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News:
Gelebte Gleichstellung der DHBW auf der herCAREER Expo in München

- Gleichstellungsbeauftragte und Professorinnen verschiedener Standorte der DHBW sowie das Gleichstellungsbüro der DHBW Stuttgart waren am 12. und 13. Oktober gemeinsam auf der herCAREER Expo 2023 in München vertreten, Europas wichtigstem und größtem Karriere-Netzwerkevent für Frauen. Um auf die Karriereangebote der DHBW aufmerksam zu machen, fanden im Rahmen des Programms zwei sogenannte Karriere-MeetUps statt. Prof.in Anke Gärtner-Niemann, Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Stuttgart, referierte zum Thema „Professorin – ein (un)bekannter Traumberuf“. Prof.in Dr. Kay Berkling (DHBW Mosbach), stellvertretende Zentrale Gleichstellungsbeauftragte, informierte zu „Duales Studium als Kickstart für die Karriere“. Interessierte konnten sich zudem am Stand der DHBW über den Einstieg als Professorin oder Dozentin informieren. Das Ziel war unter anderem das Recruiting von neuen Dozentinnen und zukünftigen Professorinnen für die Hochschule mit ihren zwölf Standorten. Der DHBW-weite Dozentinnenanteil liegt derzeit bei 27,5 % und der Professorinnenanteil bei 22 %. Das Motto der DHBW auf der herCAREER Expo lautete entsprechend „Eine von 182 Professorinnen +1: Du?“ bzw. „Eine von 3.077 externen Dozentinnen +1: Du?“. Nicht nur wegen der guten Sichtbarkeit des Standpersonals durch die dem Motto entsprechend gebrandeten Hoodies war der Messestand die ganze Zeit über sehr gut besucht und es fanden viele interessante Gespräche statt.

News:
Seminarangebot ZHL-HD Monat Dezember

- Liebe Interessierte, hier finden Sie die Angebote aus der Abteilung Hochschuldidaktik für den Monat Dezember sowie Restplätze für November. Sollten Sie Fragen zur Anmeldung haben, dann wenden Sie sich gerne an: hochschuldidaktik@cas.dhbw.de Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung ab sofort nur noch über die neue Weiterbildungsplattform ZHL-Bildungswelt durchgeführt werden kann: https://zhl-bildungswelt.dhbw.de In der ZHL-Bildungswelt können Sie unter dem Punkt „Persönlicher Bereich“ die Übersicht Ihrer gebuchten Veranstaltungen finden oder sich ggf. abmelden. Hier geht's zum Flyer

News:
Im Zeichen der KI

- Die Zukunft (auch) der Banken ist digital. Das weiß man an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mosbach längst und trägt dem Rechnung mit einem interdiszi­plinären Kooperationsprojekt der Studiengänge Angewandte Informatik und BWL-Bank . Titel: WatchIT. Ziel des Vorhabens ist es, eine Plattform zu schaffen, um beispielsweise interdisziplinäre Forschungsprojekte durchzuführen oder auch hochkarätig besetzte Konferenzen zu wichtigen Themenfeldern zu veranstalten. Eine solche fand nun im Audimax statt. Es war das 5. Expertenforum WatchIT . Prof. Dr. Jens Saffenreuther, Studiengangsleiter BWL-Bank, ist der festen Überzeugung, dass die Fachrichtung im Curriculum eine digitale Handschrift brauche. Er konnte sich über ein mit Studierenden voll besetztes Audimax freuen, ebenso über eine kompetent und prominent bestückte Referentenliste. Prof. Wolf Wössner, der das Forum 2019 ins Leben gerufen und auch die Experten „besorgt“ hatte, hat die DHBW zwar Richtung Ruhestand verlassen, seine Kontakte und Kenntnisse für die WatchIT-Konferenz 2023 gleichwohl eingebracht und sie auch gleich moderiert. Nachfolger, Prof. Dr. Peter Scholz, ist der Neuzugang im Studiengang BWL-Bank; auch er gehörte zu den Zuhörern. Im Profil Digital Banking des Studiengangs BWL-Bank ist bereits der Name Programm: Traditionelle Bank- und Finanzinhalte haben das gleiche Gewicht wie die digitalen Grundlagen- und Anwendungsbereiche im Bankgeschäft. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) bilden die Basis, um gerade in der Bank- und Finanzbranche schnellere, stabilere und weniger fehlerbehaftete Prozesse zu steuern. Dass die neuen Technologien auch Schattenseiten haben und Fragen nach Datenschutz und -sicherheit aufwerfen sowie gesellschaftliche und ethische Aspekte berühren, wird im Studium thematisiert und blieb auch beim WatchIT-Forum nicht außen vor. „Künstliche Intelligenz: Hype, Schreckensvision, Heilsversprechen?“ benannte Prof. Wössner das Thema des ersten Referenten, Carsten Krah, der beim Datenanalysten SAS den Posten eines Principal Risk Solution Managers bekleidet. „Er“, übersetzte Wössner, „bringt Daten intelligent zum Sprechen.“ Künstliche Intelligenz spielt bei SAS eine herausragende Rolle, doch Krah zog es vor, ihren Nutzen sowie ihre Kehrseiten anhand des Einsatzes bei Autos, in der Medizin und als generative KI darzustellen, also die Erzeugung von Neuem wie zum Beispeil ChatGPT. Was es bedeuten kann, von Mensch oder Maschine nach einem datenbasierten Modell oder Muster beurteilt zu werden, hat Krah am eigenen Leib erfahren. Seine Gebäudeversicherung kündigte ihm nach zweimaliger Inanspruchnahme derselben. „Der Tarif hat danach nicht mehr zur Risikoklasse gepasst.“ Wie in der Versicherungsbranche bedient man sich auch bei der Kreditvergabe datenbasierter und datenanalysierender Modelle, die sogar – das kann die Kehrseite sein – diskriminierenden Charakter haben können. Krah wusste von einer Bank, bei der „Chantal“ und „Jasmin“ keine Kredite kriegen. „Ist aber verboten und vorbei.“ „Am Ende des Tages“, kam Krah zum Schluss seines Vortrags, „geht es um den sicheren und sinnvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz, ein gesellschaftliches Thema, bei dem wir die Normen bestimmen.“ Keine Daten oder (Rating)modelle mehr zu nutzen, ist für Krah nicht die Schlussfolgerung, sondern es gehe um eine kritische und transparente Auseinander­setzung. „Der, der die Entscheidung trifft, muss wissen, auf welcher Grundlage.“ Gemeint ist der Mensch, nicht die Maschine. Prof. Saffenreuther: „Das ist auch eine moralische Frage.“ Dem Menschen Carsten Krah folgten am Rednerpult Menschen: Dr. Udo Milkau sprang für die erkrankte Bettina Rose ein. Der Chief Digital Officer Transaction Banking in der DZ-Bank war nicht zum ersten Mal Gast beim WatchIT-Forum. Dr. Alexander Bechtel verantwortet die digitale Produktstrategie der DWS, der Vermögensverwaltungs­sparte der Deutschen Bank. Er sprach über die Entwicklung der Tokenisierung, die Vermögenswerte digital abbildet (Stichwort Kryptowährungen) und so rund um die Uhr und weltweit zur Verfügung stellt. Tom Dapp, ist Researcher, Speaker und Autor rund um den Themenkomplex „Digitaler Strukturwandel“. Als Verantwortlicher des Think Tank im Chief Digital Office der KfW Bankengruppe beschäftigt ihn die Herausforderung, Innovationen im Bankalltag erfolgreich umzusetzen. Frank Schwab berät die Finanzindustrie strategisch und hat das Frankfurter FinTech Forum mitgegründet. In Mosbach ging er auf die digitale Transformation eines Finanzdienstleiters ein. Mit dem Schlussredner hatten die Veranstalter ein Eigengewächs nach Mosbach geladen: Benjamin Keller hat die DHBW Mosbach, damals Berufsakademie, 2007 als Diplom-Betriebswirt im Studiengang “Bank” unter Leitung von Wolf Wössner verlassen.Was man aus so einem Abschluss außerhalb des Banken- und Finanzsektors machen kann, fand Wolf Wössner “spannend“. Nach Stationen bei L’ Oréal und Google arbeitet Keller beim Social-Media-Konzern Meta, wo er als Client Partner Automotive & Mobility/Banking & Finance große Kunden aus beiden Industrien federführend betreut, um mit ihnen einerseits Werbestrategien festzulegen. Auch an der Realisierung des „Metaverse“ wirkt er mit und setzt Projekte in den assoziierten Technologien wie Virtual-, Mixed- und Augmented Reality um. „Mosbach, das fühlt sich positiv kurios an“, kommentierte Keller seine erstmalige Rückkehr an die alte Studienstätte nach über 16 Jahren. Er war „total beeindruckt“ davon, wie sich die DHBW weiterentwickelt habe. Er zeigte ein Bild seines Avatars im Metaverse, der seine digitale Identität in der virtuellen Welten darstellt, und fragte, wer von den Studierenden denn seinen Avatar schon kreiert habe. Für Keller gehören Avatare zu den „kernkonstituierenden Elementen des Metaverse“ dazu, und er ermunterte seine Zuhörerinnen und Zuhörer, „ihre eigenen Avatare auf Facebook, Instagram oder in WhatsApp zu erzeugen. „Für euch ist es spannend, am Anfang einer solchen technologischen Welle unterwegs zu sein“, ermutigte Keller dazu, diese aktiv mitzuerleben und mitzugestalten. Wie man in digitale Umgebungen eintauchen kann, zeigte Keller im Verlauf seines Vortrags: so könne man beispielsweise das eigene Wohnzimmer um virtuelle Einrichtungsgegenstände anreichern und virtuell umgestalten. Als Berater einer Bank oder einer Versicherung kann der Avatar ein Gespräch mit einer Kundin in einer virtuellen Welt oder Filiale führen. Schon heute setzen Banken- und Versicherungen auf diese Technologien, sowohl “inhouse” im Bereich Training, aber auch im Kundenkontakt. Autobauer bspw. nutzen virtuelle Räume, um Designer von unterschiedlichen geografischen Punkten auf der Erde im digitalen Raum in „3D” zusammenzubringen und erste Entwürfe der zukünftigen Modelle in “real-time” gemeinsam zu designen. Auch das Thema künstliche Intelligenz wurde angesprochen: Die Planung des nächsten Familienurlaubs? Keller empfiehlt in die WhatsApp-Familiengruppe Meta-KI hinzuzuholen und sich Vorschläge von möglichen Reisezielen machen zu lassen oder zu checken, ob das Wetter auf Bali zum Zeitpunkt der Reise passe. Der Meta-Konzern hatte dies auf seiner Entwicklerkonferenz „Connect” vor wenigen Tagen vorgestellt. Benjamin Kellers Rat an die Studierenden am Schluss: „Künstliche Intelligenz und Metaverse: das kommt massiv auf uns zu. Setzt euch damit auseinander und seid mit offenen Augen und mit Neugier bei diesen spannenden Entwicklungen dabei”. Jens Saffenreuther dankte am Ende des Konferenztages allen Referenten für gute Vorträge, die Spaß gemacht hätten. „Sie können inhaltlich viel mitnehmen, das sich jenseits des Tellerrandes befindet.“

News:
Örtlicher Hochschulrat der DHBW Mosbach neu konstituiert

- Wesentliches Merkmal der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist die enge Einbindung der Partnerunternehmen, der sogenannten Dualen Partner. Nicht nur schließen sie die Studienverträge mit den Studierenden oder stellen Lehrbeauftragte, sondern die Unternehmen sind über den Örtlichen Hochschulrat aktiv in die Konzeption und die Gestaltung des dualen Studiums involviert. In der konstituierenden Sitzung wurden die langjährigen Mitglieder Manfred Wittenstein und Jürgen Kletti verabschiedet. Der Örtliche Hochschulrat ist das höchste Entscheidungsgremium jedes DHBW-Standortes. Die Mitglieder des Örtlichen Hochschulrats der DHBW Mosbach wurden bereits im Juli gewählt. Ihre vierjährige Amtszeit startete am 1. Oktober 2023, in der Sitzung am 16. Oktober hat sich der Örtliche Hochschulrat konstituiert. Als Firmenvertreter wurden Dr. Norbert Dörschner (Schwarz Dienstleistungs KG), Ralf Sturm (ebm-papst), Michael Krähmer (Sparkasse Neckartal-Odenwald), Fee Eichenberg (Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co.KG), Simone Mosca (Mosca GmbH) im Amt bestätigt. Neu in den Örtlichen Hochschulrat gewählt wurden Kerstin Wolff (Johannes-Diakonie Mosbach) und Dr.-Ing. Anna-Katharina Wittenstein, die damit in die Fußstapfen ihres Vaters tritt. Die Gruppe der Studierenden vertreten Annamaria Seng (Bauingenieurwesen-Fassadentechnik) und Lennart Wittbecker (BWL-Handel). Daneben gehören die Hochschulleitung, professorale Vertreter*innen des Örtlichen Senats, Vertretungen von Präsidium sowie die IHK-Geschäftsführer der beiden zuständigen Kammern als Sachverständige dem Hochschulrat an. Die Mitglieder des Örtlichen Hochschulrats finden Sie unter https://www.mosbach.dhbw.de/dhbw-mosbach/organisation-gremien/oertlicher-hochschulrat/. Feierlich verabschiedet wurden bei der ersten Sitzung des neu gewählten Örtlichen Hochschulrats Prof. Dr. Jürgen Kletti, Geschäftsführer MPDV Mikrolab GmbH und Dr. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender Wittenstein SE, der zu seinem Abschied aus dem Hochschulrat von DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle mit der Ehrenmedaille der DHBW geehrt wurde. Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann bedankte sich bei Jürgen Kletti, Honorarprofessor der Hochschule und seit 2001 Mitglied im Örtlichen Hochschulrat und den Vorläufergremien, davon über 10 Jahre als Vorsitzender und damit auch Mitglied im Aufsichtsrat, für sein außerordentliches Engagement in der Lehre, der Forschung und für Neubauten der Hochschule sowie für die Stiftung Pro DHBW Mosbach. „Mit Herrn Kletti hatten wir eine Unternehmerpersönlichkeit an unserer Seite, die die Region ebenso gut verstand wie die Bedarfe der Unternehmen. Insbesondere beim Thema Fertigungsmanagement hat er und mit ihm MPDV uns von Beginn an beraten und gefördert“. Ebenso wie bei Jürgen Kletti endete auch die Amtszeit von Manfred Wittenstein, Ehrensenator der Hochschule und seit 2002 Mitglied im Örtlichen Hochschulrat und dem Vorläufergremium, langjähriger Vorsitzender des Beirats am Campus Bad Mergentheim. „Neben seinem Engagement in den Gremien ist er aktiver Förderer der Stiftung pro DHBW Mosbach und für Stiftungsprofessuren“, so die Rektorin. Auch DHBW-Professorin Dr. Petra Morschheuser wurde aus dem Örtlichen Senat und damit auch aus dem Örtlichen Hochschulrat verabschiedet, da sie als Senatorin im Zentralen Senat künftig die Interessen der Fakultät Wirtschaft vertritt. Ebenfalls im Zentralen Senat vertreten Prof. Dr. Marthe Kaufholz und Prof. Dr. Jörg Mielebacher die Belange der DHBW Mosbach und die Mosbacher Professorin Kay Berkling PhD die Fakultät Technik. Mit der Mosbacher Hochschulrätin Kerstin Wolff (Johannes-Diakonie Mosbach) ist auch ein Dualer Partner des Standorts dort vertreten. Im Aufsichtsrat der Gesamt-DHBW sitzen neben Ralf Sturm als Vorsitzendem des Örtlichen Hochschulrats auch der Mosbacher Prof. Dr. Dirk Saller und der Mosbacher Alumnus und ehemalige Studierendensprecher Max Hardtke. Mehr Informationen zu den Zentralen Gremien unter https://www.dhbw.de/die-dhbw/hochschulleitung. Konstituierung des Örtlichen Senats Auch der Örtliche Senat der DHBW Mosbach konstituierte sich mit seiner Sitzung am 9. Oktober für seine Amtszeit bis 2027. Neben Petra Morschheuser schieden als professorale Vertreter Frank Deser, Jens Bender und Stephan Hähre aus dem Örtlichen Senat aus. Neu gewählt wurden für die Professoren*innen Thomas Reinke, Andreas Weißenbach, Jens Schütte und Stephan Leukel. Die studentischen Vertreter sind Manuel Koch und Rasmus Scharnberg (Bauingenieurwesen und BWL-Handel). Die vollständige Liste der Mitglieder im Örtlichen Senat finden Sie unter: www.mosbach.dhbw.de/dhbw-mosbach/organisation-gremien/oertlicher-senat

News:
Spielerisch Prozesse verbessern – Unternehmensplanspiel „Die Punktefabrik“ im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

- Das Planspiel „Punktefabrik“ simuliert die Fertigungsprozesse eines Montageunternehmens, das für Kunden Artikel in 3 Varianten sowie ein Sondermodell herstellt. Neben dem Produktionsbereich und der Fertigungssteuerung sind auch die Qualitätssicherung, innerbetriebliche Logistik, Lager, Versand und das Controlling beteiligt. Die eigentliche Produktion besteht dabei aus dem Kleben von Klebepunkten auf Formblättern, wobei die unterschiedlichen Farben der Punkte die Fertigungsschritte einer mehrstufigen Fertigung simulieren. Unter Anleitung von Jürgen Rieger, Geschäftsführer der Perfect Production GmbH Oftersheim sowie Dozent an der DHBW, hatten die Studierenden des Kurses IPL20 am 4. April 2023 die Möglichkeit, das Planspiel in Mosbach an der DHBW zu spielen und in den verschiedenen Rollen der „Punktfabrik“ tätig zu werden. In aufeinanderfolgenden Spielrunden wurde zunächst versucht, die Kundenaufträge zu den geforderten Lieferterminen und in der gewünschten Qualität fertigzustellen. Nach jeder Runde wurden die Schwächen der Prozesse analysiert und Maßnahmen zur Verbesserung diskutiert und umgesetzt. Mit Hilfe von Kennzahlen aus der Produktion und Logistik, die während der Simulation erfasst wurden, konnte gezeigt werden, dass es möglich ist, die Prozesse der „Punktefabrik“ systematisch zu verschlanken und so beispielsweise die Produktivität erheblich zu steigern. Antonia Freudenberger, Studierende im Kurs IPL20, hat den Ablauf des Planspiels dokumentiert und als Basis für ihre Studienarbeit eingesetzt, in der sie verschiedene Weiterentwicklungen dieser Lean Production Simulation erarbeitet hat. Vielen Dank an Herrn Rieger und die Perfect Production GmbH für die Unterstützung unseres Studiengangs.

News:
Vom flüssigen Eisen zum fertigen Produkt – Exkursion zu den Behringer Steeldays nach Kirchardt

- Am 10. Mai 2023 besuchte der Kurs IPL22 das Unternehmen Behringer an dessen Hauptsitz in Kirchardt. Behringer - gegründet 1919 - ist auch heute noch als Familienunternehmen geführt ein weltweit führender Anbieter von innovativer Sägetechnik. Gleichzeitig ist das Unternehmen auch ein langjähriger Dualer Partner der DHBW Mosbach u.a. im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Zu der 3-tägigen Hausausstellung, die in einem zweijährigen Turnus stattfindet, sind Kunden aus der ganzen Welt eingeladen. Es werden jeweils aktuelle Produkte sowie die eingesetzten Fertigungstechnologien in den eigenen Fabrikhallen gezeigt. Für den mehr als zweistündigen Rundgang wurde der Kurs in 2 Gruppen geteilt, so dass viele technische Details gesehen und erklärt werden konnten. Einige Anlagen wurden auch in Live-Vorführungen demonstriert. An dieser Stelle vielen Dank an die beteiligten Mitarbeiter des Unternehmens, z.T. ebenfalls Alumni der DHBW bzw. Berufsakademie Mosbach. Der fachliche Höhepunkt war der Besuch der hochmodernen Eisengießerei, in der die hohe Fertigungstiefe am Standort Kirchardt besonders deutlich wurde. Ausgehend vom flüssigen Eisen wurde gezeigt, wie die Gusskomponenten aus Grauguss und Sphäro-Guss entstehen. Viele Produkte werden als schwingungsdämpfende Bauteile im Maschinenbau eingesetzt und dafür an Maschinenbauunternehmen verkauft und in der Fertigung an den Standorten von Behringer eingesetzt. Der Aufenthalt endete mit einem Besuch des Festzeltes der Steeldays mit einem tollen Catering und vielen Gesprächen. Vielen Dank für eine sehr gelungene Exkursion.

News:
Bonjour aus dem wunderschönen Frankreich!

- Wir hatten das Glück, als Gruppe von Stipendiaten für einen einwöchigen Aufenthalt in diesem zauberhaften Land ausgewählt zu werden. Unsere erste Station war die Stadt der Liebe selbst - Paris. Tag 1-3: Paris, die Stadt der Genüsse Unsere ersten Morgen begannen wir mit dem unwiderstehlichen Duft von frisch gebackenen Croissants. In einem kleinen Café in Montmartre genossen wir gemeinsam unser erstes französisches Frühstück und konnten kaum glauben, wie köstlich ein einfaches Croissant sein kann.Nach diesem kulinarischen Start ging es direkt zum Louvre, dem größten Kunst- und Museumsgebäude der Welt. Stundenlang konnten wir in den faszinierenden Galerien verweilen, von der Mona Lisa bis zur Venus von Milo. Paris ist wirklich eine Stadt, die die Kunst liebt und lebt. Am nächsten Tag besuchten wir das Möbelmuseum (Musée des Arts Décoratifs), das mit seiner beeindruckenden Sammlung von historischen und zeitgenössischen Möbeln unsere Begeisterung für französisches Design weckte. Natürlich durfte der Eiffelturm nicht fehlen. Der Anblick bei Tag war atemberaubend, aber als die Sonne langsam unterging und die Lichter der Stadt zum Leben erwachten, fühlten wir uns, als wären wir in einem romantischen Film gelandet. Paris ist wirklich eine Stadt, die alle Sinne anspricht. Tag 4-7: Albi, wo die Sprache eine Herausforderung war Nach drei aufregenden Tagen in Paris machten wir uns auf den Weg nach Albi, einer charmanten Stadt im Süden Frankreichs. Hier stand ein Kooperationsprojekt mit der Hochschule INU Champollion auf dem Programm, bei dem wir ein Tiny House bauen sollten. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden der Hochschule war inspirierend, auch wenn die Sprachbarriere manchmal eine echte Herausforderung darstellte. Aber mit Händen, Füßen und einer gehörigen Portion Humor fanden wir immer einen Weg, uns zu verständigen. Das Highlight in Albi war definitiv das Tiny-House-Projekt. Gemeinsam mit den Studierenden und Dozenten arbeiteten wir hart daran, ein kleines Stück nachhaltiges Paradies zu schaffen. Es war beeindruckend zu sehen, wie eine Gruppe von Menschen, die sich sprachlich nicht immer perfekt verständigen konnte, dennoch so effektiv zusammenarbeiten konnte. Albi selbst erwies sich als eine Stadt mit reicher Geschichte und malerischer Architektur. Die Kathedrale Sainte-Cécile und die Altstadt sind wahre Schätze, die einen in vergangene Zeiten entführen. Fazit: Eine Reise voller Genuss und Zusammenarbeit Unsere Woche in Frankreich verging wie im Flug, und wir kehren mit unzähligen Erinnerungen und neuen Freundschaften zurück. Paris mit seinen kulinarischen Genüssen und künstlerischen Schätzen wird uns immer in Erinnerung bleiben. In Albi haben wir nicht nur an einem spannenden Bauprojekt teilgenommen, sondern auch erlebt, dass Sprachbarrieren durch gemeinsame Ziele überwunden werden können. Wir Stipendiaten sind der DHBW dabei sehr dankbar für die Unterstützung. Merci, Frankreich, für diese unvergessliche Reise! À la prochaine! Leon, Sebastian, Jan, Marcel, Luis, Eva-Marie, Madlen, Ronja und Felix

News:
Veranstaltung: "KI in der Medizin hautnah – Entwicklung und Implementierung eines KI-Curriculums"

- Künstliche Intelligenz (KI) ist für alle Fachbereiche an Hochschulen hochrelevant. Doch wie kann das notwendige Wissen curricular verankert werden? In der Online-Veranstaltung stellen Frau Prof. Dr. Herrmann-Werner und Dr. Festl-Wietek (beide Univ. Tübingen) am Beispiel des Projekts TüKITZMed ein erstes, exemplarisches Beispiel für ein interprofessionelles Curriculum mit Schwerpunkt „KI in der Medizin“ vor und gehen dabei auch darauf ein, welche Ansatzpunkte es zur Übertragung in andere Fachbereiche gibt. Wann: Montag, 20.11.2023, 14-15 Uhr Zu weiteren Infos und dem Zugangslink via Zoom Sie möchten noch mehr zum Thema erfahren? Die Plattform e-teaching.org bietet von Oktober bis Dezember 2023 ein Themenspecial "Ki in der Hochschulpraxis" an. Montag, 30.10.2023: Generative KI trifft auf Hochschule: Eine Zeitreise vom „Urknall“ bis heute weitere Infos mit Aufzeichnung des Vortrags Montag, 27.11.2023: Barcamp: KI in der Hochschullehre – Beispiele aus der Praxis weitere Infos Dienstag, 28.11.2023: Workshop: Prüfen in Zeiten von ChatGPT und generativer Künstlicher Intelligenz weitere Infos Montag, 11.12.2023: Zwischen Faszination und Skepsis: Wie verändert KI die Hochschulpraxis? weitere Infos Quelle des Bildes: Foto "robot, hand, human, handshake, robotic, partner" von Mohamed Hassan unter der Lizenz CC0 1.0

News:
Prompt-Labor: Generative KI in der Hochschullehre

- Generative KI sorgt insbesondere durch die Verfügbarkeit von großen Sprachmodellen (LLM) seit einigen Monaten für eine Disruption in der Bildung. Erkennbar ist, dass die Einführung innovativer KI-Schreibwerkzeuge wie ChatGPT eine Vielzahl von Bedenken an den Hochschulen aufwirft. Gleichzeitig eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, um KI gewinnbringend einzusetzen und unterstützende Lernumgebungen zu schaffen . Denn neue KI-Tools sind nicht nur in der Lage, Texte zu erzeugen, sondern können ein breites Spektrum an sprachbezogenen Aufgaben erfüllen. Es ist von großer Bedeutung, den gezielten Einsatz dieser Technologie in der Lehre zu erproben, zu reflektieren und zu optimieren . Eine zentrale Fähigkeit besteht darin, effektive Instruktionsbefehle – auch als Prompts bezeichnet – verfassen zu können. Im Prompt-Labor liegt der Fokus auf der Planung, Durchführung und Evaluation einer Lehrveranstaltung unter Zuhilfenahme von KI-Text-Tools. In drei Live-Sessions und einem asynchronen Moodle-Kurs zur Vor- und Nachbereitung können praktische Erfahrungen gesammelt, mit Peers Anwendungsszenarien diskutiert und weiterentwickelt werden. Termine der Live-Sessions: Donnerstag, 26.10.2023 10-13 Uhr Modul 1: Planungsphase Dienstag, 07.11.2023 10-13 Uhr Modul 2: Durchführungsphase Freitag, 24.11.2023 10-13 Uhr Modul 3: Evaluationsphase Weitere Infos sowie die Anmeldungen zu den Live-Sessions und dem Moodle-Kurs finden Sie auf dem KI-Campus. Quelle des Bildes: Foto "Chatbot robot" von Beantin webkommunikation unter der Lizenz CC-BY-SA 2.0 via Flickr

News:
Weitere Online-Vorträge zum Thema KI und ChatGPT

- Let’s chat! 30-minütige Einführung in ChatGPT Neben einer allgemeinen Einführung in ChatGP geht Referentin Katrin Schröder in der Schulung auch auf die Einsatzmöglichkeiten und Herausforderungen des Chatbots ein. Für die Teilnahme an der Schulung werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Wann: Mittwoch, 01. März 2023 von 10-10:30 Uhr Weitere Infos und Anmeldung: https://www.mmkh.de/schulungen/medienproduktion/detail/2023-03-01-lets-chat-30-minuetige-einfuehrung-in-chatgpt.html KI-Generatoren in der Hochschul(lehr)e – Potenziale und rechtliche Implikationen von ChatGPT, DALL-E & Co. KI-Generatoren für unterschiedliche Medienformen – und hier aktuell vor allem ChatGPT im Bereich Text – sind derzeit in aller Munde und erzeugen auf Hochschulseite viel Aufmerksamkeit, aber auch Verunsicherung, wie mit diesen „neuen“ Technologien umzugehen ist. So möchte sich die Online-Veranstaltung zunächst den Potenzialen im Einsatz von KI-Generatoren im Hochschulumfeld widmen, um dann im Anschluss auf rechtliche Implikationen für den Einsatz von KI-Generatoren einzugehen. Hierbei sollen vor allem urheberrechtliche und auch prüfungsrechtliche Perspektiven in den Blick genommen werden, um für unterschiedliche Akteur/innen an den Hochschulen eine erste Einordnung und auch Orientierung zu geben. Wann: Dienstag, 14. März 2023 von 10-12:30 Uhr Weitere Infos und Anmeldung bis 13. März 2023: https://www.mmkh.de/digitale-lehre/netzwerk-landesinitiativen/ki-generatoren-in-der-hochschullehre.html fnma Talk: KI/ChatGPT in Lehre und Forschung In diesem fnma (Forum Neue Medien in der Lehre Austria) Talk werden Lars Mehnen und Bernhard Knapp von der FH Technikum Wien zunächst eine Begriffsdefinition für KI (Künstliche Intelligenz) und ChatGPT vornehmen. Danach werden sie deren verschiedene Einsatzmöglichkeiten vorstellen und auf die damit verbundenen Vor- und Nachteile eingehen. Nach dem Vortrag wird es noch eine anschließende Podiumsdiskussion geben. Wann: Donnerstag, 23. März 2023 um 10 Uhr Weitere Infos und Zugangslink: https://fnma.at/medien/fnma-talks/ki-chatgpt-in-lehre-und-forschung Quelle des Bildes: Foto "Chatbot robot" von Beantin webkommunikation unter der Lizenz CC-BY-SA 2.0 via Flickr

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