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News:
Moodle-Kurs "Strategien vom Wollen zum Machen"

- Kennen Sie diese Situation? Jedes Semester nehmen Sie sich auf's Neue vor, konzentriert mitzuarbeiten, Ihre Vorlesungen nachzubearbeiten und frühzeitig mit dem Lernen auf die Klausuren zu starten. Und nach wenigen Wochen ertappen Sie sich wieder in Ihren alten Gewohnheitsmustern. Sie möchten mit diesen Gewohnheiten nun endlich aufhören und Ihre Ziele erfolgreich zu Ende bringen? In dem Moodle-Kurs "Strategien vom Wollen zum Machen" erlernen Sie die Techniken, wie Sie Ihre Ziele erfolgreich umsetzen und zu Ende führen. Da der Kurs laufend angepasst und aktualisiert wird, freuen wir uns über jede Rückmeldung zum Moodle-Kurs. Zum Moodle-Kurs "Strategien vom Wollen zum Machen" für Studierende der DHBW Mosbach

News:
Moodle-Kurs "Kollegiale Beratung"

- Sie haben eine Problemstellung von Ihrem Dualen Partner erhalten und können diese noch nicht richtig fassen? Sie versuchen gerade, eine Seminararbeit zu schreiben und finden kaum Literatur? Sie kommen mit dem Lernpensum nicht zurecht und würden sich Unterstützung wünschen? In allen Fällen suchen Sie konstruktives Feedback auf eine Problemstellung , die Sie sich von Ihren Kommilitonen bzw. sich selbst geben können! Wie das gehen soll? In dem Moodle-Kurs "Kollegiale Beratung" erlernen Sie die Grundlagen. Da der Kurs laufend angepasst und aktualisiert wird, freuen wir uns über jede Rückmeldung zum Moodle-Kurs. Zum Moodle-Kurs "Kollegiale Beratung" für Studierende der DHBW Mosbach

News:
Doris Nitsche-Ruhland zur hauptamtlichen Vizepräsidentin der DHBW gewählt // Vizepräsident Peter Väterlein verabschiedet

- Der Aufsichtsratsvorsitzende der DHBW, Dr. Stefan Wolf, gratulierte der gewählten Vizepräsidentin: „Ich freue mich, dass Sie in Ihrer neuen hauptamtlichen Funktion diese hervorragende Hochschule weiterhin mit so viel Herzblut und neuen Impulsen voranbringen werden.“ DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle sagte: „Ich freue mich sehr auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Doris Nitsche-Ruhland. Ich bin sicher, dass sie mit ihrer großen Leidenschaft für das duale Studium und mit ihrem hohen Qualitätsanspruch die DHBW erfolgreich weiterentwickeln wird. Mit Doris Nitsche-Ruhland ist die DHBW als Transferhochschule am Puls der Zeit hervorragend aufgestellt, um die großen Transformationen unserer Zeit zu bewältigen und gemeinsam mit unseren Partnern auch künftig Fach- und Führungskräfte in großer Zahl und höchster Qualität auszubilden.“ Professorin Nitsche-Ruhland ist bereits seit 2016 nebenamtliches Präsidiumsmitglied der DHBW und verantwortet dort insbesondere das erfolgreiche Qualitätsmanagement und die Akkreditierungen der Hochschule. Sie studierte Informatik und Linguistik an der Universität Stuttgart und wurde im Bereich der Informatik promoviert. Bereits seit dem Jahr 2000 war sie Professorin im Studiengang Informatik an der früheren Berufsakademie und heutigen DHBW Stuttgart. Seit 2007 engagiert sich Frau Professorin Nitsche-Ruhland in der Fachkommission Technik. Bis zu ihrem Wechsel ins Präsidium war sie stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Stuttgart und Sprecherin des Senats. Die Wahl erfolgte, weil die DHBW eine zweite hauptamtliche Vizepräsidentenstelle ausgeschrieben hat. Aufgaben, die bislang von nur einem hauptamtlichen Vizepräsidenten verantwortet wurden, sollen künftig arbeitsteilig auf mehrere Schultern verteilt werden. Neben der nun gewählten Vizepräsidentin für duales Studium und Lehre, wird künftig eine weitere hauptamtliche Vizepräsidentenstelle für Forschung, Weiterbildung und Internationalisierung ausgeschrieben. Abgerundet wird die Riege der Vizepräsident*innen auch künftig durch ein nebenamtliches und ein nebenberufliches Präsidiumsmitglied. In der gemeinsamen Sitzung von Senat und Aufsichtsrat hat die DHBW am Freitag ihren Vizepräsidenten Prof. Dr. Peter Väterlein feierlich verabschiedet. Er wechselt nach rund dreieinhalb Jahren im Präsidium der DHBW zum 1. Juni als neuer Leiter des Hochschulservicezentrums Baden-Württemberg nach Reutlingen. In dieser für die Zukunft der Hochschulen und auch für die DHBW wichtigen Position beim zentralen IT-Dienstleister für die nichtuniversitären Hochschulen wird er künftig die digitale Transformation der Hochschulwelt mitgestalten und begleiten. „Ich wünsche meinem Kollegen Peter Väterlein größtmöglichen Erfolg an seiner neuen Wirkungsstätte. So sehr ich seinen Abschied aus dem Präsidium der DHBW bedauere, so sehr freut es mich auch, dass ein so erfahrener Kollege diese für die Zukunft der Hochschulen immens wichtige Aufgabe übernimmt und wir dadurch weiter in gutem Kontakt bleiben“, sagte DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle. Peter Väterlein hat in seiner Amtszeit an der DHBW wichtige Spuren in Lehre, Forschung und Hochschulbetrieb hinterlassen, die über den Tag hinaus Wirkung entfalten. Der Strategie- und Entwicklungsplan der Hochschule trägt ebenso seine Handschrift wie wichtige Initiativen in den Bereichen Forschung, Innovation, Transfer und Weiterbildung.

News:
Mein 5. und 6. Semester – Studieren an der University of Galway

- Ich heiße Franz Deindl und studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt international, technisches Projektmanagement an der DHBW Mosbach. Ich hatte die Möglichkeit für meine beiden letzten Semester (5. und 6. Semester) an der University of Galway zu studieren. Vor meinem eigentlichen Auslandsaufenthalt musste ich einige organisatorische Aufgaben erledigen. Zunächst musste ein Learning Agreement ausgefüllt werden, mit den Modulen, die man während des Auslandsaufenthaltes belegen würde. Das war jedoch nur ein vorläufiges Learning Agreement, denn es kann vorkommen, dass Module nicht mehr angeboten werden beziehungsweise sich im Stundenplan überschneiden und man daher vor Ort andere wählen muss. Das Anmelden an der University of Galway ging recht einfach über den Study Abroad Ansprechpartner Dr. Cyril Reddington. Als besonders knifflig entpuppte sich die Suche nach einer Unterkunft in Galway. Privat eine Unterkunft zu finden ist nahezu unmöglich, wenn man keine Kontakte nach Galway hat. Dr. Cyril Reddington war so freundlich und hatte einige Zimmer im Studentenwohnheim Corrib Village direkt auf dem Campus frei, die er uns zur Verfügung stellen konnte. Zusammen mit einem weiteren Kommilitonen der DHBW würde ich für die kommenden 8 Monate dort wohnen. Als nun auch die Wohnsituation geklärt war, stand dem Auslandsaufenthalt nichts mehr im Weg. Ende August ging es für mich nach meiner 15-wöchigen Praxisphase dann nach Irland. Vom Flughafen München flog nach Dublin. Galway hat leider keinen eigenen Flughafen, obwohl es die dritt größte Stadt Irlands ist. Das ist jedoch kein Problem, denn es gibt zwei sehr gut ausgebaut Strecken von Dublin nach Galway, einmal per Zug und einmal per Bus. Innerhalb von drei Stunden erreicht man also die Westküste und das schnucklige Galway. Allgemein rentiert es sich für Studenten die sogenannte Leap-Cart zu beantragen, denn damit können Personen unter 24 Jahren deutlich vergünstigt die öffentlichen Verkehrsmittel in Irland benutzen. Auch kann man sich ein Fahrrad billig zulegen aber ist meiner Meinung nach nicht notwendig, denn wie jeder weiß ist Irland bekannt dafür sehr regnerisch und windig zu sein, also nicht die optimalen Voraussetzungen, um Fahrrad zu fahren. Auch das Alltagsleben war eine komplette Umstellung. In Deutschland war ich stets mobil unterwegs mit meinem eigenen Auto. In Irland hatte ich diese Form von Mobilität nun nicht mehr. Besonders das Einkaufen war dann immer ein wenig mühsamer, da der nächste große Supermarkt etwa 25 Minuten zu Fuß entfernt war. Das Campus Leben ist ganz anders als in Deutschland. Das Gelände der University of Galway ist um einiges größer als das der DHBW Mosbach. Mit über 20.000 Studenten und etwa 4.000 davon aus dem internationalen Raum, ist an der University of Galway immer was los. Es gibt zahlreiche Clubs und Vereine, sogenannte „Societies“, bei denen man sich einschreiben konnte. Von Bogenschießen, über Klettern bis hin zu Anime Societies gab es für jeden etwas. Im ersten Semester in Irland gab es eine „Global Night Party“, zu der die internationalen Studenten eingeladen wurden, um sich kennenzulernen. Das war die Nacht in der wie die Studenten kennenlernten, mit denen wir im ersten Semester noch ziemlich viel erleben würden. Für den Winterbreak flogen wir alle für drei Wochen nach Hause, um daheim Weihnachten zu verbringen. Zum zweiten Semester kamen sehr viele neue internationale Studenten. Eine „Global Night Party“ gab es jedoch da nicht beziehungsweise, sie fand in unserem Winterbreak statt, sodass wir diese leider nicht miterleben konnten. Doch mein deutscher Mitbewohner und ich fanden ganz schnell wieder Anschluss und schlossen sehr schnell Freundschaften mit den „neuen“ internationalen Studenten. Generell hat man an der University of Galway eindeutig weniger Vorlesungsstunden als in Deutschland, jedoch hat man dafür viel mehr Assignments und Projektarbeiten die zu erledigen sind, die auch in die Endnote des jeweiligen Moduls zählen. Der Anteil des Eigenstudiums ist daher deutlich höher. Dafür ist jedoch der Stress/Druck gegen Ende des Semesters geringer. In meinem Auslandsaufenthalt hatte ich folgende Module: Management Accounting, Marketing Principles, Human Resource Management, Project Management, Economics and Philosophy, Quality Systems, Behavioural Finance und Entrepreneurial Venture Development. Wir hatten glücklicherweise in beiden Semestern lediglich viermal in der Woche Vorlesung und daher immer ein langes Wochenende, dass wir gern zum Reisen nutzten. So reisten wir nach Dublin, London, Glasgow, Edinburgh und Rom. Dort besuchten wir natürlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die irische Pub-Kultur hält definitiv was sie verspricht. Irish Pubs gibt es in Galway zur Genüge. Clubs gibt es in Galway leider nicht aber bei den guten Pubs vermisst man auch keine Clubs. The Front Door, Buskers und Monroes gehört zu unseren Lieblingsbars. Von Life Music über Pop Music bis hin zu spanischer Musik, in Galway ist für jeden etwas dabei. Auch konnten wir den irischen Feiertag St. Patrick’s Day am 17. März gemeinsam feiern, der mit seiner Parade ein wenig an Fasching in Deutschland erinnerte. Würde ich es anderen empfehlen ins Ausland zu gehen? JA, auf jeden Fall. Das sind Erfahrungen, an die man ein Leben lang festhalten wird. Man erweitert seinen Horizont, lernt neue Leute kennen, knüpft Freundschaften und wird um einiges selbstständiger. Ich würde es auch jedem empfehlen mindestens 2 Semester ins Ausland zu gehen, denn man braucht in etwa ein Semester, um sich einzuleben und außerdem geht die Zeit im Ausland so schnell vorbei, da lohnt es sich einfach für einen längeren Zeitraum zu gehen. Alles in Allem war mein Auslandsaufenthalt ein voller Erfolg und ich hätte ihn mir nicht besser vorstellen können.

News:
Michael Engert und Janik Müller - Auslandssemester - Thailand

- So viel können wir, direkt zu Beginn sagen: Wir sind sehr froh, die Möglichkeit bekommen zu haben, ein Auslandssemester in Thailand zu absolvieren. Kurz zu uns: Wir sind Janik Müller und Michael Engert und studieren an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Standort in Bad Mergentheim den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Internationales Technisches Vertriebsmanagement. Unser Auslandssemester haben wir statt an der DHBW in unserem 4. Theoriesemesters am International College der Mahidol University (MUIC) in Salaya, in der Nähe von Bangkok in Thailand absolviert. Unsere Motivation zum Absolvieren des Auslandssemesters war vor allem das Verbessern unserer Englischkenntnisse durch das Studieren in englischer Sprache, das Kennenlernen von für uns fremden Kulturen und das Schließen neuer Freundschaften mit Menschen aus aller Welt. Insgesamt haben ca. 160 internationale Studierende aus verschiedenen Ländern weltweit ihr Auslandssemester gemeinsam mit uns an der MUIC begonnen. Erste bleibende Eindrücke in Thailand hatten wir vor allem im Kontakt mit den Menschen, die dort viel freundlicher, offener und hilfsbereiter sind, als wir das aus europäischen Ländern kennen. Dies vereinfachte auch die Eingewöhnungsphase immens. Auf dem Campus der MUIC kommt man mit der englischen Sprache sehr gut zurecht, da alle Studenten, sowie alle Dozenten englisch sprechen. Außerhalb des Campus kommt es darauf an, wo man sich befindet. In typischen Touristengegenden ist englisch sehr verbreitet, am Streetfood-Markt gegenüber der Universität muss man sich dagegen häufiger mit dem Google Translator behelfen. Die MUIC kennt aber zum Beispiel jeder Taxifahrer, was Fahrten aus Bangkok zur Wohnung in der Nähe des Campus deutlich vereinfacht, da auch die wenigsten Taxifahrer englisch sprechen. Durch insgesamt geringe Lebenshaltungskosten (eine warme Mahlzeit gibt es schon ab ca. 1,50 €) war es uns auch möglich, verhältnismäßig viel in Thailand zu verreisen und so das Land und die Menschen besser kennenzulernen. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, in so genannten Homestays zu übernachten, also bei Einheimischen direkt zu Hause die Nacht zu verbringen und gemeinsam mit ihnen zu Abend zu essen, zu frühstücken und ggf. zu kochen. Trotz der insgesamt unglaublich netten und offenen Menschen, gibt es eine Personengruppe, die etwas unberechenbarer ist: Taxifahrer. So war unser größter Schockmoment folgender: als wir ein Taxi über die App Grab gebucht haben und in dieses einsteigen wollten fühlte sich ein anderer Taxifahrer übergangen, da man normalerweise immer das in der „Taxi-Schlange“ an vorderster Stelle stehende Taxi nimmt. Daraufhin stellte sich der Taxifahrer als wir losfahren wollten vor unser bereits gebuchtes Taxi und sprang anschließend nach lautstarker Diskussion auf Thai und einer Schubserei auf unsere Motorhaube. Statt stehenzubleiben beschleunigte unser Taxifahrer jedoch mit dem Ziel, dass der andere von der Motorhaube fällt, was ihm jedoch nicht gelang. Fazit dieser Geschichte: Mit Taxifahrern sollte man etwas vorsichtig sein. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass mir die thailändischen Menschen als extrem freundlich und offen in Erinnerung bleiben werden. Der Auslandsaufenthalt hat uns vor allem persönlich insofern weitergebracht, dass wir anderen Kulturen und Menschen noch offener gegenübertreten und wir viele unterschiedliche Menschen aus unterschiedlichen Ländern kennenlernen durften, die jeweils ganz verschiedene Werte und Normen haben. Auch fachlich/beruflich hat uns das Auslandssemester zum einen aufgrund der Studieninhalte und das Verbessern der Englischkenntnisse gefördert. So belegten wir an der MUIC gemäß unseren deutschen Kursen für das 4. Semester die Fächer Financial Accounting, Physics, Global Logistics and Supply Chain Management und Principles of Marketing.

News:
Internationale Leckereien und technische Gespräche am Europatag

- Im Café International feierte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach den Europatag 2023. Mit Fotos und Leckereien entführten die internationalen Gaststudierenden in ihre Heimatländer. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Austausch über den europäischen Gedanken. DHBW-Europabeauftragter Prof. Dr. Andreas Schramm leitet das IPE, das International Program of Engineering. Im Sommersemester 2023 studieren darüber 6 Technik-Studierende aus Spanien, der Türkei, Kolumbien und Mexiko in Mosbach und besuchen zusammen mit regulären Studierenden englischsprachige Vorlesungen. Die internationalen und deutschen Studierenden präsentierten ihre unterschiedlichen Länder durch länderspezifische Köstlichkeiten, Plakate, traditionelle Musik und Spiele an den jeweiligen Ständen. Andreas Schramm rundete das Programm mit einer Präsentation zum Europäischen Gedanken ab. Insbesondere die eingeladenen Studierenden des zweiten Semesters der Fakultät Technik kamen auf den Vorgeschmack des IPE, das noch bis Ende Juni läuft und für Technik-Studierende des 6. Semesters angeboten wird. Finanziell unterstützt wurde der Tag durch das Staatsministerium Baden-Württemberg, finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Gleichzeitig war das Café International aber auch der erste offizielle Auftritt des neuernannten Europabeauftragten Schramm. „Europa steht für Vielfalt, Freiheit und Frieden und wir als Hochschule mitten in Europa tragen hier eine besondere Verantwortung“, erklärt Prof. Dr. Seon-Su Kim. „Wir möchten die Idee Europa und die europäischen Werte an unserer Hochschule und in unserem Umfeld sichtbarer und bewusster machen und auch immer wieder diskutieren.“ Daher gibt es mit Zustimmung des Örtlichen Senats an jedem Campus nun einen „Kümmerer“. Für Bad Mergentheim ist dies Prof. Dr. Volker Siegismund, der das Austauschprogramm des Wirtschaftsingenieurwesens mit Finnland organisiert. Melden Sie sich gerne bei unseren Europabeauftragten direkt oder unter europabeauftragte@mosbach.dhbw.de , falls Sie Ideen oder Vorschläge haben, wie wir die Idee Europa an unserer Hochschule ansprechen und umsetzen könnten. Mehr Informationen: www.mosbach.dhbw.de/europa SAVE THE DATE: Ein weiteres Café International ist im Herbst 2023 für das IPB (International Program in Business) für die Fakultät Wirtschaft geplant.

News:
Machen Sie Ihre Lehre interaktiv mit Teamentwicklunstools

- Die Metalog Entwicklungstools bieten vielfältige Möglichkeiten, um den Lernprozess Ihrer Studierenden aktiv zu gestalten. Durch den Einsatz interaktiver Übungen und Aufgaben werden die Teilnehmer dazu ermutigt, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in einem praxisorientierten Kontext anzuwenden. Dies fördert nicht nur das Verständnis der Lerninhalte, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit, Kommunikation und das Problemlösungsverhalten innerhalb der Gruppen. Mit den Metalog Entwicklungstools können Sie beispielsweise Team-Challenges, Simulationen und Rollenspiele durchführen, um den Lernprozess interessanter und dynamischer zu gestalten. Durch den praktischen Einsatz dieser Tools können die Studierenden wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit, Führung und Entscheidungsfindung entwickeln und verbessern. Sie kennen die Teamentwicklungstools gar nicht und möchten sich damit vertraut machen? Hier geht's zu unserem Moodle Kursraum rund um all unseren Entwicklungstools inklusive Videomaterialien und Anleitungen. Bei Fragen kommen Sie gern aufs Team des ESC zu. Wir beraten Sie gerne.

News:
Themen aus Unternehmensrechnung, Finanzen und Steuerwesen präsentiert

- Schlagworte wie Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, umsatzsteuerliche Organschaft, Verrechnungspreise und Digitalisierung, Pillar 2 und CyberCrime stehen sinnbildlich für die Themenbreite einer Tätigkeit im Bereich Unternehmensrechnung, Finanzen und Steuerwesen. Der vom Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen (BStUF) in Kooperation mit dem Fortbildunginstitut Steuerlehrgänge Dr. Bannas initiierte 14. Mosbacher Finanz- und Steuertag (MoFiSta) griff diese hochaktuellen Themen am 15. Mai 2023 auf. Rund 200 Teilnehmer folgten gespannt den Vorträgen der fünf Referentinnen und Referenten und nutzten die Gelegenheit für anschließende Fragen. Der MoFiSta fand wie im Vorjahr in hybrider Weise statt, so dass sich rund die Hälfte der Teilnehmer online zuschalten konnte. Die Stiftung Pro DHBW Mosbach e.V. trat zusammen mit dem Fortbildungsinstitut Steuerlehrgänge Dr. Bannas wieder als finanzieller Unterstützer der Veranstaltung auf. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz Andrea Breyer, als Betriebswirtin bei der Schwarz Gruppe federführend verantwortlich für die Umsetzung der Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes, erläuterte in ihrem Vortrag den Hintergrund des seit 2023 gültigen Gesetzes und die bei der Umsetzung bestehenden Herausforderungen. Ziel des Gesetzes ist es, die Einhaltung von Menschenrechten und bestimmter Umweltstandards in der Wertschöpfungskette von Produkten und Dienstleistungen sicherzustellen. Alle Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern müssen für diesen Zweck u.a. einen Risikomanagementprozess etablieren, mittels dem das Risiko der Verletzung einschlägiger Standards erfasst und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Dass dies eine hochkomplexe Aufgabenstellung darstellen kann, zeigte die Referentin am Beispiel der Bestandteile einer Nuss-Nougat-Creme auf, bei der neben dem unmittelbaren Lieferanten ca. 300 verarbeitende Betriebe, ca. 10.000 Zwischenhändler und bis zu 350.000 Bauern Bestandteil einer Lieferkette sein können. Zwar bezieht sich die Verpflichtung zur Risikobewertung nur auf die unmittelbaren Zulieferer. Jedoch müssen mittelbare Zulieferer zumindest anlassbezogen (z.B. bei einer eingehenden Beschwerde) in die Betrachtung einbezogen werden. Breyer wies darauf hin, dass die Beachtung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes ab 2024 bereits für Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten verbindlich sein wird. Aktuelle Entwicklungen bei der umsatzsteuerlichen Organschaft Das zweite Referat übernahm Diplom-Finanzwirt, LLM. Christian Merkel, der als Steuerberater und Umsatzsteuerexperte bei der Unternehmensgruppe FALK in Heidelberg tätig ist. Er widmete sich rechtlich strittigen Fragestellungen zur sog. umsatzsteuerlichen Organschaft. Sind Unternehmen finanziell, wirtschaftlich und organisatorisch verbunden, kann hieraus eine umsatzsteuerliche Organschaft entstehen. Folge einer Organschaft ist u.a., dass Umsätze zwischen den Unternehmen zu sog. nichtsteuerbaren Innenumsätze führen. D.h. die Leistungen zwischen den zivilrechtlich selbständigen Unternehmen unterliegen zunächst nicht der Umsatzbesteuerung. Wie schwierig die Beurteilung über das Vorliegen oder nicht Vorliegen einer Organschaft in der Praxis im Einzelfall sein kann, zeigte Merkel sehr eindrücklich anhand der aktuellen Rechtsprechung auf. Gekonnt thematisierte er auch die derzeit bestehenden Risiken zweier beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) anhängiger Verfahren. Auf der Kippe steht hierbei die bisherige Behandlung der Innenumsätze einer Organschaft. Verrechnungspreise und der Einsatz digitaler Instrumente Der Vortrag von Neeraj Popat, Steuerberater und Partner bei der Steuerberatungsgesellschaft TAXMIND in Frankfurt, widmete sich der Thematik der Festlegung von Verrechnungspreisen bei grenzüberschreitenden Geschäftsbeziehungen in international agierenden Konzernen. Verrechnungspreise, so Popat, sind ein häufiger Streitpunkt mit der Finanzverwaltung, wenn Konzerne grenzüberschreitend tätig sind. Denn durch die Festlegung der Höhe der Verrechnungspreise haben Konzerne grundsätzlich die Möglichkeit, die Gewinnentstehung bei ihren Gesellschaften im In- und Ausland zu steuern und so die Steuerlast insgesamt zu gestalten. Deshalb achtet die Finanzverwaltung sehr sorgfältig darauf, dass die Geschäftsbeziehungen einem Fremdvergleich Stand halten. Unternehmen sind verpflichtet, die Angemessenheit der verrechneten Preise nachzuweisen und anhand geeigneter Dokumentationen zu belegen. Popat zeigte in seinem Vortrag zehn häufige Irrtümer bei steuerpflichtigen Unternehmen im Bereich der Verrechnungspreise auf, mit denen er im Rahmen seiner langjährigen Beratungstätigkeit zur Verrechnungspreisproblematik konfrontiert war. Dabei ging er auch darauf ein, wie digitale Instrumente helfen können, diese Irrtümer zu vermeiden und daraus resultierenden Steuerrisiken zu begegnen. Die neue globale Mindestbesteuerung (Pillar 2) Dr. Kai Reusch, Steuerberater und Partner im Bereich International Tax bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG AG, behandelte in seinem Vortrag die aktuellen gesetzlichen Entwicklungen zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung (Pillar 2). Der aus dem Englischen stammende Begriff „pillar“ bedeutet so viel wie Pfeiler oder Säule. Reusch legte die Anstrengungen der letzten Jahre auf Ebene der OECD dar, sich auf Maßnahmen gegen Steuervermeidungsstrategien von Unternehmen zu verständigen. Diese sind in zwei Säulen i.S.v. Maßnahmenbündeln zusammengefasst. Während die erste „Säule“ (Pillar 1) sich auf Maßnahmen konzentriert, Steuersubstrat fair zu verteilen, welches durch die zunehmende Digitalisierung verstärkt in niedrig besteuerte Ländern verlagert wurde, setzt die zweite „Säule“ (Pillar 2) daran an, eine globale Mindestbesteuerung von 15 Prozent sicher zu stellen. Die Umsetzung dessen erfordert verschiedene gesetzliche Neuregelungen, die in Deutschland insbesondere in dem sog. Mindestbesteuerungs-Richtlinien-Umsetzungsgesetz, welches im Entwurfsstadium vorliegt, münden. Reusch gab in seinem Vortrag einen Einblick in die komplexen Verfahrensfragen die aus dem Gesetzesvorhaben entstehen werden. Sehr komplex und aufwendig erweist sich in diesem Zusammenhang insbesondere die Feststellung der Bemessungsgrößen, um die Erreichung der angestrebten Mindestbesteuerung (15 %) unternehmensseitig zu überprüfen und zu belegen. Die Nachweisführung obliegt künftig allen Konzernen, die einen Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro erzielen. Erfahrungen aus der Beratung von Unternehmen zeigen laut Reusch, dass die Umsetzung einer rechtssicheren Nachweisführung diverse Einzelschritte erfordert, die rund 12 bis 18 Monate in Anspruch nehmen können. Betroffene Unternehmen sind daher gefordert, sich rechtzeitig mit der Problematik auseinanderzusetzen, auch wenn erste Erklärungspflichten erst ab Juni 2026 greifen. CyberCrime – Aktuelle Bedrohungslage Der abschließende Vortrag fokussierte die ebenfalls hoch aktuelle Thematik „CyberCrime“. Bodo Meseke, Forensikexperte und Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY in Frankfurt, gab einen Überblick über typische Cyber-Straftaten, die mit Schlagworten wie Phishing, CEO Fraud, Payment Diversion, Ransomware, Advanced Persistent Threat belegt sind. Mit zahlreichen Beispielen aus seinem beruflichen Alltag belegte Meseke zu beobachtende Vorgehensweisen von Straftätern, etwa beim Ablauf einer Ransomware-Attacke. Die Aufklärungsrate bei solchen Straftaten, so Meseke, ist leider sehr gering, der zu erwartende Schaden bei betroffenen Unternehmen oft sehr hoch. Meseke betonte, dass eine gute Aufklärung und Ausbildung der Mitarbeiter einen wesentlichen Beitrag leistet, um Cyber-Straftaten zu vermeiden. Als weitere wichtige Maßnahmen nannte der Referent z.B. die Definition klarer Richtlinien, die Prüfung deren Umsetzung, den Abschluss einer Cyberversicherung und das Erarbeiten eines Notfallplans für den Fall eines Angriffes. Erwartungen erfüllt Prof. Dr. Stefan Leukel, Leiter des Studiengangs „Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsrecht“ und Tagungsorganisator, stellte fest: „Der 14. MoFiSta schließt nahtlos an die bisherige Veranstaltungsreihe an und hat wieder mal alle Erwartungen erfüllt. Spannende aktuelle Themenstellungen, die durch Experten ihres Fachgebiets theoretisch fundiert und zugleich auf die Praxis ausgerichtet präsentiert wurden.“ Auch Prof. Dr. Elke Heizmann, Dekanin der Fakultät Wirtschaft und „Erfinderin“ des MoFiSta, zeigte sich zufrieden: „Der MoFiSta ist zwischenzeitlich nicht nur ein fester Bestandteil in der Fortbildungslandschaft der DHBW Mosbach, sondern auch ein Ort der Begegnung zwischen Studierenden und Fachleuten sowie Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs.“ Laura Oeste, Vertreterin des MoFiSta-Kooperationspartners, resümierte: „Der MoFiSta war auch im 14. Jahr wieder ein klasse Format – eine tolle Gelegenheit für Studierende wie auch Berufserfahrene sich fortzubilden und zu vernetzen. Wir werden auch beim nächsten Mal definitiv wieder als Partner dabei sein!“

News:
Anmeldung zum Semester Null startet am 01. Juni

- Liebe Studieninteressierte, schlechte Noten und Frustration im Studium? Das muss nicht sein! Mit unserem Vorbereitungsprogramm könnt ihr zum Studienstart voll durchstarten. Egal ob du gerade frisch von der Schule kommst oder deine Schulzeit schon etwas länger her ist, wir holen dich vor dem Studium ab und bringen dich auf zack. Auch in diesem Jahr bieten wir vom ESC euch wieder ein breit gefächertes Vorkursprogramm für euren erfolgreichen Start ins Studium. Neben einem breiten Angebot an Mathekursen bieten wir euch auch eine Vielzahl an studiengangspezifischen Kursen in den Bereichen Akademische Arbeitstechniken, Informatik und Physik an. Schaut doch einfach mal vorbei unter www.semesternull.de Hier findet ihr alle wichtigen Informationen rund um das Semester Null. Wir freuen uns über euer Interesse!

News:
Studienarbeit am Schloss Eberstadt

- Ende Februar 2023 wurde das Schloss Eberstadt im Rahmen einer Studienarbeit vermessen. Die Bauingenieurwesen-Studentin Veronika Perelygina führte hierzu einen 3D-Scan durch. Ergänzt wurde das Scan-Modell durch eine photogrammetrische Aufnahme, die mittels Drohnenbefliegung aufgenommen wurde. Die Studentin wurde von Elmar Pfeiffer (Lehrbeauftragter für Vermessungskunde) und Philipp Leonhardt (Vermessungstechniker) unterstützt. Wir danken dem Eigentümer, Herrn von Gatterburg, für die Erlaubnis zur Vermessung und die nette Bewirtung.

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