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News:
Junge Forscher sind vom vielseitigen KinderCampus begeistert

- Familiengerechte Hochschule: Dreißig Kinder von Mitarbeitern der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach haben am KinderCampus vom 5. bis 9. August teilgenommen. Das Ferienprogramm schloss alle drei Campus in Mosbach, Heilbronn und Bad Mergentheim mit ein. So hatten die Eltern die Gewissheit, dass ihre Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren während der Arbeitszeit gut betreut sind. Am ersten Tag waren sie bei der Experimenta in Heilbronn. Deren Anspruch, Naturwissenschaften und Technik begreif- und erlebbar zu machen, kosteten die Kinder an den einzelnen Stationen voll aus. Besonders viel Spaß hat ihnen dort das Zeitungmachen und Filmedrehen gemacht. Nach dem „Malen nach Lust und Laune“ in der Kinder- und Jugendkunstschule Mosbach erforschten die Studierenden in spe am darauffolgenden Tag am Campus Mosbach mit Laboringenieur Jürgen Eckert und dem IT-Experten Dietmar Guttwein die Eigenschaften von Magneten und bauten einen magnetischen Teilchenbeschleuniger. Die erste Aufgabe des Forschers, so sagte Eckert, ist: "Fragen stellen!" Auch bei den Wasserspielen auf dem Campus waren alle mit Begeisterung dabei und erforschten, unter welchen Bedingungen die Sonne Wasser am schnellsten erwärmt, wie Wasser auf andere chemische Verbindungen (Salz, Luft, Öl) reagiert, was es mit der Oberflächenspannung und der Luftglocke auf sich hat und, als Krönung, wie Seifenblasen hergestellt werden. In Bad Mergentheim war der Besuch des Wildparks das Highlight der Woche. Vor allem der Streichelzoo mit den süßen Babyziegen, die Haustiershow und das Füttern der Rehe wird den Kindern in guter Erinnerung bleiben. Der KinderCampus wurde von pädagogisch ausgebildeten Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhauses in Mosbach unterstützt. Die DHBW Mosbach ist bereits seit 2008 als – damals erste Hochschule in Baden-Württemberg – als familiengerechte Hochschule zertifiziert. Durch Maßnahmen wie den KinderCampus trägt sie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei. Projektleiterin Stefanie Kraus bedankt sich bei den Kindern und Betreuern, die am Sommerferienprogramm teilgenommen haben und freut sich schon auf den nächsten KinderCampus in den Herbstferien.

News:
B-to-B-Marketing und Vertriebsmanagement in Forschung, Lehre und Praxis stärken

- 5. Treffen des AfM-Arbeitskreises „B-to-B-Marketing/Vertrieb“ an der DHBW Mosbach Am Freitag, den 10. November 2017, traf sich der Arbeitskreis „B-to-B-Marketing/Vertrieb“ der Arbeitsgemeinschaft für Marketing (AfM) zu seiner fünften Arbeitssitzung an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach am Schloss-Campus in Bad Mergentheim. Die Zielsetzung des Arbeitskreises ist, die Bereiche Business-to-Business-Marketing und Vertriebsmanagement in der Forschung, Lehre und Praxis zu stärken und zu fördern. Der Arbeitskreis aus mittlerweile 53 Mitgliedern, allesamt Hochschulprofessorinnen und -professoren sowie Experten im Bereich B-to-B-Marketing und Vertrieb, ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. Aufgrund der praxisnahen Ausrichtung der DHBW wie auch der Hochschulen für angewandte Wissenschaften können Theorie und Praxis direkt mit der Lehre vernetzt werden und so neueste Entwicklungen für die Ausbildung der „Vertriebsmanager von morgen“ berücksichtigen. In Bad Mergentheim trafen sich nun acht Professorinnen und Professoren aus verschiedenen Hochschulen in Deutschland. Sie wurden vom Gastgeber Professor Dr. Seon-Su Kim in seiner Rolle als Campusleiter sowie von Professor Dr. Enrico Purle als Sprecher des Arbeitskreises begrüßt. Die Arbeitssitzungen dienen der Diskussion aktueller Entwicklungen im Fachgebiet, dem Austausch und der Vernetzung sowie der Vorstellung von Arbeitsergebnissen gemeinsamer Themenstellungen. Während der Arbeitssitzung in Bad Mergentheim wurden u. a. die Ergebnisse sowie der aktuelle Arbeitsstand zu folgenden Themen vorgestellt: Aktuelle Herausforderungen von Unternehmen in der Industrie, im Handel und in Dienstleistungssektoren (u.a. aufgrund der weiterhin zunehmenden Digitalisierung) und Implikationen für die Weiterentwicklung von B-to-B-Marketing und Vertrieb in der Praxis, Lehre und Forschung Aktuelle und zukünftige Berufsbilder im Vertrieb und Anforderungsprofile von Hochschulabsolventen Abstimmung des gemeinsamen Buchkonzeptes „Toolbox für den Vertrieb – VISUELL | Ein systematischer Werkzeugkasten für ihren Kundenerfolg“ als ansprechend gestaltete, wissenschaftlich fundierte, anwendungsorientierte Sammlung von Vertriebs-werkzeugen für Praktiker Der Arbeitskreis trifft sich halbjährlich, das nächste Treffen wird am 3. Mai 2017 an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt in Würzburg stattfinden. Die AfM - Arbeitsgemeinschaft für Marketing Die AfM ist ein Zusammenschluss von zurzeit fast 630 Professorinnen und Professoren aus Hochschulen in der DACH-Region, die sich mit Fragestellungen des Marketings in Forschung und Lehre beschäftigen. Neben fachbezogenen Arbeitskreisen wird jährlich eine Jahrestagung an wechselnden Hochschulstandorten organisiert. Begründet wurde die AfM von Professor Dr. Egon Heil von der FH Rosenheim, der im Oktober 1973 erstmals zu einem Jahrestreffen der Marketing-Fachhochschulprofessoren einlud. Sprecher der AfM war von 2009 bis 2017 Prof. Dr. Günter Hofbauer von der Technischen Hochschule Ingolstadt. Seit Mai 2017 ist der Sprecher Prof. Dr. Marcus Stumpf von der FOM – Hochschule für Oekonomie & Management in Frankfurt a.M.. Stellvertretende Sprecherin ist Prof. Dr. Andrea Bookhagen von der Munich Business School (MBS).

News:
Rettungsstandards für Elektrofahrzeuge

- Workshop zur Rettungstechnik für Elektroautos an der DHBW Mosbach Elektroautos liegen im Trend. Sie sind sauber, nahezu geräusch- und geruchslos – und bei einem Unfall im wörtlichen Sinn brandgefährlich. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach lud deshalb Rettungsverantwortliche aus Baden-Württemberg zu einem Workshop. „Sichere Handhabung von Elektromobilität durch Rettungskräfte“ lautet das Thema des Workshops. „Unsere Hochschule leistet damit einen gesellschaftlichen Beitrag zu einem essentiellen Zukunftsthema und ist Impulsgeber in der und für die Region“, begrüßte Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann die knapp 50 Teilnehmer, die vor allem der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr und Landesfeuerwehrschule angehörten. Sie diskutierten mit Referenten aus den eigenen Reihen, der Forschungsstelle für Brandschutztechniken des KIT, der ADAC-Unfallforschung und des Bundesverbandes E-Mobilität sowie Professoren der DHBW Mosbach über die Risiken der neuen Technologie: Elektrische Überladung der Batterie mit dem Hochvolt-System, fehlende Kühlung oder sichtbare sowie unsichtbare Schäden durch einen Unfall können zur Selbstentzündung der Batterie führen. Zusätzlich drohen chemische Reaktionen. Deshalb ist es entscheidend, sie schnellstmöglich abzuschalten, denn ein Kurzschluss kann auch zeitversetzt erfolgen und beim Transport und der Lagerung des Unfallwagens Probleme verursachen. Vorreiterrolle im Bereich Elektromobilität Mit dem Paradigmenwechsel hin zur Elektromobilität – befeuert durch globale Klimaziele, politischen Willen und ein Umdenken sowohl bei den Käufern wie auch der Automobilindustrie – sollen bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren. Doch noch fehlen Sicherheits- und Rettungsstandards. Aktuell werde am Unfallort hemdsärmelig entschieden, so Unger von der ADAC Unfallforschung, bei Unsicherheit rufe der ADAC wieder die Feuerwehr. An diesem Punkt setzt das Forschungsinteresse von Prof. Dr. Andreas Reichert ein. Der Wirtschaftsingenieur der DHBW Mosbach ist der Initiator des Workshops. Er nutzt seine Erfahrungen aus der Automobilindustrie und betreibt bereits seit mehreren Jahren kooperative Forschung an der DHBW. „Als Professor an der dualen Hochschule beobachte ich Trends, die ich mit anwendungsorientierter Forschung begleiten und vorantreiben kann“, so Reichert. „Im Bereich der Rettungstechnik für Elektrofahrzeuge und stationäre Batteriespeicher übernimmt die DHBW Mosbach eine Vorreiterrolle.“ Sein Ziel ist es, gemeinsam mit allen Akteuren am Rettungsort und dem Innenministerium Baden-Württemberg Richtlinien zu entwickeln, die über die Landesfeuerwehrschule in der Praxis für mehr Sicherheit von Nutzern und Rettungskräften sorgen. Forschungsschwerpunkt Elektromobilität Elektromobilität ist ein Forschungsschwerpunkt der DHBW Mosbach. Im neuen Labor entwickelte der Studiengang Mechatronik einen Elektroantrieb für einen Segelflieger. Daneben befinden sich ein E-Roller und ein E-Bugster in der Entwicklung. Mit der Studienrichtung Elektromobilität reagiert die DHBW Mosbach zudem auf die Anforderungen, die der Arbeitsmarkt an den Ingenieurberuf der Zukunft stellt.

News:
Nebenberufliche Dozenten vermitteln Wissen in Theorie und Praxis - Hochschuldidaktisches Know-how durch regelmäßige Schulungen

- „Ohne unsere rund 1000 nebenberuflichen Dozenten an der DHBW Mosbach wäre das Erfolgsmodell Duale Hochschule Baden-Württemberg nicht möglich! Das über Jahrzehnte entwickelte Zusammenspiel von wissenschaftlicher Theorie und Berufspraxis, insbesondere der Transfer, steht im Zentrum des praxisintegrierenden Studiums“, ist Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach, überzeugt. Die Prorektorin und Leiterin des Ressorts "Qualität der Lehre", Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, ergänzt: „Exzellenz in der Forschung ist in aller Munde. Wir achten darauf, dass auch die Lehre exzellent ist und fordern dafür den gleichen Stellenwert.“ Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, werden Dozenten an der DHBW Mosbach regelmäßig hochschuldidaktische Seminare und praxisorientierte Workshops angeboten, in denen Sie ihr Know-how im Umgang mit Studierenden prüfen und verbessern können. In einem Basisseminar „Lehre“ geht es um grundsätzliche Strategien in der Lehre wie die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Lehrveranstaltung. Außerdem werden Grundlagen der Lernpsychologie, Auswahl der richtigen Stoffmenge sowie aktivierende Unterrichtsmethoden betrachtet. Der Transfer auf eigene Unterrichtseinheiten wird einige Monate später in einem Aufbauseminar besprochen. Dort hat jeder die Möglichkeit, sein didaktisches Design vorzustellen, Methoden zu simulieren und zu diskutieren sowie Erfahrungen aus (kritischen) Lehrsituationen zu reflektieren. Im Aufbauseminar stellt zudem jeder sein nach dem Basisseminar selbst entwickeltes Lehrkonzept vor und diskutiert die Methode mit seinen Kollegen. „Da ich aus der Unternehmenspraxis komme, ist mir der Austausch mit Dozenten in derselben Situation sehr wichtig. Wir geben uns gegenseitig Tipps, wie wir am besten den Studierenden den Stoff vermitteln. Wenn die dann noch durch eine professionelle Schulung unterstützt werden, freue ich mich schon darauf, wieder mit den Studierenden zusammen zu arbeiten. Deren Feedback ist mir dann übrigens genauso wichtig“, zieht Tobias Pfoh (Foto oben) eine erste Bilanz vom Didaktik-Seminar. Martina Richter (Foto links) erweitert und vertieft als externe Referentin regelmäßig die hochschuldidaktischen Kompetenzen der Lehrbeauftragten. Die Seminare finden sowohl in Kooperation mit dem Zentrum für Hochschuldidaktik der DHBW in Heidenheim, als auch als hausinternes Zusatzangebot für Lehrbeauftragte statt. Richter: „Ich möchte die Dozenten darin unterstützen, dass sie nach den Seminaren methodensicher, teamorientiert und zielgerichtet die Problemstellungen aus der beruflichen Praxis durch die konkrete Vermittlung theoretischen Wissens gemeinsam mit den Studierenden lösen können“, beschreibt sie das Ziel des Trainings. Jeder bekommt das „Handbuch ‚Lehre‘ an der Dualen Hochschule“ überreicht, in dem das spezielle Lernziel genau beschrieben wird: „Im dualen Studium sind Prinzipien des Lernens angesprochen, die handlungs-, aufgaben- und projektorientiert sind und bei denen Bildung nicht nur auf das relevante Wissen abzielt, sondern auch auf die dazugehörige Methoden- und Problemlösungskompetenz.“ Aufgrund der engen Verzahnung von Theorie und Praxis an der DHBW Mosbach werden mehr als 50 Prozent der Vorlesungsstunden durch nebenberufliche Dozenten erfüllt. Als wichtige Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis sind sie eine „tragende Säule des dualen Studiums“, sagt Erika Deimling, die die Didaktikseminare am Standort Mosbach organisiert und betreut: „Unser Ressort „Qualität der Lehre“ unterstützt die Lehrbeauftragten in ihrer Lehrtätigkeit durch ein vielfältiges Angebot an Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich der Hochschuldidaktik.“ Im ersten Halbjahr dieses Jahres fanden an der DHBW Mosbach zehn hochschuldidaktische Seminare statt. „Die Nachfrage und Teilnahme der Lehrbeauftragten zeigt uns den großen Bedarf und das Interesse, sich zunächst in einem geschützten Rahmen einer kleinen Gruppe von maximal acht Dozenten auszutauschen, vorzustellen und weiterzubilden. Das wird so gut angenommen, dass wir noch zusätzliche Angebote schaffen werden“, so Deimling. Seit Mitte Juli ist das neue, erweiterte hausinterne Schulungsangebot für das zweite Halbjahr 2013 online. Diesmal liegt der Fokus neben den allgemeinen hochschuldidaktischen Grundlagen auf den Themen Visualisierung, Rhetorik und Mediendidaktik. Die Resonanz auf das hochschuldidaktische Angebot ist überwältigend: „Mir macht das richtig Spaß“, sagt Pia Sprügel (Foto, 2. von rechts), „ die Studierenden sind hochmotiviert und wollen lernen. Wenn sie merken, dass wir uns dazu die richtige Methode überlegt haben und nicht mit vergilbten Blättern kommen, dann machen sie besonders gut mit.“ Während Karin Schleines, Dozentin in der Fakultät Wirtschaft, Erfahrung ist, „dass ihre Studierenden nicht frontal unterrichtet werden möchten“, ist die Erfahrung von Ralf-Jürgen Albrecht, Dozent in der Fakultät Technik, eine andere: „Meine Studierenden möchten erst alles genau erklärt bekommen, bevor sie sich an die Projekte wagen. Weil es am Anfang um Fakten und Formeln geht, ist frontaler Unterricht ausdrücklich erwünscht.“ Martina Richter kann das bestätigen: „Jeder muss seinen Weg finden und authentisch rüberkommen. Wichtig ist das Gefühl für die Studierenden und die Kompetenz, die richtige Methodik in der jeweiligen Studiensituation anwenden zu können.“ Wer sich für eine Lehrtätigkeit an der DHBW Mosbach interessiert, wird intensiv durch die Studiengangsleiter und die Sekretariate des Fachbereichs sowie das Ressort „Qualität der Lehre“ unterstützt. Weitere Informationen auf der Website "Duale Dozenten".

News:
Erfolgreiche Akkreditierung: DHBW startet zum Wintersemester mit dualen Masterstudiengängen

- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg startet ab dem kommenden Wintersemester mit den ersten berufsintegrierenden und berufs-begleitenden Masterprogrammen in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen. Anfang Juli 2011 wurde die Akkreditierung der neuen Angebote erfolgreich abgeschlossen, so dass dem Start der ersten Masterstudiengänge nach dem dualen Studienprinzip der DHBW nichts mehr im Weg steht. Für ausgewählte Absolventinnen und Absolventen bietet die DHBW ab dem Wintersemester 2011 ein eigenes, weiterbildendes Masterstudienprogramm an. Die Angebote richten sich nicht nur an alle ehemaligen Studierenden der Berufsakademie (BA) / DHBW, sie stehen auch anderen Hochschulabsolventen offen, die die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen. „Dank unserer langjährigen Erfahrung im dualen, praxisintegrierenden Bachelorstudium verfügen wir an der DHBW über ideale Voraussetzungen, um ein anwendungsorientiertes, weiterbildendes Studienangebot zu etablieren“, erklärte DHBW Präsident Professor Reinhold R. Geilsdörfer angesichts der erfolgreichen Akkreditierung. Die viersemestrigen Masterstudiengänge sind am dualen Studienkonzept der DHBW orientiert und zeichnen sich dementsprechend durch einen hohen Anwendungsbezug und intensiven Theorie-Praxis-Transfer aus. Das kostenpflichtige Studium findet berufsintegriert und berufsbegleitend statt und setzt eine mindestens einjährige qualifizierte Berufserfahrung nach dem Erststudium voraus. Wie beim dualen Bachelorstudium werden auch die Masterstudiengänge an der DHBW in enger Zusammenarbeit mit den rund 9.000 kooperierenden Unternehmen und sozialen Einrichtungen der Hochschule angeboten. Die Dualen Partner erhalten damit eine neue Option für die Weiterentwicklung und Bindung ihrer Spitzenkräfte. Für die Studierenden eröffnet das Masterprogramm der DHBW die Chance auf eine akademische Weiterentwicklung über den Bachelorabschluss hinaus. Durch das berufsbegleitende und berufsintegrierte Studienkonzept können sie ihre Beschäftigungs-verhältnisse während des Masterstudiums beibehalten und somit finanziell unabhängig bleiben. Zum Wintersemester 2011 starten zunächst die folgenden Studiengänge: • Master in Business Management (mit verschiedenen Profilrichtungen) • Informatik • Governance Sozialer Arbeit Zum Wintersemester 2012 folgt der Masterstudiengang Steuern, Rechnungslegung und Prüfungswesen. Darüberhinaus gibt es weitere Masterangebote, die in Kooperation mit anderen Hochschulen angeboten werden. Die Masterstudiengänge werden an unterschiedlichen DHBW-Standorten durchgeführt und stehen Absolventinnen und Absolventen bzw. Dualen Partnern aller DHBW-Standorte offen. Zur Gesamtübersicht der Master-Angebote der DHBW.

News:
Finde deinen Traumjob

- Infotag zu technischem Studium an der DHBW Mosbach Am 9. November besuchten 100 Schülerinnen und Schüler des Eckenberg Gymnasiums Adelsheim die Veranstaltung „Finde Deinen Traumjob“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Die Besonderheit: Es ging um technische Studiengänge – und die Redner waren allesamt Frauen. Die Schülerinnen und Schüler lernten beim Infotag der DHBW Mosbach zum dualen Studium Berufe und Studiengänge aus dem Bereich Technik und Informatik kennen. Sie kamen ins Gespräch mit jungen Ingenieurinnen und Informatikerinnen, die ihren Platz in der Arbeitswelt bereits gefunden haben. Im Anschluss bekamen sie die Möglichkeit, von Studierenden der Fakultät Technik mehr über die technischen Studiengänge an der DHBW Mosbach zu erfahren und einige der Labore vor Ort kennenzulernen. Die Referentinnen – drei von ihnen Absolventinnen der DHBW Mosbach – stellten den Schülerinnen und Schülern ihre Berufe aus dem Bereich Technik und Informatik vor und erzählten über ihren abwechslungsreichen Berufsalltag. Die Berufe reichten dabei von Bauleitung bei Fischer & Weilheim über Organisationsentwicklung bei der Mann und Schröder GmbH, Produktmanagement bei der MPDV Mikrolab GmbH sowie Prozessmanagement bei der GEMÜ GmbH & Co. KG. Die Frauen zeigten damit, wie vielfältig und abwechslungsreich technische Berufe sein können. „Kommunikative Fähigkeiten sind bei den meisten technischen Berufen genauso wichtig wie ein technisches Verständnis von den Prozessen und Abläufen im Betrieb – und die Möglichkeit, sich zu spezialisieren, besteht immer“, sagte eine Referentin bei ihrem Kurzvortrag. „Keiner braucht Angst davor zu haben, ins kalte Wasser geschubst werden. Es wird alles gezeigt und man kann immer fragen“, ermutigte eine andere Referentin die Schülerinnen und Schüler. Diese Erfahrungen konnten auch die Studierenden aus den Studiengängen der Fakultät Technik bestätigen, die den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in ihre unterschiedlichen Studiengänge und den Unternehmensalltag boten. Zum Abschluss konnten die Schüler und Schülerinnen bei einem Rundgang durch die DHBW-Labore einen Eindruck bekommen, was sie bei einem technischen Studium an der DHBW Mosbach erwartet. „Auch wenn immer noch viele Vorurteile gegenüber technischen Berufen bestehen, wurde in dieser Veranstaltung deutlich, dass Frauen und Technik sehr gut zusammenpassen“, fasst Professorin Gudrun Reichert zusammen. „Es gibt viele spannende und abwechslungsreiche Berufe im technischen Bereich sowie optimale Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.“

News:
Didaktikschulungen in Mosbach - Es sind noch Plätze frei!

- Auch in 2016 erhalten Lehrende an der DHBW Mosbach wieder zahlreiche Möglichkeiten, um sich didaktisch weiterzubilden. Bei den Seminaren am Campus Mosbach sind noch einige Plätze frei. Weiterhin gibt es verschiedene Änderungen im Schulungsplan.

News:
ARD-Beitrag „Frauen bewegt Euch“: DHBW-Studentin Nadine Hehn möchte zusammen mit dem Partner Familie und Karriere miteinander vereinen

- Warum gibt es nur so wenige weibliche Führungskräfte? Diese Frage hat die Filmemacherin Rita Knobel-Ulrich vielen Frauen zwischen circa 20 und 40 Jahren und einigen Männern gestellt, darunter auch der DHBW-Studentin Nadine Hehn (Foto). Aus den Antworten entstand der Film mit der Aufforderung „Frauen bewegt Euch“. Er wurde am 5. August um 23.15 Uhr im Ersten der ARD ausgestrahlt und wird am 12. August um 20.15 Uhr auf tagesschau24 wiederholt. Je nach Lebensphase, familiärem Hintergrund, Ausbildung, persönlicher Einstellung und aktueller Familiensituation zeigt der Film ein Spektrum von Statements, die - durch alle Lebensjahre - ein sehr klassisches Rollen- und Gesellschaftsbild spiegeln. Ein paar, offensichtlich „Mutige“ haben sich in die Männerwelt gewagt und sich dort ebenfalls in Führungspositionen behauptet, andere, im Film von der Journalistin Bascha Mika als „feige“ bezeichnete Frauen, haben sich bewusst für die Familie mit Kindern und damit gegen die Karriere entschieden. Nach der Babypause möchten sie zwar wieder einsteigen, doch – das ist allen klar - der Karriere-Zug ist dann abgefahren, vor allem, wenn sie in Teilzeit arbeiten. Eine der Befragten ist Nadine Hehn, Wirtschaftsingenieurwesen-Studentin an der DHBW Mosbach. Sie gehört zu den Frauen aus technischen Studiengängen, um die als künftige weibliche Führungskräfte offensiv geworben wird. Mit ihrem Studienkonzept fördert die Duale Hochschule Mosbach die Leistungsbereitschaft ihrer Studierenden und gibt ihnen innerhalb kurzer Zeit Instrumente an die Hand, um schon früh die Herausforderungen einer Fach- und Führungskraft zu meistern. Bereits 2008 als familiengerechte Hochschule zertifiziert, unterstützt die DHBW Mosbach ihre Studentinnen, die Doppelrolle Studentin/Mutter erfolgreich zu bewältigen. Angestellt ist Nadine Hehn bei dem weltweit agierenden Mechatronikkonzern Wittenstein AG in Igersheim-Harthausen, die dringend Fach- und Führungskräfte braucht. Ausgezeichnet als bester Arbeitgeber von TOP JOB, fördert das Unternehmen die individuelle Karriere seiner Mitarbeiter. Ob flexibles Arbeitszeitmodell und Arbeitszeitkonten oder Kinderbetreuung während der Ferien – die Vereinbarkeit von Familie und beruflichen Zielen wird hier groß geschrieben. Nadine Hehn, wünscht sich genau das: „Wenn ich eine Familie habe, dann möchte ich das mit meinem Beruf vereinen können“, sagt sie im Filmbeitrag. „Ich möchte für meine Familie da sein, aber ich möchte meine Karriere deswegen nicht aufgeben müssen. Ich hoffe, den entsprechenden Mann zu finden, um das verwirklichen zu können.“ Von den Männern, die in „Frauen bewegt Euch“ antworten, waren nur wenige so modern und bereit, die Familienarbeit mit ihren Partnerinnen gemeinsam zu leisten. Aspekte wie unterschiedliche Verdienstmöglichkeiten, Karrierepläne und Erwartungen auch an junge Männer und vor allem die Notwendigkeit, dass Familienmitglieder, Tagesmütter oder Krippenplätze in der Nähe sind, um da zu sein, wenn die Eltern nicht da sind, kam im Film nicht zur Sprache. Auch nicht das Problem der so genannten „Wohlstandsverwahrlosung“ von „Schlüsselkindern“, die nach der Schule sich selbst überlassen sind. Erst wenn die vielfältigen Rahmenbedingungen stimmen, dann wird es sowohl Frauen als auch Männern leichter fallen, die Verantwortung für ihr Kind vorübergehend „loszulassen“. Die DHBW Mosbach und die Wittenstein AG sind dafür ein gutes Vorbild. Der Film kann über diesen Link angesehen werden: http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/frauen-bewegt-euch-warum-weibliche-fuehrungskraefte?documentId=16351134

News:
Running wild: Der „Meilenfresser“ Alexander Winkler beim Safaricom Marathon in Kenia

- Alexander Winkler, Sieger des DHBW Mosbach Laufcup 2010 , hat am 12. Safaricom Marathon in Kenia teilgenommen. Auf 1800 Meter Höhe verläuft die Marathonstrecke, mitten durch den kenianischen Lewa Wildlife Conservancy. Das private Wildschutzgebiet liegt im Schatten des Mount Kenya , rund 225 km nördlich von Nairobi. Hier durchquerten die Läufer am 26. Juni 2011 nicht nur die weiten Landschaften Kenias, sondern hatten neben der Fangemeinde auch Zebras und Antilopen als Zuschauer am Wegesrand. Der kenianische Sieger absolvierte die schwierige Strecke in 2:18. Zum Vergleich: Der Weltrekord liegt bei 2:04, allerdings auf ebener und geteerter Strecke in gemäßigten Breitengraden. Alexander Winkler erreicht nach 5:45 das Ziel und lag damit im Mittelfeld der Zieleinläufe. Die letzte Teilnehmerin, 72-jährig, kam nach über 7 Stunden ins Ziel. Der Lauf dient einem guten Zweck: dem Schutz der Wildnis im Norden Kenias. Im Lewa Wildlife Conservancy leben viele kenianische Spitzmaulnashörner und ein Fünftel der Weltpopulation des bedrohten Grevy-Zebras. Trotzdem mussten sich die Marathon-Läufer keine Sorgen machen: Ranger wachten darüber, dass kein Teilnehmer von einem Nashorn zur persönlichen Bestzeit getrieben wurde.

News:
Kleine Teilchen - große Leistungen!

- Das Thema in der Reihe "Studium Generale" an der DHBW Mosbach am vergangenen Donnerstag hieß: "Exzellente Ingenieursleistungen für die Grundlagenforschung". Vortragender war der Leiter der rumänischen Gruppe des ALICE-Detektoren-Projekts am Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf, Prof. Mihai Petrovici, gleichsam Leiter des Instituts für Hadronenphysik (IFIN) in Bukarest. Schon schnell wurde in dem mit rund 100 Zuhörern gut besuchten neuen Auditorium der DHBW klar, welche großen Herausforderungen an die Ingenieurinnen und Ingenieure der verschiedensten Disziplinen in einem solchen Projekt gestellt wird. Die Reise durch die verschiedenen Aufgabenfelder führte von der sehr energieintensiven Erzeugung von Teilchenstrahlen in Teilchenbeschleunigern, über hochkomplexe und gigantische Detektoren hin zu einer ausgeklügelten Datenverarbeitung und Analyse in riesigen Rechnersystemen und Datenbanken. Beeindruckend war der ständige Sprung von kleinsten Dimensionen in der Größenordnung von kleiner 10^(-18) Meter für die Größe der Teilchenfragmente (Merke: 1 Femtometer = 10^(-15) m = 1000 Pikometer), welche bei den ständigen Beschüssen in den Beschleunigern erzeugt werden, bis hin zu den Datenmengen als Folge der Teilchenkollisionen in der Größenordnung von 10^18 Byte (1 Exabyte = 10^18 Byte = 1000 Petabyte). Natürlich wurde neben den vielen erzeugten Teilchenarten bei Zusammenprall hochenergetischer Ionen auch das oft gesuchte und inzwischen wohl gefundene Higgs-Teilchen erwähnt, oft auch als "Gottesteilchen" bezeichnet. Am Ende des kurzweiligen aber trotzdem sehr inhaltsreichen Vortrags war ein Fazit auf jeden Fall: "Der Weg ist das Ziel!"

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