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News:
Schnuppern ins Studium

- Knapp 20 Zuwandererinnen und Zuwanderer aus Syrien, Bali, Kosovo oder Mexiko besuchten den Standort Mosbach der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW), um an einer deutschen Hochschule akademische Luft zu schnuppern. Sie nehmen alle an einem studienvorbereitenden Jahr teil. Das Programm, das junge Zugewanderte mit Hochschulzugangsberechtigung innerhalb eines Jahres in einem Deutschkurs auf die telc-Prüfung vorbereitet, zielt darauf ab, den sog. C1-Level in Deutsch zu erreichen, der für ein Studium vorausgesetzt wird. Gemeinsam mit der Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) in Heilbronn, die dieses Programm durchführt, besuchte die Gruppe die DHBW Mosbach. Die für den Studiengang BWL-Handel mit der Vertiefung Controlling verantwortliche Studiengangsleiterin Prof. Dr. Petra Morschheuser begrüßte die Studieninteressierten und erläuterte die Hochschullandschaft sowie auch die Vorzüge eines dualen Studiums. Anschließend konnten die Interessierten eine Vorlesung im Bereich Wirtschaftsrecht besuchen: der Dozent Klaus Hebrank zeigte anhand von kleineren Rechtsfällen die Tücken bei einem Kaufvertrag. Um innovative Lehr- und Lernformate zu demonstrieren, rundete eine Führung durch die Digitale Fabrik das Besuchsprogramm ab. Sven Benseler und Herrn Reinhard Wenig zeigten dabei typische Produktionsanlagen und Fertigungsprozesse, die in Echtzeit miteinander vernetzt sind.

News:
„Hier ist Rom im Boden“

- Wer der Geschichte näher kommen will, muss keineswegs ausschließlich im Boden danach graben. Dieses Bild davon, was Archäologen tun, ist längst überholt, denn mit der Methode der archäologischen Luftbildprospektion lässt sich manch verborgener Schatz entdecken – aus der Vogelperspektive. In die begibt sich seit mehr als 30 Jahren Rudolf Landauer. Er war der Referent eines Vortragsabend an der DHBW Mosbach, der im Rahmen des Studium Generale etliche interessierte Zuhörinnen und Zuhörer in den Audimax gelockt hatte, Studierende und Professoren der DHBW ebenso wie junge und ältere Bürger aus dem Neckar-Odenwald-Kreis. Dieses in loser Reihenfolge veranstaltete Format will fakultäts- und fächerübergreifendes Denken fördern und ging am Mittwochabend auf das Konto des Studiengangs Mechatronik. Den Vortragsabend moderierte Prof. Dr. Rainer Klein; mit Rudolf Landauer verbindet ihn die Fliegerei. Und ein Flugzeug ist es auch, das der Mosbacher Journalist und Fotograf besteigt, um aus der Luft den Geheimnissen der im Boden verborgenen Geschichte auf die Spuren zu kommen. Die Römer haben zahlreiche davon im Neckar-Odenwald-Kreis hinterlassen. „Hier ist Rom Boden“, ging der Referent ausführlich auf die berühmtesten ein, die beiden Limeslinien, den frühen Odenwaldlimes und den ihn ersetzenden Vorderen Limes. Dass es in der Region einen zweifachen Limes gibt, begeistert Landauer. „Das hebt uns von allen anderen Limesorten ab“, findet er es gleichzeitig schade, dass der ältere – „mein Lieblingslimes“ – im Weltkulturerbeantrag nicht berücksichtigt wurde. Aus der Vogelperspektive ist im Boden Verborgenes am Bewuchs erkennbar, auch 2.000 Jahre später. „Wo einst ein Graben verlief, stehen die Pflanzen heute höher und sammeln mehr Chlorophyll“, weiß der 71-Jährige, der seine Leidenschaft für die Archäologie aktuell in einem Studium der Frühgeschichte vertieft. Wo Mauerwerk, Fundamente oder Urnen in der Erde sind, weisen die Pflanzen oberirdisch negative Bewuchsmerkmale auf. Beides zeigt sich auf den Fotografien als mal dunkle, mal helle Linien, je nach Jahreszeit und Wachstumsphase deutlich oder schwach erkennbar. Doch dem geübten Auge des Luftbildprospektors entgeht so schnell nichts; ausführliche Vor- und Nacharbeit gehören genauso dazu wie eine präzise Verortung. „Man muss schon wissen, wohin man guckt, und ein bisschen Glück gehört auch dazu.“ Mit Hilfe der archäologischen Luftbildprospektion konnte Rudolf Landauer den Lauf der jüngeren Geschichte bereits mehrfach beeinflussen. Bei Bad Rappenau sollte Anfang der 90er Jahre eine Fabrikhalle gebaut werden. Eine frühe Aufnahme Landauers zeigte die Umrisse eines römischen Kornspeichers, der von ehrenamtlich grabenden Senioren perfekt freigelegt wurde. „Wenn’s mein Bild nicht gegeben hätte, wären die Bagger und Planierraupen angerückt“, freut sich der Fotograf. Dank der Entdeckung des einstigen Kornspeichers und seiner Freilegung kam Getreide zutage, das dort im Boden die letzten 1.900 Jahre unversehrt überstanden hatte. An anderer Stelle konnte Landauer anhand dreier von ihm erfasster Kastelle nachweisen, dass der Odenwaldlimes nicht – wie bisher angenommen – bei Bad Wimpfen als „nasser Limes“ im Neckar seine Fortsetzung fand, sondern weiter nach Süden verlief. Bedauerlich findet der Luftbild-Archäologe allerdings, dass trotz des Wissens um die im Boden verborgenen Bauten der Römerzeit das Bauen der Jetztzeit darauf nicht immer Rücksicht nimmt. Bilder aus der Gegend von Oberscheidental belegten auch dies. Einer, der sich mit den Überresten menschlichen Wirkens mit dem besonderen Blick aus dem Cockpit widmet, findet in der Haltung des Fliegerkollegen Antoine de Saint Exupéry einen Richtungsgeber, denn der Schriftsteller wusste: „Um klar zu sehen, genügt ein Wechsel der Blickrichtung.“ Verbunden fühlt sich Landauer außerdem dem italienischen Universalgelehrten Galileo Galilei, dessen Erkenntnis er mehrfach zitierte: „Wissen ist immer vorläufig.“ Im Moment jedenfalls widmet sich Rudolf Landauer mit Leidenschaft der Archäologie – zu Lande und in der Luft…

News:
Wissenschaftsministerin Bauer auf der Bundesgartenschau

- „Das ist Technik, die begeistert“, so Theresia Bauer. „Wir brauchen in Zukunft noch mehr Ingenieurinnen und Ingenieure. Dieses Exponat weckt das Interesse an einem Ingenieurstudium.“ Sie sprach dabei über die „Smart Factory“, ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschule Heilbronn und der DHBW Mosbach. Sie hoffe deshalb, dass besonders viele Kinder und junge Leute die automatisierte Bepflanzungsanlage starten, so die Wissenschaftsministerin, die mit gutem Beispiel vorausging: Am Tablet wählte sie eine Samensorte, das Bild des BUGA-Zwerges und eine Beschriftung – „Für Mama“ gab auch gleich einen Hinweis, wer ihren Blumentopf als Geschenk erhalten soll. Im ersten Schritt ergriff die Maschine einen Blumentopf und füllte ihn mit Erde. Ein Roboter setzte die Samen ein, bedeckte sie mit Erde und im letzten Schritt beschriftete eine Druckstation den Topf. Nach vier Minuten hielt Theresia Bauer ihren ganz persönlichen Blumentopf in Händen. Über zwei Großdisplays konnte die Wissenschaftsministerin die Produktion verfolgen. Zum einen zeigte ein sogenannter Digitaler Zwilling die Produktion als 3-D-Modell parallel zur echten Anlage. Auf dem zweiten Bildschirm war zu sehen, welcher Auftrag abgearbeitet wird, welche Bearbeitungsstationen laufen und wie die allgemeinen Statistiken in der Pflanzmaschine aussehen: 22 Töpfe wurden bereits an diesem Vormittag bepflanzt, über das Osterwochenende waren es knapp 400. „Mit der Smart Factory sollen die Besucher den großen Vorteil der Digitalisierung in der Produktion erleben“, erklärte DHBW-Professor Dr. Christian Kuhn. „Jedes Produkt kann individuell gefertigt werden, mit der sogenannten Losgröße 1, während die Prozesse der Anlage weiterhin vollautomatisiert ablaufen und damit weder zusätzliche Zeit benötigen noch mehr Kosten verursachen.“ Für die Unternehmen der ‚Region der Weltmarktführer‘ sind solche smarten Produktionsprozesse und Dienstleistungen, wie sie unter dem Stichwort Industrie 4.0 laufen, ein großer Wettbewerbsvorteil. Über impact.hn Die Ausstellung IMPACT (*to make an impact: Einfluss nehmen, Eindruck machen oder eine Wirkung ausüben) zeigt den Gästen der Bundesgartenschau die Vielfalt der hiesigen Hochschullandschaft. Als Teil der Stadtausstellung präsentieren sich die Hochschule Heilbronn (HHN), die DHBW-Standorte Mosbach und Heilbronn, das Center for Advanced Studies der DHBW (DHBW CAS), die German Graduate School of Management and Law (GGS) und die Technische Universität München (TUM) mit der TUM School of Management gemeinsam. Mehr dazu unter www.impact.hn .

News:
Wie Rembrandt ein neues Bild malte

- Was an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach (DHBW) Mitte 2018 mit einer Förderzusage durch die Deutsche Bundesbank besiegelt wurde, fand nun seinen ersten, dafür aber umso sichtbareren Ausdruck im Watch.it-Expertenforum: die Kooperation zwischen den Studiengängen Angewandte Informatik und BWL–Bank. Drei Studiengangsleiter und sieben Referenten fragten nach den Möglichkeiten, aber auch Grenzen digitaler Technik aus der Perspektive der Finanzbranche. Gewissermaßen hervorgegangen aus vier Bankforen hat sich das Bild auch dieses DHBW-Formats gewandelt. Denn in der Finanzbranche ist ein enormer Wandel im Gange. „Watch it – gib’ acht, pass’ auf!” Nicht von ungefähr stand wie ein Wink der englische Imperativ über dem Expertenforum, das am 21. März 2019 Fachleute unterschiedlicher Herkunft im Lohrtal zusammenführte und Antworten suchen ließ auf die Frage: Sind Digitalisierung und Künstliche Intelligenz Heilsbringer? Die leicht abgewandelte Schreibweise – „watch.it“ – lieferte aber zugleich den Hinweis auf den Kern dessen, was hier als Weiterentwicklung jenes Formats verstanden wird, das als Bankforum zuletzt im September 2016 für ein volles Haus und ebenso volles Programm gesorgt hatte. Prof. Wolf Wössner, Studiengangsleiter BWL-Bank und Initiator des Bankforums, hatte es auch 2019 wieder geschafft, die Referentenliste mit namhaften Experten zu füllen. Neu ist der interdisziplinäre Ansatz, den das an der DHBW von Prof. Wössner, Prof. Dr. Jens Saffenreuther und Prof. Dr. Dirk Saller 2018 initiierte Kooperationsprojekt birgt. Letzterer leitet den Studiengang Angewandte Informatik, in dem rund 60 Studierende der Deutschen Bundesbank das Rüstzeug bekommen für die wichtige Schnittstelle zwischen Finanzbranche und Informationstechnologie. „Wir sind die einzige Hochschule in Deutschland, die sich so dieser Thematik widmet.“ So ist das Expertenforum unter diesem Kooperationsdach entstanden. „Und das ist nur die Spitze des Eisberges“, hatte Wolf Wössner gut 140 Gäste im Audimax begrüßt, denn weitere Veranstaltungen mit neuen Schwerpunkten sind schon geplant. Beides – Forschungsprojekt und Forum – wird von der zentralen Notenbank gefördert, um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Bank- und Finanzwelt zu untersuchen und zu benennen. Der Schwerpunkt des Forums 2019 lag auf den „Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien aus der Perspektive von Banken und Bankenaufsicht.“ Schneller, treffsicherer, rund um die Uhr verfügbar und – ist das System erst einmal eingerichtet – im laufenden Betrieb außerordentlich kostengünstig, lauten die Verheißungen, die gerade für die Kreditwirtschaft eine außerordentlich hohe Strahlkraft haben. Bewusst war hinter die Forumsüberschrift „Heilsbringer Digitalisierung und Künstliche Intelligenz?“ ein Fragezeichen gesetzt. Wo beschaffen sich Entscheider ihre Informationen? Die Expertin und die sechs Experten, die nach Mosbach geladen waren, wussten das Thema so fachkundig wie kontrovers zu beleuchten. Sie sind nicht alle in der Finanzwelt zuhause, kamen aus den Branchen Social Media, Software und IT-Beratung. Mancher hat seine Karriere als Banklehrling begonnen, wie etwa Prof. Dr. Uwe C. Swoboda, der als DHBW-Kollege aus Stuttgart nach Mosbach gekommen war und verriet, wie die Mediennutzung von Topmanagern deren Entscheidungen beeinflusst. Ganz aktuell konnte Swoboda eine Studie präsentieren, die in Zusammenarbeit „seines“ ZMM (Zentrum für Medienmanagement an der DHBW Stuttgart) mit dem Steinbeis Transferzentrum „Media Management“ entstanden war. „Die ist erst vier Monate alt.“ Es mag erstaunen, aber auf die Frage nach der Wichtigkeit von Informationsquellen setzen die Top-Entscheider „Gespräche“ an die erste Stelle, gefolgt von Websites, E-Mails und Telefon. Soziale Medien spielen als Informationsquelle demnach bei Entscheidungsprozessen eine eher geringe Rolle. Beim Ranking der Mediengeräte landen Computer und Laptop vor Smartphone und Printmedien auf dem obersten Treppchen. Bei der Internetnutzung kommt Vertrauenswürdigkeit eine zentrale Position zu. Merklich bedeutsamer für Innovationsimpulse der Entscheider sind neben den persönlichen Empfehlungen businesszentrierte Netzwerke und Informationsvideos auf YouTube. Klar sei immer auch, so Prof. Swoboda: „Es muss schnell gehen.“ Und auch klar im allgemeinen Informationsverhalten sei im beruflichen Kontext das Nutzen von Online-Quellen. Das Fondsgeschäft in Zeiten des digitalen Wandels Dass eine Vielzahl relevanter Trends den gesamten Banken- und Sparkassensektor beeinflusse, machte Dirk Huppert deutlich. Huppert ist leitender Vertriebsstratege der DekaBank, der sowohl Konzeption als auch operative Umsetzung verantwortet. Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen. Schlagwörter wie Fin Techs, Blockchain, Multikanal und Instant Payment bestimmen den Geschäftsalltag. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf das Fondsgeschäft. Dirk Huppert verbindet damit „Chancen“. Gleichwohl sieht er den Markt durch den Eintritt internationaler Banken, aggressiver Positionierung von Direktbanken und den Ausbau digitaler Angebote etablierter Mitbewerber in Bewegung. An der Schnittstelle zum Kunden gibt es Gedrängel. „Der Kunde möchte weiterhin beraten werden – aber anders“, malte er das Bild von einem abends auf dem Sofa sitzenden Bankkunden, der seine Finanzgeschäfte mit dem Tablet regle. Dazu muss man den Kunden kennen und erreichen. Was wiederum auch andere tun, Giganten wie Amazon oder Alibaba drängten als Branchenfremde ins Finanzgeschäft. „Wir als Banken drohen an der Schnittstelle zum Kunden zu verlieren“, nimmt Huppert die Herausforderung an. „Wir haben die Daten und müssen den Anschluss finden“, warb er dennoch für einen optimistischen Blick in eine profitable Zukunft. In der (digitalen) Automation sieht man bei der DekaBank einen Weg zur verbesserten Kundenansprache, ein erweiterter, bedarfsgerechter und individualisierter Beratungsprozess. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bilden die Basis. „Statistik ist das A und O.“ Huppert will in den Wettlauf einsteigen, ist es schon, denn der DekaBank soll es nicht so ergehen wie Gottlieb Daimler, der 1901 gesagt habe: „Eine weltweite Nachfrage nach Fahrzeugen wird eine Million nicht überschreiten.“ Statt krasser Fehleinschätzungen tritt das Geldinstitut lieber mit der Parole an: „Unterschätzen Sie die Zukunft nicht. Profitieren Sie davon.“ Große Datentöpfe und wie sie zu nutzen sind Ob Künstliche Intelligenz „Hype oder mehr“ sei, hinterfragte die einzige Referentin, Britta Daffner, selbst ein DHBW-Gewächs (aus Mannheim). Mittlerweile berät sie im Auftrag des IT-Riesen IBM. „Banken“, sprach sie ihr überwiegend männliches Publikum an, „haben von jeher große Datentöpfe.“ Wer sie am besten verarbeiten, nutzen könne, sei der Gewinner. Und weil man auch bei IBM weiß, dass Menschen das menschliche Gegenüber brauchen, hat man dort auf der Basis der Software „Watson“ digitale Doppelgänger echter Kundenberater geschaffen – zunächst für eine Schweizer Bank. Die Expertin in der Beratungssparte von IBM erstellte im Audimax eine Road Map für die Herausforderungen, denen sich das Bankgewerbe ihrer Ansicht nach stellen muss. Stichworte sind hier: Kostendruck, branchenexterne Verwerfungen, Informationsverteilung über verschieden Systeme hinweg, Betrugserkennung. Daffners Fazit: „Die Nutzung von KI muss in die DNA eines Unternehmens einfließen und in alle relevanten Prozessen dauerhaft integriert werden.“ Sie fasste es zusammen unter dem Schlagwort: die kognitive Bank. „Angetrieben von Daten, ermöglicht durch exponentielle Technologien, aktiviert durch kognitiv unterstützte Unternehmensabläufe und auf einer sicheren hybriden Cloud-Infrastruktur möchte IBM mit Branchen- und Technologie-Know-how Geschäftsplattformen mitgestalten.“ Prof. Wössner malte das Szenario am Beispiel seines Bankberaters aus: „Der sieht in Zukunft aus wie mein Herr W., aber seine Antworten gibt der digitale Watson-Assistent.“ Erste watch.it-Publikation liegt vor Wie „neues Banking unter solch disruptiven Entwicklungen“ aussehen kann, das behandelt auch die erste Veröffentlichung, die aus dem interdisziplinären Kooperationsprojekt „watch.it“ hervorgegangen ist. Die gleichlautende, von Uwe C. Swoboda herausgegebene Publikation fasst die interessantesten Arbeiten eines Forschungsseminars von Sechstsemestern an der DHBW Mosbach zusammen, das sich intensiv mit den Möglichkeiten und Grenzen innovativer digitaler Bankkommunikations- und Vertriebskanäle beschäftigt. Digitalisierung muss breit in die Bildung rein Thomas F. Dapp hatte schon beim Bankforum 2016 die Zuhörer begeistert. 2019 kam seine ungezwungene und verständliche Art über den „digitalen Strukturwandel“ zu sprechen, ebenfalls bestens an. Nicht zuletzt deswegen, weil er weit über den Bankhorizont hinausblickt: „AI beyond banking“. Er tut es als Leiter des Think Tanks der KfW-Bankengruppe. Dort sei er zwar so etwas wie der Digitalisierungsbeauftragte, verstehe sich selbst aber eher als Kulturbeauftragter, der mit den vor ihm versammelten Frauen und Männer einen weiten (= weiter als 30 Jahre) Blick in die Zukunft warf, in der Mensch und Maschine mehr und mehr verschmelzen würden. Dapps Blick fiel übrigens zunächst in ein Buch, ein echtes Buch mit Deckel und Papierseiten: Yuval Noah Hararis „Homo Deus - eine Geschichte von morgen“. Sie kann als Segen oder Fluch verstanden werden. Bis zum 20. Jahrhundert habe eine klare Trennung zwischen Mensch und Maschine bestanden. „Im 21. Jahrhundert fand und findet die Annäherung statt, und künftig kommt es zur Verschmelzung von beidem.“ Für den Volkswirtschaftler stellen sich mit dieser „Cyborgisierung“ zwangsläufig Fragen der Ethik. „Wir müssen uns fragen: Welche Zukunft wünschen wir uns?“ Was digitale Technologie schon heute imstande sei zu leisten, zeigte Dapp an mehreren Beispielen, von denen ein (digital erzeugtes) Rembrandt-Gemälde und ein preisgekröntes (ebenfalls im Computer geschaffenes) Gedicht vielleicht noch Entzücken hervorriefen. Wenn Gedanken eine Armprothese steuern oder eine smarte Kontaktlinse den Blutzuckerspiegel misst, auch dann werden wohl die meisten noch zustimmend nicken. „Doch was, wenn diese Techniken bei gesunden Menschen eingesetzt werden?“ fragte Dapp. Zu einer Verteufelung führen solche Überlegungen bei dem Referent nicht, denn „wir haben die Möglichkeiten, die Szenarien positiv umzudrehen.“ Von Gastgeber Wössner danach befragt, ob er ein digitaler Optimist sei, antwortete der zweifache Vater: „Ja, ich muss es sein.“ Das Thema des digitalen Struktur- und Lebenswandels breit in die Bildung reinzubringen, ist eine seiner Antworten: „Digitalisierung ist kein Selbstzweck, wir müssen bewusst mit unseren Daten umzugehen.“ KI als Schnittmenge von kognitiver und Computer-Wissenschaft plus Statistik Da passte, was Dr. Udo Milkau nach der Mittagspause über seinen Vortrag geschrieben hatte: „Demythifizierung von Artificial Intelligence (AI)“. An Milkaus Behauptung „AI ist weder kognitiv noch kreativ“ schloss sich sogleich die Schlussfolgerung an: „Künstliche neuronale Netzwerke sind keine Gehirne.“ Künstliche Intelligenz sei bei weitem nicht so griffig, wie angenommen werde, weil sie oftmals ein Reden über das sei, was andere geredet hätten. „Aber nicht über die Sache“, holte Milkau den Mythos KI auf den Boden der Tatsachen zurück. „Das ist zu 99,9 Prozent Statistik.“ Der Referent ist von Hause aus Physiker, hat verschiedene Lehraufträge und befasst sich im Auftrag der DZ Bank mit Transaction Banking, Digitalisierung und strategischer Bankgeschäftsentwicklung. Sich auf das zuvor Gezeigte beziehend, bewertete er die „Rembrandt-Kopie“ weder als kreative noch kognitive Leistung. „Das können allein Menschen – etwas ganz Neues schaffen. Maschinen können das nicht.“ Der hohe Stellenwert der Künstlichen Intelligenz beruhe auf einer historischen (Fehl)einschätzung. Die Begriffe seien überladen. „Darum ist es wichtig, aufzuklären, sehr, sehr viel zu erklären und zu korrigieren“, schickte Milkau seine Zuhörerschaft in einen „mühsamen Prozess“, den man aber nicht umgehen könne. Prozesse, wie sie auch in der Entscheidungsfindung etwa bei der Kreditpolitik einer Bank zu durchlaufen seien. „Bis gute Ergebnisse bei neuen KI-Lösungen erreicht sind“, so der Referent, „dauert es länger als angepriesen und angenommen.“ Digitalisierung im Risikomanagement ersetzt gesunden Menschenverstand nicht Das Verhältnis von Mensch und Maschine stand auch im Fokus des nächsten Vortrags, das Verhältnis, das für Carsten Krah einem „Wettlauf“ gleicht. Der Bankkaufmann und studierte Wirtschaftswissenschaftler arbeitet im Risk Competence Center von SAS, ein Großunternehmen für Analytik-Sofware. Seit der Finanzkrise habe das Risikomanagement in Banken an Bedeutung zugenommen und damit auch die Notwendigkeit der Digitalisierung. Krah berät Finanzhäuser bei der Frage, wie Informationstechnologie bzw. Analytik sie bei den Herausforderungen unterstützen kann, was sie brauchen und worauf sie verzichten können. „KI funktioniert heute schon, um Finanzrisiken und Betrugsversuche früher und verlässlicher zu erkennen.“ Über 80 Prozent der Nutzer in der Industrie sähen die Vorteile von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung im Risikomanagement. Zugleich warnte Krah vor einer Standardisierung und erzählte eine ganz persönliche „Risikokredit“-Anekdote, die damit endete, dass sein Bankberater die Vergabe entschieden habe - nach dem Verhältnis von Mensch zu Mensch und nicht Mensch zu Maschine. Denn: „Die Maschine ist nur so gut, wie wir ihr dabei helfen.“ Auch spare sie nicht die Bewertung; Zahlenströme auszuwerten, könne nämlich beides sein: Diskriminierung und Liquiditätsprüfung. „Wir sind analytischer geworden, aber bitte vergessen Sie nicht Ihren gesunden Menschenverstand!“ Mit einigen „Quick-Tipps“ für den Umgang mit KI „übergab“ der SAS-Experte an den letzten Gastredner des Tages. Kundennähe in Sozialen Netzwerken erzeugen Die Face-to-face-Geschichte, die Krah „serviert“ hatte, stellte Gerrit Dietz seinen Betrachtungen zur Bankkommunikation voran. Einst nämlich sei das das Gesicht der Finanzbranche gewesen. Doch es tun sich „neue digitale Räume“ auf, auch und insbesondere durch jenes Unternehmen, das Dietz in Mosbach repräsentierte: Facebook. „Kundennähe“, erinnerte der Verantwortliche im Hause Facebook für hiesige Banken und Versicherungen sich an seine Zeit als Banklehrling, „war damals ganz anders.“ Dem Schlüsselwort des Forums – digital – fügte er ein weiteres hinzu, um zu beschreiben, wie Menschen heutzutage ihre Bankgeschäfte erledigen wollten: mobil. „Immer weniger Kunden kommen in die Bank, damit geht Nähe verloren.“ Nähe, die sich mit Hilfe der Technik aber wieder herstellen lasse. Als Menschen seien wir auf Kommunikation angewiesen, doch die Art des Kommunizierens habe sich massiv verändert. Auch die Bank in der Hosentasche könne Kundennähe bedeuten, zitierte der Facebook-Berater BVR-Präsidentin Marija Kolak. In den neuen Formen der Kommunikation ist Facebook einer der großen Global Player, was Dietz mit eindrucksvollen Nutzerzahlen zeigte. 2,7 Milliarden Menschen weltweit nutzten Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder WhatsApp, „verbringen Zeit mit uns“, so die Lesart von Gerrit Dietz. „Wir sind immer da statt nur erreichbar.“ Den Faden nahm Prof. Wolf Wössner auf: „Wir Menschen stellen uns den Problemen, in dem wir darüber reden.“ Das Experten-Forum tat es in geballter Form. Mit einer bewusst langen Mittags“pause“ und einem „Get-together“ am Schluss der Veranstaltung wurde diesem Bedürfnis der entsprechende Rahmen gegeben. Und soll ihn auch in Zukunft bekommen. Vortragsunterlagen finden Sie unter: http://digital-banking-studieren.de

News:
Professoren-Tipps für Manchester

- Prof. Dr. Ludwig Hierl hat mehrmals, zuletzt im Mai 2019 erklärt, warum der Fußballclub Manchester City Sanktionen durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) riskiert. Der DHBW-Professor ist ein gefragter Experte für die Bilanzanalyse von Fußballclubs. Die Sanktionen sind jetzt wahr geworden. „Financial Fairplay“ ist im Fußball viel diskutiert: Regeln der UEFA sollen dabei helfen, dass kein Fußballklub seine Misswirtschaft durch unüblich hohe Zuschüsse von Investoren und Sponsoren ausgleicht. Dass Bilanzanalyse aber nicht ohne ist, zeigt das aktuelle Beispiel von Manchester City. Dem englischen Meister wird vorgeworfen, (über Dritte) zu viele Gelder von seinem Mäzen entgegengenommen zu haben. Professor Hierl hat diesen möglichen Verschleierungstrick unter anderem im Mai 2019 gegenüber dem Nachrichtenportal n-tv erklärt [https://www.n-tv.de/sport/fussball/Muss-Man-City-diesmal-wirklich-zittern-article21030784.html]. Die Basis für sein Interesse an Fußballclubabschlüssen ist historisch auf die Suche zurückzuführen, „wie ein eher trockenes BWL-Thema sich etwas anschaulicher erklären lässt“, erinnert sich Hierl. Darüber hat er ausführlicher auch in einem Beitrag für die DHBW-Schriftenreihe #Dual [https://www.zhl.dhbw.de/hochschuldidaktik/schriftenreihe-dual] vom Zentrum für Hochschuldidaktik und Lebenslanges Lernen (ZHL) berichtet. Der Artikel von ihm und Dr. Carsten Schnekenburger hieß dann „Warum das Runde in das Eckige muss: Kompetenzaufbau im Lehrmodul ‚Bilanzierung und Jahresabschluss‘“. Im Dualen Master lehrt der Professor der DHBW Heilbronn beispielsweise „Strategisches und operatives Controlling“. Auch hier ist für die Vermittlung der Lehrinhalte für Hierl zentral, dass er die Studierenden in ihrem Lebensalltag abholt. Durch das duale Konzept des Masterstudiums knüpft er allerdings direkt an den beruflichen Herausforderungen jedes und jeder Einzelnen an – weniger an sportlichen Hobbies.

News:
Antworten auf den neuen Qualifizierungsbedarf

- Weiterbildung kostet Geld. Warum investieren Unternehmen und Einrichtungen gerade jetzt in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter*innen? Prof. Frech: Der Qualifizierungsbedarf wandelt sich. Er ist viel dynamischer als früher. Lebenslanges Lernen ist keine nette Kür, sondern eindeutig Pflicht für jeden und jede, gerade für Fach- und Führungskräfte. Wir merken, dass das Thema gerade viel diskutiert wird, und das ist gut so! Unsere Dualen Partner, also die Unternehmen und Einrichtungen unserer Studierenden, stellen sich allerdings bereits seit geraumer Zeit professionell darauf ein. Bei uns studieren Expert*innen von Global-Playern bis zu kleinen und mittelständischen Unternehmen. Diese Partner wissen genau, dass sie ihre Kräfte aktueller, digitaler oder auch interdisziplinärer aufstellen müssen. In dem benötigten Umfang können und wollen sie aber keine neuen Mitarbeiter*innen anwerben, sondern sie entwickeln sich gemeinsam mit ihren Talentträger*innen weiter. Anders geht es gar nicht. Mit diesem Verständnis haben wir unser Angebot in Abstimmung mit unseren Kunden entsprechend ausgebaut. Weiterbildung also als Mittel, um sehr gute und bewährte Kräfte an sich zu binden? Prof. Frech: Der Umbruch ganzer Industriezweige hat eindeutig Konsequenzen hinsichtlich Qualifizierung und Personalentwicklung, wobei unterschiedlich große Unternehmen und Einrichtungen unterschiedliche Möglichkeiten haben. Globale Akteure reagieren auf den strukturellen Wandel teils mit weltweiten Verlagerungen, beispielsweise mit Software-Zentren in Indien etc. Gleichzeitig finden diese Unternehmen noch am ehesten neue Kräfte – direkt von den Hochschulen oder auch bei eher kleineren Marktbegleitern. Ob das Ziel nun das Finden und Entwickeln geeigneter Kräfte oder aber das Binden und Entwickeln bestehender Expert*innen ist: Das DHBW CAS wird für seine bedarfsgerechten, hochwertigen Weiterbildungsangebote als Partner geschätzt. Die Modalitäten handeln Arbeitgeber und Studierende hinsichtlich Art, Umfang und Details der Qualifizierung, Kostenübernahme, Freistellungen und Ähnlichem individuell aus. Damit erleben beide Seiten unsere akademische Weiterbildung als inhaltliche Win-Win-Situation bei angemessenen Rahmenbedingungen. Wo ist der Weiterbildungsbedarf in Ihren Augen aktuell am größten? Prof. Frech: Die Halbwertzeit des Wissens wird immer kleiner, insbesondere im Bereich der Digitalisierung. Hier reden wir derzeit nur noch von wenigen Jahren, bis das Wissen des Einzelnen überholt ist. Natürlich sind daher unsere Module immer auf einem aktuellen Stand. Als große Hochschule mit vielfältigen Kontakten in die Praxis lernen wir selbst jeden Tag dazu und entwickeln unser Angebot weiter. Neben unseren bewährten Master-Studiengängen wie Wirtschaftsinformatik oder Informatik haben wir schon vor Jahren in Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen den Studiengang „Integrated Engineering“ entwickelt, bei dem die Integration klassischer Ingenieurthemen mit aktuellen Informatikthemen im Vordergrund steht. Hier erarbeiten Expertinnen und Experten aus Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik interdisziplinär digitalisierte Geschäftsprozesse im Zeitalter von Industrie 4.0. Ganz nebenbei lernen sie zudem Kommunikationsfähigkeit über Disziplingrenzen hinweg sowie bereichsübergreifendes Denken. Mit diesen erweiterten Kompetenzen stellen sich unsere Absolvent*innen und ihre Arbeitgeber langfristig wettbewerbsfähig auf. Mit einem ähnlichen Ansatz bereiten wir gerade ein Zertifikatsprogramm „Intersectoral Governance“ und einen Studiengang „Digitalisierung in der Sozialen Arbeit“ vor. Auch hier werden wir klassische Grenzen überwinden und so neue und gefragte Qualifizierungsbedarfe abdecken. Wie stellen Sie sicher, dass das Wissen und die Kompetenzen immer den aktuellen Ansprüchen entsprechen? Prof. Frech: Wer an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg einen Master studiert kann sicher sein, dass das Angebot stets am Puls der Zeit ist. Unser Konzept lebt vom Input aus der Praxis: Hier meldet die Wirtschaft direkt ihre Bedarfe an und bringt sich in die Gestaltung der Studiengänge ein. Inhaltliche Impulse kommen zum einen aus den Forschungsaktivitäten der Hochschule, aber auch in erheblichem Umfang aus den aktuellen Fragestellungen in den Seminaren oder den Masterarbeiten, die reale Probleme der Dualen Partner bearbeiten und lösen. Damit ist ein unmittelbarer Mehrwert für den Arbeitgeber garantiert. Unsere Studienangebote sind außerdem nicht starr, sondern zeitlich sowie inhaltlich sehr flexibel. Je nach Studiengang haben die Studierenden eine riesige Modulauswahl, so dass sie ihre Weiterbildung optimal an aktuelle Erfordernissen und die nächsten Schritte ihres Arbeitgebers anpassen können. Gerade in den Ingenieur- und Informatik-Angeboten gleicht wohl kein Studienplan dem anderen. Durch das große Modulangebot und die Wahlfreiheit stellen sich die Studierenden – idealerweise gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber – das Studium genau so zusammen, wie sie es entsprechend Vorbildung und Qualifikationszielen brauchen. Unsere Alumni sind daher breit aufgestellte, auch methodisch offene und interdisziplinär kommunikative Fach- und Führungskräfte für die Herausforderungen der Zukunft. Was antworten Sie aber, wenn den besten Kräften scheinbar keine Zeit für Fortbildungen bleibt? Prof. Frech: Die Nachfrage steigt nach kleineren Weiterbildungsformaten und flexibleren Zeitbudgets. Das DHBW CAS hat daher neue Zertifikatsprogramme auf Master-Niveau entwickelt. Es handelt sich hierbei um Einzelmodule oder auch um kleinere und mittelgroße Modulblöcke unserer Masterstudiengänge, sogenannte „Certificates of Advanced Studies“ oder „Diplomas of Advanced Studies“. Wer einen klar umrissenen Wissensbereich für sich erschließen möchte, ohne gleich ein ganzes Masterstudium zu beginnen, ist hier richtig. Mit diesen Zertifikatsprogrammen haben wir zudem ein besonders variables, schnell am die Bedarfe anpassbares Angebot geschaffen. Der Pluspunkt dabei: Wer hier Feuer fängt, kann problemlos alle passenden Module auf ein späteres Masterstudium bei uns anrechnen lassen. Vielen Dank für das Interview.

News:
Einstellung des Präsenzbetriebs an der DHBW

- Das bedeutet: Der Präsenzlehrbetrieb bleibt unterbrochen. Online- und Selbststudium bleiben möglich. Der Prüfungsbetrieb in Form von Präsenzprüfungen wird eingestellt. Präsenzprüfungen, wie beispielsweise Klausuren, werden abgesagt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Schriftliche Prüfungsleistungen wie Studienarbeiten, Projektarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten können in Abstimmung mit den Studiengangsleitungen fortgesetzt werden. Bibliotheken werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Labore werden für den Publikumsverkehr geschlossen. Mitarbeitende der Hochschule werden, soweit ihnen dies möglich ist, vorzugsweise von zuhause aus arbeiten. Studierende werden von ihren Studienakademien und ihren Studiengangsleitungen zeitnah über das weitere Vorgehen informiert. Konkrete Lösungen für den Studienbetrieb werden kontinuierlich erarbeitet und anschließend kommuniziert werden. Bitte haben Sie Verständnis, wenn die Beantwortung individueller Nachfragen aufgrund der zu erwartenden personellen Situation nicht immer sofort erfolgen kann. Einer Empfehlung des Wissenschaftsministeriums folgend wird die DHBW alle bestehenden Möglichkeiten ausschöpfen, Mitarbeitenden das Arbeiten von zuhause aus zu ermöglichen. Mitarbeitende werden von der Hochschulleitung und ihren direkten Vorgesetzten direkt über die möglichen Ausgestaltungen dieser Maßnahme informiert. Die Funktionsfähigkeit erforderlicher Bereiche der Hochschule wird weiterhin sichergestellt bleiben. Kommunikation findet im Wesentlichen telefonisch oder online statt. Über die sich dynamisch entwickelnde Lage werden wir weiter auf dieser Website so wie auf den Informationskanälen der Studienakademien informieren. Allgemeine Informationen zum Thema Coronavirus finden Sie weiterhin hier auf unserer Website. Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an Ihre gewohnten Ansprechpersonen an den Studienakademien. Informationsmöglichkeiten Wir werden unter www.mosbach.dhbw.de/cov2 tagesaktuelle Informationen rund um den Studienbetrieb an der Hochschule für Sie bereithalten.

News:
Unterbrechung des Vorlesungsbetriebs an der DHBW

- Update vom 15. März 2020 Am 15. März um 17 Uhr hat der Krisenstab der DHBW getagt. Es wurde beschlossen, dass an allen DHBW-Standorten die Präsenz-Prüfungen bis zum 20. April 2020 ausgesetzt werden. Dies betrifft an der DHBW Mosbach und am Campus Bad Mergentheim im Moment vor allem die Studierenden des vierten Semesters. Schriftliche Prüfungsleistungen wie Studienarbeiten, Projektarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten können in Abstimmung mit den Studiengangsleitungen und unter virtueller Betreuung fortgesetzt werden. Weiterhin sind ab sofort die Labore und die Bibliothek für den Publikumsverkehr geschlossen. Sicherlich schließen sich viele Fragen daran an, die wir erst nach einer Klärung in Mosbach, Bad Mergentheim und mit dem Präsidium beantworten können, beispielsweise wann die Prüfungen stattfinden und ob Sie in der nächsten Zeit zu Ihren Dualen Partnern gehen werden. News vom 12. März 2020 Auch an der DHBW Mosbach mit Campus Bad Mergentheim wird der Vorlesungsbetrieb ab sofort bis einschließlich 19. April unterbrochen. Es handelt sich hierbei um eine vorbeugende Maßnahme. Dies bedeutet im Einzelnen: Vorlesungsbetrieb Bis 19. April werden keine Präsenzlehrveranstaltungen an der DHBW Mosbach stattfinden. Die Studierenden sind in das Selbststudium zu Hause entlassen, bis sie anderslautende Informationen erhalten. Diese erfolgen in den nächsten Tagen und werden sich je nach Semester, Fakultät, Studiengang und Kurs unterscheiden. In diesen Informationen wird auch festgelegt sein, ob sie zur Praxisphase beim Dualen Partner oder zur Teilnahme an alternativen (Online)-Lehrformaten verpflichtet sind und welche Leistungen zu erbringen sind. Prüfungsleistungen Prüfungen können weiterhin wie geplant durchgeführt und alle Prüfungsleistungen erbracht werden. Die Hochschule wird angemessene Schutz- und Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Anfertigung von wissenschaftlichen Arbeiten in Individualbetreuung Projekt-, Studien- und Bachelorarbeiten werden nach individueller Terminvereinbarung mit ihren Betreuer*innen weiterhin betreut. Dies gilt auch für die Nutzung der Labore (s. u.). Weitere Informationen erfolgen über die Studiengänge und Laborleiter*innen. Praxisphasen im Dualen Studium Praxisphasen bei den Dualen Partnern der DHBW sind nicht vom Erlass des Wissenschaftsministeriums betroffen und können in Abstimmung mit den Dualen Partnern grundsätzlich weiter stattfinden. Anfertigung von wissenschaftlichen Arbeiten in Individualbetreuung Projekt-, Studien- und Bachelorarbeiten werden nach individueller Terminvereinbarung mit ihren Betreuer*innen weiterhin betreut. Dies gilt auch für die Nutzung der Labore (s. u.). Weitere Informationen erfolgen über die Studiengänge und Laborleiter*innen. Praxisphasen im Dualen Studium Praxisphasen bei den Dualen Partnern der DHBW sind nicht vom Erlass des Wissenschaftsministeriums betroffen und können in Abstimmung mit den Dualen Partnern grundsätzlich weiter stattfinden. Allgemeiner Hochschul- und Verwaltungsbetrieb Der allgemeine Hochschul- und Verwaltungsbetrieb läuft unter Beachtung der bezüglich des Coronavirus bereits getroffenen Vorsichtsmaßnahmen weiter. Bibliotheken und Labore Bibliotheken und Labore bleiben bis auf weiteres geöffnet. Bitte nutzen Sie nach Möglichkeit digitale Angebote der Bibliotheken und informieren Sie sich vor Nutzung über die Öffnungszeiten der Bibliothek und Labore. Informationsmöglichkeiten Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf unserer Webseite http://www.mosbach.dhbw.de/cov2

News:
Semester Null: Vorbereitet ins Studium starten

- Die Vorbereitungskurse begannen für 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den „Akademischen Arbeitstechniken“. Hier werden die Studierenden in die grundlegenden Arbeits- und Lerntechniken eingeführt, die an der Hochschule wichtig sind. Vorangestellt war diesem Seminar die Durchführung eines Online-Trainings, welches an der DHBW Mosbach entwickelt wurde. Danach folgen Präsenz-Mathematikvorkurse für rund 150 Studierende der Fakultäten Technik und Wirtschaft. Ende August stehen studiengangspezifische Vorkurse in den Bereichen Physik, Programmieren und Naturwissenschaftliche Grundlagen auf dem Programm, zu denen sich 94 Studierende angemeldet haben. Anmeldungen für den betreuten Onlinevorkurs, der während des gesamten Septembers stattfindet, sind noch bis zum 11. August 2019 über die Webseite der Vorkurse möglich: www.mosbach.dhbw.de/vorbereitungskurse

News:
Ringvorlesung zur Digitalisierung in der Praxis

- Mit der Erstsemsterbegrüßung der Fakultät Wirtschaft am 1. Oktober startet erstmals auch die neueste wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtung des DHBW-Campus Bad Mergentheim: BWL-Digital Business Management begrüßt 19 Studierende – und wartet gleich mit einem besonderen Vorlesungsformat auf. Im Rahmen der Einführungsvorlesung in die neue Studienrichtung BWL-Digital Business Management werden Experten der Digitalisierung aus unterschiedlichen Branchen mit unterschiedlichem Erfahrungshorizont in Vorträgen und Referaten über Projekte und Vorgehen der digitalen Transformation aus der Praxis berichten. Dabei werden die unterschiedlichsten Fragestellungen diskutiert, wobei ein besonderer Fokus auf der Digitalisierung im Mittelstand liegt. „Idee ist es, den Studierenden eine Vorstellung von den vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung in Unternehmen zu bieten und ein erstes, grobes Verständnis über die notwendigen Voraussetzungen, aber auch Grenzen der Digitalisierung zu vermitteln“, so Prof. Dr. Dietrich Emmert, Studiengangleiter für das neue Studienangebot. Geplant ist eine Verstetigung des Formats für die kommenden Jahrgänge. Termine und Inhalte der Ringvorlesung unter: www.mosbach.dhbw.de/dbm Interessierte sind herzlich eingeladen. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten unter dbm[at]mosbach.dhbw.de .

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