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News:
Studentisches Erfinderteam: Gebrauchsmuster des Deutschen Patent- und Markenamts für ein Hygiene-Produkt

- Ein Problem erkennen und die Lösung (er-)finden: Studierende des DHBW-Campus Bad Mergentheim haben eine eigene Erfindung, einen mobilen Toilettensitz-Reiniger, zur Anmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt gebracht. Die Erfindung, der sogenannte PTC (Portable Toilet Cleaner) arbeitet mit der sogenannten „3-Phasen-Technologie“, nämlich flüssige Desinfektion – mechanische Reinigung – Bestrahlung mit UV-Licht zur Inaktivierung restlicher Keime, insbesondere Viren. Das Potenzial des portablen Toilettenreinigers ist offensichtlich. Spätestens seitdem das Thema Hygiene durch die Covid-19 Pandemie einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft gefunden hat. Beim Innovationsprojekt an der DHBW kommt es darauf an, die im Studium erlernten Methoden und Kenntnisse disziplinübergreifend in der Realität anzuwenden und somit einen Theorie-Praxis-Transfer zu leisten. Das Konzept: Studierende erfinden ein technisches Produkt mit Vermarktungspotenzial und entwickeln dieses bis zum Prototyp. Für Experimente und realitätsnahe Tests stehen den Studierenden vielfältige und hochmoderne wissenschaftliche Labore zur Verfügung, wobei sie der Laboringenieur Zeki Susam anleitet und ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Ein Gebrauchsmuster ist der kleine Bruder des Patents. Man kann damit gewerbliche Technologien, die neu sind und auf einer erfinderischen Leistung beruhen, schützen, sodass man das alleinige Recht hat, sie zu benutzen. „Im Frühjahr 2020 haben wir das Innovationsprojekt begonnen und hätten damals nie mit diesem Erfolg gerechnet“, erzählt Stefanie Göller, Leiterin des Projektteams. „Nach der Entwicklung gab es noch einiges an Arbeit bis zur Erteilung des Gebrauchsmusters vom Deutschen Patent- und Markenamt.“ Und sie erläutert weiter: „Die Gebrauchsmusteranmeldung erledigten wir parallel zu unserem normalen Alltag beim Partnerunternehmen und an der Hochschule. Dabei war es oft nicht einfach, das Vorhaben kontinuierlich voranzutreiben. Dank unserer guten Zusammenarbeit und wechselseitigen Unterstützung ist es uns trotz verschiedener Hürden schließlich gelungen.“ Betreuer und Studiengangsleiter des Wirtschaftsingenieurwesens Prof. Dr. Simon Möhringer unterstützte die Studierenden über das eigentliche Projekt an der Hochschule hinaus: „Unsere Studierenden haben nicht nur Gelegenheit, Pflichtkompetenzen durch das Innovationsprojekt zu erwerben, sondern als ‚Kür‘ noch viel weiter zu kommen und sogar eine eigene Erfindung zu realisieren.“ Bei der Anmeldung zum Gebrauchsmuster beriet das Erfinderteam in der Folge auch der Patentanwalt Dr. Gerd Mollekopf von der Kahler Käck Mollekopf Partnerschaft von Patentanwälten aus Bad Mergentheim, der als Lehrbeauftragter mit dem Studiengang kooperiert. Für die Realisation der Idee sucht die Gruppe nun interessierte Personen, die dabei helfen, die Welt Tag für Tag hygienischer zu machen. Was soll das Produkt leisten? Viele Menschen hegen Zweifel an den Hygienestandards von öffentlichen Toiletten. Oftmals bedingt durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit. Das Produkt soll es ermöglichen, innerhalb kürzester Zeit, einen angemessenen Hygienestandard auf jeder Toilettenbrille herzustellen. Die Toilettenbrille wird dabei gereinigt und desinfiziert, sodass man die Toilette bedenkenlos nutzen kann. Die Größe des Produktes soll so ausgelegt sein, dass sich dieses ohne Probleme transportieren lässt. Das Produkt wird dadurch besonders für Reisen attraktiv. Wo soll das Produkt eingesetzt werden? Das Produkt wird hauptsächlich für die Reinigung von öffentlichen Toiletten (auf Parkplätzen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, Tankstellen …) konzipiert, es kann aber auch im privaten Haushalt eingesetzt werden. Wann kann das Produkt verwendet werden? Das Produkt kann immer dann verwendet werden, wenn man sich entweder aufgrund der hygienischen Umstände vor der Nutzung der Toilette ekelt oder eine schnelle und einfache Reinigung des Toilettensitzes erzielen möchte. Wie soll das Produkt funktionieren? Das Produkt soll die Reinigung des Toilettensitzes per Hand einfacher machen. Der Anwender soll das Produkt über die Toilettenbrille ziehen. Um den Toilettensitz zu säubern, kann zusätzlich das im Griff befindliche Desinfektionsmittel verwendet werden. Mit der modular angeordneten UV-Lichteinheit werden evtl. restliche Erreger, wie beispielsweise Viren, bei jedem Vorgang sicherheitshalber noch durch ultraviolettes Licht beseitigt. Bei hartnäckiger Verschmutzung kann das Produkt mehrmals hintereinander über die Toilettenbrille bewegt werden. Die Reinigungseinheit, die mit der Toilettenbrille in direktem Kontakt steht, ist für eine mehrmalige Nutzung ausgelegt, kann allerdings nach Belieben gewechselt werden. Um das Produkt selbst zu reinigen muss dieses aus hitze- und chemisch beständigem Werkstoff sein, so lässt sich dieses beispielsweise abkochen.

News:
Erfahrungsbericht Praxis-Auslandssemester Wien

- Hallo, mein Name ist Malin und ich studiere BWL Industrie an der DHBW in Mosbach. Ich befinde mich ich in der letzten Woche meines Auslandssemesters in Wien und möchte von meinen Erfahrungen berichten: Ich habe das Studium begonnen mit dem Gedanken, dass ich zwei Auslandssemester absolvieren kann – eins in der Theorie und eins in der Praxis. Leider konnte ich durch Corona mein Theorie-Auslandssemester nicht wahrnehmen, habe mich aber umso mehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich mein Praxissemester in Wien verbringen darf!! In meiner Zeit hier habe ich tolle Erfahrungen gesammelt und kann jedem ein Auslandssemester ans Herz legen. Auch wenn hier ebenso wie in Deutschland deutsch gesprochen wird, habe ich doch einige neue Wörter kennengelernt. Österreich ist eben doch ein bisschen anders. Je nach Dialekt habe ich hier und da auch einen Moment länger gebraucht, um etwas zu verstehen. Aber das hat sich eigentlich innerhalb der ersten zwei Wochen erledigt. Mein Semester begann mit einem großen Bahnstreik, sodass ich leider später als geplant nach Österreich fahren konnte. Zum Glück bietet meine Firma Procter&Gamble auch die Möglichkeit zum Homeoffice an, sodass ich dennoch von Tag 1 mit meinen Projekten starten konnte. Ich bin spät abends in Wien angekommen und wurde sehr herzlich von meinem Mitbewohner empfangen und vom Bahnhof abgeholt. Am folgenden Tag durfte ich auch direkt ins Büro und mein tolles Team für die kommenden (fast) 3 Monate kennenlernen. Unser Büro befindet sich in einem Office-Komplex direkt am Bahnhof im neunten Stock und ich war dementsprechend begeistert von der tollen Bahnanbindung, aber auch der Aussicht! Leider kommt der tolle Blick über die Stadt auf den Fotos kaum rüber. Besonders die wunderschönen Sonnenuntergänge über der Stadt werden mir fehlen. Mein typischer Tag sah folgendermaßen aus: Montag bis Donnerstag habe ich normal gearbeitet und spannende Projekte durchgeführt. Danach war ich abends oft essen und spazieren um ein bisschen von der Stadt zu sehen. Freitags habe ich meistens kürzer gearbeitet und den Nachmittag genutzt, um Wien besser zu erkunden. In meiner ganzen Zeit hier hatte ich riesiges Glück mit dem Wetter – es war wirklich fast jeden Tag schön und man konnte es draußen genießen. Wien bietet wirklich einiges, was man anschauen kann! Außerdem ist Wien so zentral gelegen, dass man von hier aus toll reisen kann. Coronabedingt habe ich das nicht so ausgiebig wahrgenommen – aber ich war dennoch für zwei Tage in Budapest. Mit dem Zug braucht man etwa drei Stunden und es kostet nur 10€ wenn man ein gutes Angebot findet. Also sehr empfehlenswert! Mein Highlight in Wien war allerdings der Besuch im Wiener Prater abends. In der Dunkelheit Riesenrad fahren hat schon was! Ich hatte super spannende Projekte und konnte in meiner Zeit einiges dazulernen. Ich habe einen großen Relaunch begleitet und durfte die Ergebnisse meiner Analysen und Vorbereitungen auch bei unseren Kunden (zum Beispiel dm) vorstellen. Auch habe ich die österreichische Handelslandschaft und Handelspartner sehr gut kennenlernen können – zumindest den Teil, der relevant für die FMCG Branche ist. Glücklicherweise wurde ich für dieses Semester durch das ERASMUS+ Stipendium finanziell unterstützt. Im Vergleich zu Frankfurt, wo ich sonst arbeite, ist Wien zwar nicht wirklich teurer, aber da wir im Büro täglich auswärts essen waren und ich ja auch etwas von der Stadt sehen wollte, war ich sehr dankbar für die Unterstützung... Durch mein Auslandssemester habe ich auf jeden Fall an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein dazugewonnen. Aber durch meine Arbeit auch viel analytische Fähigkeiten. Meinen Auslandsaufenthalt in Wien werde ich nie vergessen, da dieses Assignment meine unangefochtene Nummer 1 im Studium ist! Österreich ist ein wunderschönes Land, Wien eine atemberaubend schöne Stadt und ich habe meine Kollegen und das Büro so sehr geschätzt, dass ich es mir nach meinem Studium vorstellen kann, direkt in Wien zu arbeiten.

News:
Bei der DHBW baut man weiter auf Holz

- Das Interview führte Heiko Schattauer, Rhein-Neckar-Zeitung Im Frühjahr 2021 gründete die DHBW Mosbach gemeinsam mit drei weiteren Hochschulen aus Europa die „Virtual Wood University“. Dieser Tage kamen die Verantwortlichen des von der Europäischen Union geförderten Projekts real in Mosbach zum konstruktiven Austausch zusammen. Im Nachgang hat die RNZ das Gespräch mit Prof. Dr. Hubert Speth, Studiengangsleiter für BWL-Handel mit dem Schwerpunkt Holzwirtschaft, gesucht – und gefunden. Herr Speth, in drei Sätzen und ganz einfach für den Laien erklärt: Was ist die Virtual Wood University? Die VWU ist ein gemeinsames virtuelles Vorlesungsangebot in englischer Sprache von vier europäischen Hochschulen im Holzwirtschaftsbereich, dessen Module die Studierenden aus den beteiligten Ländern Finnland, Estland, Österreich und Deutschland online studieren und an ihren Heimathochschulen anrechnen lassen können. Wer hatte die Idee für diese virtuelle Universität? Und wie viele Bretter – um im Holzbild zu bleiben – musste man bohren, um sie an den Start zu bringen? Unser finnischer Kollege Ilkka Tarvainnen von der Lab University in Lahti war der Initiator, der vor einigen Jahren viele Hochschulen in ganz Europa besuchte, gemeinsame Hochschulwochen in Finnland organisierte und so den Prozess der Entstehung ermöglichte. Die Findung der aktuellen Gruppe war der erste Schritt, die gemeinsame Idee zu einem Antrag und dessen Einreichung zu bringen, war das zweite Brett. Mit dem Zuschlag für das mit 217 000 Euro dotierte Erasmus+-Projekt war man durch den ersten Pfosten, die Entwicklung der einzelnen Kurse und die termingerechte Veröffentlichung aller Kurse sind die laufenden Bretter – und die sind teilweise aus sehr hartem Holz. Wie sieht die Lehre denn in diesem Fall denn konkret aus? Wie viele Kurse und Studierende gibt es? Und läuft dann tatsächlich alles virtuell, also über Online-Unterricht? Oder ist das eine falsche Vorstellung? Alles läuft über eine gemeinsame Datenbank-Plattform in Finnland, auf der für unsere Studierenden derzeit acht Module zu wählen sind und im Endausbau ab Herbst 2022 dann zwölf Module aus verschiedenen Bereichen verfügbar sein werden. Alle Module sind virtuell verfügbar. Wir veranstalten aber immer wieder gemeinsame Onlineworkshops mit den Studierenden, um persönlich auf deren Fragen, Probleme, Gedanken etc. eingehen zu können. Kann man bei einem so greifbaren Thema wie Holz denn virtuell wirklich alles adäquat vermitteln? Sehr gute Frage! Wir versuchen, durch Methodenvielfalt das Optimum aus der digitalen Lehre zu generieren, bei allen Grenzen, die es dabei natürlich auch gibt. Allerdings muss man verstehen, dass das Studienangebot der VWU lediglich einen Teil des gesamten Curriculums der Studierenden abdeckt. Selbstverständlich haben die Studis an ihren Heimathochschulen weiterhin Veranstaltungen, Vorlesungen, Laborübungen usw. Die Nachfrage ist offenbar groß. Hatten Sie damit gleich zum Auftakt gerechnet? Wie viele Studierende der DHBW Mosbach sind unter den Virtual-Wood-Pionieren? Von der Resonanz waren wir total überrascht: Anstelle geschätzter 20 bis 30 Studierenden hatten wir im 1. Semester 230 Studierende, und im aktuellen Semester haben sich derzeit rund 180 Studis neu eingeschrieben. Die Zahlen ändern sich laufend, weil in den nordischen Partnerländern ein Hop-On-Hop-Off-Verfahren möglich ist. Bei uns in Deutschland hingegen ist wie immer alles etwas komplizierter. Während die Kolleg(inn)en in Österreich und Finnland ihren Studierenden eine relativ große Freiheit gewähren, Studieninhalte auch außerhalb der eigenen Hochschule auswählen zu können, können wir aktuell lediglich den Studierenden, die im 4. Semester ins Ausland gehen, Module der VWU anrechnen. Allerdings habe ich die University in diesem Jahr für alle meine Holzstudierende geöffnet; sie bekommen dann zwar keine ECTS-Punkte angerechnet, aber ich stelle ihnen zumindest eine Art Zertifikat für die Teilnahme aus. Was macht die Virtual-Wood-University denn zu der einzigartigen Einrichtung, als die sie gilt? Es gibt mittlerweile bereits unterschiedliche Projektansätze, auch an anderen Hochschulen. Wir gingen vor zwei Jahren ziemlich blauäugig mit einem kleinen, aber zunehmend wachsenden Angebot an das Thema heran. Andere bedeutsame europäische Hochschulrichtungen versuchten hingegen, fertige Großstrukturen anzubieten, sind jedoch im Gegensatz zu uns bis dato noch nicht online. Somit sind wir einzigartig, weil wir schon seit zwei Semestern verfügbar sind – und das bei unseren sehr limitierten Ressourcen. Besonders ist auch die Zusammensetzung der Projektpartner, weil wir mit zwei nordischen und zwei deutschsprachigen Ländern repräsentative Großnationen der Holzindustrie mit einerseits gleichartigen, aber teilweise auch gänzlich verschiedenen Produkten, Märkten, Strategien vereinen. Das macht die Zusammenarbeit für uns und die Angebote für die Studierenden extrem spannend. Die EU fördert Ihre Einrichtung nun zunächst für drei Jahre. Ziel ist aber sicher eine Verstetigung des Angebots, oder? Es war von Anfang an das Ziel, eine nachhaltige, größere virtuelle Holzhochschule für Gesamteuropa zu entwickeln. Wir sind bereits jetzt im intensiven Austausch mit Kollegen aus den Niederlanden, Schottland, der Slowakei oder Ungarn, die sich gerne an einem Folgeprojekt beteiligen möchten. Wir lernen operativ und auch organisatorisch sehr viel durch das Projekt, und es zeigt uns derzeit auch die Problembereiche einer größeren Struktur auf, die dann gelöst werden müssen, wenn wir dauerhaft stabil und erfolgreich sein wollen. Ein so moderner, internationaler und nachhaltig geprägter Ansatz des Studierens passt ja eigentlich ganz hervorragend zum großen Vorhaben Baukompetenzzentrum in Mosbach. Kann die Virtual-Wood-University hier ein weiteres starkes Argument liefern? Ich finde, mit dieser Frage haben Sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Ein derartiges Leuchtturmprojekt wie unsere Virtual Wood University passt nicht nur inhaltlich hervorragend zum geplanten Baukompetenzzentrum, sondern entwickelt auch eine Strahlkraft weit über die Region hinaus. Die DHBW Mosbach hat in der Holzbranche schon einen hervorragenden Namen; mittlerweile kennt man uns bereits schon in halb Europa. Nun haben sich die Verantwortlichen des Projekts dieser Tage ja auch ganz real in Mosbach ausgetauscht. Mit welchen Erkenntnissen? Einerseits wurden die inhaltlichen Schwerpunkte für die Module im kommenden Studienjahr festgelegt. Die neuen Module haben z. B. spannende Namen wie „From Europe into the World“, „Wood in buildings“, „Using all your senses“ oder „Times they are a changing“. Darüber hinaus wurden bereits jene Themenfelder diskutiert, bei denen wir Lösungsansätze für ein geplantes Folgeprojekt benötigen. Ihr Spezialgebiet ist der Holzhandel. Der ist ja aktuell von ganz besonderen Rahmenbedingungen geprägt. Auch wenn es kaum möglich ist, probieren wir (besser: Sie) es wieder in drei Sätzen: Wie geht’s weiter mit dem Holz? Welche Entwicklungen sehen Sie, welche Schlüsse ziehen Sie? Sie haben recht, darüber könnte ich gerade ein ganzes Buch schreiben. Ich war letzte Woche in Köln auf dem Branchentag Holz, der Branchenmesse des Holzhandels. Man spürte dort, dass die Begeisterung der vergangenen Monate fast schon einer gewissen Ernüchterung gewichen ist. Die Holzlager der Unternehmen sind mit hochpreisigem Material überfüllt, und die Käufer reagieren gerade sehr abwartend, weil sie auf sinkende Preise spekulieren. Wie weit sie fallen, werden wir spätestens im Frühjahr feststellen, wenn die Baukonjunktur wieder Fahrt aufnimmt. Das zweite große Diskussionsthema, das Thema Klimaschutz und Holz als CO2-Speicher in Gebäude, möchte ich an dieser Stelle erst gar nicht anschneiden, das würde Ihre Zeitungsausgabe sprengen.

News:
Neue Filmporträts von Menschen aus Mosbach - 10. Auflage der „Stadt-Land-Fluss-Geschichten“

- Nachdem die beliebte Staffel von Dokumentarfilmen über Menschen aus Mosbach coronabedingt im vergangenen Jahr komplett aussetzen musste, konnte das Projekt in diesem Jahr erneut weiterentwickelt und neue Geschichten erzählt werden. Hauptdarsteller jedes Films ist ein Mensch aus der Mosbacher Region, der ganz alltäglich und zugleich doch besonders ist. In kurzen Filmen werden in diesem Jahr porträtiert: Der Burgherr Bernolph von Gemmingen - Eine Generationenaufgabe Der Alpaka-Hof von Eva und Adrian Tietz - Noch ein bisschen heile Welt Der Strongman Frank Hamm - Um stark zu sein Der Feldenkraislehrer Thomas Fugger-Montesino - Leben ist Bewegung Der Senior und Ruderer Eberhard Gocke - Zweimal um die Welt Der Reiterhof und seine Betreiberin Kathrin Märkle - Von klein auf Der Singer-Songwriter Sven Behrendt - Gib niemals auf Der aus Irland stammende Cider-Evangelist Barry Masterson - Ein Hobby außer Kontrolle Die Film-Porträts 2021

News:
Überblick über Testzentren in der Region Mosbach

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News:
7. virtuelles Absolvententreffen BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro

- Das 7. virtuelle Alumni-Treffen hatte das Thema Masterstudium . Dafür hat Frau Kirsten Bock einige Infos zum Thema Bachelor, und dann? Wege zum Masterabschluss – Für wen lohnt sich ein Masterabschluss? Brauche ich überhaupt einen Master? Welche Chancen bietet mir ein Master? Welche Unterschiede gibt es bei den verschiedenen Masterangeboten? vorgestellt und damit die Diskussion angeregt. Die Studiengangsleitung beteiligte sich ebenfalls aktiv an der Diskussion, aber auch Eindrücke von einer aktuellen Master-Studierenden wurden eingebracht auf die Fragen der überwiegend doch jüngeren Teilnehmer, die sich aktuell mit dem Thema Masterstudium ja / nein und wenn dann wo und was beschäftigen. Frau Kirsten Bock vom CAS, also dem Master-Bereich der DHBW vielen herzlichen Dank für Ihre Ausführungen und Einblicke in Beispiele von Master-Studierenden mit den unterschiedlichen Zielstellungen und -vorstellungen sowie den Ergebnissen von Befragungen. Aber auch für Hinweise, wie man sich den richtigen Master aussucht und was die Kriterien an der DHBW sind. Der Master ist in vielen Bereichen nicht notwendig, aber es ist doch persönlich befriedigend, wenn man diesen dann geschafft hat und dabei sicherlich doch neue Aspekte kennengelernt hat. Das nächste virtuelle Absolvententreffen ist geplant für den 29.11.2021 um 19.00 Uhr.

News:
Auf den Spuren der Nabatäer

- Die Deutsch-Jordanische Hochschule (GJU) in Amman fördert über ihr Study Group Mobility Programm Kooperations- und Austausch-Projekte mit ihren deutschen Partnerhochschulen. Der Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach ist seit Jahren Partner der GJU und wurde für das Projekt „Heating, Ventilation and Air-Conditioning (HVAC) in Jordan and Europe: Present status, trends and challenges from a technical and economic perspective“ ausgewählt. Hierbei wurden zunächst von Juni bis August jeweils 10 Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens vom Campus Bad Mergentheim und der GJU in Online-Seminaren fachlich geschult. Eine Besonderheit des Projektes war die Beteiligung von Industriepartnern und die damit praxisorientierte Ausrichtung: Von deutscher Seite konnte der Ventilatoren-Hersteller ebm-papst gewonnen werden, der den teilnehmenden Studierenden die Grundlagen der Lüftungs- und Motorentechnik präsentierte. Die jordanische Firma Perta Engineering ist weltweit auf dem Gebiet der Kälte- und Klimatechnik tätig und gab Einblicke in die unterschiedlichsten Anwendungen und technischen Lösungsansätze. Nach Abschluss der Schulungsphase arbeiteten die Studierenden in gemischten Gruppen an unterschiedlichen Aufgabenstellungen rund um das Projektthema und fassten die Ergebnisse in Postern zusammen. Der krönende Abschluss des Projektes war die Reise der DHBW-Studierenden mit Prof. Dr. Volker Siegismund an die GJU. Dort präsentierten und diskutierten die Studierendengruppen im Beisein der beiden GJU-Präsidenten die Ergebnisse. Die Reise wurde ebenfalls genutzt, um einen Einblick in die jordanische Arbeitswelt beim Projektpartner Petra Engineering zu bekommen. Bei der Firmenbesichtigung konnten sich alle von den hohen Qualitätsstandards in der Produktion überzeugen. Neben den fachlichen Aspekten stand bei der Reise natürlich auch das Kennenlernen von Land und Leuten im Mittelpunkt. Durch die freundschaftliche Beziehung zwischen den Begleitpersonen und den Studierenden erhielten die Teilnehmer einen tiefen Einblick in das Leben und die Kultur Jordaniens. Höhepunkte waren dabei die Besichtigung der quirligen Hauptstadt Amman mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten, die Ruinen- und UNESCO-Welterbestätte Petra sowie eine Übernachtung in einem Beduinencamp in der Wüste Wadi Rum. Das eindrücklichste Erlebnis für die Teilnehmenden Studierenden war jedoch die Aufgeschlossenheit und Gastfreundschaft der Jordanier, die alle kulturellen Verschiedenheiten unmittelbar nach Ankunft verschwinden ließen. Die Kooperation zwischen der DHBW und der GJU bleibt weiter lebendig: Seit Oktober studieren nun zwei Studierende der GJU für ein Auslandssemester am Campus Bad Mergentheim.

News:
6. Tagung Branche meets Hochschule zu Veränderungen durch Corona im Bereich Bau, Haustechnik, Elektro

- Am 23.09.2021 fand die 6. Veranstaltung der Reihe „Branche meets Hochschule“, mit dem Thema „Auswirkungen von Corona auf die Wertschöpfungskette von Bau, Haustechnik und Elektro“ statt. Unter Gesichtspunkten von aktuellen Corona-Verordnungen, wurde auch dieses Treffen digital durchgeführt. Wir als Studenten im 4. Semester, erleben unseren Uni-Alltag hauptsächlich online und mit unterschiedlichen Hindernissen, welche zumeist auf Probleme mit der Technik zurückzuführen sind. Dieses Erlebnis durften auch die Teilnehmer der Veranstaltung „Branche meets Hochschule“ machen, als es während der Präsentation von Studiengangsleiter Professor Dr. Neumann zu dem ein oder anderen Verbindungsproblemen kam. Die trotz kleinerer technischer Schwierigkeiten gelungene Präsentation (Präsentation hier herunterladbar) war die Vollendung einer von unserem Kurs gestartete Befragung, welche wir – natürlich digital – zusammen erstellt und durchgeführt haben. Erfreulicherweise konnten wir genügend Teilnehmer akquirieren, um eine erfolgreiche und belastbare Befragung an diesem Tage zu einem Ergebnis kommen zu lassen. Erkennbar war, dass die Teilnehmer froh sind, wenn die Pandemie zu Ende geht, aber ein Großteil der Firmen dennoch gut durch diese Zeit gekommen sind. Als Kurs freut es uns sehr, verschiedene Firmen und deren Probleme und Meinungen zur aktuellen Situation mit Covid 19 erfasst zu haben. Dies verhalf uns zu einem besseren Verständnis der Sorgen und Ängste der Firmen in unserer Branche, aber zeigte uns auch, dass es nicht nur negative Dinge an der Pandemie gab bzw. gibt und diese sogar in manchen Bereichen wie der Digitalisierung ein Treiber sein konnte. Für die Zukunft erhoffen wir uns öfter einen Austausch mit diesen Firmen und Teilnehmern, um die Branche als zukünftige Fach-& Führungskräfte in eine aussichtsreiche Zukunft zu führen – digital wie auch analog. Bastian Hanspach Kurs HD19D

News:
Campus Mosbach: Einweisung in die Medientechnik im Lehrsaal

- Im September haben Lehrende und studentische Medienbeauftragte die Möglichkeit, an folgenden Einweisungsterminen teilzunehmen. Eine Anmeldung über die Lernplattform Moodle ist verpflichtend. Eine Teilnahme ist andernfalls nicht möglich. 27.09.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 24.09.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.160 28.09.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 27.09.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.160 / entfällt 05.10.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 04.10.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.150 07.10.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 06.10.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.150 11.10.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 07.10.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.150 13.10.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 12.10.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.150 19.10.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 18.10.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.150 20.10.2021 von 12:00 bis 12:45 Uhr - Anmeldeschluss: 19.10.2021 bis 12 Uhr - Raum B1.150 Die Anmeldung erfolgt über unseren Moodle-Kursraum Beachten Sie bitte die geltenen Hygiene- und Abstandsgebote. Auf der folgenden Seite finden Sie weitere Informationen zur Ausstattung am Campus Mosbach www.mosbach.dhbw.de/vl-streaming

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