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News:
Traurig aber wahr - Das Ende von IPB17F

- Inspiring, Purposeful, Breathtaking IPB ist nicht nur die Abkürzung für “International Program in Business”, sondern es steht auch für "Inspiring, Purposeful, Breathtaking", laut Sarah aus Singapur, die dieses Semester am IPB teilgenommen hat. Der DHBW Studierende Hannes Knotz berichtet: ”IPB war bislang mein Lieblingssemester. Es hat mir gezeigt, das Studieren an der DHBW Mosbach nicht nur aus Vorlesungen und lernen besteht, sondern man auch die Möglichkeit bekommt Leute aus der ganzen Welt kennenzulernen, an tollen Exkursionen teilzunehmen und Erfahrung für sein Leben zu sammeln.“ Jarett Sobkowiak aus den USA fasst das Semester schlicht und einfach zusammen: “Es war die Erfahrungen meines Lebens.“ Alle IPB-Teilnehmer haben in der Evaluierungen gesagt, dass ihre Erwartungen an das Semester komplett übertroffen wurden sind. Das war auch das Ziel des IPB-Teams. Wir möchten uns bei allen internationalen und DHBW Studierenden für die engagierte Teilnahme am Programm bedanken.

News:
Duales Logistik-Studium in Baden-Württemberg

- DHBW präsentiert Studienangebote beim Deutschen Logistik-Kongress Seit knapp 40 Jahren bietet die Duale Hochschule Baden-Württemberg (ehemals Berufsakademie Baden-Württemberg) erfolgreich duale Logistik-Studiengänge an. Beim 30. Deutschen Logistik-Kongress vom 23. bis 25. Oktober 2013 in Berlin präsentiert die Hochschule zum dritten Mal ihre aktuellen Studienangebote im Bereich Logistik (Raum Bellevue, Stand B/08). Organisiert und koordiniert wird der Messeauftritt wieder vom Logistik-Netzwerk Baden-Württemberg. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg ist die erste duale, praxisintegrierende Hochschule in Deutschland. Gegründet am 1. März 2009 basiert sie auf dem seit knapp 40 Jahren erfolgreichen dualen Studienkonzept der Berufsakademie Baden-Württemberg. Mit derzeit rund 34.000 Studierenden, über 9.000 kooperierenden Unternehmen und sozialen Einrichtungen sowie mehr als 125.000 Alumni ist die DHBW die größte Hochschule des Landes. Die acht Standorte und vier Campus der DHBW bilden mit ihren Kompetenzen und ihrer engen Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft die tragenden Säulen der Hochschule. An insgesamt fünf Standorten in Baden-Württemberg bietet die DHBW Studiengänge im Bereich Logistik an. In Mannheim, Heidenheim und Lörrach zählt der Studiengang „BWL Spedition, Transport, Logistik“ zum Angebot. Der Standort Mosbach bietet den Studiengang „BWL Handel / Warenwirtschaft und Logistik“ an, am Standort Stuttgart kann der Studiengang „BWL Dienstleistungsmanagement / Logistikmanagement“ studiert werden. Darüber hinaus gibt es an der DHBW Lörrach den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Master in Business Management Logistikmanagement“. In Berlin präsentieren die Standorte Mannheim und Mosbach ihre Studienangebote, vertreten durch Prof. Dr. Michael Schröder (DHBW Mannheim) und Prof. Dr. Dietmar W. Polzin (DHBW Mosbach). Das innovative Studienkonzept der DHBW mit dem Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen ist einzigartig in Deutschland und findet auch im Bereich „Logistik“ Anwendung: Die Partnerunternehmen – in diesem Fall vor allem logistikaffine Unternehmen aus Industrie und Handel sowie Speditionen und Transportunternehmen – übernehmen dabei als Mitglieder der Hochschule den praktischen Teil des Studiums, wählen ihre Studierenden selbst aus und stellen diese für die Zeit des Studiums an. Die Studierenden lernen während ihres dreijährigen Studiums immer abwechselnd für drei Monate an ihrem DHBW Standort beziehungsweise bei ihrem dualen Partnerunternehmen und bekommen dadurch theoretische und praktische Inhalte integriert vermittelt. Neben hauptamtlichen Professoren lehren auch zahlreiche Logistik-Experten aus den Partnerunternehmen in den Theoriephasen an der DHBW und tragen so zusätzlich zur engen Integration der theoretischen und praktischen Inhalte im dualen Studium bei.

News:
Sad but true - IPB is over!

- Inspiring, Purposeful, Breathtaking IPB not only stands for "International Program in Business", it also means " Inspiring, Purposeful, Breathtaking ", as Sarah from Singapore described it in her feedback. Hannes from the DHBW Mosbach said:" The IPB was definitely my favorite semester so far, it proved that studying in Mosbach can be much more than lectures and learning, but also get into contact with nice persons from all over the world and make great excursions and experiences you will never forget." Jarett from the USA summed up his semester:" It was the experience of a lifetime." All the IPB students said in the evaluation that their expectations for the semester were exceeded. That is all what the IPB Team wanted to achieve. We would like to thank all the students for their enthusiastic participation in the Program!!!

News:
Professorenteam am Campus Heilbronn wächst

- Dr. Stephan Rüschen trat bereits zum 1. Juli 2013 seine Professur im Studiengang BWL-Handel mit besonderer Spezialisierung auf den Bereich Food/Lebensmittelhandel an. Der Studiengang BWL-Handel ist seit seinem dreijährigen Bestehen am Campus Heilbronn bereits ein etablierter und in der regionalen Wirtschaft nachgefragter Studiengang. In direkter Nachbarschaft zu vielen großen Einzelhandelsunternehmen bietet der Studiengang Unternehmen und Studierenden zugleich hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Als Professor für Food/Lebensmittehandel bringt Prof. Rüschen über fünfzehn Jahre Erfahrung im Lebensmitteleinzelhandel und Cash & Carry Handel in den Vorlesungsraum. Prof. Dr. Rüschen ist am 24.02.1966 in Stuttgart geboren. Der ehemalige Geschäftsführer der Metro Cash & Carry Deutschland arbeitete seit 2001 in verschiedenen Funktionen für Metro Cash & Carry, sowohl in Deutschland als auch international, zuletzt als Customer Management Director. Seine Expertise auf dem Gebiet des Marketing und des Category Management ist eine Bereicherung für die Forschungsaktivitäten der DHBW Mosbach. Nach seiner Promotion im Jahr 1997 zum Thema „Kooperative Verkaufsförderung zwischen Einzelhandel und Markenartikelhersteller“ hat er seine Forschung auf diesem Gebiet vorangetrieben und beschäftigt sich heute mit Fragen, die die Zukunft des Handels bestimmen: Betriebsformenentwicklung, Kundenorientierung, Preispolitik, Internationalisierung und E-Commerce.

News:
„80 x 80“ - Einladung zur Ausstellung der GEDOK Heidelberg

- Am Donnerstag, den 29.09.2011 findet ab 18.00 Uhr die Eröffnung einer ganz besonderen Ausstellung statt: Anstelle eines Themas oder eines bestimmten Materials gibt es für die Werke der Heidelberger Künstlerinnengemeinschaft GEDOK einzig eine Vorgabe: sie haben alle dasselbe quadratische Format "80x80". Der Blick des Betrachters wird durch die homogene Struktur sofort auf die unterschiedlichen stilistischen, technischen sowie thematischen Möglichkeiten der Kunst gelenkt. Zudem zeichnen sich die Werke durch eine fast barocke Lust an der Experimentierfreude aus, was das Material betrifft. Es findet sich in den Arbeiten außer Acryl und Öl das Blattgold ebenso wieder wie Schnüre, antike Stoffe oder Menschenhaar, die sowohl gegenständliche als auch abstrakte Positionen kreativ beschreiben und den Betrachter immer wieder herausfordern. Die Künstlerinnen befinden sich ständig auf einer Gratwanderung zwischen Kunst, Handwerk und Design und es ist überraschend, wie in dieser Ausstellung oft der Weg von der haptischen Form zur starken individuellen Ausdrucksform führen kann. So zeigen stellvertretend für die jeweilige Sparte die Künstlerinnen der Angewandten Kunst ausgesuchte Objekte aus Silber und Gold, Keramik und Porzellan sowie experimentellen Materialien, so dass sich formal wie technisch neue Dimensionen eröffnen und die Ergebnisse nicht selten die Gattungsgrenzen der traditionellen Disziplinen überschreiten. Beispielsweise wird der Besucher im positiven Sinne provoziert, wenn er Silberschmuck nicht mehr als ornamentalen Gebrauchsgegenstand begreifen kann, sondern dieser zum abstrakten, verbrauchsunfähigen Kunstobjekt für die Wand avanciert. Was ist die GEDOK? Die Künstlerinnen der Heidelberger GEDOK beschäftigen sich in Ihren Werken auf höchst unterschiedliche Weise mit den komplexen Inhalten der Gesellschaftsstruktur und ihrer Umwelt: Sowohl biographische Bezüge spielen eine Rolle, als auch politische und gesellschaftliche Umbrüche; der Geschlechterbegriff ebenso wie der sich verändernde Naturraum in unmittelbarer Umgebung. Diese Fülle an künstlerischen Positionen ist erst möglich anhand der vielfältigen Entwicklungen durch die Avantgarden des 20. Jahrhunderts. Die GEDOK wurde 1926 als »Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen« in Hamburg von der Mäzenin Ida Dehmel (1870-1942) gegründet. Ihr Anliegen war die Förderung künstlerischer Talente von Frauen. Schon drei Jahre später gründete sich die Ortsgruppe Heidelberg. Die GEDOK zählt heute rund 3.600 Mitglieder in 24 deutschen Städten und Regionen und in Wien, sie wirkt auf politischer Ebene und in kulturellen Netzwerken. Die GEDOK Heidelberg zeichnet sich aus durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Angewandter, Bildender und Darstellender Kunst, von Literatur und Musik. Die künstlerische Qualität der Arbeiten und Darbietungen aller Frauen bleibt dabei Mittelpunkt und Ziel des Verbandes. Die teilnehmenden Künstlerinnen sind: Mara Anders, Bettina Bätz, Elsa Becke, Hildgund Beichert, Lisa Berger, Christa Billmaier, Ursula Blaha, Annette Blaschke, Lilo Brockmann, Ruth Broeckmann, Andrea Hilmer-Lossen, Hella Ebing, Gisela Hachmann -Ruch, Elsa Hagelskamp, Katja Hess, Angelika Karoly, Caroline Laengerer, Elsbeth Lang, Eva Leitschuh, Petra Lindenmeyer, Monika Maier-Speicher, Philine Maurus, Ellis Neu, Hildegard Parekh, Dorette Polnauer, Hildegard Randolph, Marlene Reucher, Gertrude Reum, Brigitte Satori-Constantinescu, Anna Schaberick, Roswitha Scheithauer, Gundula Schneidewind, Bärbel Schulz, Birgit Sommer, Ingrid Maria Spakler, Barbara Tafel, Raingard Tausch, Marina Volkova, Nicole Wessels, Ingrid Westermann, Ursula Gerke-Schmitt.

News:
Diplomfeier in Bad Mergentheim

- Im feierlichen Ambiente des Roten Saals im Bad Mergentheimer Deutschordensschloss erhielten 59 Absolventen der Außenstelle Bad Mergentheim der Berufsakademie (BA) Mosbach ihre Diplomurkunden. Der verabschiedete Absolventenjahrgang ist ein besonderer, denn es ist der letzte, der das Studium mit einem Diplom abschließt. Im kommenden Jahr werden erstmals Bachelor-Urkunden überreicht. Und dies ist nicht die einzige Umstellung, zum 1. März 2009 werden die Berufsakademien des Landes in die Duale Hochschule Baden-Württemberg umgewandelt. Somit sind die letzten Diplomanden auch die letzten, deren Urkunden das BA-Emblem tragen. Die Derniere war jedoch gleichzeitig eine Premiere, da auch die ersten elf Absolventen des Studienangebotes International Business / Change Management ausgezeichnet wurden. Auf Veränderungen und neue Anforderungen reagieren und sie bewältigen zu können, wird zunehmend wichtig und anspruchsvoll. Zusätzlich zur internationalen Betriebswirtschaftslehre erarbeiteten die Studierenden Erfolgsfaktoren, Instrumente und Vorgehensweisen des Change Management. Das Studienangebot wurde auf Initiative von Unternehmen der Region Heilbronn-Franken eingerichtet und hat sich hervorragend etabliert. Inzwischen bilden bereits mehrere namhafte Großkonzerne aus ganz Deutschland ihre Mitarbeiter und zukünftigen Führungskräfte in Bad Mergentheim aus. „Sie können stolz auf sich sein. Sie haben eine herausragende Leistung erbracht, ein äußerst anspruchsvolles duales Studium in genau drei Jahren ohne Verlängerungsmöglichkeit erfolgreich abgeschlossen“, gratulierte Prof. Reinhold Geilsdörfer, Direktor der Berufakademie Mosbach allen Absolventen. Er legte ihnen besonders ans Herz, neben dem beruflichen Engagement auch ehrenamtlich oder politisch tätig zu werden. Staatssekretär Dr. Dietrich Birk, MdL, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, riet den Diplomanden, sich nicht durch die Wirtschaftskrise verunsichern zu lassen. Qualifizierte Fach- und Führungskräfte seien nach wie vor äußerst gefragt. Birk dankte den dualen Partnern der Berufsakademie für ihre Ausbildungsbereitschaft und drückte seine Freude darüber aus, dass diese Bereitschaft auch in schwierigen Zeiten nicht nachließe. Baden-Württemberg hätte sich ohne die enge Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft, aus der hoch qualifiziertes Personal hervorginge, nicht so erfolgreich entwickeln können, so der Staatssekretär. Er hob die Spitzenposition der Berufsakademie Mosbach und ihrer Außenstelle Bad Mergentheim hervor. Besonders lobte er ihre Vorreiterrolle in punkto Internationalisierung, die für ein Bundesland, in dem jeder dritte Arbeitsplatz vom Export abhinge, außerordentlich wichtig sei. Das Grußwort der Ausbildungspartner sprach Jürgen Lunemann, Werkleiter der Audi AG Neckarsulm. Er empfahl den Diplomanden, ihren eigenen Weg zu finden und Spaß bei der Arbeit zu haben. Sich Freiräume zu schaffen, beispielsweise um auf Reisen zu gehen und neue Erfahrungen zu sammeln, sei jedoch ebenso wichtig, bekräftigte er. Erstmals in edlen, weinroten Roben gekleidet, nahmen die Absolventen ihre Diplome von den Studiengangsleitern Prof. Dr. Michael Stricker, Prof. Dr. Axel Gerloff und Prof. Dr. Rainer Jochum und Prof. Dr. Heiko Sinnhold entgegen. Die Kursbesten und Kurssprecher wurden besonders ausgezeichnet. Für eine lehrreiche, schöne und unvergessliche Studienzeit in Bad Mergentheim dankten die Absolventen und nahmen gerne die Glückwünsche der Außenstellenleiterin Prof. Dr. Nicole Graf entgegen, die mit ihrem Team ein hervorragendes Studienangebot, Umfeld und Arbeitsklima geschaffen habe. Wie schon in den vergangenen Jahren, sorgte das Jugendsinfonieorchester Bad Mergentheim unter Leitung von Axel Bähr für den passenden Rahmen zur Veranstaltung.

News:
Neu ab 2018: Lebensmitteltechnik an der DHBW Mosbach

- Neue Studienrichtung im Studiengang Maschinenbau Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach bietet ab dem Herbst 2018 eine neue Studienrichtung an: Lebensmitteltechnik ergänzt das bisherige Spektrum des Studiengangs Maschinenbau am Campus Mosbach. Lebensmitteltechnik richtet sich an Studierende, die sich für die Herstellung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln interessieren. Die Partnerunternehmen dieser Studienrichtung sind Hersteller von Anlagen und Apparaten für die Nahrungsmittelindustrie sowie lebensmittelverarbeitende Unternehmen. „Damit schließen wir eine Lücke im landesweiten dualen Angebot der DHBW“, so Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik. „Die neue Studienrichtung wird von der engen Verzahnung mit dem Maschinenbau und der Verfahrenstechnik profitieren.“ Die Lebensmitteltechnik ist angesiedelt an der Schnittstelle zwischen der Konstruktion und dem Bau von Apparaten und Anlagen und den Prozessen und Verfahren der lebensmittelerzeugenden und verarbeitenden Betriebe. „Im näheren und weiteren Umfeld des Standorts Mosbach gibt es zahlreichen kleine und mittelständische Firmen sowie Großunternehmen, die einen zunehmenden Bedarf an qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren haben“, so der Dekan. An ihre künftigen Fach- und Führungskräfte stellen diese die Anforderung, die Aufgaben eines Apparate- und Anlagenbauers genauso zu kennen und zu beherrschen wie die aus der lebensmittelverarbeitenden Industrie. In einem dreijährigen Bachelorstudium erlernen die Studierenden in den ersten Semestern die Grundlagen des Maschinenbaus und der Chemie. Ab dem dritten Semester stehen vor allem Fächer der Lebensmitteltechnik auf dem Stundenplan, beispielsweise Lebensmittel- und Biochemie, Verfahren der Lebensmitteltechnik, Qualitätsmanagement und Lebensmittelanalytik, Lebensmittelrecht, Mikrobiologie und Hygiene, Haltbarmachung und Verpackung, Aroma- und Enzymtechnologie, Getränketechnologie. An der DHBW wechseln sich Theorie- und Praxisphasen in dreimonatigem Wechsel ab. In der Praxis beim Partnerunternehmen vertiefen die Studierenden durch die Bearbeitung praxisrelevanter Aufgabenstellungen ihr Wissen und erwerben ein hohes Maß an Berufserfahrung sowie Sozial- und Methodenkompetenz. Mehr Informationen zum dualen Studium Maschinenbau-Lebensmitteltechnik unter: www.mosbach.dhbw.de/lt .

News:
DHBW Mosbach startet Studienangebot Textilmanagement am Campus Heilbronn

- Die Webseite steht, der Flyer liegt aus, große Namen aus der Branche haben bereits zugesagt: Ein Jahr vor dem offiziellen Start des Studienangebots BWL-Handel Textilmanagement ist der Studiengangleiter Prof. Dr. Oliver Janz voller Erwartung. Die neuen Experten für die Modebranche kommen aus Heilbronn. Schon jetzt gibt es erste Anfragen von interessierten Schülern. Prof. Dr. Janz geht davon aus, gleich zu Beginn mit einem vollständigen Kurs von 20 bis 30 Studierenden zu starten. Die Modebranche ist schnelllebig, komplex und dynamisch. „Die Geschäftsmodelle der Branche befinden sich in einem ständigen Wandel, in den Bereichen E-Commerce und Multi-Channel-Handel ist der Textilhandel Vorreiter. Die Sortimente sind vielfältig, wechseln ständig und sind Konjunktur- und Wetterschwankungen direkt unterworfen“, sagt Janz über die Vielschichtigkeit der Modewelt. Die richtige Ware zum richtigen Zeitpunkt, schlanke Prozesse, Marketing am Puls der Zeit und ein umsatzstarker Vertrieb – ob die Unternehmen diesen Anforderungen gerecht werden, darüber entscheiden die Fach- und Führungskräfte der Branche. Das Studienangebot BWL-Handel Textilmanagement bereitet die Studierenden auf die anspruchsvollen und spannenden Aufgaben der Modebranche vor. Der dreijährige BWL-Handel-Studiengang ist als Intensivstudium mit 210 ETCS und dem Bachelor-of-Arts Abschluss akkreditiert und damit international anerkannt. Einen Vorteil sieht Prof. Janz in den rund 50 internationalen Partnerhochschulen. Da die Modewelt stark international ausgerichtet ist, bringen Auslandserfahrungen im Lebenslauf den Absolventen zusätzliche Pluspunkte. Aufbauend auf einer breiten betriebswirtschaftlichen Ausbildung, ergänzt um Grundlagen des Rechts und der Volkswirtschaft, werden den Studierenden spezifische Kompetenzen für die Textilbranche vermittelt. Branchenexperten geben Antworten auf aktuelle Fragestellungen: von der Produkt- und Modeentwicklung über die Textil- und Bekleidungsindustrie, Fashion Marketing und Verkauf, das Prozess-, Flächen- und Sortimentsmanagement. Die Duale Hochschule arbeitet mit namhaften Unternehmen der Textil- und Modebranche zusammen, die Bandbreite der Partnerfirmen ist vielseitig: Einzel- und Großhändler, vertikal integrierende Unternehmen und Modemarken. Viele Firmen sind im stationären Handel, Versand- und Onlinehandel aktiv. Das Konzept einer dualen Partnerschaft kommt seit Jahren sehr gut an: „Die Unternehmen binden junge Fachkräfte schon früh an den Betrieb und können sie später passgenau einsetzen, die Studierenden können im Studium eigenständig erste Projekte betreuen und wertvolle Praxiserfahrungen sammeln.“, fasst Oliver Janz die Vorteile eines dualen Studiums zusammen. Wenn die neuen Studenten nach drei Jahren intensiven Studiums am Campus Heilbronn und in den Praxisphasen im Partnerunternehmen ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben, steht ihnen die Modewelt offen. Einkaufsleiter, Warenmanager, Marketingexperten, Controller oder Personalleiter, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

News:
2. Forum Personalpraxis an der DHBW Mosbach

- Der Fachkräftemangel und der Wunsch nach glücklichen und effektiven Mitarbeitern veranlasst Unternehmen immer stärker zum Umdenken. Tatsächlich ist es so, dass laut aktuellem Gallup Engagement Index 2010 demotivierte Mitarbeiter die Unternehmen jährlich zwischen 121,8 und 125,7 Mrd. Euro kosten. „Nachwuchskräfte lassen sich mit Karriereperspektiven und Bonuszahlungen an das Unternehmen binden, Spitzenkräften ist weniger das Einkommen wichtig, sondern vielmehr die Zufriedenheit und die Einflussmöglichkeiten“, so Prof. Dr. Dietmar W. Polzin, Studiengangsleiter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. In Zukunft werde es insbesondere im ländlichen Raum mehr denn je darum gehen, Mitarbeiter langfristig ans Unternehmen zu binden und als Arbeitgeber ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen. Wie das genau funktioniert, möchte Prof. Dr. Dietmar W. Polzin im 2. Forum Personalpraxis an der DHBW Mosbach beleuchten. Es findet am 21. September von 13.30 - 18 Uhr im Großen Hörsaal (A 1.01-03) an der DHBW Mosbach (Lohrtalweg 10) statt. Das Forum hat Prof. Dr. Dietmar W. Polzin gemeinsam mit Kollegen der Hochschule und Unternehmensvertretern ins Leben gerufen, um die wichtigsten Zukunftsherausforderungen und aktuelle Trends im Personalmanagement zu diskutieren. Drei Themen stehen dieses Mal im Fokus: Die Mitarbeiterbindung im Mittelstand, spezifische Qualifizierungskonzepte für ältere Mitarbeiter sowie das Kompetenzmanagement in mittelständischen Unternehmen. Unterstützung erhält er von Sandra Hoffmann (Bertrandt AG), Michael Kausch (Stihl Vertriebszentrale AG & Co KG), Conrad Seber (Konrad Hornschuh AG) und Maren Kirchherr (Arnold Umformtechnik GmbH & Co KG), die Einblicke in die eigenen Unternehmen und ihre Lösungsansätze gewähren. Die Einladung richtet sich an die Partnerunternehmen der DHBW Mosbach, sowohl der Fakultät Technik als auch der Fakultät Wirtschaft. Zudem betont der Gastgeber: „Wir möchten neben den Personal-, Aus- und Weiterbildunsverantwortlichen auch die Geschäftsführung unserer Unternehmenspartner mit dieser Veranstaltung ansprechen.“ Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung unter polzin@dhbw-mosbach.de wird jedoch gebeten

News:
Studium Generale

- „Technik, Ethik und Ökonomie, wie passt das zusammen?“, fragte sich Prof. Dr. Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), beim Studium Generale an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Den ca. 50 Zuhörern erklärte der promovierte Physiker und habilitierte Philosoph, dass nachhaltiges Verhalten und Technik nicht nur kein Widerspruch, sondern notwendigerweise miteinander verbunden sind. Die Frage nach nachhaltigem Verhalten sei dabei noch ganz neu im gesellschaftlichen und politischen Diskurs. Erst seit den 80er Jahren beschäftige sich die Wissenschaft mit nachhaltigem Wirtschaften. Der Begriff stammt ausgerechnet aus der Forstwirtschaft. Per Definition wird eine nachhaltige Entwicklung als realisiert begriffen, „wenn sie die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht befriedigen können“. Zentral sei am Nachhaltigkeitsgedanken, so Prof. Armin Grunwald weiter, dass es nicht darum geht in der Gegenwart zu darben, sondern sowohl in der Gegenwart als auch in der Zukunft gut leben zu können. „Es geht darum, Technologien effizienter zu machen, so dass man immer weniger von nicht nachwachsenden Rohstoffen verbrauchen muss“. Es sei also moralisch vertretbar auch nicht-nachwachsende Ressourcen zu konsumieren, da davon ausgegangen werden muss, dass neue Technologien mit immer weniger Ressourcenaufwand auskämen. Problematisch in der öffentlichen Diskussion sei jedoch, dass Nachhaltigkeit bereits mit bestimmten Lösungen in Verbindung gebracht wird, die unter Umständen weder moralisch vertretbar noch nachhaltig sind. Beispielsweise in der Energiediskussion, als die Politiker den „Sprit vom Acker“ als Lösung für fossile Brennstoffe feierten. Tatsächlich habe sich aber herausgestellt, dass durch den Anbau von Energiepflanzen Risiken für die Nahrungsmittelversorgung und Biodiversität ergeben hätten, so dass die Gesamt-Nachhaltigkeitsbilanz gar nicht so eindeutig ausfällt, wenn nicht sogar negativ sei. Nachhaltiges Verhalten heiße nicht unbedingt auch gleich Umweltschutz, davon ist Prof. Armin Grunwald überzeugt. Stattdessen gehe es darum, mehr in Technik zu investieren, die einerseits nachhaltiges Verhalten notwendig macht, andererseits aber auch entscheidend dazu beitragen kann. Prinzipiell seien drei strategische Ansätze für den Umgang mit natürlichen Ressourcen denkbar: Erstens die Effizienzstrategie, bei der es um die Steigerung der Ressourceneffizienz geht, zweitens die Konsistenzstrategie, die die Substitution nicht erneuerbarer durch erneuerbare Ressourcen vorsieht und drittens die Suffizienzstrategie, die zu einem bescheideneren Verbrauch der Natur und Konsumzurückhaltung rät. Dennoch gäbe es keinen Königsweg, wie Nachhaltigkeit zu erreichen sei, so Prof. Armin Grunwald. Vielmehr bestünden verschiedene Handlungsoptionen, die sich erst in der Zukunft als gut oder schlecht erweisen würden. Damit unser Verhalten jedoch tatsächlich nachhaltig sein kann, genüge es nicht, als Individuum umweltschonend zu leben, sondern das nachhaltige Handeln müsste im politischen und wirtschaftlichen System verankert sein.

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