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News:
„In jedem Fall wäre aus mir früher oder später ein Hochschullehrer an der DHBW geworden“

- Volkhard Wolf ist seit 2001 Studiengangsleiter für BWL-Industrie an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, sein Lehrschwerpunkt liegt auf E-Business und Digitalisierung. Zuvor promovierte er am Max-Planck-Institut in Mainz, forschte dann zunächst am Zentrum für Produktionstechnologie der IBM in Sindelfingen und war Marketing- und E-Business-Manager der IBM in Stuttgart-Vaihingen. Im Interview verrät er, warum er Professor wurde, was er auf eine einsame Insel mitnehmen würde - und was er an der „kleinen Weltstadt mit Herz“ Mosbach schätzt. Studiengang und Lehre Was hat Sie motiviert, Professor zu werden? Als ich im Jahr 2000 an meinem ersten Buch über E-Business arbeitete, bekam ich große Lust, tiefer einzusteigen und diese Themen in der Lehre zu vertreten. Ich begann, mich für die Arbeit an der Hochschule zu interessieren. Dabei stellte ich jedoch fest, dass die Thematik damals wohl noch zu neu war. Ich wurde zwar von Berufungsausschüssen eingeladen. Wir kamen allerdings nicht überein, und mein Profil passte meist auch nicht. Im Grunde hatte ich meine Bemühungen bereits eingestellt, als ich in der ZEIT auf eine vakante Professur der Berufsakademie Mosbach aufmerksam wurde. Mir war bereits nach einem ersten Gespräch dort klar, dass wir ein gemeinsames Verständnis hatten, worum es bei der Lehre des E-Business und der Digitalisierung im Kern gehen sollte. Ich habe mich damals sehr gefreut, als sich Mosbach für mich entschieden hat. Warum sollte man heute Ihr Fach studieren? Die Digitalisierung wird derzeit sogar von der Politik thematisch wieder aufgegriffen. Allein in Deutschland werden Umsätze in der Größenordnung von ca. einer Billion Euro im B2B erwirtschaftet. Unsere Industriebetriebe sind also bereits mehr als in der digitalen Welt angekommen. Diese Entwicklungen gehören, meiner Meinung nach, auch weiterhin zu den größten Herausforderungen des Industriebetriebs im 21. Jahrhundert. Was ist Ihnen im Bereich Lehre besonders wichtig? Die Thematik, die ich in der Lehre zu vertreten habe, ist von großer Dynamik und Schnelllebigkeit geprägt. Neben der Aktualität der zu vermittelnden Inhalte sind mir allerdings auch die zugrundeliegenden Prinzipien wichtig. Das Denken in kundenbezogenen Prozessen und die von Porter formulierte Wettbewerbsstrategie der Verschlankung, Differenzierung und Segmentierung werden durch das Internet nicht außer Kraft gesetzt. Im Gegenteil, nur sie ermöglichen dem Industriebetrieb auch im digitalen Umfeld wie eh und je nachhaltige Vorteile und damit letztlich Prosperität. Bitte vervollständigen Sie die Sätze: BWL-Industrie ist für mich nach wie vor ... eine der nachhaltigsten Studienrichtungen der Gründer des dualen Studiums. Die größte Veränderung für meinen Studiengang bis 2030 wird sein, ... mit der Lehre die Entwicklung unserer Industriebetriebe hin zur virtuellen Unternehmung und zum Serviceanbieter zu unterstützen. Die Welt verbessern würde ich mit folgender Erfindung / wissenschaftlichen Erkenntnis: ... weg vom übersteigerten Verschlankungswahn, hin zu differenzierten Angeboten für profitable Kunden. Mein Wunsch an meine Studierenden ist: Entdeckt an der DHBW eure spezifischen Interessen und Neigungen und legt den Fokus nicht nur auf einen notenmäßig guten Abschluss. Persönliches Rund ums Studieren Wie haben Sie Ihr Studium finanziert? Als Programmierer bei IBM im Werk Mainz Wie haben Sie zu Studienzeiten gewohnt? Bis zu meinem Diplom in meinem Elternhaus, danach in einer kleinen Altbauwohnung über den Dächern von Mainz Gibt es eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler, die/der Sie besonders beeinflusst hat? Früher Sir Karl Raimund Popper Heute Michael E. Porter Reisen und fremde Länder In welchem Land könnten Sie sich vorstellen zu leben? In Österreich, genauer gesagt in Wien Welche drei Dinge oder Personen würden Sie auf eine „einsame“ Insel mitnehmen? Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares von Fernando Pessoa, meinen iMac, meine Espresso-Maschine (gibt es auf der Insel WLAN oder wenigstens Strom?) Was wäre, wenn ... Welche Berufe wären für Sie noch in Frage gekommen und warum? Industriedesigner, wenn ich begabter gewesen wäre, Philosoph, wenn ich mutiger gewesen wäre, Psychologe, wenn ich neugieriger im Umgang mit mir selbst gewesen wäre – in jedem Fall wäre aus mir früher oder später ein Hochschullehrer an der DHBW geworden. Mit welcher historischen Persönlichkeit würden Sie sich gerne einmal unterhalten? Ohne Frage mit Walther Rathenau, zudem allerdings auch mit Heinrich Brüning Welche Gabe / welches Talent würden Sie gerne besitzen? Besser malen können. "Der Mensch - das Augenwesen - braucht das Bild", wie Leonardo da Vinci sagt. Charakter & Tugend Welchen Charakterzug an anderen Menschen schätzen Sie besonders? Großzügigkeit Welchen Charakterzug an anderen Menschen mögen Sie gar nicht? Narzissmus Was würden Sie als Ihre größte Stärke bezeichnen? Immer noch gelegentlicher Ideenreichtum, wenn auch nachlassend. Musik & Kultur Haben Sie eine (Lieblings-)beschäftigung jenseits von Forschung und Lehre? Malender Dilettant Welche Musikrichtung hören Sie und welche Interpreten mögen Sie? Spielen Sie ein Instrument? Bei welchen Gelegenheiten? Nikolaus Harnoncourt und seine Werke in historischer Aufführungspraxis, ansonsten als Kind der 1970er-Jahre rettungslos der Rock-Musik verhaftet: James Marshall "Jimi" Hendrix, The Doors, Pink Floyd, neuerdings Joe Bonamassa Haben Sie ein Lieblingsbuch? Das oben schon benannte Buch der Unruhe von Fernando Pessoa, Senecas: Von der Gelassenheit, Joseph Conrads: Herz der Finsternis und viele andere ... Haben Sie einen Lieblingsfilm oder eine Lieblingsfernsehserie? Apocalypse Now des Regisseurs Francis Ford Coppola Kochen Kochen Sie gerne? Nach welchen Rezepten? Versuche mich immer wieder mal am Kochen und wenn ich etwas Essbares zustande bringe, dann aufgrund der Anregungen von Vincent Klink in dessen Fernsehauftritten. Haben Sie ein Lieblingsgericht? Linsen mit Saiten Bevorzugen Sie eine bestimmte Küche? (Fast) alles Schwäbische – lange im Stuttgarter Raum gelebt. Leben in Mosbach Was schätzen Sie an Mosbach? Die historische Fachwerk-Architektur, das Ludwig, meine Freunde im griechischen Restaurant Artemis, den Weihnachtsmarkt, den Kunstverein, die vielen sympathischen und intelligenten, jungen Menschen, die Offenheit allem Fremden gegenüber, eine (sehr kleine) Weltstadt mit Herz. Was fällt Ihnen im Vergleich zu Ihrer Heimatstadt besonders an Mosbach auf? Mosbach liegt halt nicht am Rhein, hat keinen Dom und auch nur eine überschaubare Fastnacht – ich bin Mainzer. Haben Sie schon einen Lieblingsplatz in Mosbach? (A) Den Ludwigsplatz, (B) das alte Schlachthaus und unser (C)-Gebäude der DHBW in der Arnold-Janssen-Straße In welchem Zusammenhang ist Ihnen Mosbach das erste Mal aufgefallen? Als ich noch in Stuttgart lebte, fiel mir das Autokennzeichen MOS auf, das ich damals noch falsch interpretierte und mich wunderte, dass so viele Leute von der Mosel in Baden-Württemberg unterwegs waren. Lebensmotto & Lebenspraxis Was ist für Sie Glück? Glück ist die Fähigkeit zum Verzicht (Seneca) Das liegt mir mehr ... Nachteule Morgenmensch X Krawatte Turnschuh X Kaffee X Tee Berge Meer X analog digital X Schokolade X Chips Hund X Katze Auto Zug X Fahrrad

News:
Anschauungs- und Testobjekt für das Labor

- Ziehl-Abegg spendet der DHBW in Bad Mergentheim mobile Ventilatorstation „Ein praxisnahes Studium mit modernen Geräten liegt auch in unserem Interesse“, sagt Peter Fenkl, Vorstandsvorsitzender von Ziehl-Abegg. Daher hat das Industrieunternehmen eine mobile Ventilatorstation an den Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach übergeben. „Diese werden wir in den elektrotechnischen Laboren sehr gerne einsetzen. Der Ventilator ist höchst effizient und äußerst leise, weil seine bionischen Flügel nach dem Vorbild des Eulenflügels entwickelt wurden“, so Prof. Dr. Simon Möhringer, der Leiter des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen am Campus. Den Kontakt zwischen Hochschule und Unternehmen hat Elena Eichbaum hergestellt. Sie betreut bei Ziehl-Abegg die dualen Studenten. Dadurch bekam sie auch Einblick in die Studienrichtungen Internationales Technisches Vertriebsmanagement sowie Innovations- und Produktmanagement, beide im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, in dem die mobile Ventilatoreinheit eingesetzt wird. Die technische Umsetzung hat Joachim Dietle betreut; er ist als Teamleiter ein Spezialist für Axialventilatoren bei Ziehl-Abegg. Vor den Erstsemestern gab er einen Einblick in Grundzüge der Lufttechnik, zeigte die bionischen Elemente in einem modernen Ventilator und blickte auf aktuelle politische Forderungen zur Energieeinsparung. Zudem erklärte Dietle die Station: Sie ist auf Rollen gelagert und beinhaltet eine kompakte Ventilatoreinheit, die seit annähernd vier Jahren als „ZAplus“ in der Branche Bestmarken bei Effizienz und Robustheit setzt. Der Rotor selbst ist extrem leise, weil er das bionische Flügeldesign aufweist, das ein Markenzeichen von Ziehl-Abegg ist. Eine stufenlose Drehzahlregelung und ein handelsüblicher Schutzkontaktstecker erlauben eine einfache und sichere Handhabung.

News:
DHBW!! Dragons!!

- Es ist so, wie Herr Müller von der Union Böckingen e.V. bei der Siegerehrung sagte: „Gegen den Hochschulcup Heilbronn sind Oxford und Cambridge nur Nasenwasser.“ Die drei Heilbronner Hochschulen lieferten alles, was zu einem perfekten Renntag gehört: spannende Aufholjagden, knappe Zieleinläufe, eine Bombenstimmung und einen großen Sportsgeist. Auch das Wetter hatte sich nach einem nassen englischen Start auf schwäbischen Sonnenschein festgelegt. Auf der 200-Meter-Strecke zwischen Inselhotel und Götzenturmbrücke entschieden die Duale Hochschule Mosbach, die German Graduate School und die Hochschule Heilbronn in drei Rennläufen über das Ergebnis. Das Drachenboot der DHBW zeichnete sich nicht nur durch eine hohe Frauenquote aus, es war ein sportliches Musterbeispiel des Teamgeistes an der Dualen Hochschule: Studenten, Professoren und Mitarbeiter saßen alle in einem Boot und kämpften bis zum letzten Paddelschlag. Wir gratulieren den DHBW Dragons zu einem hervorragenden dritten Platz und sind stolz, dass wir uns trotz widriger Trainingsbedingungen so gut geschlagen haben. Vielen Dank an alle Drachensportler, Cup-Helfer und treue Fangemeinde! Wir freuen uns auf den fünften Drachenbootcup 2014.

News:
Elektromobilität als neues Studienangebot an der DHBW Mosbach

- Was kommt nach dem Verbrennungsmotor? Diese Frage beschäftigt gerade die gesamte Mobilitätsbranche. Sicher ist schon jetzt: In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden wir einen ersten Durchbruch bei den Elektrofahrzeugen erleben. Die Bundesregierung will bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße bringen. Am Innovationsvorsprung national und international wird sich künftig entscheiden, wer vom grünen Boom profitiert und sich an der Spitze der Branche positioniert. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach gibt es ab Herbst 2011 das neue Studienangebot Elektromobilität, das vor allem eines möchte: Experten ausbilden, die in Theorie und Praxis exzellent auf die spezifischen Anforderungen in der Elektromobilitätsbranche vorbereitet sind. Das Studienkonzept basiert auf einer engen Kooperation mit ausgewählten Partnerunternehmen. Im Wechsel von jeweils zwölf Wochen lernen die Studierenden an der DHBW und vertiefen ihr Wissen dann im Unternehmen. Während der Praxisphasen übernehmen sie zunehmend komplexere Aufgaben in den für die Elektromobilitätsbranche zentralen Kompetenzfeldern, wie elektrische Antriebe, Leistungselektronik, Energiespeicher und Batteriemanagement. In Studienarbeiten im 5. und 6. Semester bearbeiteten die Studierenden Themenstellungen aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten und beschäftigen sich beispielsweise mit Bordnetzarchitekturen, Fragen zur elektromagnetischen Verträglichkeit und Diagnosesystemen. Die Studierenden schließen ihr Studium nach drei Jahren mit dem akademischen Grad eines Bachelors ab. Für Arbeitgeber wird es immer wichtiger, hochqualifizierte Nachwuchskräfte möglichst frühzeitig zu rekrutieren und bereits im Studium an das eigene Unternehmen zu binden. Das duale Studium an der DHBW Mosbach will genau das beiden Seiten bieten: Den Studierenden aktuelle Lehrinhalte mit hohem Praxisbezug und den Unternehmen hochqualifizierte Fachkräfte nach kurzer Intensivstudienzeit. Seit mehr als drei Jahrzehnten bildet die DHBW Mosbach gemeinsam mit über 1.100 Partnerunternehmen akademische Nachwuchskräfte nach dem dualen Prinzip aus. Unabhängige Studien, wie z.B. der Universität Tübingen und des Deutschen Industrie- und Handwerksammertags bestätigen das hohe akademische Niveau und die Employability der DHBW-Studierenden. Diese absolvieren die Hälfte ihres Studiums im Unternehmen und damit direkt in der Berufspraxis. Die ausbildenden Unternehmen können sich freuen: Rund 70 Prozent der Studierenden verbleiben auch nach Abschluss des Studiums ihrem Ausbildungsunternehmen treu. Immer mehr Unternehmen und auch Studierende setzen auf das duale Studium. „Die Unternehmen erhalten über das duale Studium gut ausgebildete und motivierte Nachwuchskräfte, die sich mit den Betrieben identifizieren und nicht mehr lange eingearbeitet werden müssen“, so Prof. Dr. Rainer Klein, Studiengangsleiter Mechatronik an der DHBW Mosbach und verantwortlich für das neue Studienangebot Elektromobilität. Gerade ist er dabei, neue Partnerunternehmen aus der Branche der Elektromobilität zu gewinnen. Das Konzept kommt gut an: Die ersten Partnerfirmen haben bereits Studienplätze angemeldet, die Studierenden starten am 1. Oktober 2011 in Mosbach. „Lösungen in der Elektromobilität gewinnen in den nächsten Jahren immer mehr an Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen“, ist sich Prof. Dr. Klein sicher. Die Unternehmensberatung McKinsey & Company (Co.) schätzt den Markt für Elektromobilität bis 2030 auf 460 Milliarden Euro pro Jahr und weltweit, 420.000 neue Arbeitsplätze sollen damit einhergehen. „Wichtig ist es deshalb, dass sich die Unternehmen jetzt schon über hochqualifizierte Nachwuchskräfte Gedanken machen“, so Prof. Dr. Klein weiter. Bislang begründeten deutsche Hersteller ihre Stärke auf ihrer Kompetenz in der Mechanik. Jetzt komme es jedoch darauf an, das Portfolio einschließlich der neuen Technologien zu beherrschen.

News:
Infoabend zum dualen Studium

- Studium oder Ausbildung? Welche Hochschule und welcher Studiengang? Solche Fragen beschäftigen Oberstufenschüler im letzten Schuljahr. Zu einer Infoveranstaltung über das duale Studium lädt deshalb die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am 18. Oktober um 17 Uhr in Gebäude E, Raum 1.170, im Lohrtalweg. Die Studienberaterin erklärt, wie das duale Studium an der DHBW funktioniert und welche Voraussetzungen Studieninteressierte mitbringen sollten. Sie stellt die elf technischen und betriebswirtschaftlichen Studiengänge vor und zeigt, wie man Studienplätze findet und sich darauf bewirbt. Studieninteressierte können ihre Bewerbungsmappen für einen kurzen Mappencheck mitbringen. Die Infoveranstaltung richtet sich an Oberstufenschülerinnen und -schüler sowie ihre Eltern und Lehrer. Um Anmeldung unter www.dhbw-studienberatung.de wird gebeten. Geflüchtete und ihre Betreuer können sich unter www.mosbach.dhbw.de/zif über mögliche Wege zum Studienplatz informieren.

News:
Wettbewerbsvorteile durch Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen

- IHK-Forschungstransferpreis in Silber für DHBW-Projekt Der Sportartikel-Hersteller POGO verwirklichte zusammen mit der DHBW Mosbach ein ambitioniertes Projekt: die Entwicklung einer Hochleistungs-Segelyacht, die sich nach dem Kentern ohne fremde Hilfe selbst aufrichten kann. Das Projekt wurde nun von der IHK für seinen Forschungstransfer ausgezeichnet. Am 26. Februar verlieh die IHK Heilbronn-Franken zum vierten Mal den IHK-Forschungstransferpreis. Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung wurden drei herausragende Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit insgesamt 20.000 Euro ausgezeichnet. Über den mit 5.000 Euro dotierten IHK-Forschungstransferpreis in Silber freuten sich Dipl.-Ing. FH Joachim März vom Löwensteiner Sportartikelhersteller POGO und Professor Dr. Andreas Reichert, Wirtschaftsingenieur an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. In seiner Laudatio lobte Helmut Jahnke, Leiter des Informationszentrums Patente in Stuttgart, ihr Projekt. Gemeinsam hatten die beiden einen Trimaran entwickelt, der im gekenterten Zustand alleine durch die Crew wieder aufgerichtet werden kann. Ein Trimaran erreicht sehr hohe Geschwindigkeiten, erkauft diesen Vorteil aber mit einem Risiko: Sobald ein Trimaran kentert, kann er ohne Hilfe von Außen nicht wieder aufgerichtet werden. Hier setzt die Idee der rückkenterbaren Dreirumpfyacht an. März und Reichert sind Segler und verstehen die Problematik von Kenterungen. Joachim März baut mit seinem Geschäftspartner Martin Sammet seit 1983 Sportgeräte zum Windsurfen, Snowboarden und Longboarden. Von den einstigen Surfbrettern zu einem Bootskonzept sei es zwar ein großer Sprung, sagt März, doch „Windsurfen ist letztendlich Segeln in seiner puristischsten Form. Insofern ist der Schritt zur Entwicklung eines Segelbootes leicht nachvollziehbar. Desweiteren ist ja auch nur der Verkauf von Systemplänen angedacht, denn für den Bau von Yachten wäre unsere Firmenstruktur einfach zu klein“. Forschungstransfer verbindet Hochschulen und Unternehmen Die Lösung für das Rückkentern des Trimarans sind klappbare Außenrümpfe. „Kentert das Boot, wird einer der Außenrümpfe ohne externe Hilfe geflutet und nach unten geklappt. Anschließend wird auch der ungeflutete Rumpf der anderen Seite angeklappt, jedoch ohne vorheriges Fluten“, erklärt Reichert. Dadurch wendet sich die Yacht mit ihrem Mast zurück zur Wasseroberfläche und der geflutete Außenrumpf bewegt sich unter dem Gewichtsschwerpunkt des Hauptrumpfes hindurch. In diesem Moment wird durch Druckluft aus einer Taucherflasche das Wasser aus dem gefluteten Rumpf verdrängt, sodass dieser wieder an die Wasseroberfläche kommt und die Außenrümpfe zurückgeklappt werden können. „Durch diese Aktion ist das Dreirumpfboot wieder manövrierfähig und kann die Fahrt bis zu einem sicheren Hafen fortsetzen“, so der Professor. Professor Dr. Dr. h. c. Harald Unkelbach, Präsident der IHK Heilbronn-Franken und Jurymitglied: „Der IHK-Forschungstransferpreis dient dazu, Wissenschaft und Unternehmen zu vernetzen und aufzuzeigen wie Wettbewerbsvorteile durch Kooperationen entstehen können. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren enorm von der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, wenn es darum geht, durch ständige Innovationen ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auszubauen.“ Forschungstransferpreis 2015 Der IHK-Forschungstransferpreis zeichnet jedes Jahr drei besonders herausragende Projekte zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus. Sowohl Forschungseinrichtungen als auch Betriebe können eine Bewerbung einreichen. Voraussetzung ist, dass einer der beiden Kooperationspartner aus der Region kommt und der Abschluss der Arbeit nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Bewertet wird jeweils die innovatorische Leistung, der Wissenstransfer, die Anwendungsmöglichkeit und das wirtschaftliche Erfolgspotenzial des eingereichten Projektes: http://heilbronn.ihk.de/meta/standardseite/ihkhnnewspresse/id-3332.aspx

News:
DHBW-Lebensretter Aktion: "Das machen wir nächstes Jahr wieder."

- Es war der 21. Mai 2013, mitten in der Prüfungszeit, und die Mosbacher Studenten standen unter Strom. Mascha Dreistein, Studentin BWL-Handel und Organisatorin der DHBW-Lebensretter-Aktion, schrieb am nächsten Tag drei Klausuren und freute sich über den großen Andrang: „Unsere Studenten lernen gerade unter Hochdruck. Es ist einfach toll, dass sich trotzdem so viele die Zeit genommen und Blut gespendet haben. Auch die Verwaltung der DHBW Mosbach hat uns bei der Vorbereitung und Durchführung der Blutspende-Aktion engagiert unterstützt.“ 134 Studenten der DHBW Mosbach kamen und spendeten einen halben Liter Blut. Diese Menge Blut hilft bis zu 400 Schwerkranken und Verletzten. Die Erstspenderzahl war mit 81 Spendern in diesem Jahr besonders hoch. Gut, dass die Profis vom Deutschen Roten Kreuz praktische Tipps parat hatten: „Wichtig ist es, vor und nach der Blutspende ausreichend zu trinken und zwei bis drei Stunden vorher eine Kleinigkeit zu essen, allerdings nicht zu fettreich.“ Ron-Hendrik Peesel, Student Wirtschaftsingenieurwesen, ist ein routinierter Blutspender: „Auch meine dritte Spende verlief ganz problemlos. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht; die Stimmung am Campus war super. Jeder hat dem anderen Mut zugesprochen und geholfen. Durch den dreimonatigen Standortwechsel ist es für die Studenten schwierig, zur Blutspende zu gehen. Daher ist die Lebensretter-Aktion eine tolle Idee, ich hoffe, dass sie sich für viele von uns zur jährlichen Tradition entwickelt.“ Für die Bauwesen-Studentin Barbara Ernay, Bereichssprecherin Technik der StuV und Mitorganisatorin, war es ein Gemeinschaftserlebnis der besonderen Art: „Eine Blutspende dauert nur wenige Minuten. Es ist ein kleiner Pieks mit einer großen Wirkung. Man hat einfach das gute Gefühl, einem kranken Menschen geholfen zu haben.“ Leider zählte Frau Ernay zu den 11 Studenten, die in diesem Jahr nicht spenden konnten. „Ich hatte gerade eine Grippe und musste noch Antibiotika nehmen. Aber beim nächsten Mal werde ich auf jeden Fall wieder dabei sein.“ Das DRK unterzieht jeden Blutspender einer genauen Prüfung. Diese genauen Kontrollmaßnahmen sind für den Empfänger der Blutspende lebenswichtig. Prof. Dr. Saller, Rektor der DHBW Mosbach, findet den Einsatz seiner Studierenden bemerkenswert: „ Es zeigt, dass unsere Studierenden auch über den Tellerrand des Studiums hinausschauen und sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren. Ich bin sehr stolz, dass auch in diesem Jahr wieder so viele junge Menschen an der DHBW-Lebensretter Aktion teilgenommen haben.“ Initiiert wurde die Aktion „DHBW Lebensretter“ im letzten Jahr von der Studentin Tanja Schartow und dem Vorsitzenden des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der DHBW, Jörg Willburger. Schon damals hatte die Anzahl der Blutspender alle Erwartungen übertroffen. Den Anfang im Jahr 2013 machte am 30. April die DHBW Stuttgart mit 90 Lebensrettern; die anderen DHBW Standorte werden in den nächsten Monaten folgen. Das DRK führt bundesweit täglich 130 Blutspendetermine durch – das entspricht etwa 15.000 Blutspenden. Was sich zunächst nach einer großen Menge anhört, reicht beiweitem nicht aus. „15.000 Blutspenden decken den Tagesbedarf an Blut. Wenn aber in den Ferienzeiten die Zahl der Blutspender sinkt, entstehen gefährliche Engpässe. Daher ist es wichtig, dass jeder, der kann, Blut spendet. Deswegen freut es mich besonders, dass wir an der DHBW Mosbach so viele Erstspender gewinnen konnten.“, so Wolfgang Hilscher vom DRK-Blutspendedienst in seiner Bilanz. „Viele, die in diesem Jahr kommen konnten, werden auch nächstes Mal dabei sein“, verspricht Barbara Ernay.

News:
DHBW Mosbach kooperiert mit dem Institut für Trend- und Zukunftsforschung

- Der Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach kooperiert künftig mit dem ITZ – Institut für Trend- und Zukunftsforschung Heidelberg und ist damit bundesweit die erste Hochschule, die Themen der Trend- und Zukunftsforschung ins Studium integriert. Im Rahmen der Umwandlung der Berufsakademie zur Dualen Hochschule hat die DHBW den Auftrag erhalten, kooperative Forschung zu betreiben. „Im Wettbewerb mit anderen Hochschulen wird es wichtig, dass wir als DHBW Mosbach in der Forschung ein eigenes Profil entwickeln“ so Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach. „Dabei gilt es, die Alleinstellungsmerkmale unserer Hochschule zu nutzen, wie das in über 30 Jahren gewachsene Know-how aus dem Transfer zwischen Theorie und Praxis sowie die Kontakte zu zahlreichen Partnerunternehmen.“ Ziel der gemeinsamen Forschungsaktivitäten von DHBW Mosbach und ITZ ist es, Zukunftsthemen zu erforschen, die das Dienstleistungsmanagement und den Konsumgüter-Handel betreffen. „Wir sehen uns als Pioniere, die Trend- und Zukunftsforschung als Wissenschaft an einer Hochschule zu etablieren“, erklärt Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf. Der Gründer und Inhaber des ITZ, Dr. Eike Wenzel, ist sich sicher, dass damit endlich ein wichtiges Thema in der Hochschullandschaft angekommen ist: „Am ITZ erarbeiten wir Konzepte, Szenarien und Strategien, die Unternehmen und Institutionen dabei unterstützen, ihre Zukunftsfähigkeit zu optimieren und zeitnah auf Veränderungen reagieren zu können. Bislang werden zwar Prognostik-Modelle in der Unternehmens- und Strategieberatung verwendet, diesen fehlt jedoch eine wissenschaftliche Grundlage.“ Trends versteht der Forscher und Buchautor dabei nicht als „Hypes“ oder vorübergehende Modeerscheinungen, sondern als Ergebnis gesellschaftlicher Veränderungsprozesse: „Trends beschreiben Konflikte, Reibungen und gesellschaftliche Neuorientierungen und betreffen somit auch die alltäglichen Beziehungen in Staat, Gesellschaft und Konsumverhalten.“ Im Zentrum der künftigen Forschungsarbeit sollen drei Aspekte stehen: 1. MARKT- und BRANCHENTRENDS: Die permanente Untersuchung aller relevanten Märkte, besonders der konsumnahen Märkte wie Medien, Handel, Lebensmittel, Mode, Sport aber auch Bildung. 2. MEGATRENDS: Die Identifikation und Erläuterung aller relevanten Trends, die Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten 20 bis 30 Jahren prägen werden. 3. KONSUM- und LEBENSSTILTRENDS: Die Untersuchung von Veränderungsprozessen in der Lebensgestaltung der Menschen. Als erstes gemeinsames Projekt ist eine Studie zur Zukunft der Dienstleistung geplant. Die Forschungsfrage soll lauten: Wie können Unternehmen mit Dienstleistungen noch Geld verdienen und wie funktioniert Service im Community-Zeitalter? „Unterstützung und Kümmer-Dienstleistungen sind sichere Zukunftsmärkte und nicht nur auf den Handel und den Konsum beschränkt. Wir werden in den nächsten Jahren eine weitere Welle an neuen Dienstleistungen erleben“, ist sich der Buchautor und Trendforscher Dr. Eike Wenzel sicher.

News:
144 Lebensretter an der DHBW Mosbach

- „Helft helfen“: So lautete das Motto der Studierendenvertretung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, mit dem sie Anfang Oktober zur Blutspende an den Campus Mosbach lud. Denn jede Blutspende rettet Leben. 144 Studierende und Mitarbeiter der DHBW Mosbach kamen, 120 von ihnen durften ihr Blut spenden. Betreut wurden sie vom Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes. Besonders erfreulich waren die 60 Erstspender, die sich registrieren ließen. Auch nahmen viele Spender die Gelegenheit wahr, sich gleichzeitig als Stammzellspender testen zu lassen. „Viele Studierende verbrachten ihre Mittagspause beim Blutspenden“, so Georg Frey von der Studierendenvertretung. „Das zeigt uns, wie wichtig ihnen der Termin war.“ Die Freiwillige Feuerwehr Mosbach begleitete die Blutspendeaktion mit Stationen, an denen die Studierenden ebenfalls für ein paar Minuten in die Rolle von Lebensrettern schlüpfen konnten. Der nächste Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes für alle Stadtbewohner findet am 27. November von 14.30 -19.30 in der Pattberghalle, Heidelberger Straße 39, statt. Personalausweis nicht vergessen!

News:
Landesregierung stellt Weichen für nachhaltigen Ausbau der DHBW Mosbach

- Heute früh tagte das Kabinett, jetzt verkündete die Landesregierung es offiziell in einer Pressemitteilung: "Die Landesregierung stellt mit der landesweiten Verstetigung bisher nur temporär vorgehaltener, zusätzlicher Studienplätze die Weichen für den nachhaltigen Ausbau der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). „Die DHBW ist uns wichtig, sie leistet einen großen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs unserer Unternehmen und sozialen Dienstleister. Aufgrund der weiterhin sehr hohen Nachfrage nach Studienplätzen der DHBW seitens der Wirtschaft forcieren wir die Verstetigung weiterer Kapazitäten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Bei anhaltend hohen Studienanfängerzahlen hat die DHBW in den letzten Jahren einen überproportional hohen Zulauf verzeichnet. „Die DHBW ist ein Erfolgsmodell. Sie ist wichtig für unser Land und sie genießt hohe Anerkennung bei Unternehmen, Kommunen, karitativen Einrichtungen und den Studierenden“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Auch überregional gebe es einen sukzessiven Anstieg der Nachfrage nach dualen Studiengängen. Ausbau des DHBW-Campus Heilbronn Der Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, Dr. Erhard Klotz: „Besonders das duale Studienmodell wird von der Wirtschaft der Region und vom Stifter sehr geschätzt. Die Stiftung engagiert sich deshalb auch weiterhin beim Ausbau der DHBW.“ Erhöhung der Grundfinanzierung der DHBW Zur Verstetigung ihrer Studienkapazitäten erhält die DHBW rund 10 Millionen Euro im laufenden Jahr sowie rund 11 Millionen Euro im kommenden Jahr zusätzlich. Die Mittel für den laufenden Studienbetrieb der DHBW erhöhen sich damit von bisher 129 Millionen Euro auf 139 Millionen Euro im Jahr 2013 und 140 Millionen Euro im Jahr 2014.Ein herausragendes Beispiel der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Wirtschaft sei der DHBW-Campus Heilbronn. Der Ministerrat hatte am Dienstagmorgen beschlossen, die DHBW Mosbach am Campus Heilbronn mit Hilfe der Dieter Schwarz Stiftung um weitere 180 Studienanfängerplätze auf 450 Studienanfängerplätze auszubauen. Die Dieter Schwarz Stiftung wird sich an dem Ausbau vor Ort mit weiteren rund 20 Millionen Euro bis zum Jahr 2025 beteiligen. Die Komplementärfinanzierung des Landes erfolgt für die Laufzeit des Programms „Hochschule 2012“ aus diesem Programm. Mit Hilfe dieser Mittel sei es möglich, im Jahr 2013 77 Anfängerkurse (2.310 Studienanfängerplätze) und im Jahr 2014 87 Anfängerkurse (2.610 Studienanfängerplätze) für die Standorte der DHBW finanziell abzusichern. Damit könnten ab 2014 an allen DHBW-Standorten 68 Prozent der gegenwärtigen Studienkapazitäten in die Grundfinanzierung (Grundlastniveau) überführt werden. „Dies ist ein weiterer Baustein für eine nachhaltige Finanzierung der Dualen Hochschule“, so Ministerpräsident Kretschmann."„Das Engagement der Schwarz-Stiftung ist ein starkes Signal der Wirtschaft, dass sie den Erfolg des Dualen Studiums anerkennt“, ergänzte Wissenschaftsministerin Bauer. Mit der Entscheidung für den Ausbau des Campus Heilbronn werde die Landesregierung der großen Nachfrage gerecht. Dies werde zudem mit einer Profilschärfung der drei Standorte der DHBW Mosbach in Bad Mergentheim, Heilbronn und Mosbach verbunden, erklärte die Ministerin.

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