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News:
„Nichts, was Ihr noch mal gebrauchen wollt!“

- Der Dress Code für den Motorman Run in Neuenstadt a. Kocher ist eindeutig. Obwohl das Sportevent am Samstag, den 7. September 2013, stattfindet, sind diese 14 Kilometer kein Wochenendspaziergang. Beim härtesten Lauf Deutschlands kann schon mal was dreckig, nass und schlammig werden. Drei Meter hohe Holzmauern wechseln sich ab mit tiefen Matschlöcher und Schlammgräben. Auf 14 oder wahlweise 7 Kilometern müssen 30 verschiedene Hindernisse überwunden werden, einige davon – wie das Spinnennetz – zum ersten Mal in diesem Jahr. Vier Wochen vor dem Start sind schon viele Anmeldungen eingegangen, im DHBW-Team gibt es noch freie Plätze. Einer der Initiatoren des Motorman Run ist DHBW-Sportmanagement-Student Stefan Rüdele, der auch in diesem Jahr zum Organisationsteam des TSV Neuenstadt gehört. Alle harten Kerle und Powerfrauen, Studierenden, Mitarbeiter und Dozenten sind herzlich willkommen, bei diesem verrückten Rennen ihre Grenzen auszutesten. Anmeldeschluss ist der 31. August 2013, Anmeldungen unter Nennung des DHBW-Teams direkt unter https://www.anmeldungs-service.de/motormanrun2013/ , in Kopie bitte an Prof. Dr. Schwarzer unter schwarzer@dhbw-mosbach.de . Für alle, die es bis zum Ende schaffen, gelten die ermäßigten Startgebühren für DHBW-Läufer (50% der Startgebühr von 49 Euro), für Finisher und Mitglieder von DHBW friends for life e.V. wird die gesamte Startgebühr erstattet. Weitere Infos und Impressionen von den Vorjahren gibt es auf www.motormanrun.de

News:
Mosbacher Stadtlauf 2011

- Bei besten Wettkampfbedingungen fand am 2. Juli 2011 nach einjähriger Pause wieder der Mosbacher Stadtlauf statt. Erstmalig wurde in den Hauptlauf über 10 km der DHBW-Hochschullauf integriert. Gewonnen hat die Hochschulmeisterschaften Steffen Mader mit einer Fabelzeit von 35:19 Minuten. Bei den Damen konnte Ursula Schürle in 49:21 Minuten das Rennen für sich entscheiden. Beiden gelang es außerdem, im Hauptlauf in ihrer Altersklasse einen hervorragenden zweiten Platz zu belegen. Auf ebendiesem Platz landete auch das Team der DHBW Mosbach in der Mannschaftswertung. Für internationales Flair unter den Läuferinnen und Läufern der DHBW Mosbach sorgten die beiden Kanadier Greg und Ben Fergus. Ebenfalls als Vater-Sohn-Duo startete Prof. Dr. Frank Deser mit dem jüngsten Team-Mitglied Phil Deser (Jahrgang 2002) im Jedermannlauf über 6 km, den sie unter 30 Minuten bewältigten!

News:
Amtsübergabe an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

- Nach fünf Jahren als Präsident und insgesamt 35 Jahren Tätigkeit an der damaligen Berufsakademie und heutigen Dualen Hochschule Baden-Württemberg, hat Professor Reinhold R. Geilsdörfer sein Amt am 1. Februar 2016 an Professor Arnold van Zyl PhD/Univ. of Cape Town übergeben. Van Zyl war bereits im September 2015 vom Senat und vom Aufsichtsrat der DHBW zum künftigen Präsidenten gewählt worden. Seine Amtszeit wurde auf sechs Jahre festgelegt. Mit einer würdevollen Zeremonie ist Professor Reinhold R. Geilsdörfer am gestrigen Abend in Stuttgart aus seinem Amt als Präsident der DHBW verabschiedet worden. „Präsident Geilsdörfer ist es in seiner Amtszeit gelungen, die Marke DHBW sehr erfolgreich zu positionieren“, betonte Ministerin Theresia Bauer. „Die DHBW gilt heute international als Referenzmodell für duale Studiengänge. Mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung und Kenntnis des dualen Hochschulmodells war Herr Geilsdörfer in der wichtigen Zeit nach Abschluss der Gründungsphase der DHBW der richtige Mann am richtigen Platz.“ Wilfried Porth, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, IT & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG sowie Vorsitzender des Aufsichtsrates der DHBW, hob hervor, wie sehr Professor Geilsdörfer den Wandel von der damaligen Berufsakademie zur heutigen Dualen Hochschule Baden-Württemberg mitgeprägt habe. „Sie haben sich immer für die Sache und Ihre Überzeugung eingesetzt und Erfolge erzielt. Der Erfolg der DHBW ist auch Ihr Erfolg“, so Porth. Geilsdörfer war seit 2011 Präsident der größten Hochschule des Landes. In seiner Amtszeit wurde die DHBW systemakkreditiert, der frühere Campus Heilbronn zur neunten Studienakademie weiterentwickelt und das Center for Advanced Studies (CAS) für duale Masterstudiengänge gegründet. Eines seiner Schwerpunktthemen war auch die Internationalisierung der DHBW, für die sich Geilsdörfer sehr intensiv engagierte. Insgesamt erfuhr die DHBW während seiner Präsidentschaft ein beeindruckendes Wachstum auf nunmehr 34.000 Studierende. Geilsdörfers Nachfolger Professor Arnold van Zyl Phd/Univ. of Cape Town studierte Chemical Engineering an der University of Cape Town und wurde 1987 zum PhD in Engineering promoviert. Nach seinem Postdoc am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart war er von 1990 bis zum Jahr 2000 in verantwortlichen Funktionen in den Bereichen Forschung und Entwicklung im Automobilsektor in Stuttgart, Ulm und Brüssel tätig. Von 2001 bis 2007 vertrat er die europäische Automobilindustrie in San Diego (USA) und Brüssel. In den Jahren 2008 bis 2011 war van Zyl Vizepräsident für Forschung, Innovation und Internationales an der forschungsstarken Stellenbosch University (Südafrika). Seit April 2012 war er Rektor der Technischen Universität Chemnitz. In seiner Rede fokussierte sich Professor Arnold van Zyl (PhD) vor allem auf die Innovationskraft der DHBW und ihre wichtige Rolle im Gefüge von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Seine Aufgaben als Präsident der DHBW leite er insbesondere aus den Überzeugungen ab, dass „bildungswillige junge Menschen das Wertvollste sind, was wir als Gesellschaft besitzen und dass Bildung Menschen befähigt, ihr Potenzial voll auszuschöpfen“. Bildung und Wissen seien die zentralen Gestaltungselemente der Zukunft – kurzfristig durch die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, und nachhaltig durch Innovation. Die damit einhergehende Verantwortung für die nächste Generation sowie der Innovationsauftrag seien eine entscheidende Motivation für ihn. Theresia Bauer MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg: „Herr Professor van Zyl ist ein sehr starker und kompetenter Nachfolger für Herrn Professor Geilsdörfer. In der Wissenschaft wie auch in der Industrie hat er seine Führungs- und Managementkompetenz auf beeindruckende Weise unter Beweis gestellt. Ich bin mir sicher, dass er die DHBW auch in herausfordernden Zeiten auf Erfolgskurs halten wird.“ Wilfried Porth, Vorstand Personal und Arbeitsdirektor, IT & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG sowie Vorsitzender des Aufsichtsrates der DHBW: „Mit seinem ausgeprägten internationalen Know-how und der großen Erfahrung in diversen Führungspositionen ist Herr Professor van Zyl geradezu prädestiniert für die Aufgabe als Präsident der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Er wird das besondere Profil der DHBW weiter schärfen und für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Hochschule sorgen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

News:
Beim Projekt MuT überzeugten sich zwölf Mädchen vom Reiz der Technik

- „Technik ist was für Frauen“, erklärte Mariana Römer, einzige weibliche Laboringenieurin an der DHBW Mosbach, zwölf jungen Damen, die sich trotz Schwimmbadwetters zu einem Besuch an der DHBW Mosbach entschlossen hatten. Im Rahmen der Projektwoche „Mädchen und Technik“ (MuT) möchten sie mehr über Ausbildung und Berufe in Technik und Naturwissenschaften erfahren. Am Campus Mosbach erläuterten Mariana Römer und ihr Kollege Peter Hülsebusch das duale Studium, dessen Stärke die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ist. Jeder Studierende hat einen bezahlten Ausbildungsplatz in einem Unternehmen und wechselt alle drei Monate zwischen dem Bachelor-Studium an der DHBW Mosbach und der praktischen Ausbildung im Betrieb. Nach drei Jahren wird das Studium abgeschlossen, und im Gegensatz zu Uni-Absolventen kann man wegen der großen Praxisnähe und Berufserfahrung sofort im Betrieb loslegen. Die Einarbeitungszeit entfällt. Schon im fünften und sechsten Semester müssen die Technikstudierenden eine praktische Projektarbeit anfertigen, die natürlich auch theoretisch begründet ist. Was da alles möglich ist, erklärte Peter Hülsebusch während des Rundgangs durch die zahlreichen Techniklabore. „Cool“ fanden die Realschülerinnen zwischen zwölf und vierzehn Jahren den 3D-Drucker, mit dem man nicht nur Flaschenöffner, Einkaufschips oder Stempel drucken kann, sondern auch Gussschablonen für Designerschmuck. Noch mehr für Technik begeistern ließen sich die Achtklässlerinnen im Mechatronik-Labor, in dem sie die gesamte Elektronik eines Audis inspizieren konnten. „Geht mal hinter die Armaturen-Wand, dann seht Ihr, wie viele Kabel im Auto verlegt sind“, ermunterte sie Peter Hülsebusch. Toll gelöst haben sie seine Frage, wie eigentlich die Abstandsmessung bei Fahrzeugen funktioniert. Ganz klar, durch Ultraschall. Wie genau das „funkt“, verfolgten sie gespannt an einem Computermodell. „Technische Berufe waren früher so oft Männersache, weil man dafür viel Kraft brauchte“, sagte anfangs Mariana Römer den aufmerksamen Teenagern. „Heute braucht man in den meisten technischen Berufen keine Muskelkraft mehr, sondern Köpfchen und Geschicklichkeit.“ Die Teilnehmerinnen der Projektwoche, die von der Bundesagentur für Arbeit und dem Kolping Bildungswerk e. V. in Tauberbischofsheim organisiert worden ist, können das jetzt bestätigen.

News:
Tag der offenen Tür an der DHBW Mosbach

- Am Samstag, den 9. Juli 2011 lädt die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach zu ihrem traditionellen Tag der offenen Tür ein. Von 10.00 - 15.00 Uhr wird ein abwechslungsreiches und informatives Programm geboten. Mit einer Rekordbeteiligung von 120 Ausstellern sind sehr viele Unternehmenspartner vertreten, die sich darauf freuen, mit den Studieninteressenten ins Gespräch zu kommen. Aktuell studieren 2.835 junge Menschen in Mosbach, am Campus Bad Mergentheim sowie am Campus Heilbronn. Informationen und Kontakte rund ums duale Studium Die Studieninteressenten können am Tag der offenen Tür Informationen über alle Studienangebote einholen inklusive der beiden Außenstellen in Heilbronn und Bad Mergentheim. Wer sich also umfassend über die Inhalte des Dualen Studiums informieren und erste Kontakte zu den Betrieben knüpfen möchte, sollte die Möglichkeit nutzen und sich vor Ort einen Einblick verschaffen. Als besonderen Service organisiert die DHBW Mosbach eine Stellenbörse, bei der sich Schülerinnen und Schüler über freie Studienplätze bei den ausstellenden Unternehmen informieren können. Zudem gibt ein erfahrener Coach Tipps zum Bewerbungsverfahren und wie eine überzeugende Bewerbungsmappe aussehen sollte. Oberstufenschülerinnen und -schüler können ihre Bewerbungsunterlagen gerne mitbringen. Schließlich erläutern Firmenvertreter in Vorträgen, wie man seine Chancen auf einen Studienplatz bei einem Ausbildungspartner der DHBW Mosbach optimieren kann. Auch für Unterhaltung ist gesorgt: Wer zwischen den Vorträgen und Informationen etwas entspannen möchte, kann sich im „Kino“ alle bislang veröffentlichten Episoden der Webserie „30-9“ des Bildungscampus Heilbronn anschauen, an einem Gewinnspiel teilnehmen oder der Band plugless facts zuhören. Wie geht das, studieren an der DHBW Mosbach? Beim Tag der offenen Tür können sich Abiturienten und Oberstufenschüler informieren, wie ein duales Studium überhaupt funktioniert. Das duale Konzept sieht abwechselnde Theorie- und Praxisphasen vor. Im Wechsel von jeweils zwölf Wochen lernen die Studierenden an der DHBW und vertiefen ihr Wissen dann im Unternehmen. Voraussetzung für ein Studium an der DHBW Mosbach ist ein Studien- und Ausbildungsvertrag bei einem Partnerunternehmen. Die Studierenden bewerben sich also direkt beim Unternehmen um einen Studienplatz. Das Unternehmen stellt sicher, dass im jeweiligen Studiengang eine Stelle zur Verfügung steht und schließt bei Eignung mit dem Bewerber einen Vertrag ab. Freie Plätze der Partnerunternehmen können auch online unter www.dhbw-mosbach.de/studienplaetze eingesehen werden. Das Studium dauert genau drei Jahre. Die Absolventen aller Studiengänge schließen mit dem international anerkannten Bachelorgrad ab. Von den Partnerunternehmen erhalten die Studierenden über die vollen drei Jahres ihres Studiums eine Vergütung. Urlaub wird während der Praxisphase im Umfang eines normalen Jahresurlaubes gewährt.

News:
Neue Professorin für BWL-Food Management

- Ab Oktober hält der Studiengang BWL-Food Management als neues Studienangebot Einzug am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach. Mit diesem Studiengang schärft der Campus Heilbronn sein Profil „Lebensmittel“ und bildet die gesamte Wertschöpfungskette unserer Nahrung ab. Frau Prof. Dr. Sabine Woydt, die den Studiengang BWL-Food Management 2007 am Campus Bad Mergentheim aufbaute, wird gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Sybille Sobczak und Frau Prof. Dr. Annette Grinôt in Heilbronn ihre Aufbauarbeit fortsetzen. Prof. Woydt freut sich auf die neue Herausforderung: „Mit Heilbronn als traditioneller Lebensmittelstadt hat der Studiengang BWL-Food Management vielversprechende Perspektiven vor sich. Mittelständische Unternehmen, Global Player und Familienbetriebe finden hier einen einzigartigen Marktplatz, um ihren Fach -und Führungsnachwuchs auszubilden.“ Ziel des Studiengangs ist es, fachliche und soziale Fähigkeiten zu vermitteln, um kulinarische Genüsse in Verantwortung für Umwelt und Mensch am Markt erfolgreich zu machen. Nachhaltigkeit – das ist das Forschungsinteresse von Prof. Sabine Woydt, die seit einigen Jahren hochaktuellen Fragen nachgeht: Was ist uns gutes Essen überhaupt noch wert? Wie lassen sich Ökologie, Ökonomie und Soziales in der Lebensmittelwirtschaft vereinbaren? Welche Konzepte für Landwirtschaft, Handwerk, Industrie, Handel und Gastronomie weisen einen tragfähigen Weg in die Zukunft? Vor ihrer Zeit als Professorin arbeitete Sabine Woydt in den Bereichen Marketing, Personal- und Strategieentwicklung zunächst in der Softwarebranche und später als selbstständige Unternehmensberaterin. Mit 40 Jahren promovierte sie im Fach Wirtschaftspädagogik. Ihr Lehrbuch zur Mitarbeiterführung erschien dieses Jahr in der zweiten Auflage. Mit diesem Hintergrund stärkt Prof. Woydt das bestehende Professorinnenteam im Studiengang BWL-Food Management sowie die Lehr- und Forschungskompetenz in Heilbronn im Bereich der Innovations- und Kooperationsstrategien zum Vorteil von Unternehmen, die in Zusammenarbeit mit ihren Kunden und Lieferanten hochwertige Lebensmittel erzeugen und vermarkten wollen. So wirkte sie zuletzt an der DHBW Ravensburg im Fachbereich Tourismus, Hotellerie und Gastronomie an der Einführung des Studienangebots „Lebensmittelkultur“ und „Lebensmittelmanagement“ im Masterprogramm der DHBW mit. Auch der Bachelor „Food Management“ am DHBW-Campus in Heilbronn wird vom Knowhow profitieren, wie Mitarbeiter und Konsumenten für den bewussten Umgang mit ihrer Ernährung sensibilisiert werden können. „Essen ist ein politischer Akt“, so Prof. Woydt, „denn mit unseren täglichen Entscheidungen darüber, was und wie wir essen, gestalten wir ein Stück der Welt.“

News:
Praxisnaher Einblick in das Thema „Tax Compliance“

- Vortrag zu Herausforderungen für international tätige Unternehmen am Campus Bad Mergentheim Wissen anwenden, konstruktiv kritisch an Themen herangehen und sich mit anderen Studierenden und Experten vernetzen: Mit diesen Zielen lud der Studiengang BWL-International Business der Dualen Hochschule Baden Württemberg (DHBW) Mosbach seine Studierenden zu einem Expertenvortrag in der Roten Saal des Deutschordensschlosses ein. Auf dem Programm stand ein Thema, das derzeit die Steuerverantwortlichen bei fast allen internationalen Unternehmen umtreibt: Tax Compliance. „Mit diesem Event möchten wir eine Plattform zum Lernen und Diskutieren bieten“, erklärte Prof. Dr. Enrico Purle, Studiengangsleiter BWL-International Business, zu Beginn. Neben dem Vortrag zu einem aktuellen Thema mit anschließender Fragerunde konnten die Teilnehmenden in einem zweiten Teil untereinander ins Gespräch kommen und sich vernetzen. August W. Rauen, Syndikus-Steuerberater der WITTENSTEIN SE und damit Experte mit viel Praxiserfahrung, führte die Studierenden in „Tax Compliance bei konzerninternen internationalen Verrechnungspreisen“ ein, übersetzt also die „Steuerehrlichkeit“ im internationalen Kontext. Das Thema, das derzeit die Steuerverantwortlichen bei fast allen internationalen Unternehmen umtreibt, stellte von Rauen sehr lebendig und gespickt mit Praxisbeispielen dar. Neben einem konservativen Beispiel aus der WITTENSTEIN-Welt führte er den Studierenden auch ein “Negativbeispiel“ vor Augen: Anhand einer aggessiven Steuerkonstruktion aus dem US-amerikanischen Bereich mit dem Titel „Double Irish with a Dutch Sandwich“ konnten sich die Studierenden ein Bild machen von der steuerge-stalterischen Kreativität mancher Großkonzerne. „Für ein wertorientiertes mittelständisches Familienunternehmen, das alle 30 Jahre ein gesundes Unternehmen in die nächste Generation übergeben möchte, wäre so etwas undenkbar“, so Rauen. „Bei uns wird nach betriebswirtschaftlichen Kriterien entschieden und nicht, um aggressiv Steuern zu sparen.“ Er umriss auch die Maßnahmen der OECD, die im Auftrag der G20-Regierungsschefs Maßnahmen für einen fairen internationalen Steuerwettbewerb und gegen unangemessene Gewinnverlagerungen erarbeitet hat. Die Studierenden konnten an diesem Abend aus erster Hand mitnehmen, dass ein sorgfältiger und verantwortungsbewusster Umgang mit Steuerfragen auch zu einem Wettbewerbsvorteil werden kann – bei Kunden, Geschäftspartnern und auch bei den Mitarbeitern. Im Namen der Gastgeber dankte Prof. Dr. Rainer Jochum, Studiengangsleiter BWL-International Business, dem Referenten für die erkenntnisreichen und authentischen Ausführungen: „Ihr Vortrag zu diesem vermeintlich trockenen Thema fesselte alle Anwesenden, auch nach einem Tag voller Vorlesungen und Arbeit“. Die Studierenden waren begeistert: „Ich fand die Veranstaltung sehr gelungen und gut organisiert! Ich hatte zuvor nicht gedacht, dass das Thema Transfer Pricing und internationale Steuern so vielschichtig und relevant für mein Ausbildungsunternehmen ist.“ „Ich konnte im Vortrag und im späteren persönlichen Gespräch viel mitnehmen.“ „Solche Veranstaltungen sollte es häufiger geben!“ Abgerundet wurde der Abend zu „IB Know-how and Networking“ im Forum des Deutschordensschlosses bei einem gemeinsamen Netzwerken zwischen Studierenden, Professoren und dem Referenten.

News:
Schnuppervorlesung für duales Studium

- DHBW Mosbach lädt Schüler ein Ein klassisches Studium an der Universität oder doch erstmal Praxis und direkt in den Beruf einsteigen? Viele Schüler sind nach dem Abitur unentschlossen, wie es weitergehen soll. Die DHBW Mosbach bietet für junge Menschen vom 8. bis 12. Februar verschiedene Vorlesungen zum Schnuppern an, um das duale Studium vorzustellen. Wer weder auf Theorie noch auf Praxis verzichten möchte, bekommt an der DHBW Mosbach beides: Dreimonatige Phasen im Unternehmen und in der Hochschule wechseln sich ab, Theorie und Praxis greifen ineinander. Das bereitet bestmöglich auf den Beruf vor. In den Faschingsferien vom 8. bis 12. Februar besteht die Möglichkeit, an die zwei Campus nach Mosbach und Bad Mergentheim zu kommen. Die Teilnehmer wählen zwischen Vorlesungen in BWL-Handel, BWL-International Business, Maschinenbau Verfahrenstechnik, Allgemeines wissenschaftliches Arbeiten und Gesundheitsmanagement. Zusätzlich erhalten sie einen Einblick in den Hochschulstandort, können sich bei Einzelterminen der Studienberatung beraten lassen und erste Kontakte knüpfen. Alle Termine sind im Internet zu finden. Eine Online-Anmeldung ist notwendig.

News:
Bachelor und dann? Vier Master-Infotage im Wintersemester 2017/2018

- Jedes Jahr finden im Wintersemester die Master-Infotage statt. Bereits die ersten beiden Veranstaltungen für den Fachbereich Technik am 10. Oktober 2017 in Mosbach und am 26. Oktober 2017 in Bad Mergentheim waren mit ca. 120 Studieninteressierten sehr gut besucht. Im Rahmen dieser Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, sich über Bildungs- und Karrierewege nach dem Bachelor zu informieren. Insbesondere werden die verschiedenen Masterprogramme des Dualen Masters am Center for Advanced Studies (CAS) vorgestellt. Zusätzlich stehen Master-Alumni den Interessierten Rede und Antwort. Zwei weitere Infotage für den Fachbereich Wirtschaft im Dezember 2017 in Mosbach und im Januar 2018 in Bad Mergentheim folgen. Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier . Für die Organisation ist das Ressort Lebenslanges Lernen mit den Ressortleitern Prof. Dr. Strecker und Prof. Dr. Hähre sowie die Standort-Geschäftsstelle des CAS, Sabine Latty, zuständig.

News:
DHBW ist ein wichtiger Standortfaktor für Mosbach und die Region

- Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann und Axel Nitschke, Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar, sehen in der DHBW Mosbach einen wichtigen Standortfaktor für Mosbach und die gesamte Region. Die Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichte am 26. Juli unter der Überschrift "Eine Drei für Mosbach" einen Artikel zur Standortumfrage der Industrie-und Handelskammer und der Stadtverwaltung: "Die Mosbacher Unternehmen bewerten die allgemeinen Rahmenbedingungen am Wirtschaftsstandort mit "befriedigend". Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar und der Mosbacher Stadtverwaltung. Die IHK und die Stadtspitze diskutierten die Ergebnisse der Standortumfrage im Mosbacher Rathaus. "Das Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und den Unternehmen ist gut", freut sich Oberbürgermeister Michael Jann. Bei der Frage nach der Zufriedenheit wurden von den Unternehmen Faktoren wie die generelle Erreichbarkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit der Verwaltung als klares Plus für den Wirtschaftsstandort gesehen. Mosbach wird als Standort mit einer hohen Umwelt- und Lebensqualität wahrgenommen. Auch die Wohnqualität und das Schulangebot wird von den Betrieben geschätzt. Drängendstes Problem für die örtlichen Betriebe ist jedoch die Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften. "Die Ergebnisse der IHK-Standortumfrage 2013 zeigen deutlich, dass hier vor Ort dringend gehandelt werden muss", unterstrich der Hauptgeschäftsführer der IHK Rhein-Neckar, Axel Nitschke, die Kritik der Unternehmen. "In diesem Zusammenhang spielen besonders Themen wie eine gute Kinderbetreuung, die Anbindung an das Fernstraßennetz, an den Öffentlichen Personennahverkehr und die S-Bahn eine entscheidende Rolle", betonte Nitschke wichtige Standortfaktoren zur Gewinnung von Fach- und Führungskräften. Die Duale Hochschule ist ein weiterer wichtiger Standortfaktor, nicht nur für Mosbach, sondern für die gesamte Region. "Stadt und Wirtschaft werden sich für die Duale Hochschule auch in Zukunft gemeinsam stark machen" sind sich Jann und Nitschke einig. Die Stadtspitze und die Wirtschaftsförderung wollen die Ergebnisse der Umfrage nutzen, um den Wirtschaftsstandort zu verbessern und weiter voranzubringen. Die Ergebnisse werden auf der Sitzung des Gemeinderats am 23. Oktober 2013 nochmals vorgestellt."

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