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News:
Studierende aus Übersee bringen internationales Flair nach Bad Mergentheim

- Siebzehn Studierende aus Übersee sind die nächsten drei Monate auf Besuch am Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. „Auf diese Weise erleben auch unsere Studierenden, die nicht ins Ausland gehen, eine internationale Studienatmosphäre“, freut sich die Leiterin des Auslandsamtes Anna-Magdalena Bröckl am Campus Bad Mergentheim, die das Austauschprogramm koordiniert. Die Studierenden starten diese Woche mit einem Orientierungsprogramm: Zunächst müssen sie sich auf dem Rathaus anmelden und ein Bankkonto eröffnen. Helfen sollen dabei die „Buddys“, die als Pate den Neuankömmlingen bei Fragen zur Verfügung stehen und ihnen die Eingewöhnung erleichtern sollen. Verschiedene Aktionen, wie eine Welcome Party sind bereits geplant. Um alltägliche Belange selbst regeln zu können, nehmen die Studierenden vor dem eigentlichen Studienstart an einem Intensivkurs Deutsch teil. Nach Ostern geht es los mit den Vorlesungen in englischer Sprache, die internationale wie deutsche Studierende gemeinsam besuchen. „Themen wie Interkulturelles Management, Internationales Finanz- und Rechnungswesen oder Management Informationssysteme stehen auf dem Vorlesungsplan“ erläutert Studiengangsleiter Prof. Dr. Rainer Jochum. Außerdem lernen die Studierenden bei Exkursionen in die Landes- und die Bundeshauptstadt neben dem schönen Taubertal auch politische Strukturen und die kulturelle Vielfalt Deutschlands kennen. Neues Austauschprogramm mit süd-koreanischer Universität Immer mehr ausländische Studierende verbringen ein Auslandssemester in der Kurstadt. Dabei wachsen die Verbindungen des Campus Bad Mergentheim in alle Welt immer stärker und schneller. Die „Internationals“ kommen aus den USA (Oregon State University), Singapur (Nanyang Polytechnic) und zum ersten Mal auch aus Süd-Korea (Ajou University). Die Kooperation mit der süd-koreanischen Universität hat der neue Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim ins Rollen gebracht, dessen Familie selbst aus Süd-Korea stammt. „Der asiatische Raum wird künftig zu einem der wichtigsten Zentren im internationalen Handel. Gerade hier entstehen die Absatzmärkte der Zukunft.“ Wichtig sei es daher, dass sich die Studierenden mit den Besonderheiten der asiatischen Kultur und Wirtschaft auseinandersetzen. Langjährige Kooperation mit den Hochschulen in Singapur und den USA Mit den beiden anderen Hochschulen kooperiert die DHBW Mosbach bereits seit mehreren Jahren. Insgesamt haben bereits 350 Studierende in den letzten neun Jahren die Chance genutzt, drei Monate an der jeweils anderen Hochschule im Ausland zu studieren. 210 Studierende wurden mit der Nanyang Polytechnic in Singapur getauscht, 140 mit der Oregon State University in den USA. Im April machen sich 17 Studierende der DHBW Mosbach auf den Weg in die USA, 20 fliegen für ihr Auslandssemester nach Singapur. Wichtig ist Anna-Magdalena Bröckl aber auch, dass sich der Austausch nicht nur auf die Studierenden bezieht. „Auch in der Lehre arbeiten wir eng zusammen, regelmäßig entsenden wir Dozenten an die Partneruniversitäten im Ausland und rekrutieren Spezialisten für Vorlesungen in Bad Mergentheim, Mosbach und Heilbronn.“ Studiengang International Business wächst weiter Zurzeit sind 215 Studierende im Studiengang "BWL-International Business" in Bad Mergentheim eingeschrieben. Für das kommende Jahr rechnet der Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim mit einer weiteren Steigerung um 35 Prozent. Knapp 300 Studierende sollen nach derzeitiger Planung hier im Herbst 2012 im Studiengang „BWL-International Business“ eingeschrieben sein.

News:
BA Sportition

- Große Ereignisse werfen in Bad Mergentheim ihre Schatten voraus. Am folgenden Wochenende, vom 25. bis 27. Juli 2008 kommen knapp 1000 BA-Studierende zu einer Sportmeisterschaft in der Kurstadt zusammen. Seit 11 Jahren treffen sich jährlich Studierende aller Berufsakademien Deutschlands, um in einem Wettkampf gegeneinander anzutreten. Dieses Sportfest wurde von der Studierendenvertretung der Berufsakademien Baden-Württembergs ins Leben gerufen und hat bis heute Bestand. Die legendäre „BA Sportition“ findet diesmal an der Außenstelle Bad Mergentheim der BA Mosbach statt und wurde von den Studierenden selbstständig organisiert. Von der Bereitstellung eines Festzeltes und eines großen Parkareals auf dem Festplatz sowie ausreichender Schlafplätze in Turnhallen, über die Beschaffung der Sportgeräte, die Organisation der Sportstätten und des Rahmenprogramms, bis hin zur Sponsorensuche, alles wurde vom achtköpfigen Sportition-Team bewerkstelligt. Die Veranstaltung wird ausschließlich über Sponsorengelder finanziert, als Premiumpartner treten die ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG und die Wittenstein AG auf. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Oberbürgermeister Dr. Jürgen Barth übernommen. Nach Anreise und Willkommensfeier am Freitag werden am Samstag Turniere in Fußball, Basketball, Volleyball, Beach-Volleyball und 5-Kampf ausgetragen. Der offiziellen Siegerehrung am Abend schließt sich eine große Party an. Für diejenigen, die nicht sportlich aktiv, aber dennoch dabei sein wollen und die Große Kreisstadt Bad Mergentheim erkunden möchten, wurde ein umfangreiches Freizeitprogramm zusammengestellt. Am Sonntag wird nach einem ausführlichen gemeinsamen Frühstück die Heimreise nach Bad Homburg, Bautzen, Berlin, Breitenbrunn, Dresden, Eisenach, Frankfurt, Gera, Glauchau, Göttingen, Hameln, Heidenheim, Karlsruhe, Leipzig, Lörrach, Mannheim, Mosbach, Ravensburg, Rödermark, Stuttgart und Villingen-Schwenningen angetreten. Als Andenken an dieses Event können die Teilnehmer erstmals ein exklusives Sportition-Tour-Shirt erwerben. Wer sich für die BA-Meisterschaft interessiert, ist herzlich eingeladen, auf dem Festplatz vorbeizuschauen. Nähere Informationen finden Sie unter www.sportition.org.

News:
PS auf den Boden bringen

- Workshop zu Prüfungsvorbereitung an der DHBW Mosbach Top Leistungen bringen, wenn es zählt? Und dabei Leistungsdruck und Selbstzweifel besiegen? Nicht nur im Alltag, sondern auch in der Abiturvorbereitung und im Studium brauchen wir solche Kompetenzen. Das Gute ist, dass wir erlernen können, unsere bestmögliche Leistung in kritischen Situationen abzurufen. Am 12. und 13. November findet daher das Seminar „PS auf den Boden bringen und Prüfungen meistern“ an der DHBW Mosbach statt. Das Seminar richtet sich an Oberstufenschülerinnen und Schüler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums, an Studierende der DHBW Mosbach sowie an Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung am Samstag, den 12. November um 11 Uhr an der DHBW Mosbach im Raum Audimax, Gebäude E, Lohrtalweg 10, möchten wir interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Eltern herzlich einladen. Dr. Katrin Blatz, Wissenschaftlerin und Pädagogin, wird das zweitägige Seminar halten und in der Auftaktveranstaltung wertvolle Einblicke in das Thema geben, die sowohl wissenschaftlich gestützt als auch im Alltag anwendbar sind. Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor der DHBW Mosbach, die Bundestagsabgeordnete Nina Warken, die Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel, der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig, der Schulleiter des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Jochen Herkert sowie Dr. Baer, Bereichsleitung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, werden im Rahmen der Auftaktveranstaltung einen Beitrag leisten. Wir dürfen uns freuen, sie daher am 12. November um 11 Uhr in den Audimax der DHBW Mosbach einzuladen.

News:
DHBW Mosbach: Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann offiziell ins Amt eingeführt

- Abschied vom früheren Rektor Prof. Dr. Dirk Saller In einer Feierstunde hat Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann heute vor mehr als 200 Gästen ihre Ernennungsurkunde vom Präsidenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, in Mosbach entgegengenommen. Damit ist sie offiziell in ihr Amt als neue Rektorin der DHBW Mosbach eingeführt. Gleichzeitig würdigte Geilsdörfer die Leistungen des früheren Amtsinhabers Prof. Dr. Dirk Saller. „Mit Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann haben wir eine erfahrene und überaus kompetente Rektorin für unseren drittgrößten DHBW-Standort gewonnen. Ich bin sicher, dass sie mit Weitblick und Tatkraft die bevorstehenden Herausforderungen, die das Amt mit sich bringt, meistern wird“, so Präsident Geilsdörfer in seiner Festansprache. Gleichzeitig bedankte er sich für das außerordentliche Engagement von Prof. Dr. Dirk Saller. Unter seiner Führung hatte die DHBW Mosbach ein enormes Wachstum gestemmt, was die Weichen für eine sichere Zukunft stellte. So hatte die Zahl der Studierenden 2011 erstmals die 3.000er Marke erreicht und ist bis 2013 auf knapp 4.600 angestiegen. Das führte u.a. dazu, dass neue Professorenstellen sowie Arbeitsplätze in der Verwaltung entstanden sind, am Campus Mosbach eine Mensa eingerichtet wurde und im Herbst 2014 ein neues Lehr- und Forschungsgebäude in Betrieb genommen wird. In ihrer Ansprache gab Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann einen Ausblick auf die zukünftige strategische Ausrichtung der Hochschule: „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass die Qualität in Lehre und Forschung mit dem enormen Wachstum der letzten Jahre Schritt hält. Mein Ziel liegt daher ganz klar in der Qualitätssicherung unseres dualen Studienmodells, um so nachhaltig den Erfolg des Standorts zu erhalten.“ Gleichzeitig müsse der Standort überregional sichtbar und für junge Menschen aus ganz Deutschland, Europa und der Welt attraktiv werden. Ausdrücklich bedankte sie sich beim Präsidenten der DHBW, Prof. Geilsdörfer, und dem Vorsitzenden des Mosbacher Hochschulrats, Prof. Dr. Jürgen Kletti, für das mit ihrer Ernennung zur Rektorin entgegengebrachte Vertrauen. Prof. Dr. Dirk Saller würdigte sie für seinen unermüdlichen Einsatz, insbesondere für seine Managementqualitäten, durch die es gelungen ist, die rasante Entwicklung der Studierendenzahl abzufedern. Prof. Dr. Dirk Saller blickte zufrieden auf seine Amtszeit zurück: „Ich habe die Menschen und die Leistungsbereitschaft an der DHBW Mosbach in den letzten Jahren sehr schätzen gelernt und den Wechsel von Mannheim nach Mosbach nie bereut. Ich bin überzeugt, dass unter Gabi Jeck-Schlottmanns Führung der Standort weiterhin einen erfolgreichen Weg beschreiten wird.“ Nach einem Forschungssemester wird er der DHBW Mosbach in neuer Funktion im Bereich der Lehre erhalten bleiben. Grußworte kamen außerdem von Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann, dem Landrat des Neckar-Odenwald-Kreises Dr. Achim Brötel, dem Hochschulratsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Kletti und vom Studierendensprecher Maximilian Perlitz. Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Trio Swing to go. Zur Person: Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann Jeck-Schlottmann ist derzeit die einzige Frau an der Spitze eines DHBW-Standortes. Sie lehrt, forscht und arbeitet bereits seit 1987 als Professorin an der früheren BA / heutigen DHBW Mosbach. Seit 2006 hatte sie das Amt der stellvertretenden Direktorin und die Studienbereichsleitung Wirtschaft inne. Mit der Umwandlung der Berufsakademie in die Duale Hochschule 2009 wurde Jeck-Schlottmann Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte waren bisher die Weiterentwicklung der betriebswirtschaftlichen Studiengänge sowie insbesondere die Themenfelder Qualität der Lehre, Internationalisierung, Familienfreundliche Hochschule, weiterbildende Masterprogramme und Lebenslanges Lernen. Zur Person: Prof. Dr. Dirk Saller Im März 2011 übernahm Saller das Amt des Mosbacher DHBW-Rektors von Prof. Geilsdörfer. Davor war er fünf Jahre als Prorektor und Dekan an der DHBW Mannheim tätig. Sein Studium der Physik schloss Saller an der Universität Heidelberg ab. Anschließend promovierte er in Angewandter Mathematik an den Universitäten Mannheim und Florenz. Sein Interesse für IT-Konzepte und Systemanalysen mündete 2002 in die Gründung eines Beratungsunternehmens, das darauf spezialisiert war, Geschäftsprozesse mithilfe von IT-Lösungen zu optimieren. Parallel lehrte er bereits seit 1998 als nebenberuflicher Dozent, später als Studiengangsleiter Informationstechnik an der DHBW Mannheim.

News:
210 ECTS-Punkte für Bachelor-Studiengänge der Berufsakademie Baden-Württemberg

- Die dreijährigen Bachelor-Studiengänge der Berufsakademie Baden-Württemberg (BA) sind von der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) mit 210 ECTS-Punkten (European Credit Transfer System) akkreditiert worden. In traditionellen Hochschulstudiengängen werden pro Jahr 60 ECTS-Punkte vergeben. Für einen Bachelor-Abschluss sind 180 Punkte erforderlich, für einen Master mindestens 300. Dadurch, dass die baden-württembergischen BA-Studierenden nun jährlich 70 Leistungspunkte und beim Abschluss nach drei Jahren bereits 210 erreichen, verkürzt sich für sie die Dauer eines weiterführenden Studiums zum Master deutlich. Die ECTS-Punkte beurteilen die Intensität eines Studiums. Sie wurden europaweit eingeführt, um eine länderübergreifende Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Studienangebote zu schaffen. Der Beschluss der Ständigen Akkreditierungskommission (SAK) der ZEvA, der auf Basis eines Gutachtens einer internationalen Expertengruppe gefasst wurde, bescheinigt den Berufsakademien eine besonders hohe Effektivität. Die ZEvA rechnet den Studiengängen an, dass die betrieblichen Phasen des dualen Studiums in das Curriculum integriert sind und somit eine besonders hohe Arbeitsbelastung für die Studierenden besteht, die die Vergabe zusätzlicher Punkte rechtfertigt. Durch die sich ergebende Zeitersparnis haben die BA-Studierenden einen deutlichen Wettbewerbsvorteil und werden von der Berufsakademie Baden-Württemberg mit besten Zukunftsaussichten entlassen.

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PS auf den Boden bringen

- Workshop zu Prüfungsvorbereitung an der DHBW Mosbach Top Leistungen bringen, wenn es zählt? Und dabei Leistungsdruck und Selbstzweifel besiegen? Nicht nur im Alltag, sondern auch in der Abiturvorbereitung und im Studium brauchen wir solche Kompetenzen. Das Gute ist, dass wir erlernen können, unsere bestmögliche Leistung in kritischen Situationen abzurufen. Am 12. und 13. November findet daher das Seminar „PS auf den Boden bringen und Prüfungen meistern“ an der DHBW Mosbach statt. Das Seminar richtet sich an Oberstufenschülerinnen und Schüler des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums, an Studierende der DHBW Mosbach sowie an Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung der Deutschen Wirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung am Samstag, den 12. November um 11 Uhr an der DHBW Mosbach im Raum Audimax, Gebäude E, Lohrtalweg 10, möchten wir interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Eltern herzlich einladen. Dr. Katrin Blatz, Wissenschaftlerin und Pädagogin, wird das zweitägige Seminar halten und in der Auftaktveranstaltung wertvolle Einblicke in das Thema geben, die sowohl wissenschaftlich gestützt als auch im Alltag anwendbar sind. Prof. Dr. Max Mühlhäuser, Prorektor der DHBW Mosbach, die Bundestagsabgeordnete Nina Warken, die Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel, der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig, der Schulleiter des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums Jochen Herkert sowie Dr. Baer, Bereichsleitung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, werden im Rahmen der Auftaktveranstaltung einen Beitrag leisten. Wir dürfen uns freuen, sie daher am 12. November um 11 Uhr in den Audimax der DHBW Mosbach einzuladen.

News:
Studium Generale: Warum es sich lohnt in Bildung zu investieren

- Beim 2. Students‘ Excecutive Talk am Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach gab Dr. Erhard Klotz, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung (DSS), Einblicke in die Arbeit einer Stiftung. „Stiftung ist kein Steuerersparnismodell“, so Klotz zu den rund 300 Studierenden. Stattdessen gehe es der Stiftung und dem Stifter Dieter Schwarz darum, „in die Köpfe der Menschen zu investieren, um national und international erfolgreich zu bleiben“. Die DSS investiere ausschließlich in Bildungsprojekte, erklärte Klotz, da der Stifter darin den wichtigsten Rohstoff Deutschlands sehe. Zunächst habe die DSS in Stiftungsprofessuren, unter anderem an der DHBW Mosbach (damals noch Berufsakademie) und der Hochschule Heilbronn (HHN) investiert. In 2002 gründete die DSS dann die Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) mit dem Ziel, zu einer positiven Entwicklung der Bildungssituation in der Region und damit zur Verbesserung des Angebots an qualifizierten Arbeitskräften beizutragen. Das Bildungsangebot der aim erstreckt sich über alle Lebensphasen von der Geburt über die Kindheit und Jugend sowie das gesamte Berufsleben. Pro Jahr verzeichnet die aim rund 42.000 Seminarteilnehmer. In 2005 folgte die Gründung der German Graduate School of Management and Law (GGS, früher Heilbronn Business School), eine private, staatlich anerkannte Stiftungshochschule in Heilbronn. Sie bietet für Hochschulabsolventen berufsbegleitende Master-Studiengänge an. Mit der GGS wolle man „keine Massen bewegen“, sondern in einem sehr spezifischen Feld wertvolle und einzigartige weiterqualifizierende Masterprogramme anbieten. Um insbesondere die Begeisterung für MINT-Fächer zu entfachen, entwickelte die DSS ein Konzept für ein Science Center. 2009 wurde die experimenta eingeweiht, die größte Technik-Erlebniswelt in Süddeutschland, untergebracht in einem historischen Ölsaatspeicher. Die Einrichtung zeichne sich durch „die Verbindung von Ausstellung, Talentschmiede und Akademie aus, die einzigartig in Deutschland ist“, so Klotz. Die DSS habe ihre Investitionen jedoch nicht nur auf private Hochschulen beschränken wollen: In 2009 initiierte sie gemeinsam mit dem damaligen Rektor der DHBW Mosbach, Prof. Reinhold Geilsdörfer, die Gründung einer Außenstelle der DHBW Mosbach in Heilbronn. In Rekordzeit sei die Genehmigung durch die politischen Gremien gelungen. Bereits 2010 starteten die ersten Studierenden des Campus Heilbronn noch in Übergangsräumlichkeiten auf dem Gelände der HVG. Der Erfolg überraschte selbst Klotz: „Die bis 2015 geplanten neun Anfängerkurse sind bereits in diesem Jahr erreicht worden.“ Für das kommende Wintersemester habe man sich daher bereits drei Überlastkurse genehmigen lassen müssen. Um den von der DSS geförderten Bildungseinrichtungen eine ideale Infrastruktur bieten zu können, beschloss die DSS, einen innenstadtnahen Bildungscampus zu errichten. „Auf diese Weise sind die einzelnen Einrichtungen nähe beieinander und können sich besser vernetzen“, so der Geschäftsführer. In einer Rekordbauzeit von lediglich 20 Monaten sei der Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung entstanden. Die DSS habe sich für die nächsten fünfzehn Jahre verpflichtet, den Campus Heilbronn der DHBW Mosbach zu fördern und finanziell zu unterstützen. Mit dem Bildungscampus sei man dem Ziel ein Stück näher zu kommen „Heilbronn als Hochschulstandort“ zu etablieren und das auch in der Innenstadt spürbar werden zu lassen. Prof. Dr. Nicole Graf freute sich über das große Interesse der Studierenden an der Veranstaltung und blickt für den Campus Heilbronn positiv in die Zukunft: „Unser Endausbauziel haben wir bereits bei weitem überschritten, die Nachfrage der Wirtschaft nach unseren Studienplätzen ist gigantisch“. Sie riet den Studierenden daher, die Ruhe auf dem Campus noch bis zum Start der nächsten Erstsemester zu genießen. „Ab Herbst sind Sie doppelt so viele!“, so die Campusleiterin.

News:
Genießerregion Hohenlohe

- Spätzle sind das beliebteste Gericht in Hohenlohe. Dies zeigen die Ergebnisse einer Untersuchung von Food Management Studierenden der Außenstelle Bad Mergentheim der Berufsakademie Mosbach. Vor dem Hintergrund der Marketing-Kampagne „Genießerland Baden-Württemberg“ entwickeln die Tourismusgemeinschaften Hohenlohe, Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus und Liebliches Taubertal in einem dreijährigen Projekt eine neue Werbestrategie für die Region, die als „Genießerregion Hohenlohe“ vermarktet werden soll. Der Frage, was die beliebtesten Gaumenfreuden der Gegend sind, gingen nun die Food Management Studierenden unter Leitung von Professorin Susanne Steimer nach. Sie erforschten die Bekanntheit der Spezialitäten, Verbraucherverhalten und Image der Region. Am häufigsten wurden bei der Umfrage, die in Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen, Schwäbisch Hall und Wertheim durchgeführt wurde, Spätzle (44%), Hohenloher Festtagssuppe (24%) und Kartoffelsalat (24%) genannt. Dicht gefolgt wurden die Top drei durch Grünkernküchle (23%) und Gerichte vom schwäbisch-hallischen Schwein (23%). Bei der Häufigkeit der genannten Produkte lag das schwäbisch-hallische Landschwein (56%) deutlich vor Grünkern (42%) und Boeuf de Hohenlohe (28%). Besonders erfreulich für die regionale Wirtschaft ist, dass 78% der Befragten angaben, bewusst regionale Produkte zu kaufen und 71% der Befragten, dass sie im Restaurant gezielt diese Spezialitäten wählten. Die Attraktivität Hohenlohes wurde von 95% der Teilnehmer, die zu 70% aus Einheimischen und 30% aus Gästen bestanden, mit sehr gut bis gut bewertet. Mit der Bereitstellung dieser Resultate der Studie wird die Zusammenarbeit zwischen Tourismusgemeinschaften und BA jedoch noch nicht beendet sein. Für September ist die Kreation von zehn Gerichten aus den beliebtesten Komponenten in Kooperation mit regionalen Spitzenköchen geplant. Über Zeitungs- und Radioumfragen sollen daraus drei Favoriten gewählt und in einer breit angelegten Kampagne beworben werden. Das Projekt „Genießerregion Hohenlohe“ ist bestes Beispiel für kooperative Forschung, wie sie im Gesetzesentwurf zur Umwandlung der Berufsakademien in die Duale Hochschule Baden-Württemberg vorgesehen ist.

News:
Gegarte Maultaschen statt frischem Fisch

- Bericht eines dualen Studenten über seine Zeit in Mosbach Von der Großstadt nach Mosbach, aus dem Norden in den Odenwald – wie das funktioniert, zeigt Timo Lemcke. Der Bremer begann 2013 im Studiengang BWL-Handel ein duales Studium mit dem Schwerpunkt Branchenhandel Holz. 2016 machte er seinen Abschluss und blickt nun zurück. „Im August 2012 begann ich eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Firma Enno Roggemann in Bremen. Innerhalb des ersten Lehrjahres konnte ich bereits umfangreiche Einblicke in unterschiedliche Abteilungen gewinnen, da die Ausbildung des Unternehmens Kenntnisse in sämtlichen Unternehmensbereichen vermittelt. An meinem Geburtstag im Jahr 2013 wurde mir dann durch die Geschäftsleitung angeboten, ein duales Studium in Mosbach, an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), zu absolvieren. Bis heute für mich ein unvergessener Tag. Diese Möglichkeit habe ich gerne wahrgenommen, wenngleich Mosbach für mich ein absolutes Rätsel darstellte. Habe ich doch bisher mit Baden-Württemberg vor allem Spätzle, Daimler oder den VFB Stuttgart assoziiert. Von der hanseatischen Großstadt ging es also in die badische Kreisstadt. 550.000 Einwohner im Verhältnis zu 22.000, Gotik zu Fachwerk, statt frischem Fisch fortan gegarte Maultauschen, ein Kulturschock war somit vorprogrammiert. Mein Studentenzimmer habe ich gemietet, ohne dieses vorher jemals besichtigt zu haben. Die erste Überraschung ließ somit nicht lange auf sich warten, denn meine Unterkunft befand sich auf einem Hügel, für norddeutsche Verhältnisse sogar auf einem Berg. Trotz Muskelkater in den Waden blieb dieses Zimmer für die kommenden drei Jahre mein Zuhause. „Mosbach wurde für mich in den drei Jahren zu dem Mittelpunkt meines Lebens“ Während der ersten Studienwoche hatte ich die ersten Probleme, einige meiner Kommilitonen zu verstehen. Auf die Frage „wo schaffst du?“ fand ich, trotz zumindest grundlegender Fremdsprachenkenntnisse, keine Antwort. Die Artikulation meines heute sehr guten Freundes Steffen Hoffmann konnte ich anfangs überhaupt keiner Sprache zuordnen. Trotzdem wurde Mosbach für mich in den drei Jahren zu dem Mittelpunkt meines Lebens. Ich hoffe, Ihnen durch diesen Bericht meine Begeisterung für den Studiengang „Branchenhandel Holz“ und das idyllische Mosbach näher bringen zu können. Mosbach befindet sich in einem kleinen Tal, umschlossen von den Bäumen des Odenwaldes. Der idyllische Stadtkern mit seinem Rathaus und vielen kleinen Restaurants wirkte auf mich anfangs wie aus einem Film. Die Fachwerkhäuser mit ihrem markanten Skelettbau verpassen der Kreisstadt ein ganz besonderes Flair. Abseits von der Hektik vieler Großstädte besitzt Mosbach seinen ganz eigenen Charme. „Holzartenbestimmung“ fühlte sich anfangs an wie „Holzartenbingo“ Der Studiengang „BWL-Handel, Branchenhandel Holz“ ist untergliedert in sechs Theoriephasen, die jeweils durch eine Praxisphase voneinander getrennt sind. Organisiert wird das Studium durch den Studiengangsleiter Prof. Dr. Hubert Speth, welcher für seine Studenten immer ein offenes Ohr hat, sowie Manuela Kapler, die im Sekretariat für viele Studenten die Rolle einer „Ersatzmutter“ übernimmt. Zu den Schwerpunkten im Studium zählen selbstverständlich klassische Fächer der Betriebswirtschaftslehre, wie zum Beispiel Unternehmensführung, Rechnungswesen oder Marketing. Darüber hinaus werden Fächer gelehrt, die vor allem für holzaffine Menschen besonders interessant sind. Zu diesen zählen unter anderem Holzhandelspolitik, Holzprodukte oder Holzaußenhandel. Besonders beliebt unter den Studenten ist das Fach „Holzartenbestimmung“, welches sich anfangs für viele eher wie ein „Holzartenbingo“ anfühlt. Doch mit etwas Übung gelingt es, die Zellstruktur einer Holzprobe mit Hilfe eines Mikroskops exakt zu definieren. Die Dozenten, vor allem in den holzspezifischen Fächern, kommen oftmals selbst direkt aus der Unternehmenspraxis. Viele gehören zu den Führungskräften in der Holzbranche, wodurch die Vorlesungen besonders ansprechend und praxisnah gestaltet werden. Win-win-Situation für Unternehmen und Studenten In den Praxisphasen müssen zwei Projektarbeiten sowie eine Bachelorarbeit geschrieben werden. Diese Arbeiten besitzen immer einen Bezug zum jeweiligen Unternehmen. Diesbezüglich hatte ich die Chance, über interessante Themen zu schreiben – wie zum Beispiel das Kundenmanagement – und die hierfür notwendige Unterstützung des Unternehmens zu erhalten. Wenn die Schwerpunkte durchdacht gewählt und abgestimmt werden, entsteht zwischen Unternehmen und Studenten auf jeden Fall eine „Win-win-Situation. Selbstverständlich hört sich Mosbach nicht so klangvoll und vielversprechend an, wie zum Beispiel München oder Berlin. Doch die Gelegenheit, die Metropolen dieser Welt hautnah zu erleben, eröffnet sich den Studenten schneller als erwartet. Die DHBW unterhält Austauschprogramme zu Universitäten, zum Beispiel in den USA, Chile oder Süd- Korea. Im vierten Semester besteht die Möglichkeit, sich für ein Theoriesemester an einem dieser Standorte zu bewerben. Ich habe im Jahr 2015 ein Semester in Singapur studiert. Neben anspruchsvollen Studieninhalten werden somit auch sprachliche und interkulturelle Kompetenzen weiterentwickelt. Für mich gehören die vier Monate in Singapur zweifelsohne zu den prägendsten Erfahrungen in meinem Leben. Diese Möglichkeit wahrzunehmen, kann ich jedem Studenten nur empfehlen. „Duales Studium ist der beste Weg“ Nach sechs Semestern bin ich davon überzeugt, dass ein duales Studium für die Ausbildung und Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen der beste Weg ist. In Mosbach wird das benötigte Hintergrundwissen vermittelt, welches in den Praxisphasen unmittelbar angewendet werden kann. Darüber hinaus können auch Herausforderungen der Unternehmenspraxis in den Theoriephasen diskutiert werden. Ferner profitieren auch die Unternehmen, wenn diese sich dazu entschließen, Studenten nach Mosbach zu schicken. Ein signifikanter Grund ist, dass die Identifikation zu den Firmen und der Holzbranche im Allgemeinen intensiviert und gefestigt wird. Wie viele meiner Kommilitonen, werde auch ich bei meinem Dualen Partner in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen und darf mich zukünftig mit herausfordernden und abwechslungsreichen Aufgaben beschäftigen. „Ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl“ Im Gegensatz zu anderen Studiengängen besitzt der Studiengang „Branchenhandel Holz“ keinen regionalen, sondern eher einen nationalen Charakter. Die Heimatstädte meiner Kommilitonen sind unter anderem Dortmund, Aachen, Fulda, Verl, Freiburg oder Neu-Ulm. Aus diesem Grund verbringt ein Großteil des Studiengangs auch die Wochenenden während des Semesters in Mosbach, wodurch schnell ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl entsteht. Die Vorlesungen und Abende in Mosbach erlebt man mit Kommilitonen, die bei potenziellen Konkurrenten, Kunden oder Lieferanten tätig sind, oder wie ich gelernt habe, dort „schaffen“. Folglich werden häufig Probleme aus der Praxis diskutiert und es entsteht bereits frühzeitig ein interessanter Überblick hinsichtlich der Holzbranche. Mosbach ist nicht unbedingt durch sein florierendes und abwechslungsreiches Nachtleben bekannt geworden. Nichtsdestotrotz finden die „Hölzernen“ seit Generationen Lösungen für diese Herausforderung. Dadurch habe ich mir mittlerweile auch einen beachtlichen Wortschatz in schwäbisch, oder badisch – den Unterschied habe ich nie erkennen können – angeeignet. Der Management Club Holzhandel e.V. Der Geschäftsführer der Firmengruppe Enno Roggemann, Max Roggemann, erklärte mir vor Beginn meines ersten Semesters, dass er in Mosbach „Freunde fürs Leben“ kennengelernt hat. Nach drei Jahren gilt dieser Satz für mich genau so. Ein besonderer Grund dafür ist der einzigartige Zusammenhalt zwischen den unterschiedlichen Semestern in Mosbach und den ehemaligen Studenten. Eine herausragende Rolle spielt hierfür der Management Club Holzhandel e.V. (MCH), welcher ehrenamtlich durch Michael Lauprecht, Jonathan Klemme und Markus Schmitt geführt wird. Dieser Verein hat es mir in den letzten drei Jahren ermöglicht, eine Vielzahl von Menschen aus der Holzbranche kennenzulernen, wodurch viele intensive Freundschaften entstanden sind. Neben jährlichen Treffen in Mosbach, etwa zur Jahreshauptversammlung im Mai, werden darüber hinaus „MCH-Fahrten“ in unterschiedliche Städte organisiert. Die Stimmung und der Zusammenhalt sind, trotz unterschiedlicher Semester, unwahrscheinlich gut. Tagsüber werden namenhafte Unternehmen besichtigt und abends interessante Gespräche geführt. Eine derartige Verbundenheit gibt es in keinem anderen Studiengang, wodurch die Identifikation mit der Holzbranche signifikant gefördert wird. Der MCH Mosbach ist für mich ein ganz besonderer Verein, dem ich gerne treu bleiben werde. „Mehr als nur ein Job“ In der Holzbranche zu arbeiten bedeutet für viele mehr, als nur einem Job nachzugehen. Bei vielen Personen, die ich bisher kennenlernen durfte, ist eine besondere Leidenschaft spürbar, die ihren Ursprung in Mosbach hat. Rückblickend sind diese drei Jahre unglaublich schnell vergangen und ich blicke schon jetzt mit Wehmut auf diese Zeit zurück. Prof. Dr. Hubert Speth sagte in einer unserer ersten Vorlesungen einen Satz, der das Studium vielleicht besser beschreibt, als es dieser gesamte Bericht vermag. „In Mosbach weinen die Studenten zweimal, einmal wenn sie kommen und einmal wenn sie gehen.“ Dieser Satz besitzt auch für mich und meine Kommilitonen Gültigkeit. Nach drei intensiven und schönen Jahren in Mosbach war der Abschied sehr emotional. Ich wünsche jedem jungen Menschen, dem die Möglichkeit eines Studiums in Mosbach angeboten wird, diese Chance wahrzunehmen, um die gleichen Erfahrungen wie ich zu sammeln. Für mich war Mosbach eine einzigartige Chance in Verbindung von Theorie und Praxis, die Holzbranche aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu erleben. Mosbach war eine großartige Zeit und wird immer eine besondere Rolle in meinem Leben einnehmen.“

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Putzaktion an der Gaskugel: Auffrischung für das Logo

- Klettern haben sie geübt. Einen Nachmittag, an einer fünf Meter hohen Wand in einer Heilbronner Kletterhalle. Als die zehn Studierenden des Campus Heilbronn der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach gestern auf der knapp 40 Meter hohen Gaskugel in der Nähe ihres Campus stehen, erscheint diese Übungsstunde eher lächerlich. Doch alle bangen Blicke nützen nichts: Gesichert an einem Seil geht es in die Tiefe, mit einem Schrubber in der Hand. Wir erinnern uns: Im Oktober 2010 bezogen die ersten „dualen“ Studierenden den Campus Heilbronn der DHBW Mosbach. Kurz darauf ließ die DHBW Mosbach ihr Logo auf der nur wenige Meter entfernten Gaskugel anbringen. Ein symbolischer Akt, der das Image von Heilbronn als Stadt der Bildung und des Wissens auf dem altbekannten Industriedenkmal augenfällig machen sollte. Mittlerweile sind eineinhalb Jahre ins Land gegangen und die DHBW ist auf dem neu errichteten Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung angekommen – die Gaskugel steht allen Voraussagen zum Trotz noch an ihrem Platz. Das rot-graue DHBW-Logo ist etwas angestaubt und kann - ganz im Gegensatz zum Bildungscampus, der in neuer Frische erstrahlt - eine Auffrischung gut vertragen. „Nach anderthalb Jahren ist es leider etwas angeschmuddelt“, sagte Campus-Leiterin Nicole Graf. Und weil im Rahmen der sogenannten „Putzmunter“-Aktion in dieser Woche die Stadt Heilbronn an vielen Stellen vom Dreck befreit wird, ging es hier also darum, die weiße Hülle der Gaskugel zu reinigen. „Das ist doch unser Wahrzeichen, das muss immer glänzen“, sagte Pablo Zipprich, der BWL studiert. „Symbolisch markiert die Kugel das neue Hochschulviertel mit Bildungscampus und Campus II der Hochschule Heilbronn nördlich der Mannheimer Straße und schließt gleichzeitig die zukünftige Bildungsachse des Innenstadtbereichs zwischen Experimenta und Gaskugel ab“, erklärt die Prorektorin und Leiterin des Campus Heilbronn der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Nicole Graf, den Grund für die Aktion. Zur Sicherung und Betreuung der Putzaktion an Baden-Württembergs bekanntester Gaskugel konnten Profi-Kletterer vom Deutschen Alpenverein gewonnen werden. Presseberichte zur Putzaktion an der Gaskugel: Hochschulportal www.hochschulenhoch3.de SWR Landesschau vom 22. März, 18.45 Uhr Stimme Online vom 21. März Stimme TV vom 21. März

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