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In 30 Stunden von der Idee zum Prototyp

- DHBW-Studenten nehmen am Makeathon München teil Der zweite Makeathon München fand im Rahmen der Automatisierungsmesse automatica statt. Unter dem Motto „make, create and have fun“ bestritten 123 Teilnehmer aus 8 verschiedenen Ländern einen 30-stündigen Marathon. Optima nonwovens wurde durch die fünf jungen und motivierten Kollegen Dennis Schmeiss, Stephan Coels, Felix Bölz, Maximilien Renaudier (Maschinenbau-Student der DHBW Mosbach) und Sebastian Geyer (Elektrotechnik-Student der DHBW Mosbach) vertreten. Während des Makeathons verfolgen einzelne Teams einen Weg von einer Idee bis hin zum ersten Prototypen. Dabei schlossen sich dem Optima-Team drei weitere Studenten aus München und Landshut an. Ohne jegliche Vorgabe entschied sich das Team dazu, das Thema eines Infeed Simulators, eines Produktvereinzelers, näher zu betrachten. Diese Idee zielte darauf ab, das aktuelle, platzintensive Vorgehen durch ein besseres zu ersetzen. Den Prozess unterteilte das Team in vier Abschnitte: Vereinzeln der Produkte aus einem Stapel, Überprüfen des Abstandes zwischen den Produkten, Anpassen des Abstandes und Beschleunigen auf die Maschinengeschwindigkeit. Den Prototypen bauten sie aus den begrenzt zur Verfügung stehenden Materialien und mit Hilfe von in 3D-Druckern konstruierten Teilen. Die Steuerung übernahm ein Mikrocontroller des Typs Arduino UNO. Nach der Themenfindung teilte sich das Team in die Gruppen Konstruktion, Aktorik/Sensorik und Software auf, um parallel und effektiv arbeiten zu können. Bei regelmäßigen Besprechungen trugen die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse zusammen und besprachen das weitere Vorgehen. Dabei traten mehrere Probleme auf, die zusammen angegangen und gelöst wurden. Die Arbeitsphase wurde begleitet von Vorstellungen der Projekte bis hin zu einer Abschlusspräsentation. Insgesamt, so die Teilnehmer, stärkte dass internationale Event mehrere Kompetenzen: Teamfähigkeit, schnelle Entscheidungsfindung, internationale Kommunikation, Arbeiten unter Zeitdruck und interdisziplinäre Fähigkeiten.

News:
Kino unter den Sternen

- Studierendenvertretung der DHBW Mosbach zeigt Überraschungsfilm als Open Air-Kino auf dem Marktplatz Zum Markterlebnis der anderen Art ist das Open-Air-Kino auf den Marktplatz am Donnerstag, den 4. Mai wieder in Mosbach. Dort startet das „Kino unter den Sternen“ in Zusammenarbeit mit der Studierendenvertretung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach (DHBW) um 20.15 Uhr mit einem Überraschungsfilm. Schon seit einiger Zeit kooperieren das Citymanagement der Stadt Mosbach und die Studierendenvertretung (StuV) der DHBW. Zweimal jährlich bieten sie gemeinsam ein Event an, das möglichst viele Mosbacher wie auch die Studierenden, die nun wieder in großer Zahl erstmalig oder wieder ihr Studium in der Stadt aufgenommen haben, ansprechen und zusammenführen soll. Bei freiem Eintritt, Getränken, Snacks und jeder Menge frischem Popcorn ist also viel Spaß vorprogrammiert, mit hoffentlich der Jahreszeit angemessenen lauen Temperaturen, die „Sommerfeeling“ aufkommen lassen. Wenn nicht, kann mit mitgebrachten Decken und warmer Kleidung vorgesorgt werden. Für die Filmauswahl wie auch für die Technik, Auf- und Abbau der Sitzgelegenheiten und die Sauberkeit nach dem Event zeichnen die beteiligten Studierenden der StuV sehr engagiert verantwortlich. Abwechslungsreich und jung präsentiert sich Mosbach mit dieser Veranstaltung: Ganz gleich, ob Einkaufen, durch das Ambiente der reizvollen Fachwerkstatt bummeln, Cafés oder Restaurants genießen oder Kultur und Veranstaltungen erleben – in Mosbach wird jeder immer wieder fündig. Aktuelle Informationen finden sich unter www.mosbach.de. Pressemeldung der Stadt Mosbach

News:
Schnuppervorlesung für duales Studium

- DHBW Mosbach lädt Schüler ein Viele Schüler stehen nach dem Abi vor einer schwierigen Entscheidung: Studium oder Beruf? An der DHBW Mosbach ist das anders: Dreimonatige Phasen im Unternehmen und in der Hochschule wechseln sich ab, Theorie und Praxis greifen ineinander. Das bereitet bestmöglich auf den Beruf vor. Die DHBW Mosbach bietet für junge Menschen in den Pfingstferien verschiedene Vorlesungen der Wirtschaft zum Schnuppern an, um das duale Studium vorzustellen. Wer die Hochschule kennenlernen möchte, kommt in den Pfingstferien vom 26. Mai bis 3. Juni an die zwei Campus nach Mosbach und Bad Mergentheim. Die Teilnehmer wählen zwischen Themen wie Organization, Human Resource Management, Marketing oder Finanz- und Rechnungswesen/ Controlling. Zusätzlich erhalten sie einen Einblick in den Hochschulstandort und können erste Kontakte knüpfen. Alle Termine sind hier zu finden. Eine Online-Anmeldung ist notwendig.

News:
Erstsemesterbegrüßung am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach

- Heute sind knapp 300 Studierende in den dualen Studiengängen BWL-Konsumgüter-Handel und BWL-Dienstleistungsmanagement am Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach gestartet. Damit ist die Gesamtzahl der Studierenden am Campus Heilbronn auf beinahe 700 angewachsen und das DHBW-Gebäude auf dem Bildungscampus voll ausgelastet. Die erste Bürgermeisterin der Stadt Heilbronn, Margarete Heidler, freut sich über die steigende Studierendenzahl in Innenstadtnähe: „Sie werden zum Wandel im Innenstadtleben beitragen“, ist sie sich sicher. Gerade für Heilbronn als Industriestandort sei es wichtig, sich als moderne Stadt zu präsentieren. Auch Prof. Dr. Nicole Graf, Leiterin des Campus Heilbronn, sieht Heilbronn auf einem guten Weg von der Industriestadt zu einer Stadt der Bildung und des Wissens: „Dank der Dieter Schwarz Stiftung wurde der Bildungscampus zum ersten Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen Hochschulviertel nördlich der Innenstadt.“ Gemeinsam mit dem neuen Campus der Hochschule Heilbronn und der Experimenta sei hier ein neues Areal entstanden, das längst noch nicht voll ausgeschöpft sei. Sinnbildhaft für diesen Wandel stehe der Gaskessel, Wahrzeichen der Industriestadt Heilbronn, der mit einem gigantischen Aufkleber für das Studium am Campus Heilbronn wirbt. Die Kugel selbst spiegle die Stadtentwicklung: Vom Industrie- und Handelsstandort zu einer Stadt der Wissenschaft und Bildung. „Die Gaskugel ist zum Maskottchen des Campus Heilbronn geworden“, so die Campusleiterin. Da die Gaskugel selbst ein eher unhandliches Maskottchen sei, gebe es inzwischen ein authentisches Miniaturgaskügelchen. Dieses soll – genau wie das Original – die Entwicklung des Campus Heilbronn begleiten und dokumentieren. „Gasi“ soll auf Reisen gehen Studierende und Mitarbeiter bei Alltäglichem und Außergewöhnlichem begleiten. In einem Blog soll künftig ein studentisches Redaktionsteam die Fotos mit der kleinen Gaskugel und der dazugehörigen Geschichte aus dem Campus- und Studentenleben veröffentlichen. Mit den beiden Studiengängen BWL-Konsumgüter-Handel und BWL-Dienstleistungsmanagement sieht Prof. Dr. Nicole Graf den Campus Heilbronn gut aufgestellt: „Das Studienangebot soll die Wirtschaft in der Region stärken, aber auch bundesweit ausstrahlen.“ Die große Nachfrage der Unternehmen und Abiturienten nach dualen Studienplätzen belege, dass das Studienmodell der Dualen Hochschule ein Erfolgsmodell sei. Die Erstsemesterstatistik zeige, dass rund 20 Prozent der Studierenden aus der Region stammen, die restlichen 80 Prozent dagegen aus anderen Bundesländern. Auch die beiden Studierendenvertreter Johannes Schädler und Rebecca Lausch begrüßten ihre neuen Kommilitonen und Kommilitoninnen. Damit insbesondere die Neu-Heilbronner sich schneller in der Innenstadt zurechtfinden und sich gegenseitig besser kennen lernen, luden die Studierendenvertreter die Neuankömmlinge zu einer Stadtralley im Anschluss an die offizielle Begrüßung ein. Kursweise müssen in der Innenstadt gemeinsam Aufgaben bewältigt werden. Das Programm wird von erfahrenen Trainern und Profi-Coaches der Firma Eventure begleitet.

News:
Trends in der Mobilkommunikation

- Vor über 20 Jahren war er noch Student an der Berufsakademie Mosbach, inzwischen ist er Mitglied der Geschäftsleitung der freenet AG: Berndt Pföhler referierte im Rahmen des Studium Generale an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach über die wichtigsten Trends in der Mobilkommunikation. Der gebürtige Buchener ist sich sicher: Wir stehen momentan am Anfang einer mobilen Revolution. Das Smartphone hat Coca-Cola als bekannteste Marke abgelöst (s. FTD vom 27.04.2010), die Netzumstellung von 3G auf 4G steht mit der Einführung der Long-Term-Evolution-Netze (LTE) unmittelbar bevor. Die Bundesnetzagentur hat gerade das Bieterverfahren um die neuen Frequenzen begonnen. „Die Telekommunikationsunternehmen werden künftig ihr Geld nicht mehr nur mit der Telefonie verdienen, sondern mit mobilen Internetdiensten und Datentransfer“, so Pföhler. Während der Umsatz mit Telefongesprächen in den letzen Jahren aufgrund der Flatrate-Angebote gesunken sei, steige der Datenumsatz bei mobilcom debitel erheblich, allein in 2009 auf über 30 Prozent Anteil am Gesamtabsatz. Auch schon vor etlichen Jahren habe man versucht, mit dem mobilen Datentransfer Geld zu verdienen, was jedoch an der mangelnden Übertragungsgeschwindigkeit und den intransparenten Tarifmodellen gescheitert sei. Mit dem Roll-out des LTE-Netzes, erklärte Pföhler, sei eine 25-fache DSL-Übertragungsgeschwindigkeit auf mobilen Endgeräten möglich und das auch in bislang vom Glasfasernetz nicht erschlossenen Gebieten. Das neue Netz soll es ermöglichen, Videos und Fernsehen in Realzeit auf dem Smartphone anzusehen. Mobile Internet wird dadurch zur perfekten Ergänzung zum DSL Anschluß zu Hause. Pföhler rechnet mit einer Umsatzsteigerung durch mobilen Datentransfer von aktuell 2,3 Mrd. Euro in 2008 auf bis zu 5,3 Mrd. Euro bis in 2012. Doch die Entwicklungssprünge in punkto mobile Kommunikation seien nicht nur technischer Art, es gehe auch um einen neuen Lebensstil. „Was uns antreibt, ist der Wunsch nach Unabhängigkeit, das beinhaltet auch den Wunsch zu surfen wo und wann man möchte“ so Pföhler. Die Smartphones würden die mobile Kommunikation auf einen neuen Qualitätslevel anheben. „Die Technik der Smartphones ist selbsterklärend und intuitiv, aber noch wichtiger ist, dass man auf Inhalte nicht nur zugreifen, sondern dieses auch transformieren und individualisieren kann.“ Den Apps, kleinen Zusatzprogrammen für das Smartphone, gehöre die Zukunft: Die z.T. kostenlosen Programme navigieren den Nutzer zur nächsten Toilette im Einkaufszentrum, geben Auskunft über den S-Bahn-Fahrplan oder zeigen die Wettervorschau für den Ort, an dem man sich aktuell aufhält. Wenn man Pföhler glauben darf, ist damit kein Medium näher an unseren alltäglichen Befindlichkeiten als das „Handy“. Es individualisiert den mobilen Datenkonsum, es navigiert durchs Netz und ermöglicht die kreative Partizipation am Web 2.0. Wichtig werde die mobile Kommunikation künftig auch für das Wissensmanagement: „Wissen wird künftig über Online-Netzwerke ausgetauscht und damit noch wesentlich umfassender als bislang mobil verfügbar sein“. Zum Vortrag eingeladen hatte der Marketing-Club Heilbronn in Kooperation mit der DHBW Mosbach. Das Studium Generale findet seit über zehn Jahren an der DHBW Mosbach statt und will den Blick auf aktuelle und zukunftsweisende Themen und Entwicklungen lenken. In unregelmäßigen Abständen werden Referenten zu aktuellen Themen aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft dazu eingeladen, Vorträge halten. Die Veranstaltungsreihe richtet sich sowohl an Studierende und Mitarbeiter der DHBW Mosbach als auch an Mitarbeiter der Dualen Partner, Alumni, Förderer und die interessierte Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei. Ausführliche Informationen unter events.dhbw-mosbach.de .

News:
Neue duale Angebote Tiefbau und Öffentliches Bauen

- DHBW Mosbach erweitert Studiengang Bauwesen Der Studiengang Bauwesen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach wird ab 2015 angehende Bauingenieure noch besser auf ihre Tätigkeit vorbereiten: Die Studienrichtung Projektmanagement erweitert den bisherigen Bereich Hochbau um Tiefbau und den landesweit einzigartigen Schwerpunkt Öffentliches Bauen. Mit dieser stärkeren Kooperation zwischen öffentlichem Dienst und der DHBW sollen Nachwuchskräfte für den technischen Dienst gewonnen werden. Die DHBW reagiert mit diesen Studienangeboten auf die Tatsache, dass ein Drittel der Partnerunternehmen ohnehin bereits aus dem Tiefbau kommt und ca. zehn Prozent aus dem öffentlichen Bereich. Diese dual Studierenden sitzen beispielsweise in Stadtverwaltungen und Ämtern, bei Wasserversorgern und Stadtwerken, Flughäfen und Anbietern von Nah- und Fernverkehr. „Die öffentliche Verwaltung benötigt dringend Fachpersonal mit Kenntnissen aus dem Baubereich“, verdeutlicht Prof. Reinhold Geilsdörfer, Präsident der DHBW, die Notwendigkeit des neuen Angebots. Die Vertiefung Hochbau beinhaltet Lehrinhalte im Bereich des klassischen Haus- und Ingenieurbaus und wird identisch sein mit der bisher angebotenen Studienrichtung Bauwesen-Projektmanagement. In der neuen Vertiefung Tiefbau sind die Schwerpunkte in den Disziplinen Geotechnik, Wasser- und Straßenbau sowie der zugehörigen Maschinentechnik angesiedelt. Öffentliches Bauen legt den Fokus auf die Bereiche der öffentlichen Planung und Verwaltung. Die Vertiefung geht speziell auf die Belange des öffentlichen Dienstes ein, so dass das Tätigkeitsfeld der Absolventinnen und Absolventen beispielsweise in Regierungspräsidien oder Bauämtern sein wird. „Dass wir solche hochkarätigen Kooperationspartner nach Mosbach bekommen, ist ein Beleg für unser seit Jahrzehnten bewährtes duales Studium der Fakultät Technik, speziell im Bauwesen“, so Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Dekan der Fakultät. In den ersten drei Semestern bleibt der Stundenplan unverändert. Ab dem vierten Semester unterscheiden sich die Vertiefungen. Studiengangsleiter Prof. Dr. Wolfgang Schwalbe erklärt die Besonderheiten des Öffentlichen Bauens: „ Neben Recht, Investitionsplanung und Baukostenkontrolle mit speziellem Fokus auf die öffentliche Verwaltung werden auch Themen wie Verkehrswesen, Stadtplanung, Gebäudemanagement, Wasserbau, Baubetriebslehre und Verkehrs- und Wasserrecht auf dem Curriculum stehen.“ Öffentliche Verwaltungen oder Unternehmen, die einen neuen Studienplatz anbieten möchten, finden hier weitere Informationen: www.dhbw-mosbach.de/dualer-partner-werden . Bewerber können sich initiativ an den gewünschten Arbeitgeber wenden oder finden auf der Webseite des Studiengangs eine ständig wachsende Liste an Studienplätzen: www.dhbw-mosbach.de/pm . Bei Fragen stehen Prof. Dr. Schwalbe und Prof. Dr. Schönit zur Verfügung: pm@dhbw-mosbach.de , 06261 939-460.

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Landtagspräsident Guido Wolf unterstreicht die Bedeutung von Wissenschaft und Gesundheit im ländlichen Raum

- Eine „pfiffige Kombination“ nannte Baden-Württembergs Landtagspräsident Guido Wolf das Aufeinandertreffen von Wissenschaft und Gesundheit im neuen Ärztehaus am Kreiskrankenhaus Mosbach. Während seiner Informations-Tour durch den Neckar Odenwald Kreis informierte er sich auf Einladung von Landrat Dr. Achim Brötel gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis90/Die Grünen), Georg Nelius (SPD) und Peter Hauk (CDU), zahlreichen Kreisräten sowie Oberbürgermeister Michael Jann über die Entwicklung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach und der Neckar Odenwald Kliniken. Ort des Treffens war das neue Ärztehaus, in dem noch eifrig in den künftigen Arztpraxen gewerkelt wird. Mensa und Bibliothek der DHBW Mosbach sind bereits termingerecht fertig geworden. Während die Mensa die Studierenden schon in einer Art „Probephase“ mit frischen Angeboten vom Buffet lockt, feilt das Bibliotheksteam noch an Feinheiten wie Orientierungsplänen und Hinweisschildern und lässt sich auch durch den Rundgang der Besucher nicht stören. Mit einem Bestand von mehr als 30 000 Medien vor Ort und einem modernen, bundesweit etablierten Ausleihsystem öffnet sie wie geplant am 1. Oktober 2012. Die elektronische Verbuchung, überregionale Vernetzung mit Universitätsbibliotheken, die Möglichkeit zur Fernleihe und das sehr umfangreiche Angebot zur Online-Recherche werden den Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. 107 000 physische Einheiten, so heißt es im Fachjargon, wurden im vergangenen Jahr ausgeliehen. Tendenz steigend. Das hängt natürlich auch mit den stetig steigenden Studierendenzahlen an der DHBW Mosbach zusammen. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg hat im Vergleich zu den anderen Hochschulen und Universitäten in Baden-Württemberg die größten Zuwachszahlen. Von allen acht Standorten der DHBW ist die DHBW Mosbach mit einem Zuwachs von 200 Prozent im Zeitraum von 2005 bis jetzt aktueller Spitzenreiter. „Das ist nur möglich, weil wir hier im ländlichen Raum auf eine exzellente Firmenlandschaft mit Weltmarktführern blicken, die uns über viele Jahre hinweg ihre Bereitschaft zur Ausbildung zugesagt haben“, sagte Rektor Prof. Dr. Dirk Saller. Gleichzeitig freute er sich über die „besonders gute Zusammenarbeit der Landkreise, Branchen und Industrie- und Handels-Kammern“. „Weil wir nicht einmalig die Spitze des Matterhorns erklimmen, sondern uns langfristig auf einem Hochplateau bewegen, ist für uns eine nachhaltige Finanzierung existentiell“, sagte Rektor Prof. Dr. Dirk Saller angesichts des stetigen Wachstums an der DHBW Mosbach. Mehr als 1700 Studienanfänger wird die DHBW Mosbach an ihren drei Campus in Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim zum Wintersemester 2012/13 begrüßen. Unabhängig von der demographischen Entwicklung bleibe das Interesse an einem Studienplatz an der DHBW Mosbach weiterhin sehr groß, erklärte Saller. Die Kombination von Studium und Ausbildung im Partnerunternehmen habe sich längst als Erfolgsmodell mit viel Zukunftspotenzial erwiesen. Die Probleme von Andreas Duda, Geschäftsführer der Neckar Odenwald Kliniken gGmbH, der zuvor die Situation des Kreiskrankenhauses Mosbach darstellte, könne er gut nachvollziehen: „Sie suchen Ärzte, wir suchen Professoren!“ Landtagspräsident Guido Wolf sieht sowohl in der Wissenschaft als auch in der Gesundheit „entscheidende Standortfaktoren für den ländlichen Raum“. Und er weiß: „Die Herausforderungen sind riesig!“

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1. Forum Personalpraxis an der DHBW Mosbach am 6. Mai 2010

- Die große Teilnehmerzahl machte es deutlich: mit dem Forum Personalpraxis an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach traf der Initiator der Veranstaltung, Prof. Dr. Dietmar Polzin, den Nerv der Zeit. Schon in den einführenden Worten von Prorektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann wurde deutlich, welche drängenden Aufgabenstellungen im Personalmanagement zukünftig gelöst werden müssen. Dabei fielen Schlagworte wie die demografische Entwicklung hin zu einer alternden Gesellschaft, Work-Life-Balance oder der sogenannte „War for Talents“, d.h. die Problematik fehlender Fach- und Führungskräfte. Polzin, Leiter des Studiengangs BWL – Handel / Warenwirtschaft und Logistik, gab in seiner Einführung einen Überblick, welche Konsequenzen diese Trends auf das Personalmanagement haben. Für den Mittelstand zeige sich, dass die Bedeutung von Personalentwicklung und Potenzialanalyse deutlich steigen werde. Die Herausforderung bestehe darin, entsprechende Personalentwicklungs-Konzepte an die unternehmensspezifischen Situationen anzupassen. Damit war die Überleitung zum ersten Vortrag des Nachmittags geschaffen. Markus Hedrich, Vorstand von O&P Consult AG in Heidelberg beleuchtete die „Strategische Personalarbeit im Mittelstand – von der Personalentwicklung zur Personalentfaltung“. Er verwies darauf, dass in einer Umfrage fast zwei Drittel aller mittelständischen Unternehmen die Personalentwicklung zum Zukunftsthema Nummer eins erklärt hätten. Dies hänge eben auch mit einer erhöhten Veränderungsgeschwindigkeit und einer damit immer weiter steigenden Komplexität zusammen. Um sich im Wettbewerb behaupten zu können, setze der Mittelstand nun zunehmend auf das Thema Arbeitgeberattraktivität. Punkten könne dieser über eine erhöhte Flexibilität im Personalbereich, also beispielsweise in der Förderung der Teamarbeit und der Identifikation von Potenzialen bei den Beschäftigten. Außerdem stehe die Erhöhung der Mitarbeiterbindung und, damit verbunden, der Sicherung von qualifizierten Mitarbeitern und Nachwuchskräften im Fokus. Hederich zeigte schließlich auf, wie eine effektive Potenzial- und Kompetenzdiagnose aussehen könnte. Hieran knüpfte der zweite Referent aus der Personalpraxis an. Klaus Jäger, Personalleiter der Firma R. Stahl AG aus Waldenburg präsentierte den „Einsatz eines Potentialanalyseinstrumentes als Grundlage von Personalauswahl und Personalentwicklung bei einem global agierenden Mittelständler“. Die Firma R. Stahl setzt sehr unterschiedliche Werkzeuge bei der Personalentwicklung ein. Die Potenzialanalyse kommt hier genauso zum Tragen, wie Weiterbildungsangebote und die Führungskräfteentwicklung. Mit Hilfe von gezielten, personenspezifischen Herausforderungen, dem sogenannten „stretch assignments“, werden Mitarbeiter mit besonderen Potenzialen gefördert. So gelingt es, eine sehr differenzierte und an den konkreten Bedürfnissen von Beschäftigten und Unternehmen orientierte Personalentwicklung umzusetzen. Im Anschluss an die Vorträge nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit des regen Informationsaustauschs. Für Polzin fällt das Fazit zu der Veranstaltung ausnahmslos positiv aus: „Es zeigt sich, dass der Dialog zwischen Wirtschaft Wissenschaft hier und heute sehr fruchtbar war. Ich bin mir sicher, dass wir im kommenden Jahr eine Neuauflage anbieten werden.“

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Matheüberraschungen am DHBW-Campus Bad Mergentheim

- Mosbach, den 18. Juli 2018 – Wenn die Studierenden sich im Sommer in die Praxisphase verabschieden, wird es still am Campus Bad Mergentheim. Aber im Juli hallten Kinderstimmen und fröhliches Lachen durch die Räume im Schloss – die „Mathe-Kids“ sind angekommen. An zwei Terminen öffnete der kleinste DHBW-Campus den Studierenden von morgen – Drittklässlern der Turmbergschule Königshofen und der Grundschule Stadtmitte Bad Mergentheim – seine Pforten für eine Reise in die Welt der Mathematik. Aus Königshofen waren 30 Mädchen und Jungen angereist, aus Bad Mergentheim 22 Kinder, jeweils begleitet von 2 Lehrkräften. Ausgerüstet mit „Tages-Studierendenausweisen“ erhielten die jungen Besucher einen abwechslungsreichen Einblick in die Arbeit der Bibliothek durch Bibliotheksleiterin Eva Janke. Im Anschluss wurden die Kinder in die Obhut von Prof. Dr. Gisela Köberle entlassen, die an der DHBW Mosbach Mathematik-Seminare gibt. „Wer von Euch rechnet denn gerne?“ Mit dieser Frage – bei der sich nicht alle Kinder meldeten – begann eine spannende Reise in die Welt des Zahlenteufels. Mit Hasenpopulationen, Gänseblümchen, Ananas und Himbeeren präsentierte Köberle anschaulich und kindgerecht die Fibonacci-Formel. Im Anschluss ermittelte sie gemeinsam mit den Kindern den Goldenen Schnitt, indem sie die Körpergrößen vermaß und verglich. Die Mathe-Kids waren mit Eifer bei der Sache, stellten Fragen und übernahmen kleine Aufgaben. „Soviel Begeisterung und Engagement erfahre ich in meinen studentischen Vorlesungen nicht immer“, schmunzelte Köberle im Anschluss an die Veranstaltung. Was sie bewog, diese Veranstaltung anzubieten? „Ich möchte den unbefangenen, kindlichen Blick auf die Mathematik erhalten und fördern, denn das natürliche Interesse und die Freude am Umgang mit Zahlen ist bei Kindern von Natur aus ohnehin vorhanden“, ist Köberle überzeugt. Klassenlehrerin Sylvia Heine stimmt zu: „Gerade für Kinder, die diesem Schulfach eher ängstlich begegnen, sind solche Veranstaltungen eine gute Möglichkeit für einen unverkrampften Blick auf die Mathematik, ohne Notendruck.“

News:
Internationale Gäste in Bad Mergentheim

- 15 internationale Austauschstudierende am Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach 15 Studierende aus Ungarn, den USA, Singapur und Südkorea sind seit April zu Gast auf dem Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Hier nehmen sie ein Semester lang am International Program in Business (IPB) teil und hören – zusammen mit 26 deutschen Kommilitonen – Vorlesungen auf Englisch über Betriebswirtschaftslehre internationalen Zuschnitts. Bereits seit 2004 besuchen Studierende von ausländischen Partnerhochschulen den Campus Bad Mergentheim. Im Austausch befinden sich derzeit ein Großteil der Studierenden im 4. Semester des Studiengangs BWL-International Business an internationalen Partnerhochulen der DHBW Mosbach. Während ihres Aufenthaltes lernen die internationalen Austauschstudierenden deutsche Unternehmen kennen, entwickeln interkulturelle Fähigkeiten weiter und verbessern sich in internationaler Kommunikation und Zusammenarbeit. Zudem können sie sich mit Deutschland, den Menschen, Sprache und Kultur vertraut machen. Geleitet wird das Frühjahrs-IPB in Bad Mergentheim von Professor Dr. Enrico Purle, der zusammen mit Professor Dr. Rainer Jochum die zwei Parallelkurse in International Business Administration das Semester über begleitet. Am Beginn des IPB standen eine vom Akademischen Auslandsamt organisierte Orientierungswoche und ein Deutschkurs für die Incomings, während der die ausländischen Gäste erste Eindrücke von der Deutschordensstadt gewinnen konnten. Begleitet von Anna-Magdalena Bröckl (Akademisches Auslandsamt) und Enrico Purle wird es für die internationalen und die deutschen Studierenden nun für eine Woche nach Berlin gehen. Neben Besuchen historischer, politischer und kultureller Einrichtungen stehen auch Unternehmensbesuche auf dem Programm. Zudem steht das Kennenlernen der neuen Kommilitonen im Fokus dieser Exkursion. Während des bis Anfang Juli laufenden Semesters wird es für die IPB-Teilnehmer neben der intensiven Auseinandersetzung mit internationalen BWL-Themen noch reichlich Gelegenheit zu gemeinsamen Unternehmungen in und um Bad Mergentheim geben. Viele der Austauschstudierenden werden die Gelegenheit nutzen, sich auch in anderen Teilen Deutschlands und Europas umzusehen.

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