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News:
Hochwasserschutz im Blick

- Im Rahmen ihrer Sommertour zum Thema „Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben?“ besuchte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Sie informierte sich über den Arbeitsbereich Wasserbau und Wasserwirtschaft und bekam aktuelle Forschungsprojekte sowie Maßnahmen und Aktivitäten zum Praxistransfer vorgestellt. Bei ihrem Besuch wurde erneut die Bedeutung von Forschung und Innovation im Bereich der Hochwasserschutzmaßnahmen klar. Beim Termin dabei war auch Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. „Unsere Hochschulen sind unerlässlich bei der Bewältigung der Herausforderungen, die der Klimawandel an uns stellt. Ihre Aufgabe ist es einerseits, konkrete Lösungen zu entwickeln, und andererseits, ihre Studierende zu befähigen, Zukunftsprobleme zu erkennen. Die DHBW stellt sich diesen Aufgaben und leistet mit ihren Experten im Bereich Hochwasser genau das. Wie wirken sich Flutereignisse aus? Und wie können Siedlungen besser davor geschützt werden? Wie wichtig das Thema Hochwasserschutz ist, mussten wir in jüngster Zeit auch schmerzlich in Baden-Württemberg erfahren“, so Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. Die Präsidentin der DHBW Prof. Dr. Martina Klärle betonte in ihrer Begrüßung: „Als Geodätin und Umweltwissenschaftlerin bin ich dankbar, einer Hochschule vorzustehen, die wissenschaftliche Erkenntnisse entwickelt, um Infrastruktur vor Hochwasserschäden zu schützen und Menschen vor Gefahren wie durch Hochwasser verteilte Minen zu bewahren. Als bedeutende Transferhochschule liefern wir umsetzbare Lösungen durch drei entscheidende Faktoren: technologisches Know-how, Praxispartner, die unsere Erkenntnisse umsetzen, und Wissenschaftler, die die dringenden Themen unserer Gesellschaft aufspüren.“ Die Praxisorientierung an der DHBW - nicht nur in der Lehre, sondern auch in der Forschung - erleichtere dabei den Wissenstransfer, erklärte Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor und Dekan der Fakultät Technik: „Für uns als duale Hochschule spielt die anwendungs- und praxisorientierte Forschung eine zentrale Rolle. Es ist uns wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Praxis umzusetzen und dabei eng mit unseren Partnern aus der Industrie und anderen Hochschulen zusammenzuarbeiten.“ Prof. Dr. Elke Heizmann, Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft, betonte, dass auch mit der Lehre an der DHBW Mosbach den gesellschaftlichen Entwicklungen und Herausforderungen Rechnung getragen wird. So verwies sie beispielhaft auf die Einführung des interdisziplinären Studiengangs Sustainable Management sowie auf die Neuplanung der Studienrichtung Nachhaltiges Bauen und Lebensraummanagement im Studiengang Betriebswirtschaftslehre der Fakultät Wirtschaft. Prof. Dr. Jens Bender und sein Team stellten anschließend vor, wie der Wasserbau und die Wasserwirtschaft im Studiengang Bauingenieurwesen gelehrt und erforscht werden. Das Projekt MineMod ist ein BMBF-gefördertes Forschungsprojekt mit Partnerinstitutionen wie der Universität der Bundeswehr München, der DHBW Mosbach und aus mehreren Ländern Südosteuropas, darunter die Universität Sarajevo und die Universität Belgrad. Es befasst sich mit der Modellierung der hochwasser- und erdrutschinduzierten Mobilisierung und Ausbreitung von Landminen und explosiven Kampfstoffen. Ziel des Projekts ist es abzuschätzen, wohin Hochwasser oder Erdrutsche Minen spülen können, die zuvor an Land verlegt wurden. Dies erfolgt durch die Simulation mithilfe hydrodynamisch-numerischer Strömungsmodelle. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Identifizierung potenzieller Gefahrenbereiche für die Bevölkerung, die in Gefährdungskarten eingetragen und lokalen Behörden zur Verfügung gestellt werden können. Ein weiteres Highlight der Präsentation war das Promotionsvorhaben ProBau des Doktoranden Marco Öttl. Dieses Projekt beschäftigt sich mit der probabilistischen Analyse von Flussdeichen, insbesondere unter Berücksichtigung von verschiedenen Einflussfaktoren wie Wasserstand, Dauer einer Hochwasserwelle und Bodenbeschaffenheit. Ziel ist es, die Sicherheit von Hochwasserschutzbauwerken durch eine detaillierte Risikobewertung zu verbessern. Die Einflussfaktoren werden in ein umfassendes Modell integriert, um die Versagenswahrscheinlichkeit von Deichen besser abschätzen zu können. Die Ergebnisse dieser Forschung ermöglichen, potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu identifizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das Projekt ProBau leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Hochwassersicherheit und zum Schutz der Bevölkerung in gefährdeten Regionen. Im Ausblick auf weitere Forschungsvorhaben an der DHBW Mosbach wurde ein Projekt zum Einstau von Gleisen vorgestellt. Dieses untersucht, wie sich extreme Wetterereignisse, insbesondere Starkregen und Hochwasser, auf die Stabilität und Sicherheit von Bahngleisen auswirken. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit der Schieneninfrastruktur zu erhöhen. Auch hier sollen Gefährdungsbereiche frühzeitig identifiziert und geeignete Maßnahmen zur Prävention zu ergriffen werden. Gleichzeitig gehen bisherige Berechungen immer von einem kompletten Einstau bei Hochwasser aus. Die Forschungsergebnisse sollen die in der Realität vorhandene Durchsickerung berücksichtigen und damit nicht nur die Sicherheit im Schienenverkehr erhöhen, sondern auch als Grundlage für neue Standards in der Bauplanung und im Katastrophenschutz dienen. Während des Besuchs wurden auch verschiedene praxisnahe Versuche präsentiert, die den angehenden Bauingenieuren helfen, die komplexen Prozesse im Wasserbau zu verstehen. Dazu gehörten Experimente, die Strömungen und Verwirbelungen bei Wehranlagen, in Rohren und Ausgüssen veranschaulichen. Diese Versuche bieten den Studierenden – und diesmal auch der Ministerin und dem Minister – die Möglichkeit, theoretisches Wissen durch direkte Beobachtung und Manipulation physikalischer Modelle zu vertiefen. Darüber hinaus präsentierte die neue Professorin Dr. Carla Pütz den Einsatz einer HoloLens im BIM-Labor. Das Building Information Modeling (BIM) ist eine digitale Methode zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung im Bauwesen. BIM ermöglicht es, alle relevanten Daten eines Projekts in einem zentralen, digitalen Modell zu erfassen. Mit der HoloLens, einer Mixed-Reality-Brille, wird nun auch die digitale Planung im Wasserbau auf ein neues Level gehoben. Konkret wurde in einer Studienarbeit ein Starkregenereignis im Lohrtalweg simuliert, bei dem vorab die Berechnung der Wasserstände und -ströme auf Grundlage der topographischen Höhenmeter erfolgt. Während solche Simulationen bisher nur in 2D-Visualisierungen möglich waren, also z.B. durch unterschiedlich intensive Blautöne dargestellt wurden, erlaubt die HoloLens nun eine dreidimensionale Darstellung und des Hochwassers. Diese immersive 3D-Visualisierung ermöglicht es, mögliche Gefahrenbereiche besser zu identifizieren und sinnvolle Maßnahmen zur Hochwasservorsorge effektiver zu planen. Die Ministerin konnte so die Auswirkungen von Hochwasser realitätsnah erleben und verstehen, wie Studierende und spätere Bauingenieure mit diesen Technologien präventive Strategien entwickeln, die auf fundierten, dreidimensionalen Modellen basieren. Der Besuch bot damit eine wertvolle Gelegenheit, die enge Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und den Ministerien weiter zu stärken und wichtige Forschungsthemen im Bereich Wasserbau und Wasserwirtschaft zu präsentieren.

Internationales

Internationales BASE - Das Baukompetenzzentrum Startseite Internationales BASE - Das Baukompetenzzentrum Lehre Forschung Weiterbildung Fachgebiete & Expertisen Internationales Veranstaltungen Kooperierende Verbände & Organisationen Kontakt und Ansprechpersonen Internationales Baunahe Angebote über EU4Dual Bei dem Verbund dualer Hochschulen innerhalb der Europäischen Union ( EU4Dual ) sind folgende Partnerhochschulen und deren baunahe Studiengänge gelistet: Malta College of Arts https://mcast.edu.mt/ (in Malta) Bachelor of Science (Honours) Civil & Structural Engineering Bachelor of Science (Honours) in Quantity Surveying Master of Science in High Performance Buildings FH JOANNEUM https://www.fh-joanneum.at (in Österreich) Bauplanung und Bauwirtschaft https://www.fh-joanneum.at/bauplanung-und-bauwirtschaft/bachelor/ Studienrichtung Architektur https://www.fh-joanneum.at/architektur/bachelor/ Studienrichtung Ingenieurbau https://www.fh-joanneum.at/bauplanung-und-bauwirtschaft/bachelor/ Fachhochschule Savonia https://www.savonia.fi/en/homepage (in Finnland, nur auf Finnisch) Construction Architecture https://opinto-opas.peppi.savonia.fi/10889/fi/10884/16708 Civil Engineering https://opinto-opas.peppi.savonia.fi/10889/fi/10884/16709 Frankreich-Projekte Der Studiengang Holztechnik fährt im 5. Semester zum Institut Universitaire Champollion in Albi nach Südfrankreich und entwickelt dort mit französischen Studierenden in Gruppenarbeiten ein Objekt, dieses wird als Modell gebaut und in der Abschlussrunde präsentiert. Die Reise führt über Paris nach Albi und Lyon zurück nach Mosbach. Im Gegenzug folgen dann im selben Semester die französischen Studierenden nach Mosbach und es wird dort ein weiteres gemeinsames Projekt durchgeführt. Projektsprache: Englisch und soweit Sprachkenntnisse vorhanden Französisch und Deutsch. Virtual Wood University Kontakt Speth, Prof. Dr. Hubert Studiengangsleitung BWL - Handel E-Mail hubert.speth@mosbach.dhbw.de Detailansicht Virtual Wood University Paneuropäischer Master: Wood- and Resource Management Im Rahmen der Virtual Wood University entwickelt die DHBW Mosbach gemeinsam mit acht europäischen Partnerhochschulen einen innovativen, vollständig virtuellen Masterstudiengang „Wood- and Resource Management“ . Aufbauend auf einem abgeschlossenen Erasmus-Projekt sollen künftig Inhalte aus Holzwirtschaft, Holztechnik und Nachhaltigkeit in einem modularen Studienkonzept vereint werden – praxisnah, international und digital. Der Master soll dual wie auch konsekutiv studierbar sein und richtet sich an Studierende in ganz Europa. Assoziierte Partner aus Kanada, Südafrika und der Holzindustrie begleiten die Entwicklung. Die DHBW Mosbach bringt durch Prof. Dr. Hubert Speth ihre betriebswirtschaftliche Expertise und ihren Fokus auf nachhaltige Rohstoffstrategien aktiv in das Projekt ein. Virtual Wood Profcast Folgende Cookies müssen akzeptiert werden, damit Sie den Inhalt einsehen können: Werbung Mehr Informationen zum Datenschutz Dauerhaft aktivieren Einmalig aktivieren

News:
Neu bestellter Vorstand der Stiftung Pro DHBW Mosbach

- Bei der gemeinsamen Sitzung des Vorstands- und Stiftungsrats am 7. Oktober 2020 wurde Ralf Sturm, Personalleiter der ebm-papst Gruppe, zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Stiftung gewählt. Carmen Hilkert, Personalleiterin bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG, wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorstandsvorsitzende und langjähriges Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jürgen Kletti, Gesellschafter und Geschäftsführer der MPDV Mikrolab GmbH, engagiert sich weiterhin als drittes Vorstandsmitglied und sichert damit die Kontinuität der Stiftungsarbeit. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. „Unsere drei Vorstandsmitglieder bringen die Perspektive der Partnerunternehmen ein“, so der Geschäftsführer der Stiftung Gerhard Lauth. „Die Zusammenarbeit ist daher überaus fruchtbar und zielführend. Unsere Stiftung besteht nun seit 20 Jahren und hat sich in dieser Zeit materiell wie ideell für die DHBW engagiert, dank der Förderung durch zahlreiche Unternehmen unserer Region und weit darüber hinaus. Wir sorgen dafür, dass die DHBW dort aktiv sein kann, wo keine Mittel im Landeshaushalt eingestellt, sie aber gleichwohl wichtig für Forschung und Lehre sind.“ DHBW-Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann dankte für die stets umsichtige und auch visionäre Förderung der DHBW Mosbach und Bad Mergentheim, indem innovative Projekte unterstützt wurden, die später im regulären Haushalt verstetigt werden konnten. „Wir können dank der unkomplizierten Zusammenarbeit schnell und situationsgerecht handeln, die Qualität der Lehre fördern und die Profilbildung in den Bereichen Digitialisierung, Baukompetenz und Building Information Modeling sowie Internationalisierung vorantreiben.“ Neben den jährlichen Zuwendungen in diesen Bereichen ist ein Förderschwerpunkt für das Jahr 2021 ein Digitalisierungscamp des Studienzentrums Wirtschaftsinformatik und Onlinemedien.

News:
Viele Likes für Beton

- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen: Bei der diesjährigen Betonkanu-Regatta haben die Studierenden den begehrten Social Media Preis gewonnen. Das interdisziplinäre Team, bestehend aus Studierenden des Bauingenieurwesen und der Onlinemedien, überzeugte mit einer kreativen und durchdachten Social Media Strategie. Auch wenn das Team im sportlichen Wettkampf nicht auf das Treppchen steigen konnte, so beeindruckten sie doch in den sozialen Medien. Mit einer klaren Strategie und innovativen Inhalten, die den Bau und die Teilnahme an der Regatta dokumentierten und gute Einblicke gaben, sicherten sich die Studierenden den ersten Platz in dieser Kategorie. „Ein Projekt mit vollem Einsatz“ Laboringenieur Christian Stier, der das Team begleitete, fügte hinzu: „Es war das erste Mal, dass wir mit den Studierenden aus Onlinemedien zusammengearbeitet haben, und gleich ein solcher Erfolg! Es freut mich sehr, dass alles so gut geklappt hat und wir den Preis gewonnen haben.“ Die Aufteilung war dabei ideal auf die jeweiligen Kenntnisse und Vorlieben zugeschnitten: Die angehenden Ingenieur*innen brachten technisches Know-How und handwerkliches Geschick ein, die Onlinemedien-Studierenden Kommunikationstalent, Video-Skills und einen Blick fürs Design. Gerhard Lauth von der Stiftung ProDHBW Mosbach äußerte sich ebenfalls begeistert: „Dieses Projekt zeigt, wie erfolgreich interdisziplinäre Zusammenarbeit sein kann. Es freut uns sehr, dass die Studierenden der DHBW Mosbach mit ihrer Social Media Strategie überzeugen konnten. Die Stiftung wird auch in Zukunft dieses besondere Projekt weiter unterstützen.“ „Das Gesamtpaket hat gestimmt“ Siegfried Fiedler vom Informationszentrum Beton, der die Trophäe (natürlich aus Beton!) extra nach Mosbach brachte, betonte: „In der Jury waren wir uns selten so einig wie dieses Mal. Das Mosbacher Team hat uns mit seiner Präsentation überzeugt, weil das Team die Technik so anschaulich dargestellt hatte.“ Er fügte hinzu: „So wollen wir wahrgenommen werden – das Gesamtpaket hat einfach gestimmt.“

Kooperierende Verbände & Organisationen

Kooperierende Verbände & Organisationen BASE - Das Baukompetenzzentrum Startseite Kooperierende Verbände & Organisationen BASE - Das Baukompetenzzentrum Lehre Forschung Weiterbildung Fachgebiete & Expertisen Internationales Veranstaltungen Kooperierende Verbände & Organisationen Kontakt und Ansprechpersonen Kooperierende Verbände & Organisationen Bauwirtschaft BW (Bau) buildingSMART Bund Deutscher Baumeister BDB (Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel) Bundesverband des Elektrogroßhandels (VEG) e.V. (Elektro) Der Holzring Deutscher Großhandelsverband Haustechnik (DG Haustechnik) e.V. Gesamtverband Deutscher Holzhandel Koalition für Holzbau VDS (Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft) ZVSHK (Zentralverband Sanitär Heizung Klima Handwerk) VFF Verband Fenster + Fassade VFT Verband für Fassadentechnik

News:
Was das Studienkolleg in Bad Mergentheim so besonders macht

- Mit dem Start des vierten Jahrgangs setzt das Studienkolleg der DHBW Mosbach am Campus Bad Mergentheim seine Erfolgsgeschichte fort: 40 Studierende aus 18 Ländern begannen im Oktober ihre einjährige Vorbereitung auf das Duale Studium in Deutschland. Was vor knapp drei Jahren als Pilotprojekt begann, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil der internationalen Studienförderung entwickelt – mit starkem Rückhalt aus der Wirtschaft und großer Begeisterung bei den Teilnehmenden. Im Oktober 2022 starteten die ersten Kollegiaten an der DHBW Mosbach am Campus Bad Mergentheim: „Das Ganze war in den ersten zwei Jahren als Pilotprojekt angedacht, um zu schauen, ob es funktioniert“, blickt Lisa Schneider, Leiterin der internationalen Beziehungen der DHBW, auf die Anfänge zurück. Der Gedanke hinter dem Angebot: Internationale Studieninteressierte, die keine Hochschulzugangsberechtigung aus ihrem Heimatland besitzen – weil der Abschluss nicht zum Studium in Deutschland berechtigt – erhalten eine intensive einjährige Vorbereitung zum DHBW-Studium. „Wir bringen die jungen Leute bereits in der Studienvorbereitung in Kontakt mit den Unternehmen“, zeigt Lisa Schneider das Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Studienkollegs auf. Neben der fachlichen Ausbildung biete man Bewerbungstrainings, übe Vorstellungsgespräche, unternehme Exkursionen zu Firmen und besuche Messen. Die große Unterstützung des Studienkollegs ist bei den Unternehmen durch den Nachwuchskräftebedarf bedingt: „In den technischen Studiengängen hatten wir in den vergangenen Jahren immer wieder Schwierigkeiten, alle angebotenen Studienplätze zu besetzen“, berichtet Timo Pflüger, Director Ausbildung der ebm-papst Unternehmensgruppe. „Dank des Studienkollegs konnten wir eine herausragende Studierende aus Indonesien gewinnen, die uns mit hoher Motivation, außergewöhnlichem Engagement und exzellenten Studienleistungen überzeugt.“ Studienkollegs-Leiter Prof. Axel Gerloff ergänzt, dass das deutsche Ingenieursstudium im Ausland einen sehr guten Ruf genieße: „Diese jungen Menschen sind sehr motiviert, die deutsche Sprache zu lernen und das Studium hier bei uns zu absolvieren. Wir bemerken bei ihnen vor allem eine Begeisterung für Themen wie Informatik und Künstliche Intelligenz.“ Erfolg inzwischen anerkannt „Die ersten beiden Pilot-Jahre haben wir komplett aus Drittmitteln, wie über die Stiftung Pro DHBW Mosbach, und aus Haushaltsrestmitteln der DHBW finanziert“, führt Axel Gerloff aus. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg habe den Erfolg inzwischen anerkannt, und stelle seit dem Kurs 2024/25 Landesmittel zur Verfügung. Größter Einzelförderer sei das Unternehmen Porsche in Zuffenhausen. Verónica Sapena-Mas, beim Sportwagenhersteller für Förderprojekte zuständig, betont die Bedeutung einer guten Ausbildung: „Wir setzen uns seit vielen Jahren für eine gute Ausbildung ein, daher unterstützen wir das Studienkolleg schon von Beginn an. Durch dieses großartige Projekt wird internationalen Studierenden ein neuer Weg zum Dualen Studium und für eine erfolgreiche Zukunft bereitet.“ Monja Melzer, Ausbildungsleiterin bei der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG in Bad Mergentheim, unterstreicht ebenfalls den besonderen Stellenwert des Studienkollegs für die Dualen Partner: „Das Studienkolleg ist für uns als Unternehmen eine sehr gute Vorbereitung auf das Duale Studium. Diese Zeit bringt nicht nur fachliche und sprachliche Vorbereitungen mit sich, sondern gibt den Studierenden auch Zeit, sich in Deutschland einzuleben und zu integrieren. So konnte beispielsweise unser Dualer Student in dieser Zeit bereits Kontakt zum regionalen Tischtennisverein knüpfen, in welchem er bis heute aktiv ist und Anschluss gefunden hat.“ Corina Schmitt, im Personalwesen der Ansmann AG in Assamstadt tätig, betont: „Durch die Kooperation mit dem Studienkolleg Bad Mergentheim erhalten wir Zugang zu hochmotivierten internationalen Studierenden, die nicht nur fachlich überzeugen, sondern auch wertvolle kulturelle Perspektiven in unser Unternehmen einbringen.“ So sei der zukünftige Student der Ansmann AG aus Indonesien am Studienkolleg Bad Mergentheim hervorragend auf das Studium und den Berufseinstieg in Deutschland vorbereitet worden. „Er bringt nicht nur fundiertes Fachwissen mit, sondern beeindruckt auch durch seine Motivation und Teamfähigkeit.“ Junior Ccorahua aus Peru hatte im Studienjahr 2022/23 am Studienkolleg teilgenommen. Seit Oktober 2023 studiert er mit der Diamant-Gesellschaft Tesch GmbH in Ludwigsburg als Dualem Partner an der DHBW Stuttgart Maschinenbau: „Ich habe mittlerweile einen guten Einblick in die Arbeitswelt gewonnen und verstehe immer besser, wie die Abläufe im Unternehmen funktionieren.“ Er arbeite an spannenden Projekten und sammle wertvolle Praxiserfahrungen – aktuell beschäftige er sich mit dem T2000-Projekt. Dabei setze er sich mit der Untersuchung eines Wirbelstromsensors zur Einschnitterkennung in der Schleifscheibenproduktion auseinander. Zusätzlich unterstütze er die Projektmitarbeiterin Susanne Hermann, „wann immer ich kann, bei ihren Präsentationen an ausländischen Schulen, indem ich dort von meinen Erfahrungen an der DHBW berichte.“ Pratyaksh Jain aus Indien hatte ebenfalls im Jahrgang 2022/23 das Studienkolleg absolviert. Er studiert mittlerweile mit seinem Partnerunternehmen Nokia Informatik an der DHBW in Stuttgart: „Meine Erfahrungen an der DHBW sind durchweg positiv“, auch wenn das Studium intensiv sei, „da man täglich am Ball bleiben muss.“ Die Praxisphasen seien besonders interessant. „Aktuell befinde ich mich in Japan und verbringe dort bis Mitte September mein Auslandssemester.“ Wie es mit dem Studienkolleg in Bad Mergentheim weitergeht Der Fachkräftebedarf sei nicht nur innerhalb technischer Fächer spürbar, sondern auch im Pflege- und Gesundheitsbereich. Axel Gerloff könnte sich vorstellen, das Studienkollegs-Format Richtung „Gesundheit“ auszubauen. Doch erst einmal ist sein Ziel, die Selbstständigkeit des Kollegs. Bisher sei man eine Außenstelle des Studienkollegs Konstanz. „Das Ministerium hat noch keine Rechtsverordnung geschaffen, also keine formale Bestätigung, damit wir selbstständig werden können. Da arbeiten wir dran und führen im kommenden Jahr Gespräche zu einer Verstetigung.“ Rund um das Studienkolleg am Campus Bad Mergentheim Studienkollegs in Deutschland bereiten Studienbewerber mit ausländischen Bildungsabschlüssen, die nicht dem deutschen Abitur entsprechen, fachlich und sprachlich auf ein Studium vor. Der Abschluss erfolgt durch eine Feststellungsprüfung. Das Studienkolleg am Campus Bad Mergentheim ist eine Zweigstelle des staatlichen Studienkollegs Konstanz. In Bad Mergentheim wird aktuell der sogenannte T‑Kurs angeboten, das bedeutet, die Vorbereitung bezieht sich auf technische Studiengänge wie zum Beispiel Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik an einer Dualen Hochschule. Teilnehmende kamen bisher aus mehr als 25 Herkunftsländern, zum Beispiel Indien, Iran, Mexiko oder Nigeria. Die Entwicklung des Studienkollegs verläuft konstant positiv: Im Premierenjahr 2022/23 begannen 19 Personen mit der intensiven Studien-Vorbereitung, die Hälfte davon startete danach in ein Duales Studium. 2023/24 waren es 21 Anfängerinnen und Anfänger, fast 70 Prozent verfolgten anschließend ein Duales Studium. Für 2024/25 wurde das Studienkolleg auf zwei Kurse erweitert, 33 Studierende begannen damit. Im aktuellen Jahrgang sind es 40 Studienkollegiatinnen und -kollegiaten.

News:
Jahrgangstreffen Handel 2000

- Am 10. Oktober 2025 traf sich 25 Jahre nach Studienbeginn der Handelsjahrgang 2000 zum Wiedersehen sich an der DHBW Mosbach, begrüßt durch Prof. Dr. Alexander Neumann als heutige Studiengangsleitung Handel. Begonnen wurde am Oberer Mühlenweg, wo der Handelskurs damals seine Unterrichtsräume neben der Bibliothek gehabt hatte. Anschließend wurde ein Rundgang durch den Campus Lohrtalweg mit seinen Labors vorgenommen um dann dort auch noch etwas zu hören über die Entwicklung der Studienrichtung Handel über die Jahrgänge mit dem rasanten Wachstum und aktuell einer Phase der Konsolidierung. Der Branchenhandel ist gerade dabei sich zu verändern hin zu einer eigenen Studienrichtung BWL - Nachhaltiges Bauen und Ressourcenmanagement. Anschließend ging der Handel 2000 dann gemeinsam auf Kneipentour zum gegenseitigen Austausch über früher und heute, sowie auf die nächsten 25 gemeinsamen Jahre anzustoßen.

BWL / Handel - Holzwirtschaft: Studienplätze

Duale Partner & Studienplätze BWL - Handel - Holzwirtschaft Startseite Studium Studienangebot Bachelor BWL - Handel BWL - Handel - Holzwirtschaft Duale Partner & Studienplätze Studieninhalte & Profil Studienverlauf & Organisatorisches Berufsperspektiven & Einsatzgebiete Duale Partner & Studienplätze News & Aktuelles Podcast Virtual Wood University Wir über uns Dokumente & Downloads Ansprechpersonen Duale Partner & Studienplätze finden Die Bewerbung für ein Duales Studium erfolgt direkt bei einem der kooperierenden Ausbildungspartner des Studienangebots, den „Dualen Partnern“. Man kann aber auch selbst aktiv auf ein geeignetes Unternehmen seiner Wahl zugehen und dieses davon überzeugen, den praktischen Ausbildungsteil zu übernehmen. Informationen dazu, wie ein Unternehmen Dualer Partner wird, findet man hier . In der Liste der Dualen Partner sind freie Studienplätze aufgeführt. Liste der Dualen Partner Um an der DHBW zu studieren, sind neben dem Studien- und Ausbildungsvertrag weitere Zulassungsvoraussetzungen zu erfüllen. Diese findet man unter Informationen für Studieninteressierte . Bewerbungsservice für Studieninteressierte Aufgrund der Tatsache, dass immer wieder gute Ausbildungsunternehmen keine geeigneten Bewerber finden oder kurzfristig auch wieder durch eine Absage ein Ausbildungsplatz frei wird, bieten sich auch bis kurz vor Beginn des Studiums noch sehr gute Perspektiven, einen Studienvertrag zu erhalten. Wir unterstützen Sie dabei, ein passendes Unternehmen für ein Duales Studium zu finden! Übersenden sie ihre Bewerbungsunterlagen online an unsere Studiengangsleitung . Wir unterstützen dann das Matching mit einem Dualen Partnerunternehmen. Unsere Partnerunternehmen Die Besonderheit des Studienangebotes BWL/Handel-Holzwirtschaft ist, dass alle Stufen der holzspezifischen Wertschöpfungskette angesprochen werden, wie nachfolgende Aufzählung zeigt: Holzbe- und -verarbeitende Industrie : Holzwerkstoffindustrie, Sägewerke, Furnierindustrie, Holzhausbauer, etc.; Holzgroß –und -außenhandel : Unternehmen des Holzgroß- und -außenhandels sowie Holzmakler und Agenten. Holzeinzelhandel Forstwirtschaftsbetriebe und forstliche Dienstleister : staatliche und private Forstbetriebe, Forstunternehmen, Einschlagsunternehmen,etc. Holzbau und Holzhandwerk : Zimmereien, Schreinereien, etc. Holzzulieferunternehmen und Dienstleister Angesprochen werden in allen Unternehmensbereichen insbesondere der Marketing- und Vertriebsbereich, aber auch die Abteilungen Logistik, Finanz und Controlling, Personal und Mitarbeiterführung bis hin zur Unternehmensführung Dualer Partner werden & Studienplätze reservieren Interessierte Unternehmen aus der Holzwirtschaft erhalten weitere Informationen von der Studiengangsleitung. Unternehmen, die bereits als Dualer Partner registriert sind, können die gewünschte Anzahl Studienplätze über folgendes Formular reservieren. Ihr Kontakt zur Studiengangsleitung Speth, Prof. Dr. Hubert Studiengangsleitung BWL - Handel Prof. Dr. Hubert Speth Studiengangsleitung BWL - Handel Telefon 06261 939-276 Fax 06261 939-414 E-Mail hubert.speth@mosbach.dhbw.de Detailansicht Das Studienangebot Holzwirtschaft kooperiert mit dem GD Holz , dem Wirtschaftsverband für den deutschen Holzfachhandel.

Veranstaltungen

Veranstaltungen BASE - Das Baukompetenzzentrum Startseite Veranstaltungen BASE - Das Baukompetenzzentrum Lehre Forschung Weiterbildung Fachgebiete & Expertisen Internationales Veranstaltungen Kooperierende Verbände & Organisationen Kontakt und Ansprechpersonen Fachkongress: Nachhaltigkeit, Klimawandel, Gebäude und Glas Am 23. Oktober 2025 fand gemeinsam mit der Fachgruppe Konstruktiver Fenster- und Glasfassaden (KGFG), dem Steinbeißzentrum für Angewandte und Konstruktive Bauphysik und dem Technologie- und Innovationszentrum (TIVZ) der Fachkongress „Nachhaltigkeit im Klimawandel, Gebäude und Glas“ statt. Es gab ein vielseitiges Programm mit aktuellen Fachvorträgen und Diskussionen zu den Herausforderungen und Chancen von Nachhaltigkeit im Bauwesen. Renommierte Expertinnen aus Forschung und Praxis geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Lösungen in den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Fenster- und Fassadentechnologie sowie Klimaschutz. Eine begleitende Ausstellung unserer Kongresspartner rundete das Programm ab und bot Gelegenheit zum direkten Austausch. Diese Veranstaltung wird alle zwei Jahre stattfinden - sobald Details für den nächsten Fachkongress bekannt sind, veröffentlichen wir diese hier. Branche meets Hochschule Seit vielen Jahren werden unter dem Slogan „Branche meets Hochschule“ Tagungs-Veranstaltungen vom BWL-Bereich durchgeführt, welche den Transfer der mit den Studierenden durchgeführten empirischen Forschungsprojekte in die gesamte Branche der Wertschöpfungskette Bau sicherstellen und auch dem Austausch der Branche zu dem jeweiligen Thema dienen. Weitere Informationen zu den bisherigen Veranstaltungen und auch die jeweilige Anmeldung zu geplanten Veranstaltungen finden Sie hier .

News:
Digitale Kompetenz

- Der Online-Selbstlernkurs Digitale Kompetenz bietet Studierenden einen flexiblen Einstieg in zentrale Themen des digitalen Arbeitens und Lernens. Basierend auf einem theoretisch fundierten Framework behandelt er in der Pilotphase bereits Bereiche wie Informatikgrundlagen, Informationssicherheit, digitales Lesen und Künstliche Intelligenz. Alle Module sind frei wählbar und fördern digitale Souveränität im Studium und darüber hinaus. Der Kurs entwickelt sich kontinuierlich weiter – ein regelmäßiger Blick lohnt sich! Den Selbstlernkurs finden Sie auf dem gemeinsamen Moodle: Kurs: DHBW: Digitale Kompetenz für Studierende | DHBW-Moodle

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