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News:
Im Foodgarden lassen Fische die Gurken wachsen

- Mechatronik-Studenten der DHBW Mosbach arbeiten mit OM Mosbach an der Entwicklung eines autarken "Food-Gardens" Autor: Heiko Schattauer (RNZ) Von außen sieht es ein bisschen nach einem Ufo aus, was da seit Frühling auf dem Gelände der Mosbacher Deetkenmühle steht. Und das überdimensionale Kunststoffkuppelzelt sieht nicht nur außergewöhnlich aus, sondern beherbergt auch ein außergewöhnliches Projekt. "Food-Garden" heißt auf bestem Neudeutsch das Feld, das aktuell Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach und Verantwortliche des Missionswerks "Operation Mobilisation" (OM) zusammen beackern. Wobei es im Gegensatz zu einem ordinären Feld hier zwar auch Pflanzen, aber eben kein Gramm Erde oder sonstigen Ackerboden gibt. Dass Pflanzen auch ohne Erde als Nährboden gedeihen können, verdeutlicht das vielfältige Grün, das im feuchten Klima des Kuppelgewächshauses gewachsen ist. Auf einer Seite hängen bereits erste Gurken über den Wasser führenden Rohren, auf der anderen Seite recken sich Endiviensalatblätter aus rückwändig befeuchteten Styrodurplatten. Rohre? Styrodurplatten? Ja, richtig gelesen: Im Gewächshaus unweit der Elz wachsen die Pflanzen eben nicht in Trögen oder Beeten. Sondern in sonderbar anmutenden Eigenkonstruktionen. "Wir erproben zwei Systeme: Ein Aeroponik- und ein Hydroponiksystem", erläutert Julius Hoppert, Leiter des DHBW-Studententeams, das sich gemeinsam mit OM Mosbach und Sven Benseler (DHBW-Ingenieur und OM-Mitarbeiter) um das Projekt Food-Garden kümmert. Bei der Aeroponik wachsen die Wurzeln von Salat und Co. hinter erwähnter Styrodurplatte praktisch in die Luft, werden immer wieder tröpfchenweise mit Wasser befeuchtet. Bei der Hydroponik stehen die Pflanzenwurzeln zur Hälfte dauerhaft im Wasser (Rohrsystem). Und dann findet sich im Food-Garden noch ein großer Wassertank mit rund 80 Barschen darin. Denn das gesamte Wasser für die Pflanzen stammt aus dem Fischtank. Die natürlichen Ausscheidungen der Fische dienen als Nährstofflieferant/Dünger für die Pflanzen, das von den Pflanzen nicht genutzte Wasser wird über Biofilter aufbereitet und gelangt zurück in den Fischtank. So entsteht ein geschlossener Kreislauf, der nur wenig zusätzliches Wasser von außen benötigt. Ein System, ideal geeignet für den Einsatz in Gebieten mit wenig Wasser und schlechter Bodenqualität. Neben den Pflanzen können auch die ausgewachsenen Fische als Nahrungsmittel für den Menschen dienen. Julius Hoppert und seine Kommilitonen sind übrigens Mechatronikstudenten - und demnach nicht sofort mit Gewächshäusern, Pflanzenlehre oder Fischzucht in Verbindung zu bringen. "Ja, am Anfang war das schon erst mal ein bisschen schwierig für uns", gibt Daniel Becker zu, der wie seine Kommilitonen im 5. Semester an der DHBW Mosbach studiert. Nach ein wenig theoretischer Grundlagenarbeit sei man dann aber doch recht schnell drin gewesen. Zumal Studiengangsleiter Prof. Dr. Rainer Klein schmunzelnd anfügt: "Ein Mechatroniker muss eigentlich alles können, also auch fächerübergreifend arbeiten. Da gibt es keine Ausreden." Inzwischen sind seine Studenten, seit September bei der Sache, bestens eingearbeitet, mittendrin im Projekt "Food Garden". Hoppert und Co. sollen dafür sorgen, dass die beiden Gewächshaussysteme zuverlässig und effektiv(er) funktionieren. De facto kümmern sich die Studenten dann eben doch wieder um "mechatronische" Themenfelder wie die Steuerung des Wasserhaushalts oder die Überwachung von Einflussgrößen wie Lichtintensität, Luft- oder Wassertemperatur. Sie sollen für die passenden Sensoren und Steuerungseinheiten sorgen, ebenso für eine autarke Stromversorgung. "Das sind schon komplexe Themenfelder", sagt Prof. Dr. Klein, mit der Arbeit der Fünftsemester werde das Projekt sicher noch nicht abgeschlossen sein. Vielmehr sollen weitere Studententeams in der Folge weiter am Food-Garden-Vorhaben mitwirken, es optimieren. Am Ende soll das Gewächshaussystem effektiv funktionieren, modular einsetzbar und möglichst einfach für die Anwender zu steuern sein. Bis März wollen Julius Hoppert, Daniel Becker, Arnim Kersten, Eric Rittger und Kevin Reim möglichst viele dieser Vorgaben erfüllen. Denn noch im Jahr 2015 will OM auf Basis eines Mosbacher Prototyps einen (oder auch mehrere) Food-Garden in wasserarmen Regionen erstellen. "Wir haben zahlreiche Anfragen", konkretisiert Sven Benseler. Einsatzmöglichkeiten gibt es sicher genug, Kontakte ebenso: OM Mosbach ist in mehr als 100 Ländern mit Projekten aktiv. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung, in der der Artikel am 2. Januar 2015 erschienen ist. Den Artikel im Original finden Sie hier .

News:
Einladung zum Open Campus Day: Ein Jahr Bildungscampus

- Am 29. September 2012 von 10 bis 16 Uhr wollen wir mit Ihnen den 1. Geburtstag des Bildungscampus feiern: Erleben Sie das Angebot der Dualen Hochschule (DHBW) und der German Graduate School of Management and Law (GGS) auf dem Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung. Wir bieten Ihnen ein spannendes Programm zu aktuellen betriebswirtschaftlichen und juristischen Themen gepaart mit sportlichen und musikalischen Aktivitäten. Tauchen Sie ein in die Welt der Wissenschaft, werfen Sie einen Blick in unsere Labore und werden Sie zum Student für einen Tag. Trainieren Sie beim Jonglier-Workshop Ihre Koordinationsfähigkeit oder genießen Sie das Angebot unserer Mensa. Wir bieten Ihnen Campusführungen, Bewerbungstrainings mit Mappenanalyse, Segway-Parcour, 3D-Drucker, DJ-Livemusik sowie zwei Cocktailbars. Weiter zum Programm.

News:
Neue Partnerhochschule der DHBW Mosbach

- Zunächst hatte die sogenannte Aschewolke aus Island das Vorhaben gehörig durchkreuzt. Mit dreiwöchiger Verspätung konnte am Montag, den 10. Mai, John M. Wetwood, Director of European Partnerships der Staffordshire University, zur feierlichen Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung im Beisein von Landrat Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Michael Keilbach anreisen. Der Vertrag zwischen der Staffordshire University und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach ermöglicht es den Studierenden des Studienganges Projekt Engineering, zwei Semester an der britischen Partnerhochschule zu verbringen. Darüber hinaus erwerben sie zum DHBW-Abschluss einen Bachelor of Engineering with Honours der englischen Partner-Universität. Die ersten Mosbacher Studierenden werden bereits im Herbst nach Stafford in Mittelengland reisen, um dort ihr Studium fortzusetzen. Im Rahmen des internationalen Studienganges Projekt Engineering bestehen bereits Kooperationsvereinbarungen mit zwei weiteren britischen Hochschulen: der University of Glamorgan und der Cardiff University. In den zurückliegenden zehn Jahren seit Bestehen des Studiengangs haben schon über 140 Studierende ein Jahr in Großbritannien verbracht. Viele von ihnen beendeten ihr Studium mit einem Doppelabschluss. Studiengangsleiter Prof. Dr. Albrecht Dinkelacker sagte am Rande der Feierlichkeiten: „Ich freue mich immer wieder, wenn ich von ehemaligen Studierenden Nachricht über ihr berufliches Fortkommen erhalte. Zum Teil erreichen mich ihre Berichte aus weit entfernten Regionen dieser Welt, wie beispielsweise aus China oder Japan.“ Im Anschluss an die Unterzeichnung referierte John M. Wetwood auf gleichermaßen informative wie humorvolle Art und Weise zum Thema des kulturellen (Miss-)Verständnisses. „Sind Deutsche humorlos und Franzosen die besten Köche?“, lautete das Thema seines Vortrages. Wenngleich diese und andere Stereotype natürlich keine Allgemeingültigkeit besitzen, ist es dennoch im internationalen Business wichtig, auf die zum Teil sehr feinen kulturellen Unterschiede und Besonderheiten der Geschäftspartner vorbereitet und für diese sensibilisiert zu sein.

News:
Leiter des Campus Bad Mergentheim der DHBW Mosbach im Amt bestätigt

- Seon-Su Kim für eine weitere Amtsperiode als Campusleiter gewählt Am 18. Juni 2018 wurde der bisherige Amtsinhaber Prof. Dr. Seon-Su Kim als Campusleiter der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach einstimmig durch den Örtlichen Hochschulrat im Amt bestätigt. Damit ist er für weitere sechs Jahre Teil der Hochschulleitung und Campusleiter der Außenstelle Bad Mergentheim. Seon-Su Kim konnte sich im Örtlichen Senat und im Örtlichen Hochschulrat in einem starken Bewerberfeld durchsetzen. Rektorin Prof. Dr. Gabi Jeck-Schlottmann sieht in dem Wahlergebnis eine Bestätigung der eingeschlagenen Strategie für den Campus wie auch für die gesamte DHBW Mosbach. „Seon-Su Kim hat den Campus durch stürmische Jahre geführt. Als Ressortleiter für Internationales hat er das besondere Profil der Außenstelle geschärft“, so die Professorin. Während seiner Amtszeit trieb Kim den Studierendenaustausch wie auch den Austausch von Dozenten voran, weitete das englischsprachige Studienangebot aus und etablierte ein Double-Degree-Programm. Bereits 2014 startete mit dem „Sommer im Schloss“ ein Pilotprojekt zur Gewinnung von EU-Abiturienten für ein duales Studium. Mit dem „Zentrum für Internationale Fachkräfte“ konnte die Hochschule zudem ein Verbundprojekt großen Umfangs an Land ziehen. Auch der Präsident der DHBW, Professor Arnold van Zyl, zeigte sich nach der Wahl erfreut: „Die erneute Wahl zum Campusleiter ist eine Bestätigung der erfolgreichen Arbeit von Professor Kim und ein Auftrag, die in den Gremien vorgestellte Strategie umzusetzen und den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Durch den besonderen Fokus auf die Digitalisierung werden wir für die Dualen Partner in den beiden großen Landkreisen ein starker Bildungspartner sein.“ Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler Seon-Su Kim, seit 2012 Leiter des Campus Bad Mergentheim, setzt seit Jahren neue digitale Schwerpunkte in den Bad Mergentheimer Studiengängen. So warb er beispielsweise eine Stiftungsprofessur für Service Engineering ein oder entwickelte zusammen mit BWL-Gesundheitsmanagement das Profil „Healthcare IT“. „Seine Vision für den Campus trifft den Nerv der Zeit“, lobte der Vorsitzende des Örtlichen Hochschulrats Robert Zimmermann. „Mit seinen Ideen für Weiterbildung und zusätzliche Studienangebote deckt er unseren zukünftigen Fachkräftebedarf. Die Open Labs werden wertvolle Impulsgeber für die ganze Region sein und uns einen Innovationsvorsprung verschaffen.“

News:
Der Kunde im Mittelpunkt

- Tagung von DHBW Mosbach und Einzelhandelsverband Nordbaden Zum Thema Kundenbindung in Stadt und Handel trafen sich Ende März rund 25 Teilnehmer des Einzelhandelsverbandes Nordbaden an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach. Prof. Dr. Dietmar Polzin, Studiengangsleiter BWL-Handel, stellte in seiner Einführung das duale Studium vor. Die rund 25 anwesenden Händler, Wirtschaftsförderer und Wissenschaftler befassten sich in Vorträgen und Workshops mit dem „City-Kunden“ und seinen Erwartungen an Städte sowie mit dem Handel 4.0 und der Bedeutung von Kundenfeedback. Aber auch der Mitarbeiter als Kunde, Neuigkeiten zu rechtlichen Standards und konkrete Stadtförderungsprojekte standen auf dem Programm. Studiengangsleiter Polzin und Swen Rubel, Geschäftsführer des Handelsverband Nordbaden e.V., freuten sich über die große Bandbreite an Themen und Referenten, und insbesondere auch den hohen Praxisbezug und die Verbindung zum Mosbacher Raum, beispielsweise durch Präsentation und Stadtführung von „Mosbach Aktiv“.

News:
Arbeitsprozesse analysieren und verbessern

- WIW-Studierende absolvierten REFA-Grundausbildung 2.0 Als Zusatzqualifikation schlossen 31 Fünftsemestler im Wirtschaftsingenieurwesen (WIW) der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach die REFA-Grundausbildung 2.0 ab und bekamen nun ihre Zeugnisse überreicht. Im Rahmen eines freiwilligen Pilotprojektes erlangten sie dabei Kernkompetenzen im Bereich Arbeitsgestaltung und Betriebsorganisation. Gleichzeitig lernten sie Methoden zur Bewertung und Verbesserung von Arbeitsprozessen. Angeboten wird die REFA-Grundausbildung 2.0 vom REFA-Verband. Dieser ist Deutschlands älteste Organisation für betriebliche Weiterbildung in der Tradition des Scientific Managementansatzes. Neu bei dieser Zusatzqualifikation ist die eingeführte Projektwoche, die direkt an zwei Grundlagenwochen anschließt. Die Mosbacher Studierenden konnten das erlernte Wissen so unmittelbar an einem konkreten Beispiel anwenden. Dafür hatten die Teilnehmer während ihrer Praxisphase zusätzliche zwölf Vorlesungstage mit insgesamt 115 Arbeitsstunden zu durchlaufen. Nach zwei Prüfungen und einer Ergebnispräsentation erhielten sie den REFA-Grundschein Arbeitsorganisation. Die Kosten für die Abschlussprüfung übernahmen die Studierenden selbst. „Wir haben dabei eine Menge gelernt. Gerade mit meinem Studienschwerpunkt ‚Internationale Produktion und Logistik‘ waren für mich viele interessante Produktionsthemen dabei, die die bisher erlebten Praxisphasen und Vorlesungen an der DHBW gut ergänzten“, beschreibt WIW-Studentin Daniela Schmidt ihre Erfahrung. Praxisorientiertes Lernen Auch Prof. Dr. Stephan Hähre, Studiengangsleiter im WIW, schätzt die zusätzliche Wissensvermittlung: „Unsere Studierenden können hier ihre theoretischen Kenntnisse optimal vertiefen. Wirtschaftsingenieure sind gerade beim Gestalten von Prozessen gefordert und dieses Seminar ermöglicht es, dies praxisorientiert zu erlernen.“ Block 1 der Qualifikation umfasste die Analyse und Gestaltung von Prozessen, in Block 2 beschäftigten sich die Studierenden mit der Entwicklung und Anwendung von Prozessdaten. Die abschließende Projektwoche bildete den dritten Block. Hier sollten sie in Teams mit den gelernten Methoden kleine Modell-LKWs möglichst effektiv montieren. Anschließend präsentierten die Teilnehmer ihre Ergebnisse vor dem REFA-Team und der Studiengangsleitung. Einen besonderen Dank richteten die jungen Leute an die Hausmeister und das WIW-Sekretariat am Campus Mosbach, die auch außerhalb der Arbeitszeiten für sie im Einsatz waren. Die DHBW Mosbach bietet im Studiengang WIW die vier Studienrichtungen Internationale Produktion und Logistik, Innovations- und Produktmanagement, Internationales Technisches Projektmanagement sowie Internationales Technisches Vertriebsmanagement an ihren Campus in Mosbach und Bad Mergentheim an. Grundsätzlich haben alle Studierenden dieser Studienrichtungen die Möglichkeit, im Laufe ihres Studiums Zusatzqualifikationen zu erwerben und damit wichtige Praxiskompetenzen zu erhalten. Dazu gehören das Basis-Zertifikat Projektmanagement der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement, der DGQ-Qualitätsmanager der Deutschen Gesellschaft für Qualität sowie die Ausbildereignungsprüfung, der sogenannte AdA-Schein.

News:
Essen im Casino - Mensa eröffnet zum Wintersemester 2012/13

- Die Bauherren und Bauarbeiter am Knopfweg 1/1 drücken ordentlich aufs Tempo. Pünktlich zum Semesterbeginn soll dort die neue Mensa nah am Campus Mosbach eröffnen. Bereits ab 3. September wird es übergangsweise im Casino des Kreiskrankenhauses Mosbach bis zu drei verschiedene Gerichte zur Auswahl geben. Wer sich zur Zeit das künftige Ärztehaus der Neckar-Odenwald-Kliniken ansieht, in dem künftig sowohl die Mensa als auch die Bibliothek der DHBW Mosbach fürs entsprechende „(Lese-)Futter“ sorgen werden, der wird das kaum glauben können: Alles sieht dort noch ziemlich „roh“ aus. „Wir sind genau im Zeitplan“, versichert Heribert Vogler, Leiter Studentenpflegung bei der Neckar-Odenwald-Kliniken Service GmbH. Schon ab 3. September, wenn die ersten Studierenden wieder an den Campus Mosbach kommen, wird es als Überganslösung bis zur Öffnung der Mensa im Casino des Kreiskrankenhauses Mosbach ähnlich dem früheren Angebot in der „Alten Mälzerei“ mittags zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr zwei bis drei Gerichte geben, darunter immer ein vegetarisches. Der Weg zu diesem „Provisorium“ führt über die Anlieferung zum Krankenhaus und ist ausgeschildert. Da die DHBW Mosbach an das Studentenwerk Heidelberg angeschlossen ist, werden die Essenspreise weiterhin subventioniert und damit für die Studierenden moderat gehalten. Die Kostenbeteiligung der Studierenden bleibt bei 2,50 Euro je Menü. Bis zum 30. September gelten dort auch noch die Essensmarken, Getränke können mit Bargeld bezahlt werden. Das erweiterte Essensangebot zum subventionierten Preis in der Mosbacher Gaststätte Lamm (Hauptstraße 59) und dem Mosbacher Brauhaus (Eisenbahnstraße 18) bleibt noch bis Ende August bestehen, in der Alten Mälzerei gibt es jedoch nur noch Essen à la carte zum regulären Preis. Der Wert einer Essensmarke beträgt 4,50 €, der vom Essenspreis abgezogen wird. Bis Ende September sind die Essensmarken jeweils im 4-er Block für 10 Euro bei Birgit Herhoff (Lohrtalweg 10, Gebäude A, Raum 1.17) werktäglich von 9.30 bis 10. 30 Uhr erhältlich. Achtung: Ab 1. Oktober 2012 wird es keine Essensmarken mehr geben. Noch vorhandene Marken verlieren ihre Gültigkeit. Zum Beginn des Wintersemseters 2012/13 wird jeder Studierende einen neuen Studierendenausweis, die CampusCard, erhalten, mit der er auch in der neuen Mensa bezahlen kann. Eine Aufladestation für die CampusCard sowie einen Geldautomaten der Volksbank findet man vor Ort direkt am Eingang zur Mensa. In der Mensa wird es dann ein Buffet mit einem frischen Speisenangebot im Free Flow System geben. Künftig können sich die Studierenden also an verschiedenen Ausgabebereichen selbst bedienen. Bezahlt wird nach Gewicht. Betrieben wird die neue Mensa jedoch nicht vom Studentenwerk, sondern von der Neckar-Odenwald-Kliniken Service GmbH betrieben. Sie wird täglich von Montag bis Freitag von 11 bis 14.30 Uhr geöffnet und bietet Platz für mindestens 200 Studierende, zudem gibt es – bei schönem Wetter - weitere Plätze im Außenbereich.

News:
Fußballpokal kommt nach Mosbach

- Beim 3. Anlauf ist es dem „Team Riedel“, ausschließlich bestehend aus Studenten des Studienganges Industrie der DHBW Mosbach, erstmals gelungen, den Pokal im Fußballturnier zu gewinnen. Nach zweimaliger Zweitplatzierung in 2008 und 2009 wurde in überzeugender Manier nun endlich der „Pott“ nach Mosbach geholt. Dabei begann das Turnier in Heidenheim, an welchem 48 Mannschaften aus Baden-Württemberg, Sachsen, Thüringen, Hessen und der Hauptstadt Berlin teilnahmen, für das Mosbacher Team alles andere als glücklich. Gleich im ersten Gruppenspiel gegen die „BALLumni“ aus Villingen-Schwenningen geriet die Mannschaft mit 0:1 in Rückstand. In dem Bestreben, wegen der kurzen Spielzeit sofort auf den Ausgleich zu drängen, lief sie erneut in einen Konter und so konnte am Ende nur noch zum 1:2 Endstand verkürzt werden. Da aber die beiden folgenden Partien (7:0 gegen die „Rhein-Main-Kickers“ aus Rödermark und 13:2 gegen „Insallah“ aus Heidenheim) souverän gewonnen wurden, war der Sprung unter die letzten 24 Mannschaften eher eine Formsache. Nun aber galt es, sich im K.O.-System gegen die 12 Gruppenersten und -zweiten durchzusetzen, was bedeutete, die nächsten 3 Spiele gewinnen zu müssen, um das Finale der besten 3 Mannschaften zu erreichen. Dabei setzte die Mannschaft die vorgegebene taktische Marschroute glänzend um, den Ball zum schnellsten Mitspieler zu spielen und nach der angestrebten Führung die Kräfte für die noch ausstehenden Spiele zu schonen, indem man Ball und Gegner laufen lässt. Beim Einzug unter die letzten 12 Mannschaften wurde zunächst die VWA Stuttgart mit 1:0 bezwungen, danach mit dem 1:0 gegen die Auswahlmann-schaft aus Heidenheim („Stern des Südens“) einer der Turnierfavoriten ausgeschaltet. Im Spiel um den Einzug unter die drei Finalisten konnte mit der Mannschaft aus Ravensburg ein weiterer starker Kontrahent des vergangenen Jahres erneut besiegt werden. Nach dem 1:0 aus 2009 hieß es dies Mal am Ende 2:1. Im zweiten Spiel der Finalrunde wusste die Mannschaft gegen Stuttgart zu überzeugen, indem sie bereits zur Pause dem Spielverlauf entsprechend klar mit 2:0 führten, welches kurz danach auf 3:0 ausgebaut werden konnte. Das einzige Gegentor in der Schlussminute zum 3:1 war dann auch eher ein Schönheitsfehler. Im letzten Spiel des Turniers gegen das „Weiße Ballett“ der DHBW Mannheim hätte dem „Team Riedel“ bereits ein Unentschieden zum Turniersieg genügt, was die Taktik bestimmen sollte, aus einer sicheren Abwehr heraus schnelle Konter zu fahren. Mitte der ersten Halbzeit war es dann auch soweit: Aus einem weiten Abwurf des Torwarts entwickelte sich ein sehenswertes Tor zum 1:0. Das 2:0 Mitte der 2. Halbzeit besiegelte dann endgültig die Niederlage der Mannheimer Der Endstand der Finalrunde im Überblick: 1. Platz: DHBW - Mosbach 5:1 Tore 6:0 Punkte 2. Platz: DHBW - Stuttgart 2:4 Tore 1:4 Punkte 3. Platz: DHBW - Mannheim 1:3 Tore 1:4 Punkte Die Mannschaft der DHBW Mosbach hatte diesmal allen Grund zum Feiern. Nicht nur, dass sie spielerisch und mental die stärkste Mannschaft stellte, war sie auch am ausgeglichensten besetzt, was bei einem solchen Mammutturnier mit 8 Spielen von 9.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr abends (bei 32 Grad Celsius) ein ganz wichtiger Faktor ist. Bei einem Torverhältnis von insgesamt 30:6 konnten sich alle Spieler – ausgenommen der Torwart – in die Torschützenliste eintragen. Ein besonderes Dankeschön geht an den Betreuer und „Fan Nr. 1“ Andreas Häcker, der nicht nur in der Vorbereitung „Coach Riedel“ hervorragend unterstützt, sondern sich auch während des Turniers um alle Belange der Mannschaft gekümmert hat.

News:
Fehlendes Fachpersonal hemmt Baubranche

- Hochschule und Branche sind an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg selbstredend Partner. In Mosbach treffen sie seit 2016 bei einem eigens entwickelten Veranstaltungsformat aufeinander, zum dem die BWL-Handel-Vertiefungen „Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro“ sowie „Branchenhandel Holz“ einladen. 2018 widmete sich die Tagung „Branche meets Hochschule“ einem brennenden Thema: Kann man der Personalknappheit mit „branchenorientiertem Personalrecruiting“ begegnen? Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten ist ein Thema von wachsender Bedeutung. Ganz besonders in den Branchen Holz, Bau, Haustechnik und Elektro in allen Stufen (Hersteller, Handel Handwerk). Da liegt es nahe, Dozenten, Studierende, Branchen- und Verbandsvertreter zusammenzubringen. Das gelang auch 2018 wieder sehr erfolgreich. Der Audimax der DHBW Mosbach war bis auf zusätzlich bereit gestellte Plätze gefüllt. Durch ihr Sponsoring hat die Geberit AG die Veranstaltung erneut möglich und für die Teilnehmer kostenfrei gemacht. Der weltweit tätige Konzern im Sanitärbereich war zudem in der Person von Laura Rupps gegenwärtig. Als Business Partner im Hochschulmarketing tätig stellte Rupps Geberit als „Marke und als Arbeitgebermarke“ vor. „Das Recruiting wird schwieriger, selbst für Top-Unternehmen“ 119 Stellen in neun Ländern sind bei Geberit aktuell zu besetzen. 12.000 Mitarbeitende in über 40 Ländern relativieren die hohe Zahl unbesetzter Stellen. „Die Geberit“ legt Wert auf Werte. „Wir möchten Mitarbeiter holen und halten, die unsere Werte teilen“, positionierte Rupps Geberit. Die oft jahrzehntelange Treue zeige, dass der Effekt auch langfristig greife. „Doch das Recruiting wird schwieriger“, erkannte Rupp, selbst für Geberit als den bekannten, attraktiven Arbeitgeber. Auch bei Geberit hat man die Bedeutung der Eltern (von möglichen Auszubildenden und Studierenden) erkannt, bindet sie in die Recruiting-Überlegungen ein. Gleiches hat eine aktuelle Studentenbefragung ergeben, deren Ergebnisse Prof. Dr. Alexander Neumann als Studiengangsleiter Branchenhandel Bau, Haustechnik, Elektro den Zuhörerinnen und Zuhörern präsentierte. „Personalknappheit dramatisch im mittelständischen Handwerk“ Die Situation der Personalknappheit beurteilte Neumann, wie auch der anwesende Obermeister der SHK-Innung Neckar-Odenwald-Kreis Matthias Müller, als „dramatisch“ für das mittelständische Handwerk, das massiv leidet unter fehlendem Nachwuchs. Kurzfristig einen Handwerker zu bekommen für „Kleinaufträge“ werde immer schwieriger, auch wenn die geburtenstarken Jahrgänge noch nicht ausgeschieden sind. Die Anzahl der Auszubildenden ist selbst in zulassungspflichtigen Gewerken dramatisch eingebrochen, vielfach um die Hälfte in den letzten 20 Jahren, in nicht zulassungspflichtigen Gewerken wie dem Fliesenlegerbereich nahezu komplett. Im Umfeld der Beschaffung von Nachwuchs in der Bauwirtschaft kommt den Eltern eine nicht unbedeutende Rolle zu. Aber auch die Unternehmen selbst sind gefragt. Neumanns Appell: „Entscheidungen fällen Jugendliche oft sehr kurzfristig. Akquirieren Sie bis zum letzten Tag!“ Nicht nur den „richtigen Zeitpunkt“ peilt Marc Windbacher an, richtig müssten auch Ort und Kompetenz sein, wenn es darum geht, Mitarbeiter fürs eigene Unternehmen zu gewinnen und zu halten. Er ist Personalleiter bei Bauking, einem marktführenden Unternehmen im deutschen Baustoff- und Holzhandel und Sprecher der Fachgruppe Aus- und Weiterbildung beim Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), der die DHBW Mosbach im Studiengang BWL-Branchenhandel Bau bundesweit aktiv unterstützt. Um interne Mitarbeiter für ein duales Studium zu gewinnen, sieht er sich nicht nur im Wettbewerb mit anderen seiner Branche, sondern auch mit Unternehmen „nebenan“. Für die im Auditorium, die fürs eigene Unternehmen oder die Branche Erkenntnisse und Anregungen mitnehmen wollten, dürften Neumanns Ausführungen interessant gewesen sein. Udo Schlüter beispielsweise, ein Hersteller von Systemen für die Verlegung von Fliesen und Naturstein in Iserlohn, will sein Ausbildungs-Portfolio um die Sparte Duales Studium erweitern. Ihm kommt das Branche-Hochschule-Meeting in Mosbach sehr entgegen. Die Generation Y Die Jugendlichen, um die sich die Branche als Azubis wie als Studierende intensiviert bemüht – wie ticken sie eigentlich? Mit den als Generation Y bezeichneten Geburtsjahrgängen zwischen 1980 und 2000 kennt sich Jana Kasselmann aus. Nicht nur, weil sie selbst dazu zählt. Im vergangenen Jahr hat sie ihre Bachelor-Arbeit an der DHBW Mosbach der „Generation Y“ gewidmet und berichtete nun, wie sie und ihresgleichen sich als Mitarbeiter gewinnen und binden lassen. Dass sie den Spieß inzwischen umdrehen können und ihre Anforderungen an Führungskräfte formulieren, zeugt vom Selbstbewusstsein der Generation Y wie davon, wie sich Nachfrage und Angebot geändert haben. Hatte schon Professor Neumanns Studentenbefragung ergeben, dass ein gutes Arbeitsklima, eine befriedigende, vielfältige Tätigkeit und eine ausgewogene Work-Life-Balance für die jungen Menschen bei der Wahl des Ausbildungs-/Studienplatzes wie im späteren Arbeitsleben wichtiger werden, so konnte Jana Kasselmann dies bestätigen. „Wir möchten was erreichen. Das geht nur mit einem Arbeitgeber, der uns das ermöglicht. Wenn wir uns nicht wohlfühlen, sind wir auch schnell weg.“ Studiengangsleiter Prof. Dr. Hubert Speth freut sich über das Wiedersehen mit „seiner“ Studentin, die im geholfen habe, die Generation Y besser zu verstehen. Ansprache über moderne Kommunikationskanäle In doppelter Funktion war Barbara Frieling zur Tagung gekommen: Beim Baufachhandel „Bauen + Leben“ in Krefeld ist sie leitend in der Personalabteilung tätig, beim Branchenverband BDB stellvertretende Sprecherin der Fachgruppe Aus- und Weiterbildung. Sie plädierte dafür, „modernes Personalrecruiting als Serviceleistung für das Handwerk“ zu verstehen. Die Zielgruppe „Generation Y“ betreffend machte Frieling klar, dass eine Ansprache über moderne Kommunikationskanäle (Twitter, Facebook, Instagram) gerade für kleine Unternehmen eine Herausforderung sei. „Denn dann muss auch der Internet-Auftritt stimmen“, was in ihrer oft mittelständisch strukturierten Branche nicht immer der Fall sei. Ergebnis der Workshops – Mehr Unterstützung des Handwerks im Bereich „Personal“ möglich „Branche meets Hochschule“: Nachdem man sich zur Mittagspause in der Mensa getroffen hatte, war das Nachmittagsprogramm mit Workshops und einer Podiumsdiskussion praxisorientierten Fragestellungen und der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema gewidmet. Denn: „Ganzheitliches Personalmarketing ist und bleibt wichtig“, so Neumann. Ein zentrales Ergebnis, das in einem der drei Workshops die anwesenden Hersteller und Großhandel gemeinsam erarbeiteten: Man unterstützt das Handwerk sehr stark im Bereich Vertrieb, aber bisher fast gar nicht im Bereich der Personalgewinnung und -bindung. Allgemein wurde das Potenzial, durch mehr Engagement in diesem Bereich den dreistufigen Vertriebsweg zu stärken, erkannt, bestätigt und mit in die Unternehmen mitgenommen. „Wenn die Tagung hier einen Beitrag geliefert hat für mehr Engagement zur Unterstützung des Handwerks, dessen Lage sich finanziell in den letzten Jahren verbessert hat, und dies dazu führt, das Handwerk zukünftig auch personell zu stabilisieren, dann gibt es in der Holz-, Bau-, Haustechnik-, Elektrobranche ein zukünftiges Wachstum“, so das positive Fazit von Tagungsleiter Neumann. „Das führt zur Entspannung des angespannten Wohnungsmarktes und zum Wohle der Gesellschaft allgemein, aber auch des einzelnen Verbrauchers mit seinen täglichen Problemen im Hausumfeld.“

News:
Jahresspiegel der DHBW Mosbach

- Die DHBW Mosbach bereitet ihre Zahlen und wichtigsten Projekte regelmäßig in Form eines Jahresspiegels auf. Interessierte Unternehmen, Lehrbeauftragte und weitere Kooperationspartner erhalten somit einen Überblick zu den Entwicklungen und Planungen an der Hochschule. Themen des aktuellen Jahresspiegels sind unter anderem: Strategie und Leitbild der DHBW Mosbach Zahlen zu den Studierenden, Haushalt und Personal, Stiftung und Drittmittel Zentrum für Internationale Fachkräfte Forschungsprojekt optes+ Unternehmensbefragung Customer Journey Den Jahresspiegel finden Sie hier .

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