirtung. Wir würden uns freuen, wenn dieses Format in Zukunft wiederholt werden würde.
- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach verabschiedete Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein aus dem Örtlichen Hochschulrat und dem Beirat des Campus Bad Mergentheim. Zugleich ehrte sie ihn mit der Hochschulmedaille, der höchsten Ehrung der DHBW. Als Unternehmer und langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der WITTENSTEIN SE hat Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch im Bildungsbereich Spuren hinterlassen. Er war seit 2002 Mitglied des Örtlichen Hochschulrats. Mit Gründung des Campus Bad Mergentheim vor gut 20 Jahren wurde dort ein Beirat mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik eingerichtet, dessen Vorsitz Manfred Wittenstein seitdem innehatte. „Manfred Wittenstein hat sich als Mitglied des Hochschulrats und als starke Unternehmerpersönlichkeit der Region über viele Jahre für die Entwicklung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg eingesetzt“, würdigte die neue Campusleiterin Prof. Dr. Kim Linsenmayer seine Verdienste bei seiner Verabschiedung aus dem Gremium. Manfred Wittensteins Amtszeit im Örtlichen Hochschulrat erreichte im letzten Jahr die erlaubte Maximalzahl an Jahren, wodurch er nicht mehr für das Amt zur Verfügung stehen konnte. In seiner letzten Beiratssitzung durfte er jedoch erleben, wie seine Tochter Dr.-Ing. Anna-Katharina Wittenstein, Miteigentümerin und Mitglied des Aufsichtsrats der WITTENSTEIN SE, zur neuen Beiratsvorsitzenden des Campus Bad Mergentheim gewählt und ernannt wurde. „Dies unterstreicht nicht nur das starke familiäre Engagement für die DHBW, sondern auch die Kontinuität in der Zusammenarbeit zwischen der WITTENSTEIN SE und der Hochschule“, so Kim Linsenmayer. „Herr Wittenstein hat als Visionär und national wie international gut vernetzt mit Hochschulen, Forschungsinstituten und den Verbänden der Wirtschaft maßgeblich dazu beigetragen, dass die DHBW, die DHBW Mosbach und insbesondere der Campus Bad Mergentheim in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben“, bekräftigte Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. Sie verriet in der letzten Hochschulratssitzung, dass sie sich diese Gremiensitzungen ohne einen Manfred Wittenstein fast nicht vorstellen könne, da er eine so feste und verlässliche Konstante gewesen sei. Sein Einsatz für die Hochschule zeigt sich darüber hinaus in finanzieller Unterstützung, beispielsweise durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren, in der engen Kooperation mit der Stiftung Pro DHBW Mosbach und der Förderung von Projekten wie das neu gegründete internationale Studienkolleg. Die Bereiche MINT und die Förderung junger Talente im Vorfeld eines Studiums lagen ihm sehr am Herzen, was den studierten Wirtschaftsingenieur zum Initiator von Leuchtturm-Projekten wie der Jugendtechnikschule machte. Auch persönlich war Manfred Wittenstein gern gesehener Gast am Campus, als Festredner bei Graduierungsfeiern oder beim Schlossgeflüster. Bereits 2007 wurde er ausgezeichnet und zum Ehrensenator der DHBW Mosbach ernannt. Sein Engagement zeigte er zudem regelmäßig als Fürsprecher der Hochschule bei Politiker*innen, zuletzt bei der Aktion THE CÄSTLE zusammen mit Oberbürgermeister, Landrat und DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle. Diese ließ es sich daher nicht nehmen, die Ehrenmedaille persönlich an einen sichtlich gerührten Manfred Wittenstein zu übergeben. „Die Ehrenmedaille würdigt Manfred Wittensteins außergewöhnliche Leistungen und sein langjähriges Engagement. Ich selbst und die ganze DHBW sind stolz darauf, solch herausragende Persönlichkeiten wie Herrn Wittenstein in unserer Gesellschaft zu haben. Es gibt nur wenige Menschen, die mit so viel Mut, Schaffenskraft und Weitblick dafür sorgen, dass Bildung, Fortschritt und Innovation in der Region Tauberfranken, Baden-Württemberg, national und international eine Zukunft haben.“ Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein ist einer von zwei Trägern der DHBW-Ehrenmedaille an der DHBW Mosbach. Neben ihm wurde Prof. Dr. Jürgen Kletti (MPDV) mit dieser Auszeichnung gewürdigt.