- Wie kann die Lagerhaltung in einer Werkstatt für behinderte Menschen optimiert werden? Mit dieser Frage beschäftigte sich Christian Diedrichs, Student an der DHBW Mosbach, (Duale Hochschule Baden-Württemberg, Mosbach) in einer Studienarbeit. Drei Monate arbeitete er an dem Thema und erstellte ein Konzept für den Standort Ingelfingen der Beschützenden Werkstätte für geistig und körperlich Behinderte Heilbronn. „Ich wollte vor allem die Lagerhaltung an einem Standort optimieren“, erzählt der Student. Christian Diedrichs studiert im fünften Semester Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule. In der Werkstatt in Ingelfingen arbeiten 164 Mitarbeiter mit geistiger und oftmals auch körperlicher Behinderung. Sie kümmern sich um Metallverarbeitung, erledigen Montage- oder Verpackungsaufgaben oder werden im Berufsbildungsbereich, für die Arbeit qualifiziert. Sie werden von Fachkräften gefördert und unterstützt. „Bei den Arbeitsplätzen steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht nur der Gewinn“, beschreibt Christian Diedrichs die Situation in den Werkstätten. Das heißt, dass auch die Lagerhaltung nicht nur nach ökonomischen Gesichtspunkten optimiert werden musste. Vor allem sollte den Angestellten die Arbeit erleichtert und sicherer gemacht werden. „Ich wollte die innerbetrieblichen Transporte verringern und eine effizientere Lagerhaltung schaffen.“ In einem ersten Schritt analysierte der Student den Wareneingang und –ausgang sowie die Lagerung der Batteriekästen. „Ich stellte fest, dass es keine räumliche Trennung der ein und ausgehenden Waren gibt“, erklärt Diedrichs. Außerdem habe es verschiedene Lagerflächen gegeben, die teilweise weit auseinanderlagen und unübersichtlich waren. „Die Produktionsfläche ist insgesamt 1400 Quadratmeter groß und auf zwei Gebäude aufgeteilt“, erinnert er sich. Auch sei die Art der Lagerung wenig an die Eigenschaften der eingelagerten Güter angepasst gewesen. Aus diesen Problemen entwickelte der Student verschiedene Lösungsansätze. So sollten die Werkstätten weniger Material bei sich lagern und eine Bedarfsplanung einführen. „Darüber hinaus könnten sie mit anderen Regalsystemen ihr Lager sicherer und platzsparender gestalten“, ergänzte er. Das Studienprojekt war die erste Zusammenarbeit der Dualen Hochschule Mosbach mit der Beschützenden Werkstätte. Geleitet wurde das Projekt von Seiten der Hochschule von Professor Dr. Andreas Reichert. Bei einer Abschlusspräsentation stellte Christian Diedrichs seine Ergebnisse vor den Mitarbeitern in Ingelfingen vor. Als Ergebnis soll nun vor allem das Regalsystem der Beschützenden Werkstätte am Standort Ingelfingen im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses optimiert werden. Zusätzlich sollen durch eine Umstrukturierung der Fertigungs- und Lagerbereiche die innerbetrieblichen Transporte zwischen den beiden Produktionsstandorten reduziert werden. Der Standortleiter in Ingelfingen, Roland Gugu, lobte die gute Ausarbeitung und dankte für die Ergebnisse. „Durch die schrittweise Umsetzung der Vorschläge wird unsere Lagerhaltung nach und nach optimiert.“
- An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach entsteht in einer kleinen Werkstatt gerade ein Prototyp eines Elektro-Rennwagens. Für das Projektteam, bestehend aus 30 Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen, ist jetzt der offizielle Startschuss gefallen: Sie konnten sich im Bewerbungsprozess im internationalen Studierendenprojekt „ Formula Student Electric “ gegen 25 Bewerber durchsetzen und haben einen der heiß begehrten und auf zwölf begrenzten Startplätze ergattert. Die Studierenden werden sich im August 2010 mit ihrem Rennboliden auf dem Hockenheimring mit Teams aus aller Welt messen. Die wichtigste Frage, die momentan gerade auch die gesamte Autoindustrie beschäftigt, lautet nun: Wie muss ein Elektrofahrzeug konstruiert sein, damit der Fahrer weder auf ausreichend Leistung, Reichweite noch einfaches Handling verzichten muss? Das mosTEC.racing Team hat sich für den Einsatz zweier Elektromotoren entschieden. Dadurch kann auf ein Differentialgetriebe, wie es in heutigen Fahrzeugen üblicherweise zum Einsatz kommt, verzichtet werden. Das herkömmliche Differentialgetriebe wird durch ein „Software Differential“, das durch die Regelung der Elektromotoren generiert wird, ersetzt. Die Energieversorgung der beiden Elektromotoren stellt momentan die größte Herausforderung dar. Akkumulatoren hoher Energiedichte sind sehr teuer und benötigen ein aufwendiges Batteriemanagementsystem. Konventionelle Blei-Akkus sind zwar preiswert, auf Grund des hohen Gewichts und der geringen Energiedichte sind diese für den Einsatz in einem Rennwagen jedoch kaum geeignet. Neben den technischen Studiengängen, die vorrangig für die Entwicklung des Rennwagens verantwortlich sind, beteiligen sich in Mosbach auch Kurse aus den Bereichen Wirtschaft, Handel und Medien, um für eine angemessene Präsentation und die notwendige Finanzierung zu sorgen. Damit das Projekt gelingen kann, suchen Projektleiter Linus Friedrich und Kevin Rothe weiter nach Partnern, die das Team finanziell und/oder materiell unterstützen. Das Projekt „Forumla Student Electric“ ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb für Studierende, die innerhalb eines Jahres einen einsitzigen Prototyp eines Elektro-Rennwagens bauen sollen. Sie können dabei bis auf wenige sicherheitsrelevante Vorgaben durch das Regelwerk ihr Wissen und ihre Kreativität unter Beweis stellen. Der Wettbewerb ist Höhepunkt und Belohnung für die harte Arbeit. Die studentischen Teams werden von einer fiktiven Firma (VDI) mit dem Bau eines Prototyps beauftragt. Die studentischen Teams verkaufen Juroren (Experten aus der Wirtschaft) ihre konstruktiven Lösungen, verteidigen die kalkulierten Herstellkosten und präsentieren einen Businessplan. Auf der Rennstrecke müssen sich die Prototypen beweisen hinsichtlich Beschleunigung, Handling und Dauerbelastbarkeit. Das Projekt ergänzt das ingenieurwissenschaftliche Fachstudium um Konstruktion und Fertigung, interdisziplinäre Teamarbeit, Projekt- und Zeitmanagement, Budgetplanung, Marketing und englische Fachkommunikation. Das Teamlogo von mosTec.racing steht unter der folgenden URL zum Download zu Verfügung: http://www.mostec-racing.net
- Der Duale Master wächst weiter: 100 Fach- und Führungskräfte haben sich zum Sommersemester am Center for Advanced Studies der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW CAS) eingeschrieben. Erstmals starten fast alle Master-Angebote neben dem Herbst auch im Frühjahr. „Das ist großartig!“ Prof. Dr.-Ing. Joachim Frech, Direktor des DHBW CAS, ist begeistert von den Zulassungszahlen des Sommersemesters 2018. 100 weitere Fach- und (angehende) Führungskräfte werden ab April im Dualen Master an der DHBW studieren. Nach einzelnen Pilot-Studiengängen mit Startzeitpunkten zum Sommersemester in den vergangenen zwei Jahren und 25 Anmeldungen zum April 2017 geht der Duale Master dieses Frühjahr in die Vollen: Studierende können nun fast alle Studiengänge sowohl im Sommer- als auch im Wintersemester beginnen. „Das Versprechen an unsere Dualen Partner, also an Unternehmen und Einrichtungen, lautet Flexibilität“, sagt Frech. Diese sei existentiell für einen bedarfsgerechten Dualen Master: „Duale Partner und Studierende spiegeln uns wider, dass ihnen erst der inhaltlich sowie zeitlich flexible Aufbau des Dualen Masters dieses Studium ermöglicht. Dieses Flexibilitäts-Versprechen gilt nun auch für den Studienstart.“ Wer an der DHBW seinen Master startet, steht voll im Berufsleben und ist daher auf eine große Modulauswahl und passgenaue Angebote angewiesen, erläutert Prof. Frech. Die große Wahlfreiheit am DHBW CAS ermögliche es Studierenden, sich die Studienmodule so zusammenzustellen, dass sie einen direkten Mehrwert für ihren Berufsalltag ergeben. Durch die individuelle Auswahl der Module können die Studierenden außerdem auf ihre beruflichen Arbeitsspitzen Rücksicht nehmen und ihr Studium auch zeitlich anpassen. Üblicher Studienstart für den Dualen Master ist das Wintersemester. Im Oktober 2017 hatten sich über 400 Studierende für den Dualen Master eingeschrieben. Mehr als 1100 Studierende zählte das DHBW CAS zum Semesterstart. Dass die Bekanntheit wächst, zeigt auch die Herkunft der neuen Erstsemester. Rund ein Drittel hat den Bachelor außerhalb der DHBW gemacht. „Wir freuen uns sehr über die aktuellen Entwicklungen“, sagt Prof. Frech bereits jetzt mit Blick auf das Wintersemester. Denn hierfür ist das Online-Bewerberportal schon wieder geöffnet: www.cas.dhbw.de/bewerbung . Details zum Dualen Master unter https://www.cas.dhbw.de/ .
- Kreative Köpfe tauschen beim Erfinderforum Ideen aus Erfinden ist eine Leidenschaft, die vor allem im Austausch mit Gleichgesinnten Früchte trägt. Laboringenieur Jürgen Eckert, der den Erfinderclub an der DHBW Mosbach betreut, bietet mit diesem eine Plattform, die genau diese Art der Zusammenarbeit fördert. Beim Treffen vergangene Woche kamen wieder zahlreiche kreative Köpfe aus der Region zusammen, um sich ihre spannenden Entwicklungen gegenseitig vorzustellen und über neue Ideen zu diskutieren. Auch wenn ein Großteil der 25 Teilnehmer das Studentenalter bereits überschritten hat, entdeckt man in der Runde auch ganz frische Gesichter – so ist der jüngste Erfindernachwuchs gerade einmal 14 Jahre alt. An innovativen Einfällen, die hin und wieder auch ein Schmunzeln auf die Gesichter der Anwesenden zaubern, mangelt es diesmal definitiv nicht. Unter anderem wird ein klappbarer Kleiderbügel präsentiert, der das Aufhängen von Wäsche mit nur einem Handgriff erledigt – simpel, aber äußerst praktisch. Ein anderer Teilnehmer plant eine technische Einrichtung, die die Einhaltung von Hygienestandards bei der Lebensmittelherstellung oder im medizinischen Bereich sicherstellt. Sollte ein Mitarbeiter beispielsweise das Händewaschen vergessen, könnten ein akustisches bzw. ein Lichtsignal oder sogar eine Türsperre aktiviert werden, die denjenigen auf seinen Fauxpas hinweisen. Aber auch die digitale Welt reizt das Erfinderherz – so gehören auch originelle Apps für Mobiltelefone zum präsentierten Repertoire. Das Erfinderforum an der DHBW Mosbach ist eine Institution. Bereits seit 1999 treffen sich Gleichgesinnte hier regelmäßig zum Erfahrungsaustausch, wobei es völlig unerheblich ist, ob jemand das Erfinden lediglich als Hobby oder auf professioneller Ebene betreibt. Oftmals stoßen die leidenschaftlichen Tüftler in ihrem privaten Umfeld auf wenig Verständnis, Kenntnis oder Kompetenz, die ihnen bei entscheidenden Fragen weiterhelfen würden. Das Forum bietet ihnen die Gelegenheit, im Kollektiv kreative Lösungsansätze für verschiedenste Fragestellungen zu finden. Gemeinsam wird die technische Realisierbarkeit der Ideen geklärt. Hier profitieren die Erfinder auch in hohem Maße von den vielfältigen Kontakten der Hochschule zur Industrie. Doch die Bündelung von Kompetenzen ist nicht die einzige Intention des Erfinderforums: „Unser offener Treff soll insbesondere auch Ansporn und Motivation für diejenigen sein, die gerne selbst einmal (wieder) etwas entwickeln möchten, aber noch an der Umsetzbarkeit ihrer Ideen zweifeln“, erklärt Eckert. Zudem setzt sich das Forum aktiv für die Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen von Erfindern ein; so ist unter anderem geplant, die Einführung eines europäischen Patents voranzutreiben, dessen Vergabe den Schutz einer Entwicklung auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus garantieren würde. Dass sinnvolle und einzigartige Erfindungen gebührend geschützt werden müssen, davon ist Jürgen Eckert überzeugt. Aus diesem Grund hat der Laboringenieur ein Studium Generale zum Thema „Recherche und Schutzrechte“ am Campus Mosbach initiiert. Am 2. April referiert Helmut Jahnke ab 18.00 Uhr im großen Hörsaal im Gebäude A am Campus Mosbach zum Thema „Schutzrechte als strategisches Wettbewerbsinstrument richtig einsetzen“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
- Ziegelsteinbauwerke erwecken in uns Vorstellungen schneller industrieller Urbanisierung und hoher städtischer Siedlungsdynamik: Produktionsstätten, Arbeiterunterkünfte,geschäftliche Verwaltungsstätten und Treffpunkte. In diesem Zusammenhang haben sie eine unbestrittene stadtkulturelle Bedeutung. Sie erzählen von Betriebsamkeit und Wohlstandsdynamik, aber auch von sozialen Unterschieden, die jede Epoche kennzeichnen. In Heilbronn entstanden die meisten Ziegelsteinbauten zwischen der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahr- hunderts. Manche haben den verheerenden Bombenhagel des 2. Weltkriegs überlebt, andere wurden im Lauf der Zeit wieder aufgebaut, im Rahmen der Stadtentwicklung erweitert oder modernisiert. Heute stehen diese prächtigen Bauwerke in unterschiedlichen Bauzuständen selbstbewusst und voller Würde in der Stadtlandschaft und wollen uns erzählen: Sie sind Boten einer vergangenen Lebensweise und Zeichen eines urbanen Stillstandes, aber auch Symbole einer sich kontinuierlich wandelnden Gesellschaft und Zeugen einer Metamorphose in der städtischen Architektur. Sie werden manchmal übersehen, manchmal ignoriert und manchmal bewundert. Wir wollen ihnen heute besondere Aufmerksamkeit schenken, sie aus den verschiedenen Perspektiven beleuchten und wieder entdecken. Der Photograph 1959 in Messina, Italien geboren, fotografiert Giuseppe Di Giandomenico in seiner Freizeit, was ihn so im Zusammenspiel mit Licht inspiriert: Architektur, Landschaft, Wolken gehören zu den Fotothemen, denen sich der „fotografo per amore“ mit Leidenschaft widmet. Nach seinem Physikstudium ist Di Giandomenico nach Deutschland gekommen und lebt seit Ende der 80er Jahre in Heilbronn. Zur Vernissage am 13.3.2012, 18:30 Uhr laden wir herzlich in das Gebäude der DHBW auf dem Bildungscampus, 74076 Heilbronn, ein. Um Anmeldung unter vogt@dhbw-mosbach.de wird gebeten.
- Zukünftiger Vorsitzender des Gründungsvorstandes der Dualen Hochschule Baden-Württemberg wird Professor Dr. Hans Wolff. Dies teilte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am 5. Dezember in Stuttgart mit. Der frühere Rektor der Universität Ulm soll das Amt übernehmen, sobald das Gesetz zur Errichtung der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Kraft getreten ist. Dies ist zum 1. Januar 2009 vorgesehen. Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gelangen Sie hier .
- DHBW-Studierende entwickeln Marketing-Konzepte für Bad Mergentheimer Kurverwaltung Praxisorientierung wird an der DHBW Mosbach auch während der Theoriephasen großgeschrieben – insbesondere der größte Wachstumsmarkt Deutschlands, das Gesundheitswesen, weiß dies zu schätzen. Der Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement am Campus Bad Mergentheim und die Kurverwaltung Bad Mergentheim kooperieren im laufenden Semester daher erneut im Zuge eines Marketing-Projektes. Im Rahmen der Marketingvorlesung im 2. Semester möchten die Studierenden untersuchen, wie bekannt der Gradierpavillon im Kurpark sowie die Veranstaltungen der Kurverwaltung sind und wie sie genutzt werden. Zu diesem Zweck führen sie von Mitte April bis Anfang Mai Befragungen in der Bevölkerung sowie bei Gästen und Patienten durch, werten die Ergebnisse aus und entwickeln auf dieser Basis Handlungsempfehlungen für das Marketing der Kurverwaltung. „Es freut uns, dass wir gemeinsam mit der DHBW solche Projekte durchführen können. Durch die räumliche Nähe verläuft die Zusammenarbeit unkompliziert. Mit den Resultaten können wir das Angebot für unsere Gäste weiter verbessern“, hofft Kurdirektorin Katrin Löbbecke. Studiengangsleiter Prof. Dr. Boris Hubert ergänzt: „Ich vermittle den Studierenden in den ersten Vorlesungsstunden wissenschaftliche Grundkenntnisse. Mit diesem Projekt können sie diese Theorie gleich praktisch ausprobieren.“ Unterstützung erhalten er und seine Studierenden von Kurdirektorin Katrin Löbbecke, durch die Marketingassistentin der Kurverwaltung, Danica Schlosser sowie Gesundheitsinstitutsleiterin Veronika Schneider.
- Kompaktseminar gibt angehenden Steuerberatern wertvolle Impulse für den Berufsalltag Die kontinuierlichen Veränderungsprozesse unserer schnelllebigen Zeit machen auch vor dem Berufsalltag des Steuerberaters keinen Halt. Umfassendes fachliches Know-how alleine reicht heute nicht mehr aus, um sich im Wettbewerbsumfeld der Beratungskanzleien erfolgreich zu positionieren. Persönliche und unternehmerische Kompetenzen müssen gleichermaßen geschult werden. Im Rahmen des Kompaktseminars „Mandanten begeistern, Mitarbeiter gewinnen“ ließen sich Studierende der Fachrichtung Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Unternehmensrechnung und Finanzen von Coach Dieter Lutz in die Prinzipien und Strategien der modernen Steuerberatung einführen. Bis auf den letzten Platz war der Vorlesungssaal an einem Mittwochnachmittag Mitte März belegt. Rund 90 Teilnehmer, darunter hauptsächlich Studierende und Kanzleiinhaber hatten sich zum Kompaktseminar in den Räumlichkeiten der DHBW Mosbach eingefunden. Das umfassende Interesse ist schnell erklärt: Referent der rund vierstündigen Veranstaltung war Dieter Lutz, Cheftrainer der Europäischen Berater Akademie. „Wir freuen uns sehr, dass wir Herrn Lutz für diesen Fachvortrag gewinnen konnten. Als Experte für erfolgreiche, moderne Kanzleiführung kann er unseren Studierenden wertvolle Impulse und sehr viel zusätzliche Motivation für das Berufsleben vermitteln“, zeigte sich Studiengangleiterin Prof. Dr. Elke Heizmann begeistert. „Mandanten begeistern, Mitarbeiter gewinnen“ Sich ein professionelles Image zu erarbeiten, das auf leistungsfähige Mitarbeiter und lukrative Mandanten gleichermaßen anziehend wirkt, und trotzdem den Spagat zu einer angemessenen Work-Life-Balance zu finden, gilt heutzutage als entscheidendes Erfolgskriterium für Kanzleien. Um dorthin zu finden, müssen sich Berater mit komplexen und vielfältigen Fragestellungen auseinandersetzen: Was wollen meine Mandanten wirklich und wie kann ich mein Leistungsprogramm auf diese Anforderungen abstimmen? Wie akquiriere ich rentable Aufträge und verbessere meine Profitabilität und Liquidität nachhaltig? Wie gewinne und führe ich leistungsfähige Mitarbeiter? Aber auch den Blick des Beraters auf seine persönlichen Bedürfnisse schult Lutz. Der richtige Umgang mit Instabilität und Stress, das Schaffen von notwendigen Freiräumen und ausreichend Zeit für das Wesentliche tragen für den Business Coach entscheidend zum Unternehmenserfolg bei. Eine Steigerung der fachlichen, persönlichen sowie unternehmerischen Kompetenzen soll neben wirtschaftlichem Erfolg schließlich auch eine verbesserte Lebensqualität zum Ergebnis haben. Der Referent Dieter Lutz ist Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht. Für die ERC Lutz Business Coaching AG entwickelt und leitet er Seminare und strategische Entwicklungsprogramme für Steuerkanzleien. Des Weiteren ist er Autor von Fachbüchern wie „Der Steuerberater / Wirtschaftsprüfer als Unternehmer“, „Die attraktive Steuerkanzlei“, „Lust auf Zukunft statt Angst vor Krisen“ oder „Marketing für Steuerkanzleien“.
- Nach zwei Wochen mit Vorlesungen und den ersten Klausuren, ging das gegenseitige Kennenlernen mit dem "Pow-Wow" , einer Firmenbesichtigung bei "Ensinger" und dem Besuch eines "escape rooms" in Stuttgart weiter, bei dem durch Teamarbeit alle Rätsel gelöst werden mussten. Beim "Pow-Wow" präsentierte jede Nation einen Film, ein Gericht, ein Spiel oder einen Vortrag, um den anderen Studenten etwas über Traditionen und über ihr Land beizubringen. Alle hatten eine schöne und interessante Zeit und freuen sich schon auf die nächste Exkursion. Als erstes haben wir “Faber-Castell” besucht. Das Unternehmen produziert jedes Jahr 2 Mrd. holzgefasste Stifte. Wir konnten den Produktionsprozess vom rohen Holz bis hin zum fertigen Holzstift live beobachten und miterleben. Direkt danach fuhren wir zum atemberaubenden Kartfahren. Eingeteilt in dreier Teams mussten wir in einem 70 minütigen Rennen unsere Teamwork Kompetenzen und unser strategisches Denken unter Beweis stellen. Als letztes Stand eine Unternehmensbesichtigung auf dem Plan. Bei der Brauer durften wir nicht nur ein traditionelles selbstgebrautes Bier sondern auch ein klassisches Schäufele genießen. Dies war eine neue Erfahrung, insbesondere für unsere internationalen Studenten. Am Freitagabend, den 9. März kehrten wir in die Besenwirtschaft „Pavillon“ in Gundelsheim ein. Dort durften neben vier unterschiedlichen Weinsorten, leckere traditionelle Gerichte verkostet werden. Es war ein unvergesslicher Abend mit informativen Fachwissen und leckerem Essen.
- StuV überreicht Spendenscheck an gemeinnützigen Verein aus Bad Rappenau Krankentransporte oder auch Polizeieinsätze sind emotionale Ausnahmesituationen für Kinder. In solchen Momenten Trost und Geborgenheit zu schenken – dies hat sich der Freundeskreis Teddybär e.V. aus Bad Rappenau zur Aufgabe gemacht. Die Studierendenvertretung (StuV) der DHBW Mosbach unterstützt diese wichtige Arbeit und hat vergangene Woche einen Spendenscheck in Höhe von 1.600 Euro an die erste Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins übergeben. Als die StuV im Herbst letzten Jahres den Verkauf des DHBW Mosbach Pullovers startete, war klar, dass ein Teil des Erlöses für einen guten Zweck gespendet werden sollte – vorzugsweise an ein Projekt aus der näheren Umgebung. „Uns war ganz besonders wichtig, dass wir eine regionale Organisation unterstützen. Als wir dann vom Freundeskreis Teddybär e.V. hörten, waren wir von dessen Konzept sofort begeistert“, so Saskia Minnebusch von der StuV. Einen Teil des Verkaufspreises legte die StuV fortan für den Verein beiseite. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 stattet der Freundeskreis Einsatz- und Rettungsfahrzeuge mit Teddybären aus, die Kindern in Notsituationen geschenkt werden. Dass die pelzigen Tröster dabei wahre Wunder vollbringen können, bestätigen nicht nur Rettungssanitäter und Ärzte. Auch Marita Klenk, die erste Vorsitzende des Vereins, ist vom Feedback der Eltern und Kinder überwältigt: „Der Bär lässt Sprachbarrieren verschwinden, die Kinder werden ruhiger und haben weniger Angst, wenn sie einen Begleiter an ihrer Seite wissen. Das macht den Teddy zum idealen Vermittler zwischen Sanitätern und verletzten oder kranken Kindern.“ Bei der symbolischen Scheckübergabe vergangene Woche in Mosbach waren neben Marita Klenk und den Studierendenvertretern Saskia Minnebusch und Steeven Schawe auch Peter Stadler und Andrea Kirchgessner von der Werbegemeinschaft Mosbach Aktiv vertreten, die den Verein ebenfalls mit einer Spende bedachten. Der DHBW Mosbach Pullover kann auch weiterhin bei der StuV für 30 Euro immer mittwochs in der Zeit von 19 bis 19.30 Uhr im StuV-Raum erworben werden. Auch weiterhin wird ein Teil des Verkaufspreises an den Freundeskreis Teddybär e.V. gehen.