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News:
Chance mit beiden Händen ergriffen

- An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach mit Campus Bad Mergentheim gibt es seit 2022 mehrere neue ukrainische Mitarbeiter, die nach ihrer Flucht aus der Heimat und vor dem russischen Angriffskrieg hier eine neue Chance und einen Arbeitsplatz erhalten haben. Dazu gehört auch Tetiana Korkh. Sie hat in der Kurstadt eine Labor-Ingenieur-Stelle im Bereich „Angewandte Informatik“ übernommen und befasst sich mit Prof. Dr. Carsten Müller mit Künstlicher Intelligenz und im Detail mit autonomen Transport- und Lieferfahrzeugen. „Mein Name ist Tetiana Korkh. Ich bin 21 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus der Ukraine, aus der Stadt Lviv. Und ich bin auf der Krim in der Stadt Simferopol geboren. Aufgrund der Besetzung der Krim 2014 mussten meine Verwandten und ich nach Lviv ziehen. Nach erfolgreichem Schulabschluss habe ich am Nationalen Institut des Lemberger Polytechnikums den Studiengang Geoinformationstechnologie belegt. Aufgrund des russischen Einmarsches in der Ukraine im Frühjahr 2022 beendete ich meine Ausbildung online in Deutschland.“ Das erzählt Tetiana Korkh im FN-Gespräch und zeigt mit einem Strahlen im Gesicht, dass ihr Deutsch von Tag zu Tag besser wird. Am Anfang kam ihr und allen Kollegen der Google-Online-Übersetzer sehr zur Hilfe, denn die Deutschkenntnisse waren zunächst minimal. Sie berichtet auch, dass „am ersten Tag des totalen Krieges die ganze Ukraine in den frühen Morgenstunden aufwachte und entsetzt war über das, was geschah. Alle waren im Unklaren darüber, wie sich die Ereignisse entwickeln würden. Meine Familie beschloss, das Land sofort zu verlassen. Spät in der Nacht packten wir unsere Habseligkeiten und Dokumente zusammen und machten uns unter dem Geheul der Sirenen auf den Weg zur polnischen Grenze.“ Freunde holten sie und ihre Familie in Polen ab und brachten sie nach Mosbach. Dort lernte sie vor einem Jahr dann bei einem Tag der offenen Tür die Duale Hochschule kennen. Marion Münig, die stellvertretende DHBW-Verwaltungsleiterin in Bad Mergentheim, und Professor Müller verschafften ihr schließlich ab Dezember 2022 die Stelle in Bad Mergentheim. „Frau Münig und Professor Müller boten mir eine große Chance auf einen Arbeitsplatz, und dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Tetiana Korkh, die das „sehr freundliche Team, die gute Aufnahme und die Unterstützung“ in höchsten Tönen lobt. Marion Münig antwortet dazu: „Bei Frau Korkh spürt man die Dankbarkeit bis heute, man merkt richtig, wie sie die Chance, die sie hier erhalten hat, mit beiden Händen greift! Wir unterstützen sie sehr gerne und sind begeistert von ihr, wenngleich es anfangs tatsächlich ob der Sprachbarrieren einige Bauchschmerzen gab.“ Mit Künstlicher Intelligenz und ukrainischem Fachwissen am Werk Gemenisam mit Professor Müller arbeitet Tetiana Korkh im Bereich „Angewandte Informatik“ und im Computer-Labor speziell zu schwarmbasierter Logistik. „Wir befassen uns mit Künstlicher Intelligenz und im Speziellen mit autonomen Transport- und Lieferfahrzeugen, die zum Beispiel Personen oder Ampeln in Echtzeit erkennen“, erklärt Müller und fügt an: „Es gab eine freie Assistentenstelle, die anspruchsvoll ist und zunächst nicht besetzt werden konnte. Ich bin sehr glücklich, dass wir mit Tetiana Korkh hierfür die Richtige gefunden haben. Ihr Lebenslauf und ihr fachliches Profil haben mich sehr angesprochen. Die anfänglichen Sprachbarrieren überwanden wir schnell dank Online-Übersetzern.“ Müller lobt auch Korkhs „sorgfältige Bescheidenheit“ mitsamt ihren sehr guten Fachkenntnissen und geht dann zusammen mit ihr auf die tägliche Arbeit ein: „Wir bauen in etwa den visuellen Cortex des Gehirns nach und behelfen uns mit dem Einsatz vieler Kameras. Wir setzen viele Komponenten Künstlicher Intelligenz ein.“ Der neue Jahrgang im Bereich „Angewandte Informatik“ am DHBW-Campus Bad Mergentheim umfasst 37 Studenten – in Summe sind es seit Herbst 2019 bereits über 100 Studenten. „Das ist eine Erfolgsstory“, so Müller, der im Frühjahr 2020 in die Kurstadt kam. Beim Wahlpflichtmodul „Künstliche Intelligenz“ ist beispielsweise ein Projekt mit der Stadt Bad Mergentheim geplant für ein autonomes Bewässerungs-Fahrzeug, das über Sensoren im Boden, die Wasserbedarf anmelden, angefordert wird und nachhaltig in Abhängigkeit vom Pflanzentyp den optimalen Wasserbedarf anwendet. Tetiana Korkh erstellt zum Beispiel Tutorials für die Studierenden. Sie ist zudem im Labor (Swarm Lab) eingebunden und „tüftelt selbstständig und akribisch“, freut sich Professor Müller und ist voll des Lobes. Korkh fühlt sich ihrerseits sehr wohl und schätzt auch Bad Mergentheim. Die Verbindung in die Heimat hält sie über Freunde und Bekannte. Ihre Mutter und zwei Brüder sind mit nach Deutschland gekommen. Der Krieg und das viele Leid ihrer ukrainischen Landsleute machen sie sehr betroffen. Sie hofft, dass bald wieder Frieden einkehrt. Ein Bericht von Sascha Bickel/Fränkische Nachrichten

News:
Kim Tina Linsenmayer zur Leiterin des Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach gewählt

- Mosbach/Bad Mergentheim, den 4. Juli 2023 - Der Örtliche Hochschulrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach hat Prof. Dr. Kim Tina Linsenmayer mit überwältigender Mehrheit zur Leiterin des Campus Bad Mergentheim gewählt. Sie hat sich in einem sehr starken Bewerberfeld durchgesetzt und folgt Prof. Dr. Seon-Su Kim im Amt. Ihr Amtsantritt ist voraussichtlich Anfang 2024. „Ich freue mich auf eine kreative und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Frau Kim Linsenmayer im Leitungsteam. Mit ihrer Vita vertritt sie in besonderem Maße den Profilbereich Digitalisierung in der Lehre, ist versiert in allen Bereichen der Kommunikation und kennt, aufgewachsen in der Gegend und nun wieder dort, die regionalen Besonderheiten“, erklärte Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. „Sie ist übrigens die erste Person im Leitungsteam, die selbst an der DHBW studiert hat.“ Linsenmayer studierte Medien- und Kommunikationswirtschaft/Digitale Medien an der DHBW Ravensburg und promovierte nach einem Master in München an der Ruhr-Universität Bochum im Bereich Sales und Marketing. „Ich gratuliere Frau Linsenmayer ganz herzlich zur erfolgreichen Wahl. Der Campus in Bad Mergentheim ist mit rund 600 Studierende der kleinste und gleichzeitig durch das Studienambiente im Schloss der edelste in ganz Baden-Württemberg. Frau Linsenmayer bringt alles mit, was ich mir als Präsidentin für die Stärkung des Standorts wünsche: Sie ist eine ausgewiesene Wissenschaftlerin, eine starke Netzwerkerin in Politik und Wirtschaft und sie brennt für die Region Tauberfranken. Von ihrem Fokus auf die Digitalisierung in allen Dimensionen und die Nachhaltigkeit erwarten wir starke Impulse“, sagte Prof. Dr. Martina Klärle, Präsidentin der DHBW. Kim Linsenmayer überzeugte den Örtlichen Senat und den Örtlichen Hochschulrat nicht nur mit ihren Erfahrungen als „DHBW-Gewächs“ und Dozentin des Campus Mergentheim. Sie ist auch Gründungsdekanin der frisch gegründeten Europäischen Hochschule für Innovation und Perspektive und damit mit Aufbau und Profilierung einer Hochschule vertraut. Zusätzlich bringt sie umfangreiche Kenntnisse der spätestens seit den Pandemiezeiten weiterhin wichtigen digitalen Lehrformate mit. Linsenmayer ist zudem tief verwurzelt in der Region und bestens vernetzt mit Politik, Verwaltung und Wirtschaft. „Als gebürtige Bad Mergentheimerin bin ich sehr stolz darauf, dass meine Heimatstadt das Erfolgskonzept der DHBW vorweisen kann und damit zusammen mit den Weltmarktführern und Hidden Champions der Region deren Fach- und Führungskräfte qualifiziert.“ Gleichzeitig dankten die Präsidentin und die Rektorin dem derzeitigen Amtsinhaber Seon-Su-Kim, der die Geschicke des Campus ein ganzes Jahrzehnt geleitet hatte. „Professor Kim hat den Campus Bad Mergentheim insbesondere durch den Aufbau der Fakultät Technik mit neuen Laboren und den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Angewandte Informatik geprägt“, so Klärle. Auch habe er ganz neue Studiengänge wie BWL-Digital Business Management und internationale Projekte wie das Programm „Sommer im Schloss“ und das landesweite Studienkolleg an den Campus geholt und federführend bei landesweiten Anträgen der DHBW mitgewirkt. „Ihm möchte ich für seine überragende, zukunftsorientierte 11-jährige Arbeit als Leiter des Campus Bad Mergentheim herzlich danken“, so Klärle. „Die starke Verbundenheit der Stadt und Region mit dem Campus sowie die Vernetzung mit den regionalen Unternehmen und den kommunalen Partnern wäre ohne Seon-Su Kim undenkbar gewesen. Ich freue mich auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Prof. Kim“, erklärte Rektorin Jeck-Schlottmann. „Eine starke, visionäre Campusleitung ist wichtig für uns Duale Partner. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Kim Linsenmayer“, ergänzte Ralf Sturm (ebm papst), Vorsitzender des Örtlichen Hochschulrats und der Stiftung Pro DHBW Mosbach. „Herzlichen Dank an Herrn Kim. Er hat in den letzten Jahren sehr viel für die Bildung in der Region erreicht, Stiftungsprofessuren und Drittmittelprojekte wie HOT-KI und FH-Personal eingeworben, und stets mit innovativen Ideen und Projekten die DHBW Mosbach und Bad Mergentheim bereichert.“ Seon-Su Kim wird die DHBW auch zukünftig bereichern, als Professor an der DHBW Mosbach/Bad Mergentheim lehren, neben dem BMBF-Projekt FH-Personal das DHBW Diversity Audit betreuen und sich für die Themen Digitalisierung, Internationalisierung und Social Media Marketing engagieren.

News:
Blogbericht zu meinem Auslandssemester in Finnland

- Mein Name ist Bastian Hofmann und bin dualer Student an der DHBW in Mosbach im Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen. Ich habe mich dafür entschieden, mein 4. Theoriesemester an der Centria University of Applied Sciences in Finnland zu verbringen. Motivation für mein Auslandssemester Am meisten freute ich mich bei meinem Auslandssemester darauf, neue Menschen kennenzulernen und den extremen Winter in Finnland mitzuerleben, den wir in Deutschland so nicht erleben würden. Da ich Wintersportarten wie Skifahren liebe, freute ich mich deshalb auf die vielen Aktivitäten, die man dort im Winter machen kann. Hinzu kommt, dass ich schon immer mal eines der nordischen Länder besuchen wollte, um die Polarlichter dort zu sehen. Allerdings hatte ich anfangs Bedenken, wie es wohl sein wird, in einem fremden Land zu studieren und dort auf sich allein gestellt zu sein. Nach mehreren Gesprächen mit ehemaligen Auslandsstudenten, die alle begeistert davon erzählt haben, war ich so überzeugt davon, dass ich mich für ein Auslandssemester beworben habe. Erste Eindrücke Den Hin- und Rückweg fuhren zwei andere Studenten und ich mit dem Auto. Obwohl die Anreise dadurch von einem auf drei Tage verlängert wurde, war es aber im Endeffekt die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Auf dem Hinweg durch Dänemark und Schweden konnten wir uns langsam auf das kalte Wetter einstimmen, und wir hatten die Möglichkeit schon einiges auf dem Hinweg zu erleben. Die Ankunft nach drei Tagen in der Stadt Kokkola an der Westküste Finnlands war dann ebenfalls umso schöner. Auch wenn der erste Eindruck der Stadt für mich eher etwas verschlafen war. Die Stadt ist nämlich sehr flächig verteilt, wodurch sie trotz der 50.000 Einwohner eher wie eine viel kleinere Stadt wirkt. Kontakt mit Einheimischen Mit den einheimischen Finnen in Kontakt zu kommen, erwies sich als recht schwierig. Die Finnen leben allgemein eher zurückgezogen und etwas introvertiert, weshalb es schwierig ist Kontakt mit ihnen aufzubauen. Die beste Chance hat man, wenn man abends in eine der Bars geht und dort viele der jungen Finnen antrifft, oder in öffentliche Saunen, wo man viele der älteren Einheimischen trifft. Sobald man das Gespräch einmal angefangen hat, sind aber alle sehr nett und offen. Auch die Sprachbarriere war kaum vorhanden, da alle dort gut Englisch sprechen können. Gewonnene Kompetenzen Kompetenzen, die ich dank meines Auslandssemesters dazu gewinnen konnte, sind zum einen Teamfähigkeit, da in jedem Fach ständig Gruppenarbeiten gemacht werden. Dabei hat man immer mit vielen verschiedenen Leuten zu tun und lernt so effizient als Gruppe zu arbeiten. Außerdem konnte ich meine Kommunikationsfähigkeit verbessern. Zum einen mein Englisch, dass sich laufend verbessert hat, als auch das Sprechen mit fremden Menschen fällt mir jetzt leichter, da man dort jeden Tag neue Leute kennengelernt hat, mit denen man sich schnell angefreundet hat. Das hat mir die Angst genommen auch unbekannte Menschen offen anzusprechen. Gesamteindruck Das Auslandssemester hat sich für mich in jeder Hinsicht gelohnt. Hätte ich die Möglichkeit, noch einmal dort hinzugehen, würde ich es sofort wieder machen. Das eindeutig schönste an dem Auslandssemester sind die vielen neuen Freundschaften, die ich dort geschlossen habe. Aus vielen verschiedenen Ländern habe ich so Freunde gefunden, die ich in der Zeit danach noch besuchen kann. Außerdem waren die Landschaft und die Aktivitäten einfach unwahrscheinlich beeindruckend: Von Hundeschlitten fahren bis Polarlichter jagen und Schneemobil fahren war ziemlich alles dabei, was man sich an Winteraktivitäten vorstellen kann. Also ein Land in dem man viel erleben kann. Das Stipendium der Christian Bürkert Stiftung möchte ich dazu nutzen, einige meiner neu gewonnenen Freunde in Europa zu besuchen und dadurch nochmal viele neue Erfahrungen in den verschiedenen Ländern zu sammeln. Ich freue mich jetzt schon darauf.

News:
Persönliche Studienberatung bei Sommer-Feeling

- Trotz strahlenden Sonnenscheins und Sommerhitze nutzen rund 600 Besucherinnen und Besucher den Tag des dualen Studiums 2023 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, um sich über Studienmöglichkeiten zu informieren. 130 Partnerunternehmen berieten zu Karrieremöglichkeiten im Unternehmen. Alle Studiengänge der DHBW Mosbach und des Campus Bad Mergentheim berichteten über Inhalte und Ablauf der Vorlesungen, führten durch Labore und erklärten, welche Voraussetzungen man für ein duales Studium mitbringen sollte. Ganz genau das suchte Mona, Schülerin aus Würzburg. „Ich habe mich bereits auf einer Karrieremesse über Studienmöglichkeiten informiert und war auf den neuen Studiengang Sustainable Management in Mosbach gestoßen“, erzählte sie. Auch Unternehmen hatte sie schon angesprochen, ob ihnen die Nachhaltigkeit genauso wichtig ist wie der frischgebackenen Abiturientin. Den Tag des dualen Studiums nutzte sie nun zur ausführlichen Beratung mit dem Studiengangsleiter, während sich ihre Eltern im Schatten der Chillout-Lounge abkühlten. „Die Nachfrage nach Studiengängen zum Thema Nachhaltigkeit ist riesig, sowohl in der Fakultät Wirtschaft wie auch bei uns in der Technik“, bestätigte Prodekan Prof. Dr. Michael Schrodt. In seiner Fakultät sind die neuen Studiengänge Nachhaltiges Bauen und Nachhaltige Produktion angesiedelt. Eines der ersten Partnerunternehmen im Nachhaltigen Bauen ist das Familienunternehmen Goldbeck. „Nachhaltigkeit ist ein großes Thema in der Bauwirtschaft“, erklärte Personalreferentin Christina Kokonis. „Kunden fordern nachhaltige Baukonzepte und die Inhaberfamilie fördert den Bereich. Deshalb haben wir eine große Abteilung, die immer weiter ausgebaut wird.“ So schreibt bereits Hendrik Heiß, Student im 6. Semester im Bauingenieurwesen Fassadentechnik, seine Bachelorarbeit in diesem Bereich und liefert seinem Dualen Partner Leitlinien für nachhaltige Lösungen im Fassadenbau. Ein weiteres Trendthema, das an diesem Tag im Fokus stand: KI und Big Data. Die Wirtschaftinformatik der DHBW bietet ab dem Herbst dazu den neuen Studiengang Data Science und Künstliche Intelligenz. „Wir haben bei uns viele Daten“, verrät Bianca Seifert, Personalverantwortliche bei der Michael Weinig AG, einem Maschinen- und Anlagenbauer für die Holzindustrie. „Damit machen wir noch zu wenig. Da fiel die Entscheidung sehr schnell, dass wir einen Studienplatz anbieten.“ Der Kandidat ist bereits gefunden und startet im Herbst. Ebenfalls neu im Programm und auch Thema im Vortragsprogramm waren die neuen Studienangebote BWL - Handel - Management im Garten- und Landschaftsbau und Informatik New Study. „Es ging heute sehr persönlich zu“, befand Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. Zwar kamen „nur“ 600 Gäste an den Campus – das sind 150 weniger als im vergangenen Jahr. Aber die Gespräche waren ausführlich, die Studieninteressierten gut vorbereitet und erfreulich interessiert an den Technik-Laboren. Die Hochschule vermittelte 80 „Dates“ zwischen Schülerinnen und Schülern und den Partnerunternehmen, die beim Studienplatz-Speeddating den Traumpartner für den Berufsweg finden wollten. „Die Stimmung ist ausgezeichnet und sehr sommerlich, wir kühlen uns und unsere Aussteller mit kalten Getränken, Ventilatoren und Eis, das Norma zusammen mit 10.000 Euro gespendet hat“, so die Rektorin. Die Stiftung Pro DHBW Mosbach organisiert solche Spenden für die Hochschule. „Wir freuen uns über das große Engagement der Stiftung, ohne die ein Tag wie heute nicht möglich wäre“, erklärte Prorektorin Prof. Dr. Elke Heizmann. „Geschäftsführer Gerhard Lauth, dessen ganzes Herzblut in der Stiftung steckt, nutzte den Tag des dualen Studiums, um neue Kooperationen mit Unternehmen zu schmieden und bestehende Kooperationen zu festigen.“ Für Prof. Dr. Kim Linsenmayer, designierte Campusleiterin in Bad Mergentheim, war der Tag des dualen Studiums der erste Auftritt nach ihrer Wahl. „Ich war letztes Jahr als Dozentin bereits dabei und habe Studieninteressierte beraten. Dieser Tag zeigt das Netzwerk der Hochschule wie kein anderes Event, denn hier bringt die DHBW die jungen Leute und die Unternehmen zusammen.“ Und so nahm der ein oder andere Studieninteressierte neben Flyern und Informationen auch eine Einladung zum offiziellen Vorstellungsgespräch mit.

News:
Der NCT-Lauf: weltweite Laufbegeisterung

- Der zwölfte virtuelle NCT-Lauf ist vorüber, der Spendenlauf für das NCT Heidelberg für Projekte zur Vorbeugung, Früherkennung, Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Krebserkrankungen. Virtuell war der Lauf deshalb, weil die Teilnahme nicht vor Ort erfolgte, sondern jede*r lief für sich, aber mit gemeinsamem Ziel. Das Ergebnis ist mehr als bewegend: 3.935 Läufer*innen absolvierten 66.500 Kilometer, das Gesamtspendenergebnis lag bei 70.000 Euro. Für die DHBW Mosbach liefen 12 Personen, darunter Studierende ebenso wie Mitarbeiter*innen und steuerten 299,13 Kilometer bei. Als besonders laufstark erwiesen sich dabei die Studenten Maximilian Fleischmann (50 Kilometer), Simon Rupp (48 Kilometer) und die Referentin für Nachhaltigkeit Sonja Elzenheimer (47 Kilometer) in drei Tagen.

News:
Auslandssemester in Thailand

- Ich bin Paula Moosburger, studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt internationales technisches Vertriebsmanagement an der DHBW Bad Mergentheim und habe Anfang dieses Jahres ein Auslandssemester an der MUIC in Thailand absolviert. Eines gleich vorab: das war die beste Entscheidung meines Lebens. Die Auswahl auf Thailand als Land meines Auslandssemesters war schnell getroffen. Mit seinem guten (oft auch viel zu heißem) Wetter, leckerem Essen und umwerfender Natur, konnte ich in diesem Land Erfahrungen und Erinnerungen sammeln, die mir mein ganzes Leben bleiben werden. Durch die faszinierende Kultur, all die netten und offenen Menschen, hat das gesamte Land eine einladende Atmosphäre und konnte mich bereits in den ersten Tagen komplett in seinen Bann ziehen. Generell war für mich das schöne am Auslandssemester, dass man neue Freundschaften aus aller Welt knüpfen konnte und gleichzeitig die Chance hatte den Alltag eines Studenten aus Thailand zu leben. In der Zeit konnte man sehr viele neue Menschen kennenlernen, da dort auch sehr viele andere internationale Studenten ihr Auslandssemester absolviert haben. Da an der MUIC die Vorlesungszeiten kürzer waren und wir freitags keinen Unterricht hatten, blieb mir neben dem Studieren auch noch genug Zeit um durch Thailand und die Umgebung zu Reisen. Thailand ist die perfekte Mischung als Kultur, Natur, Erholung und Abenteuer. Wenn man in Thailand ist, muss man natürlich buddhistische Tempel besichtigen. Ob den Wat Arun mitten in Bangkok, oder im Tiger Tempel auf einem Berg in Krabi, bei allen konnte man die allseits bekannte Gelassenheit des Buddhismus deutlich spüren. Neben der hektischen Hauptstadt Bangkok mit all seinem Trubel, gibt es auch die perfekte Abwechslung durch Orte mit türkisenem Wasser und weißen Sandstrände umgeben von einer atemberaubenden Landschaft. Generell hatte ich/wir die Möglichkeit sehr viel zu reisen. Wir waren so gut wie jedes Wochenende unterwegs und haben neben Bangkok auch noch mehrere Städte/Ort in Thailand (z.B. Krabi, Phuket, Chiang Mai), sowie auch Singapur und die Inseln Java und Bali in Indonesien besucht. Kulinarisch hat das Land natürlich auch sehr viel zu bieten. Neben den Pad Thai Nudeln, grünen Currys und Hühnchen mit Reis in jeglichen Variationen, haben mich vor allem die Street Food Märkte begeistert. Hier konnte man sich dann durch alles Mögliche durchprobieren, wobei das ein oder andere mir dann auch zu scharf war. „Nicht scharf“ ist auf jeden Fall eines der wichtigsten Wörter, die man auf Thailändisch lernen sollte. 😊 Generell bin ich in Thailand immer wieder auf sprachliche Herausforderungen gestoßen. Da dort nicht unbedingt viele Leute englisch reden, lernt man nach kurzen Startschwierigkeiten, wie man sich mit Händen und Füßen verständigen kann. Im Notfall wurde dann doch immer auf Google Übersetzer oder ähnliches zurückgegriffen, um zu kommunizieren. Anfangs war es auch schwierig, die Thailänder, die englisch sprechen zu verstehen, da Wörter dort oftmals um einiges anders betont oder ausgesprochen werden, als wir das kennen. Mein Fazit zum Auslandssemester in Thailand ist, dass es eine unvergessliche Zeit war, die ich auf keinen Fall missen wollen würde. In den paar Monaten habe ich mir Erinnerungen geschaffen, die mir für immer bleiben werden und mir auch niemand mehr nehmen kann. Außerdem hat sich der Aufenthalt auch positiv auf meine Persönlichkeit ausgewirkt in Bezug auf mehr Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit. Generell würde ich persönlich es jedem ans Herz legen, sich selbst einen Ruck zu geben und sich an das Abenteuer zu wagen. Es lohnt sich!

News:
ALDI SÜD, DHBW Mosbach und Stiftung bauen Kooperation aus

- Der Lebensmitteleinzelhändler ALDI SÜD bekräftigt sein Engagement für den nördlichsten Standort der dualen Hochschule. Das Unternehmen verlängerte den Fördervertrag für den DHBW-Campus Bad Mergentheim und plant weitere Projekte mit dem Studiengang BWL-International Business und Stiftung Pro DHBW Mosbach. Zukünftig studieren die dualen Student*innen aller 24 Regionalgesellschaften der ALDI SÜD Gruppe am Schloss-Campus in Bad Mergentheim. Nach dem Abschluss in BWL-International Business arbeiten die Studierenden als Regionalverkaufsleiter*innen. „Dass sich die zukünftigen Führungskräfte überregional und auch jahrgangsübergreifend an einem Ort kennenlernen und bereits vor dem Abschluss netzwerken können, ist für ALDI SÜD ein großer Pluspunkt“, so André Giesen, Group Director Human Resources bei ALDI SÜD. „ALDI SÜD war schon immer einer der großen Förderer des dualen Studienkonzepts“, erklärt Gerhard Lauth, Geschäftsführer der Stiftung Pro DHBW Mosbach. Er freut sich darüber, dass ALDI SÜD auch weiterhin Gold Partner der Stiftung bleibt und somit die Stiftung mit einem jährlichen Beitrag je ALDI-Studierenden fördert. Da auch ALDI SÜD besonders daran interessiert ist, das Campusleben in Bad Mergentheim zu fördern, wird die Stiftung einen Veranstaltungs- und Begegnungsstätte für Studierende in direkter Campusnähe schaffen. Schon zu Beginn des nächsten Jahres soll die neue Einrichtung ihrer Bestimmung übergeben werden. Zusammen mit Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann brachte Gerhard Lauth die Sponsorentafel im Foyer des Schlosses an und übergab die Förderpartner-Urkunde an Caroline Gilberg, HR Specialitst im Talent Management bei ALDI SÜD. „ALDI SÜD war einer der ersten Dualen Partner am vor 20 Jahren gegründeten Campus Bad Mergentheim“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Enrico Purle. „Dass das Unternehmen nun exklusiv mit dem Campus und unserem Studiengang ausbildet, ist ein Beleg für die Attraktivität des dualen Studienkonzepts. Wir bedanken uns für die Treue und freuen uns sehr auf die zukünftige, noch engere Zusammenarbeit.“

News:
Der neue Campuswegweiser ist online

- Der neue Campuswegweiser der DHBW Mosbach ist online. Er ist speziell darauf ausgerichtet, neuen Lehrbeauftragten bei der Navigation auf dem Campus zu helfen. Der Wegweiser bietet detaillierte Informationen über die Lage von Gebäuden, die Ausstattung von Hörsälen, Büros und anderen relevanten Einrichtungen. Er ermöglicht es den Lehrbeauftragten, sich schnell und einfach am Campus zurechtzufinden. Der interaktive Campuswegweiser der DHBW Mosbach kann über die offizielle Website abgerufen werden und bietet eine benutzerfreundliche Benutzeroberfläche. Er hilft den neuen Lehrbeauftragten dabei, sich auf dem Campus zurecht zu finden und enthält wissenswertes zum Start in die Lehre an der DHBW. Der Wegweiser hilft Ihnen die Eingewöhnungszeit am Campus zu verkürzen und ihnen den Start in ihre Tätigkeit zu erleichtern. Hier gehts zum neuen Campuswegweiser

News:
Blogbericht - Laura Weber

- Mein Name ist Laura Weber und ich studiere International Business an der DHBW Mosbach Campus Bad Mergentheim. Im Rahmen meines Studiums hatte ich die aufregende Möglichkeit, ein Auslandspraktikum in Frankreich zu absolvieren. Frankreich war für mich ein faszinierendes Gastland, das ich als perfekte Gelegenheit ansah, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig wertvolle praktische Erfahrungen in einem internationalen Unternehmen zu sammeln. Zu Beginn meines Auslandsaufenthalts hatte ich einige Bedenken. Meine größte Sorge war meine mangelnde Sprachkompetenz in Französisch. Obwohl ich während meines Studiums einige Französischkurse belegt hatte, fühlte ich mich nicht sicher genug, um fließend Französisch zu sprechen und zu kommunizieren. Dies stellte für mich eine große Herausforderung dar, da ich wusste, dass eine gute Sprachbeherrschung entscheidend für den Erfolg meines Praktikums sein würde. Trotz meiner Bedenken war ich jedoch fest entschlossen, diese Hürde zu überwinden und das Beste aus meinem Auslandspraktikum herauszuholen. Ich war bereit, mich neuen Erfahrungen zu öffnen und mich voll und ganz in die französische Sprache und Kultur einzutauchen. Mein Ziel war es, meine Sprachkenntnisse zu verbessern und eine positive Lernkurve zu erreichen, um sowohl persönlich als auch beruflich von diesem Auslandsaufenthalt zu profitieren. In meinem Erfahrungsbericht möchte ich nun von meinen Erlebnissen und Erfahrungen während meines Auslandspraktikums in Frankreich berichten. Dabei werde ich insbesondere auf meine Fortschritte in Bezug auf die französische Sprache, meine Arbeitsaufgaben, die interkulturellen Erfahrungen und die persönliche Entwicklung eingehen. Es war eine Reise voller Herausforderungen, aber auch voller spannender Möglichkeiten, und ich bin gespannt darauf, Ihnen davon zu berichten. Meine Anreise nach Frankreich verlief reibungslos. Ich entschied mich für die Zugfahrt über Paris, um die Gelegenheit zu nutzen, die wunderschöne Stadt zu erkunden. Die Zugfahrt war angenehm und ermöglichte mir einen ersten Eindruck von der französischen Landschaft. Als ich schließlich in Paris ankam, war ich fasziniert von der Energie und dem Charme der Stadt. Die ersten Tage in Frankreich waren aufregend und voller neuer Eindrücke. Ich war begeistert von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen. Egal ob es darum ging, den richtigen Weg zu finden oder sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, alle waren mehr als bereit, mir zu helfen und mir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Der Kulturschock war präsent, aber auf eine positive Art und Weise. Ich war beeindruckt von der französischen Lebensart, dem Genuss von gutem Essen und der Hingabe zur Kultur. Die französische Sprache war allgegenwärtig, und obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte, mich fließend auszudrücken, motivierte mich das Umfeld, meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Ein weiterer wichtiger Aspekt meiner ersten Tage war die Suche nach einer Wohnung. Glücklicherweise konnte ich eine schöne Unterkunft in der Nähe meines Arbeitsplatzes finden. Das neue Umfeld und die neuen Nachbarn haben mich herzlich aufgenommen, und ich fühlte mich sofort wohl. Ich war beeindruckt von der Offenheit und Gastfreundschaft, die mir entgegengebracht wurde. Schon von Anfang an durfte ich vollständig am Arbeitsleben teilnehmen. Meine Kollegen bei Berner Frankreich waren großartig und haben mich herzlich willkommen geheißen. Ich wurde umfassend eingearbeitet und erhielt die Möglichkeit, direkt Verantwortung zu übernehmen. Ich war beeindruckt von der Professionalität und dem Teamgeist innerhalb der Abteilung. Es gab klare Strukturen und klare Kommunikation, was mir half, mich schnell in meine neuen Aufgaben einzufinden. Es war erstaunlich, wie schnell ich mich in das Arbeitsumfeld eingelebt habe. Ich konnte meine Fähigkeiten und Kenntnisse in der Kommunikation weiterentwickeln und wurde in verschiedene Projekte eingebunden. Das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, war sehr motivierend und half mir, mich selbstbewusst in meine Rolle einzufinden. Ich hatte das Glück, von meinen Kollegen viel über die französische Arbeitskultur zu lernen. Es gab eine ausgewogene Mischung aus Professionalität und einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Ich wurde ermutigt, meine Ideen einzubringen und neue Lösungsansätze zu finden. Das Arbeitsumfeld war dynamisch und inspirierend, und ich fühlte mich immer unterstützt und ermutigt, mein Bestes zu geben. Meine Motivation für ein Auslandspraktikum in Frankreich lag vor allem darin, mein Französisch zu verbessern. Als International Business-Studentin ist mir bewusst, wie wichtig Fremdsprachenkenntnisse im globalen Geschäftsumfeld sind. Frankreich als Gastland bot mir die ideale Gelegenheit. Die Kontakte mit den "Einheimischen" waren äußerst bereichernd. Ich hatte die Möglichkeit, mit französischen Kollegen zusammenzuarbeiten und von ihrer Arbeitsweise und ihrem Fachwissen zu lernen. Sie waren offen für Fragen und Gespräche, was mir half, mich besser in die französische Kultur einzufühlen. Ich habe neue Freundschaften geschlossen und wertvolle Einblicke in die französische Lebensart gewonnen. Es war zunächst eine große Herausforderung, so weit weg von allem Vertrauten zu sein. Die Umstellung auf ein neues Umfeld, eine neue Sprache und eine neue Kultur erforderte Anpassung und Flexibilität. Dennoch habe ich mich schnell in meiner neuen Umgebung wohlgefühlt und festgestellt, dass ich dazu in der Lage war, mich anzupassen und neue Erfahrungen zu genießen. Mit der Sprache kam ich erstaunlich gut zurecht. Ich hatte anfangs Bedenken, ob meine Sprachkenntnisse ausreichen würden, aber durch den täglichen Gebrauch und die Motivation, mich zu verbessern, konnte ich meine Kommunikationsfähigkeiten erheblich steigern. Ich war stolz darauf, mich fließend auf Französisch ausdrücken zu können und selbstbewusst an Meetings und Diskussionen teilzunehmen. Ein typischer Tag während meines Auslandspraktikums begann um 9 Uhr und endete gegen 18 Uhr. Ich war in der Kommunikationsabteilung tätig und hatte vielfältige Aufgaben. Ich unterstützte bei der Organisation von Events, verfasste Kommunikationsmaterialien und erstellte Videos. Jeder Tag war unterschiedlich und brachte neue Herausforderungen mit sich, was meinen Arbeitstag spannend und abwechslungsreich gestaltete. Was mir am Gastland besonders gut gefallen hat, war die reiche Kultur und das kulinarische Erbe. Ich genoss es, lokale Spezialitäten zu probieren und die Vielfalt der französischen Küche kennenzulernen. Die Architektur, die Kunst und die Geschichte Frankreichs waren faszinierend und ich hatte die Möglichkeit, einige der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Mein größter Kulturschock-Moment war, als ich zum ersten Mal Zeuge der französischen "Pause" wurde. In Frankreich ist es üblich, während der Mittagszeit eine längere Pause einzulegen, in der die Geschäfte schließen und die Menschen Zeit haben, sich zu entspannen und ausgiebig zu essen. Für mich, die an ein schnelles Mittagessen gewöhnt war, war es zunächst ungewohnt, dass alles um mich herum für eine Weile stillstand. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich daran gewöhnt hatte und den Rhythmus des französischen Lebens verinnerlichte. Mein schönster Moment während meines Auslandspraktikums war, als ich das von mir organisierte Event erfolgreich durchführen konnte. Es war eine große Herausforderung, aber ich fühlte mich unglaublich stolz und erfüllt, als alles reibungslos ablief und das Feedback der Teilnehmer positiv war. Es war ein Moment, in dem ich das Gefühl hatte, dass sich all meine harte Arbeit und Vorbereitung gelohnt hatten. Das Auslandspraktikum hat mich auf persönlicher, fachlicher und beruflicher Ebene stark weitergebracht. Persönlich habe ich gelernt, mich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden und mich an neue Situationen anzupassen. Ich habe mein Selbstvertrauen gestärkt und bin offener und toleranter geworden. Fachlich konnte ich meine Kommunikationsfähigkeiten in Französisch deutlich verbessern. Durch die tägliche Praxis und das Eintauchen in die französische Arbeitskultur habe ich meine Sprachkenntnisse erweitert und gelernt, mich in professionellen Umgebungen effektiv zu verständigen. Zudem konnte ich wertvolle Einblicke in die Kommunikations- und Organisationsprozesse eines internationalen Unternehmens gewinnen. Beruflich hat das Auslandspraktikum meine Karrierechancen erweitert. Es hat mir gezeigt, dass ich in der Lage bin, in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und mich erfolgreich einzubringen. Ich habe wichtige branchenspezifische Erfahrungen gesammelt und mein Netzwerk erweitert, was sich positiv auf meine zukünftigen beruflichen Möglichkeiten auswirken wird. Während meines Auslandspraktikums habe ich eine Vielzahl von zusätzlichen Kompetenzen erworben. Ich habe meine Teamfähigkeit weiterentwickelt, indem ich eng mit meinen Kollegen zusammengearbeitet habe und in verschiedenen Projekten gemeinsam Ziele erreicht habe. Meine Flexibilität wurde gestärkt, da ich mich an neue Arbeitsabläufe und -anforderungen anpassen musste. Darüber hinaus habe ich meine Problemlösungsfähigkeiten verbessert, indem ich in herausfordernden Situationen innovative Lösungsansätze entwickelt habe. Das Erasmus+ Stipendium war ein wichtiger finanzieller Beitrag, der es mir ermöglichte, mein Auslandspraktikum in Frankreich zu realisieren. Es erleichterte mir den Zugang zu dieser wertvollen Erfahrung und unterstützte mich dabei, mich voll und ganz auf mein Praktikum und meine persönliche Entwicklung zu konzentrieren. Ich bin dankbar für diese Unterstützung und erkenne den Mehrwert des Erasmus+ Programms für junge Menschen, die internationale Erfahrungen sammeln möchten. Meinen Auslandsaufenthalt werde ich nie vergessen, weil er zu einer der prägendsten und bereicherndsten Erfahrungen meines Lebens wurde. Es war eine Zeit voller persönlichen Wachstums, neuer Erlebnisse und unvergesslicher Begegnungen. Der Auslandsaufenthalt hat mir nicht nur geholfen, meine Französischkenntnisse zu verbessern, sondern auch meine interkulturellen Kompetenzen erweitert. Ich habe gelernt, mit Menschen aus verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammenzuarbeiten und deren Perspektiven zu schätzen. Es war inspirierend zu sehen, wie Menschen mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Ideen erfolgreich zusammenarbeiten können. Der Einblick in die französische Arbeitskultur und die Erfahrung bei Berner Frankreich haben meine berufliche Entwicklung nachhaltig beeinflusst. Ich habe gelernt, effektiv in einem internationalen Team zu arbeiten, mich flexibel auf neue Situationen einzustellen und Probleme proaktiv anzugehen. Diese Fähigkeiten sind für meine zukünftige Karriere von unschätzbarem Wert. Neben den beruflichen Aspekten habe ich auch viele unvergessliche Momente außerhalb meines Praktikums erlebt. Die Möglichkeit, Paris und andere Teile Frankreichs zu erkunden, hat meinen Horizont erweitert und mich tiefer in die französische Kultur eintauchen lassen. Ich habe historische Stätten besichtigt, mich von der französischen Küche verwöhnen lassen und an kulturellen Veranstaltungen teilgenommen. Diese Erlebnisse haben meinen Aufenthalt unvergesslich gemacht. Obwohl mein Auslandspraktikum in Frankreich eine großartige Erfahrung war, gab es auch einige Herausforderungen, denen ich mich stellen musste. Eine davon war die bürokratische Struktur, mit der ich konfrontiert wurde. Es gab viele Formalitäten und Prozesse, die ich zunächst nicht verstand und mich manchmal frustrierten. Doch ich lernte, geduldig zu sein und mich den Anforderungen anzupassen, um sie erfolgreich zu bewältigen. Eine weitere Herausforderung war die Arbeitskultur in Frankreich. Es gab andere Arbeitszeiten und eine entspanntere Herangehensweise an Deadlines und Pünktlichkeit. Anfangs war es eine Umstellung für mich, da ich gewohnt war, strengen Zeitplänen zu folgen und stets pünktlich zu sein. Aber ich erkannte bald, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit wichtige Fähigkeiten sind, um in einer internationalen Umgebung erfolgreich zu sein. Darüber hinaus stellte die sprachliche Barrieren eine Herausforderung dar, obwohl ich mich bemühte, mein Französisch zu verbessern. Es gab Momente, in denen ich mich nicht perfekt ausdrücken konnte oder Schwierigkeiten hatte, bestimmte Nuancen der Sprache zu verstehen. Dennoch ließen sich die Einheimischen und meine Kollegen davon nicht abschrecken und waren geduldig und hilfsbereit. Dies half mir, meine Unsicherheiten zu überwinden und mich weiterhin zu verbessern. Die kulturellen Unterschiede waren ebenfalls eine Herausforderung, aber ich betrachtete sie eher als eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Indem ich mich auf die französische Kultur und ihre Gepflogenheiten einließ, konnte ich meine Perspektive erweitern und neue Wege des Denkens und Arbeitens entdecken. Es war eine wertvolle Erfahrung, mich in einem neuen kulturellen Umfeld anzupassen und zu wachsen. Trotz dieser Herausforderungen habe ich mich immer wieder motiviert und engagiert, um das Beste aus meinem Auslandspraktikum in Frankreich zu machen. Ich habe gelernt, dass jede Herausforderung auch eine Chance zur persönlichen Entwicklung und zum Erwerb neuer Fähigkeiten darstellt. Es war eine Zeit des Lernens, des Wachsens und der Selbstreflexion, die mich in vielerlei Hinsicht gestärkt hat. Insgesamt kann ich sagen, dass die Herausforderungen, denen ich mich in Frankreich gegenübersah, Teil des Auslandspraktikums waren und mir geholfen haben, über mich hinauszuwachsen. Ich bin stolz darauf, diese Herausforderungen gemeistert zu haben und die Erfahrungen, die ich während meines Aufenthalts gemacht habe, als wertvolle Erinnerungen mitzunehmen. Ich bin mir sicher, dass diese Erfahrung meine Zukunft bereichern und positive Auswirkungen auf verschiedene Aspekte meines Lebens haben. Zum einen haben sich meine Sprachkenntnisse erheblich verbessert. Während meines Aufenthalts in Frankreich wurde ich täglich mit der französischen Sprache konfrontiert und hatte die Möglichkeit, sie in einem authentischen Umfeld zu praktizieren. Ich habe gelernt, mich fließend auf Französisch zu verständigen, was mir in Zukunft viele Vorteile bringen wird. Mit meinen verbesserten Sprachkenntnissen kann ich nun internationale Kommunikation problemlos bewältigen und mich besser auf Arbeitsmöglichkeiten in französischsprachigen Unternehmen oder Organisationen vorbereiten. Dies eröffnet mir eine breitere Palette von Karrieremöglichkeiten und erhöht meine Chancen auf internationale berufliche Erfolge. Zum anderen habe ich während meines Auslandspraktikums wertvolle interkulturelle Kompetenzen entwickelt. Durch die tägliche Zusammenarbeit mit Einheimischen und die Integration in die französische Arbeitskultur habe ich gelernt, kulturelle Unterschiede zu schätzen und zu respektieren. Ich habe gelernt, flexibel und anpassungsfähig zu sein und verschiedene Arbeitsweisen und Denkweisen zu akzeptieren. Diese interkulturelle Sensibilität und Offenheit werden mir helfen, in einer globalisierten Welt erfolgreich zu sein, in der Zusammenarbeit mit Menschen aus verschiedenen Kulturen eine immer größere Rolle spielt. Außerdem habe ich während meines Auslandspraktikums wertvolle berufliche Erfahrungen gesammelt. Ich durfte von Anfang an vollständig am Arbeitsleben teilnehmen und wurde in meine Aufgaben eingearbeitet. Ich konnte meine Fähigkeiten in der Kommunikation, im Projektmanagement und in der Organisation weiterentwickeln. Diese praktische Erfahrung hat mein Verständnis für die Arbeitswelt vertieft und mir gezeigt, wie bestimmte Konzepte und Prinzipien in der Praxis angewendet werden. Diese beruflichen Erfahrungen werden mir bei zukünftigen Arbeitsmöglichkeiten von unschätzbarem Wert sein und mich von anderen Kandidaten abheben. Darüber hinaus hat mein Auslandspraktikum mein Selbstvertrauen und meine Selbstständigkeit gestärkt. Indem ich mich in einem neuen und unbekannten Umfeld zurechtfinden musste, habe ich gelernt, mich selbstständig um meine Angelegenheiten zu kümmern und Lösungen für auftretende Probleme zu finden. Insgesamt war mein Aufenthalt in Frankreich eine transformative Erfahrung, die mein Leben nachhaltig verändert hat. Ich habe nicht nur wertvolle berufliche Fähigkeiten entwickelt, sondern auch persönliches Wachstum und interkulturelle Sensibilität erfahren. Dieser Auslandsaufenthalt hat mich auf viele positive Weisen beeinflusst und wird meine Zukunft auf vielfältige Weise positiv gestalten. Während meines Aufenthalts habe ich nicht nur meine Französischkenntnisse verbessert, sondern auch einen völlig neuen Blick auf die Welt gewonnen. Ich habe gelernt, mich in einer internationalen Umgebung anzupassen und offen für neue Erfahrungen zu sein. Die interkulturellen Kompetenzen, die ich erworben habe, werden mir bei zukünftigen beruflichen und persönlichen Begegnungen von unschätzbarem Wert sein. Besonders erfreulich war, dass sich durch mein Auslandspraktikum neue berufliche Türen für mich geöffnet haben. Ich habe wertvolle Erfahrungen gesammelt und praktische Fähigkeiten entwickelt, die mir einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt verschaffen. Die Arbeit in einem internationalen Unternehmen hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, flexibel, anpassungsfähig und kommunikationsstark zu sein. Diese Fähigkeiten werden mir helfen, meine beruflichen Ziele zu erreichen und mich auf eine vielversprechende Karriere vorzubereiten. An dieser Stelle möchte ich mich bei meinem Partnerunternehmen, der Berner Group und Berner Frankreich, für die großartige Möglichkeit bedanken. Ich wurde von Anfang an herzlich aufgenommen und ermutigt, mich vollständig in die Arbeitswelt einzubringen. Die Erfahrungen und das Wissen, die ich während meines Praktikums gesammelt habe, werden mich in meiner beruflichen Laufbahn nachhaltig unterstützen. Ebenso möchte ich mich bei meiner Hochschule, der DHBW Mosbach Campus Bad Mergentheim, bedanken. Durch die Unterstützung der DHBW habe ich die Möglichkeit erhalten, an diesem Auslandspraktikum teilzunehmen und meine Horizonte zu erweitern. Die Möglichkeit, ein duales Studium zu absolvieren und gleichzeitig internationale Erfahrungen zu sammeln, ist eine einzigartige Chance, die mein Studium bereichert hat. Nicht zuletzt möchte ich mich bei Erasmus+ für die finanzielle Unterstützung bedanken. Ohne das Erasmus+ Stipendium wäre es für mich schwieriger gewesen, meinen Aufenthalt in Frankreich zu realisieren. Die Förderung hat mir geholfen, meine Lebenshaltungskosten zu decken und mich darauf zu konzentrieren, das Beste aus meiner Auslandserfahrung herauszuholen. Mein Auslandsaufenthalt in Frankreich wird für immer in meinem Gedächtnis bleiben, da er mich in vielerlei Hinsicht verändert hat. Ich bin selbstbewusster, offener für neue Kulturen und bereit, mich neuen Herausforderungen zu stellen. Diese Erfahrung hat mich nicht nur akademisch und beruflich vorangebracht, sondern auch als Individuum weiterentwickelt. Laura Weber Duale Studentin - International Business

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