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Ansprechperson:
Markus Zimmer

News:
Erfolgreiche Promotion über Data Lakes

- Dr. Sven Langenecker hat seine kooperative Promotion an der DHBW Mosbach und der TU Darmstadt erfolgreich abgeschlossen. Seine Dissertation zum Thema „Data Lakes“ leistet einen bedeutenden Beitrag zur Forschung moderner Datenarchitekturen. Sven Langenecker absolvierte zunächst ein Mechatronik-Studium an der DHBW Mosbach . Später erweiterte er seine Qualifikationen durch ein Informatik-Studium am Center for Advanced Studies (CAS) der DHBW. Diese interdisziplinäre Ausbildung legte die Grundlage für seine Promotion, die er in Kooperation mit der TU Darmstadt durchführte. In seiner Promotion untersuchte Sven Langenecker die Möglichkeiten und Herausforderungen von „Data Lakes“ , insbesondere in Bezug auf die Organisation und Verarbeitung großer Datenmengen. Data Lakes speichern Daten in ihrer Rohform, was deren Komplexität und Vielfalt bewahrt, aber auch zu Problemen bei der Datenentdeckung führt. Um diese Herausforderung zu bewältigen, entwickelte Langenecker ein neues Framework zur semantischen Kennzeichnung von Tabellenspalten, das auf Weak Supervision basiert. Zudem präsentierte er ein neues Modell namens Pythagoras, das mit Hilfe von Graph Neural Networks insbesondere die semantische Typenerkennung von numerischen Spalten in Tabellen verbessert. Die kooperative Promotion wurde unter der Betreuung von Prof. Dr. Carsten Binnig (TU Darmstadt), Prof. Dr. Christoph Sturm und Prof. Dr. Christian Schalles (beide DHBW Mosbach) durchgeführt. Die Dissertation ist über den folgenden DOI abrufbar: https://doi.org/10.26083/tuprints-00027469 .

News:
Technik trifft Kreativität: WIW-Studierende messen sich mit Gummiband-Fahrzeugen

- In diesem Semester fand im Rahmen der Konstruktionslehre ein Wettbewerb zum Bau eines Fahrzeugmodells statt. Die Herausforderung bestand darin, ein Modellfahrzeug zu entwickeln, das ausschließlich durch ein gespanntes Gummiband angetrieben wurde. Ziel war es, sowohl die größte Distanz als auch die höchste Geschwindigkeit zu erreichen, was technische Präzision und kreative Konstruktionen erforderte. Zu Beginn präsentierten die Teams ihre Konzepte in einem kurzen Pitch, in dem sie ihre Ideen und technischen Ansätze vorstellten. Diese Einführung ermöglichte es, die Vielfalt und Kreativität der Lösungen schon vorab kennenzulernen und erste strategische Ansätze zu diskutieren. Der Wettbewerb gliederte sich in zwei Kategorien: „Weiteste Entfernung“ und „Höchste Geschwindigkeit“. In der ersten Kategorie zählte die zurückgelegte Distanz, während in der zweiten die Fahrzeuge in einem KO-System gegeneinander antraten, um das schnellste Modell zu ermitteln. Der einfache Antrieb mit dem Gummiband stellte die Teams vor die Herausforderung, physikalische Prinzipien wie Energieumwandlung und Reibung effizient zu nutzen. Trotz der simplen Mittel wurden sehr unterschiedliche Designs präsentiert – von einfachen Konstruktionen bis zu ausgeklügelten Mechanismen. Der Wettbewerb bot den Studierenden wertvolle Erfahrungen in Kreativität, Teamarbeit und der praktischen Anwendung technischer Konzepte aber auch jede Menge Spaß und Spannung. Ein besonderer Dank geht an Herrn Dr. Schuler für die Durchführung des Wettbewerbs.

News:
Auslandssemester an der Halmstad University in Schweden

- Meine ersten Wochen an der Halmstad University in Schweden Hej hej aus Schweden, mein Name ist Luisa Klüdtke und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit der Vertiefung Internationales Technisches Projektmanagement an der DHBW Mosbach. In meinem 6. Semester hatte ich die Möglichkeit an einer Partneruniversität der DHBW zu studieren. Ich habe mich für die Halmstad University in Schweden entschieden. Dort belege ich im Rahmen meines Studiums verschiedene Kurse. Während meines Auslandssemesters wohne ich in einem Studentenwohnheim und teile mir das Zimmer mit einer anderen deutschen Studentin. Vor meiner Reise war ich sehr nervös, da ich niemanden kannte und nicht wusste, mit wem ich das Zimmer teilen würde. Doch meine Sorge war unbegründet, da meine Mitbewohnerin wirklich sehr nett ist. Es fühlt sich immer noch ein wenig wie eine Klassenfahrt an, und wir unterhalten uns oft bis spät in die Nacht. Die Hochschule ist etwa 15 Minuten mit dem Fahrrad entfernt, und ich habe schnell festgestellt, dass man hier ohne ein Fahrrad nicht weit kommt. Die Hochschule ist modern ausgestattet und besteht aus verschiedenen Gebäuden, mit Laboren und mehreren Cafés. Am Campus gibt es etwa 12.000 Studenten. Es wird großer Wert auf technischen Fortschritt gelegt, und es gibt verschiedene Freizeitangebote. Es gibt ein Gym direkt in der Hochschule. Im Fablab können die Studenten kreativ sein und Werkzeuge wie 3D-Drucker, T-Shirt-Drucker und Lasercutter nutzen. Es gibt sogar die Möglichkeit, Meetingräume für Gruppenarbeiten zu buchen und Mikrowellen, um das mitgebrachte Essen aufzuwärmen. Das Semester ist in zwei Teile unterteilt, und ich belege jeweils zwei Kurse pro Periode. In der ersten Periode habe ich mich für die Kurse "FEM and Design Analysis" und "Development of New Goods and Services" entschieden, die beide auf Englisch gehalten werden. Ich bin in meinen Kursen eine der wenigen Austauschstudenten unter den ganzen Schweden. Ich habe aber schnell gemerkt, dass die Atmosphäre hier sehr offen und freundlich ist, sowohl unter den Kommilitonen als auch mit den Dozenten, die hier einfach mit dem Vornamen angesprochen werden. Während des Semesters gibt es meistens Gruppenarbeiten und Abgaben und nur selten schriftliche Prüfungen am Ende. So lernt man sich schnell kennen und knüpft Kontakte zu anderen Studenten. Alles in allem genieße ich meine Zeit hier in Schweden in vollen Zügen und freue mich schon sehr auf die Reise nach Lappland und hoffe wir sehen die Nordlichter. Hej då! Luisa Fazit zu meinem Auslandssemester an der Halmstad University (Schweden) Hej hej, seit meinem letzten Blogbeitrag Anfang Februar ist einige Zeit vergangen und ich bin mittlerweile wieder zurück in Deutschland. Mein 4,5-monatiges Auslandssemester in Halmstad ist vorbei. Es war eine bereichernde und unvergessliche Erfahrung. Die Zeit in Schweden hat es mir nicht nur ermöglicht, mein Wissen zu erweitern, sondern auch meine interkulturellen Kompetenzen zu stärken und neue Freundschaften zu knüpfen. Die Universität in Halmstad bot interessante Kurse, die mir neue Perspektiven und Kenntnisse in den verschiedenen Bereichen eröffnet haben. Folgende Kurse habe ich während meines Auslandssemesters belegt: Development of New Goods and Services Project management 1 FEM & Design Analysis Ich habe auch viel über die schwedische Lebensweise und Traditionen gelernt. Von den herzlichen Menschen, über die wunderschöne Natur bis hin zur schwedischen Architektur – Schweden hat mich mit seiner Vielfalt und Offenheit begeistert. Ein Highlight war definitiv die Reise nach Lappland. Diese Reise wurde von der Student Union organisiert. Wir sind also in einem Bus voller Austauschstudenten 28h nach Björkliden gefahren. Dort hatten wir ein abwechslungsreiches Programm, mit Schneeschuhwandern, Langlauf, Eisbaden, einer Husky Safari und einem Besuch auf einer Rentierfarm. Durch das Zusammenleben mit den verschiedensten Nationalitäten im Wohnheim habe ich nicht nur meine Sprachkenntnisse verbessert, sondern auch wertvolle Einblicke in die Kulturen meiner Mitbewohner aus aller Welt gewonnen. Diese Erfahrung hat meinen Horizont erweitert und mir geholfen, neue Freundschaften zu schließen, die sicherlich über das Auslandssemester hinaus Bestand haben werden. Ich habe die Zeit in Schweden sehr genossen und würde es jedem empfehlen, der die Möglichkeit eines Auslandssemesters hat. Ich habe einzigartige Menschen kennengelernt, Freundschaften geknüpft und mich selbst noch einmal von einer ganz neuen Seite kennengelernt. Ich bedanke mich recht herzlich bei der Christian-Bürkert-Stiftung für die finanzielle Förderung, sowie bei meinem Ausbildungsunternehmen und meinen Ansprechpartnern der DHBW für die Unterstützung während des gesamten Aufenthalts. Hej då! Luisa

News:
Mein Auslandssemester in Südkorea

- Mein Name ist Lukas Welker und ich studiere Angewandte Informatik an der DHBW Mosbach. Ich hatte die Möglichkeit für ein Semester an der Chung-Ang-Universität in Seoul zu studieren. Bereits vor meinem Studium hatte ich den Wunsch, ein Auslandssemester zu absolvieren, um neue Kulturen kennenzulernen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Erste Tage im Gastland Die ersten Tage in Südkorea waren aufregend und überwältigend zugleich. Nach einem langen Flug führte mich mein Weg direkt in mein neues Zuhause, das Wohnheim der Gastuniversität. Die Stadt begrüßte mich mit einem lebhaften Treiben, das mir sofort klar machte, dass ich mich in einer der dynamischsten Metropolen der Welt befand. Meine Gastuniversität organisierte eine Einführungsveranstaltung, bei der ich nicht nur die Campus-Anlagen kennenlernen konnte, sondern auch erste Kontakte mit anderen internationalen und koreanischen Studierenden knüpfte. Jeder internationale Studierende wurde einem sogenannten Glam-Buddy zugeteilt. Unsere Glam-Buddys fungierten als Mentoren, was mir enorm dabei half, mich schnell in mein neues Umfeld einzuleben. Kulturelle Erfahrungen und Kontakte Die Kontakte mit Südkoreanern waren von Beginn an herzlich und unterstützend, obwohl sie anfänglich eher zurückhaltend waren, was sich jedoch beim näheren Kennenlernen schnell legte. Ich entschied mich, dem Korea-Club beizutreten. Dieser Club ist darauf ausgelegt, interkulturelle Begegnungen zu fördern und internationale Studierende mit koreanischen Studierenden zusammenzubringen. Besonders beeindruckend fand ich die Esskultur in Südkorea. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein wichtiger sozialer Aspekt und bieten die perfekte Gelegenheit, sich besser kennenzulernen. Ein Höhepunkt hierbei war ein gemeinsames, traditionelles koreanisches BBQ mit allen Mitgliedern des Korea-Clubs. Herausforderung und Kulturschock Mein größter Kulturschock-Moment war direkt am ersten Tag in Seoul. Die disziplinierte und ruhige Art und Weise, wie sich Menschen in Bussen und Bahnen verhalten, war beeindruckend und kontrastierte stark mit dem, was ich aus Deutschland kenne. Persönliche und fachliche Weiterentwicklung Der Auslandsaufenthalt brachte mich sowohl persönlich als auch fachlich enorm weiter. Die Erfahrung, in einem völlig anderen kulturellen Land zu leben und zu studieren, stärkte meine Anpassungs- und Problemlösungsfähigkeiten. Fachlich konnte ich von den spannenden englischsprachigen Kursen an meiner Gastuniversität profitieren. Besonders beeindruckend war ein Projekt im Bereich Natural Language Processing, bei dem wir in internationalen Teams spannende Lösungen für die gestellten Probleme erarbeiteten. Unvergesslich bleibt der Ausflug zum historischen Gyeongbokgung-Palast in Seoul, bei dem ich die Geschichte und Traditionen Koreas hautnah erleben konnte. In traditioneller Hanbok-Kleidung durch die Palastanlagen zu wandeln, war ein einzigartiges Erlebnis, das mir die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart in Korea deutlich machte. Zu weiteren Höhepunkten gehörten die Ausflüge nach Jeju und Sokcho. Die Insel Jeju, die oft als "Hawaii Koreas" bezeichnet wird, beeindruckte mich mit ihrer vulkanischen Landschaft, den wunderschönen Stränden und den einzigartigen Naturwundern. Besonders faszinierend war die Erkundung des berühmten Cheonjeyeon-Wasserfalls. Der Ausflug nach Sokcho führte mich an die Ostküste Koreas und in den Seoraksan-Nationalpark. Die majestätischen Berge und die dichten Wälder boten eine beeindruckende Kulisse für Wanderungen und Erkundungen. Besonders schön war der Aufstieg zum Ulsanbawi-Felsen, von dem aus man einen fantastischen Blick auf die umliegende Landschaft hatte. Die frische Bergluft und die ruhige Atmosphäre waren eine willkommene Abwechslung zum lebhaften Stadtleben in Seoul. Zusammenfassend war mein Auslandssemester in Südkorea eine prägende und bereichernde Zeit. Die kulturellen Erfahrungen, die neuen Freundschaften und die fachlichen Herausforderungen brachten mich persönlich weiter und eröffneten mir neue Perspektiven. Ich bin dankbar für die Unterstützung durch die Christian Bürkert Stiftung, die diese wertvollen Erlebnisse möglich machten. Danke dafür!

Ansprechperson:
Emel Selek-Kerschbaum

Zuständigkeiten Prüfungsamt: Immatrikulation allgemein, Exmatrikulation, gebührenpflichtige/zusätzliche Bescheinigungen, Nachgraduierung

News:
Unter Palmen studieren: Ein Semester in Bangkok

- Mein Name ist Luis Wronski und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Innovations- und Produktmanagement am Campus Bad Mergentheim. Mein Auslandssemester habe ich an der Mahidol University International College (MUIC) in Bangkok, Thailand, verbracht. Die Entscheidung, ein Semester im Ausland zu verbringen, war von mehreren Faktoren geprägt. Zum einen wollte ich die Erfahrung machen, an einer richtigen Universität in einer Millionenstadt zu studieren. Zum anderen wollte ich dem deutschen Winter entkommen und in ein Land reisen, in dem ich gutes Wetter genießen, kostengünstig leben und reisen kann. Die ersten Tage in Bangkok waren aufregend und überwältigend zugleich. Bevor ich losgeflogen bin, habe ich Silvester im Skiurlaub verbracht und bin quasi aus dem Schnee ins Flugzeug in den Sommer. Trotz einer späten Ankunft waren die Temperaturen angenehm warm und das Leben in der Stadt pulsierte. Im Wohnheim wurden wir freundlich empfangen, was meine anfänglichen Sorgen, auf der Straße zu sitzen, in Luft auflöste. Mein Mitbewohner und ich hatten nämlich im Vorfeld, als Bestätigung für unser Zimmer, nur eine kurze Mail bekommen. Es ist beeindruckend, wie chaotisch und doch organisiert das Leben in Thailand ist. Man darf nicht hinterfragen, warum etwas passiert und gerne mal eine Stunde länger einplanen, am Ende kommt man immer am Ziel an. Kontakte mit Einheimischen waren herzlich und offen. Allerdings war die Kommunikation manchmal eine Herausforderung, da nicht jeder Englisch sprechen konnte, aber mit ein paar Brocken Thai und viel Gestikulation ließ sich jedes Problem lösen. Besonders bemerkenswert waren die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Thais. Es gibt allerdings auch einige Schattenseiten, wie die vielen Sexarbeiterinnen und Drogendealer in den Touristengebieten. Der größte Schock während meiner Zeit. Der Alltag an der MUIC war fantastisch. Auch der Campus ist wunderschön, mit viel Wasser, Grünanlagen und einem botanischen Garten – all die Dinge, die man in einer Millionenstadt vielleicht vermisst. An vier Tagen die Woche hatten wir Uni, jeweils vier Stunden, aber dennoch habe ich mehr gelernt als in Deutschland. Das lag daran, dass wir nicht die alles entscheidende finale Prüfung hatten, sondern ein Midterm und ein Final sowie Testate, Präsentationen und Projekte. Der kontinuierliche Lernrhythmus hat dafür gesorgt, dass ich die Inhalte besser behalten habe und mich tiefer mit den Themen auseinandersetzen konnte. In der Uni habe ich die Kurse Digital Marketing, Financial Accounting, Global Logistic and Supplychain Management, sowie Physics belegt. Gerade Digital Marketing hat mir besonders gut gefallen, da wir dort nicht nur unsere eigene Social Media Werbekampagne durchführen durften, sondern auch einen bekannten thailändischen Youtuber als Gastredner hatten. Generell waren alle Dozierende sehr darauf bedacht, ihre Vorlesungen möglichst praxisnah zu gestalten und immer wieder Anwendungsbeispiele zu zeigen. Dank des Stipendiums konnte ich die Studiengebühren der MUIC finanzieren, was eine enorme Erleichterung war. Auch die Flüge wurden dadurch bezahlbar. Vielen Dank an die Christian Bürkert Stiftung für diese Unterstützung! Viele Studierende wohnten in der gleichen Straße, was das soziale Leben erleichterte. Es gab viele Restaurants, Essensstände und Bars, in denen man nach getaner Arbeit den Abend verbringen konnte. Bangkok ist eine Stadt, die einem jungen Menschen alles bietet, wovon man nur träumen kann. Sie ist laut, chaotisch und stinkt, aber sie lebt und hinter jeder Ecke steckt etwas Besonderes und Aufregendes. Ab Donnerstagnachmittag sind wir dann immer verreist, oft quer durchs Land, ohne Flugzeug. 14 Stunden in der dritten Klasse mit dem Zug von Bangkok nach Chiang Mai sind eine Erfahrung, die man mal gemacht haben muss. Die Deutsche Bahn ist dagegen gar nicht mehr so schlimm. Generell lässt sich aber alles gut mit dem Nachtbus erkunden. Das dauert zwar länger und man muss erst lernen, darin zu schlafen, man spart allerdings eine Übernachtung und kommt direkt an seinem Ziel an. Am Montagmorgen um drei Uhr zuhause ankommen und um acht in die Vorlesung zu gehen, klappt erstaunlich gut. "Work hard, play hard" beschreibt den Alltag an der Uni treffend. Da ich seit ich 18 Jahre alt bin allein wohne, war es gar keine große Umstellung, auf einmal im Ausland zu sein. Es war sogar einfacher. Ich habe nur einmal in der ganzen Zeit gekocht, Wäsche konnte man günstig waschen lassen und zwei Mal im Monat kam eine Putzfrau in unsere Wohnung. Ich habe mich keinen einzigen Tag einsam gefühlt, da ich viel Zeit mit ganz vielen neuen und alten Freunden verbracht habe. Die schönsten Momente waren oft die ungeplanten. Spontane Ausflüge, nächtliches Schwimmen unter den Sternen und die Entdeckung neuer Orte haben mein Auslandssemester unvergesslich gemacht. Besonders in Erinnerung bleiben mir die vielen freundlichen Begegnungen und die offene, lockere Art der Thais. Mein Auslandsaufenthalt hat mir gezeigt, dass das Glück oft in den einfachen Dingen liegt – wie lange Gespräch am Strand unter den Sternen oder nach der Vorlesung den restlichen Tag mit Menschen von überall auf der Welt zu verbringen. Ich werde die Zeit nie vergessen und sie hat mein Leben extrem bereichert. Vielen Dank

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Mein Auslandssemester in Halmstad, Schweden: Ein unvergessliches Abenteuer

- Hallo zusammen! Mein Name ist Antje, ich studiere Holztechnik im vierten Semester und habe mein Auslandssemester in Halmstad, Schweden, verbracht. Hier möchte ich euch von meinen Erfahrungen und Erlebnissen berichten, die ich in diesem wunderbaren Land gemacht habe. Motivation für den Auslandsaufenthalt Meine Entscheidung, ein Auslandssemester in Schweden zu machen, basierte auf meinem Wunsch, neue Kulturen zu entdecken und meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Die skandinavische Lebensweise und die Natur Schwedens haben mich schon immer fasziniert. Die ersten Tage in Schweden Meine Anreise nach Halmstad erfolgte mit dem Auto, was schon ein kleines Abenteuer für sich war. Nach einer langen Fahrt kam ich endlich in dieser charmanten Stadt an und war sofort begeistert von der freundlichen Atmosphäre und der wunderschönen Umgebung. Die ersten Tage waren geprägt von organisatorischen Dingen, aber die Unterstützung durch beide Hochschulen erleichterte mir den Einstieg enorm. Kontakte mit Einheimischen Die schwedischen Studierenden sind sehr freundlich, aber auch eher zurückhaltend. Es dauerte eine Weile, bis ich erste Freundschaften schließen konnte. Die meisten meiner Kontakte knüpfte ich zunächst in der Erasmus-Community, was jedoch kein Nachteil war, da ich so Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen konnte. Sprachliche Herausforderungen Mein Schwedischkurs an der Universität half mir enorm, die Grundlagen der Sprache zu erlernen. Obwohl Englisch überall verstanden wird, war es mir wichtig, zumindest ein wenig Schwedisch zu sprechen und ich habe mich in die Sprache verliebt! Was gefällt mir besonders gut am Gastland und was war in dem Zuge auch mein größter Kulturschock-Moment? Schweden hat so viel zu bieten: die beeindruckende Natur, die entspannten Menschen und das hohe Maß an Lebensqualität. Ein wesentlicher Teil der schwedischen Kultur, den ich während meines Auslandssemesters schätzen gelernt habe, ist die Lebensphilosophie des "lagom". Lagom bedeutet so viel wie "nicht zu viel und nicht zu wenig" – also genau richtig. Diese Haltung spiegelt sich in vielen Aspekten des schwedischen Alltags wider, sei es in der Arbeit, im Essen oder in sozialen Interaktionen. Für uns Deutsche, die oft auf Effizienz und Perfektion getrimmt sind, kann das Konzept von lagom zunächst wie ein kleiner Kulturschock wirken. In Schweden strebt man nach Balance und Mäßigung, was zu einer entspannten und ausgeglichenen Lebensweise führt. Der Fokus liegt nicht auf maximaler Produktivität, sondern auf einem harmonischen und erfüllten Leben. Diese Einstellung half mir, eine gesunde Work-Life-Balance zu finden und den Wert von Einfachheit und Zufriedenheit im Alltag zu erkennen. Es war faszinierend zu sehen, wie tief verwurzelt diese Philosophie in der schwedischen Kultur ist und wie positiv sie das Leben beeinflusst. Der schönste Moment Einer meiner schönsten Momente war ein Ausflug nach Gullbranna, einem der schönsten Strände Schwedens. Der Sonnenuntergang dort war atemberaubend und ich werde diesen Anblick nie vergessen. Ebenso unvergesslich war eine Woche in Lappland, wo ich Nordlichter sehen und Huskyschlitten fahren durfte. Persönliche und fachliche Weiterentwicklung Das Auslandssemester hat mich sowohl persönlich als auch fachlich enorm weitergebracht. Ich habe gelernt, mich in einem internationalen Umfeld zu bewegen und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln. Fachlich konnte ich mein Wissen in speziellen Kursen wie „Structural Engineering“ und „Construction Logistics and Industrialized Buildings“ vertiefen. Neue Kompetenzen Während meines Aufenthalts in Halmstad habe ich zusätzliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Flexibilität und Problemlösungsfähigkeit erworben. Durch die vielen Gruppenarbeiten und Projekte lernte ich, effektiv mit Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenzuarbeiten. Warum ich mein Auslandssemester nie vergessen werde Mein Auslandssemester in Schweden war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Die Kombination aus akademischen Herausforderungen, kulturellen Erlebnissen und persönlichen Weiterentwicklungen hat mich geprägt. Ich werde die Freundschaften, die ich geschlossen habe, die beeindruckenden Landschaften und die wertvollen Erfahrungen, die ich gemacht habe, nie vergessen. Ich kann jedem nur empfehlen, ein Auslandssemester zu machen – es ist eine einmalige Gelegenheit, die Welt zu entdecken und sich selbst weiterzuentwickeln.

News:
Mein unvergessliches Auslandssemester in Thailand: Ein Abenteuer voller neuer Erfahrungen und Wachstum

- WER BIN ICH UND WAS STUDIERE ICH? Mein Name ist Luca Luisa Langer, ich bin 23 Jahre alt und studiere Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Bad Mergentheim. Der Schwerpunkt in meinem Studiengang liegt auf internationales technisches Vertriebsmanagement(ITV). DIE EINMALIGE CHANCE FÜR EIN AUSLANDSSEMESTER Zu Beginn des Jahres 2024, im vierten Semester, erhielt ich die einzigartige Gelegenheit, ein Auslandssemester an einer der Partnerhochschulen der DHBW zu absolvieren. Diese Chance ließ ich mir nicht entgehen und bewarb mich für Thailand und Südkorea. Die Motivation für mich war hierbei, über den bekannten „Tellerrand“ hinauszuschauen und absichtlich weit entfernte Länder auf anderen Kontinenten auszuwählen. Ich wollte mich selbst einer neuen Herausforderung stellen und in eine ganz andere Kultur eintauchen, was mir letztendlich auch sehr gut gelungen ist. Nach einem strukturierten und transparenten Bewerbungsprozess seitens der DHBW wurde ich an meiner Wunschuniversität, der Mahidol University International College (MUIC) in Bangkok, Thailand, angenommen. Wer ein Auslandssemester in Thailand plant, sollte beachten, dass dies oft ein Bezahlprogramm ist. Es gibt zwar einige Stipendien, die meisten von uns mussten jedoch die Kosten selbst tragen oder auf andere Unterstützung zurückgreifen. DER AUFBRUCH NACH THAILAND: KULTURSCHOCK UND DIE ERSTEN ERLEBNISSE Nun möchte ich gerne genauer auf mein Auslandssemester eingehen. Das zweite Trimester begann offiziell am 08. Januar 2024, doch ich reiste bereits früher an und landete am 03. Januar in Bangkok, um an den Orientierungstagen der Universität teilzunehmen. Dies ermöglichte es mir auch, mich schon vor Semesterbeginn etwas in meiner neuen Umgebung einzuleben. Als ich am 03. Januar zum ersten Mal den asiatischen Kontinent betrat, spürte ich die drückende und schwüle Hitze von 30 Grad Celsius und einer stickigen Luft am Flughafen Bangkok Suvarnabhumi. Die Zeitverschiebung von plus sechs Stunden machte sich ebenfalls bei mir bemerkbar, und ich habe einige Tage gebraucht, um mich an die Kultur und das Klima anzupassen. Die ersten Tage waren eine Mischung aus Staunen und Orientierungslosigkeit. Die lebhaften Straßen, der laute Geräuschpegel und die exotischen Gerüche ließen mich spüren, dass ich in einer völlig neuen Welt gelandet war. Trotz der anfänglichen Herausforderungen, wie der Verständigung mit den Einheimischen und der Navigation durch die Stadt, fühlte ich eine Aufregung und gleichzeitig eine große Vorfreude auf das, was vor mir lag. Dieser Kulturschock war für mich eine neue Erfahrung, da ich zum aller ersten Mal nach Asien gereist bin. Doch schließlich war genau dies die Herausforderung, die ich gesucht hatte! EINLEBEN UND WOHNEN IN SALAYA, BANGKOK Um mich optimal auf den Semesterstart vorzubereiten, bezog ich direkt nach meiner Ankunft in Bangkok meine Wohnung im Wohnkomplex "The September" in Salaya. Dort lebte ich gemeinsam mit meiner Zimmerpartnerin, die ebenfalls Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW in Bad Mergentheim studiert, für die nächsten drei Monate in einer Wohnung. Neben einigen deutschen Austauschstudenten waren auch sehr viele Amerikaner, Engländer und Spanier vor Ort. Der Grund hierfür sind die Studiengebühren. Während wir Deutsche das Privileg genießen, so gut wie kostenlos an Universitäten zu studieren, ist Thailand vor allem für Studierende aus den Staaten um einiges günstiger. Aufgrund der großen Anzahl von Studenten, die ebenfalls in meinem Hotel untergebracht waren, verbrachten wir viele Abende gemeinsam. Gleich am Anfang fiel mir auf, wie offen und freundlich die anderen internationalen Studierenden waren. Wir trafen uns häufig auf dem „Groove Market“, einem lebendigen und farbenfrohen Markt, der nur wenige Gehminuten von unserem Wohnkomplex entfernt lag. Der Groove Market war der perfekte Ort, um das vielfältige kulinarische Angebot Thailands zu entdecken. Diese regelmäßigen Treffen auf dem Groove Market wurden schnell zu einem festen Bestandteil unserer Routine. Hier konnten wir nach einem langen Studientag entspannen, uns austauschen und die einheimische Küche genießen. Die Atmosphäre war immer sehr entspannt und fröhlich, und wir lachten viel über die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Dies ermöglichte mir, echte Freundschaften zu schließen. Auch der Kontakt zu den Einheimischen war für mich eine echte bereichernde Erfahrung. Oft wurden wir von Thais angesprochen, die neugierig waren, woher wir kamen und was wir in Thailand machten. Viele von ihnen waren beeindruckt, dass wir uns entschieden hatten, in ihrem Land zu studieren. Diese Gespräche waren für mich sehr Interessant, da sie mir halfen, die thailändische Kultur und Denkweise besser zu verstehen. Besonders beeindruckend fand ich die Gelassenheit und Freundlichkeit der Thais. Selbst in hektischen Situationen blieben sie ruhig und höflich, was mir oft half, meine eigene Gelassenheit zu bewahren. MEINE GEWÄHLTEN KURSE UND DAS THAILÄNDISCHE BILDUNGSSYSTEM Nun möchte ich einen kurzen Einblick in meine Kurse und das Studium System in Thailand geben, welches mich während meines Auslandssemesters an der Mahidol University sehr beeindruckt hat. Zu den Hauptmodulen, die ich während des Semesters absolviert habe, gehörten Physics, Digital Marketing, Logistics and Supply Chain Management sowie Financial Accounting. Unsere Lehrkräfte waren allesamt thailändisch mit einem asiatischen Akzent, der jedoch kein Hindernis für die Verständigung darstellte, da alle Vorlesungen auf Englisch gehalten wurden. Besonders auffällig war für mich zu Beginn das thailändische Bildungssystem, das anders strukturiert ist als das deutsche. Statt einer Abschlussklausur am Ende des Semesters wurden die Leistungen in viele kleine Arbeiten aufgeteilt, darunter zählten Quizze, Assignments, Projektarbeiten und Präsentationen. Dies erhöhte den Arbeitsaufwand im Vergleich zu Deutschland, war aber mit gutem Zeitmanagement und Eigenverantwortung gut zu bewältigen. Jeder Kurs bestand somit aus einer diesen Einzelleistungen, einer Midterm (Zwischenprüfung) und einer Final Exam (Abschlussprüfung). INTERKULTURELLE TEAMARBEIT IN THAILAND: ERFAHRUNGEN UND ERFOLGE Insbesondere wurde hier Wert auf die Gruppenarbeit gelegt, was es uns ermöglichte, unsere Perspektiven in internationalen Teams zu erweitern. In den Gruppenarbeiten waren Teilnehmer aus vielen Nationen vertreten, darunter Thailänder, Chinesen, Spanier, Deutsche und Inder. Trotz der Herausforderungen hinsichtlich der Arbeitsmoral, Zuverlässigkeit und kultureller Unterschiede hat das Arbeiten in der Gruppe mir sehr viel Spaß gemacht und wir erzielten stets beeindruckende Ergebnisse. Ein sehr spannendes Projekt war in meinem Kurs 'Logistics and Supply Chain Management'. Hier arbeiteten wir in internationalen Teams an der Optimierung der Lieferkette für ein fiktives globales Unternehmen. Es war faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Herangehensweisen der Studierenden aus verschiedenen Ländern waren. Unsere Gruppe bestand aus Thailändern und mir als Deutsche. Trotz der anfänglichen Kommunikationsbarrieren schafften wir es, durch regelmäßige Meetings und die Nutzung von Projektmanagement-Tools, unsere Aufgaben effizient zu koordinieren und letztlich eine innovative Lösung zu präsentieren. REISEN UND ENTDECKUNGEN IN SÜDOSTASIEN Während meines Auslandssemesters in Thailand hatte ich das Glück, einige der aufregendsten Städte und Inseln Südostasiens zu erkunden. Meine Abenteuer begann auf Phuket, der größten Halbinsel Thailands. Bei diesem touristischen Ort bieten sich wunderschöne Möglichkeiten an wie zum Beispiel der Besuch des berühmten „Big Buddha“. Die gigantische, 45 Meter hohe Statue steht auf einem Berg und bietet einen spektakulären Ausblick über die ganze Insel und das umliegende Meer. Der Aufstieg zum Big Buddha war zwar anstrengend, aber die Anstrengung wurde durch die atemberaubende Aussicht und die wunderschöne Atmosphäre mehr als belohnt. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war eine Bootstour zu den Phi Phi Inseln. Wir mieteten ein traditionelles Longtail-Boot und setzten die Segel in Richtung dieser berühmten Inselgruppe. Das türkisfarbene Wasser, die beeindruckenden Felsformationen und die weißen Sandstrände waren unbeschreiblich schön. Wir schnorchelten im klaren Wasser und entdeckten die faszinierende Unterwasserwelt mit ihren bunten Korallen und exotischen Fischen. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch der Maya Bay, bekannt aus dem Film „The Beach“, wo wir im warmen Wasser schwammen und die Natur in vollen Zügen genossen haben. Nach unserem ersten Ausflug verbrachten wir ein Wochenende in Bangkok, wo wir die höchste Rooftop-Bar der Stadt besuchten und den Abend gemeinsam verbracht haben. Am nächsten Tag machten wir einen kurzen Abstecher bei dem Erawan Nationalpark in Kanchanaburi. Unser nächster Trip führte uns mit einer Gruppe von etwa acht Leuten in den Norden Thailands nach Chiang Mai. Diese Region zeigt eine andere Seite Thailands, fernab von Traumstränden und Touristenrestaurants. Genau das gefiel mir–ich war nicht nach Thailand gekommen, um ein gutes Schnitzel zu essen, sondern um nordthailändische Spezialitäten wie Kao Soy zu probieren. Nebenbei entwickelte ich eine echte Leidenschaft für die scharfe und köstliche thailändische Küche. In Chiang Mai und der umliegenden Region ist ein Roller unverzichtbar. Wir mieteten uns einen Roller und erkundeten damit die Tempel, Sticky Waterfalls und die malerische Landschaft. Ein besonderes Highlight war das Flower Festival, das genau während unseres Besuchs stattfand und eine faszinierende Tradition der Region darstellt. Das unvergesslichste Erlebnis meines Aufenthalts in Thailand war der Besuch der Elefanten im Nationalpark von Chiang Mai–als Liebhaber dieser Tiere war es ein unbeschreibliches Erlebnis. Anschließend verbrachte ich zwei ruhigere Wochen in Bangkok, um mich auf die anstehenden Midterms vorzubereiten. Nach erfolgreichem Abschluss der Midterms packten wir erneut unsere Backpacks und es ging zum Tauchen! Auf Empfehlung besuchten wir eine Tauchschule auf Koh Tao, der Insel mit mehr als 60 Tauchschulen und einem entspannten "Inselvibe". Nach drei intensiven Tauchtagen und einem erfolgreichen Examen waren wir offiziell zertifizierte Open Water Diver. Auf Koh Tao begann der Tag früh mit Vorlesungen und endete mit Abendessen in einer der gemütlichen Bars der Insel. Zurück in Bangkok standen verschiedene Quizze und Präsentationen auf dem Programm, und ich war froh, meinen Reiseplan so geplant zu haben, dass ich während dieser Zeit in der Stadt war. Ich hielt eine Präsentation über Intermodal Transportation Management in Logistics und schrieb ebenfalls ein Quiz in Financial Accounting. Mitte März besuchten wir die monatliche HalfmoonParty auf Koh Pha Ngan–eine legendäre Party, bei der sich Menschen aus aller Welt am Halbmondtag treffen, um zu feiern. Vor unserem Abstecher nach Koh Pha Ngan verbrachten wir jedoch drei entspannte Tage auf der benachbarten Insel Koh Samui. Diese Tage waren geprägt von strahlendem Sonnenschein, blauemMeer und traumhaften Stränden. Wir genossen das Inselleben in vollen Zügen–sei es bei entspannten Strandspaziergängen, erfrischenden Schwimmrunden im Meer oder bei köstlichen Abendessen in Strandrestaurants. Nach den erlebnisreichen Tagen auf Koh Pha Ngan und Koh Samui war es an der Zeit, uns um unsere Visa-Verlängerung zu kümmern. Deshalb machten wir uns zwei Wochen vor den Finals auf den Weg nach Vietnam. Diese Reise bot uns nicht nur die Möglichkeit, die notwendigen Formalitäten zu erledigen, sondern auch ein weiteres faszinierendes Land Südostasiens zu entdecken. In Vietnam tauchten wir tief in die reiche Geschichte und die lebendige Kultur des Landes ein, besuchten ein historisches Museum, genossen die vielfältige Küche und sammelten unvergessliche Eindrücke, die unseren Horizont erweiterten. REFLEKTIONEN ÜBER DAS LEBEN IN THAILAND Wie nach jedem Trip bin ich unfassbar dankbar, die Chance auf so ein Auslandssemester zu haben. Gerade dann, wenn man in anderen Ländern und Kulturen länger lebt und einen Einblick bekommt, wie die Menschen hier leben, ist man umso dankbarer für das, was man leider oft als selbstverständlich ansieht. In vielen Bungalows, in denen wir wohnten, gab es keine Toilettenspülung, Kakerlaken waren auf der Tagesordnung und man konnte sich als glücklich schätzen, wenn die Matratze nicht steinhart war. Aber ganz ehrlich: es hat gereicht. Viele Thais gerade auf dem Land haben nicht einmal Betten und schlafen in ihren Hütten auf dem Boden. Diese Erfahrungen kann einem keiner mehr nehmen und man sollte all die spektakulären Aktivitäten im Auslandssemester in Thailand auf jeden Fall genießen. Dennoch habe ich auch immer im Hinterkopf, dass das nicht selbstverständlich ist und wir uns wirklich glücklich schätzen können so ein Leben führen zu dürfen. PERSÖNLICHE UND BERUFLICHE BEREICHERUNG DURCH MEIN AUSLANDSSEMESTER IN THAILAND Abschließend möchte ich auf meine Persönlichkeitsentwicklung während meines Auslandssemesters eingehen und reflektieren, wie diese Zeit mich persönlich und fachlich und beruflich bereichert hat. An erster Stelle steht hierbei die Verbesserung meiner Englischkenntnisse, wobei ich zwischen Social English und Business English unterscheide. Durch den intensiven Kontakt mit Muttersprachlern konnte ich mein Englisch erheblich verbessern. Englisch wird hier fast überall gesprochen, doch der Unterschied wird sofort spürbar, wenn ein Muttersprachler in die Konversation einsteigt. Oft nutze ich sie als lebende Wörterbücher, um meinen Wortschatz zu erweitern. Das Business English erlernte ich vor allem in den Vorlesungen, die von Nicht-Muttersprachlern gehalten wurden, mir jedoch einen großen Mehrwert boten. Insbesondere das Vokabular für Business Smalltalk und Verhandlungen hat mir im Arbeitsalltag bei meiner Firma Systemair weitergeholfen. Zudem haben wir uns in Projekten mit Themen beschäftigt, die wahrscheinlich nicht im Lehrplan einer deutschen DHBW stehen, was meinen Horizont zusätzlich erweitert hat. Diese Projekte erforderten ein hohes Maß an Eigeninitiative, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit. Ich arbeitete oft in internationalen Teams, was nicht nur meine interkulturellen Kompetenzen stärkte, sondern auch mein Verständnis für globale Märkte und Geschäftspraktiken vertiefte. Neben der fachlichen und sprachlichen Entwicklung spielte auch die persönliche Entwicklung eine große Rolle. Die Zeit im Ausland hat meine Eigenverantwortung gestärkt, da ich viele organisatorische und administrative Aufgaben selbstständig bewältigen musste–von der Wohnungssuche über die Beantragung von Visa bis hin zur Einschreibung an der Universität. Diese Erfahrungen haben meine Selbstständigkeit und mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten erheblich gestärkt. Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Ungebundenheit und Flexibilität, die ich in Thailand erleben durfte. Spontane Planänderungen und kurzfristige Reisen gehörten zum Alltag. Ein Gespräch beim Mittagessen reicht oft aus, um die nächsten Tage zu planen, schnell die Sachen zu packen und loszugehen. Dadurch lernte ich mich schnell an neue Situationen anzupassen und das Beste daraus zu machen. Diese Fähigkeit, flexibel und anpassungsfähig zu sein, ist nicht nur im persönlichen Leben wertvoll, sondern auch in der Arbeitswelt von großer Bedeutung. Die Resilienz, die ich entwickelt habe, ist ein weiterer entscheidender Faktor. In Thailand kam es häufig vor, dass Pläne aufgrund unvorhergesehener Umstände geändert werden mussten, sei es wegen unerwarteter Wetterbedingungen, Verkehrsproblemen oder anderer Herausforderungen. In solchen Situationen ruhig zu bleiben, schnell eine alternative Lösung zu finden und sich nicht entmutigen zu lassen, waren wichtige Lektionen, die meine Fähigkeit, mit Stress und Unsicherheit umzugehen, deutlich verbessert haben. Schließlich habe ich auch meine Verhandlungskompetenzen weiterentwickelt. In Thailand ist das Verhandeln ein wesentlicher Bestandteil des Alltags, sei es beim Einkauf auf dem Markt, bei Taxifahrten oder bei anderen Gelegenheiten. Diese Erfahrungen haben meine Fähigkeit geschärft, faire und vorteilhafte Abmachungen zu treffen, was sowohl imberuflichen als auch im privaten Kontext von großem Nutzen ist. Zusätzlich habe ich meine interkulturelle Kompetenz weiterentwickelt. Das Leben und Lernen in einer so unterschiedlichen Kultur haben mir gezeigt, wie wichtig es ist,kulturelle Sensibilität zu haben und andere Perspektiven zu respektieren. In den Gruppenarbeiten habe ich gelernt, wie man effektiv mit Menschen aus verschiedenen kulturellen Hintergründen zusammenarbeitet und wie man Missverständnisse vermeidet. Ebenfalls habe ich auch gelernt, die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland bemerkte ich, wie sehr ich die Sauberkeit, die Ordnung und den Komfort unseres Lebensstils vermisst hatte. Die Erfahrung, in einer anderen Kultur zu leben, hat mir gezeigt, wie privilegiert wir in Deutschland sind und wie wichtig es ist, diese Privilegien zu schätzen. Auch die kulinarischen Erlebnisse haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Die thailändische Küche ist unglaublich vielfältig und bietet eine Vielzahl an Geschmacksrichtungen. Ich habe viele neue Gerichte probiert, wie Pad Thai, Som Tam und Mango Sticky Rice, und habe gelernt, wie wichtig Essen in der thailändischen Kultur ist. Die gemeinsamen Mahlzeiten mit Freunden und Kommilitonen waren oft die Höhepunkte meines Tages. FAZIT MEINES AUSLANDSSEMESTERS IN THAILAND Zusammengefasst war mein Auslandssemester in Thailand eine der besten Erfahrungen meines Lebens. Es hat mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich enorm weitergebracht. Ich habe viele neue Freunde gefunden, habe eine neue Kultur kennengelernt und habe wertvolle Lebenserfahrungen gesammelt. Diese Zeit hat mir geholfen, meine Komfortzone zu verlassen und mich neuen Herausforderungen zu stellen, was mein Selbstbewusstsein gestärkt hat. Die Erinnerungen an die Erlebnisse und die Menschen, die ich getroffen habe, werde ich für immer in meinem Herzen tragen. Ich kann jedem nur empfehlen, die Chance auf ein Auslandssemester zu nutzen. Es ist eine einmalige Gelegenheit, die man nicht verpassen sollte! Liebe Grüße Luca Luisa Langer

News:
Sawadee Krap! Mein Semester in Thailand: Voller Abenteuer und Entdeckungen

- Hallo! Ich bin Kaan Mert Bartan, studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Service Engineering an der DHBW Bad Mergentheim und habe kürzlich ein aufregendes Semester in Thailand an der Mahidol University International College verbracht. Es war eine Zeit voller Abenteuer, neuer Erfahrungen und vieler Überraschungen – genau das hat den Reiz ausgemacht. Warum Thailand, fragt ihr? Nun, wer kann schon der Idee widerstehen, dem Winter zu entkommen, in einem Land zu studieren, das für seine atemberaubenden Stände, köstliches Essen und freundlichen Menschen bekannt ist? Als ich in Bangkok ankam, wurde ich sofort von der Energie der Stadt mitgerissen. Zwischen Tuk-Tuk-Fahrten und den ersten Begegnungen mit Streetfood-Stränden war ich gleichzeitig aufgeregt und leicht überwältigt – so viele Eindrücke auf einmal! Die ersten Tage fühlten sich fast surreal an, und ich musste mich mehrmals daran erinnern, dass ich mehrere Tausend Kilometer von Zuhause entfernt war. Sich in die Thailändische Kultur einzufinden, war ein Abenteuer für sich. Bei der Begrüßung verbeugen? Check. Die richtige Aussprache von „Kop khun krap“ (Danke)? Check. Die Sprachbarriere war definitiv eine Herausforderung – mein Thai beschränkte sich anfangs aus „Sawadee krap“ (Hallo) und ein nettes Lächeln. Aber mit ein wenig Übung und viel Unterstützung konnte ich schließlich sogar auf thailändisch Essen bestellen. Was ich im Gegenteilschnell gelernt habe, ist „Mai Phet“ (wenig scharf), was man sofort merkt, wenn man es mal vergisst. Ein absolutes Highlight meines Aufenthaltes war der Sieg beim Fußballturnier der Universität. Unser Team, bestehend aus einer bunten Mischung internationaler Studenten, hat es tatsächlich geschafft, den Pokal zu gewinnen! Es war ein unglaubliches Gefühl, die Universitäts-Mannschaft zu schlagen, den Sieg zu feiern und den Pokal nach Hause zu bringen. Die vielen Reisen, die ich mit den Freunden unternommen habe, die ich in Thailand kennengelernt habe, sind ebenfalls unvergesslich. Von den lebhaften Märkten in Bangkok bis zu den ruhigen Tempeln in Ayutthaya und den atemberaubenden Wasserfällen in Koh Samui – jede Reise bot einzigartige Erlebnisse und brachte uns näher zusammen. Wir haben nicht nur die Landschaften und Sehenswürdigkeiten erkundet, sondern auch tiefe Freundschaften geschlossen, die sicherlich über die Zeit hinaus bestehen bleiben. Jeder hatte sein Schicksal selber in der Hand. Während viele von den günstigen Inlandsflugtickets gebrauch machten, ließ ich mich von meinen Freunden zu einer 14-stündigen Zugreise nach Chiang Mai in der 2. Klasse mit kaputter Klimaanlage und offenen Fenstern überreden. Im Nachhinein kann ich sagen, dass auch diese eine spannende Erfahrung war: die vorbeiziehende Landschaft aus dem Zugfenster zu betrachten und Eindrücke zu sammeln, die man sonst nicht bekommen hätte. Der größte Kulturschock? Definitiv die Straßenverkehrsregeln – oder das, was ich als solche erwartet hatte. In Thailand scheinen Ampeln eher als optionale Vorschläge denn als verbindliche Vorschriften gesehen zu werden. Es war eine Lektion in Flexibilität und Gelassenheit, als ich lernte, mich an den chaotischen Verkehr zu gewöhnen und trotzdem sicher anzukommen. Mein schönstes Erlebnis war definitiv der Besuch der Insel Koh Tao. Diese kleine Insel hat alles zu bieten, was das Herz begehrt: traumhafte Strände, kristallklares Wasser und eine entspannte Atmosphäre. Besonders unvergesslich war das Tiefseetauchen, bei dem ich die beeindruckende Unterwasserwelt erkunden konnte – ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde. Thailand hat mir viel beigebracht, nicht nur über das Land, sondern auch über mich selbst. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, flexibel zu sein und eine offene Haltung zu bewahren. Beruflich konnte ich wertvolle Einblicke in die asiatische Wirtschaft und Kultur gewinnen und Netzwerke knüpfen, was sicherlich nützlich für meine zukünftige Karriere sein wird. Außerdem habe ich meine Fähigkeiten im Umgang mit ungewohnten Situationen verbessert – sei es bei der Navigation durch den chaotischen Verkehr oder beim Aushandeln von Preisen auf Märkten – „Sorry, cannot, cannot.“ Letztendlich war ich dennoch auf mich allein gestellt, in einem Land, dessen Sprache ich nicht sprach. Ich habe gelernt, auf mich selbst zu vertrauen und mit meinen Ressourcen das Beste aus jeder Situation zu machen, ohne mich moralisch zu belasten. Mein Semester in Thailand war eine unvergessliche Reise, die ich immer in meinem Herzen tragen werde. Mein Unternehmen Bausch+Ströbel und das Stipendium der Christian Bürkert Stiftung haben mir diese unglaubliche Erfahrung ermöglicht und mir die Chance gegeben, tiefer in eine neue Kultur einzutauchen, als ich es für möglich gehalten hätte. Mein Ratschlag an alle zukünftigen Austauschstudenten: Seid neugierig, habt keine Angst, Fehler zu machen, schreckt nicht vor dem Ungewissen zurück, und genießt jedes einzelne Abenteuer, das auch euch zukommt – denn diese Erinnerungen sind unbezahlbar.

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