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News:
Digitale Fabrik der DHBW Mosbach pilotiert „Internet der Dinge“ mit SAP HANA

- Kooperation mit der Universität Magdeburg (SAP UCC) Als erste Hochschule hat die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zusammen mit dem SAP University Competence Center (UCC) der Universität Magdeburg ein neues Modul des Curriculums „Internet of Things“ pilotiert. Nicht nur die Fabrik der Zukunft ist vernetzt, auch Produkte (Smart Products), Maschinen oder allgemein Dinge kommunizieren mehr und mehr. Das „Internet der Dinge“ entsteht. Hierzu entwickelte die Universität Magdeburg ein Curriculum für die Lehre an Hochschulen. Die DHBW Mosbach hat als erste Hochschule ein neues Modul zu diesem Thema pilotiert. Über die gesamte Projektdauer erhielt das SAP UCC Magdeburg umfangreiches Feedback aus der Digitalen Fabrik an der DHBW Mosbach und arbeitete dieses erfolgreich in die erste Version des neuen Moduls ein. Damit konnte die Universität Magdeburg eine allgemein lehrtaugliche Version des Moduls fertigstellen. Diese steht jetzt anderen Hochschulen zur Verfügung. Um auch das Feedback der Studierenden zu erhalten, wird im Dezember die in der Pilotphase implementierte Lösung in einer Lehrveranstaltung an der DHBW Mosbach vorgestellt. In Echtzeit Informationen erfassen „In unserer Digitalen Fabrik konnten wir sowohl auf passende Hardware als auch auf Know-How im Bereich Industrie 4.0, Automatisierung und SAP-Unternehmenssoftware zurückgreifen“, so Prof. Dr. Stephan Hähre, Studiengangsleiter Wirtschaftsingenieurwesen. Reinhard Wenig, akademischer Mitarbeiter, ergänzt: „Mit Sensoren in unserer Digitalen Fabrik erfassen wir in Echtzeit Informationen, die über das Internet an ein SAP-System gesendet und dort überwacht werden. Auf dieser Basis wäre zum Beispiel die nutzungsabhängige Klimatisierung einer Produktionsstätte denkbar“. Für das neue Modul wurden Sensoren zur Erfassung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Bewegungen an einen SAP HANA Streaming Server angebunden, um die gesammelten Sensordaten in Echtzeit auszuwerten. Als Gateway für die Datenübertragung zwischen Sensoren und SAP HANA wurde ein Raspberry Pi, ein Single-Board Computer, verwendet. Das SAP UCC Magdeburg stellte der DHBW Mosbach mehrere Übungen für die Anbindung und eine Library zum Auslesen und Senden der Sensordaten auf dem Raspberry Pi zur Verfügung. Über die Digitale Fabrik der DHBW Mosbach In der Digitalen Fabrik der DHBW Mosbach werden typische Produktionsanlagen und Fertigungsprozesse, insbesondere auch von mittelständischen Betrieben (KMUs), mit realen industriellen Komponenten, verteilter Automatisierungstechnik sowie echtzeitfähigen Simulationssystemen abgebildet und mit realen Informationssystemen (ERP, MES, SCADA,...) vernetzt, analysiert und gesteuert. Sie ist Teil des Kompetenzzentrums "Fertigungs- und Informationsmanagement" (FIM) der DHBW Mosbach. Über die SAP University Competence Center (UCC) Mit ihrem University Alliances (UA) Programm fördert SAP eine praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung, indem sie Lehrenden und Studierenden weltweit Zugang zu neuesten SAP-Technologien ermöglicht. Die Wartung, den Betrieb und den technischen Support der SAP-Lösungen übernehmen University Competence Center (UCC). Sie fungieren als Application-Service-Provider. Die Lehrenden können sich somit auf die Vermittlung des Lehrstoffs und ihre jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren. Ein weiterer Schwerpunkt des Programms liegt in der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen, Industriepartnern und Interessierten rund um das Thema Einsatz von SAP-Software in der Lehre. Kontakt zu den Projektverantwortlichen

News:
Austausch zwischen Hochschule und Firmen

- Arbeitskreis Schulmarketing in Tauberbischofsheim Die Attraktivität des dualen Studiums als wertvolle Kombination berufspraktischer Ausbildung und wissenschaftlichen Studiums zu vermitteln, ist gemeinsames Anliegen der DHBW Mosbach und ihrer dualen Partnerunternehmen. So kam jetzt einmal mehr der Arbeitskreis Regional-/Schulmarketing der DHBW Mosbach Campus Bad Mergentheim zusammen. Treffpunkt zum Workshop war bei der VS Vereinigte Spezialmöbelfabriken GmbH & Co. KG in Tauberbischofsheim. Was wurde umgesetzt, wo stehen wir, welche neuen Ideen gibt es? Den teilnehmenden Personalverantwortlichen der Partnerunternehmen gaben Prorektor Prof. Dr. Seon-Su Kim, Leiter Campus Bad Mergentheim, und Benjamin Hötzel, Hochschulkommunikation, Antworten auf diese Fragen und diskutierten mit ihnen Planungen, Anregungen und Anliegen. Kim betonte dabei die Wichtigkeit des Austauschs zwischen Hochschule und Firmen: „Ihre Rückmeldungen und Ideen sind wertvoll.“ Die Vertreter der Unternehmen zeigten sich ihrerseits angetan vom guten Draht zwischen der DHBW Mosbach und ihren Dualen Partnern. Fachkräfte-Zuzug in den Landkreis Im Main-Tauber-Kreis beschäftigen 57 Unternehmen insgesamt 334 Studierende an der DHBW in Mosbach und Bad Mergentheim, neben weiteren Studierenden an anderen DHBW-Standorten. Ein wichtiges Signal an die lokale Politik sandte Professor Kim mit der Aussage, dass die DHBW Mosbach nicht zuletzt für einen Fachkräfte-Zuzug in den Main-Tauber-Kreis sorge: Rund 56 Prozent der Studierenden stammten von außerhalb des Landkreises. Sie sorgen für Kaufkraft - und die meisten blieben dem Unternehmen vor Ort und damit der Region erhalten. Internationale Ausstrahlung Die Ausstrahlung des international geprägten Campus Bad Mergentheim geht freilich weit über die Landesgrenzen hinaus. So ging Kim zum einen auf das Projekt zur Gewinnung ausländischer Studieninteressierter ein, das in diesem Jahr auch Frankreich im Blick hat. Bislang seien vor allem weibliche Interessenten zu verzeichnen, die den technischen Bereich im Auge haben und aus Estland, Ungarn, Bulgarien und Polen kommen. Kim berichtete weiter über das Projekt Double Degree mit der Dualen Hochschule Latein-Amerika (DHLA): Seit dem Wintersemester 2015/16 bietet die DHBW ihren Studierenden im Studiengang BWL - International Business am Campus Bad Mergentheim die Möglichkeit eines Doppelabschlusses in Zusammenarbeit mit einer lateinamerikanischen Universität. Die Teilnehmer/-innen verbringen ihr letztes Studienjahr an der Universidad Autónoma de Bucaramanga in Kolumbien und erhalten nach erfolgreichem Absolvieren sowohl den deutschen Bachelor of Arts (B.A.) als auch das kolumbianische Äquivalent, den Pregrado Profesional de Administración de Empresas. Die DHBW Mosbach wirkt auch im vom Landkreis initiierten Aktionsbündnis zur Integration von Flüchtlingen mit. Dabei gehe es etwa um die Frage, welches Unternehmen und welche Einrichtung was macht und auf welchen Feldern man gemeinsam für die Sache eintreten kann. Auch gehe es um Kompetenzanalysen: Welche Flüchtlinge sind interessant als Auszubildende, Studierende oder Arbeitnehmer? Neue Bildungspartnerschaft Zur Entwicklung im Schulmarketing verwies Kim auf das Treffen der Schulrektoren an der DHBW Mosbach, auf Schnuppervorlesungen für Schülerinnen und Schüler in den Ferien und auf die neu geschlossene Bildungspartnerschaft mit der staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule (FOS/BOS) in Würzburg. Medien und Marketing Benjamin Hötzel widmete sich in seinem Vortrag vor allem den neuen Medien. Neben der DHBW-Webseite, die der Information dient, und dem Facebook-Auftritt, der in erster Linie Plattform für die Studierenden ist, sollen Campusleben und Feeling des Studiums in einer ruhigen, aber schönen Stadt über den Weg des Storytelling in einem Blog transportiert werden. Die Idee fand großen Anklang bei den Anwesenden. Zum Standortmarketing stellte Hötzel ein neues Motiv zum Thema „Studieren im Schloss“ für Plakate, Postkarten und Anzeigen vor sowie die damit korrespondierende Internetseite. Er betonte in diesem Zug den guten Draht zur Stadt Bad Mergentheim, die das Stadtortmarketing der DHBW mit 20 000 Euro finanziell unterstütze. Hötzel schloss mit einem Überblick über Messebesuche, Infotage an Schulen sowie Veranstaltungen, wie etwa die Bildungsmesse am 7. und 8. Mai am Campus Bad Mergentheim. Nächstes Treffen des Aktionskreises wird in der zweiten Oktoberhälfte 2016 sein. Vor der Tagung waren die Teilnehmer zu einer kurzen Führung durch die Büro- und Schulmöbel-Ausstellung bei VS eingeladen.

News:
Semesterauftakt 2013: "Hohes Niveau gehalten"

- DHBW Mosbach zufrieden mit Zahl der Studienanfänger trotz zunehmenden Wettbewerbs um beste Köpfe Zum heutigen Semesterstart nehmen 1.625 junge Erwachsene ihr Studium in den Fakultäten Wirtschaft und Technik an der DHBW Mosbach auf. Insgesamt lernen nun etwas mehr als 4.600 Studierende an den drei Campus der Hochschule in Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim. „Wir haben auch ohne doppelten Abiturjahrgang das hohe Niveau an Studienanfängern vom Vorjahr nahezu gehalten“, erklärt Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach. „So erfreulich die Zahlen auch sind, dürfen wir uns dennoch nicht ausruhen, denn die demographische Entwicklung und der Kampf um die besten Nachwuchskräfte werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.“ Damit umreißt er klar die wichtigste strategische Herausforderung der Hochschule. Der Zusammenhalt als Flächenhochschule in der Region sei dabei essentiell. Mit 17 Prozent Wachstum bei der Gesamtstudierendenzahl und bisher 30 Neueinstellungen im Bereich Personal ist die DHBW Mosbach ein bedeutender Wirtschaftstreiber in der Region. Hinzu kommen Neu- und Umbauprojekte an allen Campus. Aber wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten: Zunehmend klagen die Partnerunternehmen der DHBW Mosbach über Schwierigkeiten bei der Bewerbersuche. „Um unsere dualen Partner bei ihren Rekrutierungsmaßnahmen besser zu unterstützen, werden wir im Schulterschluss der drei Campus zukünftig für noch mehr überregionale Sichtbarkeit sorgen müssen. Gleichzeitig gilt es, ein attraktives Umfeld für Studierende zu schaffen“, erläutert Saller. Dazu zählt nicht nur eine gewisse studentische Grundversorgung wie Wohnen, Verpflegung und Freizeitangebot, sondern in erster Linie, die Qualität in der Lehre dauerhaft sicherzustellen. Bislang bescheinigen Absolventen und Firmenpartner der DHBW Mosbach in Befragungen ein hohes Qualitätsniveau: 82 Prozent der Unternehmen sind zufrieden oder sehr zufrieden. 88 Prozent der Absolventen würden wieder an der Hochschule studieren. „Diesen Zuspruch möchten wir auch so halten und weiter ausbauen“, sagt Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft. Unterschiedliche Wissensstände ausgleichen Keine leichte Aufgabe, denn die Gruppe der Studienanfänger wird bedingt durch verschiedene Formen des Hochschulzugangs zunehmend heterogener. Es kommt immer häufiger vor, dass der 18-jährige Abiturient neben dem Ende 20-Jährigen in der Vorlesung sitzt, der seine Meisterausbildung in der Tasche hat und bereits mehrere Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. Jeck-Schlottmann sieht die DHBW Mosbach für diese Herausforderung bestens aufgestellt: „Mithilfe von Vor- und Begleitkursen, zum Beispiel in Mathematik, gestalten wir den Übergang zur Hochschule aktiv mit, um unterschiedliche Wissensstände auszugleichen.“ Dabei werden in besonderem Maße auch hochschulgerechte Lernmethoden und wissenschaftliches Arbeiten gefördert. „Wir schaffen so eine gute Basis für ein erfolgreiches Studium“, meint Jeck-Schlottmann. Gleichzeitig wird den Studierenden das nötige Handwerkszeug mit auf den Weg gegeben, wenn nach dem Bachelor noch ein Masterabschluss folgen soll. Die Nachfrage nach Masterprogrammen nimmt auch an der DHBW Mosbach und ihren Campus spürbar zu. Gefordert wird dies nicht nur von den Studierenden, sondern auch von den dualen Partnern, die ihre Nachwuchskräfte durch Weiterbildung langfristig binden und Perspektiven aufzeigen wollen. Forschung rückt stärker in den Fokus Der Aufbau der Masterprogramme geht einher mit dem Ausbau von Forschungsaktivitäten an der DHBW Mosbach. In der Tradition des dualen Konzepts ist auch hier der Anspruch, Theorie und Praxis eng zu verzahnen. Noch fehlt es am wissenschaftlichen Mittelbau, um große Projekte zu stemmen. Aktuell läuft jedes Forschungsvorhaben zusätzlich zum Deputat der Professoren. Dennoch ist es bereits gelungen, erste zarte Pflänzchen zu ziehen: „Am Campus Mosbach arbeiten die Kollegen intensiv am Projekt Industrie 4.0, das zum Ziel hat, Wege in der Produktion weitestgehend zu automatisieren und gleichzeitig zu optimieren“, sagt Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik. Der Campus Heilbronn ist Partner in einem EU-Projekt, das das duale Konzept europaweit evaluiert. Gleichzeitig entstehen in Heilbronn neue Kulinaristik- und Sensoriklabore für die Studiengänge Konsumgüterhandel und Food Management, die den Campus in den kommenden Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Lebensmittel weiter entwickeln werden. „Schwerpunktmäßig werden wir uns also auf einige wenige Forschungskompetenzfelder spezialisieren, die dafür Exzellenzcharakter haben“, fasst Mühlhäuser zusammen. Insgesamt fühlt sich die Hochschule für den verstärkten Wettbewerb unter den verschiedenen Bildungseinrichtungen gut gerüstet. „Wir werden unseren Beitrag leisten, dass auch in Zukunft Studierende gerne in die Region kommen, um an den drei Campus der DHBW zu studieren“, so Saller abschließend.

News:
„Elektroingenieure gestalten unsere Zukunft“

- Im Gespräch mit Professor Christian Kuhn Christian Kuhn nennt die moderne Elektrotechnik am liebsten ‚Infotronik‘, denn das Studium vereint die Informatik und Mechatronik, integriert Hard- und Software. Er weiß, wovon er redet, hat er doch in Studium und Beruf beide Welten kennengelernt: Nach einem Studium der Elektrotechnik und einem Diplomarbeitsthema aus dem Bereich der Echtzeit-Simulation folgte eine Promotion in der Informatik am Forschungszentrum Karlsruhe (heute KIT Nord). Anschließend arbeitete er bei SAP, zuerst in der Entwicklung und in der Anwendungsberatung für die Automobilindustrie, danach in der SAP-Forschung. Dort war er Gesamtprojektleiter des BMBF-Verbundprojektes ‚ADiWA‘ (Allianz digitaler Warenfluss), mit der aus Daten der realen Welt Geschäftsprozesse optimiert wurden und das als Wegbereiter der Initiative ‚Industrie 4.0‘ gilt. Seit 2011 ist Christian Kuhn Professor an der DHBW Mosbach und forscht und lehrt zu ‚Industrie 4.0‘, dem ‚Internet der Dinge und Dienste‘ und der ‚Arbeit der Zukunft‘. Im Interview verrät er, was eine Glühbirne und ein Smartphone gemeinsam haben - und seine zwei großen Leidenschaften. Studiengang und Lehre Was hat Sie motiviert, Professor zu werden? Wissen, das man teilt, vermehrt sich! Indem man lehrt, lernt man selbst sehr viel. Und dazulernen macht einfach Spaß. Der Beruf eines Professors ist sehr vielseitig, spannend, aber auch herausfordernd. Frei nach Carl Friedrich Gauß: „Es ist nicht das Wissen, sondern das Lernen, nicht das Besitzen, sondern das Erwerben, nicht das Dasein, sondern das Hinkommen, was den größten Genuß gewährt.“ Warum sollte man heute Ihr Fach studieren? Elektroingenieure haben mit ihren Ideen und Technologien schon immer den technischen und gesellschaftlichen Fortschritt vorangetrieben, beispielsweise mit Erfindung der Glühbirne im 19. Jahrhundert bis hin zu den Smartphones der heutigen Generation. Sie machen damit unser Leben lebenswerter! Elektrotechnik findet auch Antworten darauf, wie der Mensch ein Teil des Informationsflusses wird. Damit macht sie den Alltag angenehmer und einfacher – denkt man an Trends wie „Smart Home“ oder „Smart Mobility“. Noch größeren Einfluss hat die Elektrotechnik aber auf die Arbeitswelten der Zukunft, macht sie doch die Tätigkeiten abwechslungsreicher, spannender und das Produkt individueller, indem sie beispielsweise in Echtzeit Informationen über die Abläufe in der „Smart Factory“ liefert – Stichwort Industrie 4.0 sowie Internet der Dinge. Oder Menschen mit Technologien wie ‚Virtual Reality‘ und ‚Augmented Reality‘ einen Einblick in technische Prozesse gibt. Herausforderungen für die Zukunft gibt es viele – Elektrotechniker sind vorne dabei und gestalten unsere Zukunft aktiv mit! Was ist Ihnen im Bereich Lehre besonders wichtig? Immer den Blick auf aktuelle Anforderungen und Lehrinhalte haben und diese auch praxisorientiert (Labore, Seminar, Studienarbeiten) anwenden. Haben Sie ein besonders wichtiges / schönes / spannendes Forschungsprojekt, das Sie gerne kurz vorstellen möchten? Die Projekte im Umfeld ‚Industrie 4.0‘ sind alle sehr zukunftsrelevant, besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeitswelt 4.0. Kernthemen hier sind aus technischer Sicht die Einbindung des Menschen in den Informationsfluss und Assistenzsysteme zur Entscheidungsunterstützung für den Menschen. Persönliches Rund ums Studieren Was sehen Sie als den größten Unterschied zwischen Ihrer Studienzeit und der heutigen Situation der Studierenden? Wer das Richtige studiert, hat quasi eine Jobgarantie. Das war zu meiner Zeit nicht unbedingt so. Wie haben Sie Ihr Studium finanziert? Ferienjobs und Elternunterstützung. Wie haben Sie zu Studienzeiten gewohnt? In einem kleinen ‚Wohnklo‘ – aber für mich! Gibt es eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler, die/der Sie besonders beeinflusst hat? Thomas Alva Edision und sein Blick auf Innovationen. Reisen und fremde Länder In welchem Land könnten Sie sich vorstellen zu leben? In vielen – aber ich glaube, Deutschland (ggf. Österreich und Schweiz) liegt mir am besten. Wie verbringen Sie Ihren Urlaub am liebsten? Andere Länder und Kulturen und Natur kennenlernen! Sprechen Sie eine „exotische“ Fremdsprache? Badisches Fränkisch bzw. fränkisches Badisch. In welches Land würden Sie gerne einmal reisen? Südamerika fehlt mir noch auf meiner ‚Reise-Landkarte‘! Welche drei Dinge oder Personen würden Sie auf eine „einsame“ Insel mitnehmen? eine Familie, einen Stapel Bücher – und evtl. doch Laptop/Tablet mit Internet-Verbindung. Und das Flugzeug zum zurückfliegen ;-)) Was wäre, wenn ... Welche Berufe wären für Sie noch in Frage gekommen und warum? Pilot. Weil Leidenschaft … Reisebuchautor. Weil Leidenschaft …. Wie würden Sie ein freies Jahr nutzen? Reisen. Abschalten. Forschen. Mit welcher historischen Persönlichkeit würden Sie sich gerne einmal unterhalten? Jesus. Welches Tier wären Sie gerne? Adler – die Freiheit der Lüfte genießen. Welche Gabe / welches Talent würden Sie gerne besitzen? Die Ruhe und Geduld, Dinge zu ertragen, die ich nicht ändern kann – und den Mut, Zeit und Willen, die Dinge zu ändern, die ich beeinflussen kann. Charakter und Tugend Welchen Charakterzug an anderen Menschen schätzen Sie besonders? Offenheit und Herzlichkeit Welchen Charakterzug an anderen Menschen mögen Sie gar nicht? Egoismus oder Verlogenheit Was würden Sie als Ihre größte Stärke bezeichnen? Keine Ahnung .. das müssen andere entscheiden! Verraten Sie uns Ihren größten Fehler? Ich kann und will schlecht NEIN sagen … und das ärgert mich! Musik und Kultur Haben Sie eine (Lieblings-)beschäftigung jenseits von Forschung und Lehre? Reisen und Fliegen, und am besten beides kombiniert Welche Musikrichtung hören Sie und welche Interpreten mögen Sie? Spielen Sie ein Instrument? Bei welchen Gelegenheiten? Höre und mag vieles, spiele aber kein Instrument Haben Sie ein Lieblingsbuch? Reiseführer ;-)) Welche Sportarten mögen Sie (aktiv oder passiv)? Ich habe in meinem Leben bereits 24 Sportarten aktiv ausgeübt, aktuell: Volleyball, Joggen, Bergwandern, Radfahren/Spinning und Flugsport Passiv: Fußball und Biathlon Kochen Kochen Sie gerne? Nach welchen Rezepten? Nein, ich esse nur gerne ;-)) Haben Sie ein Lieblingsgericht? Zu viele … Gibt es ein Gericht, bei dem es Ihnen graust? Erbseneintopf Bevorzugen Sie eine bestimmte Küche? Abwechslung ist wichtig – sehr gerne auch international (z.B. asiatisch) Leben in Mosbach Was schätzen Sie an Mosbach? Klein, aber fein! Und eingebettet in Natur … Was fällt Ihnen im Vergleich zu Ihrer Heimatstadt besonders an Mosbach auf? Heimat bleibt Heimat … man kennt die Leute und ist vertraut. Haben Sie schon einen Lieblingsplatz in Mosbach? Lektüre (und Korrektur) im Klostergarten bei warmem (nicht heißem!) Wetter In welchem Zusammenhang ist Ihnen Mosbach das erste Mal aufgefallen? Durchfahrt mit Stau … Lebensmotto und Lebenspraxis Was ist für Sie Glück? Das frage ich mich schon mein Leben lang … aber ich fühle mich glücklich! Haben Sie ein Lebensmotto? Always look on the bright side of life Reparieren Sie Ihr Fahrrad selbst? Ja, wenn‘s geht … und solange es hält …

News:
Sommerprogramm des ZHL online - Anmeldungen ab sofort möglich

- Das aktuelle Sommerprogramm des ZHL in Heilbronn und Heidenheim ist ab sofort online verfügbar. Es umfasst unterschiedlichste Seminarangebote für Lehrende im Bereich der Hochschuldidaktik von März bis Juli 2016. Alle Lehrenden der DHBW Mosbach sind herzlich eingeladen, sich anzumelden. Neben dem regulären Sommerprogramm wird vom 14.07. bis zum 15.07.2016 eine Tagung zum Thema "Strukturen und Abläufe der DHBW" für neue und neugierige Professorinnen/Professoren angeboten. Das Team des ZHL freut sich über Ihre rege Teilnahme!

News:
Semesterauftakt 2013: "Hohes Niveau gehalten"

- DHBW Mosbach zufrieden mit Zahl der Studienanfänger trotz zunehmenden Wettbewerbs um beste Köpfe Zum heutigen Semesterstart nehmen 1.625 junge Erwachsene ihr Studium in den Fakultäten Wirtschaft und Technik an der DHBW Mosbach auf. Insgesamt lernen nun etwas mehr als 4.600 Studierende an den drei Campus der Hochschule in Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim. „Wir haben auch ohne doppelten Abiturjahrgang das hohe Niveau an Studienanfängern vom Vorjahr nahezu gehalten“, erklärt Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach. „So erfreulich die Zahlen auch sind, dürfen wir uns dennoch nicht ausruhen, denn die demographische Entwicklung und der Kampf um die besten Nachwuchskräfte werden in den kommenden Jahren weiter zunehmen.“ Damit umreißt er klar die wichtigste strategische Herausforderung der Hochschule. Der Zusammenhalt als Flächenhochschule in der Region sei dabei essentiell. Mit 17 Prozent Wachstum bei der Gesamtstudierendenzahl und bisher 30 Neueinstellungen im Bereich Personal ist die DHBW Mosbach ein bedeutender Wirtschaftstreiber in der Region. Hinzu kommen Neu- und Umbauprojekte an allen Campus. Aber wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten: Zunehmend klagen die Partnerunternehmen der DHBW Mosbach über Schwierigkeiten bei der Bewerbersuche. „Um unsere dualen Partner bei ihren Rekrutierungsmaßnahmen besser zu unterstützen, werden wir im Schulterschluss der drei Campus zukünftig für noch mehr überregionale Sichtbarkeit sorgen müssen. Gleichzeitig gilt es, ein attraktives Umfeld für Studierende zu schaffen“, erläutert Saller. Dazu zählt nicht nur eine gewisse studentische Grundversorgung wie Wohnen, Verpflegung und Freizeitangebot, sondern in erster Linie, die Qualität in der Lehre dauerhaft sicherzustellen. Bislang bescheinigen Absolventen und Firmenpartner der DHBW Mosbach in Befragungen ein hohes Qualitätsniveau: 82 Prozent der Unternehmen sind zufrieden oder sehr zufrieden. 88 Prozent der Absolventen würden wieder an der Hochschule studieren. „Diesen Zuspruch möchten wir auch so halten und weiter ausbauen“, sagt Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft. Unterschiedliche Wissensstände ausgleichen Keine leichte Aufgabe, denn die Gruppe der Studienanfänger wird bedingt durch verschiedene Formen des Hochschulzugangs zunehmend heterogener. Es kommt immer häufiger vor, dass der 18-jährige Abiturient neben dem Ende 20-Jährigen in der Vorlesung sitzt, der seine Meisterausbildung in der Tasche hat und bereits mehrere Jahre Berufserfahrung vorweisen kann. Jeck-Schlottmann sieht die DHBW Mosbach für diese Herausforderung bestens aufgestellt: „Mithilfe von Vor- und Begleitkursen, zum Beispiel in Mathematik, gestalten wir den Übergang zur Hochschule aktiv mit, um unterschiedliche Wissensstände auszugleichen.“ Dabei werden in besonderem Maße auch hochschulgerechte Lernmethoden und wissenschaftliches Arbeiten gefördert. „Wir schaffen so eine gute Basis für ein erfolgreiches Studium“, meint Jeck-Schlottmann. Gleichzeitig wird den Studierenden das nötige Handwerkszeug mit auf den Weg gegeben, wenn nach dem Bachelor noch ein Masterabschluss folgen soll. Die Nachfrage nach Masterprogrammen nimmt auch an der DHBW Mosbach und ihren Campus spürbar zu. Gefordert wird dies nicht nur von den Studierenden, sondern auch von den dualen Partnern, die ihre Nachwuchskräfte durch Weiterbildung langfristig binden und Perspektiven aufzeigen wollen. Forschung rückt stärker in den Fokus Der Aufbau der Masterprogramme geht einher mit dem Ausbau von Forschungsaktivitäten an der DHBW Mosbach. In der Tradition des dualen Konzepts ist auch hier der Anspruch, Theorie und Praxis eng zu verzahnen. Noch fehlt es am wissenschaftlichen Mittelbau, um große Projekte zu stemmen. Aktuell läuft jedes Forschungsvorhaben zusätzlich zum Deputat der Professoren. Dennoch ist es bereits gelungen, erste zarte Pflänzchen zu ziehen: „Am Campus Mosbach arbeiten die Kollegen intensiv am Projekt Industrie 4.0, das zum Ziel hat, Wege in der Produktion weitestgehend zu automatisieren und gleichzeitig zu optimieren“, sagt Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik. Der Campus Heilbronn ist Partner in einem EU-Projekt, das das duale Konzept europaweit evaluiert. Gleichzeitig entstehen in Heilbronn neue Kulinaristik- und Sensoriklabore für die Studiengänge Konsumgüterhandel und Food Management, die den Campus in den kommenden Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Lebensmittel weiter entwickeln werden. „Schwerpunktmäßig werden wir uns also auf einige wenige Forschungskompetenzfelder spezialisieren, die dafür Exzellenzcharakter haben“, fasst Mühlhäuser zusammen. Insgesamt fühlt sich die Hochschule für den verstärkten Wettbewerb unter den verschiedenen Bildungseinrichtungen gut gerüstet. „Wir werden unseren Beitrag leisten, dass auch in Zukunft Studierende gerne in die Region kommen, um an den drei Campus der DHBW zu studieren“, so Saller abschließend.

News:
Reputationsmanagement von Forschungsorganisationen

- DHBW Mosbach auf Konferenz in Warschau Auf dem 8. European Forum for Marketing of Scientific and Research Organizations in Warschau präsentierten eine Professorin und ein Professor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ihre Forschung zum Thema “Scientific Organizations: Perspectives for Reputation Management”. Mit Prof. Dr. Petra Morschheuser und Prof. Dr. Jörn Redler war die DHBW Mosbach bereits zum dritten Mal am Institut of Aviation eingeladen, um ihre neuesten Forschungsergebnisse zum Reputationsmanagement von Forschungsorganisationen zu diskutieren. Besondere Aufmerksamkeit erhielt das von beiden entwickelte Reputations-Modell und die zugehörigen Mess-Konzepte. Auf der diesjährigen Konferenz diskutierten über 150 internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Theorie und Praxis u.a. Forschungsvorhaben der Themenfelder Corporate Social Responsibility, Mobile Marketing, Network Management, Visual Communication oder Stakeholder Management. Neben den Vorträgen standen Workshops zu vertiefenden Themen und Kooperationsvorhaben im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz. Schon 2015 wurden Prof. Dr. Petra Morschheuser und Prof. Dr. Jörn Redler in das Scientific Council dieser Konferenz berufen.

News:
Vernissage an der DHBW Mosbach: „Industriearchitektur Heilbronn-Franken 2008“

- Am 17. Februar 2011 um 18.00 Uhr lädt die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach zur Vernissage der Ausstellung „Industriearchitektur Heilbronn-Franken 2008“ ein. Der Heilbronner Architekturfotograf Bernhard J. Lattner wirft darin einen Blick auf die regionale Industriearchitektur. Auf seinen Fotografien stehen immer die Gebäude selbst im Mittelpunkt. Sie werden in exakten oder dynamischen Perspektiven sowie in unterschiedlichen tageszeitlichen Lichtstimmungen festgehalten. „Ich möchte mit meinen Fotografien auf die Vielzahl kleiner und großer Unternehmen aufmerksam machen, die sich aufgrund ihrer Innovationskraft und Leistungsfähigkeit ihren Platz im globalen Wirtschaftsleben erobert haben. Die Architektur ist dabei immer auch Ausdruck des Corporate Designs eines Unternehmens“, so der Fotograf über die Intention der Ausstellung. „Die Gebäude erfüllen sowohl funktionale als auch repräsentative Aufgaben. Die Architektur selbst hat unmittelbaren Einfluss auf das Arbeiten im Unternehmen und damit auch Anteil an seinem Erfolg.“ Besonders reizvoll sei für ihn die Region Heilbronn-Franken, da sie eine der wachstumsstärksten und dynamischsten Gebiete des Landes Baden-Württemberg sei. Die Aufnahmen sind in der ersten Jahreshälfte von 2008 entstanden, an insgesamt 121 Tage war der Lichtbildner für die Ausstellung unterwegs und fotografierte insgesamt 650 Motive. Die 46 Interessantesten zeigt er bei der Ausstellung an der DHBW Mosbach. Die Bilder haben eine beeindruckende Größe von 100 x 130 cm und werden vom 17. Februar bis zum 1. April 2011 im Lohrtalweg 10 in Mosbach zu sehen sein. Das wichtigste Ziel von Lattner: „Von der Region für die Region, und über die Region hinaus das wirtschaftliche Profil Heilbronn-Frankens darzustellen und bekannt zu machen“. Pressebilder finden Sie auf der Internetseite www.bj-lattner.de unter der Rubrik Presse.

News:
Dual studieren – Karriere daheim

- Tag der offenen Tür an der DHBW Mosbach Der Tag der offenen Tür 2017 an der DHBW Mosbach, das waren: 1.200 Besucher und 118 Unternehmen am Campus Mosbach, Professoren aus den 23 Studienangeboten aus Wirtschaft und Technik, 100 Studienberatungsgespräche und rund 200 Besucher bei den Laborführungen, 36 Vorträge zu den Theorie- und Praxisphasen des dualen Studiums und 50 Teilnehmer beim Technik-Quiz. Höhepunkt des Tages war das Studienplatz-Speeddating mit 78 Gesprächen zwischen 34 Studieninteressierten und 17 Unternehmen. Von 10 bis 15 Uhr schlenderten rund 1.200 Besucher über den Campus der DHBW im Lohrtalweg. Informationen rund ums duale Studium standen im Fokus der jungen Leute. Am Tag der offenen Tür lassen sich beide Hälften des dualen Studiums erleben: Die Professoren präsentieren die Studieninhalte der Theoriephase an der Hochschule, die Partnerunternehmen erklären, was in der betrieblichen Praxisphase läuft. Tipps und Tricks rund um die Bewerbung gab es von der Studienberatung und dem Bewerbungscoach. Das zentrale Forum mit Interviews zog mit seinen 16 Schwerpunkten im Laufe des Tages rund 300 Zuhörer in seinen Bann. Einen Termin beim Studienplatz-Speeddating konnten 34 Studieninteressierte ergattern. Sie bekamen damit die Chance auf ein persönliches 10-minütiges Kennenlernen mit den Personalverantwortlichen von 17 Partnerunternehmen. Hanna Schleyer interessiert sich für ein BWL-Studium. Sie hatte ein Date mit Christine Wagner, der Ausbildungsleiterin des Futtermittelherstellers Josera, die noch für 2017 einen Studienplatz in BWL-Branchenhandel Agrar zu besetzen haben. Schleyer erhofft sich von ihrem Besuch an der DHBW Mosbach einen Arbeits- und Studienplatz in der Nähe ihres Wohnortes Amorbach, ganz nach dem Motto „Karriere daheim“. Damit liegen der Campus Mosbach und Josera in ihrem Wunscheinzugsgebiet. Beim Speeddating bekam sie Informationen über das Studium „aus erster Hand und einen viel besseren Eindruck vom späteren Arbeitgeber als mit einer Internetrecherche“. Christine Wagner lobte die engagierten Bewerber, die gut vorbereitet und mit Bewerbungsunterlagen in die Gespräche kamen. In den nächsten Wochen wartet sie nun auf Bewerbungsunterlagen. Persönliches Kennenlernen statt schriftlicher Bewerbung Auch Nicolai Schlegelmilch hatte sich mit drei Unternehmen beim Studienplatz-Speeddating verabredet. Nach Abschluss seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann möchte er gerne ein duales BWL-Studium aufnehmen. Er fühlte den Partnerunternehmen auf den Zahn, wie Arbeitsatmosphäre und Aufstiegschancen im Unternehmen sind. Die 10 Minuten im Speeddating vergingen für ihn viel zu schnell, weshalb er die Gespräche anschließend an den Infoständen fortsetzte. „Ich habe viel positives Feedback bekommen und fühle mich auf meinem Weg bestärkt“, so der Tauberbischofsheimer. Das persönliche Kennenlernen empfand er als großen Vorteil dieses Formats, den man durch eine schriftliche Bewerbung nicht ersetzen könne. Diese werde er jedoch, so versprach er, bei seinen Wunscharbeitgebern aus dem Speeddating nun zügig einreichen. Die Studienplätze der Aussteller finden sich auch online: www.mosbach.dhbw.de/studienplatzboerse

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3. Platz für Mosbacher Studenten bei Hack Zurich

- Onlinemedien-Studenten entwickeln App bei internationalem Hackathon Die App „meshmix“ entwickelten drei Onlinemedien-Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Sie kombiniert ein individuelles Musikangebot mit Nachrichten und ortsbasierten Informationen. Mit der App kamen die Studenten ins Finale des größten Programmierwettbewerbs in Europa, des Hack Zurich. Ein Hackathon ist ein Programmiermarathon für technikbegeisterte Studierende und Informatikerinnen und Informatiker. Ziel ist die Erstellung eines Prototyps einer funktionstüchtigen Anwendung in kurzer Zeit. Beim Hack Zurich registrierten sich in diesem Jahr über 1.000 Menschen innerhalb von zwei Wochen, von denen knapp 500 teilnehmen durften. Studiengangsleiter Onlinemedien Prof. Dr. Thomas Wirth ist stolz auf seine Studierenden: „Die Frage, wie digitale Produktideen entwickelt werden, ist schon heute für viele Wirtschaftszweige existentiell wichtig geworden. Deswegen vermitteln wir unseren Studierenden einen hohen Anteil an Erfahrungen mit der Entwicklung von Ideen im Team und auch die für einen Wettbewerb wichtigen Soft-Skills.“ Das habe sich nun in einem internationalen Vergleich eindrucksvoll bewährt, so der Professor. „Die Studierenden haben diese spezielle Leistung völlig eigenständig und ohne jegliche Unterstützung von außen geschafft!“ Marcel Engelmann studiert seit vier Semestern in der Studienrichtung Onlinemedien der DHBW Mosbach. Kevin Weber und Christopher Siegel haben ihr Studium an der DHBW Mosbach dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen. Zusammen entwickelten sie den ersten Prototyp der App „meshmix“ innerhalb von 40 Stunden beim Hack Zurich. Damit kamen sie ins Finale und belegten den dritten Platz. Ihr nächstes Ziel ist ehrgeizig: „Unsere App soll das Radio ersetzen“, so Marcel Engelmann. „Die App spielt dabei die eigene sowie Musik von Streaming-Diensten ab.“ Gleichzeitig kann sie News ausgeben, die an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst sind. Diese können dabei auswählen, ob sie die News einer Kategorie stündlich oder nur einmal täglich hören wollen. Weitere Entwicklungsschritte, wie die Integration ortsbasierter Informationen wie Museen, Restaurants, Wetter und Verkehr sind geplant. Im Anschluss an den Wettbewerb perfektionierten die DHBW-Studenten die Anwendung und veröffentlichten sie. Zu finden ist die App unter http://meshmix.com sowie im App Store und im Play Store ab Mitte November.

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