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News:
Herausforderung virtuelles Studium – Lehre und Prüfung im Briefmarkenformat

- Vor Prüfungen ist jeder aufgeregt. Hat man den Stoff verstanden? Gibt es Wissenslücken? In Pandemiezeiten kommt eine zusätzliche Herausforderung hinzu: Auch Prüfungen finden virtuell statt. Die Studierenden der Studienrichtung BWL-Gesundheitsmanagement des DHBW-Campus Bad Mergentheim haben nun in der letzten Juli-Woche erfolgreich ihre Abschlussprüfungen absolviert. Das letzte Semester im dualen Studium BWL-Gesundheitsmanagement endete mit einer mündlichen Prüfung. Zunächst bereitete der Prüfling ein ausgewähltes Thema fachlich auf und präsentierte es. Im Anschluss galt es, das breitgefächerte fachliche Wissen abzurufen und sich den Fragen der Prüfungskommission zu stellen. Klingt zunächst nicht nach etwas Besonderem. Wäre da nicht die Pandemie-Situation, die noch immer auch das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) massiv beeinflusst. So fanden die Prüfungen im Gesundheitsmanagement online statt, Prüflinge und Prüfungskommissionen waren über entsprechende Konferenztools zusammengeschaltet – eine Herausforderung für alle Beteiligten. Zumal gerade im dualen Studienmodell die direkte Interaktion zwischen Studierenden und Lehrenden in kleinen Kursgruppen einen wesentlichen Erfolgsfaktor ausmacht und viele sich gerade deswegen für ein duales Studium entscheiden. Gute Vorbereitung unerlässlich Schriftliche und mündliche Prüfungen wurden im Studiengang Gesundheitsmanagement ausschließlich virtuell durchgeführt, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Boris Hubert, „denn wir sind medienaffin und haben keine Angst, auch mal Neues auszuprobieren“. Dazu musste er zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen klären, denn die Ergebnisse mussten am Ende des Tages rechtssicher sein, beispielsweise einer Prüfung der Handschrift standhalten können. Die Studierenden hatten im Rahmen von sogenannten „Open-Book-Klausuren“ die Möglichkeit, Prüfungen vom heimischen Schreibtisch aus mit der Hand zu schreiben und dabei alle vorhandenen Lehrmaterialien zu nutzen. Die Prüfungsdauer änderte sich dabei nicht, wohl aber wurden die Fragen komplexer, rein auswendig gelerntes Wissen wurde nicht abgefragt. „Viel Zeit in den Unterlagen zu blättern bleibt nicht, eine gute Vorbereitung ist unerlässlich, um Stress und Zeitprobleme zu vermeiden“, so der Studiengangsleiter. „Man hätte denken können, dass der Notenschnitt dann 1,0 betragen würde, aber das war nicht der Fall.“ Die fertigen handschriftlichen Unterlagen wurden gescannt oder fotografiert und via Datenupload auf der DHBW-internen Lehr- und Lernplattform „Moodle“ zur Korrektur hinterlegt. Durch den verpflichtenden Einsatz von Webcams ließ sich für die Dauer der einzelnen Prüfungen sicherstellen, dass sich die Studierenden allein im Raum befanden und keine Täuschungen durchgeführt wurden. Auch für mündliche Prüfungen kamen Webcams zum Einsatz. Dies ermöglichte Prüfungssituationen ähnlich denen in Präsenzzeiten mit Fragen und Antworten zwischen Prüflingen und Prüfungskommission. Kein „Corona-Abschluss“ „Die uneingeschränkte Bereitschaft der externen Lehrenden und des Prüfungspersonals, sich mit den teils neuen technischen Gegebenheiten auseinanderzusetzen und Schulungsangebote zu nutzen, war ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen“, ist sich Boris Hubert sicher. Und zeigt sich insgesamt hochzufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge: „Trotz der nun schon lange andauernden Ausnahmesituation ist es gelungen, auch in der virtuellen Lehre und den Online-Prüfungen unser hohes Qualitätsniveau sicherzustellen,“ so der Professor. Angst vor Imageverlusten? „Es kann nicht die Rede von einem ‚Corona-Abschluss‘ sein“, weist er solche und ähnliche Kritik entschieden zurück und ergänzt: „Der nach Ende des Studiums BWL-Gesundheitsmanagement verliehene akademische Grad des Bachelor of Arts besitzt den gleichen Marktwert wie vor der Pandemie. Und dies bereits zum wiederholten Male, denn auch der Jahrgang 2017 hat im Vorjahr ohne Verzögerung Ende September einen Abschluss gemacht.“ Diese Einschätzung teilen auch die Dualen Partner, bei denen die Studierenden unter Vertrag stehen: „Die Pandemie war und ist eine Herausforderung für unsere Studierenden,“ so Thomas Fröhmer, Vertreter der DAK-Gesundheit und Dualer Partner der DHBW. „Wir sind froh, mit der DHBW Mosbach am Campus Bad Mergentheim eine flexible und kompetente Partnerin an unserer Seite zu haben, die es in kürzester Zeit geschafft hat, ohne Zeitverlust und unter Beibehaltung der Qualität die Lehrveranstaltung online sicherzustellen“. Auch Nina Göllner, Studentin BWL-Gesundheitsmanagement, gewinnt der aktuellen Situation eine positive Seite ab: „In der digitalen Medienkompetenz bringen uns die Online-Vorlesungen einen großen Schritt nach vorne. Bei der Organisation und der Durchführung von digitalen Workshops und Veranstaltungen können wir unsere Erfahrungen aus den Online-Vorlesung sehr gut einbringen.“ Lehre zu Corona-Zeiten im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement Bereits Mitte März 2020 musste auch die DHBW auf die Pandemiesituation reagieren und Studierende, Lehrende und Mitarbeitende von jetzt auf gleich „nach Hause“ schicken. Vorlesungen gab es ab diesem Zeitpunkt bis auf wenige Ausnahmen ausschließlich in virtueller Form – verbunden mit hohen Anforderungen an Selbstorganisation und -motivation, erklärt Boris Hubert. Die Studienrichtung BWL-Gesundheitsmanagement am Campus Bad Mergentheim stellte sich zügig auf die neue Situation ein. Tablet-PCs, Smart-Pens, Whiteboards und Webcams sollten die reale Vorlesungssituation bestmöglich abbilden und erleichtern. Dozenten konnten ihre Präsentationscharts durch handschriftliche Anmerkungen ergänzen bzw. die mündlich kommunizierten Veranstaltungsinhalte auf virtuellen Whiteboards notieren. Die Präsentationsflächen waren für alle Teilnehmenden durchgängig sichtbar. Die direkte Interaktion untereinander, ähnlich einer Face-to-Face-Vorlesung im Hörsaal, blieb gewahrt, niemand konnte sich „verstecken“ bzw. übersehen werden. In „virtuellen Räumen“ der Kommunikationsplattformen trafen sich die Studierenden in kleineren Gruppen, um arbeiten zu können. Die Lehrenden konnten sich dabei jederzeit dazu schalten, um Hilfestellung zu leisten.

News:
Bauen Roboter bald Wein an?

- Von Caspar Oesterreich. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung, Redaktion Mosbach. Elektrisch, autonom und mit vielen digitalen Helfern ausgestattet: "Das aktuelle Credo der Automobilbranche gilt zunehmend auch als Prämisse für landwirtschaftliche Maschinen", sagt Prof. Dr. Andreas Reichert, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Mosbach. Gemeinsam mit einigen Studenten und in Kooperation mit der Agria-Werke GmbH in Möckmühl hat Reichert deshalb einen Weinbau-Roboter entwickelt, der ferngesteuert und ohne CO2-Ausstoß Steilhänge bis 55 Grad (entspricht einer Steigung von 143 Prozent!) bewirtschaften kann. Für die Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken eine "besondere innovatorische Leistung", die der Verband dieser Tage mit dem Forschungstransferpreis in Silber belohnte. Weil "wichtige Arbeitsgänge, die mehrfach im Jahr oder nur in einem kurzen Zeitraum durchzuführen sind", durch den Weinbau-Roboter "teilautonom und vollelektrisch ermöglicht" werden, so die IHK. "Eine tolle Würdigung unseres zukunftsorientierten Gemeinschaftsprojektes", freut sich Dr. Goetz Viering, Geschäftsführer der Agria-Werke, über die Auszeichnung. Bis der Weinbau-Roboter aber in die Serienproduktion gehen kann, werde es noch mindestens zwei bis drei Jahre dauern. Denn bisher existiert nur ein Prototyp, "den wir jetzt schrittweise, durch Feldversuche und in Gesprächen mit potenziellen Kunden immer weiter optimieren", so Viering. Viel verraten will der Geschäftsführer über den Weinbau-Roboter, der mit seinen Raupenbändern irgendwie an einen rot-grünen Miniaturpanzer erinnert, allerdings nicht. "Wir stecken mitten in der Entwicklung, haben mit der staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) einen weiteren Kooperationspartner gewinnen können und eine Verschwiegenheitsvereinbarung getroffen", verdeutlicht Werner Baust, Verkaufsleiter bei Agria. Das Interesse an der Innovation ist groß, von staatlicher Seite sowie von der Konkurrenz: Nicht nur die LVWO unterstützt als Landesanstalt die Weiterentwicklung, seit Beginn wird das Projekt auch durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) gefördert. "Wir müssen uns in unserer Nische der hochwertigen Motorgeräte für die Landschaftspflege immer wieder verteidigen, uns immer wieder neu erfinden", betont Viering. Nur durch stete Weiterentwicklung und Innovationsbereitschaft könne man sich in der umkämpften Branche behaupten und damit die Produktion in Möckmühl sichern. "Daher sind wir schon lange Partner der DHBW, profitieren vom Wissensaustausch genauso wie von der Ausbildung neuer Fachkräfte." Angetrieben wird der Prototyp des Weinbau-Roboters von sechs Akku-Zellen, die oben auf der Raupe montiert sind. Zwar gebe es bei der Betriebszeit noch Optimierungsbedarf – "die Batterieentwicklung wird in den kommenden Jahren noch große Sprünge machen", verspricht Prof. Reichert –, aber schon heute seien die Vorteile elektrischer Antriebe in der Landwirtschaft nicht von der Hand zu weisen: So darf beispielsweise in Wasserschutzgebieten nicht getankt werden, Schmierstoffe und Öl wie beim Verbrenner findet man in E-Antrieben quasi nicht, "außerdem ist der neue Roboter deutlich leiser und stößt auf dem Weinberg kein CO2 aus", schwärmt der Wissenschaftler. "Der Strom fließt, egal in welcher Position die Maschine ist, unabhängig von der Steigung am Hang", ergänzt Verkaufsleiter Baust. "Beim Verbrenner verhält sich das mit den Flüssigkeiten ganz anders, da schränkt die Schwerkraft ein." Bisher kann der ferngesteuerte Prototyp mähen und mulchen, soll in einem nächsten Schritt mit Fahrassistenzsystemen ausgestattet werden. Doch Reicherts Visionen gehen noch viel weiter: "Optimal wäre es natürlich, wenn der Roboter viele Arbeitsschritte gleichzeitig erledigt, etwa auch Pflanzenschutzmittel GPS-gesteuert zielgenau zwischen den Reben ausbringt und am besten selbst erkennt, welche Triebe eine spezielle Behandlung benötigen." So ließen sich nicht nur Kosten sparen, auch die Natur profitiere von dem verringerten Pestizideinsatz. Mit künstlicher Intelligenz ließe sich das sicherlich realisieren, "wir müssten das Programm nur mit genügend Daten füttern", erklärt Reichert. Die Möglichkeiten des "Smart Farming" seien enorm. Bis es soweit ist, dauert es jedoch noch ein paar Jahre, ob Reicherts Visionen komplett umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. "Wir entwickeln uns Schritt für Schritt weiter, müssen eruieren, was die Kunden brauchen, wie sie den Weinbau-Roboter einsetzten wollen", sagt Viering. Innovation gelinge nicht von heute auf morgen. "Das ist ein langer Prozess, der nur in kleinen Etappen erreicht werden kann, bei dem Ideen ausprobiert und weiterentwickelt werden, man manche aber auch wieder verwirft." Es bleibt also spannend, wie es in Zukunft mit dem Weinbau-Roboter weitergeht, ob E-Antriebe und Smart Farming sich in der Landwirtschaft durchsetzen. Das Einsatzgebiet des Weinbau-Roboters sei jedenfalls "weder auf Steillagen noch auf Wein eingeschränkt", schreibt die IHK in ihrer Begründung zur Vergabe des Forschungstransferpreises.

News:
Auf dem Weg zu Elon Musk: Tunnelbohrmaschine der DHBW Mosbach feierlich verabschiedet

- Von der ersten Idee bis zur Fertigstellung bauten die Studenten rund 12 Monate an ihrem sogenannten Dirt Torpedo. Er soll im von Elon Musk weltweit ausgelobten Wettbewerb „Not-a-Boring Competition“ in der kalifornischen Mojave-Wüste gegen 11 weitere Teams antreten. „Entscheidendes Kriterium bei der Bewertung ist die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Tunnelbohrung. Die Teilnehmer sollen die bisherige Geschwindigkeit der Tunnelbohrmaschinen übertreffen, die sich normalerweise langsamer als eine Schnecke fortbewegen“, sagt Teamleiter Adrian Fleck. Die Studenten haben dazu neue technologische Ansätze beim Vortrieb und Abtransport des Aushubs sowie bei der Beton-Verschalung und Navigation entwickelt – und erreichen eine Geschwindigkeit von rund 5,4 Meter pro Stunde, also etwa ein Meter schneller als eine Schnecke. Feierlich wurde die knapp 4 Meter lange Tunnelbohrmaschine nun aus dem Logistikzentrum des Ventilatorspezialisten ebm-papst auf den Weg in die USA versendet. Thomas Wagner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei ebm-papst, einer der Hauptförderer des Projektes, begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in Mulfingen: „Am Standort Deutschland benötigen wir junge, neugierige und vielversprechende Nachwuchs-Ingenieurinnen und -Ingenieure, wie das Dirt-Torpedo-Team. Im Zusammenspiel von Unternehmen und DHBW sehr gut ausgebildet, treiben sie die Innovationsfreudigkeit unseres Landes weiter voran“, so Wagner. Auch Peter Hauk MdL, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, betonte den Wert eines solchen Projekts für alle Beteiligten: „Junge Menschen sind motiviert Veränderungsprozesse voranzutreiben und Zukunft mit Innovation zu gestalten. Die Leistung der Mosbacher Studenten ist sensationell und ein absolutes Aushängeschild für den Ländlichen Raum. Es kann schließlich nicht jeder von sich behaupten, im auserwählten Kreis von Elon Musk zu stehen. Ich hoffe, dass viele Studierende mit ähnlichem Engagement an die Sache gehen und dauerhaft unsere Unternehmen im Land verstärken.“ „Wir sind dank der Unterstützung vieler Förderer nun einsatzbereit“, so Fleck. „Sie waren nicht nur Geldgeber, sondern haben auch beraten und mitgefiebert.“ Rund 40 Unternehmen und Förderer hatten sich an dem Fundraising der Stiftung „Pro DHBW Mosbach“ beteiligt, um die Teilnahme an diesem Hightech-Wettrennen möglich zu machen und Interesse für ein MINT-Studium zu stärken. „Ohne die phänomenale Unterstützung von Spendern und Sponsoren wäre dieses Projekt nicht realisiert worden”, so Gerhard Lauth, Geschäftsführer der Stiftung Pro DHBW Mosbach. Er freut sich, dass sowohl kleine Betriebe als auch „Big Player“ von dem Vorhaben begeistert sind. „Die Unterstützung ist phänomenal, das hat uns beflügelt”, sagt Lauth. Die letzten Wochen waren für das Team nervenaufreibend. Nicht nur standen letzte Optimierungarbeiten an, sondern auch die Zollabfertigung, bei der ebm-papst unterstützte. „Jedes Bauteil muss gelistet sein – und mein Team hat bis zum Schluss Änderung vorgenommen“, verriet Adrian Fleck den Gästen schmunzelnd. Größtes Kopfzerbrechen bereitete allerdings nicht die Maschine selbst und deren Transport, sondern die Einreise des Teams. Die amerikanischen Behörden betrachten den gesamten Schengen-Raum als Corona-Hochrisikogebiet, aus dem eine Einreise nur in Ausnahmefällen, als „National Interest Exception“ (kurz NIE), genehmigt wird. Im mehrstufigen Antragsverfahren unterstützten Bundestagsabgeordnete Nina Warken und der Chef des Bundeskanzleramts Dr. Helge Braun das Team. Die erlösende Nachricht kam am Ende der Feier, gerade als Freunde und Sponsoren die Maschine umringten, fotografierten und sich technische Details erklären ließen: Das gesamte Team um Adrian Fleck und den Dirt Torpedo darf einreisen! „Ein wahrer Einreise-Krimi, der ohne die Hilfe auf bundespolitischer Ebene sicherlich kein Happy End gefunden hätte!“, resümierte Gerhard Lauth. Mit dem Erreichen des Finales unter 400 Bewerbungen steht das kleine studentische Team der DHBW Mosbach auf Augenhöhe mit international renommierten Universitäten wie der TU München, der ETH Zürich, der University of Warwick (UK) oder dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) aus den USA. Die Rektorin der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, ist bereits jetzt stolz: „In diesem weltweit einzigartigen Wettbewerb sind unsere Studierenden das Gesicht aus Deutschland. Mit ihrem Können und viel Herzblut zeigen sie der Welt, welche Innovationskraft im dualen Studium steckt.“ Die Teammitglieder studieren Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik an den DHBW-Standorten Mosbach und Ravensburg sowie an der TU Darmstadt und bringen dadurch verschiedenen Perspektiven ins Projekt ein. Mehr als 30 Sponsoren haben neben Begeisterung und Knowhow rund 200.000 Euro als Geldzuwendungen und 300.000 Euro für Sachspenden und Dienstleistungen ins Projekt investiert: das Land Baden-Württemberg und die Unternehmen Bürkert, ebm-papst, FFT, Alethia Group, element six, Herrenknecht, Himmelmann, Interroll, Lütze, Mosca, Moxa, MPDV Mikrolab, Pink, Putzmeister, RSP America, Sika, Thomson, Wassermann, Wayss & Freytag, WIKA, Wittenstein Würth. Das Team erhält zudem PROMOS-Stipendien vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Spenden und ideelle Unterstützung bekam das Team von der DHBW, Siemens, der Region Fulda, der Stiftung ‘Pro DHBW Mosbach’ und von den Maschinenbau-Professoren Dr.-Ing. Gangolf Kohnen, Dr.-Ing. Manuel Ludwig und Prodekan Dr.-Ing. Michael Schrodt der DHBW Mosbach.

News:
Schulungen zum Thema Urheberrecht und OER im September

- Seit Frühjahr 2020 wird als Kooperation der Studienakademien Mosbach und Karlsruhe das Projekt „OER an der DHBW“ durchgeführt. Hierbei konnte das Projektteam bereits eine solide Grundlage schaffen, um das Thema der Offenen Bildungsressourcen – Open Educational Resources (OER) für die gesamte DHBW voranzubringen. Im September werden im Rahmen des Projektes folgende Schulunge angeboten, welche allen Lehrenden und Mitarbeitenden der DHBW offenstehen: Online - Einführung in das Thema Urheberrecht und mögliche Lösungen! Referent: Prof. Dr. iur. Tobias O. Keber Termine: wahlweise am 17.09.2021 von 13:00 bis 15:30 Uhr oder 23.09.2021 von 10:00 bis 12:30 Uhr Ort: Online Online - Offene Bildungsressourcen (OER) erfolgreich finden, korrekt nutzen und nachhaltig erstellen Referentin: Dr. Sandra Schön Termin: am 28.09.2021 von 09:00 bis 17:00 Uhr Ort: Online Di Anmeldung erfolgt über die zentrale Weiterbildungsplattform der DHBW: https://weiterbildung.dhbw.de

News:
Semester Null 2021 - Anmeldungen zum betreuten Onlinevorkurs Mathematik nicht mehr möglich

- Der Anmeldezeitraum für den betreuten Onlinevorkurs Mathematik, den angehende Studierende im Rahmen des Semester Null buchen können, ist ab dem 03.08.2021 wie unter Termine kommuniziert abgeschlossen. Anmeldungen zu diesem Angeboten sind leider aus organisatorischen Gründen nicht mehr möglich. Interessierte Studierenden haben noch die Möglichkeit sich für die Nutzung unserer Selbstlernangeboten im Bereich Mathematik anzumelden. Dies ist bis Dezember 2021 über den folgenden Button möglich. Melden Sie sich hier zu den Selbstlernangeboten in Mathematik an. Weitere Informationen zum Semester Null finden Sie hier .

News:
Moodle Upgrade am 12.07.2021

- Am Montag, den 12.07.2021 findet ein größeres Upgrade der Lernplattformen Moodle der DHBW Mosbach statt. Es kann an diesem Termin ganztags immer wieder zu Systemausfällen kommen. Dies betrifft folgende Plattformen: Moodle-Live-System Moodle-Klausuren-System Moodle-System des Semester Null

News:
Back to normal

- Hallo Freunde der Sonne, mein Name ist Niklas und ich bin 21 Jahre alt. Seit 2018 studiere ich an der DHBW Mosbach Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt internationales technisches Projektmanagement. Aktuell absolviere ich einen Auslandsaufenthalt an der University of South Wales (USW), welcher sich über das fünfte und sechste Semester erstreckt. Nachdem ich die Wintermonate (aufgrund der britischen Corona-Situation) Zuhause in Deutschland verbracht habe, ging es Anfang März wieder zurück nach Cardiff/ Wales. Zu diesem Zeitpunkt konnte Wales schon die ersten Effekte der erfolgreichen Impfkampagne vorweisen, weshalb die Restriktionen nach und nach gelockert wurden. Da meine drei Mitbewohner und ich per Fähre angereist sind, haben wir dieses Mal auch ein Auto vor Ort. So hatten wir letztendlich doch noch die Möglichkeit Wales in unseren vorlesungsfreien Tagen und an den Wochenenden zu erkunden. Neben der belebten Studentenstadt Cardiff, hat Wales noch viele weitere sehenswerte Orte zu bieten. Vor allem die Küstenabschnitte im Süden des Landes sind einen Abstecher wert und vor allem bei Surfern sehr beliebt. Unter anderem findet man in Nordwales den „Snowdonia National Park“, welcher hauptsächlich durch seine zahlreichen Berge bekannt ist. Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen den höchsten Berg Wales‘ und Englands (Mount Snowdon) zu besteigen, von dem man bis nach Irland blicken kann. Aufgrund eines hohen Nebelaufkommens sahen wir jedoch nichts. Unter anderem hatten wir durch die beschriebenen Lockerungen die Möglichkeit den Campus der University of South Wales in Pontypridd zu besuchen und endlich unseren Studentenausweis einzusammeln. Das Studium an sich findet jedoch nach wie vor online statt, weshalb man den sonst gewohnten Kontakt zu den Mitstudenten leider nicht erleben durfte. Aufgrund der gelockerten Kontaktbeschränkungen konnte ich zumindest in Cardiff die ein oder andere Freundschaft schließen, was sich zumindest nach etwas Normalität anfühlt. Die Öffnung des Einzelhandels und der Restaurants konnten ebenso zu diesem Gefühl beitragen. Alles in allem bin ich mit meiner Entscheidung das Auslandssemester in Wales anzutreten vollkommen zufrieden und kann das Double Degree Program nur weiterempfehlen. Aufgrund der Pandemie konnte ich zwar nicht die Erfahrung eines normalen Auslandssemesters mitnehmen, den Umständen entsprechend aber dennoch sehr viel erleben. Zudem konnte ich durch die Vorlesungen, aber vor allem auch durch Kontakte im alltäglichen Leben, meine Englischkenntnisse ausbauen. Grüße aus Cardiff!

News:
Auslandssemester: anders als gedacht!

- Mein Name ist Luca Noll und ich bin seit 2018 Student an der DHBW Mosbach. Da mein Studiengang (internationales technisches Projektmanagement) schon immer Wert auf Auslandssemester legt und auch die Möglichkeit eines Double Degree bietet, habe ich mich von Beginn an darauf gefreut im Hauptstudium ins Ausland zu gehen. Bereits 2019 haben die ersten Vorbereitungen der Bewerbung begonnen und Anfang 2020 vor Ausbruch der Corona-Pandemie wurde diese erfolgreich eingereicht. Als Ende März pünktlich zum Ende des 4. Semesters deutlich wurde, welchen Stellenwert Corona haben wird, wurden nicht nur die Klausuren in den Sommer verlegt, sondern auch zum ersten Mal Zweifel in meinem Kopf laut, ob der Plan an die USW in Wales zu gehen noch zielführend ist. Nach langen Überlegungen habe ich mich dafür entschieden es zu versuchen und bei meiner Bewerbung zu bleiben. Ab diesem Zeitpunkt im frühen Sommer 2020 gab es auch wegen interner Fristen also kein Zurück mehr. Nun begann die Zeit der Hoffnung, dass Ende September schon alles gut gehen wird. Als es nun soweit war und deutlich wurde, dass Lockdown und Einreisebestimmungen das Leben in Wales extrem einschränken werden, habe ich den offiziellen Rat der USW befolgt und habe mich bis Weihnachten aus Deutschland mit dem Home-Studium in Wales beteiligt. Da grundsätzlich alle Vorlesungen digital stattgefunden haben und es nicht erlaubt war sich mit mehr als einer Person eines anderen Hausstandes zu treffen, fiel das Sozialleben vor Ort flach und viele der heimischen Mitstudierenden waren auch nicht am Campus, was zumindest das Gefühl vermittelt hat nicht alleine mit seiner Entscheidung zu sein. Der Kontakt zu diesen war immer sehr freundlich, durch diverse Gruppenarbeiten stetig und erfrischend, jedoch immer virtuell. Als nun mein erstes Auslandstrimester an Weihnachten geendet ist, war die Hoffnung 2021 nach Wales zu gehen groß und umso größer war die Enttäuschung als Wales Anfang 2021 noch schärfere Maßnahmen angekündigt hat, die lediglich einen Wocheneinkauf und andere dringlichste Dinge als Grund die Wohnung zu verlassen akzeptiert hätten. Das Leben am Campus wurde also wieder unmöglich und so langsam wurde meine Frustration spürbarer. Aufgrund dieser Tatsache und heftigsten Einreisebedingungen, entschied ich mich nach Rücksprache mit anderen Studenten aus Mosbach dazu auch dieses Trimester abzuwarten. Nun befinde ich mich in der gegenwärtigen Situation, in der nicht mehr allzu viel Zeit zum Beginn des Praxissemesters bleibt und Wales zwar für Einheimische lockert, aber eine mehrwöchige Quarantäne die Einreise weiterhin erschwert. Der aktuelle Lichtblick ist der 17.Mai an den Einreiselockerungen nach einem Ampelsystem eingeführt werden. Wenn Deutschland den grünen Status bekommt, werde ich zusammen mit anderen Studenten noch einige Wochen in Wales verbringen. Die Zeit im Online-Studium war und ist mit sehr ambivalenten Gefühlen verbunden. Zum einen fühle ich mich zumindest eines Teils der Erfahrungen beraubt und frage mich ob sich dass alles gelohnt hat, zum anderen sehe ich aber auch, dass das Studium an der DHBW ebenfalls völlig online stattgefunden hätte und ich so zumindest mein Englisch in Wort und Schrift verbessern konnte. In Gruppenarbeiten ist auch der Kontakt zu Studierenden aus aller Welt zustande gekommen, sodass ich zum Beispiel von Chethiya aus Sri Lanka einiges lernen konnte. Mein Auslandsstudium hat mir trotz allem dabei geholfen meine Resilienz zu trainieren und mich intensiver denn je mit Selbstmotivation zu befassen. Da alle Studierenden Inhalte alleine lernen mussten, die sonst in Vorlesungen und Tutorien vermittelt worden wären, haben wir sehr viel im Team zusammengearbeitet und uns gegenseitig unterstützt. Normalerweise würden im Anhang viele schöne Bilder und persönliche Impressionen für euch Leser anfügt sein, doch das Bild was sich mir im letzten dreiviertel Jahr geboten hat, ist euch allen bekannt: Der Computerbildschirm. Ich habe dieses mit Gebühren verbundene Studium dank der Christian Bürkert Stiftung mitfinanzieren können, was mir gerade angesichts der Tatsache, dass mein Praxispartner von der Krise sehr hart getroffen ist und die eingeplante Unterstützung von dieser Seite weggebrochen ist, sehr geholfen hat.

News:
Ausgezeichnete Masterarbeit: Mit Herzblut und Durchhaltevermögen

- „Wenn man einen Weg verfolgt, dann immer mit Herzblut und mit Begeisterung für die Sache und auch mit Durchhaltevermögen – denn Erfolgt braucht ja auch Zeit.“ Michael Heller, Partner der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, gratulierte jetzt allen Absolvent*innen des Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS) begeistert. Michael Heller prophezeite: „Ihr Master-Abschluss am DHBW CAS und die damit verbundenen Methodenkompetenzen und Soft Skills sind Ihre Eintrittskarte in ein erfolgreiches Berufsleben.“ Besonders freute er sich, fünf von ihnen aus dem Fachbereich Wirtschaft im Namen der Ernst & Young Stiftung e.V. einen Preis überreichen zu können. Unter ihnen ist Deborah Albrecht aus Weinsberg, Cloud Systems Administrator bei der Gebhardt Fördertechnik GmbH. Nach ihrem Bachelor an der DHBW Mosbach hat sie nun den Dualen Master Wirtschaftsinformatik erfolgreich abgeschlossen. Für ihren Arbeitgeber administriert sie Anwendungen wie das Kundenportal, hilft den Nutzer*innen und führt neue Systeme mit ein. Auch bei den regelmäßigen Aktualisierungen der Programme und Portale ist sie die Ansprechpartnerin der Abteilungen. Da lag es auf der Hand, ihre Masterarbeit genau in diesem Bereich zu schreiben. Sie widmete sie der unternehmenseigenen Softwarelandschaft, so dass sie der Gebhardt Fördertechnik direkt zugute kam – ein Markenkern des Dualen Masters am DHBW CAS. Nach so viel harter und derart erfolgreicher Arbeit belohnte sich die Weinsbergerin nun erst einmal selbst: „Da es durch die Corona-Lockerungen wieder geht, bin ich zum Kurzurlaub an den Bodensee gefahren, einem tollen Stück Deutschland. Das hat gut getan!“ Die weiteren Preise der Ernst & Young Stiftung e.V. gingen an Charly Neuhoff, Leiter des Bereichs Unternehmensberatung bei der WSG Wirtschaftsberatung Steuerberatungsgesellschaft mbH, im Master in Business Management – Accounting, Controlling und Steuern Julian Kohlmann, Referent Finanzcontrolling bei der Landesbank Baden-Württemberg, im Master in Business Management – Finance Isabel Locher, Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs „Personalmarketing / Neue Medien“ bei der Stiftung Liebenau gGmbH, im Master in Business Management – Medien und Marketing Rene Mannsberger, Product Management & Development Controller bei Gardena GmbH, im Master in Business Management – Accounting, Controlling und Steuern Gemeinsam mit ihren Betreuer*innen, mit Familienangehörigen und mit Mitarbeiter*innen sowie dem Dekan Wirtschaft des DHBW CAS feierten die preisgekrönten Absolvent*innen ihre Leistung. Während der Online-Veranstaltung gratulierte auch Prof. Dr.-Ing. Joachim Frech, Direktor des DHBW CAS: „Ich bin sicher, dass Sie in Ihren Jobs nach Abschluss Ihres Master-Studiums wieder mit 120 bis 150 Prozent dabei sind. Sie als Preisträger*innen haben nachgewiesen, dass Sie hochkompetent und hochmotiviert sind, damit geht es für Sie auch im Job immer vorwärts. Dabei wünsche ich Ihnen viel Spaß - dann wird auch das Ergebnis gut!“ Der Duale Master des DHBW CAS: https://www.cas.dhbw.de/

News:
Mein Semester in der Kulturhauptstadt Europas

- Mein Name ist Leon Lorey und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen – Internationales technisches Projektmanagement an der DHBW Mosbach. Mein 6. Semester absolviere ich aktuell in Irland an der National University of Ireland, Galway (NUIG) mit den Schwerpunkten Entrepreneurial Venture Development, Global Marketing und Operations Engineering. Warum habe ich mich für ein Auslandssemester entschieden? Bereits in der Schulzeit habe ich versucht, jede Gelegenheit ins Ausland zu gehen zu nutzen. Nach der Heimkehr von meinem Auslandsjahr nach dem Abitur und diversen Reisen zu verschiedensten Kulturen und Menschen wusste ich bereits, dass mein Studium eine internationale Ausrichtung haben soll und ich mindestens ein Semester ins Ausland möchte, um meine Sprache zu verbessern & meinen Horizont mit den Perspektiven anderer Länder zu erweitern. Außerdem war (und bin) ich der Meinung, dass ein Auslandssemester in einer neuen und unbekannten Umgebung enorm zur eigenen Unabhängigkeit, Offenheit gegenüber anderen Menschen und Flexibilität beiträgt. Neben der persönlichen Entwicklung, die man dadurch automatisch erlebt, macht es natürlich auch unheimlich viel Spaß und man erlebt eine unvergessliche Zeit. An Irland hat mich vor allem die Offenheit der Menschen, die Landschaft und der gute Ruf der Universität gereizt. Wie sind Leben, Uni und Menschen vor Ort? Schon bevor der Einreise hatte man unheimlich gute Ansprechpartner, an die man alle Fragen richten konnte. Dies war sowohl auf Uni-, als auch auf Unterkunfts- und Behördenseite der Fall. Als wir dann mit der Fähre nach Irland eingereist sind, hat man die freundliche, offene und flexible Art der Iren sofort gespürt. Wir wurden überall herzlich empfangen und selbst die Grenzbeamten waren sehr nett und hilfsbereit, trotz der durch die Pandemie bedingten Umstände und Einreisebestimmungen etc. Dies hat sich in unserem Aufenthalt immer wieder bestätigt, so haben wir z.B. auch sehr schnell Anschluss mit Mitstudierenden, egal ob einheimisch oder international, gefunden. Die Universität ist insgesamt sehr gut organisiert, digital super aufgestellt und die Kurse sind sehr interessant. Vor allem die Größe und die Anzahl der Gebäude auf dem Campus hat mich persönlich besonders beeindruckt. Neben den normalen Kursen hatten wir beispielsweise die Möglichkeit, freiwillig an einer „Industry Challenge“ teilzunehmen und Problemlösungskompetenzen in mir bisher unbekannten Branchen wie z.B. der Medizintechnik zu verbessern. Neben der Uni bietet das County Galway unheimlich viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung wie z.B. im Nationalpark Connemara. Dort verbrachten wir mit unserer WG, die sowohl aus international Studierenden als auch aus einheimischen besteht, ein verlängertes Wochenende, da die Familie eines Mitbewohners dort ein Wochenendhaus direkt am Strand besitzt. Die Kombination aus Bildung an der Uni, Freizeitaktivitäten im County & die tägliche Interaktion mit Studierenden aller Fachrichtungen wie z.B. Physik oder Bauingenieurwesen macht das Auslandssemester für mich persönlich unschlagbar. Inwiefern hat mich das Auslandssemester fachlich / persönlich / beruflich weitergebracht? Fachlich konnte ich meinen Horizont vor allem in den Bereichen Unternehmertum und die globale Sicht auf die Wirtschaft erweitern. Dazu kommt natürlich, dass man tagtäglich Englisch spricht, sowohl mit Mitbewohnern als auch Professoren etc., wodurch sich die Sprachkenntnisse fast von ganz allein verbessern. Persönlich merke ich, dass ich deutlich offener, flexibler und unabhängiger geworden bin und sich mein Horizont in Bezug auf internationale berufliche Perspektiven und Möglichkeiten deutlich erweitert hat. Durch die Gruppenprojekte hat sich auch die eigene Problemlösungs- und Teamfähigkeit deutlich weiterentwickelt. Meinen Auslandsaufenthalt werde ich nie vergessen, weil …ich die Chance bekommen habe, an einer unheimlich guten englischsprachigen Universität zu studieren, die mir neue Einblicke in die Welt vermittelt hat. …ich eine neue Kultur und neue Menschen kennenlernen durfte, wodurch mittlerweile echte Freundschaften entstanden sind. …Irland landschaftlich und kulturell unheimlich viel zu bieten hat und mir eine unvergessliche Zeit ermöglicht hat. Was habe ich dank des Stipendiums machen / erleben / mitfinanzieren können? Das Stipendium der Christian Bürkert Stiftung hat mir ermöglicht, einen Teil der Studiengebühren zu finanzieren, die im deutschen Vergleich natürlich recht hoch sind. Die finanzielle Erleichterung macht spürt man selbstverständlich und ich möchte mich im Zuge dessen nochmal ganz herzlich bedanken!

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