- Graduierungsfeier am Campus Bad Mergentheim: Bestens gerüstet für anspruchsvolle Aufgaben Verhaltener Stolz bei den Eltern, lauter Jubel im Jahrgang 2010: Es herrschte Aufregung unter den jungen Leuten vor dem Kursaal der Stadt Bad Mergentheim. Wohin man schaute, glückliche Gesichter, Umarmungen und auch Wiedersehensfreude. Denn nahezu 100 Prozent der Absolventen wurden von ihren Partnerunternehmen übernommen, sind schon fest in den Arbeitsalltag eingebunden und extra zur Graduierungsfeier angereist. Insgesamt 132 Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2010 erhielten heute am Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ihre Bachelorurkunden. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim ist stolz auf die Graduierten: „Sie haben in den letzten drei Jahren viel erreicht und sind bestens vorbereitet auf das, was kommt. Sie konnten die Atmosphäre eines altehrwürdigen Schlosses genießen, gleichzeitig aber auch von modernsten Lehreinrichtungen und hochaktuellem Wissen unserer Dozenten profitieren.“ Andreas Lehr, Bürgermeisterstellvertreter der Stadt Bad Mergentheim, wünscht den Absolventen einen guten Start ins Berufsleben: „Gestalten Sie mit Ihrem erworbenem Wissen Ihre Stelle so, dass Sie Ihre Persönlichkeit und Talente einbringen können. Ich hoffe, Sie haben so viel Sehnsucht nach unserer schönen Region, dass Sie in einem unserer Unternehmen Ihre dauerhafte Aufgabe finden.“ Wolfgang Sutterlüti von der SKF GmbH, einem Partnerunternehmen der ersten Stunde, glaubte von Beginn an das duale Erfolgsmodell. „Mit dem ‚Vorsprung durch Praxis‘ haben Sie das Fundament für anspruchsvolle Positionen in der Wirtschaft gelegt.“ In seiner Festrede forderte er auf, erreichte Erfolge zu feiern, weist aber auch darauf hin, dass das Lernen die Absolventen ein Leben lang begleitet. „Unternehmen erwarten von Ihnen nicht nur Fachwissen. Studien haben ergeben, dass vor allem die Persönlichkeit zählt.“ Als Head of People- and Organizational Development gab er den zukünftigen Fach- und Führungskräften wertvolle Hinweise, auf die sie bei ihrer ganz persönlichen Karriereplanung achten sollten. Auch Prof. Dr. Dirk Saller, Rektor der DHBW Mosbach, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Landtagsabgeordneter des Main-Tauber-Kreis und Dr. Michael Frieser, Abteilungsleiter Verwaltung des Paul-Ehrlich-Instituts, gratulierten den Absolventen in ihrem Grußwort herzlich zum Bachelor-Abschluss. Auszeichnungen für besondere Leistungen Studierendenvertreter Chris Behrens, der das Grußwort der Studierenden sprach, wurde für sein besonderes studentisches Engagement als Bereichssprecher der Fakultät Wirtschaft und als stellvertretender Studierendensprecher mit einem Buchpreis geehrt. Der Absolvent des Studiengangs Gesundheitsmanagement freute sich, dass sich nächtelanges Lernen und intensiver Prüfungsstress gelohnt haben und schätzt an seinem Campus besonders die familiäre Atmosphäre und Willkommenskultur. Für herausragende Leistungen in ihren Bachelorarbeiten, die sich thematisch intensiv mit „Wirtschaftlichem Handeln unter Einhaltung ethischer Normen“ auseinandersetzen, erhielten Timo Rösch (IB) und Luisa Valeria Kürschner (GM) den mit jeweils 1.000 Euro pro Studiengang dotierten Preis der Stiftung „Wirtschaft und Ethik“. Im Studiengang BWL-Food Management gab es in diesem Jahr zwei Preisträger: Johanna Mattulat und Franziska Kunze. Stiftungsgründer Dr. Manfred Wahl überreichte die Urkunden. Zwei weitere Preise des Bad Mergentheimer Leberzentrums e.V. im Gesamtwert von 1.500 Euro wurden von Prof. Dr. Werner Romen, dem ehemaligen Ärztlichen Direktor der Caritasklinik in Bad Mergentheim, an die Absolventen des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement Verena Voigt und Isabell Bury verliehen.
- On January 25, we received a visit from our partner university, Korea University Sejong Campus. Dr. Cheoung-O An (Executive Vice President), Mr. Sukkyung Hong (Senior Manager, Center for International Education) and Ms. Sun Min Oh (Manager, Center for International Education) first visited the Campus Mosbach, where they met with the representatives of the International Office. In the afternoon, the visitors went to see our campus in Bad Mergentheim, where Prof. Dr. med. Enrico Purle (Head of Department International Business) and two staff members of the International Office were already waiting for them. The delegation was also able to meet some of the students, who will leave in a few weeks for their semester abroad at KU Sejong. A joint dinner in the presence of Prof. Dr. Simon Möhringer (Head of Department Industrial Engineering) rounded off the visit. The South Korean colleagues were very impressed by the medieval cityscape of Mosbach and Bad Mergentheim and are very interested in expanding the exchange with the DHBW Mosbach.
- Im Rahmen ihrer Vorlesung im Profilfach „Marketing und Vertrieb im Sport“ haben 20 Sportmanagement-Studenten des Campus Heilbronn der DHBW Mosbach in der vergangenen Woche Deutschlands jüngsten Bundesliga-Club TSG 1899 Hoffenheim besucht. Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus zeigte den angehenden Sportmanagern das Stadion samt Fan-Shop und Fan-Kneipe. Er führte sie aber auch in die Bereiche, die der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich sind: „Das war schon ein ganz besonderes Gefühl, einen Blick in die Kabinen zu werfen oder gar auf der Auswechselbank Platz zu nehmen“ meint Simon Herbst, der als Heilbronner natürlich schon häufig als Fan im Stadion war. Nach dem „Warmlaufen“ im Stadion und auf der VIP-Tribüne ging es an die Arbeit: Im Rahmen eines Vortrages erläuterte Rotthaus den Studierenden, wie der Verein die Marke Hoffenheim aufbauen und Sponsoren gewinnen will. „Wir haben in unseren Vorlesungen vorbereitend die Grundlagen des Sponsoring erarbeitet, am Beispiel von Hoffenheim können die Studierenden erfahren, wie der Prozess und die Umsetzung ganz konkret bei einem Bundesliga-Club ablaufen,“ so das Konzept von Studiengangsleiter Prof. Dr. Dirk Schwarzer, der die Exkursion organisiert und begleitet hat. Erst im August hat der Verein seine Kooperation mit den neuen Hauptsponsor Suntech, einem Hersteller von Photovoltaikanlagen, bekannt gegeben. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Steigerung der Marken- und Produktbekanntheit, es soll gemeinsame Projekte für Photovoltaik-Installationen rund um das Stadion geben – aber auch Aktivitäten in der Region sowie gemeinsame Wohltätigkeitsprojekte sind geplant. Dabei gelten für die Marke Hoffenheim die gleichen Rahmenbedingungen wie bei allen Bundesligavereinen: Entscheidend ist der sportliche Erfolg der Mannschaft. Um diesem Ziel näher zu kommen und den Erfolg des Vereins nachhaltig zu fördern und zu sichern, setzt Hoffenheim zum Beispiel auf eine eigene Jugend- und Nachwuchsarbeit. Dabei spielt der Sport eine wichtige, aber keinesfalls die alleinige Rolle: Aufgabe der „achtzehn99 Akademie“, die sich an mehreren Standorten in der Metropolregion Rhein-Neckar um die berufliche, soziale und sportliche Förderung Jugendlicher bemüht, ist vielmehr eine ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit. Dabei arbeitet die Akademie eng mit der Stiftung „Anpfiff ins Leben“ des Hoffenheim-Mäzens Dietmar Hopp zusammen. In Kooperation mit Kindergärten, Schulen, Universitäten, Hochschulen, Verbänden, Vereinen, sozialen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen sollen etwa 3.000 Kinder und Jugendliche auf das Leben in Schule, Verein, Beruf und Gesellschaft vorbereitet werden. Unter dem Motto „Rote Karte für schlechte Noten“ werden die Jugendlichen von der Hausaufgabenbetreuung über Förderunterricht bis hin zu speziellen Trainings vor Klassenarbeiten unterstützt. „Ein ganzheitliches Konzept, das viel mehr umfasst als die Vermarktung von Werbeflächen in und um das Stadion oder den Verkauf niedlicher blau geringelter Babystrampler, die Elch „Hoffi“ ziert", meint Student Michael Ritter beeindruckt. „Bei der Erläuterung und Diskussion ist mir klar geworden, wie komplex die Aufgabe ist, einen Sportverein auf diesem Niveau zu managen.“
- Am 25. Januar erhielten wir Besuch von unserer Partnerhochschule der Korea University Sejong Campus. Dr. Cheoung-O An (Executive Vice President), Herr Sukkyung Hong (Senior Manager, Center for International Education) und Frau Sun Min Oh (Manager, Center for International Education) besuchten erst den Campus Mosbach, wo sie sich mit den dortigen Vertreterinnen des Akademischen Auslandsamtes trafen. Am Nachmittag ging es weiter zum Campus Bad Mergentheim, wo Prof. Dr. Enrico Purle (International Business) und zwei Mitarbeiterinnen des Akademischen Auslandsamtes bereits auf sie warteten. Die Delegation konnte außerdem einige der Studierenden treffen, die in wenigen Wochen zu ihrem Auslandssemester an der KU Sejong aufbrechen werden. Ein gemeinsames Abendessen im Beisein von Prof. Dr. Simon Möhringer (Wirtschaftsingenieurwesen) rundete den Besuch ab. Die südkoreanischen Kollegen zeigten sich sehr angetan von dem mittelalterlichen Stadtbild von Mosbach und Bad Mergentheim und sind sehr interessiert daran, den Austausch mit der DHBW Mosbach auszubauen.
- Wissenschaftsministerin besucht DHBW-Campus Bad Mergentheim Studieren am Campus Bad Mergentheim, das heißt Studieren im Schloss. Die Kombination aus historischem Flair in den Renaissancemauern des Deutschordensschlosses und modernen Vorlesungsräumen und Laboren konnten am Tag der offenen Tür zahlreiche Besucher hautnah erleben. Prominentester Gast am Campus war Landeswissenschaftsministerin Theresia Bauer. Am 7. und 8. Mai während der Baden-Württemberger Heimattage in Bad Mergentheim fand der allererste Tag der offenen Tür am 2002 gegründeten Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach statt. Ebenfalls ein Novum war die begleitende Bildungsmesse im Schlosshof, bei der rund 25 Unternehmen teilnahmen, die meisten davon Duale Partner des Bad Mergentheimer Campus. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer nutzte die Gelegenheit für einen persönlichen Besuch und einen Rundgang durch den Schlosshof und das Messezelt. Im Gespräch mit Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann und Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim zeigte sie sich begeistert von dem „wirklich wundervollen Campus“, der zum Wiederkommen einlädt. Auch die übrigen Besucher waren angetan von der Schlossatmosphäre. Rund 300 ließen sich bei Campusführungen die Bibliothek, Elektrotechnik- und CAD-Labore zeigen und bewunderten „frischgebackene“ Werkstücke aus dem 3D-Drucker. Campusleiter Kim zeigte sich erfreut über die hohe Resonanz: „Hier zeigt sich, wie wichtig die enge Kooperation von Stadt und Campus ist, um junge Fachkräfte in die Region zu holen und hier zu halten. Denn die Bad Mergentheimer Heimattage sind der perfekte Rahmen für unseren ersten Tag der offenen Tür und die Bildungsmesse.“ Die Campustüren standen allen offen, die selbständig durch die Flure schlendern, sich bei Vorträgen von Hochschule und Dualen Partnern informieren oder noch freie Studienplätze für 2016 durchstöbern wollten. Mit einem Kinderprogramm für junge Tüftler war der Campus jedoch nicht nur für Schüler und ihre Eltern interessant, sondern auch für die kleinen Geschwister.
- Erst Karriere, dann Kinder - das war der Tenor der Podiumsdiskussion zum Thema "Kinder und Karriere - Frauen können beides" im Rahmen der überregionalen Frauenwirtschaftstage an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Dass Kinder Karrierekiller sein können, umriss Erika Gauch, Professorin für Volkswirtschaftslehre und Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Mosbach, in ihrer launigen Einführung. Sie stellte verschiedene Familienmodelle vom Allein- bis zum Doppelverdienerhaushalt vor und kritisierte die "politischen Fehlanreize". Statt Finanz- sollten Sachleistungen wie zum Beispiel ausreichend viele Betreuungsplätze auch für Krippenkinder, flexible Arbeitszeitmodelle und Maßnahmen für ein verändertes gesellschaftliches Leitbild geschaffen werden. Immer noch sei die Arbeitswelt auf den alleinverdienenden Vater ausgerichtet, den "Alltagswahnsinn" von Familie und Beruf müsse meist die Frau meistern. Die Frauen selbst sollten indes von ihrem "Perfektionswahn" und dem "permanent schlechten Gewissen" lassen und - so ihr ganz persönlicher Tipp als erfahrene Mutter mittlerweile erwachsener Kinder - "in der Kindererziehung locker und gelassen bleiben". "Ganz locker" sahen das dann auch die beiden DHBW-Studentinnen Verena Rapp (Studiengang Bank) und Christina Rudolf (Studiengang Industrie) mit der Doppelbelastung ihrer Mütter. Sie wollen "Kinder lieber später als früh" und finden es - aus jetzt erwachsener Sicht - überhaupt nicht schlimm, dass ihre Mütter gearbeitet und sie zeitweise bei Oma, im Kindergarten/Hort betreut wurden oder auch alleine zu Hause waren. "Ich habe ein ganz tolles Verhältnis zu meinen Eltern", sagte Christina Rudolf. "Ich bin sehr früh selbständig geworden und habe gelernt, mich - als Schwester von zwei Brüdern - durchzusetzen", sagte Verena Rapp. Prof. Dr. Christine Azarmi (Fakultät Wirtschaft), Prof. Dr. Isabelle Simons (Fakultät Technik) von der DHBW und Karin Markert, Leiterin Ausbildung und Nachwuchsförderung der Wittenstein AG auf dem Podium brachten klar zu zum Ausdruck, dass sie es geschafft haben, Familie und Beruf "glücklich, zufrieden und erfolgreich" zu vereinbaren. Sie machten den vielen Studentinnen im Publikum Mut zu beidem. "Wichtig ist, dass Sie klar für sich entscheiden, was Sie wollen", betonte Simons. Und dann tatsächlich "erst mal die Karriereleitern so weit hochklettern, dass Sie sich im Unternehmen unentberhlich machen." Bei ihr klappt es auch mit der "Aufgabenteilung" in der Partnerschaft. "Vielleicht meint es ein Mann gar nicht böse, wenn er sagt, eine Mutter könne man nicht ersetzen ...", überlegte Prof. Dr. Christine Azarmi, die bekannte, dass hauptsächlich sie die Erziehung ihres zweijährigen Kindes übernommen hat. "Schwierig wird es, wenn das Kind mal richtig krank ist." "Manchmal tut es weh", gab Karin Markert, Mutter von drei Kindern, unumwunden zu. "Natürlich gibt es solche Momente", sagte sie und meinte, dass ihr Mann als Lehrer einen "glücklicherweise familienfreundlichen Beruf" habe. Sie berichtete von ihren Auslandserfahrungen in El Paso (USA) an der Grenze nach Mexiko, wo Kinder selbstverständlich immer dabei sind. "Das wir uns so schwer tun, ist ein westdeutsches Problem", sagte sie. Dass Frauen bis heute gegen die blödeseten Vorurteile und Sprüche kämpfen müssen, bestätigten alle Diskutanten. Im kritischen Publikum wurde hinterfragt, wie die Karrierefrauen mit dem Partner zurechtkommen und ob sie nicht das Gefühl hätten, "etwas zu verpassen". Gauch konterte: "Sie verpassen immer was: Entweder bereuen Sie im Alter, nicht gearbeitet zu haben oder nicht jedes Musikvorspiel ihres Kindes miterlebt zu haben." Kinder und Karriere - Frauen können beides - das war dann auch der Mut machende Konsens auf dem Podium. Allerdings sei es wichtig, auch bei der Karriere immer "am Ball" zu bleiben, sagte DHBW-Prorektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann, die kurz das zukunftsweisende Projekt "familienfreundliche Hochschule" vorgestellt hatte: "Halten Sie den Kontakt zu den Unternehmen, nehmen Sie an Weiterbildungen teil und arbeiten Sie stundenweise in der Firma, vielleicht ja sogar im Home Office."
- Unsere Incomings von der University of North Florida bekamen zu Beginn ihres GLACIP-Semesters Stadtführungen durch Bad Mergentheim und Würzburg. Hier ein paar Eindrücke:
- DHBW Mosbach organisiert Kooperationstreffen Zu den erneuerbaren Energien gehören nicht nur Wind- und Solarkraft, sondern auch die Wasserkraft. Auf Initiative von Prof. Dr. Bernd Bachert, Studiengangsleiter Maschinenbau-Konstruktion und Entwicklung an der DHBW Mosbach, haben sich Wasserkraft-Experten der TU München, der TU Darmstadt sowie aus der Region Mitte November zusammengefunden, um das Potenzial der Nebenflüsse des Neckars als Energiequelle auf den Prüfstand zu stellen. „Eine Chance liegt in den vielen, teilweise historischen Querverbauungen mit Mühlen- oder Sägewerkantrieb, die aktuell nicht mehr energiegewinnend genutzt werden“, weiß Bachert. „Diesen Schatz müssen wir heben.“ Die 2011 mit der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima eingeläutete Energiewende kann nur gelingen, wenn alle verfügbaren Ressourcen genutzt werden. Die Wasserkraft macht derzeit einen Anteil von knapp 16 Prozent der erneuerbaren Energien in Deutschland aus. Der Ausbaugrad in den großen Flüssen und somit auch in der Metropolregion Rhein-Neckar ist schon nahezu erreicht. Potenzial bietet derzeit vor allem die Kleinstwasserkraft (< 100 kW) der Nebenflüsse. Im Neckar-Odenwald-Kreis hat die hiesige BürgerEnergie Genossenschaft die Kleinstwasserkraftanlagen in diesem Jahr erkundet. Grundlage ist dabei eine Erhebung des Mosbacher Landratsamts von 2007. Diese Dokumentation war Diskussionsgrundlage für das aktuelle Treffen unter der Leitung von Bachert und Oliver Kühne vom Cluster „Energie und Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar. „Wichtig ist, dass lokale Fachleute eingebunden und deren Know-how gewinnbringend genutzt wird“, sagt Bachert. Dazu zählen beispielsweise Betreiber von bereits bestehenden Kleinstwasserkraftanlagen oder auch Unternehmen wie die Firma Kuhn aus Höpfingen, die unter anderem Wasserkraftschnecken herstellt. Eine Masterarbeit einer Studierenden der TU München wird nun aufbauend auf diesem Meeting das weitere Potenzial der Neckarzuflüsse ermitteln und den Ist-Zustand des aktuellen Ausbaugrads beinhalten. Außerdem soll in einer Bachelorarbeit eines Studenten der TU Darmstadt ein konkretes Beispiel beschrieben werden, wie die konstruktive Umsetzung und Wiederbelebung von Kleinstwasserkraftanlagen erfolgen kann. Beide Arbeiten werden außerdem die ökonomischen und ökologischen Chancen und Risiken beim Ausbau der Kleinstwasserkraft in der Region berücksichtigen.
- Die unternehmenswertorientierte Unternehmenssteuerung ist längst kein Schlagwort mehr, das nur für Großunternehmen Relevanz besitzt. Gerade auch inhabergeführte Unternehmen sowie Klein- und Mittelbetriebe entdecken die Chance einer werterhaltenden und werterhöhenden Unternehmenspolitik. Ein häufiges Problem ist, dass das vorhandene Mitarbeiterpotenzial als Unternehmenswert vernachlässigt wird. Dabei sind es gerade die Mitarbeiter, die ganz entscheidend zum Gesamtwert eines Unternehmens beitragen. Insbesondere bei Unternehmensverkäufen wird die Bewertung von einem Unternehmen relevant. Jedes Jahr wechseln jährlich über 70.000 Unternehmen den Inhaber und müssen bewertet werden. Hinzu kommt, dass die Erbschaftssteuerreform die Bedeutung der Unternehmensbewertung beim Übergang von Betriebsvermögen bzw. –anteilen an Kapitalgesellschaften noch verstärken wird. Beim 3. Mosbacher Finanz- und Steuertag am Freitag, den 11. Juni 2010 um 10.30 Uhr in den Räumen der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach, erörtern Experten den „Brennpunkt Unternehmenswert“, unter anderem mit folgenden Vorträgen: „Unternehmensbewertung – Nur ein Rechenproblem?“ fragt sich Christian Hamann, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. Er ist Gesellschafter-Geschäftsführer der Hamann Beratungs- und Prüfungsgesellschaft. Tätigkeitsschwerpunkte von Christian Hamann sind die strategische und objektive Unternehmensbewertung, Due Diligence und Beratung im Zusammenhang mit Unternehmenstransaktionen. „Personal – Kostenfaktor oder Werttreiber für das Unternehmen?“ , damit beschäftigt sich Peter Röckl. Der Diplom-Finanzwirt mit Steuerberaterexamen ist seit 18 Jahren in Top-Managementpositionen tätig. Seine Schwerpunkte bilden: Change Management, Personalentwicklung, Innovationsmanagement, Strategieentwicklung und Sanierung. „Unternehmensnachfolge – Strategien unter Berücksichtigung des Unternehmenswertes aus Sicht der Erbschaft- und Schenkungsteuer“ , dazu geben Dr. Dagmar Pöhland und Dr. Bernhard Arlt wichtige Einblicke. Als Associate Partner der Kanzlei Rödl & Partner in München beraten die Steuerexperten inhabergeführte Unternehmen sowie vermögende Privatpersonen und Unternehmerfamilien in Fragen des internationalen und nationalen deutschen Steuerrechts bei Umstrukturierungen und Unternehmenstransaktionen.
- Schüler informieren sich über Informatikstudiengänge der DHBW Mosbach In der IT arbeiten doch nur Nerds! Stimmt das?!? Dieser Frage gingen Ende April rund 90 Schüler aus 6 Schulen (Mosbach, Heilbronn, Buchen) nach. Sie besuchten die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach und lernten die Studiengänge Angewandte Informatik, Wirtschaftsinformatik und Onlinemedien näher kennen. Professoren, Studierende, die Studienberatung und Vertreter der Dualen Partner gaben einen umfassenden Einblick ins duale Studienkonzept. Abgerundet wurde der Informationstag durch Schnuppervorlesungen und Führungen durch die ‚Virtuelle Fabrik‘.