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News:
Vorkurse Mathematik an der DHBW Mosbach - Programm 2016 ist Online

- Auch in 2016 organisiert das Ressort Qualität in der Lehre und E-Learning (Education Support Center /ESC) wieder Mathematikvorkurse für Studienanfänger und Studienanfängerinnen. Ziele des Vorkurskonzeptes sind unter anderem: Allen Studierenden frühzeitig ihre Schwächen aufzuzeigen und so eine Möglichkeit zu geben, diese im Vorfeld zu beheben. Anheben des Leistungsniveaus der Schwächeren . Schaffung einer gemeinsamen Ausgangsbasis für die Vorlesungen. Referenz hierfür ist für uns der Mindestanforderungskatalog der COSH-Gruppe. Dabei werden auch in 2016 folgende Varianten angeboten: Online-Vorkurs Mathematik im Selbststudium Betreuter Online-Vorkurs Mathematik Präsenzkurs für angehende Studierende mit schwächeren mathematischen Fertigkeiten am Campus

News:
Studierende schenken Leben: 38 Prozent Erstspenderanteil bei der Aktion „DHBW-Lebensretter“ am Bildungscampus Heilbronn

- Sie waren alle gekommen: Tobias Schlemper, Benedikt Blütenbender und Jens Schäfer hatten den weiten Weg aus Siegen genommen, um die Blutspende- und Typisierungsaktion zu begleiten, die Tobias Schlemper im Mai initiiert hatte. Die Mütter der drei Freunde hatten Kuchen gebacken, der dann am reichhaltigen Buffet an die Spender verteilt wurde. Nachdem Blütenbenders Freundin an Leukämie erkrankte und sich kein Stammzellenspender fand, hatte Tobias Schlemper, DHBW-Absolvent Konsumgüterhandel, mit hohem Engagement eine Typisierungsaktion in Verbindung mit der Blutspende am Bildungscampus ins Rollen gebracht. „Mit der Krankheit umzugehen, ist für alle nicht einfach. Als ich gesehen haben, wie meine Freunde kämpften, habe ich versucht zu helfen und meine Kommilitonen an der DHBW zur Typisierung motiviert“, erklärt der ehemalige DHBW-Student. Schlemper setzte sich daraufhin mit dem DRK-Blutspendedienst in Verbindung, der ihn schnell und gern unterstützte. Der Einsatz hat sich gelohnt: Am 12. September haben sich 68 Personen typisieren lassen. Mit einer Typisierung und der Aufnahme in die Stammzellenspenderdatei wird Patienten geholfen, die – wie Blütenbenders Freundin – auf eine Stammzellen- oder Knochenmarksspende angewiesen sind. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland 10.000 Menschen an Leukämie oder einer ähnlichen Krankheit, die ohne Stammzellentransplantation meist tödlich verlaufen. Bei den Blutspendern war der Erstspenderanteil der Aktion mit insgesamt 38 Prozent besonders hoch (der Landesdurchschnitt an Erstspendern liegt momentan bei acht Prozent). Gerade junge Menschen sind als Erstspender sehr gefragt. Manche, so wie DLM-Studentin Julia Muth, hatten bereits den achten Eintrag in ihrem Spenderausweis. Sie begründet ihre Spendenbereitschaft mit den Worten: „Jeder könnte in die Lage kommen, schon morgen eine Blut- oder Stammzellenspende zu brauchen.“ Judith Dieser, KHD-Studentin, hat sich zum ersten Mal zur Blutspende getraut: „Es tut nicht wirklich weh, etwas Gutes zu tun und die Spende ist nach zehn Minuten vorbei.“ Dieser gehört zu den Leuten, die Blut gespendet haben und sich zusätzlich typisieren ließen. „Der Bildungscampus und die DHBW sind der ideale Ort, um junge Leute zum Blutspenden zu motivieren. Wir sind stolz auf unsere Studierenden“, freut sich Campusleiterin Prof. Dr. Nicole Graf. Auch Rudolf Feix vom DRK-Blutspendedienst ist sehr zufrieden: „Wir konnten wieder ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Schon bei der DHBW-Lebensretter-Aktion im März wurden wir mit 270 Spendern nahezu überrannt. Mit 129 Spendewilligen und 68 Typisierungen hat sich der Termin so entwickelt, wie ich es mir gewünscht habe." Für den Rektor der DHBW Mosbach Prof. Dr. Dirk Saller zeigt diese Aktion, dass die Studierenden der DHBW über den Tellerrand blicken und sich bewusst für andere Menschen einsetzen. Die Freundin von Tobias Schlemper hat inzwischen einen Stammzellenspender gefunden und ist auf dem Weg der Besserung. Vielleicht wird eine Spende der Studierenden in der Zukunft einem anderen jungen Menschen das Leben retten.

News:
Der Countdown läuft

- In 53 Tagen ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Campus Heilbronn auf den Bildungscampus um. Heute haben sie zum ersten Mal die neuen Räumlichkeiten in Augenschein genommen. »Das Bauprojekt strahlt jetzt schon auf die Stadt aus. Der Bildungscampus wird definitiv wie geplant am 30. September fertig sein«, bestätigen Dr. Erhard Klotz und Klaus Czernuska, die Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung. Das Hauptaugenmerk gelte jetzt dem Innenausbau, den Außenanlagen und dem Programm der Eröffnungsfeier, so die Geschäftsführer. Auf www.bildungscampus-heilbronn.de kann man das Finish live verfolgen. Am 1. Oktober starten acht Anfängerkurse in den Studiengängen Dienstleistungsmanagement und Konsumgüter-Handel am Campus Heilbronn, insgesamt werden damit ca. 300 Studierende an der neuen Außenstelle der DHBW Mosbach eingeschrieben sein.

News:
Digital Futures @ DHBW

- Symposium zur Digitalisierung in Studium und Lehre Das Symposium zielt darauf ab, Good Practices und Zukunftskonzepte digitaler Lehre an der DHBW zu präsentieren und zu diskutieren. Es ist zugleich Abschluss und Show-Case der DHBW eCampus Initiative. Im Mittelpunkt stehen Präsentationen von erfolgreichen E-Learning Initiativen aus dem eCampus Projekt sowie abwechslungsreiche Kurzvorstellungen von ausgewählten weiteren Lehr-/Lernprojekten. Datum: 13.12.2017 Uhrzeit: 10:00 - 17:00 Uhr Ort: Zentrum für Kunst und Medien (ZKM), Karlsruhe Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier .

News:
Digitalisierung von Marketing und Vertrieb

- 4. Mosbacher Marketingforum am DHBW-Campus Mergentheim Marketing ohne Internet? Heute undenkbar. Doch Digitalisierung in Marketing und Vertrieb umfasst viel mehr Aspekte. Dies zeigte das Mosbacher Marketingforum am 9. November 2017 am Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Prof. Dr. Christian Schalles, Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik der DHBW Mosbach, führte die mehr als 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende und Praktiker aus der Industrie in einer kurzen und kompakten fachlichen Einführung in die Thematik ein. „Schafft der deutsche Mittelstand den digitalen Wandel in Marketing und Vertrieb?“, fragte er und regte damit das Plenum an, engagiert darüber zu diskutieren, welche Voraussetzungen notwendig seien, um auch als Mittelständler die Digitalisierung zu bewältigen. „Im Zweifel einfach machen“ Pierre Haarfeld, Alumnus der DHBW Mosbach, Partner der eTribes Connect GmbH und Berater für Geschäftsmodellstrategien, machte deutlich, dass „Digitales Marketing für KMU – nicht teuer und kein Hexenwerk“ ist. Insbesondere betonte er, dass das Mindset bzw. die Haltung gegenüber Neuem wichtig sei. Auch wenn im Kontext der Digitalisierung gewisse Risiken und Herausforderungen bestehen, so zeige das Beispiel von Startups im digitalen Umfeld: Die erfolgreichen unter ihnen sehen das Glas immer halb voll und nicht halb leer. Sie sprechen darüber, was möglich ist - und weniger darüber, was alles nicht funktionieren könnte. „Oder im Zweifel einfach machen und nicht alles prüfen und diskutieren“, so Haarfeld. Maik Schröder unterstützt als Mitglied der Geschäftsleitung und Marketingleiter des mittelständischen IT-Unternehmens codecentric AG diese offene und positive Haltung. „Das ist ein erfolgskritischer Faktor für die Digitalisierung.“ In seinem Vortrag „IT-Fachkräfte erfolgreich rekrutieren mit einem automatisierten Sales Funnel“ skizzierte er, wie man auch als vergleichsweise unbekannter Arbeitgeber im IT-Umfeld hoch qualifizierte Fachkräfte gewinnen und auch binden kann: Sein Unternehmen kombiniert eine auf Vertrauen basierenden Unternehmenskultur mit dem digitalen Sales Funnel, also einem „Verkaufstrichter“. „Der Mensch bleibt im Mittelpunkt“ Bert M. Ohnemüller, Geschäftsführer der Kommunikationsberatung neuromerchandising group, richtete mit seinem Vortrag „Führung im Digitalen Zeitalter“ seinen Blick auf eine ganz andere, mindestens aber genauso wichtige Facette im Zuge der Digitalisierung: „Trotz aller Technik, Automatisierung und Digitalisierung bleibt der Mensch bzw. die Beziehung zwischen den Menschen im Mittelpunkt. Das wird in Zukunft möglicherweise eine noch größere Rolle spielen.“ Die „Herausforderungen und Aspekte der Digitalisierung“ stellte der Marketingleiter der Bechtle AG Timm Denzler an einem sehr aktuellen und praxisnahen Fall vor. Er ging insbesondere auf Herausforderungen mit all ihren Höhen und Tiefen ein, die solch ein konzernweites Projekt mit sich bringt: „Auf unserem Webshop ist es uns wichtig, den Kunden an jeder Stelle zum Tanz aufzufordern, also immer auf eine Conversion zu zielen.“ Prof. Dr. Günter Buerke und Prof. Dr. Kathrin Reger-Wagner von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena stellten abschließend die aktuellen und zukünftigen Möglichkeiten der Digitalisierung in der Landwirtschaft und im Lebensmittelmarkt vor. Sie zeigten wie die Erkenntnisse und Potenziale „Von Smart Farming zu Smart Consumption“ nicht nur eine gesamte Wertschöpfungskette verändern können, sondern auch auf andere Branchen übertragbar sind. Das Kompetenzzentrum Marketing an der DHBW Mosbach Das Marketingforum wurde zum vierten Mal durch das Kompetenzzentrum Marketing (KomMa) der DHBW Mosbach organisiert. Prof. Dr. Enrico Purle zeigte sich zufrieden: „Mit der Vielfalt der Vorträge konnten wir die Digitalisierung im Marketing und Vertrieb von verschiedenen Seiten beleuchten, so dass für jeden etwas dabei war und jeder auch neue Impulse mitnehmen konnte.“ Prof. Dr. Seon-Su Kim ergänzte: „Wir möchten mit diesem Marketingforum den Wissenstransfer fördern und den Blick über den Tellerrand hinaus ermöglichen. Das ist uns erneut gut gelungen.“ Referenten des Marketingforums 2017 Kontakt zum Kompetenzzentrum Marketing

News:
„Intensive Einblicke in Lern-, Arbeits- und Lebenswelten“

- Studierende der DHBW Mosbach beginnen Double Degree-Programm Gemeinsam mit der Universidad Autónoma de Bucaramanga (UNAB) in Kolumbien bietet die DHBW Mosbach seit einem Jahr im Studiengang BWL-International Business die Möglichkeit, einen Double Degree Abschluss zu erlangen. Die Studierenden haben damit nach ihrem dreijährigen Studium nicht nur den deutschen Abschluss Bachelor of Arts, sondern auch den kolumbianischen: den Pregrado Profesional de Administración de Empresas. Das Programm, das seit dem Wintersemester 2015/16 besteht, überträgt das erfolgreiche Prinzip des dualen Studiums, die Kombination von Theorie und Praxis, auf die internationale Ebene: Im letzten Studienjahr verbringen die Studierenden ein Jahr an der Universität in Kolumbien und erhalten dabei wichtige sprachliche, fachliche und interkulturelle Kompetenzen auf dem lateinamerikanischen Handelsmarkt. Umgekehrt kommen die kolumbianischen Studierenden für ein Jahr an den Campus Bad Mergentheim, wo das Programm durchgängig in englischer Sprache durchgeführt wird. Prof. Dr. Rainer Jochum, Studiengangsleiter BWL-International Business, ist von den Vorteilen des Studienprogramms überzeugt: „Das Doppelabschlussprogramm gibt den deutschen und kolumbianischen Studierenden intensive Einblicke in Lern-, Arbeits- und Lebenswelten über den bisherigen eigenen Horizont hinaus. Dies prägt und befähigt gerade für internationale Geschäftstätigkeit in besonderem Maße.“ Lars Breuninger befindet sich in seinem Auslandssemester in Kolumbien und ist überrascht, wie organisiert die Kolumbianer sind. Besonders gefallen ihm natürlich das Klima und die Mentalität der Leute. Er hat den Double Degree gewählt, weil er damit perfekt auf die Kulturenvielfalt weltweit und die daraus resultierenden Anforderungen vorbereitet wird. Die Kolumbianer Eliana Marcela Quiroga, Carlos Andrés Santamaría Sinuco und David Beleño Guerrero verbringen gerade ihr Austauschjahr am Campus Bad Mergentheim. Sie schätzen das Studienprogramm und sehen darin eine besondere Chance, um kulturelle und geschäftliche Aspekte anderer Kulturen kennenzulernen. Eliana findet, dass das Programm eine exzellente Möglichkeit ist, das gelernte Wissen direkt in der Praxis umzusetzen. Die Studierenden können eigene Projekte verwirklichen und steigern so ihre Karrierechancen. „Das Programm öffnet uns die Tür zu internationalen Handelsmärkten.“ Alle drei streben hohe Positionen in Unternehmen an: Eliana als Chefin einer großen Hotelkette, Carlos als Marketingleiter und David als Leiter einer Finanz- oder Marketingabteilung. Sie sind überzeugt, dass das Studienprogramm die ideale Vorbereitung auf diese Zukunftswünsche ist: durch internationale Kompetenz, den hohen Praxisanteil sowie das Business-Basiswissen und die Strategien, die sie im Studium und direkt vor Ort im Unternehmen vermittelt bekommen. Nicht umsonst hat der Campus Bad Mergentheim in der DHBW-Landschaft einen guten Ruf bezüglich seiner Internationalität. Die Ansiedlung des Doppelabschlussprogramms am internationalen Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach ist auf umfangreiche und erfolgreiche Erfahrungen in der Organisation und Durchführung internationaler Studienprogramme zurückzuführen, so Jochum. Eine zusätzliche Auszeichnung erhält das Programm mit der Förderung des Programms durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD). Für alle Beteiligten, vor allem Studierende und Mitarbeiter der DHBW und der DHLA / UNAB in Deutschland und Kolumbien sowie auch die Partnerunternehmen, ist das Doppelabschlussprogramm trotz des damit verbundenen Mehraufwands ein großer Gewinn. Die Teilnehmer sind motiviert und engagiert, auch wenn sich die Kolumbianer erst an das deutsche Zeitverständnis gewöhnen mussten: Ein Termin oder auch eine Lehrveranstaltung beginnt hierzulande tatsächlich zur angegebenen Zeit.

News:
Team DHBW Mosbach erkämpft 5. Platz beim Motorman Run

- Gratulation, Team! Nachdem sie 14 Kilometer durch Schlamm gewatet, gekrochen, geklettert und auch gerannt sind, hat das DHBW-Team mit 6 echten Kerlen und einer Powerfrau überraschend den 5. Platz von 100 Teams in der Teamwertung geholt. DHBW-Student Christian Öhm kam mit einem sensationellen 8. Platz und einer Zeit von 1h17min bei 750 Finishern in der Wertung „Echte Kerle“ (14 km Distanz) ins Ziel. Der Ansturm auf den Motorman Run war groß, doch mit 1612 Läufern war das Limit erreicht. „Der Motorman Run entwickelt sich zu einer echten Marke.“, so Teamcoach und Studiengangleiter Sportmanagement Prof. Dr. Dirk Schwarzer am Campus Heilbronn der DHBW Mosbach. DHBW-Sportmanagementstudent Stefan Rüdele und das Team des TSV Neuenstadt haben zahlreiche Marketingmaßnahmen, die im Rahmen eines Studienprojekts erarbeitet wurden, beim diesjährigen Schlamm-Spektakel erfolgreich umgesetzt.

News:
DHBW beteiligt sich an MINT-Initiative und MINT-Kongress

- Die Duale Hochschule Baden-Württemberg engagiert sich intensiv, um dem bestehenden Fachkräftemangel im MINT-Bereich entgegenzuwirken und insbesondere den Anteil von Frauen in diesen Berufen zu erhöhen. Gerade in technischen Studiengängen fällt es Partnerunternehmen der Hochschule bereits heute schwer, ausreichend geeignete Bewerber/-innen für das anspruchsvolle und intensive duale Studium zu finden, obwohl hoch qualifizierte Absolventen/-innen dringend gesucht sind. Die DHBW engagiert sich daher hier auf vielfältige Weise. Am 4. Juli unterzeichnete die DHBW das vom Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium initiierte Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“. Ziel des Bündnisses ist es, die Frauenerwerbstätigkeit im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu erhöhen sowie die Aktivitäten der Bündnispartner im Bereich „Frauen in MINT-Berufen“ zu bündeln, abzustimmen und zu vernetzen. „Insgesamt beträgt der Frauenanteil bei unseren 26.000 Studierenden in den drei Fakultäten Wirtschaft, Technik und Sozialwesen rund 45 Prozent. Betrachtet man dagegen die Fakultät Technik mit ihren rund 8.000 Studierenden gesondert, liegt der Frauenanteil lediglich bei knapp 17 Prozent. Dies ist zwar mehr als an anderen Hochschularten, dennoch möchten wir diese Quote deutlich erhöhen“, erklärte DHBW-Präsident Professor Reinhold R. Geilsdörfer bei der Unterzeichnung des Bündnisses. Einen Tag später am 5. Juli präsentierte sich die DHBW als Hauptsponsor beim Kongress „Schule und Wirtschaft gemeinsam für mehr MINT“ im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Der Kongress wurde vom Klett Verlag gemeinsam mit Partnern aus Politik und Wirtschaft veranstaltet. Rund 350 Lehrkräfte von weiterführenden Schulen und Unternehmensvertreter /-innen informierten sich dort über aktuelle Themen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die DHBW war mit einem Informationsstand und verschiedenen Vorträgen präsent, um die Besucher für das Thema zu sensibilisieren bzw. als Botschafter für das duale Technik-Studium zu gewinnen. Die DHBW-Professoren Antje Katona und Wolf Burger präsentierten spannende Versuche und verteilten Mini-Bausätze für Elektromotoren an das Publikum. DHBW-Vorstandsmitglied Professor Dr. Bärbel G. Renner erläuterte in einem weiteren Vortrag das Studienkonzept der Dualen Hochschule und machte deutlich, weshalb die Thematik für die DHBW von entscheidender Bedeutung ist: „Es muss uns gelingen, die vielfältigen interessanten Tätigkeitsbereiche in der Technik zielgruppengerecht zu kommunizieren und junge Frauen nachhaltig für das Thema Technik zu begeistern. Mit insgesamt rund 50 technischen Studiengängen und Studienrichtungen bietet die DHBW hier ein breites Angebot mit besten Ein- und Aufstiegsmöglichkeiten.“ Hier finden Sie das Studienangebot der Fakultät Technik an der DHBW Mosbach.

News:
Manfred Wittenstein als Beiratsvorsitzender des Campus Bad Mergentheim bestätigt

- Manfred Wittenstein ist in seinem Amt als Beiratsvorsitzender des Campus Bad Mergentheim der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach für eine weitere Amtsperiode bestätigt worden. An der Außenstelle Bad Mergentheim der DHBW Mosbach ist ein Beirat als beratendes Gremium eingerichtet. Aufgabe und Ziel des Beirats ist es, die Leitung der DHBW Mosbach bei der Entwicklung der Außenstelle beratend zu unterstützen. Dr.-Ing. E.h. Manfred Wittenstein, Aufsichtsratsvorsitzender und Inhaber der familiengeführten WITTENSTEIN SE, ist mit der Wahl am 6. November 2017 einstimmig als Beiratsvorsitzender bestätigt worden. Dieses Amt bekleidet er seit der konstituierenden Sitzung im Jahr 2002, als der Campus Bad Mergentheim gegründet wurde. „Herr Dr. Wittenstein ist ein langjähriger Förderer und Unterstützer der Hochschule, der die strategische Entwicklung des Campus engagiert weiterführen wird“, so die Rektorin der DHBW Mosbach Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann. Campusleiter Prof. Dr. Seon-Su Kim ergänzt: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Beirat unter seinem Vorsitz.“

News:
„Sportition 2011“: Fußballpokal in Riesa verteidigt!

- Erstmalig in der Geschichte der „Sportition“ ist es einer Mannschaft gelungen, den Fußball-Pokal zum zweiten Mal zu gewinnen. Das „Team Riedel“ des Studienganges Industrie konnte nach dem Turniererfolg des vergangenen Jahres in Heidenheim (siehe Pressearchiv vom 10.07.2010 ) bereits im Folgejahr den Pokal erneut nach Mosbach holen. Das Turnier in Riesa unterschied sich dabei erheblich von jenen der Vorjahre: Die zwischen Leipzig und Dresden liegende Sportstadt ermöglichte es aufgrund der erheblichen Distanz offenbar deutlich weniger westdeutschen Hochschulen, an den Spielen teilzunehmen, während dafür wesentlich mehr ostdeutsche Mannschaften vertreten waren. Statt bisher vier wurden dieses Jahr sechs Mannschaften in jeder Gruppe in der Vorrunde ausgelost. Zudem gab es eine Zwischenrunde - das KO-System kam damit erst im Viertelfinale zum Tragen. Den Pokal konnte der Turniersieger folglich erst nach zehn Spielen sein Eigen nennen. Bereits in den Gruppenspielen ließ die Mannschaft keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die Zwischenrunde erreichen würde: 1. Spiel: Team Riedel - DHBW Mannheim (Händler) 3 : 0 2. Spiel: Team Riedel - DHBW Ravensburg (Ravetown Baby) 2 : 0 3. Spiel: Team Riedel - Team Philipp 0 : 1 4. Spiel: Team Riedel - Else Assaweis 11 : 0 5. Spiel: Team Riedel - DHBW Mannheim 4 : 1 Als Gruppenerster musste die Zwischenrunde gegen die Zweitplatzierten der anderen Gruppen absolviert werden, um das Viertelfinale zu erreichen. Dies erwies sich aber ebenfalls nicht als Problem für die hoch motivierte Mannschaft: 6. Spiel: Team Riedel – BA Glauchau 3 : 1 7. Spiel: Team Riedel – BA Gera 3 : 0 Dagegen wurde die zunehmende Anzahl der Spiele zu einer körperlichen Strapaze. Das neunstündige Turnier, das ohne Pause absolviert wurde, erforderte ein Höchstmaß an den drei entscheidenden Ks: Kraft, Kondition und Konzentration. Erschwert wurde die Situation zusätzlich durch die Tatsache, dass das Team infolge von Verletzungen und kurzfristigen Absagen im Gegensatz zum letzten Jahr nur acht Spieler zur Verfügung hatte. So wurde es von Spiel zu Spiel immer schwieriger, die wenigen Auswechselmöglichkeiten zu kompensieren – bei steigendem Druck. Denn ab dem Viertelfinale ging es in jedem Spiel um „alles“: eine Niederlage hätte das sofortige Ausscheiden bedeutet. Im Viertelfinale lag das „Team Riedel“ dann gegen die DHBW Stuttgart schnell mit 2:0 vorn und alles schien auf einen klaren Sieg hinauszulaufen. Nach einem Anschlusstreffer der Rivalen konnten die Favoriten zwar wieder mit einem 3:1 davonziehen. Doch der erneute Anschlusstreffer der Stuttgarter zum 3:2 machte den Ausgang des Spiels plötzlich ungewiss. Mit einer Glanzparade – der gegnerische Stürmer kam direkt vor dem Tor frei zum Schuss – rettete Torwart Marty, der im gesamten Turnier überragend hielt und keinen einzigen Fehler machte, dann aber der Mannschaft kurz vor Spielschluss den Sieg. Auch im Halbfinale gegen Facility Management der DHBW Mannheim war das Siegerteam nie gefährdet. Obwohl das Ergebnis mit 1:0 eher knapp ausfiel, konnte das Spiel klar dominiert werden - der Gegner blieb ein Tiger ohne Krallen. Das 1:0 entsprang dann einem Traumtor, wie man es in diesem Turnier von Seiten der Mosbacher einige Male erleben durfte. Der Torschütze Stephan Braun konnte den Ball unhaltbar versenken, indem er zwei Verteidiger durch blitzschnelle Wendungen auf „einem Bierdeckel austanzte“ und aus der Drehung mit dem linken Fuß aus 12 m Entfernung flach in das linke lange Eck traf. Ganz überraschend hatte sich der Gruppenzweite, die DHBW Ravensburg, gegen die sehr spielstarke und von allen im Finale erwartete Mannschaft der BA Berlin im 2. Halbfinale nach einem 1:1 im 9m-Schiessen durchgesetzt. So kam es im Finale zum erneuten Aufeinandertreffen mit den „Ravetown Baby´s“, welche in den Gruppenspielen bereits 2:0 vom „Team Riedel“ besiegt wurden. Diesmal allerdings trafen sich ledierte Kämpfer: schmerzende Muskeln und wunde Füße waren das Ergebnis einer neunstündigen Fußball-Odyssee, die nun ihren verdienten Sieger suchte. Der unbändige Wille und die spielerische Klasse der Mannschaft waren es letztlich, die zwischen Sieg und Niederlage, zwischen Erst- und Zweitplatziertem entschied. Motivation und das gewachsene Zusammengehörigkeitsgefühl führte die gesamte Mannschaft in diesem Finale letztlich zu einem klaren 2:0. Obwohl fast alle Zuschauer – insbesondere die in den vorausgegangenen Spielen unterlegenen Mannschaften – den Gegner lautstark unterstützten, wurde bald klar, dass gegen das „Team Riedel“ auch dieses Jahr nichts zu gewinnen war. Als in der 7. Minute der Kapitän Johannes Volk eine wunderbare Kombination einleitete, die er dann nach Doppelpass mit Dennis Schneider selbst zum 1:0 abschloss, schien Ravensburg bereits geschlagen. Fünf Minuten vor dem Spielende revanchierte sich dann aber Johannes bei Dennis, der das 2:0 erzielte und damit die erneute – insgesamt vierte - Niederlage der DHBW Ravensburg gegen die Favoriten besiegelte. Was nun folgte, nennt man seit den 50-er Jahren die „ungarische Fußballschule“, denn nun ließ man Ball und Gegner laufen, so dass die „Ravetown Babys“ nur noch dem Ball nachsehen konnten - hin und her wandernd in der Reihen des „Teams Riedel“. Nun mussten auch die größten Fans des Gegners endgültig die spielerische Überlegenheit der Siegermannschaft anerkennen. Und so geht der Pokal auch im zweiten Jahr nach Mosbach! Damit ist etwas gelungen, was angesichts der fehlenden Möglichkeiten des häufigeren Auswechselns von den Gewinnern selbst kaum für möglich gehalten wurde. Aber die Mannschaft hat durch einen unbändigen Siegeswillen und einen vorbildlichen Teamgeist auch dieses Jahr bewiesen, zu welchen Leistungen sie fähig ist. Dass sie die spielerische Klasse besitzt, auch im kommenden Jahr ein entscheidendes Wort bei der Titelvergabe mitzusprechen und damit das „Triple“ zu schaffen, hat sie sich bereits jetzt auf die Agenda gesetzt. Da die gegnerischen Mannschaften nach der Siegerzeremonie bereits für das kommende Jahr angekündigt haben, ihre Mannschaften „aufzurüsten“, sollten die Mosbacher im Jahr 2012 wieder wie 2010 mit mindestens 10 Spielern anreisen, damit bei einem solchen Mammutturnier die Mannschaft nicht an ihre konditionellen Grenzen gehen muss - und erneut beweisen kann, was Teamgeist bedeutet. Hier noch die Statistik der 10 Spiele: Punkte 27:3, Tore 32:5 In die Torschützenliste konnten sich alle Spieler – ausgenommen der Torwart - eintragen: Dennis Schneider (9), Chris Moschüring (7), Johannes Volk (5), Stephan Braun (4), Tobias Retzbach (4), Peter Schmidt (2), Martin Wizenetz (1).

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