- Die individuellen Seminare zur Stärkung von Schlüsselkompetenzen, die alle dualen Master-Studierenden der Fachbereiche Technik und Wirtschaft* belegen, bleiben bestehen. Zwei der Seminare sind weiterhin frei wählbar. Das dritte Seminar widmet sich der Methode der „Kollegialen Beratung“. Es ist in einen von drei Workshops integriert, die nun die Seminare ergänzen und die Studierenden vom Auftakt ihres Studiums bis zur Masterarbeit begleiten. Über die gesamte Zeit hinweg arbeiten die Studierenden zudem an einem E-Portfolio. In dieser Online-Sammelmappe reflektieren Sie ihren Lernprozess. Gleichzeitig pflegen und kultivieren sie hier den intensiven Austausch untereinander. In diesem Umfang und dieser Qualität des Angebots sind die Fachübergreifenden Kompetenzen im Dualen Master im Vergleich zu anderen Hochschulen einzigartig. Fachübergreifende Kompetenzen https://www.cas.dhbw.de/fachuebergreifende-kompetenzen/ Audiothek als Vorgeschmack auf die Vielfalt der Seminare https://www.cas.dhbw.de/fachuebergreifende-kompetenzen/mediathek/ *Bis auf den Dualen Master Steuern, Rechnungslegung und Prüfungswesen
- Frauen reden ständig und Männer hören nie zu. Über die unterschiedliche Kommunikationsweisen einzelner Geschlechter gibt es zahlreiche Klischees. Wie unterschiedlich Frauen und Männer kommunizieren, beleuchten die Frauenwirtschaftstage an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Referentin Tanja Eggers hat selbst in Mosbach studiert und kennt als Business Coach die Kommunikationsschwierigkeiten in der Führungs- bzw. Teamarbeit. Warum die Frauenwirtschaftstage nicht nur speziell für Frauen sind und welchen Einfluss Gleichstellung in unserem Beruf hat, verraten die Organisatorinnen Angelika Bronner-Blatz, Beauftragte für Chancengleichheit und Frauenförderung des Landratsamts Neckar-Odenwald-Kreis, und Prof. Gudrun Reichert, Professorin und Gleichstellungsbeauftragte der DHBW Mosbach. Breits zum 16. Mal finden die landesweiten Frauenwirtschaftstage (FWT) statt. Auch die DHBW Mosbach bietet seit langem Vorträge und Veranstaltungen dazu. Aber an wen genau richten sich die FWT denn überhaupt? Gudrun Reichert: „Das kann und sollte meiner Meinung nach nicht eingegrenzt werden, insbesondere nicht auf Frauen. Die Frauenwirtschaftstage richten sich an die Allgemeinheit. Sie sollen auf die immer noch vorhandenen Defizite bei der Gleichstellung der Geschlechter hinweisen und Männer und Frauen für die hiermit verbundenen Probleme sensibilisieren.“ Angelika Bronner-Blatz: „Die Frauenwirtschaftstage sind durch das Land Baden-Württemberg initiiert worden, um Frauen auf ihrem Weg zur gleichberechtigten Teilhabe am Erwerbsleben und in der Wirtschaft zu begleiten. Unternehmen und vor allem alle interessierten Frauen und Männer sind angesprochen, zu regionalen Workshops, Kongressen, Vorträgen oder Beratungen zu gehen ...“ Warum sind die Frauenwirtschaftstage auch heute noch so wichtig? Angelika Bronner-Blatz: „Ja diese Frage ist durchaus berechtigt, waren die Frauen doch noch nie so gut ausgebildet wie heute und stehen fest im Berufsleben. Im Jahr 2019 waren in Deutschland 76,6 Prozent der erwachsenen Frauen im erwerbstätig. Im europäischen Vergleich hat Deutschland 2019 damit nach Schweden und Litauen die dritthöchste Frauen-Erwerbstätigenquote. Aber nur rund 30 Prozent der Führungskräfte in der Bundesrepublik Deutschland waren 2019 weiblich. Baden-Württemberg liegt mit 28 Prozent noch darunter. Da besteht noch deutlich Luft nach oben.“ Gudrun Reichert: „In den letzten Jahren und Jahrzehnten sehen wir positive Beispiele von Frauen in Führungspositionen. So gibt es Frauen wie Melanie Kreis, die als zweifache Mutter bis zur Finanzvorständin der Deutschen Post AG aufgestiegen ist. In den Schlüsselpositionen von Politik und Wirtschaft insgesamt sind aber Frauen immer noch deutlich unterrepräsentiert, tendenziell nimmt der Frauenanteil ab, je höher die betreffenden Stellen angesiedelt sind. In Vorständen von börsennotierten Unternehmen sind Frauen auch heute noch ‚Exotinnen‘.“ Angelika Bronner-Blatz: „Deshalb nehmen die landesweiten Angebote zu den Frauenwirtschaftstagen immer auch Frauen in Führungspositionen in den Blick. Sie geben Anstöße, um Chancengleichheit voranzubringen, Aufstiegsperspektiven für Frauen zu erhöhen und Unternehmen für die damit verbundenen Potenziale und Chancen zu sensibilisieren. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „Female Leadership – Chefinnen gesucht!“.“ Gudrun Reichert: „Die Frauenwirtschaftstage machen auf dieses Ungleichgewicht aufmerksam und bieten Ideen und Ansätze sowohl für alle Personen und auch für die Gesellschaft, diesen Zustand positiv zu verändern.“ Frau Bronner-Blatz: Wie bewerten Sie die Situation von Frauen in Führungspositionen/ Chancengleichheit im Neckar-Odenwald Kreis aus? Angelika Bronner-Blatz: „Im Berufsleben spielen Netzwerke eine große Rolle. Dieses Wissen haben sich die Leistungsträgerinnen in unserem Kreis schon vor Jahren zunutze gemacht und haben regionale Netzwerke gegründet. Die Frauen aus verschiedenen Branchen stehen in konstruktivem Austausch und profitieren voneinander. Wissen und Erfahrungen werden gebündelt und weitergegeben. In der Öffentlichkeit wird das Wirken dieser engagierten Frauen unseres Kreises sichtbar. Für die einzelne Netzwerkerin ist das ein guter Weg zur Verbesserung des persönlichen, beruflichen und wirtschaftlichen Erfolges.“ Frau Reichert: Wie sieht die Lage an der DHBW Mosbach aus? Gudrun Reichert: „Die Studienakademie Mosbach wird seit mehr als sechs Jahren von einer Rektorin geleitet. Landesweit zeigt sich aber ein anderes Bild: Nur ein weiterer von 12 Campus wird von einer Frau geleitet. Auch in Mosbach stagniert der Anteil der Professorinnen seit Jahren deutlich unter 20 Prozent. Die Sekretariate sind dagegen fast ausschließlich weiblich besetzt, eine leider „typische“ Geschlechterverteilung.“ Im diesjährigen Onlinevortrag von Tanja Eggers werden ja vor allem die Unterschiede in der Kommunikation zwischen Frauen und Männern thematisiert. Eigene Erfahrungen? Gudrun Reichert: „Als Gleichstellungsbeauftragte habe ich in den vergangenen 20 Jahren unzählige Berufungs- und Bewerbungsverfahren begleitet. Ein Muster, welches ich hierbei immer wieder wahrgenommen habe, ist, dass Frauen deutlich bescheidener auftreten und sich selbst und ihre Kompetenzen eher in Frage stellen als Männer. So werden viele Männer im Brustton der Überzeugung sagen „Ja, das kann ich!“, während die objektiv gleich qualifizierte Frau antwortet „Da kann ich mich sicherlich einarbeiten“. Wenn Frauen dagegen - ausnahmsweise - sehr selbstbewusst auftreten, besteht die Gefahr, dass dies beim Gegenüber Irritationen oder sogar Ängste auslösen kann, weil dieses Verhalten dem gewohnten Stereotyp widerspricht. Mit anderen Worten: Eine heikle Situation wie ein Bewerbungsgespräch kann für eine Frau zur Gratwanderung werden …“ Angelika Bronner-Blatz: „Ja es besteht tatsächlich ein Unterschied in der Art und Weise, wie Frauen und Männer kommunizieren. Gerade im Beruf sollte man diese Unterschiede wahrzunehmen, zu akzeptieren und damit umzugehen. Für mich persönlich hat das auch zu einem Umdenken geführt: Hätte ich früher freundlich lächelnd gesagt "Könnten Sie das bitte bis zur nächsten Sitzung erledigen?" sage ich heute „Es ist wichtig, dass uns das bis zur nächsten Sitzung vorliegt“. Damit vermeide ich gerade bei einem männlichen Gegenüber, das bei ihm das Gefühl aufkommen kann, ich habe ihm gerade eher einen Vorschlag unterbreitet als einen Arbeitsauftrag erteilt. Das freundliche Lächeln behalte ich natürlich bei.“ Die diesjährige Online-Veranstaltung im Rahmen der Frauenwirtschaftstage an der DHBW Mosbach bietet einen Perspektivenwechsel der besonderen Art an: Was sind die genderspezifischen Besonderheiten und Stärken? Gibt es diese überhaupt? Was lässt sich von den Stärken des anderen lernen? In welches Schubladendenken fallen wir unterbewusst? Was hat das Ganze mit Hirnforschung zu tun? Alumna Tanja Eggers wirft einen Blick auf das angeblich typische Kommunikationsverhalten der Geschlechter. Der Vortragsabend findet am 14. Oktober 2020 um 18 Uhr statt. Anmeldung und Zugangslink unter: www.mosbach.dhbw.de/frauenwirtschaftstage
- Der Örtliche Hochschulrat der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach wählte Prof. Dr. Elke Heizmann zur Prorektorin und Dekanin der Fakultät Wirtschaft. Ihre 6-jährige Amtszeit beginnt am 16. Dezember 2020. Sie folgt Prof. Dr. Karl Albert Strecker im Amt. „Eine Wahl ist in Hochschulen stets eine Chance, die eingeschlagene Strategie mit frischem Blick weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf eine zuverlässige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Frau Elke Heizmann im Rektoratsteam und auf viele neue Ideen für die Zukunft“, erklärte Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. Elke Heizmann ist Steuerberaterin und seit 1996 Professorin an der Hochschule. 2004 wechselte sie von der damaligen Berufsakademie Mannheim nach Mosbach und etablierte als Studiengangsleiterin in Mosbach den Studiengang Steuern und Prüfungswesen. Diesen entwickelte sie weiter zum heutigen Studiengang RSW-Betriebswirtschaftliche Steuerlehre Unternehmensrechnung und Finanzen. Bekannt ist der Studiengang auch durch den jährlich stattfindenden Mosbacher Finanz- und Steuertag, den Heizmann vor 14 Jahren ins Leben rief und der zwischenzeitlich ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalender der Hochschule ist. Elke Heizmann überzeugte mit ihren Ideen zur strukturellen strategischen Weiterentwicklung des gesamten Standorts wie auch der Fakultät, die sie als zertifizierte Mediatorin und Supervisorin mit einem hohen Maß an sozialer und kommunikativer Kompetenz begleiten kann. Als Senatorin des Örtlichen und Zentralen Senats und Vorsitzende des Verbands der Mitarbeiter*innen an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (VMDH) begleitete sie in den letzten Jahren die Entwicklung der Gremien- und Organisationsstruktur. An der DHBW ist sie bekannt als Befürworterin starker Standorte, des Erhalts der regionalen Angebote und Strukturen sowie der Beibehaltung der Funktion der Studiengangsleitung. „Frau Heizmann verfügt über tiefgehende fachliche Kenntnisse der Hochschul- und DHBW-spezifischen Strukturen. Wir gratulieren ihr sehr herzlich zur Wahl“, so Dr. Wolf Dieter Heinbach, Kanzler der DHBW. Gleichzeitig dankten die Rektorin und das Präsidium dem derzeitigen Amtsinhaber Karl Albert Strecker für sein sehr großes Engagement in den zurückliegenden sechs Jahren. „Qualität in der Lehre und digitale Lehrkonzepte waren ihm ein großes Anliegen, worauf wir gerade im digitalen Corona-Sommersemester zurückgreifen konnten. Ich freue mich auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Prof. Strecker“, so Gabi Jeck-Schlottmann.
Zentrum für Didaktik der Mathematik Zentrum für Didaktik der Mathematik Startseite Forschung & Transfer Kompetenzzentren Zentrum für Didaktik der Mathematik Zentrum für Didaktik der Mathematik Mathematik-Vorkurse Online-Lernsystem optes Empfehlungssysteme Modelle des Wissens und Könnens IT-Kompetenzen ASiMoV Publikationen Who is who Zentrum für Didaktik der Mathematik und Empfehlungssysteme in digitalen Lehr-/Lernsystemen 27.10.2020 Virtuelle Mathematik-Vorkurse brachten die Lehrperson ins Wohnzimmer Das Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach startet im Oktober. In den zwei Monaten davor nutzen viele der… Weiterlesen 12.06.2020 Neue Promotionsstelle Die DHBW Mosbach schreibt eine Promotionsstelle im Bereich Didaktik der IT-Kompetenzen ASiMoV (Algoritmisieren-Simulieren-Modellieren-Verstehen)… Weiterlesen Wir beschäftigen uns mit der Fachdidaktik der Mathematik und grundlegenden Informatik-Kompetenzen in der Übergangsphase Schule/Hochschule sowie in der Studieneingangsphase. Hierbei gewinnen wir fachdidaktische Erkenntnisse, die wir u.a. im Rahmen von Empfehlungssystemen in digitalen Lehr- und Lernsystemen einsetzen. Aktuelle Projekte 1. Mathematik-Vorkurse Wir beschäftigen uns seit 2015 mit der fachlichen und fachdidaktischen Entwicklung, Ausgestaltung und Evaluation mathematischer Vorkursangebote. Hierzu gehören Präsenzkurse (sowohl im seminaristischen als auch im inverted-classroom Ansatz), Blended-Learning- und reine Online-Kurse. Zum Projekt 2. Empfehlungssysteme Wir interessieren uns für Empfehlungssysteme, die im Gegensatz zu den gängigen Ansätzen bereits auf Basis geringer Datenmengen Empfehlungen ableiten, indem ergänzende Ontologien (z.B. aus dem Bereich Fachdidaktik) implementiert werden. Mit einer wachsenden Datenmenge sollen die Empfehlungen dann zunehmend datengetrieben sein. Zum Projekt 3. ASiMoV In diesem Projekt beschäftigen wir uns mit den grundlegenden Informatik-Kompetenzen ASiMoV (Algorithmisieren - Simulieren - Modellieren - Verstehen) mit einem Schwerpunkt auf der Studieneingangsphase. Zum Projekt 4. EdCon In diesem vom BMBF-geförderten DHBW-weiten Projekt beschäftigen wir uns mit der Thematik Open Educational Shared Ressources (OER). Ziel ist hierbei der Aufgbau eines Educational Competence Centers zum Thema OER. Exemplarisch soll dieses sich am Themenschwerpunkt der Informatik-Kompetenzen entwickelt werden. Zum Projekt 5. DigikoS Im vom BMBF-geförderten Verbundprojekt DigikoS mit der Fachhochschule Bielefeld und der Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe beschäftigen wir uns im Teilprojekt 1 unter anderem mit Anreicherung von Empfehlungssystemen im Bildungsbreich durch Repräsentationswissen über Aufgaben und deren Formeln. Zum Projekt Frühere Projekte 1. Online-Lernsystem optes (09/16-03/21) Als Teilprojekt 1 des BMBF-Projekts optes beschäftigten wir uns mit der „adaptiven mathematischen Qualifizierung“ für das Online-Lernsystem optes für Studierende in der Vorstudienphase. Unser Ziel sind selbstlernende Trainings mit Mathematikaufgaben für sechs elementare Themengebiete, die individuell auf den aktuellen Stand des Wissens und Könnens eines Nutzers Empfehlungen aussprechen und die Historie bereits beantworteter Aufgaben mit berücksichtigen. Unser Ansatz bindet dabei fachdidaktische Modelle des Wissens und Könnens in die Empfehlungssysteme mit ein. Zum Projekt 2. Modelle des Wissens und Könnens (03/17-03/21) Diese fachdidaktisch motivierten Modelle werden in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Rahmen des optes-Projekts für elementare Themengebiete der Mathematik entwickelt. Zum Projekt
- 1.151 Studierende begrüßte die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach zum neuen Semester. Während die 646 Studierende der Fakultät Technik mit ihrer Praxisphase beginnen, startet das Semester der Fakultät Wirtschaft in der Theoriephase und in Präsenz. Die 505 Studienanfängerinnen und -anfänger sind somit die ersten Studierenden, die am Campus Mosbach und Bad Mergentheim ihre Vorlesungen und Seminare wieder mit verstärkter Präsenz vor Ort besuchen. Die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger ist im Vergleich zu den Vorjahreszahlen um rund 12 Prozent gesunken. „Da hinter jedem Studienplatz auch ein Arbeitsplatz bei einem der 1.000 Partnerunternehmen steht, überrascht diese Entwicklung angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage, forciert durch die Corona-Pandemie nicht“, erklärt Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. 189 der „Neu-Studis“ beginnen in Bad Mergentheim. „Damit ist die Zahl erfreulicherweise auf demselben Stand wie letztes Jahr, auch Dank der Etablierung neuer Studienangebote an diesem Campus. Der Mittelstand investiert in Bildung und hält - trotz Corona-bedingten finanziellen Herausforderungen an dualen Studienplätzen fest. Die Partnerunternehmen sehen die DHBW als verlässlichen Partner“ , so Prof. Dr. Seon-Su Kim, Campusleiter in Bad Mergentheim. Die Regelungen des Infektionsschutzes wirken sich unterdessen auch auf den Lehrbetrieb aus. „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen“, erklärt der Dekan der Fakultät Wirtschaft Prof. Dr. Karl Albert Strecker. „Alle Studierenden zur selben Zeit können wir unter Einhaltung von Abstandsregeln und bei begrenzten Räumlichkeiten und Lehrkapazitäten nicht an den Campus holen. Daher wird dies ein hybrides Wintersemester sein, digitale Lehre kombiniert mit Präsenzlehrveranstaltungen.“ Die Erstsemester-Studierenden erhalten dabei priorisiert Präsenzlehre, um sich gegenseitig, die Lehrenden und die gesamte Hochschule kennenlernen zu können. Die Begrüßung der Erstsemester erfolgte in diesem Jahr – wie so vieles – anders als gewohnt. In einer Videobotschaft hieß Rektorin Gabi Jeck-Schlottmann zusammen mit ihren Professorinnen und Professoren, Stadt und Landkreis die Neu-Studierenden willkommen. Auch die kommenden Monate werden anders verlaufen als so manch ein Studienanfänger dies vor einem Jahr noch gedacht hatte. „Bei uns sind Sie dennoch gut aufgehoben, unsere kleinen Kurse ermöglichen viel mehr direkten Kontakt als an anderen Hochschulen – und das in einer gesunden Region mit viel Natur drumrum. Ich wünsche all unseren Studienanfängerinnen und –anfängern einen guten Start in ein erfolgreiches und gesundes Studium mit viel Freude und neuen Freunden “, so Rektorin Jeck-Schlottmann in ihrer Grußbotschaft.
- Das Studienangebot BWL-Handel-Holzwirtschaft erhielt im Rahmen der Ausschreibung „Erasmus+ Strategische Partnerschaften“ einen Zuschlag für das Projekt „Virtual Wood University“. Bei dieser Kooperation zwischen der DHBW Mosbach, der FH Salzburg (Österreich), der LAB University of Applied Sciences (Finnland) und der Tallinn University of Technology (Estland) ist das Ziel, die Studierenden, Forschenden und Dozierenden des in allen vier Hochschulen vertretenen, europaweit sehr seltenen und speziellen Studiengangs Holzwirtschaft/Holztechnik zu verbinden. Weiterhin sollen transnationaler, intereuropäischer Austausch von Best Practice gefördert werden – insbesondere bezüglich der Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Bereich Holzwirtschaft sowie bezüglich der Digitalisierung der Lehre. „Wir müssen über die Grenzen hinwegschauen und europäisch denken. In Zukunft können wir aus finanziellen wie personellen Gründen nicht mehr an jedem Standort in Europa den vollständigen Fächerkanon in Holzbereich für jeweils eine Handvoll Studierende anbieten“, so Studiengangsleiter Prof. Dr. Hubert Speth. „Warum sollten daher Studierende nicht ein Seminar im österreichischen Kuchl belegen, ein weiteres Modul (online) im finnischen Lahti, während sie gleichzeitig bei uns in Mosbach eingeschrieben sind? Ich glaube, nur durch europaweite Kooperationen werden wir überlebensfähig sein.“ Die Entwicklung zunächst eines gemeinsamen virtuellen Semesters, an dem alle Studierenden der vier Partner teilnehmen können, wird mit 217.000 Euro gefördert. Erasmus+ Strategische Partnerschaften Für Kooperations- und Partnerschaftsprojekte in Erasmus+ stehen Innovationskooperation und Austausch guter Praxis im Vordergrund. Die Programmlinie „Erasmus+ Strategische Partnerschaften“ bietet deutschen Hochschulen die Möglichkeit, bildungs- und sektorenübergreifend ihre Internationalisierungsvorhaben voranzutreiben. Als Reaktion auf die Herausforderungen der COVID-19-Pandemie hat die EU-Kommission einen zusätzlichen Aufruf zum Thema „Digitale Bildung“ veröffentlicht (Frist 29.Oktober 2020). Mehr Infos inkl. Erklärvideo und Praxisbeispielen von bereits geförderten Projekten finden Sie hier: https://eu.daad.de/infos-fuer-hochschulen/antragstellung/strategische-partnerschaften/de/45853-erasmus-strategische-partnerschaften-ka203 .
- Das zweite virtuelle Alumni-Treffen hatte wieder die Studiengangsleitung vorbereitet, mit der Buchbesprechung Kundenzentriertes Markenmanagement von Elke Theobald und Mirjam Jentschke erschienen im Springer-Verlag unter den essentials als einem wirklich lesenswerten Buch. Bei der Besprechung ergab sich an mehreren Stellen, natürlich bewusst provoziert, eine rege Diskussion über eigene Ansätze zur Kundengewinnung mit entsprechenden Marketing-Aktivitäten. Sehr positiv war der rege Austausch zwischen verschiedenen Alumnis, aber auch die aktuellen Studierenden beteiligten sich teilweise sehr positiv. In einem Fall war Social Media zur Kundengewinnung und -bindung auch das Thema der ersten Projektarbeit gewesen, extrem positiv aufgearbeitet. Es war ein gelungener Abend und am Ende ergab die Diskussion über die nächsten Themen, dass zwei Alumnis auch Ihr Interesse zeigten einmal eine Initialzündung und Moderation zu übernehmen. Das nächste Treffen wird am Montag, den 30.11.2020 um 19.00 Uhr stattfinden und Herr Felix Hoffmann hat sich bereit erklärt das Thema "Big Data" aus Sicht seines Unternehmens und seiner Projekte einmal kurz vorzustellen und zur Thesen zur Diskussion zu stellen. Vielen herzlichen Dank dafür von meiner Seite. Die Einladung der Studierenden und Ehemaligen wird auf den üblichen Wegen erfolgen. Prof. Dr. Alexander Neumann
- Das ESC bietet Ihnen weitere Schulungetermine an, so dass Sie vorbereitet in das Wintersemester 2020/21 starten können. Dabei handelt es sich um kurze Einführungen zu den einzelnen Bereichen. Sollten Sie eine ausführliche Schulung wünschen, nutzen Sie bitte das Angebot an Ganztagesveranstaltungen (auch online) des ZHL. Diese finden Sie im Herbstprogramm des ZHL . Die Anmeldung zu unseren Schnelleinstiegen erfolgt über die Lernplattform Moodle der DHBW Mosbach. Aktuelle Termine sind: 10-1 Schulung Webkonferenzsystem BigBlueButton (Donnerstag, 01.10.2020 12 bis 13 Uhr) 10-1 Schulung Moodle-Einstieg (Dienstag, 06.10.2020 12 bis 13 Uhr) 10-1 Einführung Online-Lehre (Mittwoch, 07.10.2020 - 12 bis 13 Uhr) 10-2 Schulung Webkonferenzsystem BigBlueButton (Donnerstag, 08.10.2020 12 bis 13 Uhr) 10-2 Einführung Online-Lehre (Mittwoch, 14.10.2020 - 12 bis 13 Uhr) 10-3 Schulung Webkonferenzsystem BigBlueButton (Donnerstag, 15.10.2020 12 bis 13 Uhr) Hier anmelden....
- Im Rahmen des Projektes Open Educational Ressources ( OER ) an der DHBW werden immer wieder verschiedene Schulungen zum Thema Offene Bildungsressourcen angeboten. Am 22.09.2020 können Sie sich in diesem Zusammenhang über das Thema OER allgemein informieren. Im Oktober und November können Sie zudem an zwei Terminen an einer Intensiveinführung zum Thema Urheberrecht und OER teilnehmen. In Anschluss an diese Einführung haben Sie dann die Möglichkeit einen individuellen Beratungstermin zu vereinbaren, in dem Sie von einem Rechtsexperten Ihr Material in Hinblick auf das Thema Urheberrecht prüfen lassen können. Konkrete Termine finden Sie in der folgenden Übersicht: <p>Hier geht es zur Projektseite: <a href="http://www.mosbach.dhbw.de/oer" target="_blank" title="OER-Projekt der DHBW Mosbach und Karlsruhe">www.mosbach.dhbw.de/oer</a></p> <p>Melden Sie sich an über die Weiterbuldungsplattform der DHBW: </p> <h3><a class="button-link" href="https://weiterbildung.dhbw.de" target="_blank" title="Weiterbildungsplattform der DHBW">https://weiterbildung.dhbw.de</a></h3> Melden Sie sich an über die Weiterbuldungsplattform der DHBW: https://weiterbildung.dhbw.de Hier geht es zur Projektseite: www.mosbach.dhbw.de/oer
- Vogelschwärme - Sie sind oft in großen, dichten Schwärmen unterwegs und streifen mit ihren faszinierend synchronisierten Manövern über unseren Himmel hinweg. Doch das beeindruckende Naturschauspiel sorgt auch immer wieder für Ärger. Insbesondere im Luftverkehr wird das Schwarmverhalten für Mensch und Tier oft zur Gefahr. Prof. Dr. Herbert Neuendorf verrät die Besonderheiten und Notwendigkeiten eines solchen Projektes. Was wurde in dem diesjährigen Integrationsseminar bearbeitet? Prof. Dr. Neuendorf: „Das Projekt dient der Prüfung der Anwendbarkeit neuronaler Netze zur automatischen Erkennung von Vogelschwarm-Mustern in Radarbildern. Zweck des Projekts ist die Detektion und Einstufung von "Vogelschlag-Gefahr" (sogen. Bird Strike - Kollisionen zwischen Flugzeugen und Vogelschwärmen) im Luftraum bestimmter Regionen.“ Wie genau sind Ihre Studierende dabei vorgegangen? Prof. Dr. Neuendorf: „Im Vorfeld wurden mit dem ZGeoBW – genauer: mit der Abteilung Angewandte Geowissenschaften - Arbeitspakete im Bereich der Mustererkennung abgestimmt. Im Rahmen des Integrationsseminars bearbeiteten studentische Gruppen diese verschiedenen Thematiken, basierend auf frei verfügbaren Informationen des ZGeoBW. Die Studierenden evaluierten dazu verschiedene KI-Frameworks im Bereich Klassifizierung / Neuronale Netze, generierten Trainings- und Testdaten und trainierten neuronale Netze unterschiedlicher Struktur auf diesen generierten Mustern. Zugleich wurde damit von den Studierenden das Prinzip des forschenden Lernens im Rahmen einer offenen Forschungsfrage praktiziert. Angesichts der schwierigen Bedingungen während des Sommersemesters ist auch dies ein bemerkenswerter Teilerfolg. An der Online-Präsentation der Gruppen am Mittwoch 24.06.20 nahmen auch die Vertreter*innen des ZGeoBW teil.“ Welche Lücke konnte durch das Projekt geschlossen werden? Prof. Dr. Neuendorf: „Das Projekt erbrachte bereits deutlich Hinweise, dass auch eher schwach strukturierte Radarbild-Muster mit hinreichender Genauigkeit zur automatischen Indizierung und Klassifizierung von Vogelschlag-Risiken im Luftverkehr durch Neuronale Netze ausgewertet werden können (Proof of Concept). Zugleich ließ sich die zu erwartende Genauigkeit und Performanz abschätzen.“ Weshalb ist das Projekt und dessen Ergebnisse so gesellschaftlich relevant? Prof. Dr. Neuendorf: „Obwohl es sich um eine Kooperation mit einer Institution der Bundeswehr (zugleich eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes) handelt, sind die Resultate in keiner Weise an rein militärischen Anwendungen ausgerichtet. Die Gefährdung durch Bird Strike stellt auch für die Zivilluftfahrt ein permanentes Problem dar. Die rechtzeitige Erkennung potenziell gefährlicher Vogelzüge liefert somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Luftverkehr.“ Ein kurzer Ausblick, wie geht es mit dem Projekt im neuen Studienjahr weiter? Prof. Dr. Neuendorf: „Die Kooperation wird auf Basis der erzielten Resultate fortgesetzt. Angestrebt wird, Zugriff auf größere Bestände an Echt-Daten zu erhalten, um die Leistungsfähigkeit der genutzten Neuronalen Netze zu verbessern. Auch die Entwicklung einer geeigneten grafischen Oberfläche für produktiv nutzbare Software ist Thema der weiteren Zusammenarbeit. Die Ergebnisse unterstützen auch die Masterarbeit einer Mitarbeiterin des ZGeoBW, die von ihrer Einrichtung und der Universität Hagen (Fakultät für Mathematik und Informatik) betreut wird. Des Weiteren sind weitere studentische Projekte im Rahmen von Lehrveranstaltungen des 5. und 6. Semesters des SG Wirtschaftsinformatik geplant.“