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News:
Einladung zum Europäischen Planspielforum, 22./23. Juni 2023, Bildungscampus Heilbronn

- Liebe Planspieler*innen an der DHBW, am 22./23. Juni findet das 34. Europäische Planspielforum (EUPF23) statt, zu dem wir Sie/Euch herzlich einladen möchten. In diesem Jahr tagen wir auf dem Bildungscampus in Heilbronn zum Thema: „ Planspiele – interdisziplinär –vernetzt. “ Wir leben in dynamischen und herausfordernden Zeiten. Aktuelle Probleme lassen sich nur aus verschiedenen Perspektiven angemessen verstehen und bearbeiten, interdisziplinär vernetzt eben. Es gehört zur DNA der Planspielmethode, dynamische Zusammenhänge und Wechselwirkungen abzubilden. Die spielerische Komponente regt zum Ausprobieren und Entdecken dieser Zusammenhänge an. Mit einem vielseitigen und natürlich interaktiven Programm aus wissenschaftlichen Fachvorträgen, Best-Practice Ansätzen und praxisorientierten Workshops wollen wir die Möglichkeiten und Grenzen der Planspielmethode für die interdisziplinäre Vernetzung ausloten. Einen schnellen Überblick über neue Planspiele gibt es in der Games Rallye und auf dem Innovation Walk , Ihre Ideen und Übungen können Sie im Barcamp einbringen. Und zum persönlichen Austausch bleibt auch viel Zeit, zum Beispiel beim Festabend mit Verleihung des Deutschen Planspielpreises . Als Mitarbeitende der DHBW erhalten Sie eine ermäßigte Teilnahmegebühr. Hier geht‘s zur Anmeldung. Wir freuen uns, viele von Ihnen in Heilbronn zu treffen.

News:
Mosbacher Prorektor im Amt bestätigt

- Am 8. Mai 2023 wurde Prof. Dr. Max Mühlhäuser als Prorektor der DHBW Mosbach durch den Örtlichen Hochschulrat im Amt bestätigt. Für ihn ist das die dritte Amtsperiode als Mitglied der Hochschulleitung, Dekan der Fakultät Technik und Leiter des Ressorts Forschung. „Die nun zweite Wiederwahl zum Prorektor ist eine Bestätigung der erfolgreichen Arbeit und des vielfältigen Engagements von Herrn Mühlhäuser und ein hoher Vertrauensbeweis“, so Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. Der promovierte Chemiker fokussierte sich in seiner zweiten Amtsperiode als Prorektor auf die Sichtbarmachung der FIT-Aktivitäten durch die Entwicklung einer möglichst breit getragenen Strategie zu kooperativer Forschung und Technologietransfer. Dies ermöglichte für die Hochschule eine Profilierung in den Kompetenzclustern Baukompetenzzentrum, Cluster Digitalisierung und Cluster Nachhaltigkeit. Max Mühlhäuser leitet seit 2010 die Fakultät Technik über zwei Campus hinweg. Unter seiner Führung wurden Programme wie das Semester Null ausgebaut, Drittmittel aus Industrie und öffentlicher Hand eingeworben, die Labore um digitale Komponenten wie das BIM-Labor erweitert. „Ich freue mich auf eine weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kollegen Mühlhäuser, auf Kontinuität einerseits und neue Ideen und Aktivitäten zur Weiterentwicklung der Fakultät Technik und in Forschung, Innovation und Transfer“, so die Rektorin. Auch DHBW-Präsidentin Prof. Dr. Martina Klärle gratulierte Herrn Mühlhäuser zur Wiederwahl. „Als Umweltwissenschaftlerin und Geodätin freue ich mich natürlich über das von ihm initiierte stimmige technische Studienangebote und dass unter seiner Führung die Studienangebote Öffentliches Bauen und Holzbau so gut angelaufen sind – und ganz besonders freut mich, dass in diesem Jahr das Studienangebote Nachhaltiges Bauen startet.“ Dieses Angebot passe wunderbar zur Entwicklung der DHBW-weiten Nachhaltigkeitsstrategie ebenso wie das neue Studienangebot Nachhaltige Produktion im Maschinenbau. „Ich bin mir sicher, dass Herr Mühlhäuser sowohl die Fakultät Technik wie auch den Forschungs- und Wissenstransfer in Mosbach und Bad Mergentheim mit zukunftsweisenden Studienangeboten und Forschungsprojekten ausbauen wird und damit das Profil der gesamten DHBW stärkt.“ „Forschung an und mit der DHBW Mosbach ist anwendungsorientiert. Herr Mühlhäuser versteht die Hochschule und den Technologietransfer als Brücke zwischen den technologischen Spitzeninstituten des Landes und uns als regionalen Partnerunternehmen“, lobte der Vorsitzende des Örtlichen Hochschulrats Ralf Sturm (ebm papst). Forschungskooperationen mit den Dualen Partnern schlügen sich unter anderem in Projekten zu Fertigungs- und Informationsmanagement, Schwarmintelligenz in den Produktionswelten oder Künstliche Intelligenz in der Produktion nieder. „Die Studierenden sind in die Projekte einbezogen, tragen ihr Wissen zu uns Arbeitgebern und stärken damit unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

News:
Patente Exkursion

- Patente Exkursion im Wortsinn Im Rahmen des Moduls „Innovationsprojekt“ haben unsere Studierenden im 4. Semester die Aufgabe in einem Team eine eigene, innovative Idee auszuarbeiten, in dem sie einen Prototyp erstellen, präsentieren und entsprechend dokumentieren. Das Projekt startete mit einem Workshop zum Design Thinking, in dem dieser Ansatz zur Problemlösung und Entwicklung von Ideen vorgestellt und dann in den Teams direkt angewendet werden konnte. Am 22. Februar 2023 unternahmen die Studierenden des Kurses WIW21IPL-ITVB zusammen mit unserem langjährigen Dozenten Dipl.-Ing. Klaus Ahke eine Exkursion ins Patent- und Markenzentrum Baden-Württemberg (PMZ) im Haus der Wirtschaft nach Stuttgart, um sich mit den rechtlichen Regelungen zum Schutz von geistigem Eigentum auseinanderzusetzen. Hierfür bietet ein Besuch im PMZ ein sehr gute Grundlage. Zitat von der Homepage: „Sie unterrichten eine Studenten- oder Schülergruppe und interessieren sich für eine individuelle Einführung in den Bereich der gewerblichen Schutzrechte? Dann sind unsere Gruppenvorträge das Richtige für Sie. Diese Veranstaltungen bestehen aus einem Vortragsteil von ca. einer Stunde Dauer. Inhalte sind die Grundlagen des Patent-, Gebrauchsmuster-, Marken- und Designrechts mit Schwerpunkt auf den von Ihnen gewählten Themengebieten und eine Einführung in die Schutzrechtsrecherche. Nach dem Vortrag haben die Teilnehmer Gelegenheit, in unseren Datenbanken selbst Recherchen durchzuführen.“ Herr Bernd Häußler als Mitarbeiter des Patent- und Markenzentrums führte die Gruppe durch die Veranstaltung und begann zunächst mit einem interessanten Vortrag. Im Anschluss waren die einzelnen Teams dann mit Recherchen in den Patentdatenbanken beschäftigt. So konnten bereits konkrete Anfragen und Recherchefragen einzelner studentischer Projektteams geklärt werden, deren Antworten für die Umsetzung ihrer eigenen innovativen Ideen wichtig waren. Nach diesem Besuch im Patent- und Markenzentrum ging es weiter in Stuttgart nach Untertürkheim. Dort wurden im Mercedes-Museum „am praktischen Beispiel“ vergangene und gegenwärtige Innovationen vorwiegend automobiler Art besichtigt. Nach einem weiteren Seminar zum Thema Entwicklung und Durchführung professioneller Präsentationen endet das Modul am 21.3.2023 mit den Abschlusspräsentationen der sechs Teams.

News:
Auslandsexkursion nach Prag

- Anfang Mai 2023 besuchten Studentinnen und Studenten des 6. Semesters die tschechische Hauptstadt Prag. Die angehenden Bauingenieurinnen und Bauingenieure der Kurse PMT20A (Schwerpunkt Tiefbau) und PMH20A (Schwerpunkt Hochbau) erlebten gemeinsam mit ihren Studiengangsleitern Prof. Dr. Markus Schönit und Prof. Dr. Thomas Reinke ein abwechslungsreiches Programm. Vom Dualen Partner Strabag wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Baustelle des Quartiers „Smichov City“ empfangen. Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Smichov befindet sich auf einer Gesamtfläche von knapp 20 Hektar das größte Bauvorhaben Tschechiens im Quartiersbau. Nach einem Vortrag über das Projekt konnte der Baufortschritt live vor Ort begutachtet werden. Der nächste Tag startete zunächst am Prager Hauptbahnhof. Dort erfolgt aktuell eine aufwendige Sanierung des alten Hauptgebäudes, in deren Rahmen die knapp hundert Jahre alten Räumlichkeiten erneuert werden. Vor allem die zeitintensive und handwerklich herausfordernde Arbeit an den Decken- und Wandverzierungen fand viel Bewunderung. Im Anschluss ging es in das neue digitale Stellwerk der Tschechischen Bahn. Mitarbeiter der Tschechischen Bahn sowie eigens dafür aus Dresden angereiste Mitarbeiter der Deutschen Bahn (ebenfalls Dualer Partner im Studiengang) berichteten in einem umfangreichen Vortrag über die derzeitigen Planungen für eine Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag. Hierbei wurde allen Zuhörerinnen und Zuhörern deutlich, wie vielfältig die zu beachtenden Randbedingungen für ein solches länderübergreifendes Megaprojekt sind. Abgerundet wurde der Tag mit der Besichtigung der Leitstände des digitalen Stellwerks. Zahlreiche Eindrücke zur Geschichte Prags gab es im Rahmen mehrerer Stadtführungen. Daneben kam auch das leibliche Wohl in der Prager Innenstadt nicht zu kurz. Die hervorragende Organisation der Exkursion fand durch die Studenten Tobias Gollnisch, Michael Barth und Marius Baur statt.

News:
Jonas Demel in den USA

- Hallo, mein Name ist Jonas Demel und ich studiere Wirtschaftsingenieurswesen mit der Studienvertiefung Internationales technisches Projektmanagement an der DHBW in Mosbach. Wie ich bereits in meinem ersten Bericht erwähnt habe, habe ich mich entschieden mein 6tes und letztes Semester an der University of California in Santa Barbara zu absolvieren. Mittlerweile bin ich wieder in Deutschland angekommen und freue mich darauf meine Erfahrungen, welche ich an der UCSB machen durfte, mit euch zu teilen. Besonders gut an den USA hat mir gefallen, wie offen die Menschen im Umgang miteinander sind. Ich war positiv davon überrascht, wie oft es vorkommt, dass man mit fremden Leuten in der Öffentlichkeit ein Gespräch anfängt. Auch aus diesem Grund möchte ich die USA in den nächsten Jahren unbedingt wieder besuchen. Ein weiterer Grund ist, dass leider selbst 3 Monate nicht ausgereicht haben, um Kalifornien vollständig zu erkunden. An dem amerikanischen Studienmodell hat mir sehr gut gefallen, dass die Noten während des Semesters durch wöchentliche Assignments sowie einem Midterm und einem Final ermittelt werden. Dadurch ist der Stress vor den Abschlussklausuren oft geringer als in Deutschland, da diese meist nur einen Einfluss von ca. 15% auf die Gesamtnote haben. Auch werden häufiger Teamprojekte bewertet, wodurch die Fähigkeit im Team zusammenzuarbeiten gefördert wird. Mit der Sprache hatte ich von Anfang an kein Problem. Die einheimischen Kalifornier sprechen ein relativ akzentfreies Englisch, welches sehr gut verständlich ist. Auch habe ich gemerkt, wie sich mein eigenes gesprochenes Englisch über die drei Monate hin verbesserte. Anfangs war ich etwas skeptisch, wie ich mit der Situation zurechtkommen würde, soweit weg von allem Vertrauten zu sein. Durch die vielen Eindrücke und Erlebnisse kam ich allerdings nie dazu mich Unwohl zu fühlen. Ich hatte mit meinem Housemate Aaron und anderen internationalen Studenten, welche ich an einem Orientation Day kennengelernt habe, auch relativ schnell Kontakte, welche mir bei möglichen Problemen hätten helfen können. Zu den schönsten Momenten aus meinen 3 Monaten in Kalifornien gehören sicherlich die Städtetrips nach Los Angeles und San Francisco. Die beiden Städte haben einzigartige Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie etwa Hollywood, das Santa Moncia Pier, das Griffith Observatorium, das Gefängnis von Alcatraz oder natürlich die Golden Gate Bridge. Allerdings gehören zu den schönsten Momenten auch die College Basketballspiele der Gauchos, welche die Studenten der UCSB gratis besuchen können. Auch die von Studenten organisierten Partys habe ich sehr genossen. Abschließend kann ich sagen, dass ich meine Zeit an der UCSB sehr genossen habe und einige unvergessliche Erfahrungen gemacht habe. Ich hatte dort die Möglichkeit die amerikanische Kultur besser kennenzulernen und konnte meine Englischkenntnisse verbessern. Aus eigener Erfahrung kann ich also sagen, dass ich jedem ein Auslandssemester an der University of California, Santa Barbara (UCSB) sehr empfehlen würde.

News:
So könnte die Gasversorgung der Zukunft aussehen

- Autorin: Dr. Christina Bock // Erstveröffentlichung am 28.04.2023 in der Rhein-Neckar-Zeitung Die vergangene Heizkostenabrechnung war wohl für viele ein Schock. Vor allem Erdgas ist sehr viel teurer geworden. Mehr als die Hälfte des deutschen Gasimports kam bisher aus Russland, doch mit dem Krieg in der Ukraine haben sich die Rahmenbedingungen geändert. Nun braucht es innerhalb kurzer Zeit alternative Quellen. Wie russisches Pipelinegas ersetzt werden könnte, erfuhren Interessierte am vergangenen Dienstag bei einem Vortrag im Rahmen des „Studium Generale“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Andreas Seeliger, Professor für Energiewirtschaft an der Hochschule Niederrhein, erläuterte unter dem Titel „Gasversorgung der Zukunft – Sind LNG und Fracking Ersatz für Putins Gas?“ die Kosten, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit dieser Technologien. Etwa 80 Menschen, die DHBW-Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann zu diesem neuen „Impuls für Gesellschaft und Wirtschaft“ begrüßte, füllten den Saal bis auf den letzten Platz. Wie drängend das Thema ist, machte Seeliger gleich zu Beginn deutlich: „Ich rechne nicht damit, dass auf absehbare Zeit wieder Gaslieferungen aus Russland kommen werden.“ Die Industrie benötige aber Erdgas als Rohstoff für chemische Produkte und um hohe Temperaturen zu erzeugen, wie sie etwa für die Herstellung von Glas benötigt werden. Das sei mit erneuerbaren Energien derzeit nicht zu ersetzen, auch wenn die Reise natürlich dort hingehe. „Der Ausbau von Windkraft und Solarenergie braucht eine gewisse Zeit“, gab Seeliger außerdem zu bedenken. „Das schaffen wir nicht bis zum nächsten Winter.“ Die erste Option, die der Energiewirtschaftsexperte an diesem Abend vorstellte, war LNG (liquefied natural gas): verflüssigtes Erdgas. Um es zu produzieren, werde Erdgas auf unter minus 160 Grad Celcius abgekühlt, was sein Volumen um das 600-fache verringert. Weil LNG vergleichsweise wenig Platz benötigt, kann es mit Spezialschiffen aus Ländern mit hohem Gasvorkommen, wie etwa den USA oder Katar, exportiert werden. Die Tanker laufen in den Zielhäfen sogenannte LNG-Terminals an, in denen das Flüssigerdgas gespeichert und wiederverdampft wird. Neu ist diese Technologie nicht. „LNG gibt es schon seit mehr als 60 Jahren“, stellte Seeliger fest. Bisher habe sich die Nutzung in Deutschland aber wirtschaftlich nicht gelohnt. Das sei nun anders: 20 Euro pro Megawattstunde koste LNG, während der Börsenpreis für Erdgas aktuell bei etwa 50 Euro liege, rechnete er vor. Andere Länder ohne Pipelines importieren Flüssigerdgas bereits seit vielen Jahren, Deutschland sei da ein „voluminöser Nachzügler“. Geplant seien mehrere LNG-Terminals an vier Orten in Küstennähe, etwa in Wilhelmshaven, wo Anfang des Jahres das erste deutsche Terminal fertiggestellt wurde. Eine andere Möglichkeit, um den Wegfall der russischen Gaslieferungen zu kompensieren, könnte die Förderung von Schiefergas sein, wie der Experte weiter ausführte. Dabei handelt es sich um Erdgas, das in Tongestein „gefangenen“ ist und nur aufwendig zu Tage gebracht werden kann. Der Druck in den Gaslagerstätten, die sich teils in 5.000 Meter Tiefe befinden, sei zu gering. Deshalb wird eine Flüssigkeit in die Gesteinsschicht eingepresst, die dort künstliche Risse (fracs) erzeugt, wodurch das Gas freigesetzt wird: Fracking. Diese Technologie habe nicht zu Unrecht einen schlechten Ruf, sagte Seeliger. Beispielsweise könnten die Chemikalien, die in der Fracking-Flüssigkeit enthalten sind, das Grundwasser verschmutzen. Unter anderem auch deshalb sei die Schiefergasförderung in Deutschland verboten. Dennoch plädierte Seeliger für eine rationale Risikobewertung: „Die Zusätze machen weniger als ein Prozent der Flüssigkeit aus, der Großteil sind Wasser und Sand.“ In Bezug auf die Auswirkungen der Bohrungen sagte er: „Das ist nicht wie im Bergbau, da stürzen keine Häuser ein.“ Auch die Erdbebengefahr sei geringer als etwa bei tiefen Erdwärmebohrungen. Wenngleich sich die einheimische Gasförderung durch Fracking steigern ließe, bezweifelte Seeliger, dass dies die russischen Mengen im großen Stil ersetzen könnte, vor allem nicht kurzfristig. In Deutschland gebe es nur wenige Gebiete mit Schiefergasvorkommen. Die „einzige realistische Möglichkeit“ sehe er zwischen Hannover und der niederländischen Grenze. „Die Frage ist aber, ob wir dieses Fass wirklich aufmachen wollen.“ In seinem Fazit offenbarte sich Seeliger als „LNG-Fan“. Für die Infrastruktur des Flüssigerdgases gebe es nach dem Ende der Gaswirtschaft sogar eine „grüne Perspektive“: So könnten Teile der Wertschöpfungskette später etwa für Wasserstoff wiederverwendet werden. „LNG ist eine sinnvolle Option“, fasste der Energiewirtschaftsexperte zusammen. „Die Kosten sind akzeptabel, wir könnten damit unabhängig von Russland werden und hätten günstige CO2-Effekte, wenn wir Braunkohle durch LNG ersetzen.“ Die anschließende Diskussionsrunde, moderiert von Prof. Dr. Christoph Schinke und Prof. Dr. Hasan Doluca von der Fakultät Wirtschaft an der DHBW Mosbach, vertiefte noch einmal kritisch den Aspekt Klimaschutz. Seeliger räumte ein, LNG sei in dieser Hinsicht „der Einäugige unter den Blinden“, aber der „weniger rabiate Weg“. Mindestens fünf bis zehn Jahre werde man noch auf fossile Energieträger angewiesen sein, schätzte er. Während Privathaushalte dann bei Strom und Wärme mit erneuerbaren Energien versorgt werden könnten, müsse man sich insbesondere für die Hochtemperaturprozesse in der Industrie etwas einfallen lassen. Da hoffe Seeliger auf Innovationen: „Ich bin guter Dinge, dass wir Lösungen finden werden.“

News:
DHBW auf der HANNOVER MESSE 2023

- Die Hannover Messe ist DIE Plattform für aktuelle Trends wie Energiemanagement, Digitale Ökosysteme und Künstliche Intelligenz. Professor Dr. Wolf Burger und Studierende der DHBW Stuttgart zeigten den teilautonomen Lastenanhänger crawl-E und "HiFly", einen mit Brennstoffzellen betriebenen Tragschrauber. Die KI-basierte Sortieranlage der DHBW Mosbach entwickelte Informatikprofessor Dr. Carsten Müller ebenfalls mit Studierenden. Hier wählt die Anlage je nach Chipfarbe das entsprechende Schokoladentäfelchen und speist es in die digitale Lernfabrik ein. Die Unternehmen fischer technik, fruitcorerobotics und Schmalz kooperierten für das Exponat. Die fischertechnik Lernfabrik wurde im Rahmen des DHBW-weiten Digitalisierungsprojekts Education Competence Network (EdCoN) aus Mitteln des Education Competence Center Kollaborative digitale Szenarien des Forschenden Lernens (ECC3) finanziert. Das Projekt EdCoN wird durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert. Doch nicht nur hinter den Forschungsexponaten verbarg sich die DHBW. Als größte Hochschule des Landes und größte duale Hochschule Deuschlands ist sie auch führend bei der Entwicklung von Fach- und Führungskräften. So konzipierten Studierende und Azubis von ebm papst deren Messestand in Eigenregie – ein besonderer Vertrauensbeweis und gleichzeitig bestes Beispiel für den Theorie-Praxis-Transfer für die beiden Studentinnen Melanie Bildhoff (Onlinemedien DHBW Mosbach) und Kim Ziegler ( Campus Bad Mergentheim). Dieses Engagement wurde unter anderem von Bundeskanzler Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Robert Habeck, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und DHBW-Präsidentin Martina Klärle mit einem persönlichen Besuch gewürdigt. Auch der Messestand von Baden-Württemberg International – passend zur THE LÄND-Kampagne in leuchtend gelb – entstand unter Federführung der DHBW-Absolventin Katja Dorongov.

News:
MINT und Medien

- Typisch Junge, typisch Mädchen? Von wegen. Der bundesweite Aktionstag Girls‘ Day und Boys‘ Day räumt mit Vorurteilen auf – auch an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Rund 60 Schülerinnen aus der Mittelstufe lernten zu programmieren, Mini-Elektromotoren an Platinen zu löten, mit Zitronen Stromspannung zu erzeugen und Beton zu begutachten. Die DHBW Mosbach setzt dabei auf MINTfluencerinnen: Studentinnen aus technischen Studiengängen entwickeln im Rahmen ihrer Studienarbeiten technisch-didaktische Workshop-Module, die an Schulen und der Hochschule eingesetzt werden, um für Technik zu begeistern. Laboringenieur Peter Steinert hat das Programm ins Leben gerufen und zu Pandemiezeiten zunächst virtuell durchführen lassen. „Mich macht es sehr stolz, die Workshops zu sehen und zu begleiten. Die Studentinnen sind die besten Vorbilder dafür, dass Technik Spaß macht und Frauen das genauso gut können.“ Die Studentinnen boten Programmierung von Lego-Mindstorm, einer Spielkonsole und eines Arduino-Klaviers an. Laboringenieur Robin Geistlinger – ebenfalls mit einem studentischen MINTfluencer – baute mit den Mädchen einen hydraulischen Roboterarm und Christian Stier und Vanessa Grigat aus dem Bauingenieurwesen erklärten Korngrößen von Beton und backten aus dem Material Kuchen und Riesengummibären. Umgekehrt fördert die DHBW Mosbach auch Jungen, die sich für nicht-technische Bereiche interessieren. „Irgendwas mit Medien“ und Filmen wird häufig als Frauenberuf verstanden. Michael Lehrer, der das Videolabor der Hochschule betreut, zeigte rund 10 Jungen, wie man die Stop Motion-Technik verwenden kann, um aus vielen, vielen einzelnen Fotos einen Film zu schneiden.

News:
Erfahrungsbericht zum Auslandssemester UCSB - University of California Santa Barbara (Kalifornien - USA)

- In Kalifornien – The Golden State – zu studieren, ist der Traum vieler Studenten. Ich konnte mir diesen Traum erfüllen und studierte für das Fall und Winter Quarter an der University of California Santa Barbara (UCSB). Aber wie kam es dazu? Mein Duales Kooperationsunternehmen ist großer Befürworter von einem Auslandssemester. Besonders in Englisch sprachigen Gebieten. Auch mir war es wichtig in ein Land mit englischer Muttersprache zu gehen, da es primär bei dem Auslandssemester um die Verbesserung meiner Englischkenntnisse ging. Bei der Auswahl eines englischsprechenden Landes musste ich nicht lange überlegen und die Wahl fiel schnell auf Amerika. Die DHBW hat eine Kooperation mit einigen internationalen Universitäten, u.a. auch mit der UCSB. Einige DHBW-Studenten hatten in den vergangenen Jahren ein Auslandssemester an der UCSB absolviert und positiv davon berichtet. Als bei einer Informationsveranstaltung der DHBW die UCSB näher vorgestellt wurde, ist meine Entscheidung endgültig gefallen. Ich möchte im sonnigen Kalifornien an der UCSB studieren! 1. Vorbereitungen: Als es an die Vorbereitung meines Auslandaufenthaltes ging, konnte ich mich gut an Erfahrungsberichten von Vorgängern orientieren. Dies war sehr hilfreich, aber letztendlich auch nur wie eine Checkliste, was ich noch alles erledigen muss. Und das war sehr viel! Als erstes bemühte ich mich um die Anmeldung an der UCSB. Hierfür musste ich mich für das internationale Programm der Uni bewerben. Zusätzlich sendete ich meine Notenbescheinigung der DHBW, mein Englisch Sprachtest Zertifikat und ein Auszug meines Kontos über einen Vermögensbetrag von mindestens $25,000. Da Universitäten in Amerika extrem teuer sind, muss man der Uni beweisen, dass man genügend Geld auf dem Konto besitzt um die Studiengebühren und Lebenshaltungskosten in den Vereinigten Staaten bewältigen kann. Für einen Student ganz schön viel, daher kann hier auch das Konto deines Sponsors angegeben werden. In meinem Fall Papas Konto 😉. Danach habe ich mich gleich um ein Visum gekümmert. Dieses kann online auf der Seite des Amerikanischen Konsulats beantragt werden. Die benötigten Dokumente wie Reisepass, Anmeldebestätigung der UCSB, Impfpass können online hochgeladen werden. Als ich alle Dokumente bereits eingereicht hatte, musste ich noch einen Termin mit dem Konsulat ausmachen und zu einem persönlichen Interview vorbeikommen. Ich konnte dabei zwischen den Standorten Berlin, Frankfurt und München wählen. Es empfiehlt sich das am nächsten gelegene Konsulat zu wählen. Das Interview ging sehr schnell und einfach. Das Visum wurde ca. zwei Wochen später per Post zugeschickt. Nun war ich um $450 leichter, aber hatte alle bürokratischen Hürden überwunden. Als nächstes folgten die Buchung des Flugs, die Bewerbung des PROMOS Stipendiums und die Wohnungssuche. Letztgenanntes stellte sich als äußerst kompliziert heraus, da es in der Nähe der UCSB eine extreme Wohnungsknappheit gibt. Dementsprechend waren auch die Mietpreise. Generell empfiehlt sich, alles so früh wie möglich zu erledigen! 2. Unterkunft in Santa Barbara Ich hatte während meinem Aufenthalt in Santa Barbara zwei verschiedene Wohnsitze. Die erste Wohnung hatte ich bereits von Deutschland aus gemietet. Diese war jedoch nur für ein Quarter verfügbar. Dennoch war ich sehr froh überhaupt eine Wohnung gefunden zu haben. Die Wohnungssituation in Santa Barbara ist extrem angespannt. Es ist sehr schwer eine bezahlbare Wohnung in Uni Nähe zu bekommen. Daher lag meine erste Wohnung etwas außerhalb und ich hatte ca. 25 min. mit dem Fahrrad zur UCSB. Bei dem schönen Wetter war das aber weniger ein Problem. Zudem hatte ich hier für $1,000 mein eigenes Zimmer mit Bad. Das ist in Amerika nicht immer selbstverständlich. Durch die extrem hohen Preise wohnen Studenten oftmals zu zweit oder sogar zu dritt in einem Zimmer, um sich die Miete zu teilen. So war es dann auch bei meiner zweiten Wohnung. Hier war ich zur Untermiete in einer Studenten WG. Ich ersetzte somit für das eine Quarter ein amerikanischer Student, der auch gerade ein Auslandssemester machte. Durch das Doppelzimmer bezahlte ich nur noch $850 und ich wohnte nun direkt im Studentenviertel und hatte nur noch 5 min. zur UCSB. Mit meiner WG bewohnten wir ein ganzes Haus. Die WG hatte aber vor allem den Vorteil, dass ich nun vermehrt mit amerikanischen Studenten unterwegs war. Das half besonders meiner Sprachverbesserung. Zudem habe ich in der WG gute Freunde gefunden. Vor allem bei meinem Zimmerkollege bin ich mir sicher, dass ich ihn entweder in Amerika oder vielleicht sogar auch in Deutschland wieder sehen werde. 3. Alltag in Santa Barbara Das Leben in Santa Barbara ähnelt vermehrt der Südländischen Kultur. Oftmals gilt hier das Motto: „Was ich heute nicht schaffe, mache ich vielleicht morgen oder nächste Woche“. Das ist ein großer Gegensatz zur deutschen Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Aber so lernt man, dass sich viele Dinge mit der Zeit von alleine Regeln. Santa Barbara dürfte vielen, die schon einmal in Kalifornien waren ein Begriff sein. Mit ca. 85,000 Einwohnern ist es nicht riesig, aber die wunderschöne spanisch angehauchte Innenstadt und die Lage direkt am Küstenhighway 1 sorgt dafür, dass viele, wenn sie auf dem Weg von San Francisco nach Los Angeles reisen, einen Zwischenstopp in Santa Barbara einlegen. Zudem ist Santa Barbara auch beliebter Rückzugsort viele Weltstars, die sich in dieser Umgebung ihre Sommerresidenz erbaut haben. So wohnen hier Stars wie Katy Perry, Tom Cruise, Oprah Winfrey, usw. Dem entsprechend sind in Santa Barbara aber leider auch die Preise. Die UCSB ist zwar die Universität von Santa Barbara, jedoch liegt sie von der Innenstadt Santa Barbaras etwas Außerhalb. Das sind mit dem Bus schon ca. 25 min. Daher leben die meisten Studenten in dem Vorort Isla Vista. Dieses liegt direkt neben der UCSB. Isla Vista ist nahezu komplett in der Hand der Studenten. Knapp 15,000 Studenten wohnen in dem Vorort. Dementsprechend lebt es sich dort auch. Die Sauberkeit und Ordnung ist nicht mit den Wohnverhältnissen der High Society in Santa Barbara zu vergleichen. Zudem wird es hier mit der Lautstärke von Musik auch nicht so ernst genommen. Letztendlich ist es ein typisches Studentenleben, wie man es sich in den amerikanischen Studentenfilmen vorstellen kann. Man muss sich aber in seinen Gewohnheiten umstellen, besonders wenn es um die deutschen Essgewohnheiten geht. Diese sucht man hier vergeblich. Aber man kann sich mit allem arrangieren. Die Stadt Santa Barbara an sich, ist sehr vielseitig. Es gibt eine wunderschöne Innenstadt, die zum Bummeln mit ihren Restaurants, lokalen Brauereien und Weinkellern einlädt. Zudem hat man einen schönen Strand aber auch direkten Zugang zu einem kleinen Gebirge, dass mit schönen Wanderwegen und Aussichtplattformen punktet. 4. Studium an der UCSB Das Studium in Amerika ist grundsätzlich anders als in Deutschland. Vor allem im Vergleich zur DHBW. Die Vorlesungszeiten an der UCSB waren viel kürzer als an der DHBW in Mosbach. Dafür hatte man aber mehr Aufwand nach den Vorlesungen. An der UCSB bekam ich in fast jedem Kurs wöchentliche Hausaufgaben s.g. Assignments, die bei den Dozenten eingereicht werden mussten. Außerdem gab es zu jedem Kurs mindestens eins bis zwei Bücher, davon sollte man vor jeder Vorlesung bestimmte Kapiteln lesen, um sich zuvor mit dem kommenden Thema der Vorlesung vertraut zu machen. Anders als in Deutschland setzt sich die Endnote aus verschiedenen Teilen zusammen. So ist die Endnote ein Mix aus Assignments, Präsentationen, Midterm, Final und Anwesenheit. Letztendlich war es für mich so viel einfacher sehr gute Ergebnisse zu erreichen, da nicht alles auf die finale Klausur ankam. Grundsätzlich gibt es an der UCSB zweiverschiedene Kurse: Academic und Professional Kurse. Der Unterschied liegt darin, dass die Academic Kurse hauptsächlich für amerikanische Vollzeitstudenten gedacht sind. Erst, wenn die Anmeldefrist abgelaufen ist und es noch freie Plätze gibt, werden diese Kurse auch für internationale Studenten frei gegeben. Letztendlich ist es aber sehr schwer sich in einen Academic Kurs einzuschreiben. Ich wählte daher die Professional Kurse. Diese sind für alle zugänglich. Professional Kurse sind hauptsächlich für amerikanische Berufstätige gedacht, die neben ihrem Job eine Art Abendstudium machen. Daher wird diese Art von Kursen vor allem von berufstätigen Amerikanern und internationalen Studenten belegt. Aber auch von Vollzeitstudenten. Der Nachteil, die Kurse finden daher meistens spät am Tag statt. So hatte ich an manchen Tagen erst um 18 Uhr meine Vorlesung. Während den zwei Quarter belegte ich insgesamt acht Professional Kurse und ein Independent Research Projekt, sodass ich auf insgesamt 36 Credit Punkt kam. Die Kurse durfte ich frei auswählen. Ich musste dabei nur Rückspräche mit meinem deutschen Studiengangsleiter halten, sodass letztendlich äquivalente Kurse zu meinem deutschen Vorlesungsplan gewählt wurden. Hier eine Auflistung meiner Kurse: • Managerial Accounting • Business & Personal Branding • Negotiation & Inflence Strategies • Agile Project Management • International Business Marketing • Business & Leadership Strategies • Global Economics • Project Planning & Procurement Management Zusätzlich schrieb ich noch ein Independent Research Project über ein mir frei zu wählendes Thema. Das ist wie eine Semesterarbeit und ersetzt die T3000 an der DHBW. Bei den Kursen muss jedoch auch etwas Kritik geübt werden. Es gibt wirklich sehr fleißige und engagierte Dozenten an der UCSB. Hier findet vor allem Don Blumenthal Erwähnung, den ich in meinem ersten Quarter in zwei Kursen als Dozent hatte. Leider wurden trotzdem noch sehr viele Kurse ausschließlich online durchgeführt. Das war sehr Schade, denn ich studiere ja im Ausland auch um mit den Einheimischen in Kontakt zu treten. Insgesamt hatte ich somit die Hälfte meiner Kurse als Online Kurse. Nichtsdestotrotz war man an der UCSB sehr gut aufgehoben. Das International Office war stehts hilfsbereit und versuchte alles um einem bei Problemen zu helfen. Außerhalb der Vorlesungen bietet die UCSB einen wunderschönen Campus direkt am Strand. Die weitläufigen grünen Wiesen bieten viele Möglichkeiten zum Outdoor-lernen oder einfach nur zum Entspannen. Auch der direkte Ausblick auf die Lagune während der Mittagspause ist unbeschreiblich. Abgesehen vom normalen Campus gibt es direkt nebenan ein eigenes kostenloses Fitnessstudio (Recreation Center). Dieses ist neben einigen Fußballfelder, Tennisplätzen, Indoor-Hallen, großem Gym-Bereich auch mit zwei Schwimmbädern und einem beheizten Whirlpool ausgestattet. Dieses kostenfreie Angebot wird von den Studenten auch sehr gut und gerne angenommen. Es ist ein perfekter Ausgleich zu dem Studiums Alltag. Das Fitnessstudio organisiert auch Freizeit Sportturniere unter den Studenten. In fast jeder Sportart gibt es die s.g. Intramural Sportmannschaften. Hier kann man einer Hobbymannschaft beitreten und sich in Wöchentlichen Spielen mit anderen messen. Es gilt jedoch zu beachten, dass diese Mannschaften begrenzt sind und man sich so schnell wie möglich bei Beginn des Quarters anmelden sollte. Ansonsten gibt es an der UCSB auch noch professionelle Sportteams. Dies ist bei amerikanischen Universitäten sehr angesehen. In speziellen amerikanische Universitätsliegen messen sich die Sportteams der Universitäten untereinander in verschiedenen Sportarten. Dies lockt auch sehr viele Studenten und Sportbegeisterte aus der Umgebung an. Besonders das Männer Basketball und das Männer Fußball Team der UCSB ist sehr konkurrenzfähig. So besuchte ich fast wöchentlich die Heimspiele dieser beiden Mannschaften und konnte vor allem beim Basketball Spiele auf sehr hohem Niveau sehen. 5. Leben in Kalifornien Im Bundesstaat Kalifornien gibt es vieles zu Erleben. Natürlich bin ich im letzten Halben Jahr auch viel herumgekommen und konnte mir die amerikanischen Städte und Kultur anschauen. Es war hierfür auch sehr hilfreich, dass ich alle meine Vorlesungen auf Montag bis Mittwoch gelegt habe. Somit hatte ich immer ein langes Wochenende. Oftmals mussten dann Hausaufgaben und Assignments erledigt werden, aber man konnte es sich schon gut einteilen, sodass man mindestens einmal pro Monat einen größeren Ausflug machen konnte. So konnte ich alle großen und bekannten Städte der kalifornischen Küste besuchen. Von San Francisco über Los Angeles bis nach San Diego. Kalifornien hat aber noch viel mehr als nur den Strand und das Meer. Fährt man in das Landesinnere, so sieht man auf einmal ganz neue Facetten von Kalifornien. Besonders beeindruckend war dabei der Besuch im Yosemite Nationalpark. Dieser bietet durch seine felsigen und grünen Landschaften, sowie Wasserfällen ein atemberaubendes Panorama. Nicht zu vergessen sind hier auch die gigantischen Riesenmammutbäume. Zum Reisen in Kalifornien bietet es sich an vieles mit dem Auto zu erkunden. Teilt man sich zu viert oder zu fünft den Mietpreis, ist es eindeutig die günstigste und witzigste Variante zu reisen. Auf Grund der Größe des Bundesstaats bietet es sich manchmal sogar an größere Strecken wie Santa Barbara nach San Francisco mit einem Inlandflug zu bereisen. Bucht man hier klug und im vorraus, bekommt man manchmal sehr lukrative Angebote. Je südlicher man Richtung Mexiko geht, desto mehr merkt man den mexikanischen Einfluss. In Los Angeles und San Diego ist es manchmal sogar nicht schlecht, wenn man spanisch Kenntnisse mitbringt. Da außerhalb der beliebten Touristen Attraktionen viele besser spanisch sprechen als englisch. Wer nun denkt in Kalifornien scheint das ganze Jahr die Sonne irrt sich. Natürlich ist es deutlich wärmer als bei uns in Deutschland. Aber im Winter zwischen Dezember und Februar, kann es hier auch einstellige Temperaturen und Regen haben. Zum Glück kommt das hier nicht ganz so oft vor, denn in Kalifornien sind die Straßen und Häuser keinesfalls für viel Regen und kalte Temperaturen ausgelegt. 6. Diese Erinnerungen bleiben für immer In den sieben Monaten in Amerika habe ich unglaublich schöne Erfahrungen und einmalige Erinnerungen gemacht. Besonders in Erinnerung blieben drei Dinge. Zum einen ist es das generelle Studentenleben in Isla Vista. Es ist tatsächlich so, wie man es sich in den Filmen vorstellt. Zusammen mit 6 ‘verrückten‘‘ Amerikanern in einem Haus zu wohnen war mit das schönste. Mir wurden dabei viele amerikanische Eigenschaften beigebracht. Das Unternehmen von Ausflügen und Partys zusammen werde ich niemals vergessen. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir auch das Super Bowl Event mit meinen amerikanischen Kollegen. Das ist mit deutschen Super Bowl Partys nicht zu vergleichen. Natürlich konnte ich ihnen auch etwas über Deutschland beibringen, sodass unser Zusammenleben stets lustig und verrückt war. Ein weiteres Highlight war die Lage der Uni. Ein halbes Jahr direkt am Strand zu wohnen ist Wahnsinn. So konnte ich regelmäßig Wasseraktivitäten wie Surfen nachgehen. Dafür ist die kalifornische Küste mit ihren schönen Wellen bekannt. Das Beste, wahrscheinlich auch, weil es eine einmalige Möglichkeit war, bleibt der Urlaub auf O’ahu (Hawai’i). Dort verbrachte ich Teile meiner Winterferien bei angenehmen 30 Grad im Dezember. Diese Insel war von ihrer Landschaft, dem Strand und glasklarem Meer mit das schönste, was ich jemals gesehen habe. Gepaart mit perfektem Wetter war dieser Trip das Highlight meines USA Aufenthalts. Fazit Abschließend kann ich Santa Barbara und die UCSB für einen Auslandsaufenthalt nur empfehlen! Es war im Vorhinein zwar viel zu organisieren, aber das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Wohnungssuche aus Deutschland gestaltete sich sehr problematisch, sodass der Auslandsaufenthalt zwischendurch auf der Kippe stand. Letztendlich habe ich aber doch noch eine Wohnung aus Deutschland organisieren können. Diese und noch weitere Schwierigkeiten gehören aber dazu und das selbstständig zu bewältigen, zählt zur eigenen Erfahrung dazu. Letztendlich gibt es nichts, was sich nicht regeln lässt und die UCSB ist bei vielen Punkten sehr hilfsbereit und bietet ihr Unterstützung an. Ich hatte eine beeindruckende und überragende Zeit in Amerika, in der ich sehr viel über die amerikanische Kultur und das Leben lernte und sehr viel für mich persönlich mitgenommen habe. Diese Erfahrung möchte ich nicht missen. Abschließend auch noch der Dank an das PROMOS Teilstipendium, dass mich finanziell unterstützte. Durch die hohen Lebensunterhaltungskosten in Amerika und besonders in Kalifornien, ist jede finanzielle Unterstützung hilfreich. In diesem Sinne: You can leave Santa Barbara, but it will never leave you!

News:
Superwahljahr 2023 an der DHBW

- Als Superwahljahr ist das Wahljahr 2023 besonders spannend. Nahezu alle Gremien der DHBW werden neu gewählt. Neben den Mitgliedern des zentralen Senats werden auch sämtliche Wahlmitglieder des örtlichen Senats und Örtlichen Hochschulrats sowie die Mitglieder des Studierendenparlaments neu gewählt. Die Stimmabgabe lohnt sich also in vielfacher Hinsicht. Deshalb sind Professor*innen ebenso wie Duale Partner, akademische und sonstige Mitarbeiter*innen sowie Studierende aufgerufen, sich an den Gremienwahlen im Jahr 2023 zu beteiligen. Dabei haben Sie zwei Möglichkeiten: Einerseits über die Stimmabgabe im Wahlzeitraum. Die Wahlen finden vom 10. bis 17. Juli 2023 statt. Andererseits können Sie auch für einen der Sitze kandidieren. Einen Überblick über alle wichtigen Termine und Fristen zur Wahl finden Sie in dieser Übersicht . Alle Informationen zur Wahl

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