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Studienrichtungen

Studienrichtungen Elektrotechnik und Informationstechnik Startseite Studium Studienangebot Bachelor Elektrotechnik und Informationstechnik Studienrichtungen Studieninhalte & Profil Studienrichtungen Studienberatung Elektrotechnik und Informations­technik Berufsperspektive & Einsatzgebiete Aus Lehre & Forschung Duale Partner & Studienplätze News & Aktuelles Dokumente & Downloads Ansprechpersonen Studienrichtungen Die DHBW Mosbach bietet im Studiengang ‚Elektrotechnik und Informationstechnik‘ zwei Studienrichtungen an, die aus der Automationstechnik entstanden sind. Die Studienpläne und Module sind in den ersten beiden Studienjahren fast gleich, sie unterscheiden sich vor allem im 3. Studienjahr. In der Studienrichtung ‚Automation – Embedded‘ werden verstärkt Themen aus der Elektronik, Mikrorechnertechnik und eingebetteten Systemen vertieft und bietet sich daher u.a. für Absolventen und Absolventinnen an, die später eher in Entwicklung und Konstruktion von Komponenten der Elektro- und Automatisierungstechnik und mechatronischer Systeme mitarbeiten. Die Studienrichtung ‚Infotronik‘ vertieft in Inhalte der Informationstechnik, -systeme und -management und ist daher eher für den Einsatz in Projektierung, Integration und Anwendung von Anlagen und Systemen der Elektrotechnik, Automation und Informationstechnik geeignet. Weitere Informationen zum Studienverlauf, dem Studienprofil und Berufsperspektiven befinden sich auf den Seiten der Studienrichtungen: Automation - Embedded Mehr Informationen Infotronik Mehr Informationen

BWL/Handel - Branchenhandel: Verlauf

Studienverlauf & Organisatorisches BWL - Handel - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro Startseite Studium Studienangebot Bachelor BWL - Handel BWL - Handel - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro Studienverlauf & Organisatorisches Studieninhalte & Profil Studienverlauf & Organisatorisches Dozenten und ihr didaktischer Ansatz Berufsperspektiven & Profile von Absolventen Duale Partner & Studienplätze Aus der branchenorientierten Forschung Instagram, News & Aktuelles Veranstaltungen für Studierende, Absolventen und die Branche Dokumente & Downloads Ansprechpersonen Neuausrichtung mit Reakkreditierung in 2026 zu BWL - Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement Im Rahmen der aktuell laufenden Reakkreditierung 2025/2026 positioniert sich das Studienangebot Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro neu über die Integration in die neue Studienrichtung BWL - Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement (vorbehaltlich der erfolgreichen internen Akkreditierung). Dadurch soll noch stärker die gesamte Wertschöpfungskette angesprochen werden vom Baustoffhersteller über den Handel hin zum Handwerk bis zum Dienstleister im Facility- und Gebäudemanagement über den gesamten Lebenszyklus hinweg mit Neubau und Ertüchtigung / Umwidmung, Renovierung sowie dem zugehörigen Management im Kontext der immer wichtigeren Nachhaltigkeit. aktuelles Kurzportrait zur BWL - Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement - Bau, Haustechnik, Elektro (568 KB) aktuelle Präsentation zu BWL - Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement - Bau, Haustechnik, Elektro (1 MB) Aktueller Entwurf Studienplan BWL-Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement Vertiefung Bau, Haustechnik, Elektro ab 2026 (498 KB) Aktuelles Curriculum des Studiengangs BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro Studiengangsflyer zur Übersicht (2 MB) Studienplan mit Modulangaben Jahrgang 2021-2025 (165 KB) Präsentation zum Studiengang Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro (3 MB) Für eine vergrößerte Darstellung bitte auf das Bild klicken. Abschlüsse Für diesen Studiengang der Fakultät Wirtschaft verleiht das Land Baden-Württemberg aufgrund erfolgreicher Abschlussprüfungen nach dreijährigem dualem Studium den Hochschulgrad Bachelor of Arts (210 ECTS) Neuausrichtung mit Reakkreditierung 2018 Im Rahmen der Reakkreditierung positioniert sich die Studienrichtung Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro neu, zuerst einmal bedingt durch zentrale Studienplanveränderungen für alle BWL-Studiengänge und die Überarbeitung der Studienrichtung Handel. Bereits die allgemeinen Fächer werden jeweils spezifisch interpretiert und am Beispiel der Branchen Bau, Haustechnik, Elektro von den Lehrkräften mit Branchenerfahrung gelehrt. Darauf basierend erfolgte dann die Entwicklung des überarbeiteten Curriculums mit dem Wahlfach 1 (20 ECTS) für die Branchen Bau, Haustechnik und Elektro mit den organisatorischen wie technischen Besonderheiten der Branchen. Neu ist das Wahlfach 2 (10 ECTS) als funktionale Vertiefungswahloption für die spezielle Ausrichtung der Studierenden auf ihre zukünftige Tätigkeit in der Branche im Hauptstudium (5./6.Semester), welche es gemeinsam für alle Vertiefungen des Branchenhandels in Mosbach neu gibt. Als Wahlfach 2 kommt eine der folgenden Optionen in Frage: Marketing und Vertrieb Marketing und Vertrieb Bei dieser Vertiefung fokussieren sich die Studierenden auf den Bereich Marketing, dabei u. a. auf die Markenführung und Kundenpsychologie. Sie vertiefen die Elemente des persönlichen Vertriebs, um später im Marketing oder Vertrieb, im Innen- oder Außendienst, in der Niederlassung oder der Zentrale tätig zu werden. E-Commerce E-Commerce Mit diesem Angebot werden die Studierenden vertieft in das Thema E-Commerce einsteigen und in die zugehörigen elektronischen Werkzeuge (Homepages, Shops, Apps, Social Media) eingeführt. Zielstellung ist es, später die elektronischen Werkzeuge in den Unternehmen anzuwenden, zu optimieren und weiterzuentwickeln im Kontext eines ganzheitlichen Omni-Channel-Marketing-Ansatzes der verschiedenen Vertriebswege. Logistik und Supply Chain Management Logistik und Supply Chain Management Die Studierenden werden in diesem Angebot in die Logistik und das Supply Chain Management eines Unternehmens sowie die spezifischen Problemfelder einschließlich der theoretischen Methoden eingeführt. Dabei erwerben sie ein tieferes Verständnis für logistische Fragestellungen und werden auf dieser Basis befähigt, eigenständige Lösungsansätze im Hinblick auf die gesamte Wertschöpfungskette und das eigene Unternehmen zu entwickeln. Führung und Personal Führung und Personal Mit dieser Vertiefung erhalten die Studierenden Fach- und Methodenwissen sowie Problemlösungsfähigkeiten im Bereich Personalmanagement, Führung, Management und Leadership. Sie erwerben damit berufsbefähigende Qualifikationen zur Bewältigung von strategischen und taktischen Aufgabenstellungen in den Bereichen Unternehmensführung und Personal. Internationaler Vertrieb / Einkauf Internationaler Vertrieb / Einkauf Über diesen Schwerpunkt erhalten die Studierenden einen vertieften Einblick in die Besonderheiten des International Business. Insbesondere die Abwicklung des Im- und Exports einschließlich der dazu gehörigen Grundlagen sowie ein Verständnis für das Management internationaler Unternehmen sind Bestandteile dieses Angebotes. Spätere Einsatzgebiete sind das internationale Marketing und der internationale Vertrieb bei Herstellerunternehmen sowie der internationale Einkauf im Bereich von Industrie und Handel. Finanzen und Controlling Finanzen und Controlling Der Schwerpunkt Finanzen und Controlling vertieft die Bereiche des Financial Accounting und des Management Accounting. Er unterstützt damit die Vorbereitung der Studierenden auf die betriebswirtschaftliche Planung und Steuerung des Unternehmens, z.B. in den Bereichen Finanz- und Rechnungswesen sowie Assistenz- und Controlling-Funktionen. 2021 wurde unter der aktuellen Akkreditierung intern umgestellt unter Nutzung der vorhandenen Modulbeschreibungen, um eine noch stärkere Digitalisierung zu schaffen. Das Modul Information und Digitalisierung wird nunmehr verstärkt für eine Programmiervorlesung genutzt, während die bisherigen digitalen Inhalte in die normalen Fachmodule eingebracht wurden, wo die Studierenden und die Studiengangsleitung eine Reduktion für machbar bewertet hat. Damit wird eine bessere Vorbereitung auf die notwendigen Anforderungen geschafft, weil immer mehr Absolventen im Kontext digitaler Arbeitsplätze eingesetzt werden, nochmals beschleunigt durch die Corona-Pandemie. Die aktualisierte Präsentation und überarbeitete Werbebroschüre sowie weitere wichtige Dokumente zur Studienrichtung finden Sie auch unter Dokumente & Downloads . Neuausrichtung mit Reakkreditierung 2025-2026 - eigene Studienrichtung BWL - Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement Im Rahmen der Reakkreditierung positionieren sich die Studienangebote des Branchenhandel als eigene Studienrichtung BWL - Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement innerhalb der Betriebswirtschaftslehre. Damit soll das Baukompetenzzentrum Mosbach weiter gestärkt werden und der wertschöpfungsübergreifende Ansatz der bisherigen im Handel positionierten Studienangebote nachdrücklich gestärkt werden, gerade in Richtung des Bauhandwerks. Dazu kommt die Stärkung auf den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes über die Vertiefung Facility Management. Weitere Änderungen ergeben sich durch die verstärkte Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung mit entsprechenden eigenen weiteren Modulen im Studiengang. Aus dem Studienalltag Hier gelangen Sie zum Instagram-Account von Branchenhandel Bau Haustechnik Elektro, wo die jeweiligen Studierenden des Studiengangs viel über Ihre eigenen Eindrücke und Studienerlebnisse berichten und ihren Nachfolgern und Interessenten Empfehlungen und Hinweise geben. Studienberatung Es gibt mehrere Möglichkeiten an einer Studienberatung teilzunehmen: Sie können direkt mit dem Studiengangsleiter Herrn Professor Alexander Neumann Kontakt aufnehmen. Online-Beratung per Skype: Bitte vereinbaren Sie den Beratungstermin per E-Mail direkt mit dem Studiengangsleiter. Für Ihr Video-Gespräch über das Internet brauchen Sie einen DSL-Anschluss und die kostenlose Software SKYPE TM. Persönliches Beratungsangebot vor Ort. Neumann, Prof. Dr. Alexander Studiengangsleitung BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro Prof. Dr. Alexander Neumann Studiengangsleitung BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro Telefon 06261 939-113 Fax 06261 939-414 E-Mail alexander.neumann@mosbach.dhbw.de Detailansicht FAQ Einführung: Was ist das Studium BWL – Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro ? Das Studium BWL – Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro ist akkreditiert als BWL-Studiengang der DHBW über die Studienrichtung BWL – Handel mit 210 ECTS als Intensivstudiengang in 6 Semestern. Es ist ausgerichtet auf die Branchen Bau, Haustechnik, Elektro und spricht die Hersteller von Baustoffen, Haustechnik- und Elektro-Produkten, den zugehörigen Großhandel / Fachhandel an, aber auch alle anderen Handelsformen wie Bau- und Gartenmärkte, Direktvertriebsunternehmen an Handwerker an sowie Bauunternehmen und Handwerker sowie Dienstleister des Baubereichs. Durch entsprechende Profilfächer und auch Dozenten in den allgemeinen Betriebswirtschaftslehre-Vorlesungen aus der Branche erfolgt die Differenzierung. Es existieren im Hauptstudium ab dem Jahrgang 2018 6 Wahloptionen mit E-Commerce, Marketing und Vertrieb, Internationaler Vertrieb, Logistik und SCM, Finanzen und Controlling, Führung und Personal zur weiteren funktionalen Spezialisierung für die Studierenden. Als Studierende erhalten Sie den allgemeinen Bachelor of Arts-Abschluss der DHBW von der Studienrichtung BWL – Handel, so dass die Branchen-Fokussierung keinerlei Einschränkung für Sie darstellt und Ihnen stehen als Absolventen auch die üblichen BWL-Master-Angebote offen. Durch die Anerkennung des Studiengangs durch die Verbände VDS (Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft), BDB (Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel), DGH (Deutscher Großhandel Haustechnik), VEG (Bundesverband Deutscher Elektrogroßhandel) und ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima) als Kooperationspartner hat der Studiengang eine bundesweite Anerkennung und eine Alleinstellung als "der" Branchenstudiengang mit besten Karriereaussichten. Prof. Dr. Alexander Neumann Antworten auf häufige Fragen Wo kann man sich über den Studiengang BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro an der DHBW Mosbach informieren? Facebook Instagram Hier auf der Studienangebotssseite BWL – Handel – Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro finden Sie sämtliche wissenswerte Informationen zum Studienschwerpunkt mit Ansprechpersonen, Firmenliste und vielem meh Welche Vorteile bietet die Vertiefung Branchenhandel Bau/Haustechnik/Elektro im Gegensatz zu einem normalen BWL Studium? Die Verbindung von Praxis und Theorie. Man kann das Gelernte direkt im Unternehmen anwenden. An der DH lernt man die Grundlagen für die Praxis. Die unternehmensspezifische Anwendung wird in der Praxisphase vermittelt. Zusätzlich ist es möglich an der DH Zusatzqualifikationen zu erhalten. z.B. den ADA Schein (Ausbilderschein). Dieser kostet normalerweise viel Geld und muss außerhalb des Unternehmens gemacht werden. An der DH wird dies innerhalb einer Woche und deutlich günstiger möglich gemacht. Ein weiteres Beispiel für Zusatzqualifikationen ist ein Verkaufsteam-Training. Dabei werden Soft Skills in Workshop ähnlichen Vorlesungen vermittelt. Außerdem wird man auf die erste Projektarbeit vorbereitet. Im Fach „Wissenschaftliches Arbeiten“ werden neben der Planung, der Recherche und dem Schreiben alle relevanten Teilschritte einer Projektarbeit behandelt. Die Fächer, welche unterrichtet werden, richten sich immer nach den aktuellen Anforderungen, welche von den Unternehmen gefragt werden. So nimmt z.B. E-Commerce, also der Online- Handel, einen viel größeren Stellenwert ein als es in der Vergangenheit war. Einer der größten Vorteile besteht in den kleinen Kursen. Diese bestehen aus ca. 30 Studenten. Dadurch herrscht ein angenehmes Arbeitsklima. Außerdem können die Dozenten viel intensiver auf einzelne Studenten eingehen, falls diese etwas nicht verstanden haben. Weitere Vorteile: Dozenten aus der Branche, die Dir einen Wissensvorsprung innerhalb der Branche ermöglichen Brancheneinblick durch Profilfächer Aufbau von fachorientierten Wissen Praxisbezug und Anwendungsmöglichkeiten im Unternehmen Projekte im Rahmen der Theoriephasen wie etwa der Handwerkertag Exkursionen zu Firmen und Besuche von Fachmessen Was sind die Highlights des BHE-Studiengangs? Es gibt viele verschiedene Highlights im BHE-Studiengang. Dazu gehören vor allem die regelmäßigen Exkursionen. Neben Unternehmensbesuchen wie zum Beispiel bei den Firmen Hans Grohe, Duravit und Benz Baustoffe waren wir mit unserem Kurs auch gemeinsam auf einer Elektrotechnik Messe (Light and Building) in Frankfurt. Man bekommt also auch während der Theoriephasen sehr viele praxisbezogene Dinge vermittelt und erlebt verschiedene Unternehmen aus der Branche hautnah. Wo kann man sich für den Studiengang BWL-Handel Branchenhandel Bau/Haustechnik/Elektro an der DHBW Mosbach bewerben? Man kann sich auf der Webseite innerhalb der Firmenliste über verfügbare Plätze informieren und sich dann direkt beim Unternehmen bewerben. Auf der Webseite bietet der Studiengangsleiter Prof. Dr. Alexander Neumann einen Bewerbungsservice an und bietet Dir damit die Möglichkeit ein passendes Unternehmen zu finden, falls es vorher noch nicht mit einem Studienplatz geklappt hat. Wann muss man sich bewerben? Man sollte sich frühzeitig, im besten Falle ein Jahr vorher um einen Kontakt zum Unternehmen bemühen, da die Studienplätze begrenzt und gefragt sind. Kurzfristige Bewerbungen sind je nach Personalbedarf des Unternehmens dennoch möglich. Wie setzt sich ein Kurs zusammen und welche Branchen sind im Studiengang vertreten? Die Größe unseres jetzigen Kurses liegt bei uns aktuell bei 32 Personen. Dabei sind die unterschiedlichen Branchen Bau, Haustechnik, Elektro vertreten. Von einem Handwerksbetrieb über verschiedene Industrieunternehmen bis hin zum normalen Baustoff-, Sanitär-, Elektrohandel sowie einer Direktvertriebsfirma ist in diesem Kurs alles vertreten. Woher kommen die Kommilitonen? Aufgrund des deutschlandweit einzigartigen Studiengangs BHE, kommen die Kommilitonen aus ganz Deutschland zum Studieren nach Mosbach. In unserem Jahrgang kommen die Kommilitonen so ziemlich von überall her, den weitesten Weg hat ein Kommilitone aus Berlin. Wie läuft das Studium BHE ab? Pro Semester hat man immer eine Theorie- und eine Praxis-Phase. In den Praxisphasen durchläuft man sämtliche Abteilungen des Unternehmens, um einen Einblick in über alle Unternehmensprozesse und Schnittstellen zu erhalten. In der Theoriephase werden pro Semester einzelne Themenblöcke abgehandelt, welche die theoretische Grundlage für die Arbeit im Unternehmen bilden. Nach jeder Theoriephase gibt es dann eine Klausuren-Phase, in der das erlernte Wissen abgefragt wird. In Semester zwei und vier werden in der Praxisphase Projektarbeiten vom Student verfasst. Im fünften/sechsten dann die Bachelorarbeit. Im Laufe des Studiums kommen dazu immer mehr Seminarausarbeitungen im Rahmen der in die Vorlesungen eingebauten Projekte. Wie werden die Vorlesungen abgehalten? Der Unterricht verläuft größtenteils ähnlich wie in der Schule. Hauptsächlich werden die Folien mit dem Beamer präsentiert. Aber es gibt auch interaktive Planspiele und Projekte. Wie wichtig sind die eigenen Mathematik-Kenntnisse? Im ersten und zweiten Semester werden die Mathematik Kenntnisse für das Studium aufgebaut. Dabei handelt es sich um den vereinfachten Abiturstoff. Dieser wird aber noch einmal gründlich aufgearbeitet. Die Mathematik-Klausur wird mit der Statistik-Klausur verrechnet, die Note besteht also nicht nur aus einer reinen Mathematik-Klausur. Kann man sich auf das Studium vorbereiten? Die DHBW bietet im Vorfeld Kurse an, die z.B. Mathekenntnisse für das Studium aufbaut. Dadurch fällt das spätere Studium leichter. Sind Fremdsprachen Teil des Studiums? Grundsächlich gibt es kein Fach, in dem eine Fremdsprache wie in der Schule unterrichtet wird. Es kann passieren, dass ein paar englische Wörter vorkommen, diese sind dann aber meistens schon bekannt. Es ist möglich ein Auslandssemester durchzuführen, dann sich Sprachkenntnisse in der Landessprache oder Englisch sicherlich von Vorteil. Wer nicht ins Ausland möchte, kann an der DH am IBP (International Business Programm) teilnehmen. Dann wird er zusammen mit Studenten aus dem Ausland an der DH in Mosbach unterrichtet. Der Unterricht findet auf Englisch statt. Sind Auslandsaufenthalte während des Studiums möglich? Die Entsendung für einen Studienaufenthalt im Ausland wird individuell geregelt. Es werden die Interessen von Ausbildungsbetrieb und Studierendem berücksichtigt. Es steht das Kooperationsnetzwerk der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach zur Verfügung. Üblicherweise wird das vierte Semester hierfür verwendet. Auslandsaufenthalte in den Praxisphasen sind mit den Ausbildungsbetrieben zu regeln. Sollte der Ausbildungsbetrieb nicht die Möglichkeit einer betrieblichen Entsendung haben, kann das Kooperationsnetzwerk der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach zur Vermittlung von Praktika im Ausland genutzt werden. Ich habe noch keine Wohnung! In Mosbach gibt es ein breites Wohnungsangebot privater Vermieter zu moderaten Preisen und in allen Variationen, vom möblierten Zimmer bis zum WG-Anteil. Im Vergleich zu großen Universitätsstädten sind die Konditionen recht attraktiv. Zudem besteht in Mosbach die Möglichkeit, im zentral gelegenen Studentenheim ein Zimmer zu mieten. Einige besonders faire Vermieter berücksichtigen die speziellen Studienbedingungen von Studierenden der DHBW und reduzieren in den Praxisphasen – in den Zeiten, in denen die Wohnung ungenutzt ist – die Miete. Bei den Preisen kann man von einem Richtwert von ca. 150-250 Euro für eine 1-Zimmer-Wohnung oder ein Zimmer in einer WG ausgehen. Einen Überblick über WG-Zimmer in Mosbach und Umgebung erhalten Sie im Internet unter www.wg-gesucht.de . Achte bei der Suche nach einer Wohnung auch auf die entsprechenden Aushänge in den Gebäuden der DHBW und natürlich auf die Mund zu Mund Propaganda! Wo melde Ich mich um? Man kann seinen Erst- bzw. Zweitwohnsitz bei der Stadtverwaltung (Hauptstraße 29) anmelden. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Mo., Mi., Do. ,Fr.: 8.30 - 12.30 Uhr Montag 14.00 - 16.00 Uhr Donnerstag 14.00 - 18.30 Uhr Es lohnt sich den Erstwohnsitz anzumelden, um die Zweitwohnungsteuer in Höhe von 10 % der Jahresnettokaltmiete nicht zahlen zu müssen. Wo erhalte ich meine Skripte für die Vorlesungen? Die Skripte für die Vorlesungen werden hauptsächlich über die Lernplattform Moodle verbreitet. Hier stellt der jeweilige Dozent seien Unterlagen zum Download zur Verfügung. Kurse wie zum Beispiel Finanzbuchführung können aber auch nur anhand von Büchern gehalten werden, die selbstständig erworben werden müssen. Ist es möglich in der DHBW zu Drucken? Ja! In der DHBW stehen den Studierenden Drucker zur Verfügung, die mit dem Studentenausweis verwendet werden können, insofern das Guthaben aufgeladen wurde. Eine Seite in schwarz/weiß kostet 3 Cent, farbig 10 Cent. Deshalb immer vorher überprüfen, ob der Drucker in Farbe eingestellt ist. Wie kann ich mein Druckguthaben aufladen? Die Möglichkeit sein Guthaben auf dem Studentenausweis aufzuladen, besteht in den Gebäuden A, B und vor der Mensa. Im Gebäude B und vor der Mensa kann nur mittels EC oder Kreditkarte das Guthaben aufgeladen werden - mit einem Mindestbetrag von 20€. Damit das Guthaben an den Kopiergeräten verwendet werden kann, muss es noch umgewandelt werden, was an den kleinen Touchpad-Terminals in Kopierräumen in den Gebäuden A und B vorgenommen werden kann. Hierzu benötigen Sie ihr Namenskürzel sowie ihr Moodle-Passwort. Besteht die Möglichkeit den Vorlesungsplan digital aufzurufen? Ja gibt es! Die StuV stellt allen Studierenden der DHBW Mosbach die App StuV Survival für IOS und Android zur Verfügung. Hier lässt sich nicht nur der tagesaktuelle Vorlesungsplan samt Änderungen einsehen, auch das Essensangebot der Mensa wird hier wöchentlich aktualisiert. Stellt die DHBW Mosbach ein Sportangebot zur Verfügung? Ja, speziell für DHBW-Studierende gibt es in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule (Jean-de-la-Fontaine-Str. 1, Mosbach) und in der Sporthalle der Johannes Diakonie (Gebäude F, Neckarburkener Str. 2-4) jeden Dienstag und Donnerstag ein kostenloses Sportangebot. Die Kurse finden von Mitte September bis Ende Juni statt und decken verschiedenste Sportarten ab. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wo parke ich am besten? Die vor der DHBW zur Verfügung gestellten Parkplätze sind meistens früh belegt, es besteht jedoch die Möglichkeit im Parkhaus des Krankenhauses für einen vergünstigten Preis zu parken. Studium und dann? Wenn Du Dich nach dem erfolgreich abgeschlossen Bachelor zusätzlich für ein anschließendes Master-Studium interessierst, dann bist Du an der DHBW in Mosbach genau richtig. Hier besteht die Möglichkeit seinen Master zu absolvieren. Ein möglicher Masterstudiengang des Bereichs Wirtschaft ist der Master in Business Management (MBM) mit vielen Studienrichtungen wie „General Management“ bzw. auch „Supply Chain Management, Logistik und Produktion“.

Eindrücke aus dem Ausland

Eindrücke aus dem Ausland Internationale Erfahrungen Startseite International Internationale Erfahrungen Eindrücke aus dem Ausland Auslandssemester Kurzzeitprogramme im Ausland International Programs Auslandspraktika Internationales Lehren & Arbeiten Nachhaltig international Eindrücke aus dem Ausland Eindrücke aus dem Ausland Viele unserer Studierenden absolvieren während ihres Studiums an der DHBW Mosbach ein Auslandssemester an einer unserer internationalen Partnerhochschulen oder ein Auslandspraktikum im Rahmen ihrer Praxisphase. Hier erzählen unsere Studierenden, die für ihren Auslandsaufenthalt ein Stipendium erhalten haben, von ihren Eindrücke und Erfahrungen. Detaillierte Erfahrungsberichte zum Auslandssemester finden Sie zudem auf Moodle . Unsere Studierenden berichten aus dem Ausland 12.11.2024 Erfahrungen und Eindrücke aus Thailand Blogbericht von Marcus Deinhardt zum Auslandssemester (4. Theoriesemester) an der Mahidol University in Thailand. Gefördert durch die Christian… Weiterlesen 12.11.2024 Mein Auslandssemester an der Gold Coast in Australien Blogbericht von Sarah Wehle zum Auslandssemester (4. Theoriesemester) an der Griffith University in Australien. Gefördert durch die Christian Bürkert… Weiterlesen 25.10.2024 Unter Palmen studieren: Ein Semester in Bangkok Blogbericht von Luis Wronski zum Auslandssemester (4. Theoriesemester) an der Mahidol University, Thailand. Gefördert durch die Christian Bürkert… Weiterlesen 25.10.2024 Mein Auslandssemester in Südkorea Blogbericht von Lukas Welker zum Auslandssemester (4. Theoriesemester) an der Chung-Ang University, Südkorea. Gefördert durch die Christian Bürkert… Weiterlesen 25.10.2024 Mein Auslandssemester in Thailand Blogbericht von Simon Stirnkorb zum Auslandssemester (4. Theoriesemester) an der Mahidol University, Thailand. Gefördert durch die Christian Bürkert… Weiterlesen Seite 1 von 18 1 2 3 … letzte nächste

News:
Auslandssemester in Halmstad, Schweden

- Motivation des Aufenthalts Anmeldung und Kurswahl Die Idee für das Auslandsemester kam von einem Kommilitonen, ich hatte ehrlich gesagt nicht auf dem Schirm, dass es im dualen Studium überhaupt möglich ist. Als ich dann von der Möglichkeit erfahren habe, war für mich eigentlich klar, dass ich ins Ausland möchte. Nach meinem Abitur wollte ich eigentlich schon für eine längere Zeit ins Ausland. Allerdings war das während der Corona-Pandemie und somit nicht möglich. Das Auslandsemester bot sich daher optimal an, diese Erfahrung nachzuholen. Die Anmeldung für das Auslandssemester verlief dank der sehr guten Unterstützung durch das International Office der DHBW Mosbach insgesamt reibungslos. Wichtig ist, dass man frühzeitig beginnt und alle Fristen im Blick behält. Hierfür gibt es eine hilfreiche Checkliste, die man unbedingt sorgfältig durcharbeiten sollte. Ich empfehle, direkt zu Beginn einen Ordner für alle relevanten Dokumente anzulegen, da sich im Laufe der Vorbereitung einiges ansammelt (Learning Agreement, Sprachzertifikate, Unibewerbung, etc.). Die Kurswahl war eine der größten Herausforderungen. Zwar stellt die Halmstad University online ein umfangreiches Kursangebot zur Verfügung, jedoch ist die Auswahl an Kursen, die mit den DHBW-Inhalten kompatibel sind, stark begrenzt. Gemeinsam mit meinem Studiengangsleiter habe ich eine passende Auswahl getroffen, wobei ich darauf achten musste, dass ich keine Ausgleichsleistungen benötige. Bei Fragen und Unsicherheiten erhielt ich immer zeitnah Unterstützung vom International Office. Versicherung, Reisedokumente, Finanzen Da Schweden zur EU gehört, war meine europäische Krankenversicherung grundsätzlich ausreichend. Auf dem Erasmus Agreement ist als eine weitere Versicherung eine Unfallversicherung angegeben. Diese habe ich mir aber gespart, da es mich ca. 200€ gekostet hätte. Für die Einreise war nur der Personalausweis notwendig – sämtliche weiteren Unterlagen wie Zulassungsschreiben oder Versicherungsnachweise wurden digital eingereicht und akzeptiert. Besonders wichtig: In Schweden wird fast nur noch bargeldlos gezahlt, das heißt die Mühe Bargeld zu organisieren kann man sich sparen! Meine normale Kreditkarte, die ich schon vor Schweden hatte, hat problemlos funktioniert – Hauptsache, man hat eine Kreditkarte. Hier gibt es zahlreiche verschiedene kostenlose Möglichkeiten. Allerdings würde ich die von Revolut empfehlen, da es Transaktionen unter anderen internationalen Studenten sehr vereinfacht. Zur Info: eine „normale“ Überweisung ist auf Grund von verschiedensten Währungen meistens mit zusätzlichen Kosten verbunden. Ich dachte jeder wird schon PayPal haben, allerdings waren das eigentlich nur die Deutschen. Die Schweden wiederum benutzen „Swish“, welches man allerdings nur einrichten kann, wenn man ein Schwedisches Bankkonto besitzt, wofür man wiederum mindestens ein Jahr in Schweden leben muss. Anreise Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Anreise: Flugzeug, Bahn oder Fernbus. Ich bin mit dem FlixBus angereist. Das dauerte zwar fast 19 Stunden, aber hat nur 50€ gekostet. Außerdem habe ich bereits dort die Reise mit meinem Zimmerkollegen gestartet und wir haben gemeinsam letzte Formalitäten ausgefüllt. Alternativ, gibt es auch viele die mit dem Zug gefahren sind, das ist aber wesentlich teurer. Die bequemste Möglichkeit ist es mit dem Flugzeug nach Kopenhagen zu fliegen und von dort mit dem Zug nach Halmstad. Das Zugticket kann man ganz einfach über die App „Hallandstrafiken“ - CPH Airport KastrupàHalmstad C(Tag) – für ca. 25€ kaufen. Alternative Flughäfen wären in Malmö oder Göteborg. Hier sind die Flüge aber deutlich teurer. Studienumfeld a) Wohnen Möglichkeit 1 ist die organisierte Variante: Wer frühzeitig mit der Planung beginnt, kann sich eigenständig nach „Landlords“ (private Vermieter) umsehen und eine eigene WG beziehen. Diese Option ist meist etwas teurer, bietet aber ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Wohnungen sind in der Regel größer, haben eine bessere Ausstattung und eine ähnliche oder sogar bessere Lage als die Wohnheime der Hochschule. Für alle, die ein bisschen Eigeninitiative mitbringen und Wert auf ein individuelles Wohnumfeld legen, kann das eine sehr attraktive Lösung sein. Allerdings kann man hier auch Pech mit den Mitbewohnern haben… Möglichkeit 2 – die bequemere Variante – besteht darin, einfach das offizielle Formular der Halmstad University auszufüllen, um ein Zimmer in einem der studentischen Wohnheime zu erhalten. Dieses Formular wird recht kurzfristig vor Beginn des Semesters verschickt, aber keine Sorge: Normalerweise bekommen alle Studierende eine Unterkunft. Die Miete liegt je nach Wohnheim und Zimmertyp zwischen 250€ und 620€. Zur Auswahl stehen folgende drei Wohnheime: Patrickshill : Das günstigste Wohnheim mit Einzelzimmern (ca. 440€) und Doppelzimmern (ca. 220 €). Hier wohnen die meisten internationalen Studierenden. Die Zimmer sind einfach, aber in Ordnung, und das Gemeinschaftsleben ist sehr lebendig. Hier findet fast jeden Tag eine Party in irgendeiner Form statt. Die Küchen sind allerdings ein großer Nachteil, da sie teilweise von bis zu 12 Personen verwendet werden. Hertig Knut : Dieses Wohnheim ist inzwischen weniger gefragt, was ich persönlich nicht ganz nachvollziehen kann. Es liegt direkt an der Hochschule – Lage und Preis-Leistung sind meiner Meinung nach gut. Ich kannte dort nur eine französische Mitstudentin und war dort nur einmal, weshalb ich eventuell ein falsches Bild habe, aber das Wohnheim hat viel Potenzial. Es ist etwas teurer als Patrickshill, bietet dafür aber auch etwas mehr Ruhe und eine bessere Ausstattung. Die genauen Preise und Details zu den Unterkünften erhält man übrigens direkt im Formular der schwedischen Hochschule. Dort kann man zwei Präferenzen angeben (welches Gebäude, welcher Zimmertyp,…) Ich habe in der dritten Option, „ Herden “ gewohnt, dem neuesten und sehr gepflegten Wohnheim. Die Zimmer sind alle gleich ausgestattet und werden als Einzelzimmer (640 €) oder Doppelzimmer (320 €) vermietet. Ich habe im Vorfeld Kontakt zu meinem späteren Mitbewohner aufgenommen – ebenfalls Student der DHBW – und wir haben uns gemeinsam für ein Zimmer beworben. Ich hatte viel Glück, denn das Zusammenleben hat sehr gut funktioniert und wir sind bis heute befreundet. So haben wir eigentlich immer gemeinsam gekocht und gegessen sowie an den meisten Aktivitäten gemeinsam teilgenommen. Der große Vorteil von Herden: Es ist sauber, man hat eine eigene Küche und wenig Putzaufwand. Nachteil: 40 Personen teilen sich eine Waschmaschine. Dafür gab es aber eine gut funktionierende WhatsApp-Gruppe über die sich abgesprochen wurde wann wer wäscht, falls die Waschmaschine belegt war. Ein Gemeinschaftsraum fehlt – dennoch war die Stimmung sehr gut und wir haben uns so hin und wieder auch mal auf einen Kaffee getroffen. Die meiste Zeit war das Fortbewegungsmittel das Fahrrad. Eigentlich hatte jeder ein Fahrrad und ich würde sagen, dass es eigentlich, das Wichtigste in Halmstad ist. Fahrräder bekommt man für etwa 50 € gebraucht über Gruppen internationaler Studenten oder lokalen Händler. Alle Strecken (Uni, Stadtzentrum, Partys) lassen sich gut mit dem Rad von Herden bewältigen (max 25 min). Rückblickend würde ich sagen bin ich sehr zufrieden mit der Wahl, was aber sehr an meinem Mitbewohner lag, mit dem der Aufenthalt angenehm war. Anfangs wäre ich lieber in Patrickshill, da dort schon mehr geboten war und es im Winter nicht immer das angenehmste war die ca. 25 min mit dem Fahrrad zu fahren. Nach wenigen Wochen habe ich die eigene Küche und die Ruhe aber wirklich schätzen gelernt. Schließlich konnten wir es uns aussuchen wann wir Party wollten und wann nicht. Als Tipp für Patrickshill: Das Gebäude ist in 5 Flügel unterteilt. Dabei ist der „D“ Flügel, der Party Flügel in dem es dann auch immer am dreckigsten war. Bei dem Formular konnte man den Flügel auswählen in den man möchte… Angebote der Hochschule Die Hochschule bietet sehr viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung zum Beispiel einen Chor. Besonders erwähnenswert ist das Hochschulsportangebot (HSIF). Hier wurde jede Woche Floorball, Fußball, Volleyball und Basketball angeboten. Außerdem fängt im zweiten Cycle die „Student League“ an – einem Fußballturnier der Hochschule. Hier waren dort jeden Montag in einem Turnier Spiele. Für musikalisch Interessierte gibt es bei „Nolltrefem“, eine Art Jugendhaus, voll ausgestattete Proberäume inklusive Studio – kostenlos nutzbar nach abschließen einer Mitgliedschaft vor Ort. Die Räumlichkeiten an sich kann man dann via Instagram reservieren. Dort haben wir sogar eine Band gegründet und am Ende des Semesters life gespielt. c) Soziales Umfeld Allgemein hat man deutlich weniger Vorlesungen wie an der DHBW und dadurch mehr Freizeit. Allerdings muss man auch mehr für die Uni erledigen als in der DHBW. Dazu später mehr! Der Kontaktaufbau fiel mir sehr leicht, da alle Studierenden offen und interessiert an neuen Begegnungen waren. Ich habe viele Freundschaften geschlossen – nicht nur mit Deutschen, sondern auch mit internationalen Studierenden aus ganz Europa und darüber hinaus. Das Buddy-Programm bietet eine zusätzliche Gelegenheit, um direkt Anschluss zu finden. Besonders beliebt war die wöchentliche Studierendenkneipe „Smalands Nation“. Hier musste man einmalig eine Mitgliedschaft für 5€ abschließen und konnte dann über das ganze Semester in die Kneipe. Studium a) Beschreibung der Hochschule Die Halmstad University ist sehr modern und skandinavisch designt – mit viel Holz, Pflanzen, hellen Farben und einer sehr angenehmen Lernatmosphäre. Es gibt zwei Cafés, eine gute Mensa und ein sehr empfehlenswertes Uni-Gym für etwa 25 €/Monat. Man kann sich am ganzen Campus verteilt irgendwo hinsetzen, um zu lernen. Außerdem ist die Bibliothek ein beliebter Lernort mit langen Öffnungszeiten. Ungewohnt ist, dass man Dozenten immer mit dem Vornamen anspricht… b) Lehrveranstaltungen Marketing – 7,5 Credits Da ich vor dem Auslandssemester noch keine Berührungspunkte mit Marketing hatte, war dieser Kurs für mich ein spannender Einstieg in das Thema. Die Vorlesungen fanden in Präsenz statt und wurden von einem Dozenten, Afshin, gehalten. Dieser war sehr strukturiert und die Vorlesungen ziemlich monoton. Allerdings habe ich hier einiges gelernt. Im Zentrum des Kurses stand ein Projekt, bei dem wir ein eigenes Produkt entwickeln und vermarkten sollten. Hier habe ich mit meinem Mitbewohner und zwei Französinnen zusammengearbeitet. Das war anfangs etwas anstrengend, da deren Englisch nicht das beste war. Am Ende haben wir die Gruppenarbeit gut gemeistert. Dieses Konzept wurde in einer Präsentation vorgestellt. Zusätzlich gab es eine schriftliche Prüfung mit allgemeinen Fragen zum Stoff. Insgesamt war der Kurs sehr gut machbar. Project Management I – 7,5 Credits Inhaltlich war der Kurs sehr interessant, allerdings litt er etwas unter einer mangelhaften Struktur. Der Unterricht wurde von vier verschiedenen Dozentinnen (Leitung war Deycy) gehalten, was dazu führte, dass die Themen teilweise wenig koordiniert und eher sprunghaft vermittelt wurden. Gerade für Studierende, die bisher noch keinen Projektmanagementkurs belegt hatten, war der Einstieg nicht ganz einfach. Trotzdem konnte ich durch das Gruppenprojekt – gemeinsam mit vier deutschen Teammitgliedern– viele praktische Erfahrungen sammeln. Neben dem Projekt war eine schriftliche Prüfung Teil der Bewertung. Auch dieser Kurs war sehr gut zu bewältigen. Signals and Sensors – 7,5 Credits Dieser Kurs war mit Abstand der herausforderndste. Die Inhalte waren stark elektrotechnisch geprägt und setzten bereits ein gutes Grundverständnis voraus, das alle der schwedischen Kommiliton:innen mitbrachten – ich jedoch nicht. Der Einstieg erfolgte ohne große Einführung, was mir den Start zusätzlich erschwerte. Hier gab es 4 verschiedene Dozenten, wobei die „Studiengangsleiterin“, Elena Haller sehr unstrukturiert, unmotiviert und unaufmerksam war. Es gab Gefühlt keinen, der etwas andres gesagt hat… Ein zentraler Bestandteil des Kurses waren sogenannte „Labs“, also praktische Aufgaben, die in MatLab programmiert werden mussten. Da ich zuvor noch nie programmiert hatte, war ich anfangs ziemlich überfordert. Glücklicherweise war meine Gruppe sehr hilfsbereit, und gemeinsam haben wir die Aufgaben gemeistert. Die schriftliche Prüfung am Ende war ebenfalls fordernd. Ich hätte mir deutlich mehr Praxisbezug gewünscht – der Kurs war sehr theorielastig und mathematisch orientiert. Development of New Goods and Services – 7,5 Credits Dieser Kurs widmete sich dem Prozess der Produktentwicklung – von der Idee bis zur Markteinführung. Inhaltlich war er sehr spannend, jedoch teilweise ähnlich zu Marketing. Allerdings war hier auch ein gewisser Anspruch vorhanden. Die Dozentin (Maya) stellte extrem viele Materialien bereit, was mitunter überwältigend wirkte und für etwas Chaos im Kursverlauf sorgte. Auch hier mussten wir ein Gruppenprojekt inklusive Präsentation halten. Hier habe ich mit einem Niederländer und einem deutschen zusammengearbeitet. Anders wie bei den anderen Gruppenarbeiten hat hier nicht jeder gleichermaßen mitgearbeitet, weshalb am Ende viel Arbeit bei mir hängen geblieben ist. Außerdem war eine schriftliche Klausur Teil des Kurses. Hier musste man klar differenzieren was wirklich wichtig ist und was nicht, denn sonst hätte man viel Stoff unnötig gelernt und der Stoff war wirklich viel. Swedish as a Foreign Language – 7,5 Credits Zusätzlich habe ich aus Interesse diesen Kurs belegt. Er war sehr einfach, locker gestaltet und bot eine gute Möglichkeit, erste Einblicke in die schwedische Sprache und Kultur zu erhalten. Die Dozierenden (Camilla und Joel) waren sehr herzlich. Da alle Kursteilnehmer den Kurs nur zum Spaß hatten, waren nie die gleichen Personen da, denn der Kurs hat sich häufig mit anderen überschnitten. In diesem Fall wurde der andere Kurs besucht. Es waren ausschließlich internationale Studierende in diesem Kurs, sodass man sehr viele neue Kontakte knüpfte und später alle kannte. Zusammenfassend: Im Vergleich zur DHBW war der Präsenzanteil deutlich geringer – meist fanden die Veranstaltungen nur ein- bis zweimal pro Woche statt. Das bedeutete allerdings nicht weniger Arbeit, sondern mehr Selbstorganisation und Eigenverantwortung. Für mich hatte das den großen Vorteil, dass ich Reisen und Freizeitaktivitäten viel flexibler planen konnte. Das Semester war in zwei Terms/Cycles aufgeteilt (jeweils 10 Wochen), mit jeweils zwei (Schwedisch außen vorgelassen) Kursen pro Abschnitt. Dadurch hatte ich nie mehr als zwei Prüfungen gleichzeitig, was die Prüfungsphasen deutlich entspannter machte. Außerdem würde ich sagen, dass die Klausuren leichter wie in Deutschland waren. Die Prüfungsdauer lag meist bei drei bis fünf Stunden, mit ausreichend Zeit zum Bearbeiten. Wiederholungsprüfungen sind möglich und müssen im Einzelfall mit der DHBW abgestimmt werden – etwa zur Durchführung in einem Online-Format mit Aufsicht. c) Betreuung Das International Office in Halmstad war stets freundlich und hilfsbereit. Auf E-Mails wurde meist am selben Tag geantwortet, alternativ konnte man jederzeit persönlich vorbeikommen. Die Dozenten waren ebenfalls Hilfsbereit und gaben schnell Rückmeldung, wenn man sie angeschrieben hat. d) Studienmaterialien Es wurden kaum Bücher benötigt – alle Materialien waren digital verfügbar. Für „Signals and Sensors“ gibt es das Buch sogar kostenlos als PDF im Internet. Studienort Halmstad ist eine charmante Kleinstadt an der Westküste, die im Frühling und Sommer richtig aufblüht. Besonders der Park im Zentrum und die Strände Östrastranden, Västrastranden und Tylösand (ca. 30–60 Minuten per Fahrrad/Bus) sind wunderschön. Cafés wie Söderpiren laden zum Verweilen ein. Das Bus- und Bahnnetz ist gut ausgebaut und leicht über Apps wie Hallandstrafiken oder SJ nutzbar. Ich hatte bestimmt 6 neue Apps für Schweden – aber alles ist sehr intuitiv. Direkten Kontakt mit Einheimisch aufzubauen ist gar nicht so leicht, da die meisten Studenten auch gar nicht von Halmstad kommen. Ich habe in der ganzen Zeit nur 3 Studenten kennengelernt die tatsächlich aus Halmstad kommen. Mit Schweden im Allgemeinen in Kontakt zu treten ist etwas leichter, allerdings sind sie im Vergleich zu uns Deutschen sehr zurückhaltend. Die zwei besten Optionen sind mittwochs zu Smalands Nation zu gehen, oder an den verschiedenen Studienangeboten teilzunehmen. Alle „Betreuer“ dort sind sehr offen und freundlich und tatsächlich auch daran interessiert privat etwas mit einem zu unternehmen. 5. Reiseziele Ich habe die Gelegenheit genutzt, so viel wie möglich zu reisen. Zu meinen Zielen gehörten: - Göteborg à Zug ca 60€ - Malmö à Zug ca 40€ - Kopenhagen à Zug ca 50€ - Oslo à Flixbus ca 50€ (immer Hin- und Rückfahrt zusammen) Extra zu erwähnen gilt der Trip nach Lappland (Björkliden), der von der Student Union (UFO) organisiert wurde. Es war mit Abstand die beeindruckendste Reise, die ich je unternommen habe – ein echtes Muss für alle, die im Wintersemester in Schweden sind! Zwar dauert die Busfahrt stolze 26 Stunden, und ja, irgendwann spürt man wirklich jede Körperpartie – aber die Erfahrung ist das auf jeden Fall wert. Die Natur, die Aktivitäten und das Gemeinschaftsgefühl machen diesen Trip unvergesslich. Nach dieser Reise wirken selbst acht Stunden Fahrt nach Stockholm fast wie ein Katzensprung – man gewöhnt sich schnell an die Distanzen. Außerdem habe ich mit 10 anderen Studierenden aus Halmstad am „Erasmoose Cruise“ teilgenommen. Dieses Event wurde zum ersten Mal angeboten und wir sind zufällig über Insta darauf aufmerksam geworden. Es ist eine Partyreise im Kreuzfahrtschiff über Nacht von Stockholm nach Tallinn (Estland). Dort hatte man dann ca. 10 Stunden Aufenthalt und anschließend die Rückfahrt nach Stockholm – ebenfalls durch die Nacht. Diese Erfahrung war auch cool. Vor allem hatte ich Tallin nie auf dem Schirm, jedoch ist die Stadt wirklich einen Besuch wert. Anschließend haben wir noch 3 Tage Stockholm erkundet. Alle Ausflüge ließen sich trotz Vorlesungszeit gut planen – die meisten Kurse hatten keine Anwesenheitspflicht. Mit etwas Selbstorganisation war es kein Problem, den Stoff eigenständig nachzuholen. Zum Thema Reisen gilt es noch hinzuzufügen, dass dies in diesem Ausmaß ohne das Stipendium der Christian Bürkert Stiftung nicht möglich wäre! Umgang mit der Fremdsprache Zu Beginn war es ungewohnt, auf Englisch zu studieren und zu kommunizieren. Doch nach wenigen Wochen stellte sich eine gewisse Routine ein. Heute fühle ich mich sicherer und motivierter denn je, mein Englisch auch im Berufsleben einzusetzen. Schwedisch habe ich zusätzlich gelernt – viele Vokabeln ähneln dem Deutschen, was den Einstieg erleichtert hat. Der Sprachkurs hat Spaß gemacht und war eine gute Ergänzung. Sonstiges Es gibt eine WhatsApp Gruppe von Patrickshill. In dieser sind aber alle Austauschstudierenden drin, also nicht nur die, die tatsächlich in Patrickshill wohnen! Dort verabredet man sich oft für Aktivitäten und natürlich auch für Partys. Über die Gruppe bin auch zu meinem Fahrrad gekommen. Außerdem möchte ich noch auf einige Apps (in Schweden läuft wirklich alles über Apps) und hilfreiche Instagram Kanäle aufmerksam machen: Apps Blackboard à wie moodle bei uns Hallandstrafiken à öffentliche Verkehrsmittel (Bus und Bahn in der Region) SJ à Fernverkehr Zug (Stockholm) Flixbus Hitract à Hier muss man sich Tickets für alle Events die es gibt kaufen (ca jede Woche eines Mazemap à interaktive Karte des Campus Insta-Kanäle @Erasmoosecruise_sweden à Cruise Stockholm nach Tallin @Ufohalmstadstudentunion à Events und Partys @Halmstadstudentkar à Events der Uni @Nolltrefem à Musikstudios und co @Buddyprogram_halmstad à Freiwilliges Programm, um Leute kennen zu lernen @Hskfastigheter à„Hausverwaltung“ wenn Unterkunft von Uni @Hsif_hh à Hochschulsport Außerdem kann ich empfehlen Ruhe zu bewahren, wenn du denkst „so langsam könnten mal Infos der schwedischen Seite kommen“, denn die Schweden sind oft etwas knapp mit Informationen! Aber keine Angst, sie werden kommen! Fazit Das Auslandssemester in Halmstad war eine meiner besten Entscheidungen. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, meinen Horizont erweitert und bin persönlich gewachsen. Natürlich gab es auch mal Tiefpunkte – wie Heimweh oder Stress in Gruppenarbeiten – aber das gehört dazu. Ich kann jedem nur empfehlen, diese Chance zu nutzen – egal ob mit Vorfreude oder etwas Unsicherheit.

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Ein unvergessliches Semester in Südkorea: Meine Erfahrungen an der Ajou University

- Hallo zusammen! Mein Name ist Robin Schuch und ich studiere Angewandte Informatik an der DHBW Mosbach – Bad Mergentheim. Im Rahmen meines Studiums hatte ich die Möglichkeit, ein Auslandssemester in Suwon, Südkorea, an der Ajou University zu verbringen. Diese Zeit war eine prägende Erfahrung, die mir persönlich und akademisch neue Perspektiven eröffnet hat. Meine Motivation war klar: Ich wollte nicht in Europa bleiben, sondern etwas völlig Neues und Anderes kennenlernen. Die asiatische Kultur faszinierte mich, und Südkorea als Technologieland war die perfekte Wahl. Die Ankunft am anderen Ende der Welt war anfangs mit einem mulmigen Gefühl verbunden. Doch direkt am ersten Tag habe ich eine tolle Freundesgruppe gefunden und wir haben im Verlauf der Zeit viel miteinander erlebt. Auch das Team der Ajou Global Ambassador (AGA) nahm uns Exchange Students herzlich in Empfang. Sie organisierten auch später viele Events, die uns den Start erleichterten und den Austausch mit koreanischen Studierenden ermöglichten. Das Campusleben an der Ajou University war eine Erfahrung für sich und unterschied sich grundlegend von dem, was ich an der DHBW gewohnt bin. Während unsere Hochschule in Deutschland noch recht kompakt ist, ist der Campus hier einfach riesig. Es war faszinierend zu erleben, wie das gesamte Leben auf dem Campus stattfindet: Wir schliefen im Wohnheim (Dorm), aßen in den Mensen, studierten in den Bibliotheken und verbrachten unsere Freizeit beim Sport – alles an einem Ort. Das war eine komplett neue Erfahrung. Es war klasse, Freunde immer um sich zu haben und einfach spontan etwas unternehmen zu können. Die Sprache war eine interessante Herausforderung. Junge Koreaner sprechen meist Englisch, dies ist aber weit nicht so verbreitet wie bei uns. Bei Älteren war es schwieriger, doch wir fanden immer einen Weg zur Verständigung – oft führte das zu lustigen Momenten. Das Gefühl, soweit weg von allem Vertrauten zu sein, wich schnell einem Gefühl von Freiheit. Ich lernte, auf mich selbst zu vertrauen und wie bereichernd es ist, die Komfortzone zu verlassen. Eines der größten Highlights war für mich definitiv die Hauptstadt Seoul. Ein Hochhaus steht neben dem anderen, die Straßen sind immer voll mit Menschen und Autos. Überall gibt es einfach etwas zu sehen. Diese Beschreibung trifft es perfekt. Seoul ist eine Stadt, die niemals schläft, voll von Energie, Innovation und Tradition. Ob es die modernen Shopping-Viertel wie Gangnam sind, die historischen Paläste oder die lebhaften Nachtmärkte – Seoul hat eine unendliche Vielfalt zu bieten. Aber auch abseits der großen Metropole gab es viel zu entdecken. Während meines Aufenthaltes konnte ich verschiedene Orte in Südkorea bereisen. Ich habe nicht nur andere Städte erkundet, sondern auch die atemberaubende Natur in verschiedenen Nationalparks erlebt und sogar die wunderschöne Insel Jeju im Süden Koreas besucht. Fachlich war es spannend, die Perspektive eines anderen Landes auf die Informatik und das Leben in einem hochtechnologisierten Land zu sehen. Das Studium an einer großen Universität wie der Ajou University, unweit von Samsung, gab mir einzigartige Einblicke in die IT-Branche und ermöglichte mir, wertvolle internationale Kontakte zu knüpfen. Meinen Auslandsaufenthalt in Südkorea werde ich niemals vergessen. Ein großer Dank gilt der Christian Bürkert Stiftung. Dank des großzügigen Stipendiums konnte ich einen wichtigen Teil meiner Lebenshaltungskosten decken. Es ermöglichte mir auch, das beeindruckende Land Japan für zehn Tage zu erkunden – ein unvergessliches Highlight, das mir weitere wertvolle Einblicke in Asien ermöglichte. Wenn ich anderen Studierenden einen Rat für ein Auslandssemester geben kann: Man muss es einfach machen! Seid einfach mutig, springt ins kalte Wasser – es findet sich immer ein Weg. Es ist eine tolle Erfahrung und lohnt sich in jedem Fall!

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Ein Semester in Schweden: Zwischen Rentieren, Nordlichtern und Freundschaften fürs Leben

- Mein Name ist Johannes Baur und ich studiere Holztechnik im vierten Semester an der DHBW Mosbach. In den vergangenen Monaten, von Januar bis Juni 2025, habe ich ein Auslandssemester an der Blekinge Tekniska Högskola (BTH) absolviert. Mit der Unterstützung der Christian Bürkert Stiftung konnte ich in Schweden eine unvergessliche Zeit erleben mit Erinnerungen und Freundschaften, die mich für immer begleiten werden. Als ich mich dazu entschloss, ein Auslandssemester zu absolvieren, war mein Ziel klar: raus aus dem Alltag, neue Erfahrungen sammeln und andere Kulturen kennenlernen. Schweden wurde, nicht nur wegen der hohen Lebensqualität und atemberaubenden Natur, sondern auch, weil ich Lust auf ein ruhiges, reflektiertes Lebensgefühl hatte, schnell zur ersten Wahl. Von der Euphorie zur Realität - der Start in Karlskrona Die Anreise nach Schweden erfolgte mit dem Auto gemeinsam mit einer Kommilitonin. Die Fahrt über die beeindruckende Öresundbrücke war dabei schon das erste kleine Highlight unserer Reise. Angekommen in Karlskrona wurde jedoch schnell klar, dass nicht alles nach Plan verlaufen würde. Meine Unterkunft ein empfohlenes Wohnheim im Zentrum entpuppte sich, anders wie mir zuvor berichtet wurde als Ort ohne andere Erasmus-Studierende. Nach nur wenigen Wochen kam dann zudem die Nachricht: Der Vermieter ist insolvent. Folglich musste ich innerhalb kürzester Zeit ausziehen und das mitten in der Prüfungsphase. Was zunächst wie ein Rückschlag wirkte, entwickelte sich schnell zum Positiven. Ich fand ein renoviertes Studio direkt am Campus, gut organisiert, mit deutscher Ansprechpartnerin und rückblickend die beste Entscheidung. Campusleben, Studienalltag und internationale Begegnungen Die BTH ist eine kleine, moderne Hochschule, die sofort eine familiäre Atmosphäre vermittelt. Man kennt schnell die Dozierenden, spricht sie beim Vornamen an und fühlt sich durch die vielen Gruppenräume und Lernbereiche fast wie zuhause. Akademisch war die Herausforderung spürbar, da einige Kurse auf Master-Niveau stattfanden. Doch durch gute Vorbereitung, Gruppenarbeiten und Hilfestellung durch andere Studierende war das Niveau gut zu bewältigen. Besonders spannend war die Arbeit an praktischen Projekten, die stark im Fokus standen und eigenverantwortliches Arbeiten förderten. Soziale Kontakte waren ebenfalls schnell geknüpft, insbesondere zu anderen Erasmus-Studierenden. Die kleine Größe der Hochschule führte dazu, dass man sich ständig über den Weg lief. Aus spontanen Gesprächen wurden gemeinsame Abende, Ausflüge und Freundschaften. Kulturschock, Lieblingsorte und unvergessliche Momente Was mich an Schweden besonders begeistert hat, ist die Balance aus Ruhe, Natur und Offenheit. Die Schweden selbst wirken zunächst reserviert, wenn man jedoch erst einmal in Kontakt kommt, sind sie sehr freundlich und herzlich. Durch Gruppenarbeiten und die Zeit in meiner ersten Unterkunft konnte ich auch einige schwedische Freundschaften aufbauen und wurde sogar in Städte wie Lund und Göteborg eingeladen. Die Wochenenden nutzten wir oft für Ausflüge ob in nahegelegene Städte wie Kalmar oder Växjö oder auf größere Reisen nach Stockholm, Göteborg oder einem Event auf einer Fähre zwischen Stockholm und Tallinn mit Studierenden aus ganz Europa. Auch Lappland oder die norwegischen Fjörde standen auf der Liste. Gemeinsam mit einer internationalen Gruppe fuhren wir dort hin und hatten eine einmalige Erfahrung mit Huskytouren, Schneeschuhwandern und Nordlichtern. Sprache, Alltag Im Alltag funktionierte alles auf Englisch, mit Einheimischen wie auch unter den Studierenden. Dennoch habe ich einen Schwedisch-Kurs besucht, um zumindest ein paar Grundlagen zu verstehen. Das war nicht zwingend nötig, aber kulturell sehr bereichernd. Finanziell war Schweden moderat teurer als Deutschland, vor allem bei Alkohol und Restaurantbesuchen. Dank der Erasmus-Förderung sowie der zusätzlichen Unterstützung durch die Christian Bürkert Stiftung ließ sich der Aufenthalt jedoch gut stemmen. Freizeitaktivitäten waren zudem oft gemeinschaftlich organisiert und damit vergleichsweise günstig. Mein Fazit: Warum ich diesen Aufenthalt nie vergessen werde Dieses Auslandssemester war eine der prägendsten Erfahrungen meines bisherigen Lebens. Es hat mich nicht nur akademisch, sondern vor allem persönlich wachsen lassen. Ich habe gelernt, mit Herausforderungen umzugehen, flexibel zu bleiben und neue Perspektiven einzunehmen. Die Vielfalt an Kulturen, Denkweisen und Menschen hat meine Sicht auf die Welt nachhaltig beeinflusst. Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte und insbesondere danke ich der Christian Bürkert Stiftung, die mir mit ihrem Stipendium diese besondere Zeit ermöglicht hat. Ohne diese finanzielle und ideelle Unterstützung wäre vieles nicht in dieser Form realisierbar gewesen. An alle, die mit dem Gedanken spielen, ein Semester im Ausland zu verbringen: Tut es. Es lohnt sich immer!

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Zwischen Wolkenkratzern und Tempeln – Mein Auslandssemester in Südkorea

- Ich bin Selina, studiere Wirtschaftsingenieurwesen im 4. Praxissemester und hatte die großartige Möglichkeit, mein Theoriesemester an der Chung-Ang Universität in Seoul, Südkorea zu verbringen. Warum ausgerechnet Südkorea? Asien war für mich bisher ein völlig unbekannter Kontinent – genau das hat mich gereizt. Mich faszinierten die Gegensätze zwischen moderner Architektur, traditionellen Tempeln und der einzigartigen koreanischen Kultur. Südkorea hat es geschafft, Hightech und Tradition auf beeindruckende Weise zu vereinen. Schon vor meiner Abreise habe ich begonnen, das koreanische Alphabet zu lernen und mich mit grundlegenden Ausdrücken vertraut zu machen. Diese Vorbereitung hat mir vor Ort viele Situationen erleichtert, und mir auch ein erstes Gefühl von Sicherheit gegeben. Erste Begegnungen und Herausforderungen Ich erinnere mich noch gut an meine erste Begegnung mit einer Einheimischen. Ich war an meinem Anreisetag abends in einem Convenience Store, um mir eine Wasserflasche zu kaufen. Die Kassiererin sprach nur Koreanisch, was der Moment war, in welchem ich meine grundlegenden Sprachkenntnisse das erste Mal wirklich einsetzen musste. Ohne Vorbereitung wäre ich vermutlich ziemlich überfordert gewesen. Diese sprachliche Barriere war anfangs ungewohnt, zumal viele Koreaner eher zurückhaltend sind, wenn es um das Sprechen auf Englisch geht. Gleichzeitig war es aber auch genau das, was mich motiviert hat, mich intensiver mit der Sprache auseinanderzusetzen. Kulturschock und kleine Überraschungen Neben der Sprachbarriere war mein größter Kulturschock die fehlenden öffentlichen Mülleimer. In einem Land, das ansonsten so organisiert und sauber wirkt, hatte ich damit nicht gerechnet. Gleichzeitig habe ich aber gelernt, meine eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen, und das ist letztlich genau das, worum es beim interkulturellen Austausch geht. Weitere überraschende Unterschiede waren zum Beispiel das stille Verhalten der Menschen in der U-Bahn sowie der überaus respektvolle Umgang mit seinem Gegenüber. Unvergessliche Reiseerlebnisse Einer der schönsten Aspekte meines Aufenthalts war das Reisen innerhalb Koreas. Ob beim Wandern in den Bergen von Sokcho, beim Schwimmen im Meer in Busan oder beim Entdecken versteckter Cafés und Gassen in Seoul, das Land hat landschaftlich wie kulturell unglaublich viel zu bieten. Besonders gefallen hat mir der Wechsel zwischen Natur und Stadtleben. Was ich mit nach Hause nehme Neben den Erlebnissen in Südkorea selbst habe ich auch Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt. Diese internationalen Freundschaften haben meinen Horizont nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell stark erweitert. Ich habe gelernt, flexibler und offener zu sein, mich schneller auf neue Situationen einzustellen und Probleme kreativer zu lösen. Auch fachlich konnte ich von den Kursen an der Universität profitieren, da viele Themen mit einem globalen Fokus behandelt wurden, was einen großen Mehrwert für mein Studium geboten hat. Ein unvergessliches Kapitel Meinen Auslandsaufenthalt werde ich nie vergessen, weil er mich persönlich, fachlich und kulturell enorm bereichert hat. Ich habe nicht nur ein neues Land kennengelernt, sondern auch viel über mich selbst gelernt. Ohne das Stipendium hätte ich viele dieser Erfahrungen, sei es das Reisen, das Leben in einer der größten Metropolen Asiens oder der Austausch mit Menschen verschiedenster Herkunft, nicht in diesem Umfang machen können. Dafür bin ich unendlich dankbar.

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Auslandssemester in Karlskrona, Schweden

- Mein Name ist Lina Gebhardt, ich studiere Holztechnik an der DHBW Mosbach und hatte dank der Christan-Bürkert-Stiftung die Möglichkeit in meinem 4. Theoriesemester ein Auslandssemester in Schweden zu absolvieren. Meine Gastuniversität war die Blekinge Tekniska Högskola in der Hafenstadt Karlskrona. Erste Tage Meine ersten Tage in Schweden waren geprägt von Aufregung, neuen Menschen und Kälte. Ich bin mit meinem Kommilitonen mit dem Auto nach Schweden angereist und wir waren dementsprechend etwas fertg, sind aber trotzdem erstmal ein bisschen durch unsere neue Stadt spaziert und haben direkt erkannt wie nah am Meer wir uns eigentlich befinden. Egal wo man sich in Karlskrona aufhält, es dauert nicht länger als 5 Minuten zu Fuß bis man das Meer erreicht. Karlsi, wie wir es liebevoll getauft haben, liegt auf mehreren Inseln und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Alles ist mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß sehr gut zu erreichen und man wird immer von einem traumhaften Ausblick begleitet, egal wohin man auch gerade geht. Am nächsten Tag wurde von der Hochschule eine Einführungsveranstaltung organisiert, zu welcher alle neuen internationalen Studierenden eingeladen wurden. Dort wurden erste Kontakte geknüpft und abends haben wir uns direkt zu einem Kennenlernabend mit Spielen verabredet. Internationale Kontakte In meiner Zeit in Schweden konnte ich mit verschiedensten Menschen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen Kontakte knüpfen. Dazu zählen Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland, Schweden, Portugal aber auch Amerika und andere nicht-europäische Länder sind in Karlskrona vertreten. Die Schweden sind eher ein ruhiges Volk, welches zwar sehr nett ist, wenn man auf sie zu geht, aber selbst eher nicht dazu tendiert den ersten Schritt auf Fremde zu wagen. Die Erasmus-Bubbel ist in Karlskrona nicht ganz so groß wie in manch andern Städten und Karlskrona ist auch keine typische Erasmus-Stadt, aber wenn man sich darauf einlässt, kann man auch mit der etwas kleineren Gruppe genau so viel Spaß haben wie mit einer Riesigen. Dazu zog es uns donnerstags gerne mal in die Karaoke Bar oder samstags in den Club. Was mich anfangs tatsächlich geschockt hat, war die Tatsache wie gut das generelle Englisch-Können der Schweden ist. Ich habe in meiner Zeit dort vielleicht 3 Menschen getroffen, welche kaum oder kein Englisch konnten. Trotzdem hatte ich mir persönlich das Ziel gesetzt wenigstens ein bisschen die Sprache zu lernen. Unsere Hochschule bot uns einen Schwedisch-Kurs an, den ich auch besuchte und zusätzlich lernte ich fleißig mit Duolingo. Persönliche und fachliche Weiterentwicklung Persönlich konnte ich mich in meiner Zeit in Schweden definitiv weiterentwickeln. Nicht alles läuft immer perfekt, vor allem nicht im Erasmus, wodurch ich mein Anpassungsvermögen und auch meine Konflikt- bzw. Problemlösungsfähigkeit verbessern konnte. Auch der Kontakt mit verschiedensten Kulturen half mir dabei mich persönlich weiterzuentwickeln. Zusätzlich konnte ich mein fachliches Englisch verbessern und meinen Wortschatz erweitern. Highlights Zu meinen Highlights gehören definitiv meine Urlaube im schwedischen Lappland, in Norwegen und Stockholm, aber auch meine Tagestrips in Städte wie Kopenhagen und Tallin. Die Nähe zum Meer hat sich für mich als besonders schön herausgestellt und die äußerst beeindruckenden Sonnenuntergänge luden zum Nachdenken aber auch Entspannen ein. Einige Male bin ich tatsächlich auch Eisbaden gegangen, entweder nach der Sauna oder auch einfach mal so. Saunieren und Eisbaden sind für viele Schweden fester Bestandteil des Lebens, was ich jetzt sehr gut nachvollziehen kann. Besonders toll fand ich auch den kulturellen Austausch und das Zusammenleben mit verschiedensten Nationalitäten. An meinem vorletzten Abend in Schweden wurde ich noch ein letztes Mal in die schwedische Kultur eingeweiht, Midsommar stand auf dem Programm. Wir bastelten Blumenkränze, zogen weiße Kleidung an, tanzten zu schwedischen Liedern und genossen einfach die letzten gemeinsamen Momente, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Fazit Eigentlich kann ich nur eines über mein Auslandssemester sagen: Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit bekommen habe. Ich habe viele neue Freunde getroffen, extrem viele Erfahrungen und Erinnerungen fürs Leben gesammelt und konnte mich persönlich weiterentwickeln, dafür bin ich unendlich dankbar! Jetzt bleiben mir nur noch meine Erinnerungen und ein Koffer voller meiner heißgeliebten Ballerina-Kekse.

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"Die prägendsten Erfahrungen meines Lebens" - Auslandssemester – Südkorea

- Von Ende Februar bis Ende Juni durfte ich ein Auslandssemester an der Chung-Ang University in Seoul verbringen und rückblickend kann ich sagen: Diese Monate gehören zu den prägendsten Erfahrungen meines bisherigen Lebens. Schon beim ersten Betreten des Campus war ich beeindruckt. Die Chung-Ang University ist riesig, fast schon wie eine eigene Stadt. Es gab mehrere Cafés und Shops direkt auf dem Gelände, einen eigenen Shuttlebus und sogar einen Burgerladen mitten auf dem Campus. Das war ein komplett anderes Uni-Erlebnis als in Deutschland und ich habe mich wirklich sofort gefragt, warum wir sowas nicht auch haben. Fachlich war das Niveau solide, besonders gut gefallen hat mir der Kurs „Natural Language Processing“, den ich spannend und an sich auch interessant fand. Der Unterricht war offiziell komplett auf Englisch (teilweise wurden dann aber das ein oder andere nochmal auf Koreanisch erklärt), was mir entgegenkam, da ich kaum Koreanisch spreche. Im Alltag kam ich mit Übersetzungsapps und etwas Geduld gut zurecht. Und glücklicherweise habe ich viele Internationals kennengelernt, mit denen ich viel unternommen habe, nicht nur weil die Sprachbarriere mit Koreanerinnen und Koreanern oft einfach zu groß war. Viele von ihnen waren sehr freundlich, aber auch zurückhaltend, und ich hatte manchmal das Gefühl, dass sie sich aus Unsicherheit eher zurückzogen – und selbst wenn man dann etwas unternommen hat, waren sie oft schüchtern oder verunsichert über ihre Englischkenntnisse. Trotzdem gab es auch ganz besondere Begegnungen. In Ulsan wurden wir von einem Koreaner, der früher in der Türkei als Tourguide gearbeitet hatte, zu sich nach Hause eingeladen. Er meinte, er wolle etwas von der Gastfreundschaft zurückgeben, die er dort erfahren hatte. Das war ein sehr bewegender Moment – und das nicht nur, weil wir gutes hausgemachtes Essen hatten. Auch in Daegu wurde ich von einem koreanischen Freund eingeladen, bei seiner Familie zu essen. Auf der Rückfahrt hatten wir dann zwar einen platten Reifen im Bus, aber irgendwie gehörte auch das zum Abenteuer dazu, und trotzdem war es jede Sekunde und jede Mühe wert. Ich habe viel vom Land gesehen. In Sokcho war ich wandern, und schon die Busfahrt dorthin war ein Highlight. Für ein paar Euro mehr gab es einen Premium-Bus mit massig Platz und Komfort – ein echter Kontrast zum normalen Nahverkehr. In Busan habe ich mir den Sonnenaufgang am Meer angeschaut – mit einem guten Freund, der mich tatsächlich besuchen kam –, war am UN-Gedenkfriedhof und einfach nur beeindruckt, wie vielseitig Südkorea ist. Der Friedhof ist übrigens der einzige UN-Gedenkfriedhof der Welt und ehrt die gefallenen Soldaten des Koreakriegs. Die Anlage ist nicht nur historisch bedeutsam, sondern auch unglaublich ruhig und gepflegt. Natürlich hatte ich auch meine Kulturschock-Momente. Ich habe Hühnerfüße gegessen – oder besser gesagt, ich habe es versucht. Es war mit Abstand eines der schlimmsten Dinge, die ich je gegessen habe. Auch lebendigen Tintenfisch habe ich probiert – das war im Vergleich gar nichts. Manchmal habe ich mich gefragt, wie weit ich für ein neues Erlebnis wirklich gehen will. Aber genau darum geht es ja auch: raus aus der Komfortzone, rein ins Unbekannte und etwas vom Leben leben. Besonders fasziniert haben mich die kleinen kulturellen Details. Es gibt in Seoul zum Beispiel den „Seoul Forest“, eine Art Mischung aus Stadtpark und Naturreservat, in dem tatsächlich Rehe herumlaufen. Ich war in einem Katzencafé, habe die Cherry-Blossom-Zeit miterleben dürfen, die Stadt für ein paar Tage im Schnee gesehen und in einem Supermarkt riesige Shine-Muscat-Trauben gekauft, die so groß, süß und perfekt waren, dass man dachte, sie wären nicht real. Diese Traubensorte stammt ursprünglich aus Japan, ist kernlos, hat eine essbare Schale und schmeckt fast wie Bonbons. Eine Wassermelone hat mich mal 40.000 Won gekostet – das waren umgerechnet etwa 26 Euro. Da fragt man sich schon, ob man sie aufessen oder einrahmen soll (tatsächlich kann man in Korea Obst als wertvolles Geschenk verschenken). Besuch von meiner Familie hatte ich auch. Wir waren gemeinsam auf dem Lotte Tower, einem der höchsten Gebäude Asiens, und haben zusammen einen kleinen Teil dieser beeindruckenden Stadt erkundet. Es war wirklich schön, einen Teil meines Erlebnisses mit ihnen teilen zu können. Dank des Bürkert-Stipendiums konnte ich viele dieser Erlebnisse überhaupt erst möglich machen, und dafür bin ich unglaublich dankbar. Der Aufenthalt hat mich persönlich sehr verändert. Ich bin spontaner geworden, habe gelernt, Dinge einfach zu machen, statt zu lange zu zögern. Ich sehe viele Dinge entspannter und habe gemerkt, dass andere Länder ganz andere Stärken und Schwächen haben als wir. Es ist wichtig, offen zu bleiben und die Welt nicht nur aus der eigenen Perspektive zu betrachten. Ich werde mein Auslandssemester in Korea nie vergessen – nicht wegen eines einzelnen Moments, sondern wegen des Gesamtpakets. Die Mischung aus Alltagskultur, kleinen Katastrophen, großen Eindrücken und persönlichen Herausforderungen hat mich geprägt. Und ich bin mir sicher, dass das erst der Anfang war. Danke für alles! Elyesa Duru :)

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Schweden, das Land der 100 Flüsse und 1000 Seen

- Doch bevor wir in die unglaubliche Landschaft Schwedens eintauchen, möchte ich mich erst einmal vorstellen: Ich bin Tom Grau, 21 Jahre jung, und studiere Bauingenieurwesen an der DHBW in Mosbach. Meine Motivation für ein Auslandssemester war nicht nur an einer neuen Universität in einem anderen Land zu studieren, sondern auch einen echten skandinavischen Winter zu erleben. Nach ausführlicher Recherche fiel meine Wahl auf Schweden. Nachdem auch die bürokratischen Hürden überwunden waren, startete ich am 17. Januar mit dem grünen Fernbus in Richtung Norden. Nie hätte ich gedacht, dass ich mit meinem Sitznachbar aus der Heimathochschule, den ich damals noch kaum kannte, eine echte Freundschaft entstehen würde, wahrscheinlich, weil wir in derselben Wohneinheit lebten und die gleiche Putzschwelle hatten. Das Meer überraschte uns bei der Ankunft sofort: Die frische Luft, der kurze Fußweg zu einem kleinen Strand und die Dünen waren beeindruckend. Halmstad ist eine charmante Kleinstadt an der Westküste, die im Frühling und Sommer richtig aufblüht. Der zentrale Park und die Strände Östrastranden, Västrastranden und Tylösand sind in 30 bis 60 Minuten mit dem Fahrrad oder dem Bus erreichbar. Es gibt viele Cafés, die zum Verweilen einladen, und ich finde die skandinavische Kaffeekultur, bekannt als „Fika", bei der man sich für eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen Zeit nimmt, großartig. Halmstad ist sehr weitläufig und das Fahrrad ist das beste Fortbewegungsmittel. Mein erstes Fahrrad wurde gestohlen, was mich wunderte, da es nicht besonders war. Dank eines Stipendiums konnte ich mir jedoch ein gebrauchtes neues Fahrrad kaufen. Die Hochschule bot viele Möglichkeiten für Sport und Gesellschaft. Für alles gibt es Apps, beispielsweise „Hittract“, mit der Studierende Angebote finden können. Für Musiker gibt es das „Nolltrefem“, eine Art Jugendhaus mit Proberäumen und Studios. Mein Mitbewohner gründete eine Band und spielte sogar live am Ende des Semesters. Mein Mitbewohner brachte mir ein bisschen Gitarre spielen bei, was mir große Freude bereitete. Die Hochschule gilt als innovativ und legt großen Wert auf Selbstorganisation und Gruppenarbeit. Der Unterricht findet meist nur ein- bis zweimal pro Woche statt, allerdings dauert das Studium zwei Monate länger als an meiner Heimathochschule in Deutschland. Die Herausforderung besteht darin, eigenständig Probleme zu lösen und effizient zusammenzuarbeiten. Gerade für ausländische Studierende ist dies eine interessante Erfahrung. Aber jetzt genug vom Studieren, dank dem Stipendium war auch eine Reise nach Lappland möglich, die uns eine Woche voller beeindruckender Natur und unvergesslicher Erlebnisse bescherte. Wir fuhren 26 Stunden mit dem Bus durch verschneite, kaum befahrene Wälder. In Björkliden angekommen, lebten wir in kleinen Selbstversorgerhütten und unternahmen Touren, zum Beispiel Husky-Schlittenfahrten und Naturerkundungen. Besonders beeindruckend waren die Polarlichter, dieses faszinierenden Naturphänomens am Himmel. Wir tauchten in die Kultur der Sami ein, deren traditionelle Lebensweise einst im Rentiere halten bestand, heute aber durch westlichen Einfluss stark überrollt ist. Die Stille, der Schnee, das kalte Wetter und die spektakulären Naturwunder machten diese Reise unvergesslich. Dank Erasmus+ und eines Stipendiums der Christian Bürkert Stiftung konnte ich meinen Horizont erweitern, meine Sprachkenntnisse verbessern und mich persönlich weiterentwickeln. Der Kurs „Schwedisch für Anfänger“ half mir, die Sprache auf eine andere Art zu lernen, indem ich auf Kontext und Sprachgefühl setzte. Schweden ist eine germanische Sprache, die sich ähnlich wie Denglisch mit eigenem Akzent und deutschem Satzbau anfühlt. Auch mein Englisch hat sich durch die Fachstudien deutlich verbessert, sodass mir das Ausdrücken und das Verstehen von Texten heute leichtfällt. Insgesamt war das Auslandssemester eine fantastische Erfahrung. Es ist etwas ganz anderes, als nur als Tourist im Land unterwegs zu sein. Durch das Studium taucht man viel tiefer in die sozialen Strukturen ein und bekommt ein realistisches Bild vom Land, seinen Menschen und ihrer Kultur. Es hat meinen Blick auf die Welt erweitert und mir neue Perspektiven eröffnet. Vielen Dank.

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