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News:
Kinderferienprogramm ein voller Erfolg

- Im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt Mosbach stürmten am 12. und 13. August 2008 hoch motivierte Jungstudenten die Berufsakademie. Auf dem Lehrplan standen dieses Jahr eine Alarmanlage für den Schrank und eine Wanduhr aus Holz. Der praktische Nutzen einer Schrank-Alarmanlage musste natürlich nicht lange erläutert werden. Aber wie kann ein so sinnvolles Hilfsmittel konstruiert werden? Schon am ersten Tag des Kinderferienprogramms zeigte sich, dass einige Teilnehmer eindeutig Wiederholungstäter waren. Frei von der Leber weg referierten sie über Schaltkreise, Sensoren und Voltzahlen. Ein Lichtsensor sollte es schließlich sein, der reagiert, wenn die Tür geöffnet und es im Schrank plötzlich hell wird. Als alle Alarmanlagen funktionstüchtig waren, erfüllte ein ohrenbetäubendes Heulen die BA. Wehe dem, der sich zukünftig an die Spinde der jungen Erfinder wagt. Die Aktion wurde von Jürgen Eckert, Laboringenieur im Bereich Elektrotechnik und Mechatronik der Berufsakademie Mosbach, geleitet, der sich tief beeindruckt von den Kenntnissen und Fähigkeiten der Teilnehmer zeigte. Er ist sich sicher, den einen oder die andere nicht nur beim nächsten Ferienprogramm wieder zu sehen, sondern in einigen Jahren als Studenten bzw. Studentin an der BA begrüßen zu dürfen. Mit Holz, Bohrer, Geodreieck, Zirkel, Pinseln, Farben und vielem mehr bewaffnet starteten die Kinder in den zweiten Tag, an dem eine hölzerne Wanduhr entstehen sollte. Nach der kniffligen Aufgabe, ein Ziffernblatt so zu vermessen und aufzuzeichnen, dass die Zeit auch korrekt angegeben wird, waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Antje Lange, Laboringenieurin im Bereich Holztechnik und Maschinenbau, betreute dieses Angebot und freute sich über Tatendrang und Enthusiasmus mit denen die Kinder am Werk waren. Schon jetzt wird an der BA darüber nachgedacht, mit welchen Workshops die Teilnehmer des Kinderferienprogramms 2009 zu begeistern sein könnten. Denn eins ist klar, die Stammkundschaft rechnet mit neuen spannenden Projekten.

News:
Studieninfotag an der DHBW Mosbach mit Campus Bad Mergentheim

- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hilft Schülerinnen und Schülern bei der Frage: Wie geht es nach dem Abitur weiter? Am Mittwoch, den 16. November, findet in Mosbach und Bad Mergentheim der Studieninformationstag statt. Zwischen 8 und 13 Uhr können sich interessierte Schülerinnen und Schüler sowohl am Campus Mosbach als auch am Campus Bad Mergentheim über die Hochschule, das duale Studium und die Studienangebote in den Fakultäten Wirtschaft und Technik informieren. Schnuppervorlesungen und Vorträge von Partnerunternehmen geben spannende Einblicke in die Praxis und stellen die Einstiegsmöglichkeiten vor. Zusätzlich können Schülerinnen und Schüler beim Bewerbungscoaching mitmachen, um so ihre Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen. Bei einer Führung durch die Labore bekommen die Teilnehmer einen Eindruck von der Ausstattung und der Arbeitsatmosphäre an der Hochschule. Das Programm zum Studieninfotag gibt’s im Web unter www.mosbach.dhbw.de/studieninfotag . Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

News:
International Students suchen die "scharfe Käthe"

- Myeong Ae Kim kommt aus Korea, Bérengère aus Frankreich, Jouni aus Finnland und Ditta aus Ungarn… Zweimal im Jahr ist in der Großen Kreisstadt Mosbach internationales Flair zu spüren. Dann sind wieder einmal Studierende aus aller Welt zu Gast. Meistens kommen die „exchange students“ für drei Monate an die DHBW Mosbach, manche bleiben aber auch ein ganzes Studienjahr lang. Damit sie sich schnell zurecht finden, hat Daniela Englisch, Leiterin des Akademischen Auslandsamts, eine originelle Stadtrallye organisiert. Nach zwei Wochen täglichem Deutschpensum wird das gute Dutzend der „Incomings“ in drei Gruppen aufgeteilt und, mit einem kleinen Stadtplan in der Hand, zu Sehenswürdigkeiten, in Geschäfte oder öffentliche Einrichtungen Mosbachs geschickt. Wenn sie beim Quiz herausgefunden haben, was „Mosbacher Pflastersteine“ sind, wer genau hinter der „scharfen Käthe“ steckt (es handelt sich dabei übrigens nicht um das Käthchen von Heilbronn, sondern um einen besonders leckeren Frischkäse im Mosbacher Bioladen) und wo das Wasserungeheuer wohnt, dann wissen sie möglicherweise mehr als mancher Mosbacher selbst. Ganz nebenbei lernen sie sogar, wie man die richtige Bahnfahrkarte am DB-Automaten zieht und wie sich in Mosbach eine Wohnung finden lässt: durch eine Anzeige in der Rhein-Neckar-Zeitung. Ein weiterer schöner Nebeneffekt ist, dass mögliche „Berührungsängste“ zwischen der Bevölkerung und den internationalen Gästen vermieden werden. Der freundliche Bäcker verschenkt bei der Stadtrallye Berliner, die nette Apothekerin misst Blutdruck, der Fotofachhändler gibt darüber Auskunft, warum er „Kapferers Magenstärker“ verkauft und die Brautmodenverkäuferin präsentiert ihr teuerstes Hochzeitskleid. An der Dualen Hochschule hat jeder „Incoming“ einen deutschen „Buddy“ an seiner Seite, der bei Fragen aller Art weiterhelfen kann. Meistens sind diese „Kumpel“ selbst im „Junior Program“ und lernen Seite an Seite mit den internationalen Kommilitonen in diesem Semester Betriebswirtschaftslehre auf Englisch. Um diese Erlebnisse vertiefen zu können, wird auch außerhalb des Vorlesungssaals viel gemeinsam in Mosbach und Umgebung unternommen. So gehen sie zum Beispiel in den Hochseilgarten, zur Schlossbesichtigung nach Heidelberg oder auf eine nächtliche Eulenwanderung. Ein Highlight zu Beginn des Aufenthalts in Mosbach ist auch die offizielle Begrüßung durch den Bürgermeister; der Höhepunkt zum Abschluss des Programms ist die fünftägige Reise nach Berlin. Aber natürlich besteht das Junior Program nicht nur aus Spaß und sozialer Gemeinschaft. Das Rahmenprogramm soll vielmehr dabei helfen, das anspruchsvolle Pensum an Lehre leichter zu bewältigen, landeskundliches Wissen über Deutschland zu vermitteln und vor allem allen Beteiligten eine unvergessliche interkulturelle Lernerfahrung in Mosbach zu ermöglichen. Das Angebot des Akademischen Auslandsamts der DHBW Mosbach ist vielfältig: 182 Studierende waren 2010/11 „Outgoings“ und verbrachten an einer der internationalen Partnerhochschulen ein Auslandsemester. Im Gegenzug dazu kamen 69 Studierende aus aller Welt zum Studium an die DHBW Mosbach. Wer am „Junior Program of Business Administration“ teilnimmt, lernt am Campus Mosbach im 3. oder 4. Semester Betriebswirtschaftslehre auf Englisch. Studierende des Studiengangs Internationales Technisches Projektmanagement gehen nach zwei Jahren Technikstudium in Mosbach für ein komplettes Jahr an eine Partnerhochschule in Großbritannien. Für alle Studierenden besteht die Möglichkeit, ihre Praktika im Ausland zu machen. Außerdem gibt es noch verschiedene Angebote für kurze Studienaufenthalte im Ausland, zum Beispiel „Summer Schools“ in China, Frankreich oder anderen Ländern und Projektwochen einzelner Studiengänge an ausländischen Partnerhochschulen.

News:
Neuer Sensorkopf zur Diagnostik in der Säuglingsmedizin

- Im Rahmen einer Studienarbeit wurde an der Berufsakademie Mosbach (BA) ein Sensorkopf zur Diagnostik in der Säuglingsmedizin entwickelt, dessen Prototyp in einer Heilbronner Kinderarztpraxis bereits erfolgreich eingesetzt wird. Zur Diagnose vieler Herz- und Lungenkrankheiten bei Säuglingen und Kleinkindern ist die zuverlässige Messung vitaler Parameter genauso unerlässlich, wie bei Erwachsenen. Herkömmliche Sensormodelle, meist Abwandlungen aus der Erwachsenenmedizin, erweisen sich in der Pädiatrie meist als unzulänglich. Oft müssen zahlreiche Versuche unternommen werden, um beim Nachwuchs einen zuverlässigen Messwert zu erhalten. Dies liegt vor allem an den anatomischen Gegebenheiten, an den kleinen Händen und Fingern, aber auch am ängstlichen und nervösen Verhalten von Säuglingen und Kleinkindern beim Arzt - die kleinen Patienten wollen nicht stillhalten. Dadurch wird eine Messung häufig nahezu unmöglich. Der neu entwickelte Sensorkopf umgeht viele dieser Schwierigkeiten, da er den bei Kleinkindern vorhandenen Greifreflex nutzt und von der Hand unwillkürlich fest umschlossen wird. So wird ein sehr guter Kontakt zum Patienten hergestellt, der zuverlässige Messungen ermöglicht. Der Prototyp enthält Sender- und Empfängerbauteile zur Messung von Pulsfrequenz und Sauerstoffsättigung. Die Aufnahme anderer Sensorbauteile, z.B. zur Hautspektroskopie, ist ebenfalls denkbar. Innerhalb nur eines Semesters wurde vom Mechatronik-Studenten Eric Latza im Rahmen einer Studienarbeit ein CAD-3D-Modell entwickelt, bei einer Heilbronner Firma ein erster Prototyp produziert und als Erfindung zum Patent angemeldet. Nach der erfolgreichen Testphase durch einen Kinderarzt, der mit Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Messungen hochzufrieden ist, soll nun mit Unterstützung von Sponsoren ein weiterentwickelter Prototyp entstehen. Gesucht wird dann ein Unternehmen, das die Erfindung über Langzeitstudien zertifiziert und auf den Markt bringt. Denn nach ersten Ergebnissen der Patentnachforschung existiert ein derartiges Produkt bislang weltweit nicht. Mit der Umwandlung in eine Duale Hochschule im kommenden Jahr erhalten die Berufsakademien einen offiziellen Auftrag für kooperative Forschung. Das vorgestellte Projekt zeigt, dass dies an der Berufsakademie Mosbach keine Zukunftsmusik ist.

News:
Innovative Lösungen für bekannte Probleme im Bauwesen

- Fachtagung an der DHBW Mosbach Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Studiengangs Bauwesen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach trafen sich erstmals rund 130 Fachingenieure, Firmenvertreter der Dualen Partner und Studierende im Audimax, um mehr über neue innovative Entwicklungen im Bauwesen zu erfahren. Gemäß den Zielen des Kompetenzzentrums Bauwesen wurde über aktuelle Themen berichtet und somit aktiver Know-how-Transfer sichergestellt. Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottman und der erste Landesbeamte des Neckar-Odenwald-Kreises Dr. Björn-Christian Kleih begrüßten die Gäste. Die Studiengangsleiter Prof. Dr. Isabelle Simons und Prof. Dr. Markus Schönit führten das Fachpublikum durch die eintägige Veranstaltung. Dipl.-Phys. Klaus Lambrecht referierte über den aktuellen Stand der Energieeinsparverordnung und der Wärmegesetze. Zwei bauvertragliche „Dauerbrenner“ werden rechtlich für Bauauftragnehmer aus der Sicht des Juristen RA Jörg Keller behandelt. Über die Herausforderungen des modernen Fassadenbaus berichteten die Praktiker Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Friling und Dipl.-Ing. Hans-Ulrich Weiler von RIVA Engineering (Backnang). Aus dem Bereich Baubetrieb wurde die neuartige Universalschalung DUO der Firma PERI (Weisenhorn) vorgestellt. Abgerundet wurde die Vortragsveranstaltung von Dipl.-Ing. (FH) Marten Berndfeldt mit dem zukunftsweisenden Themen „Building Information Modeling (BIM)“ und „Integrale Planung 2.0“. Er zeigte auf, wie die Firma GOLDBECK (Hirschberg) die Gebäudemodellierung und die Planung komplexer Bauvorhaben verwirklicht. Er stellte die Chancen, die Herausforderungen, aber auch den Nutzen für die Bauwirtschaft heraus. Studiendekan Prof. Dr. Wolfgang Schwalbe nutzte die Gelegenheit, einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Studiengang Bauwesen zu geben und die vergangenen 20 Jahre Revue passieren zu lassen. Nach jedem Vortrag konnten die Teilnehmer dem jeweiligen Referenten Fragen stellen. Die Gelegenheit sich fortzubilden nutzten auch einige Studierende des Studiengangs Bauwesen und Holztechnik. In den Pausen und zum Abschluss der Fachtagung luden die Veranstalter zu einem Imbiss, um bei guten Gesprächen die Inhalte der Vorträge zu vertiefen. Bilder der Fachtagung Bauwesen

News:
Mechatronik-Professoren aus ganz Deutschland tagen in Mosbach

- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach ist Gastgeber der halbjährlichen Arbeitskreissitzung „Mechatronik an Hochschulen“ der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik (DGM). Rund 20 Professorinnen und Professoren aus der ganzen Republik haben sich am Donnerstag und Freitag in Mosbach zu Inhalten in Lehre und Forschung im Fach Mechatronik ausgetauscht, um so Qualitätsstandards an Hochschulen sicherzustellen. Die DHBW Mosbach ist Mitglied im Arbeitskreis, der dieses Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert. Der Arbeitskreis befasst sich im Rahmen seiner Tagung diesmal unter anderem mit neuen Studienrichtungen in der Mechatronik wie Elektromobilität oder Medizintechnik. Passend zum Fachgebiet, das ein Mix aus Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau ist, konnten die Gäste während des Abendprogramms wahlweise die komplexe Funktionsweise eines Segways „erfahren“ oder die Buchener Firma Hoffmann und Krippner besichtigen. „Wir freuen uns, den Fachbereichstag ausrichten zu dürfen. Für uns bedeutet das größere Sichtbarkeit in der Hochschullandschaft“, erklärt Prof. Dr. Rainer Klein, Studiengangsleiter im Fach Mechatronik. Aktuelle Forschungsaktivitäten an der DHBW Mosbach liegen im Bereich Elektromobilität, z.B. in der Entwicklung kostengünstiger, nutzerfreundlicher und leistungsstarker Batteriesysteme für Elektroantriebe. Intensiv arbeiten die Mosbacher derzeit an einem E-Segler in Kooperation mit der Firma Schleicher. Voraussichtlich Ende des Jahres soll der neu entwickelte Elektroantrieb für den ASG 32 EL Segler in einem Prototyp getestet werden. Weitere Forschungs- und Entwicklungskompetenzen hat die DHBW Mosbach in der Sensorik. Hier entwickelten die Mechatroniker einen Pulsoximeter für Säuglinge und Kleinkinder bis zu einem Jahr zur Messung der Blutsauerstoffsättigung. Für die Anatomie von Neugeborenen waren spezielle Anforderungen an den Sensor nötig: Er sollte flexibel sein, dabei aber trotzdem nicht verrutschen und gleichzeitig genaue Messergebnisse liefern. DHBW-Studierende haben für beide Projekte wesentliche Vorarbeiten geleistet. „Ohne unsere Studenten wären wir nicht dort, wo wir heute stehen. Gleichzeitig geben praxisrelevante Arbeitsaufträge den Studierenden einen hohen Motivationsschub“, ist Klein überzeugt. Ein Ausbildungskonzept, das auch für die anwesenden Hochschulprofessoren und -professorinnen des Arbeitskreises Mechatronik interessant sein dürfte.

News:
1. Gesundheitskonferenz Main-Tauber

- Impulse in Netzwerken - Synergien im Management Weitere Informationen finden Sie hier .

News:
Semesterstart - Wachstum hält an

- Am 1. Oktober begann das neue Semester an der Berufsakademie Mosbach (BA) und ihrer Außenstelle Bad Mergentheim. Rund 1060 junge Menschen starten dieses Jahr ihr Studium an der BA, etwa 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtstudierendenzahl erhöht sich damit um rund 24 Prozent auf ca. 2500. Während die Erstsemester des Studienbereichs Wirtschaft sofort an den Standorten Mosbach und Bad Mergentheim mit dem theoretischen Studium loslegen, sammeln die Technik-Studierenden zunächst erste Praxiserfahrungen in ihren Ausbildungsbetrieben und kommen am 1. Dezember an die BA in Mosbach. Die stellvertretende Direktorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann hieß gestern in Mosbach rund 420 Studienanfänger willkommen, parallel wurden in Bad Mergentheim rund 170 Studierende von Außenstellenleiterin Prof. Dr. Nicole Graf empfangen. Sie alle haben sich bei aufwendigen Bewerbungsverfahren in den Partnerunternehmen der Berufsakademie durchgesetzt. Denn nur wer einen Ausbildungsvertrag in einem Betrieb unterzeichnet hat, kann sich an der BA einschreiben. Nachdem diese erste Hürde bereits genommen wurde, sind die Aussichten für ein erfolgreiches Studium und die Karrierechancen im Anschluss ausgezeichnet. Die Mitarbeiter/-innen und Professoren/-innen der BA sowie die Studierendenvertretung (StuV) haben für die Neulinge ein umfangreiches Einführungsprogramm zusammengestellt, das die Akklimatisierung erleichtert und beim Knüpfen neuer Kontakte hilft. Auf eine Stadtführung durch die StuV – natürlich speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen ausgerichtet – dürfen sich die Mosbacher freuen. Als Willkommensgeschenk erhalten diese außerdem ein Gutscheinheft, an dem sich zahlreiche Betriebe der Gastronomie und des Einzelhandels beteiligen. Bei der Bewältigung eines Niedrigseilparcours im Schlosspark lernen sich die Studienanfänger in Bad Mergentheim näher kennen und wachsen so zu einem festen Team zusammen.

News:
Beste Bedingungen für Studierende

- Übergabe weiterer Räumlichkeiten des BBW Mosbach-Heidelberg an die Duale Hochschule Mosbach Dieser Tag sei ein guter Tag für die Duale Hochschule, die Johannes-Diakonie, die Stadt Mosbach und die Region, da waren sich DHBW-Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Landrat Dr. Achim Brötel, Oberbürgermeister Michael Jann und Dr. Hanns-Lothar Förschler, Vorstandsvorsitzender der Johannes-Diakonie Mosbach, einig. Feierlich wurde die Übergabe neuer Räumlichkeiten im Gebäude des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach-Heidelberg an die Duale Hochschule vollzogen, auch im Beisein der Bundestagsabgeordneten Margaret Horb und Alois Gerig sowie vieler weiterer Gäste. Mit der Nutzung einer weiteren Etage im Ausbildungsgebäude des BBW nutzt die DHBW nun rund 2500 Quadratmeter für Seminarräume, Büros oder Labore am Standort Neckarburkener Straße. „Das sind immerhin 15 Prozent unserer Gesamtfläche“, so Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. Seit 2013 lernen bereits DHBW-Studierende und Auszubildende mit Förderbedarf des Berufsbildungswerks der Johannes-Diakonie unter einem Dach. Der steigende Platzbedarf der Hochschule führte nun dazu, die Zusammenarbeit weiter auszubauen. Neben der Studienrichtung Bauwesen finden nun auch die Studierenden der Studienrichtung BWL Bank neue, moderne Seminarräume im BBW vor. Insgesamt erhöht sich die Zahl der Studenten am DHBW-Campus in Mosbachs Norden auf über 600. „Diese Zusammenarbeit ist ein Glücksfall“, machte Dr. Hanns-Lothar Förschler deutlich. Für die DHBW bedeute die Partnerschaft mit dem Berufsbildungswerk neue Räume in Zeiten des Wachstums, für die Johannes-Diakonie und ihr BBW sei dies ein weiterer Schritt bei den Inklusionsbemühungen auf dem eigenen Gelände. „Und wir sind noch nicht am Ende“, so Förschler, „wir denken bereits über weitere Kooperationen nach.“ Lange habe sich die Duale Hochschule auf die neuen Räume gefreut, so Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, nun sei eine Punktlandung zu Semesterbeginn gelungen. Die Rektorin dankte der Johannes-Diakonie und dem BBW, hier hätten viele Mitarbeitende „Kopfstände“ gemacht, damit die Studierenden nun beste Bedingungen für gutes Lernen und Studieren vorfinden. Es entspreche auch dem gesellschaftlichen Denken der Hochschule, Diversität, gemeinsames Lernen und ein „Miteinander statt Ausgrenzen“ zu fördern. Für Landrat Dr. Achim Brötel war diese „strategische Partnerschaft“ zwischen den beiden großen Einrichtungen im Landkreis ein echter Grund zum Feiern. Er sprach von einer klassischen Win-Win-Situation, die der DHBW neue Räume, der Johannes-Diakonie Mieteinnahmen und vor allem einen weiteren Schritt in Sachen Inklusion beschert. „Die Johannes-Diakonie macht mustergültig vor, dass Inklusion keine Einbahnstraße sein muss.“ Parallel zur Schaffung dezentraler Angebote könne Inklusion eben auch auf einem Zentralstandort gelingen. Dieser „Mosbacher Weg“ schreibe Inklusionsgeschichte. Oberbürgermeister Michael Jann sprach seinerseits von einem „Vorzeigeprojekt“, das Studierenden soziale Kompetenz gratis zum Lernstoff dazu gebe. Neben dem Bau eines dringend benötigten Wohnheims sei der Bezug der neuen Räumlichkeiten ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung des Standorts. „Und das muss ja nicht der letzte Schritt gewesen sein.“ BBW-Leiter Manfred Weiser übergab nicht nur symbolisch den in der hauseigenen Holzwerkstatt produzierten „Schlüssel des Erfolgs“. Er erinnerte zum Abschluss der Feierstunde, die von den Musikschülerinnen Hanna Kress und Teresa Czaja sowie Jörg Linke am E-Piano musikalisch begleitet wurde, auch daran, dass mit der Schaffung eines neuen „Bildungs- und Gesundheitscampus“ in Zusammenarbeit mit der neuen Diakonie-Klinik Mosbach junge Menschen beste Chancen hätten, hier umfangreich unterstützt zu werden.

News:
Lernen mit Sinn und Verstand

- Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann eröffnete DHBW Sensoricum am Campus Heilbronn Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach kann man jetzt auch fühlen, hören, riechen, sehen und schmecken. Am 5. Mai 2014 eröffnete der „Jahrhundertkoch“ (Gault Millau) und Mitinitiator des Studiengangs Food Management, Prof. Dr. h. c. Eckart Witzigmann, das neue Laborzentrum „DHBW Sensoricum“ am Bildungscampus Heilbronn. Witzigmann, der 2007 gemeinsam mit Otto Geisel und Prof. Dr. Sabine Woydt den Studiengang Food Management ins Leben rief, freute sich über diese neue Premiere: „Der Studiengang beruht auf einem neuen Verständnis von Ernährung und Genuss. Mit dem Sensoricum entstehen neue Wege in Lehre und Forschung, um den Studenten umfassendes Produkt- und Praxiswissen zu vermitteln.“ Neues Juwel auf dem Bildungscampus Das Erdgeschoss des Hofkammergebäudes erstrahlt in neuem Stahlglanz und purem Weiß: In fünf aneinandergrenzenden und durch moderne Technik verbundenen Räumen finden ein Kulinarik-, Sensorik- und Hygiene- Labor, das Consumer Lab und das Service Lab Platz. Erste Ideen zum Laborzentrum entstanden bereits vor einigen Jahren. „Prof. Graf und ich suchten nach Möglichkeiten, den Studiengang Food Management mit Laboren auszustatten und damit das Studium noch besser auf die Kompetenzen zuzuschneiden, die die Lebensmittelbranche benötigt“, so Studiengangleiterin Prof. Dr. Sabine Woydt. Jetzt wurde der Wunsch am neuen Bildungscampus in Heilbronn - dank der Unterstützung der Dieter Schwarz Stiftung - Realität. Graf bedankte sich herzlich: „Die Stiftung stand unserem Konzept sofort aufgeschlossen gegenüber und hat das Laborzentrum, das ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist, ermöglicht.“ Wie die gesamte Entwicklung der DHBW am Bildungscampus ging auch der Bau des DHBW Sensoricums rasant voran: Von der ersten Planung bis zur Fertigstellung dauerte es nicht einmal ein Jahr. Fünf Labore, fünf Sinne Die Ausstattung hält dem internationalen Vergleich stand: „Wir haben uns bei der Laborkonfiguration - auch weltweit - an Hochschulen orientiert, die in verschiedenen Studiengängen ähnliche Einrichtungen anbieten und diese unserem Curriculum angepasst“, so Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf. „Die Labore haben eine herausragende Bedeutung für die Weiterentwicklung unserer Kompetenzen im Food und Service Bereich.“ So werden Studierende zukünftig in Seminaren und Projektarbeiten sensorische Analysen durchführen können, im Kulinarik-Labor neue Produkt-Ideen entwickeln und im Hygiene-Labor Qualitätsprüfungen vornehmen. Die Fähigkeit, Lebensmittelqualität zu beurteilen, wird im Sensorik-Labor ausgebildet. In den zehn Teststationen bewerten die Probanden ohne Licht- und Geräuscheinflüsse von außen Haptik, Geruch, Geschmack und Aussehen von Speisen. Eye-Tracker der neuesten Generation stehen im Consumer Lab, gemeinsam mit Kamera- und Fotoequipment. Mit den Eye Trackern wird das Lese- und Wahrnehmungsverhalten bei Anzeigen, Webseiten oder im Regalbereich untersucht. Ein Biofeedbackgerät, das nicht sichtbare Erregung durch Hautwiderstand, Gehirnströme und Atmung misst, wird im Herbst folgen. Das Service Lab bietet nicht nur alles, was es braucht, um Beratungs- und Personalgespräche zu simulieren, eine spezielle Software wird verschiedene Hintergründe auf die Wand projizieren und versetzt die Studierenden z.B. mitten in die Lobby eines Sternehotels. Ob Konsumgüter-Handel, Food Management oder Dienstleistungsmanagement – in den Laboren können die Studierenden das Gelernte durch Experimente vertiefen, wissenschaftliche Studien durchführen, neuartige Themen für Bachelor- und Projektarbeiten finden. Auch kooperative Forschungsprojekte mit den Dualen Partnern sind denkbar. „Bei Backwaren kann man zum Beispiel untersuchen, ob handwerklich gut gemachtes Brot auch wissenschaftlich nachweisbar einen Vorsprung vor aufgebackenen Industrie-Rohlingen hat“, so Woydt über Fragestellungen, die sie gemeinsam mit Dualen Partnern entwickelt hat und auf die das neue Sensoricum Antworten findet. Show-Cooking und Experimente Das Kulinarik Labor verwandelte sich zur Eröffnung in eine Show-Küche. Gastgeber war der 30-jährige Spitzengastronom, Absolvent der Studiengangs Food Management und heutige Chef des Deutschen Hauses in Dinkelsbühl, Florian Kellerbauer. Auf einer der Kochinseln demonstrierte er verschiedene Fleischzubereitungen. „Das ist Studieren mit allen Sinnen. Ich kann die Ware fühlen, schmecken und riechen, lerne unterschiedliche Zubereitungsarten kennen und erfahre am praktischen Beispiel, was Qualität bedeutet“, so Kellerbauer, der neben seinem Chefposten in der stressigen Hotelbranche gerade noch ein Master-Studium in München absolviert. Spannende Projekte, Lernen für die Zukunft Im September wird die DHBW am Bildungscampus drei Jahre alt. Bereits im Herbst letzten Jahres hat der Campus Heilbronn die gesetzten Zahlen für 2015 erreicht. Momentan studieren in Heilbronn knapp 800 junge Menschen, für das neue Studienjahr sind 15 Anfängerkurse genehmigt. In den nächsten Jahren wird die DHBW ihr Profil als Kaderschmiede für die Lebensmittelbranche schärfen, das Sensoricum ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur ersten Adresse für Fach- und Führungskräftenachwuchs für alle Betriebe entlang der Lebensmittel-Wertschöpfungskette. Die Quintessenz von Prof. Dr. Graf, Campusleiterin Heilbronn: „Gerade die Synergie der fünf Labore bietet unzählige Möglichkeiten. Schon jetzt kann man die Proben aus dem Kulinarik-Labor im Sensorik-Labor verkosten und analysieren, vielleicht wird demnächst ein Show-Cooking unserer Studierenden direkt auf die große Leinwand im Service Lab und ins Internet übertragen. Unseren Studierenden steht eine spannende Zukunft bevor. Es geht darum, Chancen zu erkennen und zu ergreifen.“

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