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News:
Wissenschaft praktisch angewandt - Thermodynamik im Brauhaus

- Thermodynamische Prozesse, wie z.B. den Kälteprozess in der Theorie zu verstehen ist eine recht komplizierte und bisweilen trockene Angelegenheit. Es liegt somit nahe, die wissenschaftlich-fachlichen Inhalte an einem Ort der praktischen Anwendung zu lehren bzw. zu lernen. Daher verlegte Prof. Dr.-Ing. Volker Siegismund seine Thermodynamik-Vorlesung kurzerhand vom Campus Bad Mergentheim in die Brauerei nach Herbsthausen, um den rund 50 Studierenden des 3. Semesters Wirtschaftsingenieurwesen anhand der Praxisanwendung „Bier brauen“ alles Wichtige rund um die Kälteerzeugung zu erläutern. Der Brauprozess ist ohne den Einsatz von Kältetechnik nicht möglich. Während früher im Winter Eisplatten in Seen oder Eiszapfen an Eisgalgen geerntet und in Eiskellern für die Verwendung im Brauprozess gelagert wurden, so verrichten seit Anfang des letzten Jahrhunderts sog. Kältemaschinen ihre Arbeit. Die wissenschaftlichen Fragestellungen in der Kältetechnik sind in den letzten Jahrzehnten (und noch immer aktuell) stark geprägt von der Umweltverträglichkeit der eingesetzten Kältemittel sowie von Effizienzbetrachtungen der verwendeten Anlagentechnik. So lernten die Studierenden verschiedene Kältemittel kennen und konnten diese nach ihrem sog. Treibhauspotential beurteilen. Darüber hinaus wurden die Auswirkungen verschiedener Prozessparameter auf die Energie-Effizienz eines einfachen Kälteprozesses aufgezeigt und von den Studierenden berechnet. Nach der "trockenen" Theorie konnten in der anschließenden Brauerei-Besichtigung verschiedene Fragen rund um den Brau- und Kälteprozess geklärt werden. Zum Ausklang dieses besonderen Vorlesungstages genossen die Studierenden und der Professor gemeinsam in der Braustube der Herbsthäuser Brauerei die kulinarischen Spezialitäten des Hauses. Neben dem „Erlebnis Brauerei“ diente diese externe Lehrveranstaltung auch dazu, die Studierenden auf einen Laborversuch an einer Kälteanlage am Campus Bad Mergentheim vorzubereiten. Hier werden im praktischen Versuch die gelernten Inhalte vertieft, Prozessparameter der Kälteanlage messtechnisch erfasst und hieraus Effizienzbetrachtungen für einen energetisch optimalen Anlagenbetrieb durchgeführt.

News:
Ungebohrt: Keine Starterlaubnis für den Dirt-Torpedo

- Das Rennen um die schnellste Tunnelbohrmaschine der Welt endete überraschend: Nur eines der angereisten acht Teams erhielt die Starterlaubnis. Studenten der DHBW Mosbach und Ravensburg hatten ihren Dirt-Torpedo zwar erfolgreich an die Startlinie gebracht, durften ihn jedoch nicht in der Erde versenken. Die Boring Company von Elon Musk hatte weltweit 12 Teams, die sich in einer ersten Runde unter 400 Bewerbern qualifiziert hatten, nach Las Vegas eingeladen, um einen 30 Meter langen und einen halben Meter breiten Tunnel in den Sand der Mojave-Wüste zu bohren. Nur acht Teams schafften es, nach Las Vegas zu reisen. Darunter eine Mannschaft der DHBW Mosbach. Der Wettbewerb Not-a-Boring-Competition suchte die schnellste Tunnelbohrmaschine (TBM) der Welt, um die Mobilität von morgen zu revolutionieren. Ein Jahr lang tüftelte das kleine studentische Team um den Maschinenbau-Studenten und Jugend-forscht-Bundessieger Adrian Fleck an ihrer liebevoll „Dirt-Torpedo“ genannten TBM. Vier technische Neuheiten entwickelten sie in den Bereichen Antrieb, Verschalung, Abraum und Navigation, letztlich soll der Dirt-Torpedo sogar automatisch Kurven bohren können. Bei rund 30 Sponsoren aus Deutschland und den USA konnte die Stiftung 'Pro DHBW Mosbach' rund eine halbe Million an Geld- und Sachspenden für den Bau der TBM einsammeln. Zum Krimi gar entwickelte sich wegen des Corona-bedingten Einreiseverbots die Reise in die USA. Buchstäblich in letzter Minute konnte eine Ausnahmegenehmigung mit Hilfe des Kanzleramtes erreicht werden. Vor Ort unter der heißen Sonne Nevadas liefen die letzten Vorbereitungen auf den Wettkampftag dann auf Hochtouren, jedoch unerwartet holprig. Das Team kämpfte mit der Infrastruktur, Logistik, dem Internet, der Wasserversorgung ihres innovativen Beton-Lining-Systems und einem Sandsturm. Die ersten Sicherheitsprüfungen bestand der Dirt-Torpedo, erhielt zunächst großes Lob fürs Konzept und zählte zu den Favoriten, doch dann gab es technische Probleme: Für die aufblasbaren Luftkissen, die den Dirt-Torpedo wie einen Regenwurm fortbewegen, indem sie sich gegen die Tunnelwand drücken, verlangte der Veranstalter unerwartet und ohne Ankündigung weitere Checks und Berechnungen. "Das Team musste die Steuerung des Dirt-Torpedos neu programmieren", erklärte Gangolf Kohnen. "Sie haben die Nacht durchgearbeitet, aber die Man-Power hat gefehlt, nur 2 der 11 Studenten im Team sind angehende Informatiker." Letztlich habe die Zeit gefehlt, die Programmierung zu ersetzen. Wenige Stunden vor dem Startschuss wurden die Wettbewerbs-Regeln dahingehend angepasst, dass die Maschine manuell nicht gestartet und gesteuert werden darf - das enttäuschende Aus für den Dirt-Torpedo, denn so schnell konnte die Programmierung nicht mehr geändert werden. Am Wettkampftag startete und bohrte daher nur das 60-köpfige Team der TU München und holte den Sieg nach Deutschland. Swiss Loop Tunneling hatte zwar die Starterlaubnis, schaffte es aber nicht mehr, ihren Bohrer startklar zu bekommen. Diese Trophäe nehmen die DHBW-Studenten zwar nicht mit nach Hause, dafür aber unersetzliche Erfahrungen in technischen, kaufmännischen und persönlichen Bereichen: in der Corona-Zeit in ganz Deutschland verstreut an einem Konzept zu arbeiten und sich zu motivieren, Zeit und Kosten zu kalkulieren, Projektpartner von der eigenen Idee zu überzeugen, die Einzelteile für den Prototypen zu planen, fertigen zu lassen und zu montieren, Patente anzumelden. Unterstützt wurden sie dabei von ihren Maschinenbau-Professoren Dr. Gangolf Kohnen, Dr. Michael Schrodt und Dr. Manuel Ludwig sowie vom Geschäftsführer der Stiftung 'Pro DHBW Mosbach' Gerhard Lauth, die ebenso wie das Team stolz auf das Erreichte sind. Nun folgt, pünktlich zum Bachelor-Abschluss, der nächste Schritt, denn das Team möchte das Projekt fortführen und prüft gerade, ein „Start Up“ zu gründen. Außerdem haben die Studenten eine Einladung an die europäischen Teams ausgesprochen: Neben dem siegreichen Bohrer der TUM war je ein Team aus Großbritannien und der Schweiz vor Ort, durften bzw. konnten jedoch auch nicht bohren. Das wolle man im nächsten Jahr in einem europäischen Wettbewerb nachholen, verriet Teamleiter Adrian Fleck.

News:
Endlich Live!

- Unter dem Motto „Studium ist anders als Schule - Duales Studium erst recht“ konnten zum Start des Wintersemesters 2021 rund 80 Studienanfänger des Studiengangs BWL-Handel am Seminar Akademische Arbeitstechniken wieder in Präsenz teilnehmen. Außerhalb der Hochschule absolvierten die Erstsemester ein zweitägiges interaktives Seminar, in dem sie auf ihre neue Studiensituation vorbereitet wurden. Inhalte des Seminars waren Grundlagen des menschlichen Lernens, geeignete Lerntechniken, Methoden der Selbstmotivation und Tools des Zeitmanagements. Die Inhalte, die in einem Online-Training schon als Vorbereitung auf das beginnende Semester vermittelt wurden, vertieften die Studierenden im Seminar durch Impulsvorträge, Kleingruppenworkshops und Großgruppenmoderationen. Alle Studierenden hatten zudem die Möglichkeit, das Erlernte direkt in die Praxis umzusetzen: Anhand einer Testvorlesung galt es, auf effiziente Weise Mitschriften anzufertigen, Mindmaps zu erstellen oder Exzerpte zu erarbeiten. Besonderer Nebeneffekt war das gegenseitige, auch kursübergreifende, intensive Kennenlernen sowohl zwischen den Studierenden untereinander als auch ihrer Studiengangsleitung. Prof. Dr. Petra Morschheuser, Studiengansleiterin im Studiengang BWL-Handel ist überzeugt: „Diese Art von Einführung bereitet unsere Studierenden gut und systematisch auf die Anforderungen eines modernen Intensivstudiums vor. So lässt sich der Übergang von Schule zur Hochschule gut zu meistern.“ Den Abschluss des ersten Tages bildete ein World Café Format, das auch Sicht der Studiengangsleitungen Prof. Dr. Sabine Staritz und Prof. Dr. Dietmar Polzin viel Gelegenheit bot, um das Gelernte in einem diskursiven Format zu verstetigen. „Toll, die anderen gleich zu Anfang so zu erleben“, „Auf jeden Fall weiter so“, oder „Jetzt habe ich weniger Angst vor den Anforderungen und zudem eine Idee, wie ich mit dem kommenden Stress umgehen kann“, waren spontane Rückmeldungen der Teilnehmer am Ende der Veranstaltung. Seit Jahren ist das Seminar „Akademische Arbeitstechniken“ ein wichtiger Baustein der hohen Lehrqualität in der funktionsorientierten Gruppe im Studiengang BWL-Handel. Dieses Blended Learning Konzept wird von der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken (aim) seit Beginn aunterstützt.

News:
DHBW virtuell im Land der Mitte

- Von guten Beispielen lernen ist ein bewährtes Prinzip. Nach diesem Motto lud die chinesische National Academy of Education Administration (NAEA) Hochschulvertreterinnen und -vertreter verschiedener Länder ein, um über Hochschulsysteme und deren Vorteile und Unterschiede zu diskutieren. Fast 180 Rektorinnen und Rektoren, Dekaninnen und Dekane weitere Führungspersonen von Hochschulen aus ganz China hörten im September unter der Schirmherrschaft der NAEA Vorträge von 9 Sprechern aus 8 Ländern (China, Australien, Japan, Singapur, Türkei, Finnland, Deutschland, Großbritannien) - die meisten der Vortragenden und Zuhörer waren dabei virtuell zugeschaltet. Die NAEA ist im Auftrag des chinesischen Bildungsministeriums für die Entwicklung und Umsetzung von Trainingsprogrammen für Führungspersonen in Hochschulen verantwortlich. Die Vorträge lieferten Informationen zu allgemeinen und spezifischen Herausforderungen in ihren Ländern und untersuchten die „Challenges & Prospect of Fostering High Quality Graduates“. Das Hochschulsystem Deutschlands stellte Prof. Dr. Alexander Auch (Studiengangsleiter Informatik an der DHBW Mosbach) vor. Großes Interesse bestand auf chinesischer Seite insbesondere am dualen Studium und dessen Erfolgsfaktoren, das kein anderer Landesvertreter präsentierte. „Die Hochschulverantwortlichen aus China haben in der Diskussion großes Interesse gezeigt, unter welchen Voraussetzungen ein solches duales Hochschulsystem auf China angepasst werden kann“, so Auch, der sich im Namen der DHBW offen für künftige Kooperationen zeigte. Auch die Veränderung des Arbeitsmarktes durch die Digitalisierung und Fragen der Bildungsgerechtigkeit wurden angesprochen.

News:
Die kommunikativen Spielregeln der Macht für sich nutzen

- Wie Frauen die kommunikativen Spielregeln der Macht für sich nutzen können Viele Frauen kennen die Situation: In einem Meeting sagt eine Frau etwas. Zweimal. Keiner hört zu. Wenig später sagt der Kollege das Gleiche und bekommt dafür sogar Beifall. Oder die: In einem Meeting wird von Männern mehrfach das Gleiche gesagt. Die Frau denkt sich, das werde ich nicht auch noch tun, nur um etwas gesagt zu haben. Sie schweigt, weil sie dann schneller aus dem Meeting und zurück zur eigentlichen Arbeit kommt. Marion Knaths kennt solche Situationen zuhauf. Hat sie selbst erlebt, vor allem aber als Trainerin von Führungskräften geschildert bekommen von ihren Klientinnen. Im Audimax der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Mosbach (DHBW) schilderte sie wortgewandt, witzig und anschaulich, wie Frauen die kommunikativen Spielregeln im Business für sich nutzen können, um im Spiel um die Macht nach oben zu kommen. Eingeladen hatte die DHBW zusammen mit der Gleichstellungsbeauftragten des Neckar-Odenwald-Kreises, Angelika Bronner-Blatz. Rund 60 Frauen und einige wenige Männer waren der Einladung zu der Präsenzveranstaltung am Campus Mosbach gefolgt. Eingebettet war sie in die landesweite Aktion für Gleichstellung; die „Frauenwirtschaftstage“ werden seit 2004 vom Stuttgarter Wirtschaftsministerium gefördert und widmen sich der gleichberechtigten Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben und in der Wirtschaft. Darauf wies zur Begrüßung Prof. Dr. Elke Heizmann hin. Sie habe, offenbarte die Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft, Knaths Buch „Spiele der Macht“ mit Gewinn und Wiedererkennungseffekt gelesen. Interesse am Thema hatte außerdem Prof. Dr. Doris Nitsche-Ruhland, Vizepräsidentin des DHBW-Präsidiums, sowie Prof. Gudrun Reichert, die örtliche Gleichstellungsbeauftragte der DHBW. Führende Frauen waren also gut vertreten, als es in Mosbach um Kommunikation im Zusammenhang mit Macht gehen sollte. „Ohne die Kommunikation der Macht zu beherrschen, können Sie nicht die Spitze einer Machtpyramide erreichen.“ Marion Knaths sagte und zeigte unumwunden, wie die Strukturen aussehen. Hier der vertikale Strich, der für hierarchische Systeme steht, dort ein Netz oder Polygon, Vieleck, wie es auch die DHBW Mosbach als Zeichen vielfältiger Beziehungen nutzt. Bei Knaths steht es für non-hierarchisch. Es sei so: „Im Business haben wir es in der Regel mit hierarchischen Systemen zu tun.“ Und in diesen fänden sich umso weniger Frauen je höher die Ebene sei. Wie aber die Frauen in diesem System zu Erfolg kommen können, das hängt nach Auffassung der Trainerin maßgeblich mit der Art und Weise zusammen, „wie wir kommunizieren - neben guter Leistung…“ Eine Stunde lang sprach die Gründerin und Inhaberin des Hamburger Führungsseminare-Unternehmens „sheboss“ frei und mit nur sehr wenigen Hilfsmitteln der Präsentation über die (verborgenen) Spielregeln in Unternehmen und Organisationen, genderspezifische Kommunikation und hinderliche Glaubenssätze sowie die Wirkung von Stimme, Mimik, Gestik und des Verhaltens im Raum. Mehrfach bezog sie Zuhörerinnen in ihren Vortrag ein, ließ sie eine Übung zur Selbstwahrnehmung machen, beschrieb praxisnah Situationen aus dem Arbeitsalltag. Marion Knaths zeigte mit ihrer Präsenz, worum es ihr geht und was zählt im Umgang der Geschlechter miteinander, der Rangniedrigeren mit den Ranghöheren. Nicht die Auflösung des hierarchischen Systems war ihr Thema, sondern wie es Frauen gelingen kann, sich in diesem nach oben zu arbeiten. „Denn die Stereotype sind in unseren Köpfen.“ Beispiel Körpersprachefallen: in ihrem schlichten schwarzen Outfit (mit hellbraunen Herrenschuhen wie dem Punkt unter einem Ausrufezeichen) nahm die Kommunikationstrainerin eine typisch weibliche, „schmale“ Haltung vor ihrer Zuhörerinnenschaft ein. „Das A und O aber ist, mit breiter Brust aufzutreten, die große Linie.“ Schulterbreit zu stehen und im Sitzen die Ellbogen weg vom Körper zu halten, gehe auch mit Rock und Highheels. Die innere Haltung folge der äußeren. „Die Kollegen fühlen anders, weil sie anders sitzen.“ Beispiel Begrüßungsrituale: Wer wen wie berühren dürfe (Schulterklopfen), sei keine Frage des Geschlechts, sondern der Rolle und des Rangs. „Darin zeigt sich, wer sich den Raum nimmt. Nehmen Sie ihn sich, aber achten Sie auf den Rang.“ Beispiel Lächelreflex bei Frauen, wenn’s kritisch wird: „Das bedeutet Kompetenzverlust. Vermeiden sie mädchenhaftes Auftreten, aber seien Sie fraulich mit Würde.“ Dass Marion Knaths die Berufslebenswirklichkeit vieler Frauen im Audimax treffend erkannt hatte, hatte sich schon in Reaktionen während ihres Vortrags gezeigt. Die abschließende Gesprächsrunde machte es einmal mehr deutlich. Frauen schilderten konkrete Situationen und fragten nach einer Empfehlung, was sie tun könnten. Wie gehe ich damit um, wenn ich abgekanzelt werde? Was kann ich tun, wenn ein Kollege uns Frauen komplett ignoriert? Wie erkenne ich, wann der Zeitpunkt für den nächsten Karriereschritt dran ist und wie gehe ich es an? Wie kann ich mir in einem politischen Gremium mehr (Be)achtung verschaffen? Wie betrete ich einen Raum richtig? In den Ratschlägen, die Knaths gab, klang eine Empfehlung meistens mit: „Fordern Sie, und lassen Sie sich auch fördern.“ Als Trainerin und Buchautorin hat die Hamburgerin ein erfolgreiches Geschäft daraus gemacht. Als Parole könnte auch der Titel ihres jüngsten Buches aufgefasst werden, setzte man ein Komma zwischen die beiden Worte: „Frauen Macht!“ Dass das mit dem Fordern (von mehr Verantwortung oder Gehalt) für Frauen oft noch ein „unangenehmes“ Empfinden verursacht, machte der Beitrag einer Zuhörerin deutlich, der es geholfen hatte, von ihrem Freund (!) angespornt worden zu sein mit dem Tipp: „Für ein paar 1000 Euro mehr Gehalt im Jahr kannst du 20 unangenehme Minuten beim Chef in Kauf nehmen.“

News:
Ein ganz besonderes Alumnitreffen nach 30 Jahren !!

- Am 09. Oktober 2021 konnten 13 Absolventen und Absolventinnen des Kurses IN91A des Studiengangs BWL-Industrie ein ganz besonderes Ehemaligen-Treffen feiern. 30 Jahre nach ihrem Studienbeginn trafen sich die ehemaligen Kommiliton*innen in „ihrem Kursraum“ im DHBW-Gebäude C in der Arnold-Janssen-Straße auf dem Berg und man fühlte sich gleich wieder in seine Studienzeit zurückversetzt. Prof. Dr. Albert Strecker begrüßte die Ehemaligen im Namen des Vereins „DHBW friends for life“ und zeigte in einer informativen Powerpoint-Präsentation die Entwicklungsschritte der letzten 30 Jahre von der Berufsakademie Mosbach zur heutigen DHBW Mosbach. Auf deren Wunsch hin, zeigte Sybille Fass vom Alumni-Team den Ehemaligen gerne bei einer Führung durch das Gebäude auch die räumlichen Veränderungen der zurückliegenden Jahre und die heutige technische Ausstattung. Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die ehemaligen Kommiliton*innen noch einen schönen unterhaltsamen Nachmittag in „ihrem Kursraum“. Im Anschluss lies die Gruppe den Tag in einer Gaststätte in Mosbach noch gemütlich ausklingen.

News:
Professorin Dr. Martina Klärle zur neuen Präsidentin der Dualen Hochschule Baden-Württemberg gewählt

- Der Aufsichtsratsvorsitzende der DHBW und Vorsitzende der Findungskommission, Dr. Stefan Wolf, gratulierte der gewählten Präsidentin: „Mit ihrem einzigartigen Studienmodell spielt die Duale Hochschule Baden-Württemberg eine besondere Rolle bei der Bewältigung der großen technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen unserer Zeit. Jahr für Jahr bringt sie rund 10.000 Absolventinnen und Absolventen hervor, die durch ihre besondere Qualifikation und Handlungskompetenz den Wandel in den Unternehmen aktiv mitgestalten. Aufgabe der Findungskommission war es, eine gestaltungswillige und kommunikationsstarke Führungspersönlichkeit zu finden, die diese einzigartige Hochschule unter Einbeziehungen ihrer vielfältigen Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozial- und Gesundheitswesen erfolgreich weiterentwickelt. Ich freue mich, dass wir mit Martina Klärle diese Persönlichkeit für die DHBW gewinnen konnten.“ DHBW-Präsident Arnold van Zyl würdigte seine designierte Nachfolgerin als erfahrene und innovative Wissenschaftsmanagerin, die der Weiterentwicklung der DHBW wichtige neue Impulse gebe: „Ich bin überzeugt, dass die DHBW bei Martina Klärle in sehr guten Händen ist. Auch künftig wird unsere Hochschule die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Landes stärken und ihren Dualen Partnern als Bildungs-, Weiterbildungs- und Wissenspartnerin im Wandel dienen. Als Hochschule haben wir in den vergangenen Jahren gemeinsam viel erreicht. Das gilt für die Stärkung der akademischen Selbstverwaltung, eine verlässliche Finanzierung sowie die Weiterentwicklung von Forschung, Innovation und Transfer. Der Struktur- und Entwicklungsplan bietet künftig einen Rahmen mit klaren Schwerpunkten auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Diversität. Für das Geleistete möchte ich mich beim gesamten Team der DHBW bedanken. Meiner Nachfolgerin wünsche ich eine glückliche Hand. Es bleibt viel zu tun.“ Prof. Dr. Martina Klärle ist seit 2019 Vizepräsidentin für Forschung, Weiterbildung und Transfer der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) sowie Direktorin des Frankfurter Forschungsinstituts für Architektur, Bauingenieurwesen und Geomatik und Direktorin des Center for Applied European Studies (CEAS). Als Umweltwissenschaftlerin und Geodätin war sie in den zurückliegenden 18 Jahren Professorin an den Hochschulen in Frankfurt, Osnabrück und Münster. Als Studiengangsleiterin, Dekanin, Institutsleiterin und Vizepräsidentin bringt sie einerseits umfangreiche Erfahrungen als Wissenschaftsmanagerin mit und ist andererseits durch ihren eigenen zweiten Bildungsweg, ihre Unternehmungsgründungen und Beiratstätigkeiten in großen Wirtschaftsunternehmen optimal für das Amt als Präsidentin der größten Hochschule Baden-Württembergs vorbereitet. Die Präsidentin der DHBW wird auf Grundlage des Landeshochschulgesetzes von Baden-Württemberg von Senat und Aufsichtsrat gemeinsam gewählt. Die Ernennung erfolgt durch den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg. Die Amtszeit soll am 1. Februar 2022 beginnen und sechs Jahre betragen.

News:
Alle Kurse des Semester Null 2021 abgeschlossen

- Das Semester Null 2021 ist inzwischen abgeschlossen. In 2021 werden keine Kurse mehr angeboten. In diesem Zusammenhang ist ab sofort auch die Hotline des Semester Null bis zum Frühjahr 2022 nicht mehr freigeschaltet. Ab April 2022 erreichen Sie das Büro wieder telefonisch. Bis dahin senden Sie uns bei Anfragen bitte eine E-Mail an vorkurse@mosbach.dhbw.de wir bearbeiten Ihre Anfragen dann schnellstmöglich. Weitere Informationen zum Durchgang im Jahr 2022 finden Sie spätestens ab März 2022 auf der folgenden Webseite: www.semesternull.de

Ansprechperson:
Gisela Köberle

News:
Bauwirtschaft BW e.V. als neuer unterstützender Verband für BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro

- Seit Beginn an unterstützt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) repräsentiert durch Herrn Wischmann den Studiengang BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro, als Multiplikator, als Dozent und Prüfer. Im Laufe der Jahre dazu gekommen sind dann der ZVSHK, der DG Haustechnik und der Bundesverband Elektrohandel und der BDB (Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel), ebenfalls beteiligt über Dozenten und Prüfer, der BDB auch als Sponsor der letzte Branchentagung in Präsenz. Nunmehr ist ein weiterer Verband aus dem Bereich Bau dazugekommen in den Kreis der kooperierenden Unterstützer mit der Bauwirtschaft Baden-Württemberg e.V., welche immerhin 1.600 Mit­glie­dsbetriebe repräsentiert. Dahei sind viele klei­ne und mit­tel­stän­di­sche bau­ge­werb­li­che Be­trie­be, aber auch wichtige gro­ße bau­in­dus­tri­el­le Un­ter­neh­men. Mit gut 42.000 Be­schäf­tig­ten in den Be­rei­chen Hoch-, Tief-, Stra­ßen- und Aus­bau schaf­fen diese Unternehmen Bauwerke, also blei­ben­de Wer­te für künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen. Immerhin 6% der Bruttowertschöpfung fällt in der Bauwirtschaft an und es werden 20,2 Mrd. EURO aktuell alleine in der Bauwirtschaft Baden-Württemberg generiert. Diese Unternehmen benötigen qualifizierten Nachwuchs, den die DHBW Mosbach mit den Studienrichtungen des Bauingenieurwesens und der Betriebswirtschaftlehre - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro ausbildet. Damit wird das Handwerk noch aktiver und stärker im Studiengang BWL - Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro repräsentiert, der auf die gesamte Wertschöpfungskette fokussiert, vom Baustoffhersteller über den Handel bis hin zu den ausführenden Handwerksbetrieben und aus einem guten Mix an Unternehmen der verschiedenen Wertschöpfungsstufen profitiert. Die Kooperation mit der Bauwirtschaft BW freut die Studiengangsleitung Prof. Dr. Alexander Neumann sehr, weil darüber hoffentlich noch mehr ausführende Unternehmen der Bauwirtschaft sich aktiv am Studiengang beteiligen werden.

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