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News:
Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest

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News:
Exkursion - Visionen zum Anfassen in der Intralogistik

- Exkursion nach Karlsruhe am 22.11.2022 Visionen zum Anfassen in der Intralogistik – das Unternehmen enabl als „Möglichmacher“ der Teilhabe an Logistikarbeitsplätzen der Zukunft Im Rahmen der Vorlesung Internationale Logistik (5. Semester Schwerpunkt Internationale Produktion und Logistik) hatten die Studierenden des Kurses IPL 20 – organisiert und begleitet von unserer Dozentin Britta Scherer – die Möglichkeit, ein Intralogistik-Startup und zusätzlich auch den Karlsruher Hafen näher kennenzulernen. Zu Beginn stellte Johannes Schantz das Startup enabl Technologies UG vor. Es wurde im Mai 2021 gegründet und hat derzeit fünf Mitarbeiter. Mittels ihrer innovativen Idee soll der Einsatz von Gabelstaplern revolutioniert werden – durch Industrial Remote Automation. Ziel dieser Technologie ist es, mit Hilfe von Kameras, Sensorik, Lautsprechern und Haptik Gabelstapler vom Büro aus fernsteuern zu können. Vorteile dieser Idee sind die Bewältigung des bestehenden Fachkräftemangels, Reduktion von Unfällen und Beschädigungen und die attraktivere und ergonomischere Gestaltung des Arbeitsplatzes. Dies wird durch die Trennung von Fahrer und Fahrzeug ermöglicht. Im Rahmen dieses Konzeptes gibt es unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten. Beispielsweise die Vernetzung von Standorten, wodurch Auftragsschwankungen und Ausfälle gut ausgeglichen werden können oder aber auch das „Driver-as-a-Service“-Prinzip. Innerhalb des letztgenannten Modells kann das Personal flexibel angeworben werden (Prinzip pay per use). Anschließend besuchten die Studierenden den Fensterprofilhersteller aluplast GmbH , um den ersten Prototyp des ferngesteuerten Gabelstaplers zu beobachten und die Bedienung des Staplers am Bildschirm selbst zu testen. Gleich drei der Gründer nahmen sich dabei die Zeit dem Kurs die technischen Details am Stapler und am Bildschirm zu erklären. Danke an der Stelle nochmals für die freundliche Aufnahme bei aluplast und die Bereitschaft, die Anwendung im Echtbetrieb zu erleben! Der Rhein als „Straßenentlaster“ Später konnten die Studierenden in Karlsruhe den siebtgrößten Binnenhafen Deutschlands besichtigen. Hier werden über die Einbindung von gleich drei Verkehrsträgern die Vorteile jedes einzelnen ideal eingesetzt – die der Massenverkehrsträger Binnenwasserstraße und Schiene sowie des flexiblen Verkehrsträgers Straße. Masse bedeutet hier, dass ein Binnenschiff mit 6000t ca. sechsmal so viel wie ein Güterzug und ca. 150-mal so viel wie ein Lkw befördern kann. Eine Führung durch das Gelände des Rheinhafens wurde durch den ehemaligen stellvertretenden Hafendirektor Gerhard Hildebrand ermöglicht, der nebenbei so manche Anekdote der Hafengeschichte in die kurzweilige Führung einbrachte. Der Hafen hat eine Gesamtfläche von etwa 300 Hektar und insgesamt sechs Hafenbecken. Im Zuge der Besichtigung wurde den Studierenden der Grundriss des Hafens näher erläutert und das Hochwassersperrtor gezeigt. Dieses wurde in den achtziger Jahren gebaut und bedeutete eine Invesitition von damals ca. 15 Mio. DM, d.h. acht Millionen Euro. Anlass für den Bau des Sperrtors waren Überschwemmungen im Mai 1982. Auch wenn man im Zuge des Klimawandels derzeit eher mit Problemen durch Niedrigwasser konfrontiert ist, sieht sich der Hafen damit für alle Fälle gerüstet um den angesiedelten Unternehmen ausreichend Schutz zu bieten. Hanna Pfister, Rebecca Morgenroth

Ansprechpersonen

Ansprechpersonen Data Science & Künstliche Intelligenz Startseite Studium Studienangebot Bachelor Data Science & Künstliche Intelligenz Ansprechpersonen Studieninhalte & Profil Studienverlauf & Organisatorisches Berufsperspektiven & Einsatzgebiete News & Aktuelles Duale Partner & Studienplätze Projekt- und Bachelorarbeiten Ansprechpersonen Ansprechpersonen Sturm, Prof. Dr. Christoph Studiengangsleitung Wirtschaftsinformatik Studiengangsleitung Data Science und künstliche Intelligenz E-Mail christoph.sturm@mosbach.dhbw.de Detailansicht Strebel, Manuela Sekretariat BWL - Handel Sekretariat BWL - HD - Marketing Sekretariat Wirtschaftsinformatik Sekretariat Data Science und künstliche Intelligenz E-Mail manuela.strebel@mosbach.dhbw.de Detailansicht Weinmann, Stefanie Sekretariat Wirtschaftsinformatik Sekretariat Data Science und künstliche Intelligenz E-Mail stefanie.weinmann@mosbach.dhbw.de Detailansicht

News:
Innovationen in der Transportlogistik

- Zum Thema „Fahrzeug- und Infrastrukturinnovationen in der Transportlogistik“ trafen sich in dieser Woche rund 60 Interessierte, darunter viele Studierende, an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. In Vorträgen aus Wissenschaft und Praxis beleuchteten und diskutierten sie verschiedene Aspekte des Themas. Nach einer kurzen Einführung durch Studiengangsleiter Prof. Dr. Dietmar Polzin, Prorektor Prof. Dr. Albert Strecker und Detlef Kuhn, Vorsitzender des Verkehrsausschusses der IHK Rhein-Neckar, folgten zwei aktuelle Themenvorträge. Lasse Pipoh vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur referierte über „Grundlagen und technologische Innovationen im Küstenseeverkehr“. Er stellte die neuesten Entwicklungen vor und warb für das europaweite Projekt ShortSeaShipping, das die „gesteigerte Integration von wasser- und schienengebundenen Transporten in intra-Europäischen Transportketten“ fördern solle. Erreicht wird dies durch Beratung zum Thema Verkehrsverlagerung, Aus- und Weiterbildung sowie Image- und Netzwerkarbeit, so der Referent. Dr. Johannes Fischer vom Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg folgte mit dem Thema „Nachhaltigkeit und E-Mobilität im Güterverkehr“. Er skizzierte die Strategie der „5 V“: Für eine nachhaltige Mobilität müsse man die Verkehrsinfrastruktur VERBESSERN, den Verkehr auf die Schienen VERLAGERN, Staus durch Verkehrssteuerung VERMEIDEN, auch die ländliche Region durch öffentlichen Nahverkehr VERNETZEN und grundsätzlich VORBILD durch Initiativen und Projekte sein. Immerhin, so der Referent, hätten bei einer Umfrage in Baden-Württemberg über 70 Prozent der Befragten gewünscht, ihr Bundesland würde diese Vorreiterrolle einnehmen. Polzin freute sich über die hohe Resonanz aus dem Publikum, das der Einladung der DHBW Mosbach und der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft teilweise über mehr als 100 Kilometer gefolgt war: „Das war eine sehr erfolgreiche Veranstaltung mit interessanten und hochaktuellen Vorträgen, die wir im nächsten Jahr fortsetzen möchten. Für mich ist das ein Zeichen, dass die DHBW Mosbach auch in der Wissenschaftslandschaft gehört wird.“

News:
Studium Generale an der DHBW Mosbach: Wieso es sich für Unternehmen lohnt, soziale Verantwortung zu übernehmen

- „Die größte Herausforderung für die R. STAHL AG bestand darin, nachhaltiges Unternehmertum mit dem kurzfristigen Leistungsdruck an der Börse zu vereinbaren“, so bringt Martin Schomaker, Vorstandsvorsitzender der R. STAHL AG, eines der schwierigsten Vorhaben in der Unternehmensgeschichte auf den Punkt. Im Rahmen des Studium Generale an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am 16. März erklärte Schomaker den ca. 60 Zuhörern, wieso sich gerade an sozialen Investitionen der langfristige Erfolg eines Unternehmens entscheiden wird. Einen wichtigen Anstoß zum nachhaltigen Wirtschaften gab eine Unternehmenskrise 2001/2002. Ein negatives Geschäftsergebnis hatte weitreichende Konsequenzen: Personal wurde abgebaut, ein teurer Sozialplan erstellt und die Firma weitestgehend neu strukturiert. Damit wurden zwar kurzfristig die Ausgaben reduziert, jedoch musste das Expertenwissen erst langwierig wiederhergestellt werden. In der Krise wurde das Geschäftsfeld der R. STAHL AG grundlegend neu gedacht. Neben dem klassischen Komponentengeschäft setzte sich das Unternehmen mehr und mehr mit dem Systemgeschäft auseinander. Zunächst im Bereich Fördertechnik, der dadurch in einer attraktiven Nische positioniert werden konnte, und 2006 an einen finnischen Wettbewerber verkauft wurde. In den letzten fünf Jahren zog der Systemgedanke dann auch systematisch in die Geschäftssparte des Explosionsschutzes ein. Kunden sollten nicht mehr nur Komponenten, sondern ganze Systemlösungen inklusive Engineerung und Beratung angeboten werden. Das neue Geschäftsmodell fasste schnell Fuß. Innerhalb kürzester Zeit avancierte die R. STAHL AG zum Weltmarktführer für Systemlösungen im elektrischen Explosionsschutz und konnte hochkomplexe Aufträge, wie etwa die Entwicklung und Implementierung einer explosionsgeschützten Motorsteuerung einer Explorationsplattform, für sich entscheiden. Seinen Umsatz mit dem Systemgeschäft konnte R. STAHL in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppeln. Das nachhaltige Unternehmenskonzept wurde erstmals in der Wirtschaftskrise 2009 auf den Prüfstand gestellt: Während die Wettbewerber Personal abbauten, hielt die R. STAHL AG am gesamten Mitarbeiterstamm fest. „Auf diese Weise sicherten wir uns einen Technologie-Vorsprung von schätzungsweise 4-5 Jahren“, so Martin Schomaker. Dennoch ist er sich sicher: Ohne die Unterstützung der Familie Stahl, der nach wie vor die Aktienmehrheit der R. STAHL AG gehört, wäre diese werteorientierte Firmenphilosophie an der Börse nur schwerlich durchsetzbar gewesen. „Wenn man nachhaltig arbeiten will, braucht man eine starke Bank, hier die Familie, um nicht übernommen zu werden“. Im Ergebnis konnte die R. STAHL AG im Systembereich sogar in der Krise noch wachsen und den Marktanteil von 12% auf 14% ausbauen. Der Vortrag fand im Rahmen der Fotografieausstellung „Industriearchitektur Heilbronn-Franken 2008“ an der DHBW Mosbach statt, die noch bis zum 1. April 2011 im Lohrtalweg 10 in Mosbach zu sehen ist. Der Heilbronner Architekturfotograf Bernhard J. Lattner zeigt in seiner Ausstellung 46 großformatige Motive von Gewerbe- und Industriegebäuden der Region, darunter auch des börsennotierten Mittelständlers R. STAHL AG. „Ich möchte mit meinen Fotografien auf die Vielzahl kleiner und großer Unternehmen aufmerksam machen, die sich aufgrund ihrer Innovationskraft und Leistungsfähigkeit ihren Platz im globalen Wirtschaftsleben erobert haben“, so der Fotograf über die Intention der Ausstellung. Leistungsfähigkeit – und das im globalen Wettbewerb – hat auch die R. STAHL AG bewiesen. Martin Schomaker, Jahrgang 1956, bekleidete nach Ausbildung und Studium an der Berufsakademie Stuttgart, verschiedene Stellen in der Bosch Gruppe. Seit 1991 ist der Betriebswirt bei R. STAHL, wo er 1997 zum Vorstandsmitglied für Finanzen ernannt wurde. 2002 übernahm er den Vorsitz des Vorstands und verantwortet damit die Unternehmensstrategie sowie die Bereiche Vertrieb, Finanzen & Controlling sowie Personalwesen.

News:
Forschungskooperation zum Thema „Rohholzsicherung 2030“ initiiert

- Ist Holz das neue Öl? Fest steht schon jetzt: Seine Bedeutung wird in Zeiten steigender Energiepreise und der Frage nach alternativer Energiegewinnung immer stärker zunehmen. Davon ist Prof. Dr. Hubert Speth überzeugt, der an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach den Studiengang Holz-Betriebswirtschaftslehre leitet. Gemeinsam mit der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT) will er jetzt erforschen, welche Potenziale zur zusätzlichen Erzeugung von Holz auf forst- und landwirtschaftlichen Flächen in der Region bestehen. Beide Forschungspartner unterzeichneten am Dienstag, den 21. Juni 2011 einen Letter of Intent. Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach, freut sich über die geplante Forschungskooperation: „Von dieser Energiepotenzialanalyse profitieren nicht nur die Forschenden selbst, sondern es handelt sich um eine wertschöpfende Fragestellung für die Partner, das heißt sowohl für die Unternehmen als auch für die Region“. Zugleich rief er die Anwesenden dazu auf, das Projekt aktiv zu unterstützen: „Wir sind auf maximale Synergien angewiesen, um dieses Forschungsvorhaben realisieren zu können." <link file:3821 - download-link "AUDIO, Prof Dr Saller, Prof_Dr_Saller.mp3, 1.0 MB" ><<O-Ton von Prof. Dr. Dirk Saller anhören>></link> Projektinitiator und -leiter Prof. Dr. Hubert Speth beschäftigt sich als studierter und promovierter Forst- und Holzwissenschaftler und gebürtiger Schlossauer schon seit Jahren mit der Rolle von Holz in der Energiewirtschaft. Nachdem eine Studie der Universität Hamburg offen legte, dass bereits in fünf Jahren mehr Holz für energetische als für konstruktive oder dekorative Zwecke verwendet werden wird, entstand die Idee, eine Potenzialanalyse für die Region durchzuführen. Bis 2030 wird laut Studie in Europa eine Lücke zwischen Holzangebot und -nachfrage von 300 Mio. Kubikmetern Holz entstehen, in Deutschland allein eine Lücke von 70 Mio. Kubikmetern Holz. Wie sich dieser steigende Bedarf für die Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber auf ökologische und nachhaltige Weise abdecken ließe, das möchten die Forschungspartner nun ermitteln. Die geplante Potenzialanalyse soll verschiedene Möglichkeiten der bislang ungenutzten Holzgewinnung auf deren Wirtschaftlichkeit prüfen, wie beispielsweise die Anpflanzung schnellwachsender Bäume in Kurzumtriebsplantagen, die Niederwaldwirtschaft oder ungenutzte Vorräte in Kleinprivatwäldern, an Waldrändern oder am Rande von Gewässern. <link file:3822 - download-link "AUDIO, Prof Dr Speth, Prof_Dr_Speth.mp3, 1.7 MB" ><<O-Ton von Prof. Dr. Hubert Speth anhören>></link> Für die Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) ist die Kooperation mit der DHBW Mosbach von entscheidender Bedeutung. „Wir stehen heute wieder einer steigenden Nachfrage nach dem Rohstoff Holz gegenüber“ weiß H-O-T Geschäftsführer Sebastian Damm „für uns ist es daher von großem Nutzen, die Potenziale und gleichzeitig die Grenzen unserer waldreichen Region zu kennen“. Eine naturverträgliche und nachhaltige Nutzung der Wälder steht im Vordergrund der Studie. Das betonte auch Peter Hauk, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag von Baden- Württemberg, früherer Minister für Ernährung und ländlichen Raum von Baden-Württemberg und Mitinitator des Forschungsvorhabens: „Mit diesem Projekt wollen wir frühzeitig zusätzliche Energiepotenziale der Region offen legen bei gleichzeitiger Erhaltung der Biodiversität.“ Gemeinsam wollen die DHBW Mosbach und die Bioneergie-Region H-O-T das Gleichgewicht zwischen Klima und Naturschutz auf der einen, sowie Ökonomie und Ökologie auf der anderen Seite erforschen. Dr. Achim Brötel, Landrat des Neckar-Odenwald Kreises und Aufsichtsratsvorsitzender der Bioenergie-Region H-O-T sieht in dem Forschungsprojekt die Chance, konkrete Ansätze für die nachhaltige Sicherung des Rohstoffes Holz zu ermitteln. „Für den forstwirtschaftlich geprägten Neckar-Odenwald-Kreis bedeutet dieses Projekt zudem einen Ansatz, Wertschöpfung in der Region und für die Region zu betreiben.“ <<<link file:3819 - download-link "AUDIO, Broetel 1, Broetel_1.mp3, 451 KB" >O-Ton 1</link> und <link file:3820 - download-link "AUDIO, Broetel 2, Broetel_2.mp3, 397 KB" >O-Ton 2</link> von Dr. Achim Brötel anhören>> Für die Bioenergie-Region H-O-T ergibt sich aus dem Forschungsvorhaben eine ideale Ergänzung zu den Netzwerkgremien Naturschutz und Forst, die sich unter anderem mit Fragestellungen wie die Privatwaldbesitzer in die energetische Weiterentwicklung der Region H-O-T eingebunden werden können beschäftigen. „Die Studie soll vor allem auch eine Antwort auf die Frage nach einer nachhaltigen Sicherung des Rohstoffs Holz liefern“ unterstreicht Sebastian Damm. Dazu gehört auch, dass der Stellenwert des Wirtschaftssektors Holz zur regionalen Wertschöpfung und Beschäftigung deutlich gemacht wird. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen, sollen am Ende Empfehlungen für Kommunen, Unternehmen und die Landwirtschaft stehen, um den Wald und den Rohstoff Holz nachhaltig zu schützen und somit die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu erhalten. Alois Gerig, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Odenwald-Tauber und Mitinitiator des Forschungsvorhabens, dankte allen Beteiligten, sich für diese Initiative und das Forschungsvorhaben einzusetzen. Er ist sich sicher, dass die Ergebnisse auf große Akzeptanz bei den unterschiedlichen Interessengruppen stoßen werden. Die auf den Forschungsergebnissen basierenden Handlungsempfehlungen sollen darüber hinaus auch in die politische Diskussion eingespeist und deren Umsetzung geprüft werden.

News:
Ordensregeln als Unternehmenskultur

- Abt Winfried referierte an der DHBW Mosbach Im Rahmen eines Studium Generale - Vortrags zum Thema „Nachhaltigkeit“ war Abt Winfried Schwab (OSB) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zu Gast. Mehr als 100 Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen, um dem Vortrag im Studiengang BWL – Handel Internationaler Handel beizuwohnen. Abt Winfried Schwab ist seit wenigen Monaten der neue Abt im Stift Neuburg in Heidelberg und will nach benediktinischer Tradition nicht nur die Türe des Klosters stets offen halten, sondern auch außerhalb der Klostermauern, in der Region, die Regel des Heiligen Benedikt bekannt machen. Er nimmt sich dabei selbst in die Pflicht: „Wenn die moderne Umsetzung der Regel stimmt, werden wir in Neuburg Erfolg haben. Wenn wir uns irren, werde ich in fünf Jahren nicht mehr hier vor Ihnen stehen“, so der aus Fulda stammende Benediktiner. „Sehr viele Teile dieses kleinen, knapp 150 Seiten umfassenden Büchleins waren ihrer Zeit weit voraus und sind heute aktueller denn je“, beginnt Abt Winfried seinen Vortrag und hält ein schwarz gebundenes, kleines Buch hoch. Am Beispiel der Nachhaltigkeit erläutert Winfried Schwab, was von den Ideen Benedikts auch heute noch Aktualität besitzt. Das Thema Nachhaltigkeit ist für den Benediktiner getragen von Erfahrung, denn „zum Thema Nachhaltigkeit ist die katholische Kirche kompetent, da sie trotz Kriegen, Krisen, Konflikten bisher schon 2000 Jahre überstanden hat“, so Abt Winfried. Der Abt aus Heidelberg übersetzt auch gleich die Inspiration der einzelnen Regeln in das betriebliche Personalwesen: Setze jeden dort ein, wo er seine persönlichen Fähigkeiten und Stärken hat, dies fördert die Motivation des Einzelnen. „Wenn er sich hingegen zu sehr hervorheben möchte, nimm ihn heraus aus dem Bereich, damit er lernt, dass er Teil eines großen Ganzen ist und es nicht nur um seine Eitelkeiten geht“, so der aus Fulda stammende Abt. Die unternehmerische Fehlerkultur der Benediktiner übersetzt Winfried Schwab den Zuhörerinnen und Zuhörern folgendermaßen: „Stelle niemanden bloß, rede mit ihm einmal, zweimal und gehe erst beim dritten Mal an die Öffentlichkeit, damit er merkt, dass sein Handeln auch Konsequenzen hat. Im Kloster sollen ‚Ältere‘ dann mit der Person sprechen“, so Abt Winfried, „doch wenn alles nichts hilft, trenne Dich von der Person. Wirf allerdings die Tür nie ganz zu, denn jeder der gehen musste darf bis zu dreimal wieder in die Gemeinschaft zurückkommen.“ Eine deutliche Inspiration für „den Personalchef im Unternehmen Kloster“. Auch zur Leitung und Führung ist in der Regel der Benediktiner ein zeitloser Rat zu finden: „Übernimm Verantwortung, wenn Du dazu in der Lage und dafür geeignet bist. Und vertraue, dass diejenigen, die Dich als Führung gewählt haben, auch hinter Dir stehen.“ Auch muss der Abt in seiner Leitungsfunktion nicht alles selber können: „Hol dir Rat von außen, hol dir Hilfe von Dritten“, so die benediktinische Regel in zeitgemäßen Worten. „Ordensregeln unterstützen das Zusammenleben, sie sind so etwas wie eine Unternehmenskultur“, so Abt Winfried Schab zum Ende seines Vortrags. „Sie ermöglichen und erleichtern das Zusammenarbeiten in einer Gemeinschaft, einem Unternehmen, einer Hochschule - nicht mehr und nicht weniger.“

News:
Wie werden wir alle satt?

- Ausstellung zu Nachhaltigkeit an der DHBW Mosbach Im Mai 2016 ist die Ausstellung „Mahlzeit“ aus der Serie FAIR FUTURE der Stiftung Multivision an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zu besichtigen. Das Thema lautet: 9 Mrd. Menschen 2050 – wie werden wir alle satt? Die Ausstellung ist Teil des Konzepts zum Seminar „Nachhaltigkeit im Internationalen Handel“ des Studiengangs BWL-Handel. Die Inhalte der Ausstellung wurden mit OXFAM (unabhängiger Verbund von verschiedenen Hilfs- und Entwicklungsorganisationen) erarbeitet und anschaulich dargestellt, unterstützt durch über QR-Code abrufbare Texte. Dabei wird nicht nur auf die Situation in den „ärmeren“ Ländern eingegangen, sondern deutlich herausgestellt, welche Verantwortung alle Menschen wahrnehmen können. Die Inhalte sind auch für Kinder ab 10 Jahre und Jugendliche geeignet. Die Ausstellung befindet sich in Gebäude B in der Aula und ist noch bis 1. Juni 2016 zu den Öffnungszeiten der DHBW Mosbach zu besichtigen.

News:
Ist Atomkraft grün?

- Die EU-Länder diskutieren aktuell darüber, ob Atomenergie und Gas in der neuen Taxonomie aufgrund des geringen CO2-Ausstoßes als klimafreundlich eingestuft werden sollen. Diese Diskussionen sind Zeitverschwendung, so Prof. Dr. Anja Kern. Damit werde dem Klimawandel nicht entgegengesteuert, bekräftigt sie im Interview mit sechsnull. Akut notwendig sind praktikable und globale Lösungen, um den CO2-Ausstoß schnellstmöglich zu senken, beispielsweise eine CO2-Steuer auf Produkte. Anja Kern ist Professorin für Internationalen Handel an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach. Sie setzt sich in ihrer Forschung mit Nachhaltigkeit auseinander. Schwerpunkte sind die Bereiche Management Controlling, Prozesskostenrechnung und Performance Management. Zusätzlich zu ihren akademischen Fachkenntnissen ist sie durch die Tätigkeit für internationale Unternehmen sowie dem Gesundheitswesen auch in der Praxis mit dem Thema vertraut. https://sechsnull.de/nachhaltigkeit-und-co2-preis-im-interview-mit-anja-kern-von-dhbw-moosbach/

News:
Studium Generale: Vortrag zum Klimawandel und Umweltschutz

- Klimawandel, Trinkwasser-Mangel, Bodenerosion und verheerende Naturkatastrophen: Mit diesen globalen Umweltbedrohungen des 21. Jahrhunderts beschäftigen sich die Umwelt- und Sicherheitsexperten sowie Friedensforscher Prof. Dr. Ursula Spring aus Mexiko und PD Dr. Hans Günter Brauch aus Mosbach beim Studium Generale am 27.10.2011 um 19 Uhr in der DHBW Mosbach, Lohrtalweg 10. Sie fordern ein globales Umdenken und nachhaltiges Konzept zur Vermeidung weiterer Gefahren für die Natur und den Weltfrieden. Ursula Oswald Spring, von 1994 bis 1998 erste Umweltministerin in Mexiko und seit 2009 Mitglied des Weltklimarates, schätzt die globale Umweltbetdrohung aus lateinamerikanischer Perspektive ein und stellt ihre Ideen für eine nachhaltige Zukunft vor. Dr. Hans Günter Brauch, Privatdozent am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin, entwickelt vor dem Hintergrund des Umbruchs in der Arabischen Welt, des Klimawandels und der Energiewende in Deutschland seine Vorschläge für eine nachhaltige Entwicklung des Mittelmeerraums. Sein Ziel: Senkung der Treibhausgase in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent und bis 2050 um 80 Prozent. Bereits vor dem Studium Generale werden Prof. Oswald Spring und Dr. Brauch um 17 Uhr im Rathaus Mosbach das Sicherheitshandbuch und die Bände "Herausforderungen des Globalen Umweltwandels" und "Antworten auf den Globalen Umweltwandel, Naturkatastrophen und Sicherheit" präsentieren. In festlichem Rahmen werden sie jeweils ein Exemplar der Stadtbibliothek Mosbach und der DHBW Mosbach schenken. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

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